Kategorie: Natur ganzheitlich

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  • Eiermilch – die leckere Alternative zu Kuhmilch

    Eiermilch – die leckere Alternative zu Kuhmilch


    Eiermilch

    Eiermilch ist ein wunderbarer Ersatz für Kuhmilch und übertrifft meines Erachtens auch Milchersatzprodukte wie Mandelmilch, Hafermilch, Dinkelmilch, Sojamilch, Reismilch, etc.

    Eiermilch schmeckt sehr neutral und unaufdringlich. Sie ist – und ich verstehe, wenn du das erst einmal bezweifelst – einfach richtig lecker!

    Also: unbedingt ausprobieren! Und dafür möchte ich dir mein Rezept an die Hand geben.

    Vorteile von Eiermilch:

    sie ist laktosefrei und bereitet Personen mit Laktose-Unverträglichkeit keine Probleme

    sie enthält kein Milcheiweiß    – ” –

    sie enthält keine Kohlenhydrate und verfeinert somit – als Alternative zum Bulletproof-Kaffee – z.B. gut den morgendlichen Kaffee beim intermettierenden Fasten

    sie enthält – durch Eier, Butter und Kokosöl – wichtige gesättigte Fette (weshalb gesättigte Fette und insbesondere Rohmilchbutter gesund sind, kannst du z.B. hier nachlesen)

    man kann die Inhaltsstoffe bewusst auswählen und somit die Qualität beeinflussen

    meine Eiermilch wird im Gegensatz zu Milch oder Milchersatzprodukten im Supermarkt nicht erhitzt (pasteurisiert), so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten

    Um die tollen Inhaltsstoffe der Eier, Butter und des Kokosöls zu erhalten, bereite ich meine Eiermilch kalt bzw. “roh” zu, es handelt sich also – sofern man Rohmilchbutter verwendet – um Rohkost. Erhitzt wird sie dann ja sowieso meist, wenn man seinen heißen Kaffee, Tee, etc. damit verfeinert.

    Man kann sie aber auch gut kalt verwenden bzw. trinken oder daraus tolle Shakes zaubern. Bestimmt könnte man daraus auch einen wunderbaren Eierlikör machen. 😉

    Bezüglich Salmonellen: ich halte die Hysterie um Salmonellen für sehr übertrieben. Salmonellen dürften kein Problem sein, wenn man frische Eier guter Qualität verwendet. Ich habe schon etliche rohe Eier gegessen und nie Probleme gehabt. Sie waren aber auch nie älter als 10 Tage. Außerdem glaube ich, dass ein gesund ernährter Mensch mit Bakterien und Viren allgemein besser fertig wird und vielleicht mancherlei bakterielle Infektion gar nicht mitbekommt.

    Zutaten für die Eiermilch:

    1-2 Eier (oder nur das Eigelb) in Bio- oder demeter-Qualität, aus Weide- bzw. Freilandhaltung

    50 g Rohmilchbutter (z.B. von Feiner Käse Hemmen oder Schätze aus Österreich) oder Weide-, Bio- oder demeter Butter (aus Kuhmilch oder – was auch toll ist – Ziegenbutter)

    30 g Kokosöl nativ in Bio-Qualität (z.B. von Dr. Goerg)

    1 Messerspitze Vanillepulver (je nach Belieben kann die Eiermilch auch mit anderen Gewürzen verfeinert werden)

    frisches, am besten gefiltertes Wasser

    Optional:
    Gewürze (Zimt, Kardamom, Kurkuma, Lavendelblüten, Kakao, …)
    etwas Himalaya Salz
    Süße (Honig, Ahornsirup, Apfeldicksaft, Datteln, Rosinen, Kokosblütenzucker, …)
    (Rohkost-)Kakaobutter statt Kokosöl, für eine zarte Kakaonote

    Dann gibst du alle Zutaten in den Mixer (ich empfehle einen Hochleistungsmixer) und füllst ihn bis zur 500 ml-Marke mit Wasser auf. Ich denke, die Zubereitung müsste auch mit einem Pürierstab klappen.

    Das alles gut durchmixen, sodass es emulgiert und sich die Phasen nicht mehr trennen. Achtung: es bildet sich viel Schaum und bei einem Hochleistungsmixer erwärmt sich die Eiermilch durch die hohe Reibung leicht. Wer mag, kann seine Eiermilch so sogar zum Kochen bringen.

    Dann alles in eine Glasflasche geben (hier eignen sich übrigens gut die leeren und gespülten Glasflaschen von Schlagsahne oder Tomatenpassata aus dem Supermarkt).

    Im Kühlschrank ist die Rohkost-Eiermilch 1-2 Tage haltbar.

    Ich habe mein Rezept entsprechend optimiert, sodass die Eiermilch sehr ausgewogen und cremig schmeckt. Wer es reichhaltiger oder sahniger möchte, kann den Fettanteil hochschrauben. Oder andersrum.

    Wer weniger Eiermilch machen möchte, halbiert die Zutaten einfach. Mein Vitamix tut sich halt leichter mit größeren Mengen. 🙂

    Wer keine rohen Eier verwenden mag, kann heißes, nicht mehr kochendes Wasser für die Zubereitung nehmen. Dazu die Zutaten ohne Wasser im Standmixer oder mit dem Pürierstab gut mixen und das heiße Wasser langsam in den laufenden Mixer einfließen lassen.

    Die fertige Eiermilch ebenfalls am besten in Glasflaschen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Sie ist etwas länger haltbar als die Rohkost-Eiermilch und hält im Kühlschrank etwa 3-4 Tage, evtl. sogar länger. Hier kannst du dich ruhig auf deinen Geruchs- und Geschmackssinn verlassen.

    Enjoy it! 😉

    Wie schmeckt dir Eiermilch? Hast du noch einen Tipp?

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  • Intermittierendes Fasten: Essenspausen sind gut und gesund!

    Intermittierendes Fasten: Essenspausen sind gut und gesund!


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    Wir leben im Überfluss. Wir müssen wenig dafür tun, um an Nahrung zu kommen. Denn die Wege sind zu kurz, die Möglichkeiten zu groß. Das macht uns faul und verwöhnt uns und meist trägt die Qualität der angebotenen Nahrungsmittel ihr Übriges dazu bei.

    Dieser Überfluss, stark verarbeitete, zuckerhaltige und nährstoffarme Nahrungsmittel, Unzufriedenheit, Stress und andere seelische Probleme lassen bei vielen Menschen oft großes Verlangen, fast schon Sucht nach Essen und Konsum entstehen. Alles dreht sich darum, wann und wo man als nächstes wieder etwas Essbares findet – als ob es nichts Wichtigeres gibt.

    Die Folgen davon sind – neben dem Verlust von Genuss und Wertschätzung guter Lebensmittel – viele körperliche Beschwerden, Krankheiten, Fettleibigkeit und somit eine stark verkürzte Lebenserwartung.

    Es ist erschreckend, dass es in einigen Teilen dieser Welt inzwischen Generationen gibt, die ihre Kinder überleben werden.

    Sollten wir uns deshalb nicht umso mehr ein Vorbild am Lebensstil unserer Vorfahren nehmen?

    An unseren Vorfahren orientieren

    Denn noch vor wenigen Jahrhunderten und Jahrtausenden sah das Ganze komplett anders aus. Es gab kein Geld, keine Lebensmittelindustrie, keine Infrastuktur, keine Supermärkte und auch keine Kühlschränke oder prall gefüllten Speisekammern. Somit waren auch die Mägen oder Hemden weniger prall gefüllt.

    Hunger dient seit jeher als Aufruf des Körpers, aktiv zu werden und auf Nahrungssuche zu gehen. Menschen in der Steinzeit mussten ihre Nahrung erst suchen, sammeln oder jagen und haben dafür nicht selten große körperliche Strapazen und Anstrengungen auf sich genommen.

    Oft hat es viel Zeit beansprucht, bis es etwas zu essen gab. Es war Ziel und Aufgabe des Tages, Nahrung zu beschaffen.

    Und die Ausbeute war gesund, “artgerecht”, sicher nie besonders üppig und musste – vor allem – (ein)geteilt werden.

    Hungerphasen waren an der Tagesordnung und normal. Oft gab es tagelang keine feste Nahrung.

    Wir können heute also davon ausgehen, dass ein ketogener Zustand des Körpers (auch Fett- oder Hungerstoffwechsel genannt) seit jeher normal ist. Die Natur hat ihn für uns vorgesehen.

    Über tausende von Jahren hinweg, lebten die Menschen in Ketose. Und wir denken, eine stetige Nahrungs- bzw. Zuckerzufuhr ist wichtig…

    Hungerphasen nachahmen und in den Tagesablauf einbauen

    Die oft stunden- oder tagelang andauernden Hungerphasen in der Steinzeit (und auch in späteren Epochen) kann man heute gut mit dem intermittierenden Fasten nachahmen (intermittieren = aussetzen / unterbrechen). Deshalb kann man diese Fastenart gut bei der Paleo-Ernährung einordnen und damit kombinieren.

    Heute ist erwiesen: wer weniger isst, lebt gesünder und länger. Unserem Körper tut eine tägliche Phase der Regeneration oder Entlastung einfach gut. Völlerei ist eine große Last für unseren Körper und übersäuert ihn. Das büßen wir mit Müdigkeit, Übelkeit, Unwohlsein und langfristig mit Gewichtszunahme und körperlichen Beschwerden.

    Seit einiger Zeit ist intermittierendes Fasten (auch Kurzzeitfasten genannt) ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Ich brauche diese Hungerphasen geradezu. Diese Essenspause am Tag bringt meinen Körper in’s Gleichgewicht.

    Bedeutung des intermittierenden Fastens
    Bei dieser Fastenform geht es darum, mehrere Stunden nichts zu essen, während in der darauf folgenden kleineren Zeitspanne dann die Phase des Essens erfolgt.

    Die meisten wenden das 16/8-Prinzip an. Das bedeutet: 16 Stunden fasten und 8 Stunden normale Ernährung. Nach dieser Zeitspanne beginnt wieder die Hungerphase, mit dem Zweck, in dieser Zeit in den ketogenen Zustand zu kommen bzw. seinem Körper einfach eine Ruhepause zu gönnen.

    Die Zeitspanne des Fastens kann natürlich jeder individuell auf sich anpassen. Manche betreiben auch ein 18/6-Fasten-Prinzip (18 Stunden fasten, 6 Stunden normale Ernährung). Oder sie fasten z.B. einmal pro Woche einen kompletten Tag (24 Stunden).

    Wie du deine Hungerphase legst, ist dabei egal. Manche verzichten auf das Frühstück, manche auf das Abendessen.

    Ich persönlich lasse das Frühstück ausfallen. Morgens gönne ich mir (neben Wasser) einen entkoffeinierten Kaffee mit meiner Eiermilch. Dann gibt es erst wieder mittags und abends etwas zu essen.

    Disziplin ist gut und wichtig, Ausnahmen sollten aber nie ein Problem sein. Allerdings ist unser Körper schon ganz schön tricky und gewöhnt sich schnell wieder an alte Muster. 🙂 Deshalb lieber nicht zu viele Ausnahmen machen.

    Positive Wirkungen des intermittierenden Fastens

    Körperliche Vorteile
    Entlastung der Verdauung: keine Nahrung – keine Verdauungsarbeit; Herz, Kreislauf, Leber, Nieren, Darm, etc. werden weniger belastet und haben eine Entspannungspause.
    Bessere Entgiftung: der Körper kann sich um die Verarbeitung bzw. Ausscheidung von Giftstoffen kümmern.
    Bessere Heilung: Der Körper kann seine ganze Energie in heilende Prozesse stecken und Reparaturmaßnahmen vornehmen (zu denen er sonst vielleicht nicht kommt).
    Regulierung: Kurzzeitfasten bringt den Körper nach Essenssünden wieder in’s Gleichgewicht.
    Höhere Lebenserwartung: durch die geringere “Abnutzung” wirkt intermittierendes Fasten verjüngend, die Lebenserwartung steigt. (Dies hat auch deutlich ein Versuch an Mäusen gezeigt)
    Höhere Leistungsfähigkeit: man hat mehr Energie zur Verfügung, da der Körper nicht “arbeiten” muss. Davon profitiert man auch beim Sport.
    Gefühl von Leichtigkeit: kein Essen, das den Körper belastet. Man fühlt sich leichter und agiler.
    Gewichtsabnahme: ein ketogener Zustand ist die Folge bzw. der Sinn des Fastens; der Körper geht in den Fettstoffwechsel über und die Fettverbrennung wird aktiviert. Zudem nimmt man automatisch weniger Kalorien bzw. Kohlenhydrate auf.
    Weniger Schadstoffe: wer weniger isst, belastet seinen Körper weniger mit schlechten Dingen oder Giftstoffen.
    Stabilerer Blutzucker: wer Hungerphasen einbaut, hat weniger Probleme mit Blutzuckerschwankungen.
    Besseres Immunsystem: die Nährstofflogistik funktioniert optimal, wovon das Immunsystem profitiert.
    Verbesserung des Blutdrucks: Fasten wirkt Blutdrucksenkend.

