Eckhart Tolle – Küss den Frosch


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Energiefeld des Friedens & Friedensweg


Liebe Freunde und Freundinnen, sehr geehrte Damen und Herren,

haben Sie schon einmal einen Tag lang an sich selbst beobachtet, wie oft Sie etwas oder jemanden ablehnen, verurteilen oder kritisieren? Zu wem und was Sie alles ‚Nein‘ sagen, oft verbunden mit dem Gefühl von Ärger, Groll oder Wut? Ich empfehle Ihnen sehr, das einmal zu machen. Sie werden vermutlich erstaunt sein, wie oft das geschieht, meistens ist es uns nicht bewusst.

Sobald wir auf andere Menschen treffen, tendieren wir dazu, sie zu beurteilen. Und dieses Be-Urteilen oder Bewerten wird oft ganz schnell zu einem Ver-Urteilen. Es ist oft mehr als eine pure Gewohnheit, bei vielen hat es schon suchtartige Formen angenommen.

Hierbei bemerkt kaum jemand, was er damit sich selbst antut und was das Ganze mit ihm zu tun hat. Und es hat immer viel mit uns und der Beziehung zu uns selbst zu tun. Wir haben seit der Kindheit gelernt, vieles an uns selbst abzulehnen mit Gedanken wie „Ich sollte nicht so, sondern anders sein. Ich hätte das nicht tun oder verhindern können. Ich bin nicht gut, liebenswert, erfolgreich, attraktiv, diszipliniert etc. genug.“

Solange wir uns selbst nicht wertschätzen und lieben, solange wir unsere eigene Vergangenheit nicht würdigen und mit ihr Frieden gemacht haben, solange suchen wir im Außen die Fehler bei anderen und verurteilen das, was wir in Wirklichkeit an uns selbst ablehnen. Die Ablehnung und Ausgrenzung anderer ist der Spiegel unserer Selbstablehnung, des Unfriedens in uns und mit uns selbst. Dieser Unfrieden schwächt unseren Körper und macht uns auf Dauer krank. Ebenso kann jeder spüren, wie sehr wir uns selbst innerlich ablehnen und das fordert andere unbewusst auf, wiederum uns abzulehnen und zu kritisieren. Ein Teufelskreis, aus dem wir jedoch aussteigen können.

Der Unfriede in der Welt oder in unseren Familien, unserer Nachbarschaft oder an unseren Arbeitsplätzen kann nicht durch Kritik und Ablehnung, nicht durch die Aufrechterhaltung von Ärger und Wut verändert werden. Die Veränderung beginnt erst dann, wenn wir beginnen, den tiefen Unfrieden in uns und unsere Selbstablehnung zu verstehen, die wir durch die eigenen Glaubenssätze der Minderwertigkeit, Scham und Schuld aufrechterhalten. Erst wenn wir unser Herz öffnen für die Liebe zu uns selbst, die bewusste Annahme und das bejahende Durchfühlen unserer Gefühle, erst dann kann in uns und daraufhin in unserem Umfeld etwas Neues beginnen.

Ich bitte Sie: Treffen Sie eine grundlegend neue Entscheidung für den Frieden in Ihrem Inneren. Sie besitzen sowohl die Schöpferkraft als auch die Liebe, mit denen Sie Ihre Innenwelt in eine Welt des Friedens verwandeln können. Nehmen Sie die vielen kleinen und größeren Urteile zurück, die Sie über sich selbst gefällt haben und täglich erneuern oder aufrecht halten. Sie haben es – wie jeder andere Mensch in Ihrem Leben auch – immer so gut gemacht, wie Sie es konnten. Sie haben Ihr Bestes gegeben. Und das ruft nach Anerkennung und Wertschätzung. Mit einem offenen, liebenden, verstehenden Herzen können Sie heute vieles anders und neu machen. Erschaffen Sie eine Welt des Friedens von innen nach außen und halten Sie Ihr Herz offen für die, die das noch nicht können.

Und wer sich  in der Gemeinschaft für den Frieden engagieren möchte, der möge im Mai eine Strecke des Friedensweges gehen, der überall in Deutschland stattfindet. Hierdurch verstärkt sich das Energiefeld des Friedens.

Alle Details über diese Bewegung und die verschiedenen Wanderweg und Treffpunkte findet ihr unter www.friedensweg.org

Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Mai, der – wie wir sagen – alles neu macht in der Natur und so vielleicht auch in Ihnen und Ihrem Leben.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Robert Betz

http://robert-betz.com/

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Richard David Precht – Tiere denken » veganmagazin


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Richard David Precht – Tiere denken

 
Richard David PrechtRichard David Precht ist einer der bekanntesten Philosophen Deutschlands. Der Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik wurde durch seine populärwissenschaftliche Bücher bekannt. Sein erfolgreichstes Buch »Wer bin ich und wenn ja, wie viele?« belegte lange Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 32 Sprachen übersetzt. Richard David Precht setzt sich in seinen Büchern mit aktuellen philosophischen Fragen auseinander und macht diese Themen, mit seinem unkonventionellen Stil und einer lebhaften und einfachen Sprache, für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.

Nun veröffentlichte Precht ein neues Buch, in dem er sich mit Fragen des Mensch-Tier-Verhältnisses und der gesellschaftlichen Debatte um Tierrechte beschäftigt. »Tiere denken« ist eine überarbeitete Neuauflage seines 1997 erscheinenden Buches »Noahs Erbe« und zeichnet ein Bild der aktuellen Kontroverse um den Umgang mit sogenannten »Nutztieren«.

Richard David Precht, der selbst kein konsequenter Vegetarier ist, stellt in seinem Buch tierethisch relevante Fragen, analysiert die verschiedenen Tierrechtstheorien und versucht einen eigenen praktikablen moralischen Ansatz zu finden. Obwohl kein Verfechter einer radikalen Tierethik zugunsten der Tiere, befeuert sein Buch aufs Neue die in unserer heutigen Zeit immer wichtigere Frage nach der Behandlung unserer Mitlebewesen und bringt das Thema in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit. Schon deshalb hat das Buch höchste gesellschaftliche Relevanz.

Interviwew mit Richard David Precht

Fernab von TV-Auftritten und Talk-Runden wollten wir wissen, was Richard David Precht wirklich zum Thema vegan denkt und haben ihn auf der Frankfurter Buchmesse interviewt.

Herr Precht, sie kennen das Zitat von Albert Schweitzer. Er hat gesagt: »Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht hereinkomme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen.« Sie haben die Tür geöffnet und ein Buch über Tierrechte geschrieben. Warum?

Das Mensch-Tier-Thema ist, mehr als jedes andere, mein Lebensthema. Die Tierfrage ist für mich elementar und rein wissenschaftlich interessiert mich auch alles, was in der Schnittmenge zwischen Philosophie und Biologie liegt. Auch deswegen habe ich vor 20 Jahren schon mal ein Buch geschrieben namens »Noas Erbe«, welches ich jetzt Revue passieren lasse. Natürlich ist einiges dazugekommen, einiges hat sich auch geändert.

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Sie plädieren in ihrem Buch »Tiere denken« für eine praktikable Tierethik, die nicht auf Gerechtigkeit, Freiheit und andere Werte setzt, weil Menschen kaum empfänglich für moralische Werte sind. Die praktikable Ethik fragt sich hingegen, welche Rolle Tiere innerhalb eines »Miteinander-Klarkommens« realistisch spielen können. Welche Rolle würden Sie den Tieren denn in einer praktikablen Tierethik zuschreiben?

Das ist eine gute Frage. Das Grundgefühl, welches mich im Umgang mit Tieren antreibt, ist die Faszination dafür, dass es in einer Welt in der alles nur noch von Menschen gemacht ist, irgendetwas gibt, was nicht vom Menschen gemacht ist und was ich bewundere, für den eigenen Weg in der Evolution. Faszination – das ist meine Haltung, die ich gegenüber Tieren habe. Ich würde mir wünschen, dass die Grundachtung vor dem Tier als anderes Lebewesen tief verankert wäre, was auch immer der Einzelne für praktische Konsequenzen daraus zieht.

Der für mich wichtigste Teil im Buch ist der, in dem ich mich Schritt für Schritt mit den Tierrechtsphilosophien wie der von Peter Singer und Tom Regan auseinandersetze und zu dem Schluss komme, dass deren Sichtweisen nicht stringent sind. Was nicht heißt, dass ich nicht mit vielen in diesen Tierrechtsphilosophien sympathisiere. Für Peter Singer ist zum Beispiel die Leidensfähigkeit entscheidend in der Frage nach einem Lebensrecht für Tiere. Dazu ein Beispiel: Man könnte Hühner gentechnisch so manipulieren, dass sie kein Leiden mehr empfinden. Dann könnte man als Vertreter von Singers Tierethik kein Argument mehr gegen Legebatterien vorbringen. Ich bin aber total sicher, dass Singer auch dann gegen Legebatterien wäre. Das heißt aber, dass so wie seine Ethik aufgebaut ist, sie offensichtlich von ihm gar nicht geführt ist. Das gleiche Argument gilt auch bei Tom Regan. In seiner Tierrechtsphilosophie geht es nicht primär um Leidensfähigkeit, sondern um Bewusstseinsfähigkeit und den inhärenten Wert, den jedes Tier mit Bewusstseinsfähigkeit hat.
»Nach Regans Theorie sind die Interessen aller Lebewesen mit inhärentem Wert prinzipiell gleich zu achten.« Und da bringe ich das Beispiel mit dem Versuchskaninchen, welches in einer philosophischen Überlegung, das gleiche Lebensrecht hat wie Hunderttausende an einer Seuche erkrankter Menschen. Würde Regan selbst Hunderttausende Menschen sterben lassen, weil das Leben eines Kaninchens genauso viel wert ist? Was ich damit nur zeigen wollte, war, dass diese sehr sympathischen Tierrechtstheorien, so wie sie normiert sind, nicht funktionieren. Obwohl ich den Impuls der beiden teile.

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Sie sprechen sich in ihrem Buch für eine Ethik des Nichtwissens aus. Können Sie kurz erklären, was sie damit meinen.

Der Mensch glaubt, mit holzhackerischer Sicherheit über alles Mögliche urteilen zu können. Es ist ja für mich schon ausgeschlossen, über ihr Bewusstsein zu urteilen. Ich muss mir aus Indizien heraus ein Bild davon machen. Beim Elefantenrüsselfisch oder beim Kraken ist es nahezu unmöglich. Nachdem wir aus Indizien Bewusstseinsfähigkeit, Leidensfähigkeit und all diese Dinge erkennen können, sollten wir ganz vorsichtig sein darüber zu urteilen, uns überlegen zu fühlen und zu meinen, dass wir alles mit Tieren machen können. Mir geht es um einen Sensibilisierungsprozess, und zwar pädagogisch und strategisch. Das ist der Grund, warum ich jetzt nicht sage: »Leute ihr dürft kein Fleisch mehr essen.« Dafür gibt es genug Bücher, die das machen. Und das ist auch alles korrekt. Aber ich will die Leute da abholen, wo sie stehen und die Klientel erreichen, die ich mit den Hardcore-Argumenten nicht kriege.

Das heißt, wir müssen die Sensibilisierung fördern, sodass sie sich auf die Tiere ausweitet?

Ja. Das hat sie ja schon. Tatsächlich ist ja die Sensibilität gegenüber Tieren viel höher als zu anderen Epochen. Und wenn die Sensibilität immer weiter steigt, wiegt das Verdrängte immer schwerer und dann passiert irgendwann was.