    Mentale, psychische Vorteile
    Klarer Denken: durch die Entlastung ist man klarer im Kopf, man wird kreativer und sensibler in Bezug auf Wahrnehmung.
    Gefühl von Freiheit: wer einmal erfahren hat, dass man nicht gleich aus den Latschen kippt, wenn man hungert, weiß, wie befreiend das ist. Man muss nicht mehr ständig an Essen und Versorgung denken, löst sich von Suchtgefühlen.
    Kennenlernen des eigenen Körpers: man lernt, die Kontrolle über den eigenen Körper zu haben und Hunger und Gelüste zu unterscheiden.
    Weniger Mahlzeiten: Fastenperioden bedeuten eine Mahlzeit weniger, um die du dir Gedanken machen musst.
    Glücksgefühle: intermittierendes Fasten lässt “Wohlfühlhormone” entstehen und macht somit happy! (Ich spreche aus Erfahrung :-))

    Sonstige Vorteile
    Weniger Kosten: wer weniger isst muss weniger kaufen und spart demnach Geld. 😉
    Verantwortung: man übernimmt Verantwortung für sich, seinen Körper, seine Gesundheit.

    Trinken in der Essenspause
    Wichtig ist, dass du während der Fastenphase keine feste Nahrung zu dir nimmst.

    Trinken kannst du natürlich. Du solltest jedoch darauf achten, dass es keine Kohlenhydrate bzw. keinen Zucker und auch auch keine Faserstoffe (Smoothies) enthält, denn wir wollen mit dem intermettierenden Fasten unseren Körper entlasten und Blutzuckerschwankungen vermeiden.

    Folgendes kannst du problemlos während der Essenspause zu dir nehmen:

    Wasser (am besten still)
    Wasser mit frisch gepresster Zitrone
    lauwarmer oder kalter, ungesüßter Tee
    Brühe (am besten selbstgemacht)
    Kaffee (bzw. Getreide-, Dinkel-, entkoffeinierter Kaffee)
    Bulletproof Kaffee mit Butter und / oder nativem Kokosöl
    Kaffee mit Eiermilch
    Eiermilch
    Wasserkefir
    zuckerarme, frisch gepresste grüne oder Gemüse-Säfte
    Die gesättigten Fettsäuren im Bulletproof- oder Eiermilch-Kaffee sind gesund, sättigen und kurbeln zusätzlich die Fettverbrennung an. Sie geben dem Körper das Signal: nimm Fett als Energiequelle!

    Umstellung auf intermittierendes Fasten
    Die ersten Tage mögen schwierig sein. Aber ich sage dir, unser Körper gewöhnt sich schnell um.

    Eine Herausforderung wird das intermittierende Fasten, wenn du dich sehr kohlenhydratreich ernährst und wenn du noch nie richtige Hungerphasen zugelassen hast, du – nach Abfall des Blutzuckers – immer gleich nachgegeben hast und wieder etwas gegessen hast, um “Unterzuckerung” zu vermeiden. Dann sind Entzugserscheinungen und die typischen Symptome bei starkem Abfall des Blutzuckers (Schwäche, Zittern, Unwohlsein, Heißhunger, Aggressionen,…) verständlich und die Hungerphase ist schwerer zu bewältigen.

    Es wird einfacher, wenn du deinen Körper langsam umstellst. Reduziere die Kohlenhydrate (jegliche Getreideprodukte, Kartoffeln, Reis, Softdrinks, Fruchtsäfte und alle anderen zuckerhaltigen Nahrungsmittel) Stück für Stück, denn sie sind es, die deinen Blutzucker und das Insulin schnell in die Höhe treiben lassen und dir dann – nach starkem Abfall des Blutzuckers – Heißhunger bescheren können. Unpraktisch, um in die Essenspause zu starten.

    Irgendwann kannst du sie komplett für mehrere Stunden weglassen. Beginne dann mit einer kurzen Fastenphase und steigere dich langsam.

    Es ist wichtig, dass du weißt, dass dir nichts passieren kann. Unser Körper braucht keinen Zucker. Er kann und soll Fett in Energie umwandeln (das ist ja unser Ziel, wenn wir mit der Hungerphase in die Ketose kommen wollen). Dein Körper hält viel aus und vor allem – er arbeitet mit Tricks, denen man widerstehen muss. 🙂

    Nach der Überwindung dieser Phase wird alles besser sein und besser funktionieren. Du wirst erkennen, wie gut es tut. Und wenn dir etwas gut tut, fällt es dir gleich viel leichter weiterzumachen. Vielleicht bleibst du dann sogar dauerhaft dabei.

    Was falsch gemacht werden kann
    Sich in der “Essensphase” vollzustopfen – und dann eventuell noch mit allerlei ungesunden Sachen – nimmt dir den positiven Effekt des intermittierenden Fastens natürlich.

    Außerdem sollte man es vermeiden, zu viel Zucker bzw. zu kohlenhydratreiche Nahrung aufzunehmen. Denn dadurch kommt es zu einem schnellen Anstieg der Blutzucker- und Insulinwerte. Hunger ist die Folge, da der Blutzucker bald wieder übermäßig stark abfällt und der Körper den Wunsch nach Zuckernachschub signalisiert. So lässt sich das intermittierende Fasten schwer umsetzen.

    Und das mit der Gewichtsabnahme wird auch nichts.

    Zu viele Ausnahmen (z.B. Essen während der Hungerphasen oder Verkürzung dieser) solltest du auch nicht zulassen, denn dein Körper gewöhnt sich sehr schnell wieder an das alte Verhalten.

    Fazit
    Wie du siehst, bietet intermittierendes Fasten sehr viele gesundheitliche Vorteile und trägt zu einem größeren Wohlbefinden bei. Es lohnt sich, diese Fastenart in den Tagesablauf zu integrieren.

    Auch wenn du Abnehmen willst, bist du hier an der richtigen Stelle.

    Mir fällt jedoch auch auf, dass viele Sportler auf tägliche Essenspausen setzen und damit gute Erfahrungen machen.

    Perfekt für deine Gesundheit wäre hier eine Kombination mit Paleo-/Primal-/Low Carb- bzw. LCHF-Ernährung (LowCarbHighFat), da sich beides wunderbar ergänzt.

    Aber lass’ es ruhig langsam angehen, informier dich gut (und bei den richtigen Quellen :-), lerne dich kennen und mache Schritt für Schritt deine Erfahrungen.

    Viel Erfolg und alles Gute!

    Hast du diese Fastenform schon ausprobiert? Was sind deine Erfahrungen mit intermittierenden Fasten?

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    Bitte beachten: meine Ratschläge ersetzen keinesfalls die Untersuchung oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Bei Verdacht auf Erkrankungen bitte einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren.

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  • Gesünder, schöner, glücklicher mit kohlenhydratreduzierter Kost

    Gesünder, schöner, glücklicher mit kohlenhydratreduzierter Kost


    Zucker ist schädlich für unsere physische und psychische Gesundheit. Aber unter dem Begriff “Zucker” verbirgt sich nicht nur Süßes an sich, sondern auch kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die heutzutage leider täglich in großen Mengen verzehrt werden. Diese werden im Körper ebenfalls zu Zucker umgewandelt und sind deshalb genauso ungesund, wie Süßigkeiten & Co. Deshalb rate ich jedem, es auch mal “Low Carb” zu probieren – so wie ich es seit 3 Wochen mache. Ich kann nur sagen: es lohnt sich! 🙂

    Aber warum?

    Warum eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten?

    Der Verzehr von getreide- und anderen stärkehaltigen Lebensmitteln begann erst mir der Landwirtschaft und ist daher relativ “neu” in der Ernährung des Menschen. Daraus kann man schließen, dass unser Körper darauf eigentlich nicht programmiert ist und es uns demnach nicht gut tut. Gemüse und Obst ist für uns als Grundnahrungsmittel vorgesehen.

    Obst enthält zwar auch viele Kohlenhydrate und sollte demnach nur in Maßen gegessen werden, es ist aber weniger problematisch, da Früchte jede Menge Nährstoffe, Vitalstoffe, Mineralien enthalten, die den darin enthaltenen Zucker für den Körper viel verträglicher machen.

    Zudem waren Früchte früher nicht so süß wie heute und sie hatten einen höheren Nährwert und enthielten mehr Bitterstoffe. Diesen Effekt hat man heute nur noch mit Bio-Ware. In den letzten Jahren wurden diese Eigenschaften durch Züchtung immer mehr dem allgemeinen Geschmack angepasst.

    Zur Zeit ernähre ich mich – nachdem ich nun ca. 1 Jahr glutenfrei lebe (hier findest du meinen Erfahrungsbericht dazu) und die letzten 3 Monate nach dem Prinzip des intermettierenden Fastens gelebt habe – vorübergehend nach der “Low Carb High Fat-Ernährung” (auch LCHF abgekürzt). Diese Ernährungsform ähnelt sehr der Paleo-Ernährung (“Steinzeit-Ernährung” ohne jegliches Getreide, Milchprodukte und Zucker), nur dass Kohlenhydrate noch stärker reduziert werden und auch auf stärkehaltiges Gemüse verzichtet wird. Vergleichen kann man es auch mit der Atkins-Diät und anderen ähnlichen Diät-Formen. Von einer “Diät” ist hier aber eigentlich nicht zu sprechen, eine ketogene Ernährungsweise dient zwar durchaus zum Abnehmen ist aber eher eine gesunde, dauerhafte Ernährungsform.

    Ich möchte einfach herausfinden, wie gut mir eine ketogene Ernährung, also eine Low-Carb-Ernährung mit sehr wenig Kohlenhydraten, tut. Die ersten Erfahrungen sprechen für sich. Und nach allem, was ich darüber gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass “Ketose” eine wichtige Rolle in Sachen Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden spielt und sich viele Krankheiten damit heilen lassen bzw. erst gar nicht entstehen.

    Nicht Fett, sondern Kohlenhydrate machen Fett!
    Kohlenhydrate befinden sich insbesondere in Kartoffeln, zuckerhaltigen Produkten, Softdrinks, süßen Früchten, Reis, Nudeln, Brot, Müsli und anderen Getreideprodukten. Konsumieren wir zu viel davon, entsteht im Körper ein Glucose-Überschuss. Diesen wandelt die Leber in Fett um und wir nehmen zu. Der Körper ist clever und sorgt für Hungerzeiten vor, indem er Fettdepots bildet. Auf diese Energiequelle in Form von Fett greift er dann in mageren Zeiten zurück. Fett ist also nicht der Übeltäter (sonst würde man Masttieren keinen Mais o.ä. geben, sondern Fett). Wir verhinden also durch den Verzicht auf Kohlenhydrate, dass Fettpolster entstehen und fordern den Körper heraus, Fett zu verbrennen, da er ja keine Energie in Form von Kohlenhydraten bzw. Glucose mehr bekommt. Wir kommen in einen ketogenen Zustand, die Ketose.

    Übrigens halte ich deshalb auch 5 oder mehr Mahlzeiten am Tag für falsch, denn so wird ständig Insulin ausgeschüttet, Fett gebildet… Der Körper wird wie ein verwöhntes Kind und lässt dich umso mehr spüren, wenn er dann einmal nichts bekommt.

    Was ist Ketose?
    Bei der Ketose (auch Ketogenese genannt) kann der Körper nicht von der schnell verfügbaren Energie in Form von Glucose profitieren, die er durch Kohlenhydrate erhält. Verzichten wir explizit auf die o.g. Nahrungsmittel, erhält der Körper nur noch sehr wenig Kohlenhydrate, dafür aber Eiweiß (Proteine) und Fett. Die Glucose-Bildung nimmt demnach ab, denn der Körper kann aus Eiweiß und Fett und den wenigen Kohlenhydraten, die er durch Gemüse, etc. erhält, nur wenig Glucose herstellen. Der Körper muss, da ihm kaum Kohlenhydrate mehr zugeführt werden, zwangsweise auf den Fettstoffwechsel umstellen und aus Fett seine Energie ziehen. Wenn der Körper Fett verbrennt, entstehen sogenannte Ketonkörper und man befindet sich in Ketose.

    Man merkt, dass ihm diese Umstellung erst einmal schwer fällt, da der Körper entsprechende Enzyme für die Umwandlung von Fett in Energie bilden muss. Die ersten Tage hat man deshalb möglicherweise die sogenannte “Low Carb Flu” und ist evtl. energielos und schlapp, hat Kopfweh oder Konzentrationsprobleme. Hier ist es wichtig, weiter durchzuhalten. Es geht vorbei und irgendwann fühlt man sich wieder normal. Äh Nein, besser! 🙂

    Die gesündesten Völker dieser Welt, Babys, die sich von Muttermilch ernähren, die meisten Tiere dieser Erde, etc. leben in Ketose. Auch das Prinzip des Heilfastens oder intermittierenden Fastens basiert auf der Ketose, wenn auch nur temporär. Denn um die Vorteile der Ketose zu nutzen, muss man sich dieser nicht dauerhaft aussetzen. Es genügen ein oder zwei Fastentage pro Woche, eine kurze Fastenzeit oder das 14-Stunden-Fasten des intermittierenden Fastens, u.ä.

    Der Zucker-Sucht ein Ende setzen
    Es ist ein Trugschluss, dass man morgens etwas essen muss, damit der Stoffwechsel in Gang kommt. Sicher ist hier jeder Mensch unterschiedlich und man sollte immer tun, womit man sich wohl fühlt. Vieles bilden wir uns aber auch ein, haben wir einmal irgendwo negatives gelesen oder gehört.

    Erst bei einer längeren Fastenzeit können wir feststellen, dass unser Körper länger ohne Nahrung auskommt, als wir denken. Denn wenn man erstmal in einem ketogenen Zustand war, wird das Essen unwichtiger, man denkt weniger darüber nach, es nimmt einen nicht mehr so ein und bestimmt nicht mehr den Tagesablauf. Denn unser Verlangen, etwas zu essen, liegt vorwiegend an folgenden Dingen:

    Abhängigkeit / Sucht nach Kohlenhydraten bzw. Zucker
    Unser Körper ist bei “normaler” Ernährung Kohlenhydrate gewöhnt und verlangt regelmäßig danach. Man kann das durchaus mit einer Sucht vergleichen.

    Dies hat sich während der letzten Zeit mit Low-Carb-Ernährung bei mir stark gezeigt. Kohlenhydrate machen süchtig! Nach ein paar Tagen hat sich der Heißhunger auf Süßes gelegt. Habe ich mir dann ausnahmsweise ein Stückchen Schokolade gegönnt, wollte ich sofort mehr davon und war gedanklich vollkommen auf mehr Schokolade fixiert. Es war schwierig, da nicht nachzugeben.

    Und findest du nicht auch, dass Unterzuckerungserscheinungen wie z.B. Schlappheit und Zittern was von Drogenentzug haben?

    Unterzuckerung
    Durch die ständige Zufuhr von Kohlenhydraten wird ständig Insulin ausgeschüttet. Sackt dann der Blutzuckerspiegel ab, gibt uns das den Anreiz, wieder etwas zu essen. Dieses Gefühl macht uns oft matt, müde, schlapp, schwach, zitterig. Bei ketogener Ernährung gibt es keine Blutzuckerschwankungen mehr, der Heißhunger, die Schlappheit, das Zittern, das Verlangen, die Sucht bleiben weg – das tut gut und befreit.

    Gewohnheit
    Wir sind Gewohnheitstiere und brechen ungern aus unseren gewohnten Strukturen aus. Die meisten möchten ungern auf eine Mahlzeit oder auf Zucker verzichten. Aber es lohnt sich, mal aus der Routine auszubrechen.

    Was kann man essen?
    Eines haben alle Ernährungsformen gemeinsam: der Hauptbestandteil sollte immer Gemüse sein! Bei ketogener Ernährung kann man seinen Speiseplan um Früchte (zumindest anfangs sehr in Maßen, wegen des Fruchtzuckers), Salat, Fleisch, Eier, Milchprodukte (ebenfalls in Maßen) erweitern. Die Menge der Kohlenhydrate kann man bei etikettierten Produkten auch in der Nährwerttabelle erkennen.

    Ich plädiere natürlich immer dafür, so viel Rohkost wie möglich in den Speiseplan einzubauen, lebendige Nahrung zu essen.

    Wichtig ist, dass die Kohlenhydrate nicht durch übermäßigen Fleischverzehr ausgeglichen werden. Oder andersrum: so nachhaltig und gut der vegetarische/vegane Trend ist, ich finde, dass Vegetarier/Veganer oft nicht wirklich gesund wirken. Hier muss darauf aufgepasst werden, den Fleisch- und Milchprodukteverzicht nicht durch übermäßig viele Kohlenhydrate (insbesondere Getreideprodukte) auszugleichen. Gemüse muss immer die breite Basis sein!

    Welche Vorteile hat der ketogene Zustand?
    Ketose ist sehr gut geeignet für Menschen, deren Fettstoffwechsel – durch die ständige Gabe von Kohlenhydraten oder wenig sportlicher Betätigung – eingeschlafen ist. Der Körper wird sozusagen dazu gezwungen, Fett zu verbrennen. Ketose dient daher der Gewichtsabnahme bzw. der Regulierung des Gewichts. Hierzu gibt es zahlreiche positive Erfahrungsberichte. Zudem darf in Schweden Diabetes Typ 2 offiziell mit “Low Carb High Fat-Ernährung” behandelt werden.

    Vorteile sehe ich auch hinsichtlich Krebs, da sich Krebszellen von Zucker ernähren. Zucker soll auch für die meisten entzündlichen Prozesse im Körper verantwortlich sein. Oft wird berichtet, dass sich die Darmflora verbessert, da schädliche Bakterien, die Zucker lieben, natürlich weniger Nährboden haben. In der Ketose kann sich der Körper mehr auf Heilungsprozesse konzentrieren, weil er einfach weniger belastet wird.

    Wenn man mit einer Grippe im Bett liegt, hat man keinen Hunger. Man kann davon ausgehen, dass der Körper einem zeigen will, dass er mit der Abwehr der Krankheit Wichtigeres zu tun hat, als sich um Nahrungsaufnahme zu kümmern.

    Ich denke, dass der Gang zum Arzt bei einer kohlenhydratreduzierten Ernährung in vielen Fällen ausbleiben könnte. Das macht uns unabhängig und frei, auch von der Pharmaindustrie, und es erspart dir und der Gesellschaft hohe Krankenkosten.

    Meine persönlichen Erfahrungen mit Ketose
    Damit das ganze Thema nicht allzu theoretisch wird und du besser verstehst, warum ich so überzeugt von den positiven Wirkungen der Ketose bin, möchte ich dir meine in den letzten drei Wochen gemachten Erfahrungen auflisten.

    Psychische Veränderungen
    klar im Kopf
    besseres Gedächtnis
    gute Laune!
    weniger Ängste, mehr Lockerheit
    psychisch stabiler
    belastbarer
    entspannter
    weniger Müdigkeit
    besserer Schlaf, morgens schneller wach & fit!
    Gefühl von Freiheit, Unabhängigkeit
    keine Zucker-Sucht mehr
    überhaupt kein Blutzuckerabfall mehr

    Physische Veränderungen
    keinerlei Blähungen, keine Flatulenz mehr!
    trockene, rauhe Hautstellen sind verschwunden
    straffere Haut, etwas weniger Cellulite
    bessere Verdauung
    bessere Ausdauer
    Anstrengung fällt leichter, besseres Befinden danach!
    klarere Stimme beim Singen
    sehr stabile Nägel
    schönere Haare
    reine Gesichtshaut!
    klareres Sehen
    viel weniger Pollen-Allergie-Beschwerden und -Symptome!

    Sonstige Erkenntnisse
    es schmeckt alles intensiver –> mehr Genuss!
    leichte Gewichtsabnahme

    Du siehst, in Ketose leben tut mir gut und es lohnt sich, es mal auszuprobieren. Man erfährt, dass man nicht gleich aus den Latschen kippt, wenn man mal nichts isst. Dies zu wissen, hat mich persönlich sehr befreit (diese Erfahrung habe ich aber auch schon kurz nach Beginn meiner glutenfreien Ernährung im Juli letzten Jahres machen können, das war schon ein Quantensprung). Es ist, als würde man von einer Sucht loskommen.

    Früher habe ich mir bei Unternehmungen immer einen Müsliriegel oder Obst eingepackt um mich gegen mögliche Unterzuckerungserscheinungen zu wappnen. Heute weiß ich, das brauche ich überhaupt nicht. Es tut meinem Körper sogar gut. Hungerphasen sind gesund. Ist das nicht schön? Dein Körper kann viel mehr aushalten, als du denkst.

    Nachtrag:

    Low-Carb hat mir in vielerlei Hinsicht gut getan (s.o.). Allerdings ist No-Carb oder Low-Carb nicht für jeden bzw. nicht auf Dauer für jeden empfehlenswert. Auch für mich nicht.

    Insbesondere der weibliche Körper benötigt Kohlenhydrate um ausreichend (Schilddrüsen-) Hormone produzieren zu können. Denn mangelt es z.B. an Schilddrüsenhormonen, fährt der Körper den Stoffwechsel herunter. So konnte ich mich z.B. nicht optimal konzentrieren, meine Verdauung wurde träger, ich war lustloser als sonst und von Gewichtsabnahme keine Spur.

    Als ich dann wieder etwas mehr Obst, Honig, (gelegentlich) Reis oder Süßkartoffeln, etc. in meinen Speiseplan eingebaut habe, fühlte ich mich direkt fitter und spürte, dass der Stoffwechsel wieder besser funktioniert.

    Hier ist wichtig, dass jeder das richtige Maß findet, denn zu viel Zucker ist nicht gut, zu wenig für manche Personen aber auch nicht.

    Hast du schon einmal zuckerfrei gelebt? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar! 🙂

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  • Wie der Zustand der Verdauung unser Wohlbefinden beeinflusst

    Wie der Zustand der Verdauung unser Wohlbefinden beeinflusst


    Wohlbefinden

    Heute möchte ich dir von einer ganz persönlichen Erfahrung berichten. Ehrlich gesagt fällt mir das nicht ganz so leicht, denn es ist mein erster persönlicher Erfahrungsbericht über Dinge, die man nicht unbedingt jedem erzählen würde. Aber meine Hoffnung ist einfach, dass ich dich ein wenig inspirieren kann.

    Auf den Körper hören lernen

    Ich spüre immer mehr, wie sehr mein Wohlbefinden, meine Glücksgefühle, mein Schlaf, meine Vitalität und vieles mehr, von dem Zustand meines Darmes bzw. meiner Verdauung abhängt. Dies wird natürlich maßgeblich durch die Dinge, die ich esse oder trinke, beeinflusst. Überhaupt nehme ich stetig besser wahr, was mein Körper will und braucht und was ihm nicht so gut tut. Wenn man auf seinen Körper achtet und für sich selbst nur das Beste will, versteht man sich immer besser mit ihm und lernt ihn immer besser kennen.

    Wahrscheinlich musst du bei den folgenden Sätzen schmunzeln. Aber die heutige Nacht hat es mal wieder ganz deutlich gezeigt…

    Innere Unruhe – im wahrsten Sinne des Wortes

    Heute habe ich sehr “leicht” und unruhig geschlafen, also nicht sehr tief. Auf die aktuelle Hitzewelle in Deutschland kann ich es nicht schieben, da ich die letzten Nächte gut geschlafen habe und die Bedingungen nicht anders waren. Außer die der Ernährung. Mitten in der Nacht bin ich aufgewacht, war unruhig, habe geschwitzt, war ängstlich, aufgeregt, nervös, aufgewühlt und konnte für längere Zeit nicht mehr einschlafen. Sicher habe ich was Blödes geträumt. Das tue ich aber des Öfteren (wie jeder andere auch) und wache daran auf, aber normalerweise schlafe ich gleich wieder ein. Manchmal ist diese Situation einfach “traumatischer” als sonst. Jedenfalls merkte ich nach dem Aufwachen, dass es in mir gearbeitet, rumort und gerumpelt hat. Da war mir mal wieder klar: ich war innerlich unruhig und aufgewühlt, weil es in meinem Körper, in meinem Darm unruhig war. Inzwischen weiß ich, dass sich das negativ auf meine psychische Verfassung und meinen Schlaf auswirkt.

    Kein Zucker – keine Blähungen

    Die oben genannten Probleme hatte ich in den letzten drei Wochen so gut wie gar nicht mehr. Ich ernähre mich zur Zeit “Low Carb High Fat” und nehme keinen Zucker und nur 20 – 70 g pro Tag Kohlenhydrate zu mir. Was bemerkenswert ist: dadurch sind Bauchgrummeln, Flatulenz & Co. fast komplett verschwunden! Deshalb kann ich nun mit Sicherheit sagen, dass zu 90-95 % Kohlenhydrate bzw. Zucker Schuld haben an der Bildung (ungewöhnlich häufig entstehender) Darmgase oder Darmwinde (ich finde beim besten Willen kein besseres Wort hierfür :-P). Und auch sonst geht mir gut ohne Stärkehaltige Lebensmittel und Zucker.