Aber auch sie argumentieren im Buch mit Vernunft. Appellieren sie an die Vernunft oder an die Sensibilität?

An die Sensibilität. Aller ethischer Fortschritt ist keine Vernunftfrage, sondern eine ethische Sensibilisierungsfrage. Ich muss diese Angelegenheit als etwas erkennen, was mich in meinem Inneren betrifft. Das ist auch eine Erziehungs- und eine Umfeldfrage. Wenn heute in einer Schulklasse zwei Veganer sind, dann fängt man an, sich mit der Frage auseinanderzusetzen. Man fängt an über Leute, die man mag, die Frage mit zu sich rüberzuziehen. Das ist der Prozess, wie ethischer Fortschritt entsteht. Er entsteht nicht dadurch, dass ich eine große Rechnung aufmache und ganz genau erkläre, was wir nicht tun dürfen. Je mehr man an die Vernunft appelliert, desto eher wird man als Spinner gesehen.

Gleichzeitig hat der Mensch nur eine gewisse Kapazität für Sensibilisierung. Wenn ich alles Elend dieser Welt zu meiner Angelegenheit mache, kann ich keine Nacht mehr schlafen. Deswegen haben wir auch diesen gesunden Verdränungsmechanismus. Es ist nicht falsch, dass Menschen verdrängen können.

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Eine amerikanische Journalistin, die in Schlachthäusern recherchiert hat, hat einmal im Gespräch mit einem Schlachthausmitarbeiter gesagt: »Ich hasse nicht dich, sondern das, was du machst.« Das war ihre Lösung.

Aber noch einmal zurück zur Moral. Sie hatten im Jahr 2012 ein Gespräch mit dem Philosophen Robert Spaemann in einer Sendung im ZDF. Ihm zufolge sei es verwerflich und unmoralisch Tieren leiden zuzufügen, weil es das Tier um das betrügt, was es an Positiven hat. Für ihn war es aber gleichzeitig völlig legitim ein Tier zu töten und zu essen, solange man ihm kein Leid zufügt. Schauen wir uns die Fleischproduktion an; dabei ist es egal ob konventionell, Bio oder vom Bauern um die Ecke; dann müssen wir sagen, dass alle Tiere erheblich in der Fleisch-, Eier- und Milchindustrie leiden. Müsste man dann nicht auch sagen Fleischessen ist unmoralisch?

Ja, Fleischessen ist unmoralisch. Aber ich plakatiere das nicht. Es ist eine strategische Frage. Ich finde die Idee des Meliorismus von Jean-Claude Wolf super. »Melio« heißt besser, also die Ethik nicht in gut und böse zu teilen, sondern in gut, besser und am besten. Laut dessen also gut, wenn man Flexitarier ist, besser Vegetarier und am besten aber Veganer. Fangen wir mit gut an, nicht mit am besten.

Wir sagen immer, jeder Schritt in die richtige Richtung ist unterstützenswert und das Beste ist natürlich, wenn man es schafft, vegan zu werden und dann konsequent ist. Jetzt müssen wir es noch schaffen die wirtschaftlichen Bereiche zu transformieren.

Das klappt ja im Augenblick Schritt für Schritt alles ganz gut, nur dass man an das Massentierhaltungs-Kerngeschäft nicht rankommt. Wir brauchen einen zusätzlichen Markt neben den Bestehenden, der wächst und irgendwann so groß wird, wie der andere. Da kommen wir dann zum Thema Laborfleisch. Das mit dem Laborfleisch hat leider nur einen Haken. Zellteilung ist relativ langsam. Wenn man das beschleunigen könnte, wäre das Hauptproblem gelöst. Die Frage ist also, wie beschleunigen wir diese Zelteilung, sodass das Laborfleisch günstiger wird als das Massentierhaltungsfleisch.

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Die Zukunftsversion wäre also, dass durch die Weiterentwicklung dieser in-vitro Technik dieses Fleisch viel wirtschaftlicher und rentabler wird und dadurch die Fleischindustrie abgelöst wird?

Ja, so ist das. Und die Leute, die dahinter stecken, erkennen, dass das wirklich die Lösung eines globalen Menschheitsproblems ist. Wenn 80% des Wassers in den Entwicklungsländern von Tieren weggesoffen werden und 50% der Getreideproduktion an Tiere verfüttert wird und der Regenwald abgeholzt wird für die Felder, ist es nicht möglich die wachsende Menschheit mit Fleisch zu versorgen, ohne den Planeten zu zerstören.

Das heißt doch aber auch, dass eine vegane Welt nicht nur vernünftig, sondern auch absolut realistisch ist.

Ja, ich glaube tatsächlich, dass Fleischessen irgendwann ausstirbt. Nicht ganz so schnell, aber ich würde sagen in der Generation meiner Enkel, also vielleicht in 15 – 20 Jahren, werden die Kinder selbstverständlich damit aufwachsen kein Fleisch zu essen. Die Leute, die das dann noch tun, werden sehr merkwürdig angeguckt werden. Und ich glaube, dass wir in 40 – 50 Jahren noch 3 Schlachthäuser haben als Gedenkstätten. Da gehen dann die Schulklassen durch, um sich zu erinnern was wir früher mit Tieren gemacht haben und werden sich gruseln und fragen »Opa, warum hast du das eigentlich mitgemacht?«

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Sollten wir nicht heute schon die Moralvorstellung Tiere nicht mehr zu töten als Maxime für unsere Gesellschaft übernehmen und uns dazu auch öffentlich bekennen?

Das machen Sie ja auch. Da spricht nichts dagegen. Die Frage ist die Mehrheitsbeschaffungsfrage. Wie gewinne ich dafür eine Mehrheit? Auf zwei Arten: das was sie machen aber ich meine auch durch das, was ich mache. Ich darf niemanden ethisch überfordern, wie den notorischen Fleischesser, dem ich sage »du böser Mensch, du darfst das nicht tun«. Ein erwachsener Mensch, der das zwanzig Jahre lang gemacht hat, wird sagen, ihr habt mir nichts zu sagen. Ich versuche ihn da abzuholen, wo er steht, und versuche durch das Buch einen Denkprozess in Gang zu setzen. Das ist sozusagen die strategische Arbeit, die ich mache. Sie machen eine andere Arbeit. Sie bauen sozusagen eine vegane Zukunftskultur auf. Meine Aufgabe liegt eher darin, die Leute zum Nachdenken zu bringen.

Sie kritisieren in ihrem Buch die Zielsetzung von Tierrechtlern, also die Befreiung aller Tiere, und skizzieren als Folge den »Totalverlust des Tieres« in unserer Gesellschaft und damit eine Entfremdung von den Tieren. Wir können uns doch aber trotzdem an Tieren sensibilisieren, wenn wir zum Beispiel in den Wald gehen und freie Tiere beobachten. Es gibt auch Konzepte wie Zoopolis, die das Zusammenleben mit Tieren zum Beispiel in Städten beschreiben.

Da bin ich ja dafür, ich sehe aber trotzdem den Verlust. Ferien auf den Bauernhof sensibilisiert viele.

Ferien auf dem Lebenshof.

Ja aber die Frage ist relevant für die Zoofrage. Exotische Tiere würden verschwinden.

Aber worin liegt der Wert, dass wir einen Löwen im Zoo sehen? Warum sollten wir das haben müssen?

Wenn ich das früher nie gesehen hätte, hätte ich das Buch nie geschrieben. Meine Sensibilisierung für Tiere ist über die Zoos gegangen.

Aber ist das jetzt nicht ein Fehlschluss, wenn sie sagen, weil es bei mir so war, sollten wir die Zoos erhalten?

Ich würde sagen, weil es bei mir so war, sehe ich das Potential, das es auch bei vielen anderen so sein kann. Das glaube ich zumindest. Aber natürlich, ein Zoo, wo einem die Tiere leidtun, erfüllt die Funktion nicht. Aber ich könnte mir Zoos vorstellen, die diese Funktion erfüllen.

Wenn unsere Leserinnen und Leser, die ja hauptsächlich schon vegan sind, jemanden in der Familie oder im Umfeld haben, der noch Fleisch kauft. Was würden Sie den Leuten empfehlen, wie man an dieses Problem herangeht?

Ein gutes Buch schenken, zum Beispiel. Keine Werbung, das meine ich ernsthaft. Oder, wenn man ganz perfide ist und jemanden kennt, der jemanden kennt, dann eine Legebatterie besichtigen.

Waren sie schon mal in einer Legebatterie?

Ja das war in den 90ern. Also lange her.

Würden Sie heute noch in eine Mastanlage gehen, wenn man es ihnen anbieten würde.

Ja würde ich.

Eine letzte Frage: Leben sie schon vegan, wenn nicht wann dann?

Ich kenne mich selber nicht gut genug, um diese Frage beantworten zu können aber ich wünsche Ihnen und ihrer Bewegung alles Gute.

http://veganmagazin.de/2016/richard-david-precht/

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Christian Felber: Ethischer Welthandel ist möglich


 

Warum ethischer Welthandel möglich ist – Ein Plädoyer.

Nach den Protesten gegen CETA und TTIP und Trumps Kurswechsel ist die internationale Handelspolitik in der Krise. Diese könnte als Chance zur Schaffung eines ethischen Handelssystems genutzt werden.

Hand aufs Herz: Wenn du die Entscheidung treffen könntest, würdest du systemrelevante Banken zulassen oder ihnen eine Größengrenze vorgeben? Würdest du den Kapitalverkehr in Steueroasen freimachen oder an die Bedingung der Steuerkooperation knüpfen? Würdest du den Welthandel in der UNO regeln, abgestimmt mit den Menschenrechten, Arbeitsrechten, Umwelt- und Klimaschutz und Verteilungsgerechtigkeit – oder außerhalb in der Welthandelsorganisation WTO, in der die Beachtung der Menschenrechte, der Klimaschutzes und des sozialen Zusammenhalts keine Rolle spielen? Würdest du transnationalen Konzernen – im Unterschied zu den Menschen, die von ihren Geschäften betroffen sind – Sonderrechte in die Hand geben, damit sie auf „indirekte Enteignung“ und „unfaire Behandlung“ klagen können?

Ein klares NEIN gegen TTIP und CETA

Die traurige Nachricht ist, dass unsere Regierungen und Parlamente all dies so entschieden haben, in Parlamentsbeschlüssen, in EU-Richtlinien, in WTO-Abkommen und in bilateralen Freihandels- und Investitionssschutzabkommen wie TTIP und CETA. Ganz ohne Trump.

3,5 Millionen EU-BürgerInnen haben gegen TTIP und CETA unterschrieben, nachdem die Kommission, die von niemandem von uns für diese Aufgabe gewählt wurde, ein formales BürgerInnenbegehren zum Stopp der Verhandlungen für unzulässig erklärt hatte. Mit den europäischen Eliten ist derzeit keine feine Globalisierung zu machen!