    Gestern habe ich Blumenkohlpüree mit einer Sauce mit Zwiebeln und Pilzen gegessen. Das Wetter war toll, man konnte richtig lange auf dem Balkon sitzen – da habe ich Lust auf ein Gläschen Wein bekommen. Es war ein halbtrockener Weißwein und er hatte somit deutlich mehr Zucker bzw. Kohlenhydrate als ein trockener Wein – nicht optimal bei einer Low-Carb-Ernährung. Dazu war es letztendlich doch mehr als nur ein Gläschen, sondern zwei Viertele. Jedenfalls haben deshalb entweder der Blumenkohl, die Zwiebeln oder der Weißwein meinen Darm bzw. mein Verdauungssystem kurzfristig sehr durcheinander gebracht (den Rest der Zutaten kann ich aus Erfahrung ausschließen). Ich denke aber, die Schuld ist auf den recht süßen Weißwein zu schieben, der meinem Körper sehr viel mehr Zucker bzw. viele Kohlenhydrate zugeführt hat, als er aktuell gewöhnt ist. Zudem bringt Alkohol die Verdauung auch meist sehr durcheinander. Vielleicht war es aber auch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, also Blumenkohl + Zwiebeln + Zucker + Alkohol. 😀

    Mein Fazit: es schlägt mir sofort auf’s Gemüt, wenn es meinem Darm bzw. meiner Verdauung nicht gut geht, wenn da was nicht stimmt, wenn da etwas zu schaffen macht in mir. Ich fühle mich insgesamt heute niedergeschlagen, innerlich unruhig, schreckhaft, aufgewühlt, leicht ängstlich und es fehlt dieses “einfach-so-ohne-Grund-glücklich-sein-Gefühl”. Aspekte, die man – so glaube ich – auch erst wahrnimmt, wenn man sich intensiv mit seinem Körper und seiner Ernährung beschäftigt.

    Mehr Wohlbefinden durch glutenfreie Ernährung
    Vor ca. einem Jahr habe ich auf glutenfreie Ernährung umgestellt, auch jetzt lebe ich noch zu schätzungsweise 98 % glutenfrei. Ich habe damals einfach gespürt, dass meine gesundheitliche Verfassung auf keinen Fall an exogenen Faktoren liegen kann. Ich habe gespürt, dass es von innen kommt, dass da was in mir nicht stimmt. Dann versuchte ich es damit, glutenhaltige Lebensmittel wegzulassen. Und siehe da, nach 1-2 Wochen verbesserte sich meine Stimmung. Mir ging es nicht nur körperlich, sondern auch psychisch viel besser und ich hatte seit langer Zeit endlich mal wieder dieses oben genannte “einfach-so-ohne-Grund-glücklich-sein-Gefühl”. (Hier findest du meinen kompletten Erfahrungsbericht)

    Das war damals schon eine enorme Veränderung und hat mir gezeigt, welche Auswirkungen falsche Nahrung, falsche Lebensmittel auf meinen Körper und auf meine Psyche haben. Meine Erfahrungen zeigen mir: wenn im Darm alles in Ordnung ist, dann geht es mir gut und ich bin ein glücklicher Mensch. Jetzt nach 3-4 Wochen “Low Carb”-Ernährung, merke ich nochmal mehr, dass im Darm die Lösung für mehr Wohlbefinden, Zufriedenheit, Glück liegt. Und dass Glücklichsein für uns als Normalzustand vorgesehen ist, ist ja ganz logisch.

    Die richtige Ernährung heilt Körper und Seele
    Wir können durch Ernährung so viel Gutes für uns tun. Dass wir alle bei einer gesunden Ernährung (viel Gemüse, viel Rohkost, kein Zucker, wenige Kohlenhydrate, kein Gluten, viele gesättigte Fette) viel gesünder wären, ist keine Frage. Ich behaupte aber auch, dass es nicht so viele Menschen mit psychischen Probleme gäbe, wenn Sie sich “artgerechter” ernähren würden. Ich bin davon überzeugt, dass die richtige Ernährung diesen Menschen in vielen Fällen helfen würde. Natürlich nur, solange nicht schlimme Erlebnisse oder Situationen eingetreten sind, die für eine psychische Erkrankung verantwortlich sind. Zudem bin ich davon überzeugt, dass der Körper schlimme, traumatische Erlebnisse mit gesunder und lebendiger Nahrung besser und schneller verarbeiten kann.

    Schlechte Ernährung macht unbelastbar und träge. Wenn jemand nicht “einfach so” glücklich sein kann, deutet das in den meisten Fällen, auf ein Ungleichgewicht im Körper hin. Ursachen können Nährstoffmangel, eine schlechte Darmflora, eine Unverträglichkeit, ein durch falsche Ernährung bedingter Fehler im Verdauungssystem (das Glückshormon Serotonin kann eventuell nicht gebildet werden) oder ein anderes ernährungsbedingtes Problem sein.

    Es gibt nun auch erste Studien, die sagen, dass die Darmflora eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Ängsten und Depressionen spielen soll.

    Nimm dir Zeit für deine Gesundheit, deine Ernährung, deinen Körper; probiere Dinge aus, lasse Dinge weg, mache dir Notizen, was dir gut tut und was nicht. Übernimm Verantwortung für dich selbst. Es lohnt sich.

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Finden deines eigenen Weges zu mehr Wohlbefinden und Glück! Die Dinge sind manchmal einfacher, als du denkst. Und: die Natur heilt alles!

    Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner persönlichen Erfahrung weiterhelfen. Wenn ja, dann würde ich mich über deine Rückmeldung per Mail oder per Kommentar freuen. Wenn nicht, dann auch gerne. Vielleicht kannst du mich ja auch inspirieren?!

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  • 12 Gründe, warum du auf Zucker verzichten solltest


    Dass zu viel Zucker ungesund ist, weiß eigentlich jeder.

    Möge man zumindest meinen. Denn der Zuckerkonsum steigt heutzutage immer weiter an und fast jeder liegt dabei über dem für den Körper verträglichen Maß.

    Hängt der hohe

    Zucker

    auch damit zusammen, dass unsere Gesellschaft immer kränker wird?

    Ich könnte mir vorstellen, dass es so ist. Denn es ist hinlänglich bekannt, dass Zucker viele negative Auswirkungen auf unseren Körper und unsere Gesundheit hat. Diese sind sehr individuell und die genaue Wirkung auf unseren Körper in allen Details ist nicht gänzlich bekannt oder erforscht.

    Welche gesundheitlichen Verbesserungen allgemein mit einer Zuckerreduzierung einhergehen, welche Veränderungen ich feststellen konnte und welche Gründe es sonst noch dafür gibt – davon handelt mein heutiger Artikel.

    Zucker ist nicht gleich Zucker

    Zucker in Form von (Trocken-)Früchten ist – neben Honig (am besten kalt geschleudert, idealerweise Bio Wabenhonig) – gut verträglich und in Maßen sogar gesund, da dort – neben dem Zucker – noch viele andere wichtige Nährstoffe enthalten sind. Früchte bringen sozusagen das “Gegengift” gleich mit.

    Nehmen wir Zucker jedoch in stark verarbeiteter Form auf, fehlen die Nährstoffe, die den Zucker für unseren Körper verträglicher machen. Das ist z.B. der Fall bei Haushaltszucker (Weißzucker & Rohrzucker), aber auch bei jeglichen Süßigkeiten, Gebäck, Softdrinks oder anderen gesüßten Getränken, etc.

    Auch stärkehaltige Lebensmittel, die nicht unbedingt süß schmecken, werden im Körper zu Zucker. Dazu zählen alle Produkte aus stärkehaltigem Getreide wie z.B. Weizen, Dinkel, Roggen, Reis, Mais, usw. (Nudeln, Brot, Polenta, Müsli, Frühstücksflocken, …) aber auch stärkehaltiges Gemüse und Hülsenfrüchte wie z.B. Kartoffeln, Erbsen, Linsen, Bohnen,… Auch diese Nahrungsmittel sollten nur in Maßen gegessen werden, nehmen heutzutage aber normalerweise leider den größten Platz auf dem Teller ein.

    Süßstoff möchte ich bei der ganzen Thematik außen vor lassen, denn Süßstoff ist kein Zucker, sondern synthetisch erzeugter oder aus Pflanzen extrahierter Fake. Dass das noch viel ungesünder ist, ist sicher jedem klar.

    Wenn ich im Folgenden – der Einfachheit halber – von “Zucker” rede bzw. schreibe, dann meine ich:

    – jegliche Zuckerarten (Fruktose, Saccharose, Glucose,…) in jeglicher Konsistenz (Kristallzucker, Sirup,…)

    – alle Produkte, die Haushaltszucker oder anderen verarbeiteten Zucker enthalten (Gebäck, Süßigkeiten, Getränke,…)

    – Nahrungsmittel aus stärkehaltigen/m Getreide/Gemüse/Hülsenfrüchten (Brot, Nudeln, Linsen mit Spätzle 😉 …)

    – einen zu hohen Konsum von Obst, Honig, etc.

    Hauptgründe für Zuckerverzicht
    1. Zucker – der wahre Auslöser für Übergewicht
    Zucker ist – neben Fett – eine Energiequelle für den Körper. Die heute üblichen großen Zuckermengen kann unser Körper jedoch meist nicht auf Anhieb verwerten, insbesondere bei Bewegungsmangel. Unser Körper ist clever und speichert diesen Energieüberschuss in Form von Fett für eventuell kommende magere Zeiten. Fetteinlagerungen und Übergewicht entstehen. Zucker ist also nicht irgendein Problem bei der Bekämpfung von Überwicht. Es ist DAS Problem schlechthin. Wer Übergewicht verlieren will muss zwangsläufig seinen Zuckerkonsum reduzieren um Erfolg zu haben. Klar, Bewegung ist wichtig, aber man kann durchaus auch Bewegungsmuffel sein, um überflüssige Pfunde zu verlieren.

    2. Zucker schafft Darmprobleme
    Zucker bringt die Darmflora durcheinander und fördert, dass sich zuckerliebende Bakterien und Pilze (Candida!) ansiedeln und vermehren. Blähungen und ernsthafte Darmprobleme können die Folge sein.

    2.1 Zucker – negative Wirkungen auf Psyche und Wohlbefinden
    Der Darm hat einen großen Einfluss auf unsere psychische Verfassung: ist es ruhig im Darm, sind wir es auch. Zucker hat z.B. auf meine Psyche großen Einfluss. Er macht mich unruhig, ängstlich, traurig und verkrampft (mehr dazu hier). Ich behaupte, dass die heute stark zunehmenden psychischen Erkrankungen, wie Angstzustände, Panikattacken, Depressionen, Burnout, Persönlichkeitsstörungen, etc. durch einen zu hohen Konsum von Zucker entstehen und dass negative Lebenserfahrungen gar nicht mal in dem großen Maße dafür verantwortlich sind, wie jeder auf Anhieb denkt.

    2.2 Weniger Zucker – bessere Haut
    Ungleichmäßiger Teint, große Poren, Akne, Pickel, Neurodermitis und andere Hautprobleme deuten darauf hin, dass im Körper etwas nicht stimmt und spiegeln meist Darmprobleme wieder. Zu viel Zucker ist einer der Hauptverursacher von Darmproblemen, denn er bringt die Darmflora durcheinander, lässt unerwünschte Bakterien oder Pilze überhand nehmen. Wenn ich zu viel zuckerhaltiges esse, merke ich das sofort an meiner Haut.

    3. Zucker mindert die Selbstheilungskräfte
    Zucker raubt Nährstoffe, belastet, fördert Entzündungen, und mindert die Selbstheilungskräfte.

    Ich denke, dass schwache Abwehrkräfte und ein schlechtes Immunsystem körperliche aber auch seelische Krankheiten verursachen können, bzw. dass Selbstheilung nicht nur physisch sondern auch psychisch stattfindet (verarbeiten, träumen, vergessen,…).

    3.1 Allergien durch Zucker
    Weniger Zucker sorgt für ein besseres Immunsystem und allgemein weniger Entzündungspotenzial im Körper. So gehören bei zuckerarmer Ernährung Allergien oft der Vergangenheit an.

    3.2 Weniger Erkältungen
    Siehe voriger Punkt.

    3.3 Krebszellen lieben Zucker
    Krebs entsteht meist bei Menschen, mit einem schwachen Immunsystem und: Krebszellen lieben Zucker. Auch wenn Zucker nicht unbedingt für die Entstehung von Krebs verantwortlich sein sollte – ein guter “Nährboden” ist zuckerhaltige Ernährung dafür allemal.

    4. Kein Zucker – kein Diabetes
    Wenn wir Zucker essen, gelangt er durch den Darm in’s Blut. Der Blutzucker steigt an. Der Körper (bzw. die Bauchspeicheldrüse) schüttet das Hormon Insulin aus, welches den Blutzuckerspiegel senkt und dafür sorgt, dass der Zucker als Energielieferant in die Zellen gelangt. Diabetes Typ 2 zu haben bedeutet, dass das Hormon weniger Zucker aus dem Blut in die Zellen transportieren kann und somit der Blutzucker zu sehr ansteigt. Durch reduzierten Zuckerkonsum entsteht dieses Problem also erst gar nicht.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ein hoher Kohlenhydrateverzehr auch bei der Entwicklung der Autoimmun- bzw. Stoffwechselerkrankung Diabetes Typ 1 eine Rolle spielt.

    4.1 Weniger Zucker – weniger Blutzuckerprobleme
    Wer weniger Zucker isst, treibt den Blutzuckerspiegel weniger stark und oft in die Höhe. Unterzuckerungserscheinungen wie zittern, schlechte Laune oder Heißhunger, Müdigkeit oder das bekannte Mittagstief werden geringer oder bleiben sogar aus.

    Übrigens: es ist richtig befreiend, wenn man kein “Zucker-Opfer” mehr ist! 🙂

    5. Zucker und das Säure-Basen-Gleichgewicht
    Nahrungsmittel, die stark verarbeitet sind und Kohlenhydrate enthalten werden im Körper sauer verstoffwechselt. Frisches, nährstoffreiches Obst und Gemüse ausgeschlossen, denn dies wird im Körper basisch verstoffwechselt.

    Die Messskala des pH-Wertes geht von 1 – 14. Ein pH-Wert von 7 ist der Normal- bzw. Neutralbereich, den auch unser Körper immer versucht aufrecht zu erhalten. Werte unter 7 sind sauer, Werte über 7 basisch. Alle Nahrungsmittel, die im sauren Bereich liegen, sind Nährstoffräuber, denn um diese verarbeiten, verstoffwechseln oder ausscheiden zu können, benötigt der Körper viele weitere Nährstoffe. Wer also Zucker konsumiert, entzieht dem Körper letztendlich wichtige Nährstoffe – oder er kann seine Arbeit einfach nicht mehr einwandfrei verrichten. Durch beides folgen Störungen in wichtigen körperlichen Prozessen und dadurch bedingte Krankheiten.

    5.1 Zucker macht Karies
    Schon jedes Kind weiß von dem Problem, dass Zucker Karies verursacht. Doch Karies ist sogar heilbar, wenn man Zucker meidet und sich nährstoffreich ernährt.

    Bei Karies ist zudem auch ein durch Zucker bedingter zu saurer pH-Wert im Mund Schuld, der die Demineralisation des Zahnschmelzes fördert.

    Vielleicht nicht die natürlichste und nachhaltigste Alternative aber trotzdem interessant bei Karies: Xylit.

    6. Zucker – das wahre Cholesterin-Problem
    Cholesterin in lebenswichtig und gesund und wird von unserer Leber selbst hergestellt, denn unsere Zellen benötigen es um optimal arbeiten und sich reparieren zu können. Immunsystem, Verdauung, Gehirnfunktion, Gedächtnis, Muskelbildung und -bewegung, Sexualhormone, etc. benötigen allesamt Cholesterin. Außerdem wirkt es extrem schützend auf das Herz (ein Grund, warum Cholesterinsenkende Medikamente sich negativ darauf auswirken können und sogar oft zu Herzinfarkten führen).

    Zucker und viele Kohlenhydrate sind mitunter hauptverantwortlich für Entzündungen in unserem Körper. Cholesterin heilt! Deshalb steigt der Cholesterinspiegel an, wenn wir Entzündungen in unserem Körper haben. Reduzieren wir Zucker, reduzieren wir entzündliche Prozesse und somit sinkt auch der Cholesterinspiegel wieder auf ein normales Niveau.

    7. Weniger Zucker – mehr Leistung
    Zucker macht schlaff, antriebslos, müde. Zuckerarme Ernährung macht körperlich und geistig fitter. Dadurch, dass körperliche Prozesse besser funktionieren, wirkt sich das gut auf Muskeln, Bänder, Sehnen, Ausdauer, Kondition aber auch auf die Denk- und Konzentrationsfähigkeit aus.

    8. Zucker macht süchtig
    Wir lieben, was süß schmeckt. Es macht uns glücklich. Dieser Reiz geht direkt in’s Belohnungszentrum im Gehirn. Und dadurch macht uns Zucker süchtig. Starke Blutzuckerschwankungen erhöhen das Verlangen noch.

    Glücksgefühle können zwar kurz nach Zuckerkonsum in die Höhe schnellen, fallen dann aber bald wieder ab, wenn der Zuckerpegel sinkt.

    9. Zucker macht unfruchtbar
    Unfruchtbarkeit nimmt immer stärker zu. Forscher fanden heraus, dass Zucker Spermien schädigt. Welcher durch Zucker gestörte Prozess dafür verantwortlich ist – sei es Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Nährstoffbilanz, etc. – sei einmal dahingestellt. Wer Unfruchtbar ist, sollte es erst einmal mit einer ketogenen Diät versuchen bevor er/sie andere Maßnahmen ergreift. Oft ist die Lösung einfacher als man denkt.

    10. Weniger Zucker – mehr Genuss
    Wer weniger Zuckerhaltiges konsumiert, macht seine Geschmacksnerven wieder sensibler für Süßes. So kann es durchaus sein, dass Gemüse, das man in der Vergangenheit evtl. eher als langweilig empfunden hat, wieder viel besser schmeckt. Wie alles, wird auch Zucker wieder interessanter, wenn man ihn reduziert. Mehr Genuss entsteht, wenn es etwas Besonderes ist und bleibt.

    11. Zucker und Nachhaltigkeit
    Weltweit leben viele Menschen vom Zuckerrohr-, Zuckerrüben und Getreide-Anbau, von der Erzeugung von Ahornsirup oder Kokosblütenzucker. Welchen (großen) Teil die Industrie bzw. der Handel davon bekommt, ist jedoch fraglich.

    Fakt ist, dass Zucker meist aus fernen Ländern importiert wird und somit kein regionales Produkt ist, was – zumindest aus ökologischer Sicht – wenig nachhaltig ist.

    12. Weniger Zucker – geringere Ausgaben
    Wer weniger Zucker konsumiert, spart Geld.

    Statt Softdrinks lieber Wasser oder Tee trinken, das ist gesünder und definitiv billiger. Süßigkeiten, Brot/Brötchen, etc. sind ungesund, “leere Kalorien” und teuer.

    Was kann Zucker?
    Ich möchte jedoch nicht nur das Negative beleuchten und den Artikel auch noch mit ein paar positiven Aspekten beenden.

    Hormone: Ich habe mich ein paar Wochen sehr Low-Carb ernährt. Das hat funktioniert und in vielerlei Hinsicht auch gut getan (hier findest du mehr dazu). Allerdings ist No-Carb oder Low-Carb nicht für jeden empfehlenswert – auch für mich nicht.

    Insbesondere der weibliche Körper benötigt Kohlenhydrate um ausreichend (Schilddrüsen-) Hormone produzieren zu können. Denn mangelt es z.B. an Schilddrüsenhormonen, fährt der Körper den Stoffwechsel herunter. So konnte ich mich z.B. nicht optimal konzentrieren, meine Verdauung wurde träger, ich war lustloser als sonst und von Gewichtsabnahme keine Spur.

    Als ich dann wieder etwas mehr Obst, Honig, (gelegentlich) Reis oder Süßkartoffeln, etc. in meinen Speiseplan eingebaut habe, fühlte ich mich direkt fitter und spürte, dass der Stoffwechsel wieder besser funktioniert.

    Wundheilung: Weil Zucker konserviert und – zumindest außerhalb des Körpers – vor Bakterien und (Schimmel-) Pilzen schützt wird er teilweise zur Behandlung von offenen Wunden / Brandwunden eingesetzt.

    Geschmack: Zucker ist Geschmacksträger. Geschmack ist Genuss. Und Essen soll Genuss sein und Spaß machen. Deshalb sollte man sich nicht zwanghaft komplett den süßen Dingen des Lebens verwehren, denn so ganz dogmatisch muss man nicht immer sein, damit es einem trotzdem gut geht. 😉

    Fazit
    Viele körperliche Prozesse können durch zu viel Zucker einfach nicht mehr richtig funktionieren, was dann letztendlich zu Krankheiten führt. Daher sollte man verarbeiteten Zucker weitestgehend meiden oder zumindest auf ein Minimum reduzieren. Hier ist wichtig, dass jeder das richtige Maß findet, denn wie schon gesagt: zu viel davon ist nicht gut, zu wenig für manche Personen aber auch nicht.

    Die Dosis macht das Gift!

    Buchempfehlung
    Garantiert gesundheitsgefährdend: Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

    Bitte beachten: meine Ratschläge ersetzen keinesfalls die Untersuchung oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Bei Verdacht auf Erkrankungen bitte einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren.

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  • Das Bewusstsein des Feldes | Sein.de

    Das Bewusstsein des Feldes | Sein.de


    Auszüge aus einem Interview in der SEIN-Redaktion anlässlich des Berlin-Besuches von R. Sheldrake am 12. November 1999.

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    Das Interview führten das Berliner Forscherpaar Franz Bludorf und Grazyna Fosar sowie Shako M. Burkhardt für die SEIN-Redaktion. Übersetzung: Bludorf+Fosar.

    SEIN: Mit welchen Neuigkeiten kommen Sie heute nach Berlin?

    Rupert Sheldrake:    Hauptsächlich mit den Resultaten der Experimente mit Tieren. Wir haben einige der  unerklärten Verhaltensweisen der Tiere erforscht. Der Grund, weshalb diese Resultate wichtig sind, ist erstens, daß sie Fakten über das Verhalten der Tiere zeigen, die neu für die Wissenschaft sind. Zweitens weisen sie auf etwas hin, was Menschen über ihre Tiere seit jeher glauben, ganz ge- wöhnliche Leute, die Tiere halten. Aber es ist eine Art von Tabu, und ich versuche zu zeigen, daß diese Dinge wirklich geschehen und daß wir sie wissenschaftlich untersuchen können. Das gibt uns einen erweiterten Blick auf die Natur der Tiere und auch auf die des Menschen, und es ermöglicht uns, Telepathie und mediale Phänomene in einem biologischen und evolutionären Kontext zu sehen.

    Außerdem denke ich, daßdiese unerklärten Fähigkeiten der Tiere Beweise liefern für Verbindungen, unsichtbare Verbindungen, die wir zu erklären versuchen mit Hilfe der morphogenetischen Felder. (…)

    SEIN: Ich möchte eine Frage hinsichtlich der praktischen Anwendung der Theorie der morphogenetischen Felder im sozialen Kontext stellen. Ich hörte, daß Sie an den Familienaufstellungen nach Hellinger interessiert sind…

    Rupert Sheldrake:     Ja. Ich habe Hellinger und die Menschen, die nach seiner Methode arbeiten, darüber befragt. Wenn das Feld repräsentiert wird durch die aufgestellte Konstellation, und dann kommt eine Person in dieses Feld und das Feld wird verändert, dann wäre dies ein Weg, das Feld der Familie zu verändern. Wenn das Feld dadurch wirklich verändert wird, müssen andere Mitglieder der Familie davon betroffen werden, sogar wenn sie nicht wissen, was geschieht, sogar wenn sie weit entfernt sind. Sie sagten mir, daß sie viele Beispiele dafür hätten, daß es zu spontanen Veränderungen, spontanen Telefonanrufen etc. gekommen sei. Ich habe Hellinger und seine Schüler ermutigt, dies systematischer zu untersuchen, es zu protokollieren und darüber eine Studie zu erstellen, denn es wäre ein sehr guter Beweis für das Feld der Familie, wenn die Therapie einen Effekt auf andere Leute hätte, die nichts darüber wissen.

    SEIN: Würde das darauf hinweisen, daß soziale Felder die stärksten Felder sind?
    Rupert Sheldrake: Ich denke nicht. Soziale Felder sind die Felder von organisierten sozialen Gruppen. Ich glaube nicht, daß sie die stärksten Felder sind, die wir uns vorstellen können. Ich denke nur, daß sie die Felder sind, die wir am leichtesten studieren können. (…) In einem sozialen Feld wirken Menschen normalerweise zusammen, wenn sie einander nahe sind. Sie sehen sich, sprechen miteinander, interagieren über die normalen Sinne. Man kann nun einen Teil einer sozialen Gruppe herausnehmen und einige Kilometer weit entfernen, so daß man die sensorischen Einflüsse ausschalten kann. Wenn man dann immer noch einen Einfluß sieht, dann ist es ein Einfluß von etwas anderem. (…) Soziale Gruppen haben den Vorteil, daß man die Mitglieder voneinander trennen kann, um die Feldeffekte zu studieren.
    Das ist der Grund, weshalb ich so stark an diesen Experimenten mit den Tieren interessiert bin, z.B. an Hunden, die wissen, wann ihr Herr nach Hause kommt. Dies sieht normale Alltagssituationen vor, in denen Mitglieder einer Gruppe, die durch ein Feld verbunden sind, sich voneinander entfernen und dadurch die Möglichkeit sensorischer Kommunikation ausschalten.

    SEIN: Ich würde gern noch einmal auf die Familienaufstellungen zurückkommen. Wenn diese Arbeit so kraftvoll ist und funktioniert, könnte man dies dann nicht auch in größerem Maßstab durchführen, um reale oder auch globale Konflikte zu schlichten?
    Rupert Sheldrake: Ich habe nie darüber nachgedacht, Aufstellungen zur Lösung von Kriegen und anderen Konflikten einzusetzen, und ich kann auch nicht sehen, wie man das machen könnte. Wie stellen Sie sich vor, das zu tun? Wollen Sie Repräsentanten der Gegner in Gruppen zusammenbringen?