Die gute Nachricht: zivilgesellschaftliche Organisationen haben konkrete und überzeugende Ideen für einen gerechteres und nachhaltiges Welthandelssystem:

Die Spielregeln sollten besser in der UNO in Abstimmung mit den Menschenrechten, Arbeitsrechten, Umwelt- und Klimaschutz, Steuerkooperation und Fusionskontrolle gemacht werden. Wer sich beteiligt, handelt frei; wer nicht kooperiert, zahlt Zölle.
Ärmeren Länder dürfen sich länger und stärker schützen als reichere, bis sich die Wohlstandskluft geschlossen hat.
Demokratischer Spielraum muss erhalten bleiben: Ein ethisches Handelsabkommen muss sich tragen wie ein „Tanzkleid“ statt wie eine „Zwangsjacke“ (Thomas Friedman).
Fokus auf lokale und regionale Wirtschaftskreisläufe: Der Weltmarkt sollte das Salz in der Suppe sein, nicht die Suppe selbst. Die Suppe muss ohne völkerrechtliche Verbote lokal gekocht werden dürfen.
Damit der demokratische Spielraum nicht zu Lasten der Handelspartner geht, verpflichten sich alle Teilnehmer-Staaten an einem Ethischen Welthandelssystem zu ausgeglichenen Handelsbilanzen. Dann können sich Ungleichgewichte weder in die eine Richtung (Griechenland, USA) noch in die andere (Deutschland, China) aufbauen und die Stabilität der Weltwirtschaft gefährden. Seit 1944 liegt ein brillianter und detaillierter Vorschlag dazu von John Maynard Keynes vor: die „International Clearing Union“. Jetzt wäre ein idealer Zeitpunkt für ihre Umsetzung!
Die Macht der Weltkonzerne muss begrenzt werden. Wer Zugang zum Weltmarkt wünscht, darf eine bestimmte Größenschwelle nicht überschreiten (z. B. 10 Milliarden Euro Umsatz), nicht mehr als einen maximalen Anteil am Weltmarkt halten (z. B. 0,5%) und muss eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen. Fällt das Ergebnis der Gemeinwohl-Bilanz unter eine Mindestschwelle, erlischt die „Lizenz zum Handeln“: So bleibt die Verbindung zwischen (Wirtschafts-)Freiheit und (sozialer) Verantwortung intakt. Und dem Dumping in allen Disziplinen wird ein effektiver Riegel vorgeschoben.

Ethischer Welthandel – WIR können den Unterschied machen

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Ethischer WelthandelDie Frage ist, wer so ein alternatives ethisches Handelssystem entscheiden könnte. Eine mögliche Antwort lautet: Wenn nicht unsere Vertretung in Regierungen und Parlamenten, dann wir – der demokratische Souverän – selbst. Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung hat den Prototypen eines „demokratischen Handelskonvents“ konzipiert, der in jeder Familie, Firma, Organisation oder Kommune durchgeführt werden kann. Ein solcher Konvent behandelt die 20 Schlüsselfragen der Handelspolitik, zu denen kein spezifisches Fachwissen nötig ist, sondern ein offener Geist und ein offenes Herz.

Die Methode des „systemischen Konsensierens“, bei der mehrere Alternativen zur Wahl stehen und diejenige, welche den geringsten Widerstand hervorruft, gewinnt, siebt polarisierende Vorschläge verlässlich aus. Es gewinnt der „empathischste“ Lösung, welche die umfassendsten Rücksichten nimmt – darunter selbstverständlich die Freiheitsbedürfnisse aller. Genau darum geht es letztendlich: Die Freiheit von uns allen zusammen genommen so gering wie möglich einzuschränken – und dadurch zu maximieren. Das Ergebnis einer solchen Gesamtsicht, darauf deuten erste „Laborversuche“ an der Wirtschaftsuniversität Wien hin, weder Freihandel noch Protektionismus, sondern: Ethischer Welthandel.

Die Wirtschaftsfreiheiten bleiben erhalten, sie werden aber durch intelligente Leitplanken „eingespannt“ für die höheren Werte: Menschenrechte, Verteilungsgerechtigkeit, Klimaschutz, sozialer Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt und regionale Resilienz. Das scheinen aber unsere VertreterInnen in Regierungen und Parlamenten gegenwärtig nicht zu wollen. Als freie und souveräne StaatsbürgerInnen könnten wir es Ihnen vorzeigen – in selbstorganisierten „Kommunalen Handelskonventen“.

Euer Christian Felber

Hier geht es zur Homepage von Christian

Hier findest du sein neues Buch

Und dieses Porträt über Christian ist auch heute im Compassioner erschienen:

compassioner.com/allgemein/wirtschaft-wuerde-portraet-christian-felber/

http://compassioner.com/allgemein/kolumne-christian-felber-ethischer-welthandel/?action=like

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Energetisiertes Wasser – Universität lüftet Geheimnisse um Wasser | Sein.de


Hexagonales Wasser: An der Universität Washington wurde ein vierter Zustand des Wassers entdeckt, der nicht nur chemische Anomalien, sondern auch die Wirkung von energetisiertem Wässer erklären könnte.

Viertevr Aggregatzustand des Wassers entdeckt

Ein Forschungsteam an der Universität Washington könnte das Geheimnis des Wassers gelüftet haben. Das Team um Gerald Pollack entdeckte einen vierten Aggregatzustand des Wassers: Neben fest, flüssig und gasförmig konnten die Forscher einen vierten Zustand identifizieren, in dem sich die Moleküle des flüssigen Wassers zu einem hexagonalen „Kristallgitter“ anordnen.

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Dieser ‚EZ-Wasser‘ genannte Zustand zeigt einige erstaunliche Eigenschaften, der unser Bild vom Wasser auf den Kopf stellen und viele langjährige Rätsel lösen könnte.

Wasser – ein Mysterium

Wasser ist ein mysteriöser Stoff – und das in ganz wissenschaftlicher Hinsicht. Trotz 200 Jahren Wasser-Forschung ist es der Wissenschaft bisher nicht gelungen, das allgegenwärtige Nass wirklich zu verstehen. Die offizielle Theorie zum Wasser ist voller Löcher – den so genannten ‚chemischen Anomalien‘, die sich mit der herkömmlichen Theorie nicht zufriedenstellend erklären lassen.
,Gefrierpunkt, Siedepunkt, Dichte, Oberflächenspannung – selbst bei den grundsätzlichen Dingen verhält sich Wasser praktisch anders, als es sich der Theorie nach rechnerisch eigentlich verhalten sollte.

Aber auch abseits der Wissenschaft ist Wasser ein faszinierender Stoff. Es ist der Ursprung und das Elixir des Lebens, der Hauptbestandteil unserer Körper und unser wichtigstes Nahrungsmittel mit weitreichenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

In den letzten Jahren beschäftigten sich darum immer mehr Alternativforscher mit dem Thema Wasser als einem der wichtigsten Mittel zur Heilung von Krankheiten und zur Erhaltung der Gesundheit, woraus unzählige Systeme zur Filterung, Verwirblung und Energetisierung von Wasser hervorgingen. Bisher allerdings standen diese Dinge auf wissenschaftlich recht dünnen Beinen, was es schwer machte, die verschiedenen Verfahren wirklich einzuschätzen.

Nun stellen Forscher aus den USA eine neue Theorie des Wasser vor, die möglicherweise nicht nur die Anomalien des Wassers erklären könnte, sondern auch eine schulwissenschaftliche Grundlage für die Trinkwasserveredlung bieten könnte.

EZ-Wasser

Die Forscher stellten fest, dass sich Wasser in der Nähe von hydrophilen Flächen – wie überall in unserem Körper – selbstständig zu ordnen beginnt. In der Nähe der Fläche teilt sich das Wasser in zwei Schichten, wobei sich eine Schicht in eine völlig neue Form von Wasser verwandelt, die sich von herkömmlichem H20 drastisch unterscheidet.

Diese nur etwa einen Viertel Millimeter dicke Zone mit dem mysteriösen Wasser wurde „Exclusion Zone“ (EZ) getauft, weil sich das Wasser in dieser Zone nicht nur ordnet, sondern faszinierender weise auch selbst reinigt: Die EZ enthält eine sehr reine Form von Wasser, die alle gelösten Stoffe aus der EZ-Zone verdrängt. In der Nähe der Fläche bildet sich also eine Schicht völlig reinen Wassers, während alle gelösten Stoffe in die andere Schicht verdrängt werden.

Dieses Phänomen ist schon länger bekannt und es gibt zahlreiche Versuche, es mit herkömmlichen Theorien zu erklären. Pollack konnte jedoch in fast zwei Jahren Arbeit mit seinem Team alle diese Theorien als Erklärung ausschließen.

Doch damit nicht genug: Das Wasser in der EZ zeigte völlig neue Eigenschaften, wie einen veränderten elektrischen Widerstand, eine höhere, fast gel-artige Viskosität, eine starke Absorption von Infrarotlicht, einen veränderten ph-Wert und eine deutliche negative Ladung.

Hexagonales Wasser – Ein flüssiger Kristall

Erstaunt untersuchten die Forscher das „EZ-Wasser“ und stellten fest, dass es sich dabei um eine Art flüssiges Eis handelt. Die Moleküle des Wasser gaben Protonen ab und ordneten sich in einem erstaunlich stabilen, hexagonalen Gitter – eine Struktur, die auch in Eis und einigen Kristallen vorkommt. Im Gegensatz zu Eis ist diese Kristallmatrix im EZ-Wasser nicht völlig fest, aber doch stabil genug, um ihre Form zu halten und alle gelösten Stoffe zu verdrängen.

Im Gegensatz zu gewönlichem Wasser, dass aus mehr oder weniger frei herumwirbelnden H20-Molkülen besteht, die nur für Sekundenbruchteile größere Cluster bilden, war das EZ-Wasser also eine Art flüssiger Kristall von höchster Ordnung.

EZ-Wasser ist aber nicht nur besonderes Wasser, eigentlich, so musste Pollack bei näherem Hinsehen feststellen, war das Wasser in der EZ-Zone streng genommen überhaupt kein Wasser mehr. Denn das Verhältnis von Sauerstoff zu Wasserstoff betrug nicht 1:2 (H2O), wie in normalem Wasser, sondern 2:3 (H3O2), womit das EZ-Wasser auch chemisch eine völlig andere Form von Wasser darstellt.

Neben flüssig, fest und gasförmig hatten die Forscher also einen neuen Aggregatzustand des Wassers entdeckt. Dieser kommt aber nicht nur im Inneren des Körpers vor, wie sich bald herausstellte, sondern er ist eine bisher unentdeckte Zwischenform zwischen flüssigem und gefrorenem Wasser: Wasser passiert diesen EZ-Zustand also immer dann, wenn es friert oder wenn Eis schmilzt. Frisches Gletscherwasser hat darum einen extrem hohen EZ-Gehalt und dürfte darum, wie sich weiter zeigte, für den Menschen besonders gesundheitsfördernd sein.

Lebendiges Wasser

Die Ergebnisse verblüfften die Forscher und es war relativ schnell klar, dass EZ-Wasser besonders in lebenden Organismen eine große Rolle spielen könnte.

Zunächst aber war das Rätsel zu lösen, woher das Wasser überhaupt die Energie nahm, eine solche hoch geordnete Struktur aufrecht zu erhalten. Nach einigen Versuchen war die Lösung gefunden: Aus Licht, besonders dem unsichtbaren Infrarotlicht. Wurde der Versuchsaufbau gegen Licht Strahlungen abgeschirmt, konnte sich kein EZ-Wasser bilden, mit Sonnenlicht und Infrarotlicht konnte ihre Bildung hingegen sogar ausgeweitet werden: Eine Bestrahlung vergrößerte die EZ-Zone um das Dreifache.

Auch dies war eine faszinierende Erkenntnis: Das Wasser speichert die Energie des Sonnenlichts in Form einer geordneten, hexagonalen Kristallstruktur. Das Wasser war nicht esoterisch sondern ganz physikalisch tatsächlich „energetisiert“.

Der Potenzialunterschied zwischen EZ-Wasser und normalem Wasser ist sogar so groß, dass er elektrisch nutzbar ist wie Pollack inzwischen zeigen konnte. Der Ladungsunterschied zwischen den beiden Zonen ist groß genug, dass er wie eine winzige Batterie funktioniert – Energie direkt aus Sonnenlicht, mit nichts weiter als Wasser.
Für den Körper spielt nicht nur die elektrische Energie, sondern vor allem die Struktur selbst eine bedeutende Rolle.

Wasser im Körper

Weil die Abstände zwischen und in unseren Zellen so klein sind, besteht das interzelluläre und intrazelluläre Wasser zu großen Teilen aus EZ-Wasser. Allein das ist schon eine Erkenntnis, die zentraler nicht sein könnte: Wasser in lebenden Organismen unterscheidet sich chemisch, strukturell und funktional deutlich von dem, was wir gewöhnlich unter Wasser verstehen. Es ist kein H20, sondern ein hoch geordnetes, kristallartiges Medium.

Pollack konnte durch seine Forschungen zeigen, dass ein Verständnis des EZ-Wassers völlig neue Perspektiven auf die Abläufe in lebenden Zellen eröffnet. Vermeintlich komplexe Funktionen der Zelle lassen sich plötzlich sehr einfach erklären, wenn man das in den Zellen enthaltene Wasser mit in den Blick nimmt.

EZ-Wasser, so die These Pollacks, ist der Motor des Lebens, der besonders die Funktion von Kapillaren, Zellmembranen und Membran-Tunneln erklärt. Aber selbst die Funktion von Proteinen, wird erst durch das Vorhandensein von geordnetem Wasser überhaupt erst wirklich beschreibbar. Wasser ist damit weit mehr als nur der Hintergrund biologischer Abläufe oder ein reines Lösungsmittel – es ist selbst ein integraler Bestandteil dieser Funktionen.

Lebendiges Wasser interagiert strukturell mit den Proteinen und Zellkörperchen. Die Idee, dass Wasser nur ein generischer Stoff mit mehr oder weniger zufälliger Struktur ist, oder dass zwei Proben Wasser grundsätzlich in ihrer Struktur und Funktion identisch wären, ist damit widerlegt – eine Tatsache die unser Verständnis biologischer Abläufe deutlich verändern könnte.

Geordnetes Wasser – Grundlage der Gesundheit?

Wenn dies so ist, so lautet Pollacks These, muss die Erhaltung von geordnetem Wasser eine zentrale körperliche Funktion sein – mit weitreichenden Konsequenzen.

„Wir wissen heute, dass die meisten Makromoleküle ohne das EZ-Wasser zusammenbrechen und ausfällen würden – sie könnten nicht einwandfrei funktionieren. Nun beruhen viele Krankheiten anerkannter Weise auf Funktionsstörungen von Proteinen oder deren Regulierungssystemen. In einem solchen Protein-zentrierten Netzwerk, kann eine Funktionsstörung also durch zwei Komponenten entstehen: durch das Protein selbst oder das EZ Wasser, welches das Protein umhüllt.“

Die Forschungen hierzu haben gerade erst begonnen und doch schon einige erstaunliche Ergebnisse gezeitigt. Pollack konnte zeigen, wie verschiedene Substanzen die Bildung von EZ-Wasser verhinderten, während andere sie begünstigten.

Was, so fragte sich Pollack, wenn man die Funktion von Proteinen allein dadurch wieder herstellen könnte, dass man das Wasser um sie herum beeinflusst? Und wie könnte das erreicht werden? Infrarotlicht und bestimmte Elektromagnetische Impulse wären die ersten naheliegenden Kandidaten, deren Wirkung das Team untersuchen möchte. EZ-Wasser, so konnte Pollack zeigen bildet sich außerdem vermehrt durch eine Zufuhr von Sauerstoff und durch die Einnahme von Antioxidantien, welche die negative Ladung des EZ-Wassers erhalten.

Der wichtigste Kandidat für die nähere Forschung liegt aber noch viel näher: unser Trinkwasser.

Energetisierende Wirbel und Heilende Quellen

Auf der Suche nach heilendem Wasser untersuchten Pollack und seine Kollegen verschiedene Wässer, denen eine besondere gesundheitliche Wirkung zugeschrieben wurde.

Während bei einigen Heilquellen vor allem der Mineralgehalt eine Rolle zu spielen schien, zeigte sich auch, dass auch der Gehalt an EZ-Wasser durchaus an den Effekten beteiligt sein könnte. Sowohl sehr reine Gletscherquellen, als auch tiefe Quellen, als auch Wasser aus Verwirblern zeigten einen besonders hohen EZ-Anteil.

Pollack konnte auch zeigen, dass die Struktur des EZ-Wassers in Modellversuchen selbst bei den PH-Werten der Magensäure intakt blieb, und vermutlich auch in vivo in dieser Form von den Geweben aufgenommen wird. Dies hat positive Auswirkungen, wie Pollack weiter zeigen konnte, da das EZ-Wasser die Zellen aufgrund seiner Ladung sehr viel effektiver hydriert, als jedes gewöhnliche Wasser.

Paradigmenwechsel?

Die Forschungen Pollacks sind in vielfacher Hinsicht faszinierend. Wasser, so scheint es, ist mehr als nur dieser nebensächliche Stoff im Hintergrund unserer biologischen Abläufe. Es ist ein Teil davon.

Es scheint fast, als hätte die bisherige Forschung hier womöglich mal wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Genau wie in der Physik, wo Physiker nun erst seit einigen Jahren die Hypothese aufstellen, der Raum selbst könnte ein geordnetes Energie-Medium sein, welches die Dinge darin beeinflusst, entdeckt Pollack das Wasser wieder als einen wesentlichen Bestandteil der Biochemie. Eine faszinierende Analogie, wo Antworten plötzlich im vermeintlich leeren Raum zwischen den Dingen auftauchen, die wir seit Jahren untersuchen.

Mehr noch: Pollack ist eine wichtige Stimme im immer lauter werdenden Chor von Forschern, die feststellen, dass Wasser weit mehr ist, als in den Schulbüchern steht: Wasser kann sehr unterschiedliche Qualitäten haben, die nicht nur von den darin gelösten Stoffen abhängt, sondern auch von der Struktur des Wassers selbst.

Seine Forschung zeigt, dass Wasser in lebenden Organismen grundsätzlich verschieden ist, von jenem Wasser, das aus unserer Leitung kommt: Lebendiges Wasser ist geordnet und interagiert strukturell mit den darin befindlichen Makro-Molekülen.

Vielleicht sind wir damit einen Schritt näher an der homöopathischen Sicht, dass Wasser Informationen speichert, vielleicht aber auch nicht und diese Forschung zeigt ganz neue Wirkmechanismen des Wassers auf, die sich weit bodenständiger erklären lassen.

Quellen für Hexagonales Wasser

Bisher ist laut Pollack außer dem Entsaften von Früchten kein Verfahren bekannt, dass größere Mengen EZ-Wasser erzeugt. Die beste natürliche Quelle ist Gletscher-Wasser. Bei der Wasseraufbereitung fehlt laut Pollacks Untersuchungen der entscheidene Schritt noch. Chemische Reinheit, wie sie durch Filterung erreicht wird, ist ein erster Schritt, tatsächlich legt seine Forschung aber nahe, dass es einen Zweiten Schritt zu geben scheint, der das reine Wasser strukturell neu ordnet und in hexagonales EZ-Wasser verwandelt.

Bisher konnte Pollack nur für die Verwirbelung einen kleinen Effekt nachweisen, als ebenso effektiv sieht er aber die Bestrahlung mit Sonnenlicht oder Infrarotlicht an. Wasser in einer Karaffe in die Sonne zu stellen, hat also tatsächlich bereits einen chemisch nachweisbaren Effekt und ist nicht nur esoterische Praxis. Auch EM-Keramik oder Steine im Wasser haben einen solchen Effekt, da sich an ihren Flächen EZ-Wasser bildet.

Vielleicht, so spekuliert Pollack, wird er sich in Zukunft auch mit einer Möglichkeit beschäftigen, reines EZ-Wasser aus Leitungswasser herzustellen. Momentan steht jedoch für die Uni Washington die Forschung über die biologische Wirkung im Vordergrund, die fast täglich neue, faszinierende Erkenntnisse offenbart.

Quelle: Energetisiertes Wasser – Universität lüftet Geheimnisse um Wasser | Sein.de

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Dieser Mönch gilt als der glücklichste Mensch der Welt — und das ist sein Geheimnis


Matthieu Ricard, 69, ist ein buddhistischer Mönch, der laut Wissenschaftlern der „glücklichste Menschen der Welt“ ist. Ricard wuchs in Frankreich auf. Nach seinem Studium und einer Tätigkeit am Institut Pasteur in Paris, wand er sich dem Buddhismus zu. 1978 wurde Ricard Mönch. Seitdem hat er sein Glück gefunden — und zwar sehr viel davon.

Im Rahmen einer Studie erstellte Richard Davidson, ein Forscher der Universität von Wisconsin, einen Scan von Ricards Gehirn. Dabei stellte er eine ungewöhnlich starke Aktivität in der linken Seite des präfrontalen Kortex des Mönchs fest. Die Aktivität der rechten Seite war im Vergleich sehr schwach. Je stärker der linke Bereich ausgeprägt ist, desto positivere Gefühle hat der Mensch. Eine starke Aktivität in der rechten Seite verweist hingegen auf Depressionen.

Ricards, der von sich selbst sagt, dass er ganze Tage mit Meditation zubringt, empfindet sich selbst ebenfalls als glücklicher Mensch. Auch wenn er den Titel „Glücklichster Mensch der Welt“ als Übertreibung empfindet. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz fragte Business Insider nach seinem Rezept für einen glücklichen Geist.

Auch mal an andere denken
Wenn ihr immer nur „ich“, „ich“, „ich“ denkt, seid ihr eures eigenen Unglücks Schmied. Denn der Schlüssel zum Glück ist laut Ricards Altruismus. Wer seine Gedanken immer um sich selbst kreisen lässt und überlegt, wie er Dinge besser machen könnte, wird schnell angestrengt, gestresst — und eben unglücklich.

„Es ist weniger eine Sache der Moral“, erklärt Ricards. „Es liegt einfach daran, dass es erstickend ist, den ganzen Tag über sich selbst nachzudenken. Und es ist schlecht, weil man die restliche Welt als Bedrohung ansieht oder nur in Bezug auf sich selbst wahrnimmt.“

Wer sich besser fühlen will, sollte lieber sein Heil in der Güte und dem Wohlwollen anderen gegenüber suchen, erklärt der Mönch. Das führt nicht nur dazu, dass ihr euch besser fühlt, meint Ricards, sondern sorgt auch dafür, dass andere Menschen euch positiver begegnen werden. Das heißt natürlich nicht, dass man sich ausnutzen lassen sollte, stellt Ricards klar. „Wenn ihr euren Geist mit Wohlwollen und Güte füllt, mit Begeisterung und Solidarität, dann ist das ein sehr gesunder Zustand für euren Geist“, erklärt Ricards. „Ihr seid also in viel besserer psychischer Verfassung. Eurer Körper wird übrigens auch fitter, das ist bewiesen. Und die Menschen werden euch positiver wahrnehmen.“

Trainiere deinen Geist
Ein Geist muss ebenso diszipliniert trainiert werden, wie ein Körper bei einem Marathontraining, glaubt Ricards. Er ist überzeugt, dass jeder gesunde Mensch das Potenzial hat, zufrieden und gut zu sein. Aber so wie ihr nicht von jetzt auf gleich einen Marathon laufen könnt, werdet ihr auch nicht so ohne weiteres zum Glück finden. Dazu gehört Training. Ricards selbst nutzt Meditation.