    F.Bludorf: Wenn sie miteinander interagieren würden, würden sie vielleicht zu vertiefter Reflexion kommen…
    Rupert Sheldrake: Hat Hellinger das je probiert? Ich weiß nicht, wie gut das funktionieren würde. Es wäre wohl mehr eine symbolische Sache, denn in der Familienkonstellation sind die Individuen in einer direkten Beziehung zueinander. Wenn Sie dagegen einen Repräsentanten einer Gruppe hätten, dann wäre die Gruppe nicht anwesend. Es erscheint mir ziemlich schwierig. Es würde wohl ein eher symbolischer Weg sein müssen, aber ich könnte mir vorstellen, daß man es tun könnte. Es wäre eine Art von Heilritual für Gruppen. Es wäre sicher interessant, es zu probieren, aber ich habe keine Erfahrung damit.

    F.Bludorf: Dies führt mich zu einer anderen Frage. Jeder von uns hat Zugang zum morphogenetischen Feld. Dies geschieht unbewußt. Was würde geschehen, wenn die Evolution uns zu einem Zustand führen würde, in dem der Mensch bewußten Zugang zum morphogenetischen Feld oder dem sogenannten Gruppenbewußtsein hätte? Was wären die Konsequenzen? Würde uns dies zu einer Neuorganisation unseres Gehirns führen?
    Rupert Sheldrake: Ich denke, in einer gewissen Art haben wir bereits bewußten Zugang zu sozialen Feldern. Dies ist meiner Meinung nach der Sinn von Ritualen, um das Feld der Gruppe zu kreieren, um die Geister der Vorfahren zu beschwören, die dies bereits früher getan haben. Und ich denke, daß die gesamten Praktiken von Ritualen in Religionen und anderen Traditionen viel mit der Bewußtheit des Feldes zu tun haben. Ich meine also, daß dies schon geschieht, und die Methode, um dies zu tun, ist durch Rituale definiert. Ich weiß nicht, ob es in der Zukunft bessere Wege geben wird, aber Rituale wurden unabhängig voneinander in jeder Gesellschaft der Welt entwickelt. In allen Ritualen gibt es festgelegte Handlungsmuster, Gesang, Tänze. Wenn es immer wieder auf die gleiche Art wiederholt wird, schafft es eine Resonanz zu früheren Zeiten, in denen es abgehalten wurde.

    SEIN: Denken Sie, daß man die Arbeit mit morphogenetischen Feldern auch mißbrauchen kann?
    Rupert Sheldrake: Alles kann miß- braucht werden, da bin ich mir sicher. Jeder Einfluß, der sich durch morphische Resonanz ausbreitet, kann für gute oder schlechte Ziele dienen. In der modernen Welt, wo Konsumverhalten überall verbreitet ist durch Fernsehen und Werbung, breitet sich so etwas sehr schnell aus. Aber das ist eben die Weise, wie die Felder arbeiten. Sie sind kein moralischer Filter.

    SEIN: Dahinter tut sich für mich eine andere Frage auf, nämlich ob es einen Zusammenhang zwischen morphogenetischen Feldern und moralischen Werten gibt – ob es so etwas wie ein übergeordnetes morphogenetisches Feld mit einer gewissen, höheren Moralität gibt…
    Rupert Sheldrake: Morphogenetische Felder sind in Wahrheit Felder der Gewohnheit, sie haben nichts mit Kreativität zu tun. Sie bewirken nur die Wiederholung von Gewohnheiten, von etwas, was es schon gab. Morphogenetische Felder sind also essentiell habituellen Charakters, und es gibt eine Art von gewohnheitsmäßiger Moralität in jeder Gesellschaft. Jede Gesellschaft hat ihre eigenen Bräuche, ihre eigenen Moralvorstellungen. Das Feld sagt so, welche Dinge man tun kann und welche nicht. Manche von ihnen sind völlig willkürlich, zum Beispiel, daß wir in England auf der linken Straßenseite fahren. Es wäre eine Katastrophe, in Deutschland so zu fahren.

    Manche Aspekte und Regeln der Moral sind also von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden, und ich denke, eine der interessantesten Erkenntnisse aus Hellingers Arbeit ist, daß er uns eine Analyse des Gewissens gibt. Es ist ein Gefühl, daß man irgend etwas nicht tun sollte, ein internes Gewissen, das von der sozialen Gruppe kommt. Und er erklärt, wie jede Familie ihr eigenes Familiengewissen hat, nach dem die Menschen handeln.
    Ich denke also, daß ein großer Teil der Moral von den morphogenetischen Feldern der Gruppe abhängt, egal, ob es eine soziale Gruppe, eine Familie, eine Gemeinschaft oder eine religiöse Gruppe ist. Diese Dinge sind ein Teil der gemeinsamen Sitten der Gruppe.

    Wenn man nun zu höheren Idealen kommt, dann entstammt dies nicht so sehr den Gewohnheiten, sondern den kreativen Einflüssen. In den meisten Gesellschaften folgen die Menschen Gewohnheiten, und der interessante Punkt ist es, wie sich diese verändern, wenn wir etwa auf Religionsstifter schauen wie Bud-dha, Jesus oder die jüdischen Propheten, Mohammed etc. Da kommt es zu einer Art von Inspiration, einer Bildung neuer Felder, neuer Muster. Das kommt vom Druck der Kreativität, was ein generelles Problem der gesamten Evolution ist, denn wenn morphogenetische Felder Gewohnheiten ausdrücken, wo kommen dann neue Felder her? Es muß einen kreativen Einfluß geben, der nicht auf der Wiederholung von Gewohnheiten basiert. Evolution muß sich zwischen Gewohnheit und Kreativität bewegen.

    SEIN: Können Sie etwas über die Fähigkeit zum Erlernen von Sprachen sagen, zum Beispiel bei Kindern? Wird dies mit der Zeit immer leichter durch Wiederholung?
    Rupert Sheldrake: Ja. Jede Art des Lernens wird durch morphische Re-sonanz unterstützt, es wird leichter durch Resonanz zu denen, die es schon früher gelernt haben. Also wird das Erlernen von Sprachen dadurch auch erleichtert. Chomsky und andere Linguisten glauben, daß es aufgrund der Tatsache, daß Kinder Sprachen so schnell lernen, eine ererbte Fähigkeit zum Erlernen von Sprachen geben müsse. Ich stimme ihnen zu, allerdings glaube ich nicht, daß diese ererbte Fähigkeit materieller Natur ist, es ist meiner Meinung nach eine morphische Resonanz.
    Ich glaube, daß morphische Resonanz das Erlernen von Sprachen er-leichtert, und daß dies die Fakten erklärt, an denen Chomsky und die anderen interessiert sind, und das, ohne daß wir dafür spezielle ”Sprach-Gene” brauchen würden. Sie mußten dafür relativ künstliche Konstrukte einführen, zunächst einmal, daß es eine universelle Grammatik gibt. Ferner sagen sie, daß alle Menschen gleiche Gene mit dieser universellen Grammatik haben. Der Grund, daß sie das so annehmen, ist, wenn man ein finnisches Kind in eine chinesische Familie bringt, dann lernt es Chinesisch.
    Mit morphischen Resonanzen ist das kein Problem, weil es ganz einfach in Resonanz gerät mit chinesischsprachigen Menschen. Weil sie jedoch glauben, daß hierfür Gene verantwortlich sein müssen, müssen sie zunächst diese etwas künstlich wirkende universelle Grammatik fordern. Sie stellten zunächst die Theorie auf und forderten dann, daß es solche Gene geben müsse. Ich denke, für das alles gibt es keinerlei Beweise. Ich glaube, daß die Fakten viel besser durch morphische Resonanz erklärt werden können.

    SEIN: Sie sprechen viel über den Paradigmenwechsel in der Wissenschaft. Ist es absehbar, wann Ihre Forschungsergebnisse allgemein akzeptiert werden?
    Rupert Sheldrake: Ich denke, der Pa-radigmenwechsel ist tatsächlich im Gange. Die Hauptanwendungen der mechanistischen Biologie sind in den Bereichen der Agrarkultur und der Medizin. Wir sehen, daß in diesen Bereichen die mechanistischen Prinzipien an ultimative Grenzen gestoßen sind. Es gibt eine große Anzahl von Verbrauchern, die sich dagegen wehren. (…) Und in der Medizin: der gewaltige Zuwachs in der alternativen Medizin hat bewirkt, daß in den meisten medizinischen Hochschulen in Amerika bereits dafür Kurse angeboten werden, weil die Studenten etwas darüber wissen müssen. Es ist nicht notwendig, daß sie es praktizieren werden, aber wenn ein Arzt überhaupt nicht über diese Dinge Bescheid weiß, wird er seine Patienten verlieren. Diese allgemeinen Kräfte der Gesellschaft plus die ökonomischen Kräfte sind es, die bewirken, daß eine integrierte Medizin, die alternative Methoden einschließt, mehr und mehr von den Versicherungen bevorzugt wird, sogar von den Regierungen, weil es billiger ist.
    Ich selbst habe seit Jahren auf eine holistischere Wissenschaft hingearbeitet. Es gibt Gruppen von Menschen – in England haben wir ein ”Scientific Medical Network” – die sich aus holistischen Wissenschaftlern und Medizinern zusammensetzen. Diese Leute arbeiten in wissenschaftlichen Instituten, und sie alle wollen eine holistischere Sichtweise erreichen. Dafür gibt es Treffen, lokale Gruppen, Newsletters etc. Dies sind nicht länger isolierte Einzelpersonen, sondern organisierte Bewegungen in Wissenschaft und Medizin, um eine holistische Veränderung herbeizuführen. Es ist eine Art soziale Basis dafür.

    SEIN: Das klingt wie ein Plädoyer für eine ”Wissenschaft von unten”?
    Rupert Sheldrake: Es ist exakt das. Ich glaube, die Reform der Wissenschaft kann nur durch allgemeine gesellschaftliche Kräfte eingeleitet werden, durch öffentlichen Druck, durch die Politik. Sobald also Medizin und Wissenschaft demokratisch und überprüfbar werden, werden sie sich ändern. Der Grund, weshalb sie es jetzt noch nicht tun, ist, daß sie eine hierarchische Struktur haben, ähnlich wie die katholische Kirche vor der Reformation. Es gibt da ein Kardinalskollegium in jedem Land in der Akademie der Wissenschaften. Es ist in der Tat ein hierarchisches System wie in der Kirche vor der Reformation, mit Priestern, Kardinälen und Bischöfen.

    SEIN: Welche Rolle spielt die Spiritualität in Ihrem Leben?
    Rupert Sheldrake: Eine sehr wichtige Rolle. Für mich sind Gebete und Meditation ein wichtiger Teil meines täglichen Lebens, so wie Zähneputzen, denn wenn ich nicht bete, fühlt sich mein ganzes Leben staubig und schmutzig und unklar an. Daher sind tägliche Gebete und Meditationen für mich sehr wichtig. Ich glaube an die Wichtigkeit von Ritualen und kollektiven religiösen Praktiken. Ich denke nicht, daß Religion etwas für Individuen ist. Ich stimme nicht überein mit der modernen Tendenz, Religion zu privatisieren. Man nimmt ein wenig von hier und da und macht daraus seine eigene Mixtur. Ich denke, es soll Gemeinschaften mit einbeziehen.
    Daher mag ich die organisierten Religionen. Die meisten meiner Freunde sind anderer Meinung, nicht weil sie darüber nachgedacht haben, sondern nur, weil es ein bestehendes Vorurteil ist. Ich war jahrelang in Indien und habe Hinduismus, Buddhismus und Sufi-Praktiken erfahren. Aber am Ende kam ich zum Christentum zurück, weil dies für mich die beste Resonanz ergibt zu meinen familiären und kulturellen Wurzeln.
    (…) In vieler Hinsicht ist dies sehr konventionell. Aber meine Frau lehrt auch Buddhismus, und wir hatten eine sehr interessante Zeit in einem Ashram in Indien. In der Zukunft bedeutet Spiritualität auch, von unterschiedlichen Traditionen zu lernen, und daß die Traditionen auch zusammenarbeiten, um uns einen tieferen Sinn zu vermitteln, aber ich muß einem speziellen Weg folgen, weil es wichtig ist, in der Tradition bestimmter Rituale zu bleiben. Das ist mein persönlicher Weg.

    SEIN: Vielen Dank für dieses Gespräch!

    viaDas Bewusstsein des Feldes | Sein.de.

  • Wie 100 Affen den Weltfrieden schaffen – Erster Weltfrieden

    Wie 100 Affen den Weltfrieden schaffen – Erster Weltfrieden


    Wie 100 Affen den Weltfrieden schaffen.

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    Wissenschaftler haben einer wildlebenden Gruppe Affen (mehrere Hundert) auf einer japanischen Insel, Süsskartoffeln in den Sand gelegt.

    Die Affen lieben diese Kartoffelart sehr wegen der Süße. Nur die Erde und der Sand der an den Kartoffeln klebte, störten ihren Genuss.

    Die Wissenschaftler zeigten den Affenkindern, wie man die Kartoffeln im Wasser von Erde und Sand säubern kann.

    Diesen Trick übernahmen die gelehrigen Affenkinder sehr schnell. Auch die Affenmütter jener Affenkinder die diesen Trick gelernt hatten, schauten ihn sich bei den Jungtieren ab. Sie begannen ebenso die Vorzüge der sauberen Kartoffel zu genießen.

    Die andere Affen ohne Nachwuchs blieben zunächst bei der alten Methode, nämlich die Kartoffeln mit dem Sand und Dreck zu essen.

    Doch nach und nach haben immer mehr Affen den Fortschritt erkannt und die Kartoffeln vor dem Verzehr im Wasser sauber gewaschen.

    Doch dann kam die Überraschung.

    Nach mehreren Tagen haben schon viel mehr Affen die Kartoffeln vor dem Verzehr gereinigt.

    Nehmen wir an, es waren es 99 Affen.

    Und auch am nächsten Morgen begannen wieder mehr Affen als am Vortag, die Süßkartoffel zu waschen. Es ist schwer oder gar unmöglich die korrekte Zahl der Affen anzugeben, doch nehmen wir an, das nun auch der 100. Affe die Waschtechnik übernommen hat. Doch plötzlich stellten die Wissenschaftler fest, dass nun alle anderen Affen der Gruppe, die Süsskartoffeln vor dem Verzehr zu waschen begannen.

    Der geistige Funke war also übergesprungen!

    Die Erkenntnis der Wissenschaftler war also:

    Wenn eine ganz bestimmte Anzahl Menschen oder Affen, in diesem Beispiel die Zahl 100, ein bestimmtes Bewusstsein erreicht, dann geht dieses Bewusstsein von Geist zu Geist über und erfasst plötzlich alle.

    Aber das war noch nicht alles.

    Vom weit entfernten Festland erhielten Sie eine Nachricht ihrer Wissenschaftskollegen, das in deren Affenkolonien, ohne Einwirken der Wissenschaftler, die Affen ebenfalls die Kartoffeln zu waschen begannen!

    Wenn viele das Gleiche denken, dann ist das Ergebnis größer als die Summe der einzelnen Gedanken.

    Die Gedanken werden zum Kraftfeld, es dehnt sich aus und der geistige Funke springt über.

    Für diese Kraftfelder gibt es viele Beispiele. Als besonders populär sind die Montagsdemos in der damaligen DDR zu nennen.

    Ein winzig kleiner Versprecher, in einem Moment während weder räumlich noch zeitliche eine Demo für die Öffnung der Mauer stattfand, reichte eine sehr geringe Unaufmerksamkeit eines Leaders, so das sich die Tore in die Freiheit öffneten.

    Bei weltweit emotional erlebten Ereignissen, wie Lady Diana’s Tod, 9/11, Beginn des Irak Krieges, usw. können Wissenschaftler ein Rauschen an Messeinrichtungen feststellen, das dem morphischen Feld zugeordnet wird.

    Morphisches Feld | Das Bewusstsein des Feldes | Morphische Felder

    Die Geschichte der 100 Affen basiert auf einer wissenschaftlichen Arbeit aus den 1950ger Jahren, die im Buch „The Hundreth Monkey“ (Ken Keyes Jr.) beschrieben wird.

    Der Weltfrieden ist möglich, wenn eine bestimmte Anzahl an Menschen ihn sich wünscht!

    Die notwendige Anzahl der Menschen die den Frieden bewirken können, wird auch kritische Masse genannt und entspricht der Geschichte der 100 Affen.

    Wenn viele das Gleiche denken, dann ist das Ergebnis größer als die Summe der einzelnen Gedanken.

    …größer als die Summe der einzelnen Gedanken?

    ..Gedanken!

    Ich denke gerade an Dich. Bist Du der 100. Affe der das Feld überspringen lässt?

    Weil immer mehr Menschen mehr verstehen als bisher, entsteht der Erste-Weltfrieden.

    viaWie 100 Affen den Weltfrieden schaffen. – Erster Weltfrieden.

  • Der Erste Weltfrieden – Wie 100 Affen, den Weltfrieden schaffen

    Der Erste Weltfrieden – Wie 100 Affen, den Weltfrieden schaffen


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    Wie 100 Affen, den Weltfrieden schaffen.

    Alles driftet auseinander anstatt friedvoll eins zu sein!

    Heute ist der 12.04.2015. Wie geht es Ihnen heute?

    Für mich fühlt es sich an, als brennt die ganze Welt.

    Die Gräben zwischen den Menschen einerseits und gegenüber auf der anderen Seite die Religionen, Wirtschaft und Politik, werden immer tiefer. Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und den anderen Erdteilen.

    Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden, treten regelmäßig hinter den alles rechtfertigenden Dogmen wie „Märkte“, „Religionen“ und „Sicherheit“ zurück. Leider bedeuten diese Dogmen vorwiegend: Unterdrückung, Ausbeutung, Falschinformation, Einschränkung von natürlichen Freiheiten im Namen der Sicherheit.

    Von Mitgefühl, Gerechtigkeit und friedliche Zukunftsperspektive keine Spur!

    Die Mainstreammedien liefern schon länger keine ehrlichen Informationen mehr. Gerade in Deutschland ist fast zu 100% die amerikanische Sicht der Dinge, die „volksprägende“ Information. Alle Kriege auf der Welt begannen mit mindestens einer Lüge. Und deshalb ist es kein Zufall und dem Frieden leider nicht zuträglich, was wir in den Mainstreammedien erfahren. Bitte denken Sie daran, das die Medienunternehmen einen Besitzer haben und dieser hat Interessen, die nicht die gleichen sein müssen, wir Ihre nachvollziehbaren Friedenswünsche. Außerdem haben wir in Deutschland eine Medienkontrolle durch die Allierten Besatzer. Wenn Sie Nachrichten aus dem Ausland empfangen und verstehen, dann kennen Sie den entscheidenden Unterschied. Falls nicht, finden Sie auf youtube genügend Beispiele mit Übersetzungen.

    Ich habe mich auf den Weg gemacht und nach der Chance für den Frieden gesucht.

    Ich ging durch viele Foren, Gruppen, Vorträge und Veranstaltungen. Dabei bin ich mutigen Menschen mit großem Sachverstand begegnet, die mich überzeugten.

    Vorallem war ich überrascht welch große Anzahl von Menschen sich bereits zusammengefunden hat und um gemeinsam Licht in die dunklen Ecken unserer Welt bringen.

    Zusätzlich habe ich viel quer gelesen und mich mit einigen „Truthern“, so nennt man die Wahrheitssucher, getroffen und habe selbst kleinere Meetings durchgeführt. Teilweise mit sehr einschneidenden Begleiterscheinungen.

    Mein Fazit aus diesen Begegnungen:

    Es ist an der Zeit zum Ersten-Weltfrieden anzustiften!

    Es sind für alle Probleme Lösungen da!

    Wir müssen niemanden bekämpfen!

    Es ist ausreichend die Lösungen zu kennen!

    Die Lösungen werden sich verbreiten, weltweit !

    PS: Ich wollte auf dieser Webseite ursprünglich den nichtsahnenden Menschen, die für viele nicht sichtbaren und spürbaren Vorgänge des Zeitgeschehens erklären. Ich glaubte, dass die Darstellung des Ungemachs, anderen Menschen hilft zu erkennen und das diese Menschen dann, mit Protesten die Welt verändern.

    Kurz vor der Veröffentlichung der geplanten Inhalte begabe es sich, dass ich Teil eines Teams war, das sich mit der Vorbereitung einer Friedens- und Kunstaktion beschäftigt. Die ruhige gelassene und vor allem friedvolle Energie meiner Teampartnerinnen haben mich ergriffen und meine Haltung hat sich geändert.

    Ich habe die Überzeugung angenommen, dass es für eine Veränderung zum Frieden ausreicht, das bessere Lösungen da sind. Ich mulitpliziere lediglich diese Information und helfe gerne mit, dies Lösungen bekannt zu machen. Denn dann ist es so wie am Buffet: Sie haben die Wahl sich zwischen Sekt und Selters zu entscheiden. Und diese Entscheidung geht in der Regel sehr eindeutig aus und ist nebenbei sehr fair.

    In diesem Kontext habe ich mich entschlossen, die „ungünstigen Energien“ vorüberziehen zu lassen und mich vor allem auf die kommende neue goldene Zeit zu freuen.

    Eine Bitte habe ich an Sie: hören Sie nicht auf sich zu interessieren. Bilden Sie sich selbst eine Meinung über das Zeitgeschehen. Überprüfen Sie versprochene Lösungen durch eine eigene Recherche und lassen Sie sich bitte nicht durch Worte alleine überzeugen.

    Sie kennen die leeren Versprechungen, Worthülsen und Sinnverdrehung der Worte zur genüge.

    Schauen Sie stattdessen hin, ob den Worten auch die richtigen Taten folgen. Gehen Sie in sich und fühlen Sie mit dem Bauch. Bei Zweifeln fragen Sie sich, wem nützt es. Qui Bono? Wenn eine Sache nicht dem Wohle der Menschen und dem Schutz von Mutter Erde in erster Linie dient, dann treten Sie einfach beiseite und lassen Sie diese „ungünstigen Energien“ vorüber ziehen. Diese Bitte kommt von Herzen.

    Wie 100 Affen den Weltfrieden schaffen.

    Sie wünschen sich auch Frieden auf der ganzen Welt?

    Sie können sich aber nicht vorstellen wie er sich ausbreiten soll?

    Noch dazu ohne Protest, Gewalt und Kampf?

    Dann sollten Sie die Geschichte der 100 Affen kennen, die den Übergang in den Weltfrieden,

    ohne Gewalt schaffen. Zum Artikel.

    Weil immer mehr Menschen mehr verstehen als bisher, entsteht der Erste-Weltfrieden.

    viaDer Erste Weltfrieden – Erster Weltfrieden.

  • Natürliche Zahnpasta und Zahnpulver – selbstgemacht

    Natürliche Zahnpasta und Zahnpulver – selbstgemacht


    Julie Wilson

    Ein sauberer Mund ist nicht nur wichtig für reinen Atem, sondern er ist auch nützlich, um insgesamt gesund zu bleiben. Viele Studien bringen die Mundgesundheit mit verschiedenen Krankheiten und Beschwerden in Verbindung, darunter so schwere Erkrankungen wie Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut), Herz-Kreislauf-Erkrankung, Diabetes, Osteoporose und sogar Alzheimer oder Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt.

    In unserem Mund tummeln sich jede Menge zumeist harmlose Bakterien. Bei mangelnder Pflege können diese Bakterien jedoch außer Kontrolle geraten und unangenehme Krankheiten verursachen. Zum Glück ist eine anständige Mundhygiene aber gar nicht schwer zu bewerkstelligen, alles, was es braucht, ist Entschlossenheit, Routine und eine bessere Zahnpasta oder besseres Zahnpulver. 

    Wissen Sie, was in Ihrer herkömmlichen Zahnpasta steckt?

    Herkömmliche Zahnpasten sind nicht optimal, denn irgendwann wurden Geschmack und Haltbarkeit wichtiger als Sicherheit und Wirksamkeit. Zusätzlich zu künstlichen Süßstoffen finden sich in traditionellen Zahnpasten scharfe Chemikalien, Konservierungsstoffe und Fluorid, das sich immer wieder als toxisch und gesundheitsschädlich erweist.

    Es folgt eine Liste von Chemikalien, die sich oft in Zahnpasten finden:

    • Triclosan – Ein antimikrobieller Wirkstoff, seit über 30 Jahren Bestandteil vieler Verbrauchsgüter; er ist in vielen Ländern bereits verboten. Wird mit Schilddrüsenunterfunktion in Verbindung gebracht und gilt als leberschädigend und giftig beim Einatmen.

    • Methylparaben – Dient als Konservierungsstoff, wird leicht von der Haut aufgenommen und kann als Hormonimitator den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Außerdem wird ein Zusammenhang mit Brustkrebs vermutet.

    • Propylenglycol – Gilt als organschädlich. Der flüssige Alkohol wird auch als Frostschutzmittel verwendet. Gelistet als möglicherweise neurotoxisch, giftig beim Einatmen und immunschädlich.

    • Natriumlaurylsulfat (SLS) – Wird auch als Pestizid und Herbizid verwendet, reizt Haut und Augen. Beim Erhitzen werden giftige Dämpfe freigesetzt, wird flüchtig bei vom Mundgewebe freigesetzter Wärme.