Mit mentalem Training können wir unser Glückslevel auf eine neue Ebene heben. „Wenn ich trainiere, werde ich vielleicht nicht Olympiasieger, aber ich kann vermutlich einen Marathon laufen. Ob man Übung hat, macht einen riesigen Unterschied. Wohlwollen, Achtsamkeit, emotionale Ausgeglichenheit und Widerstandsfähigkeit sind Eigenschaften, die wir trainieren können. Insofern kann man sagen, dass ihr Glücklichsein trainieren könnt.“

15 Minuten täglich: So trainiert ihr euch „glücklich“
Zu Beginn des Trainings solltet ihr versuchen, euch zehn bis 15 Minuten am Tag positiven Gedanken zu widmen. Im Normalfall kosten Menschen glückliche Momente nur kurz aus, bevor sie sich wieder anderen Dingen zuwenden, bedauert Ricards. Sein Rat: Dehnt den Moment des Glücks ein wenig aus. Wenn ihr diese Übung wiederholt, fühlt ihr nach etwa zwei Wochen einen positiven mentalen Effekt. Haltet ihr dieses Training 50 Jahre lang durch, habt ihr vielleicht sogar die Chance, ein Glücks-Profi wie Ricard zu werden.

Neurowissenschaftler unterstützen Ricards These übrigens. Richard Davidson fand im Rahmen seiner Studie heraus, dass uns bereits 20 Minuten täglicher Meditation zu einem glücklicheren Menschen machen.

🙏❤️🙏 Herzliche Grüße ciao Harley

 

Quelle: Dieser Mönch gilt als der glücklichste Mensch der Welt — und das ist sein Geheimnis

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Nachträgliche Gedanken zur Amerika Wahl von Dr. Rüdiger Dahlke – Compassioner


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Jungsteinzeitliche Astronomen nutzten Kreisgrabenanlage bei Quedlinburg für Beobachtungen von Sonne und Sirius


Blick auf die Ausgrabungsarbeiten an der Kreisgrabenanlage nahe Quedlinburg.
Copyright/Quelle: Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin

Berlin (Deutschland) – Errichtet wurde die fast 100 Meter durchmessende Kreisgrabenanlage bei Quedlinburg in der frühen Jungsteinzeit vor rund 6.800 Jahren. Genutzt wurde sie – das zeigen jetzt die Ergebnisse mehrjähriger Ausgrabungen – unter anderem für astronomische Beobachtungen des Aufgangs der Sonne und des Fixsterns Sirius.
„Eine Lücke im äußeren Grabenring war auf den 40 Kilometer entfernten Brocken ausgerichtet, an dessen Flanke man zu den Tag- und Nachtgleichen die Sonne untergehen sah“, berichtet die Pressemitteilung der Freien Universität Berlin (FUB). „Weitere astronomische Untersuchungen legen zudem nahe, dass durch die nach Südost und Südwest ausgerichteten Tore der Auf- und Untergang des Sirius, des hellsten Fixsternes am Nachthimmel, beobachtet werden konnte.“

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„Einzelne Mitglieder der jungsteinzeitlichen Gesellschaft verfügten über komplexes Wissen“, erklärt Dr. Wolfram Schier, FUB-Professor für Prähistorische Archäologie, der die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Grabungen leitete. „Sie scheinen über genug Autorität oder Überzeugungskraft verfügt zu haben, um andere zu einer beträchtlichen gemeinschaftlichen Arbeitsleistung für eine monumentale Anlage ohne erkennbaren ökonomischen Nutzen motivieren.“

Die Archäologen um Schier sehen in der „Kreisgrabenanlage Quedlinburg I“ ein „Monument des Wissens“. Wie die Untersuchungen zeigen, bestand die Kreisgrabenanlage aus drei ringförmigen, ursprünglich rund 2,5 m tiefen und 3 m breiten Gräben mit V-förmigem Querschnitt und einer, abschnittsweise zwei parallelen Innenpalisaden. „Die vier Tore waren exakt auf jeweils in Blickrichtung gelegene Landmarken ausgerichtet, wie eine genaue Untersuchung anhand eines hochaufgelösten Computermodells der umgebenden Topographie ergab“, berichten die Forscher. „Der äußere Graben weist zusätzlich zwei Unterbrechungen ohne aufwendige Torkonstruktion auf. Eine dieser Grabenlücken ist genau auf den 40 km entfernten Brocken ausgerichtet, an dessen Flanke man zu den Tag- und Nachtgleichen im 48. Jhd. v. Chr. die Sonne untergehen sah.“


Künstlerische Rekonstruktion der Kreisgrabenanlage von Gosek in Sachsen-Anhalt (Illu.).
Copyright/Quelle: praehist.uni-halle.de

Somit lasse sich die Anlage sowohl was ihre Zeitstellung, als auch ihre kulturhistorische Bedeutung betrifft, mit dem bekannten und wiederaufgebauten „Sonnenobservatorium“ von Goseck (dem sog. deutschen Stonehenge) im Burgenlandkreis gleichstellen. Zugleich gebe sie auch bedeutsame Unterschiede in der Konzeption, der baulichen Ausführung und den astronomischen Bezügen: „So kann für alle vier Tore eine Orientierung auf Sonnenauf- oder -untergänge zu bestimmten Jahreszeiten (vor allem Winter- und Sommersonnwende) ausgeschlossen werden. Genauere astronomische Untersuchungen ergaben, dass in den nach Südost und Südwest ausgerichteten Toren offenbar der Auf- und Untergang des Sirius (im Sternbild Großer Hund), des hellsten Fixsternes am Nachthimmel beobachtet werden konnte.“


Die drei Gürtelsterne des Orion (rechts Mitte) zeigen (hier links abwärts) in Richtung Sirius (links Mitte).
Copyright: Sch (WikimediaCommons), CC BY-SA 3.0

Die Kreisgrabenanlagen von Quedlinburg und Goseck unterscheide sich zudem in der Anzahl und Gestaltung ihrer Tore, was widerum belege, dass in der Jungsteinzeit diese einmal entwickelte Idee keineswegs einfach nur kopiert wurde.

Stattdessen ging der Errichtung der Anlage bei Quedlinburg nicht nur eine längere vorausgehende Beobachtungsdauer bei der Standortwahl voraus, die eine große Sorgfalt bei der Planung der Anlage aufzeigt, sondern es können erstmalig auch vorausschauende Schutzmaßnahmen ihrer Erbauer nachgewiesen werden: „So wurden Abschnitte der Spitzgräben, die unterhalb der Lössauflage in eiszeitliche Schotterschichten eingegraben worden waren, durch das Aufbringen von zähen Lehmaufträgen gegen Erosion geschützt.“
Statt wie lange Zeit zuvor gedacht, gelten Kreisgrabenanlagen wie die von Goseck und Quedlinburg, aber auch die meisten anderen aus einem weiten Gebiet von Westungarn und Niederösterreich über Mähren und Böhmen bis nach Mitteldeutschland, seit etwa zehn Jahren nicht mehr als Befestigungen oder Siedlungen. Vielmehr gelten sie als Kultanlagen, für die teils astronomische Bezüge wahrscheinlich gemacht werden konnten: „Sofern es sich um die Orientierung von Toren auf Sonnenauf- oder -untergänge handelt, liegt ein Zusammenhang mit jahreszeitlich festgelegten Ritualen und Festen nahe.“

Die Kreisgrabenanlage von Quedlinburg sei die erste ihrer Art, für die eine Orientierung aller Tore auf markante Anhöhen und Berge in der Umgebung nachweisbar, aber auch ein Bezug auf die Auf- und Untergangspunkte besonders heller Sterne wahrscheinlich ist. „Dies setzt eine besonders komplexe und sorgfältige Beobachtung über mehrere Jahre voraus, ehe man überhaupt mit dem Bau begann“, so die Forscher und führen abschließend aus: „Vermutet wird, dass nicht alle, sondern nur einzelne Mitglieder dieser jungsteinzeitlichen Gesellschaft über dieses komplexe Wissen verfügten, das sie einsetzten, um ihre Mitmenschen zu beeindrucken und Prestige zu gewinnen. Sie scheinen über genug Autorität oder Überzeugungskraft verfügt zu haben, um andere zu einer beträchtlichen gemeinschaftlichen Arbeitsleistung für eine monumentale Anlage ohne erkennbaren ökonomischen Nutzen zu motivieren.“

© grenzwissenschaft-aktuell.de

Quelle: Jungsteinzeitliche Astronomen nutzten Kreisgrabenanlage bei Quedlinburg für Beobachtungen von Sonne und Sirius

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Diese Firma führte den 5-Stunden-Tag ein und die Mitarbeiter verdienen jetzt doppelt so viel


Der Chef der US-Firma Tower hat in seiner Firma auf den Fünf-Stunden-Tag umgestellt – erfolgreich. Auch dank einer Gewinnbeteiligung hat sich der Stundenlohn der Mitarbeiter verdoppelt.

Firma stellt auf Fünf-Stunden-Tag um

Weniger arbeiten und mehr verdienen? Das ist sicher der Traum vieler Arbeitnehmer. In dem US-Unternehmen Tower, das sich auf Lifestyle-Produkte für den Strand wie Paddelboards oder Sonnenbrillen spezialisiert hat, ist genau das passiert, nachdem Chef Stephan Aarstol auf einen Fünf-Stunden-Tag umgestellt hat.

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Stepahen Aarstol, Chef der US-Firma Tower. (Bild: Tower)

Aarstol hat schon als Gründer mit seinem eigenen Zeitmanagement gearbeitet und weniger Zeit in seinen Unternehmen zugebracht als seine Freunde. Diese Idee wollte der Tower-Chef auch seinen Angestellten zugute kommen lassen. Im Sommer 2015 stellte er die Arbeitszeit in seiner Firma auf einen Fünf-Stunden-Tag um, darüber hinaus verteilte er fünf Prozent seines Gewinnes an die Mitarbeiter. Die Folge: Die Stundenlöhne wurden von 20 auf 38,4 US-Dollar pro Stunde fast verdoppelt. Damit verdienten die Tower-Angestellten mehr als zuvor, bei weniger Arbeitszeit.

Dabei, betonte Aarstol, habe das die Firma keinen Cent mehr gekostet. Allerdings setzte der Tower-Chef auch auf einen hohen Druck. Seine Mitarbeiter sollten sich überlegen, wie sie in den fünf Stunden genauso viel Arbeit erledigen könnten, wie sie es an einem Acht-Stunden-Tag zuvor geschafft hatten. Wer sich das nicht vorstellen konnte, dem drohte die Kündigung. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter waren fröhlicher, produktiver und mehr in das Geschäft eingebunden als zuvor. Die Umsätze kletterten um satte 40 Prozent.