    • Butylhydroxytoluol (BHT) – Dient dazu, unangenehmen Geschmack und Geruch anderer Stoffe zu überdecken. Laut Sicherheitsblatt kann es bei Einnahme Bauchschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen verursachen. Außerdem ist es brennbar und extremumweltschädlich.

      Sie sehen also: Herkömmliche Zahnpasten enthalten ziemlich ekliges Zeug. Aber keine Panik, Sie können sich ganz einfach und zudem kostengünstig Ihre eigene Zahnpasta herstellen.

    Schnelle und einfache Rezepte für eigenes Zahnpulver

    Bevor Sie darangehen, Ihr eigenes Zahnpulver herzustellen, müssen Sie aus den folgenden Stoffen Ihre eigenen Grundzutaten auswählen: Backnatron, Bentonit und feingemahlenes Kalziumpulver. Sie können einen, zwei oder alle drei Stoffe wählen.

    Backnatron hilft, die Zähne weiß zu erhalten und Beläge zu entfernen, Bentonit reinigt, poliert und enthält jede Menge Mineralstoffe – in Verbindung mit Apfelessig ergibt es übrigens eine hervorragende Gesichtsmaske.

    Folgende Zutaten sind optional:
    Fein gemahlenes Meersalz (macht die Zähne weiß und wirkt antibakteriell).
    Spirulina (in Viertelteelöffelportionen zugeben).
    Fein geriebener Salbei, Pfefferminze, Nelken und Zimt (geben Aroma und wirken heilend).

    Niem (ein großer immergrüner Baum, der wegen seiner heilenden und antibakteriellen Eigenschaften seit Jahrhunderten Anwendung in der Medizin findet).

    Stevia (für zusätzliche Süße).
    Nachdem Sie Ihre Grund- und optionalen Zutaten ausgewählt haben, geht alles Übrige ganz einfach. Mischen Sie die Zutaten und lagern sie in einem Glas mit Schüttöffnung. Hervorragend geeignet sind Gewürzgläser. Noch etwas spricht für Zahnpulver: Da es keine feuchten Inhaltsstoffe gibt, ist es unbegrenzt haltbar.

    Das folgende Rezept hat bereits große Beliebtheit erlangt:
    1 Esslöffel Kalzium
    1 Esslöffel Backnatron
    1 Teelöffel Meersalz
    1 Teelöffel Niem
    1 Teelöffel Pfefferminze
    ¼ Teelöffel Spirulina
    Und gleich noch ein Rezept:
    1½ Esslöffel Ton
    ½ Esslöffel Backnatron
    1 Teelöffel Meersalz
    1 Teelöffel Salbei
    1 Teelöffel Pfefferminze

    viaNatürliche Zahnpasta und Zahnpulver – selbstgemacht – Kopp Online.

  • Schwermetallentgiftung: Einige Tipps, wie Sie den Geist schärfen, das Krebsrisiko mindern und elektromagnetische Empfindlichkeit loswerden

    Schwermetallentgiftung: Einige Tipps, wie Sie den Geist schärfen, das Krebsrisiko mindern und elektromagnetische Empfindlichkeit loswerden


    Carolanne Wright

    Sie leiden an Denkstörungen, Reizbarkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Depression? Wenn ja, so kämpfen Sie vermutlich mit einer Schwermetallvergiftung. Schwermetalle finden sich in kontaminierten Lebensmitteln, Industrie- und Medizinabfällen, Kosmetikprodukten und Umweltgiften, sie sind Teil unseres täglichen Lebens und bringen Geist und Gesundheit aus dem Tritt.

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    Mehr als ein Dutzend Schwermetalle können gesundheitliche Beschwerden auslösen, die wichtigsten sind Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber und Aluminium. Anhand der folgenden Liste können Sie feststellen, ob bei Ihnen ein Problem vorliegt:

    Häufig wiederkehrende Infektionen – Schwermetalle vertreiben wichtige Vitamine und Mineralstoffe – vor allem Zink – aus dem Körper. Das Immunsystem wird geschwächt und damit Infektionen, Krebs und chronischen Erkrankungen der Boden bereitet.

    Neurologische Störungen – Der Grund für Alzheimer, ADHS, Autismus, Aggression, Epilepsie, Gedächtnisverlust, Entwicklungsverzögerungen, Depression, Ängstlichkeit, bipolare Störung, Schlaflosigkeit und Migräne kann eine Schwermetallvergiftung sein.

    Arrhythmie, erhöhter Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankung – Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass hohe Bleiwerte im Blut zu Plaque beitragen, die Arterien verstopfen und zu erhöhtem Blutdruck und Herzerkrankungen führen können; Quecksilberpartikel in der Luft können eine Arrhythmie auslösen.

    Elektromagnetische Empfindlichkeit (EHS) – Brian Clement, Naturheiler mit einem Doktortitel in Ernährungswissenschaft, erklärt: »Wenn Ihre Zellen Metall enthalten, ziehen sie elektrische Frequenzen wie ein Blitzableiter an und verstärken sie, deshalb steigt die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von EHS-Symptomen. Kurz gesagt: Je mehr Schwermetalle Ihr Körper enthält, desto eher haben Sie gesundheitliche Probleme mit elektromagnetischen Feldern.

    Weitere Anzeichen einer Vergiftung sind unter anderem Migräne und Kopfschmerzen, dunkle Ringe unter den Augen, Muskelzittern, empfindliche Zähne, Probleme beim Abnehmen, Akne, Parasiten, niedrige Körpertemperatur, metallischer Geschmack im Mund und chemische Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen wie Rauch, Farbe und Parfüms.

    Wenn Sie solche Symptome an sich selbst wahrgenommen haben, kann eine einfache Haaranalyse oder ein Urintest Vorhandensein und Ausmaß von Schwermetallen im Körper bestätigen.

    Entgiftung

    Es gibt nützliche Techniken, die Schwermetalllast zu mindern. Das Trinken von sehr viel gereinigtem Wasser, ausreichend Ruhe und eine Trockenbürstenmassage sind wichtig, um Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten, ebenso Bäder mit Bentonit-Heilerde und ein Besuch der Infrarotsauna. Als nützlich haben sich auch die folgenden Mittel erwiesen:

    Chlorella und Spirulina – Sie binden Quecksilber, Arsen, Cadmium und Blei, sind also hervorragende Mittel zur Entfernung von Schwermetallen. Darüber hinaus zieht Chlorella schädliche Metalle nicht nur an, sondern kapselt sie auch ein und verhindert damit eine Reabsorption im Verdauungstrakt.

    Zeolith – Dank seiner außergewöhnlichen magnetischen Merkmale zählt Zeolith zu den besten Methoden zur Ausleitung störender Metalle. Bei einer Studie an der University of California in Los Angeles erhielten elf gesunde Teilnehmer 30 Tage lang Zeolith. Am Ende der Studie beobachteten die Forscher einen deutlichen Rückgang der Schwermetallkonzentrationen ohne negative Auswirkung auf lebenswichtige Elektrolyte.

    Koriander – Laut Dr. Yoshiaki Omura, Direktor der medizinischen Forschung bei der Heart Disease Research Foundation, bewirkt leicht gekochter Koriander, dass Quecksilber über den Urin aus dem Organismus ausgeschieden wird. Außerdem bindet Koriander Aluminium und Blei.

     

    viaSchwermetallentgiftung: Einige Tipps, wie Sie den Geist schärfen, das Krebsrisiko mindern und elektromagnetische Empfindlichkeit loswerden – Kopp Online.

  • Wer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a.

    Wer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a.


    Weisheit der Indianer

    Rede von Häuptling Seattle 1855

     

    … Das Ansinnen des weißen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt, was will denn der weiße Mann kaufen? Wie kann man den Himmel oder die Wärme der Erde kaufen – oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie können wir euch diese Dinge verkaufen – und wie könnt ihr sie kaufen?

    Könnt ihr denn mit der Erde tun, was ihr wollt, nur weil der rote Mann ein Stück Papier unterzeichnet und es dem weißen Manne gibt? Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Könnt ihr die Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getötet ist? …

     

    Hier weiterlesen …

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    Rede von Häuptling Seattle 1855

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    Hensel´s Sonntagsmatinée: Wer ist verrückt?
    von H.- P. Schröder

    Wer besitzt das Recht, Ölbohrlizenzen in unseren Ozeanen zu verkaufen? Niemand hat das Recht, Ölbohrlizenzen zu verkaufen. Niemand besitzt dieses Recht.

    Niemand besitzt diesen Planeten. Oder? Wer verkauft das Recht, aus unseren Ozeanen Öl zu pumpen, Gold aus unseren Urwäldern zu schaufeln und hochgiftigen Müll auszuscheiden, um ihn dann in unserem Boden zu vergraben, wohl wissend, daß er Mutter Erde damit in das Gesicht schlägt und daß Profitmaximierung und der „menschliche“ Faktor automatisch die nächste Katastrophe, das nächste Massensterben, auslösen können, Katastrophen, deren Folgen nicht beherrschbar sind und die das Immunsystem des Planeten beschädigen werden?

    Wer ist verantwortlich für derart beispiellose Verbrechen, gegenüber deren Dimensionen Arzneimittelskandale, vergiftetete Nahrung, privatisiertes Wasser und die Überfälle auf den Irak, auf Afghanistan, Libyen, Somalia, Yemen, Syrien und Mali sich ausnehmen, wie bescheidene Prügeleien zwischen Vorstadtbanden?

    Wie muß jemand behandelt werden, der Dinge verkauft, die ihm nicht gehören?

    Wer hat das Recht, oder klarer ausgedrückt, welcher Gesetzlose nimmt sich das Recht, weltweite Verschmutzungsrechte weltweit zu verkaufen? Wer ist dafür verantwortlich, daß mit der Erlaubnis unseren Planeten zu verschmutzen, Handel getrieben wird?

    Davon abgesehen, daß einen Planeten zu vergiften ein Verbrechen ist und daß das Verkaufen des Rechtes, einen Planeten zu vergiften, ein kosmisches Verbrechen an der gesamten Schöpfung, an der vergangenen, wie an der zukünftigen, darstellt – wer besitzt überhaupt das Recht, so eine Erlaubnis zu erteilen? Wer?

    Wer ist verrückt?
    Jemand, dem er nicht gehört, verkauft einen Berg. Der neue Besitzer, dem der Berg – juristisch gesehen – ebenfalls nicht gehört, errichtet ringsum Schilder mit der Aufschrift „Das ist mein Berg!“. Er schneidet den Berg in handliche Stücke und verkauft sie. An dich, denn du willst ein Haus bauen. Doch worauf? Du kaufst ein Grundstück, von jemandem, dem es nicht gehört und fängst an, mit den Steinen, die du jemandem abgekauft hast, dem sie nicht gehörten, ein Haus zu bauen.
    Zuvor sollst du jemanden bezahlen, der von jemandem, den dies nichts angeht und den du nicht kennst, die Lizenz erhalten hat, Pläne zu machen. Mit dem erkauften Plan gehst du zu jemanden, den dies ebenfalls nichts angeht und bittest ihn, dir, aufgrund des Planes, der von jemandem stammt, der von einem unbefugten Dritten dazu ermächtigt worden ist, mit Steinen, die du von jemandem gekauft hast, dem sie nicht gehörten, auf einer Parzelle, die demjenigen, der sie dir verkaufte, ebenfalls nicht gehörte, die Erlaubnis zum Bau eines Hauses zu erteilen, zu deren Erteilung der Erlaubnisverwalter gar kein Recht hat.

    Wer ist verrückt?

    Wer ist verrückter auf dem Planeten Erde? Scharlatane, die die Gewaltpraxis ihren Mitmenschen aufzwingen, oder diejenigen, die sich ihr fügen und mithelfen, sie weiter zu verbreiten?

    Quelle

    Vandana Shiva: Niemand sollte lebensnotwendige Ressourcen und Geschenke dieser Erde besitzen !

    Interview: “Eine andere Welt muss kommen”, Vandana Shiva

    Vandana Shiva ist Physikerin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Mitbegründerin des World Future Councils, Umweltschützerin, Feministin – kurz eine Ikone der internationalen Bewegung der Globalisierungskritiker. Das Interview fand im Rahmen des Sommerfestivals der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel zum Thema “Gemeingüter” statt.

    Cree Indianer und die 10 Gebote

    viaWer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a. « h0rusfalke.

  • Rockefeller ganz am Anfang der „Krebsheilung“


    Der Beitrag ist aus 2012, hat aber an Aktualität eher gewonnen. Sehr informatives Basiswissen, was in Details ausgebaut und erweitert werden kann, siehe einige meiner Beiträge. Auf die Gesundheit 👍 Gruss Harley

    Avatar von https://wissenschaft3000.wordpress.com/Wissenschaft3000 ~ science3000

    Krebs Heilung?! – Eine Einkommensquelle

    Published on Jul 20, 2012

    Kranke Menschen sind gut. An denen kann man viel Geld verdienen.
    Was können Sie tun? An allererster Stelle müssen Sie aufhören, alles zu glauben, was Ihnen erzählt wird.

    Ursprünglichen Post anzeigen