Technologie hilft Effizienzsteigerung in der Firma

Aarstol, der seine Erfahrungen ein Jahr nach Beginn des Experiments in dem Buch „The Five-Hour Workday: Live Differently, Unlock Productivity, and Find Happiness“ niedergeschrieben hat, gibt Interessenten eine Reihe von Tipps mit auf den Weg. So weist er nachdrücklich auf das Beachten der 80-20-Regel hin, nach der 80 Prozent der Produktion aus 20 Prozent der Anstrengungen resultieren. Zudem sollte die Arbeitszeit weniger in Stunden als vielmehr in Erfolgen gemessen werden. Darüber hinaus soll Technologie helfen, die Effizienz zu steigern.

Das Prinzip des Fünf-Stunden-Tages, so räumt auch Aarstol ein, ist sicher nicht für jeden Mitarbeiter und nicht für jedes Unternehmen geeignet. Eine Überlegung ist es aber allemal wert. Tower will mit zehn Mitarbeitern in diesem Jahr einen Umsatz von neun Millionen US-Dollar erwirtschaften. Das Unternehmen befindet sich in der Liste der 5.000 am schnellsten wachsenden US-Unternehmen derzeit auf Rang 1.121.

Quelle: Diese Firma führte den 5-Stunden-Tag ein und die Mitarbeiter verdienen jetzt doppelt so viel

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NEUER HARLEY-DAVIDSON MILWAUKEE-EIGHT MOTOR


Mit dem von Grund auf neu entwickelten Milwaukee-Eight™ stellt Harley-Davidson® die neunte Big Twin Motorengeneration in der Geschichte des Unternehmens vor. Bei einem Plus an Leistung und einem in jeder Hinsicht begeisternden Motorrad-Erlebnis für Fahrer und Beifahrer ist es Harley-Davidson mit dem neuen Milwaukee-Eight gelungen, den charakteristischen Look, den markanten Sound und die typische Leistungsentfaltung seiner legendären Vorgänger in vollem Umfang zu bewahren.

Quelle: NEUER HARLEY-DAVIDSON MILWAUKEE-EIGHT MOTOR

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Spendenübergabe vom Leipzig Chapter beim Kinderhospiz Halle


Heute, am 15.06.16 um 11:30 Uhr trafen sich in den Räumen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz Halle die vier Member Ines, Karin, Dirk und Harley als Vertretung vom Leipzig Chapter Germany, mit dem Team vom Kinderhospiz und Herrn Schulz persönlich als Mitgründer der Einrichtung für schwerstkranke Kinder.
Hier der Link des Vereins: https://www.ambulantes-kinderhospiz-halle.de/
Dieser Verein benötigt dringend Geld- und Sachspenden, um den schwerstkranken Kindern und deren Familien helfend zur Seite zu stehen. Die Spenden kommen ohne Umwege dem gemeinnützigen Zweck des Vereins und den Kindern zu Gute.
Zu diesem Zweck übergab das Leipzig Chapter heute eine Spende in Höhe von 900 €. Weiterhin wurde die Unterstützung und Zusammenarbeit für künftige Veranstaltungen zugesichert. Es ist angedacht, mit den Kindern eine Motorradausfahrt zu gestalten.

Das Kinderhospiz bedankt sich ganz herzlich für die Spende und die Zusammenarbeit beim Leipzig Chapter.


Liebe Grüße ciao Harley 

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Harley USA Tour über 8.000 km » Chapter Ride von Las Vegas nach Key West


Unser Sommer-Ausritt führte 13 Member unseres Clubs mal wieder nach den USA. Von Vegas fuhren wir nach Key West und absolvierten insgesamt 8050 Kilometer! Von den Naturschönheiten des Südwestens mit ihren Nationalparks Zion, Bryce, Grand Canyon und Monument Valley fuhren wir über Phoenix, wo wir an der großen „Cinco de Mayo“-Party des ALMA MC teilnahmen, ritten über die Route 66 über Gallup, New Mexico, Santa Fe, New Mexico, und Amarillo, Texas, nach Gun Barrel City nahe Dallas, wo wir drei Tage in einem traumhaften Seehaus kampierten und Sandras und Dirks Hochzeit nun auch auf texanisch zelebrierten. Von dort aus ging es auf teilweise langen Etappen ins überschäumende New Orleans, Louisiana, und von dort aus über Panama City und Orlando nach Miami und Key West. Der Platz reicht nicht, um alle Eindrücke zu schildern  -so sollen einige Fotoimpressionen reichen an dieser Stelle…

und hier bei Interesse noch weitere Fotos und Videos:

https://www.icloud.com/sharedalbum/#B0a5n8hH4G9b4lz

Liebe Grüße ciao Harley

Quelle: Leipzig Chapter Germany » Post Topic » Chapter Ride von Las Vegas nach Key West

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Die Stones in Kuba – jetzt auch im Rolling Stone zu lesen – Backroad Diaries


Die Stones in KubaMit den Stones im Rolling Stone – Kuba macht’s möglich Veröffentlicht am Donnerstag, 28 Apr 2016. Autor Jens Fuge

 

Die Stones in Kuba – jetzt auch im Rolling Stone zu lesen. Die Reportage in der Mutter aller Musikmagazine beleuchtet vor allem das „Drumherum“ um das Musikevent des Jahrzehnts in Kuba. Seltene Selfies, das ausgefallene Vorprogramm und der geschockte Chor aus – die Stones sorgten für reichlich Durcheinander in der Metropole.

Hier geht’s zum Artikel: Rolling Stones Kuba 5-2016 RS – 1

 

Quelle: Mit den Stones im Rolling Stone – Kuba macht’s möglich – Backroad Diaries

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Letzte Ehre für Axel123


Trauer um Axel123

Am vergangenen Sonnabend, den 27.2.2016, mussten wir unseren Bruder Axel123 zu Grabe tragen. Das letzte Geleit auf dem Friedhof in Gohlis wurde zu einer eindrucksvollen Zeremonie ganz im Sinne unseres Bruders. 200 Trauergäste, darunter etliche Motorradclubs aus Leipzig, von der Müritz sowie aus dem Ruhrpott, erwiesen ihm die letzte Ehre. Wir trauern um Axel123. Du fehlst uns!

Quelle: Leipzig Chapter Germany » Post Topic » Letzte Ehre für Axel123

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123er trauern um unseren Bruder Axel


Februar 2016123er trauern um unseren Bruder AxelDirk Davidson in Andere Aktivitäten

Quelle: Leipzig Chapter Germany

RIP Axel Flottrong

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Verfassungsbeschwerde JETZT: Drei Musketiere gegen Merkels Asylwahnsinn


Elsässers Blog

Schachtschneider, Kubitschek und Elsässer stellen Verfassungsbeschwerde gegen Masseneinwanderung vor

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Transformation-Kongress 2016


Persönliche Einladung zum kostenlosen Online-Transformation-Kongress 2016

Hallo liebe Freunde und Leser meiner Seite,

ich freue mich sehr, Dich heute zu einer ganz besondere Online-Veranstaltung einladen zu dürfen, dem

TransformationsKongress 2016 von meinem (Freund) Julian Krieg

Der TransformationsKongress ist für Dich, wenn Du:

  • Durch den Synergieeffekt aus intelligentem Krafttraining, bester Ernährung und Deiner persönlichen
  • Weiterentwicklung Dein Denken und Deinen Körper transformieren willst
    Erfolg im Leben hast, Dich aber dennoch leer fühlst
  • Du den ganzen Tag über voller Power sein willst für Deine persönlichen Ziele
  • Wissen möchtest, wie Dir die richtige Bewegung hilft, besser, schärfer und lebendiger zu denken
  • Herausfinden willst, welche Ernährungsform am besten für Dich ist
  • Krafttraining machst oder damit anfangen möchtest
  • 2016 zu Deinem Neustart machen willst
  • Bist Du bereit das Jahr 2016 zu dem BESTEN Deines Lebens zu machen?

Dann kannst Du Dich hier kostenlos anmelden:

www.transformationskongress2016.de

Vom 25.01. – 03.02.2016 lassen Dich 22 der besten Experten für intelligentes Krafttraining & beste Ernährung sowie Persönlichkeit & Erfolg an ihrem einzigartigen Wissen teilhaben.

Einige Themen des TransformationsKongresses sind:

Maximiere Deinen Energielevel für Maximalen Erfolg
Wie Sport Deinen Erfolg im Berufs- und Privatleben steigert
Warum Entgiftung noch nie so wichtig war, wie in der heutigen Zeit
Wie Du Dein Unterbewusstsein auf Erfolg programmierst
Die 3 Top Eigenschaften erfolgreicher Menschen
Die Spielregeln des Lebens verstehen
Wie Du alles im Leben erreichen kannst
Du kannst Dir alle Video-Interviews online ansehen und das völlig kostenfrei, wann und wo Du willst

Alle Informationen rund um den Kongress und die kostenfreie Anmeldung
findest Du unter:

www.transformationskongress2016.de

Ich freue mich auf ein Wiedersehen beim Kongress

Auf Deinen Erfolg!

Dein Harley

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Unser neuer Kamin: Diese Erfahrung muss ich mal loben und teilen


Es ist eine tolle Erfahrung gewesen auf der Suche nach einem kleinem passenden Kamin in einer schmalen Zimmerecke. Etwas speziell und nicht ganz leicht zu realisieren. Wenn man dann überraschend auf eine freundliche und kompetente Beratung in einem Onlineshop trifft und alles klappt wie besprochen, ist das schon nicht selbstverständlich. Deshalb heute mal ein Lob und Respekt für diese Firma und Frau Schulz.

Doch von vorn: Angefangen hat es erstmal mit einer Online-Suche nach einem Kamin, bin hier auf der Seite von derofenfuchs.de gelandet durch die fairen Preise und die schicken Produkte.

Ich habe hier eine kleine Ecke bei mir im Haus, wo der Kamin hin sollte. Ursprünglich hatte ich an einen kleine ovalen Stand-Kamin gedacht, aber es ist nicht einfach einen passenden zu finden, da es Sicherheitsabstände gibt, die zu beachten sind laut Hinweis von meinem örtlichen Schornsteinfeger.

Nach langer Sucherei nach diesen Sicherheitsabständen seitlich und hinten, gab ich auf selber zu recherchieren und griff zum Telefon. Am anderen Ende war Frau Schulz, der ich meine Wünsche erklärte und sie begann sehr fachkundig alle passende Modelle zu suchen und gab mir wertvolle Hinweise. Schließlich entschied ich mich für das Modell (Valencia von Fa Thorma) und bestellte es samt passendem Zubehör – auch hier gab es noch eine 1a-Beratung dazu.

Die Lieferung klappte sehr schnell und problemlos, so war bereits 2 Tage später der Spediteur an meiner Haustür und brachte die Ware unbeschadet sogar bin in den Raum, wo er eingebaut werden sollte.

Ich bin wirklich rundum zufrieden und kann die Firma derofenfuchs.de und den gekauften Kamineinsatz nur empfehlen 👍

Hier ein paar Fotos vom eingebauten Kamineinsatz, damit man sich das mal besser vorstellen kann.

image

Zugegeben, die Arbeiten waren schon sehr staubig und mühsam, vor allem das große Loch in die massive Wand zu stemmen. Dann müssten noch ein paar unerwartete Stromkabel an eine andere Stelle um den Einsatz herum verlegt werden, aber das war auch schnell erledigt. Gut wenn man handwerklich einigermaßen geschickt ist 😉

Aber ich wollte es neunmal unbedingt so haben. Die Mühen haben sich meineserachtens auch gelohnt, da ein Kaminfeuer eine wundervolle Gemütlichkeit in einen Raum zaubert. Bei uns ist das ein Gäste- und Ruhezimmern, in dem man sich wohlfühlen kann, auch wenn man zB aus der Sauna kommt – was wir gern und regelmäßig tun – und ein wenig relaxen will.

Allen Freunden und Lesern meiner Seite einen harmonischen Start verbunden mit vielen Lichtmomenten im neuen Jahr 2016.

Liebe Grüße ciao euer Harley

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Meine eigene Erfahrung: Harley Davidson – 433 km statt 320 km Reichweite!


Voller Begeiserung schrieb ich an Gregor, bei dem ich nach professioneller Beratung den BE-Fuelsaver gekauft hatte:

Hallo Gregor,

ich habe seit geraumer Zeit den BE-Fuelsaver in meine Harley-Davidson Ultra Classic E-Glide im Tank installiert und bin begeistert. Im Normalfall kam ich immer so um die 320 km Reichweite. Seit dem der Fuelsaver im Tank ist, schaffe ich deutlich mehr Kilometer pro Füllung. Siehe dazu das Bild von unserer Alpentour dieses Jahr, da steht im Display 433 km Reichweite. Das ist enorm und ich möchte das Teil nicht mehr missen. Nicht nur die Reichweite ist bemerkenswert, ich finde auch die Reduzierung der Schadstoffe im Abgas eine feine Sache für unsere Umwelt. Es hat ein paar Tankfüllungen gebraucht bis zur vollen Entfaltung, aber nun ist die Begeisterung um so größer.

Dieses Ergebnis hat mich dazu bewegt, den BE-FS ebenso im Volvo XC90 meiner Frau und im Porsche Cayenne Hybrid S einzusetzen. Bin auf die Ergebnisse sehr gespannt.

Danke für dieses geile Produkt und herzliche Biker-Grüße ✌️ ciao Harley

Quelle: Harley Davidson – 433 km statt 320 km Reichweite!

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Leipzig Chapter Germany » Ausfahrt zum Wörlitzer Park am 24. Oktober 2015


image image imageTreffpunkt war um 09.00 Uhr an der Tankstelle Schkeuditz. Vorbei am Werbeliner See passierten wir Delitzsch und fuhren weiter in Richtung Seehausener See und am Muldensee vorbei bis zum Großen Goitzsche-See. Da Ines und mir auf dem Mopped doch noch etwas frisch war am frühen Morgen wollten wir an der Trattoria al Faro (bekannt von unseren Sportfesten) einen Kaffee trinken gehen. Leider hatten diese um 10.30 Uhr noch geschlossen und somit fuhren wir dann um die Ecke zum Pegelturm, machten noch ein paar witzige Fotos auf dem Parkplatz und bekamen dann auf der anderen Uferseite unseren Café´. Ines stellte dabei fest, dass sie ja noch gar nichts gefrühstückt hatte und Dirki kam dann auf die Idee, schnell mal einen „Abstecher“ zum Fischereibetrieb und Fischhandel nach Friedersdorf zu fahren, um dort einen Happen zu essen. Ok? Warum nicht? Gesagt, getan und los geht´s.

Auf dem Parkplatz des Fischereibetriebs wurden wir gleich von einer kreischenden Gänseherde empfangen, die sich lauthals über den Krach der Moppeds beschwerten und keinerlei Anstalten machten, Platz zu machen. In dem kleinen Fischladen, der total versteckt am Waldrand liegt fanden wir Fischraritäten (auch in gutem Whisky eingelegt), Algensalate, Heringsbrötchen und feinste, edelste Gewürze sind dort verkäuflich und so machten uns mit Plastikgabeln und Fischhäppchen auf Papptellern – die wir auf eine Baumscheibe legten – morgens um 11.00 Uhr über die Leckereien her.

Weiter ging es dann etwas zügiger über Gräfenhainichen und am Barbarasee vorbei nach Wörlitz, wo wir dann vor dem Torbogen “Eichenkranz“ auf Ilona und Matthias trafen, und kehrten ein in´s Restaurant zum „Grünen Baum“. Dort gab es Rouladen „Oranienbaum“ und Droschkenkutscher Schlemmerteller nach Hausmannsart.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Schloss durch den Park. Davor stand schon die Touristenführerin und los ging´s.

OK Bodo, ich wusste, dass die Führung 2 Stunden dauert, aber über Stock und Stein und 2 mal mit der Fähre und durch unterirdische Gänge und über eine Hängebrücke und das alles ohne Proviant ist für Biker schon hart- aber der Park umfasst doch nur eine Fläche von 112,5 Hektar und ist in halt in ein paar kleine Teile gegliedert. :-)

Aber wir nahmen es mit Humor, hatten viel Spass- und Ilona immer mehr Durst.
In ihrer Verzweiflung fragte sie den Fährmann, ob er was zu trinken hätte. Dieser lachte und sagte:“ Ja, jede Menge „Unter Deck“ sogar inclusive Fischrestaurant.“ Ines ging los und sammelte schon Äpfel ein….

Um kurz vor 15.00 Uhr endete unsere Führung und Dirki war kurz vor dem Einschlafen und es tendierte ihn recht wenig, dass der damalige Fürst Franz ein regelrechter „Lustmolch“ war und 9 uneheliche Kinder gezeugt hatte, von denen man wusste. 🙂  Zur Erinnerung an seine 1768 totgeborene erste Tochter ließ Fürst Leopold III. im Wörlitzer Park die „Goldene Urne“ erstellen, da das Kind nicht beerdigt werden durfte, da es noch nicht getauft war. Beindruckende Bauten, die er errichten ließ – inspiriert durch seinen Reisen durch England und Italien – zierten unseren Weg durch den farbenprächtigen Park.

Somit hatten wir also unsere Lehrstunden auch hinter uns und bogen ab in Richtung Falknerei. Dort begann um 15.00 Uhr eine Flugshow mit den Künstlern der Lüfte: Den Falken und Adlern, die kurz über unsere Köpfe flogen oder der Kaninchen-Eule, die darauf landete und es gab was zu lachen mit den Geiern „Max und Moritz“, die mit ihrer Gangart an die Albatrosse erinnern.

Der Durst war aber immer noch da und auch dort gab es kein Bier oder Wasser. Also kehrten wir mit schnellen Schritten wieder in die Richtung „zum Grünen Kranz“ und bestellten uns erstmal große Gläser Mineralwasser und Kaffee.

Bodo lud uns noch zu einem Krankenbesuch bei seiner Karin ein, wo wir uns über ihren selbstgebackenen Apfelkuchen hermachten – an dieser Stelle nochmal vielen Dank und gute Besserung an Karin – und machten uns bester Laune und doch etwas erschöpft von diesem schönen und ereignisreichen Tag auf den Weg nach Hause.

Danke an meine sis´ and bro´s. Es war klasse! ✌️ Eure Sandra

 

Bilder zur Ausfahrt findet ihr hier

Quelle: Leipzig Chapter Germany » Post Topic » Ausfahrt zum Wörlitzer Park am 24. Oktober 2015

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Offener Brief von Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof an Angela Merkel


Lesen!

Helmut Muellers Klartext

Lettre ouverte du général de division a. D. Gerd Schultze-Rhonhof à Angela Merkel Open letter of major general a. D. Gerd Schultze-Rhonhof to Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wir Bürger werden immer wieder aufgerufen, uns am politischen Leben zu beteiligen. Ich tue dies mit dieser Eingabe zur Lösung des augenblicklichen Problems der Migration an Sie, Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, und einige Ihrer Abgeordneten-Kolleginnen und –Kollegen.
Da ich mehrfach die schlechte Erfahrung gemacht habe, dass Minister und Ministerpräsidenten meine Eingaben nicht beantwortet haben, erlaube ich mir, diesen Brief als „offenen Brief“ zu behandeln und ihn auch an alle Länder-Ministerpräsidentinnen und Präsidenten, an die Damen und Herren Parteivorsitzenden und an einige andere Politiker zu senden, mit der Bitte, Sie zu unterstützen, sowie an einige Zeitschriften und Privatpersonen.

Mit freundlichem Gruß                                                                                                                    Gerd Schultze-Rhonhof

G r e n z e n l o s e  G a s t f r e u…

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UFOs und die Politik (Denn wir sind nicht allein!) – Robert Fleischer im Gespräch mit Michael Vogt


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Kornkreis-Alarm in Bayern und UFO-Fotos der US-Marine – das neue ExoJournal


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Was geschah wirklich in Roswell? – Ein neues Sachbuch über UFOs und die Rolle der US-Army


Film und Buch

wrightpattersonDer angebliche UFO-Absturz in der Nähe des kleinen Ortes Roswell sorgt bis heute für viel Gesprächsstoff. Viele Abhandlungen und Romane wurden darüber geschrieben und mehrere Filme darüber gedreht. Die nicht enden wollende Diskussion darüber, was 1947 in der Wüste New Mexicos tatsächlich abgestürzt war, teilt die Beteiligten in genau zwei Lager: in Skeptiker und in Leute, die der Meinung sind, dass damals tatsächlich ein außerirdischer Flugkörper abgestürzt sei.

Die beiden Journalisten Thomas J. Carey und Donald R. Schmitt veröffentlichten nun eine weitere Untersuchung über das Thema mit dem Titel „Im Inneren der wahren Area 51 – Die geheime Geschichte von Wright-Patterson“. Seit den 90er Jahren recherchierten sie in diesem Fall. Das Ergebnis ihrer historischen Spurensuche ist ein fesselndes, interessantes und überaus informatives Sachbuch.

Die Spannung und die Informationsfülle ergibt sich daraus, da beide Autoren den Fall rein objektiv untersuchten. Zur Verfügung standen ihnen dabei historisches Quellenmaterial unterschiedlicher militärischer Archive, Briefe…

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Earth’s 10 Most Mysterious Lost Worlds


Earth's 10 Most Mysterious Lost Worlds

Veröffentlicht am 25.10.2014Epic journey to the most inaccessible places on Earth… (HD – 10/2014)

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Kevin ツ
(Hybrid Librarian©)

FYI…
Melville Range (Australia):
http://www.livescience.com/40793-new-species-discovered-australia-lost-world.html
http://news.nationalgeographic.com/news/2013/10/pictures/131025-australia-gecko-frog-skink-science-animals-new-species/
http://www.ibtimes.com/lost-world-australia-uncovers-new-species-cape-melville-photos-1443718

Sima Humboldt (Venezuela):
http://www.sil.si.edu/smithsoniancontributions/botany/pdf_hi/sctb-0056.pdf
http://www.wondermondo.com/Countries/SA/VEN/Bolivar/SimaHumboldt.htm

East Scotia Ridge (Southern Ocean):
http://www.bbc.com/news/science-environment-16394430
http://www.huffingtonpost.com/2012/01/06/east-scotia-ridge_n_1183476.html

Palawan Highlands (Philippines):
http://news.bbc.co.uk/earth/hi/earth_news/newsid_8195000/8195029.stm
http://gulfnews.com/life-style/environment/discovering-a-lost-world-of-rat-eating-plants-in-the-philippines-1.1087040

Bosavi Crater (Papua New Guinea):
http://www.theguardian.com/environment/2009/sep/07/discovery-species-papua-new-guinea
http://news.bbc.co.uk/earth/hi/earth_news/newsid_8210000/8210394.stm
http://scienceblogs.com/grrlscientist/2009/03/25/56-new-species-discovered-on-r/

Movile Cave (Romania):
http://www.timeshighereducation.co.uk/features/what-lies-beneath-the-movile-caves-dark-secrets/2/2003026.article
http://www.nytimes.com/1995/12/12/science/evolving-in-the-dark-over-5.5-million-years.html

Mount Roraima (Venezuela – Brazil – Guyana):
http://education.nationalgeographic.com/education/media/tepui-roraima/?ar_a=1
http://www.news.com.au/travel/world-travel/mount-roraima-is-a-fascinating-lost-world/story-e6frfqcr-1226928325804
http://articles.latimes.com/2009/jul/26/travel/tr-venezuela26

Challenger Deep (Mariana Trench – Western Pacific):
http://blogs.scientificamerican.com/artful-amoeba/2013/04/14/what-lives-at-the-bottom-of-the-mariana-trench-more-than-you-might-think/
http://www.csmonitor.com/Science/2011/1024/Deepest-ocean-trench-home-to-race-of-giant-amoebas
http://news.nationalgeographic.com/news/2012/03/120325-james-cameron-mariana-trench-challenger-deep-deepest-science-sub/
http://www.livescience.com/25262-cameron-expedition-deepsea-life.html

Son Doong Cave (Vietnam):
http://news.nationalgeographic.com/news/2009/07/090724-biggest-cave-vietnam/
http://www.theguardian.com/travel/gallery/2014/jan/14/take-a-look-inside-the-worlds-largest-cave
http://en.wikipedia.org/wiki/S%C6%A1n_%C4%90o%C3%B2ng_Cave
https://www.youtube.com/watch?v=tOH4gbW18Ts

Lake Vostok (Antarctica):
http://www.nbcnews.com/science/science-news/antarcticas-hidden-lake-vostok-found-teem-life-f6C10561955
http://www.extremetech.com/extreme/160667-3500-species-discovered-in-lake-vostok-underneath-miles-of-ice-in-conditions-similar-to-jupiters-europa
http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2358143/Underground-Antarctic-Lake-Vostok-sealed-15m-years-reveals-thousands-forms-life.html

Images courtesy of Vanida.w, Google, ROV ISIS, CHESSO consortium, PLoS Biology, University of Oxford, BBC, Matt Reinbold, Erik Cleves Kristensen, NidioRJ, Christopher Helgen, Acheron Project Pty Ltd, Doug Knuth, Carsten Reta, Creatives Commons.

Music credits:
„Hybrid Rock“, by BloodRedTape.

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Earth’s 10 Most Mysterious Lost Worlds – YouTube.

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Die atemberaubende Schönheit von Mutter Erde


Die atemberaubende Schönheit von Mutter Erde

 

Einfach mal dieses schöne Video genießen. Liebe Grüße ciao Harley

In diesem atemberaubenden Zeitraffer-Video, welches dich zu allen Ecken der Welt führt, wirst du die majestätische Schönheit der Erde erleben, wie du es bisher noch nie in einem anderen Video erlebt hast. Als bestätigung für alle Landschaften und Tiere, du wirst erstaunt sein über die Schöpfung unserer Erde. Liebe, ehre und wertschätze Mutter Erde. – See more at: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/die-atemberaubende-schonheit-von-mutter-erde/#sthash.Jkuk76UF.dpuf

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Quantenphysik, Bewusstsein, Unbewusstsein und Realität – Dr. rer. nat. Ulrich Warnke – YouTube


Quantenphysik, Bewusstsein, Unbewusstsein und Realität - Dr. rer. nat. Ulrich Warnke - YouTube

Veröffentlicht am 24.08.2012

Die alten Mysterienschulen wussten es schon vor Jahrtausenden: Wir verfügen über unermessliche Möglichkeiten, über weit mehr, als uns die traditionellen Wissenschaften zugestehen. Wenn wir die Wirkweise des Bewusstseins verstehen, können wir diese Ressourcen aktivieren — und zu anderen, bewussteren und leistungsfähigeren Menschen werden.

Die heute anerkannten Fakten der Naturwissenschaft sind unvollständig, weil sie Geist, Willen und Emotionen ignorieren. Doch immer mehr Wissenschaftler haben den Mut, Erkenntnisse aus Quantenphysik und -philosophie auf das tägliche Leben zu übertragen. Dr. Ulrich Warnke zeigt, wie Bewusstsein und Unterbewusstsein die Realitätsbildung steuern. Wenn wir die physikalisch-philosophischen Prinzipien als Ursache unserer Alltagserfahrungen erkannt haben, beginnen wir zu ahnen, was das Wesen des Lebens wirklich ausmacht. Und erkennen: Die Ressourcen in uns sind unermesslich. Wir können diese brachliegenden Fähigkeiten in uns aktivieren — so, wie es in vielen mystischen Texten wie der Bibel, des Buddhismus oder in den Alchemietexten geschrieben steht. Der Schlüssel für eine »neue Weltschöpfung« sind bestimmte Bewusstseinszustände, die angelernt werden können. Mit ihrer Hilfe erwachen wir und erhalten wirkungsvolle Werkzeuge, um die Lebensbedingungen unserer Erde zu retten.

Vortrag vom Quantica Symposium „Quantenphysik und Selbstheilung“ (Februar 2012)

Weitere Informationen unter http://www.Quantica.TV

Für viele weitere Filme, Dokus und Reportagen besuche unseren Kanal: https://www.youtube.com/user/NuoVisoTv

Abo: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=nuovisotv

Mit Deinem Kauf in unserem Shop unterstützt Du unsere unabhängige Filmberichterstattung: http://www.nuovisoshop.de

NuoViso-Unterstützer erhalten vollen Zugriff auf den exklusiven Premiumbereich von NuoViso: http://nuoviso.tv/premiumbereich-2/

Mehr Informationen unter: http://www.nuoviso.tv/unterstuetzer-werden/

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Quantenphilosophie und Interwelt | Ulrich Warnke im Gespräch


Quantenphilosophie und Interwelt | Ulrich Warnke im Gespräch

Veröffentlicht am 05.02.2015

Ulrich Warnke ist Vorkämpfer für ein neues Weltbild, in dem das Bewusstsein im Zentrum steht. „Quantenphilosophie“ ist für ihn die Zusammenführung von Natur- und Geisteswissenschaften. In dem aktuellen Gespräch postuliert er eine „Interwelt“, der jeder Mensch durch seine Innenwelt verbunden ist.

Ulrich Warnke ist auch Gesprächspartner für unsere Filmproduktion „Die Macht der Gedanken“. Die DVD ist, in unserem Shop bestellt, binnen 2 Tagen bei Ihnen – deutschlandweit portofrei!

http://shop.komplett-media.de/derwissensverlag/de_die-macht-der-gedanken-eine-faszinierende-reise-in-die-innenwelt_112444.html

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Wie das Bewusstsein „Wirklichkeit schaltet“ – Dr. Ulrich Warnke im Gespräch


Wie das Bewusstsein „Wirklichkeit schaltet" - Dr. Ulrich Warnke im Gespräch

Veröffentlicht am 15.05.2014

Wie steuert der Geist den Körper? Weshalb wirkt der Placebo-Effekt? Welche Chancen liegen im bewussten Träumen? Der saarländische Biologe und Quantenphilosoph Dr. Ulrich Warnke ist überzeugt davon, dass in der Verbindung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und alter Weisheitslehren der Schlüssel zu vielen Geheimnissen des menschlichen Seins liegt. Im Interview spricht er über die Mechanismen, die aus dem „Meer aller Möglichkeiten“ durch unser Bewusstsein unsere persönliche „Wirklichkeit“ generieren.

Dieses Gespräch mit Dr. Ulrich Warnke fand für die Filmproduktion „Die Macht der Gedanken“ statt.

Weitere Informationen: http://gedanken-film.at

Bezugsquelle für den Film (105 Minuten): http://mediaservice-huemer.at/audio-video/filme/die-macht-der-gedanken.html

Das Buch zum Film: „Über den Kopf hinaus“: http://werner-huemer.net/index.php?page=ueber-den-kopf-hinaus

Aktuelles Interview mit Ulrich Warnke: http://werner-huemer.net/index.php?page=ulrich-warnke-2014

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Das Spiel mit Griechenland: Geht es auch um die Gasreserven?


Unter dem östlichen Mittelmeer sollen große Erdgasvorkommen auf die Erschließung warten. Die Förderung wäre eine Chance zur Emanzipation der EU von Erdgas aus Russland und ein hervorragendes Geschäft für die US-amerikanischen Energiekonzerne. Ein weiterer Aspekt im Spiel mit Griechenland.

Von Marco Maier

Große Gasvorkommen wecken Begehrlichkeiten bei jenen, die sich an solchen Bodenschätzen eine goldene Nase verdienen wollen. Jene im östlichen Mittelmeer könnten Schätzungen zufolge mehrere Billionen Euro wert sein. Umso verständlicher ist der Druck aus der Lobbyistenhochburg des Finanzkapitals – Washington – auf die EU-Politiker. Denn neben dem enormen geostrategische Wert Griechenlands, gibt es auch direkt in Dollars umzuwandelnde Werte zu holen.

Somit haben die Amerikaner, die im Öl- und Gasgeschäft besonders aktiv sind, natürlich ein besonderes Interesse daran, dass Griechenland nicht fallengelassen wird und dieses sich dann Russland zuwendet, welches vor allem auch in religiöser und kultureller Hinsicht eng mit den Hellenen verbunden ist. Gleichzeitig kann man es den „dummen Europäern“ so verkaufen, dass sie sich trotz Übervorteilung durch die US-Konzerne noch als Sieger fühlen: Russland, welches von den EU-Politikern zum Feind stilisiert wird, als derzeit wichtigster Gaslieferant Europas wäre mit der Erschließung der Gasvorkommen im Mittelmeer über kurz oder lang aus dem Rennen.

Es ist nun einmal so, dass sich die Europäer lieber vom Amerikaner übers Ohr hauen lassen, als saubere Geschäfte mit dem großen Nachbarn im Osten zu machen. Und wenn die griechischen Erdgasreserven angezapft werden, dann kann man sich sicher sein, dass diese – wie beispielsweise in Afrika – fleißig geplündert werden und davon lediglich ein paar Politbonzen und die Aktionäre der Energiekonzerne davon profitieren, während dem griechischen Volk und dem griechischen Staatshaushalt davon so gut wie nichts zugute kommt.

Würden es die Griechen richtig machen, gäbe es ein Joint-Venture mit europäischen Unternehmen, bei dem der griechische Staat mindestens 67 Prozent der Anteile hält und die Arbeiterschaft vornehmlich aus Griechen besteht. Damit würden die Partner noch gut verdienen und Griechenland könnte sich aus der Schuldenfalle befreien. Doch da dies den Geschäftsplänen der mächtigen US-Energieindustrie zuwider läuft, wird natürlich mit allen möglichen Mitteln interveniert.

Dem Vernehmen nach wurden sogar bereits sämtliche Konzessionen zur Ausbeutung von Rohstoffen (wie Öl, Gas, Erze, Minerale…) unter dem Deckmantel der „Privatisierung und Schuldentilgung“ unter fleißiger Mithilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) an internationale Konzerne übertragen. Da hat die korrupte Politikerkaste der konservativen Nea Dimokratia und der sozialdemokratischen PASOK (also den Schwesterparteien von CDU/CSU/ÖVP und SPD/SPÖ) ganze Arbeit geleistet.

viaDas Spiel mit Griechenland: Geht es auch um die Gasreserven? | Contra Magazin.

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