Natürliche Zahnpasta und Zahnpulver – selbstgemacht


Julie Wilson

Ein sauberer Mund ist nicht nur wichtig für reinen Atem, sondern er ist auch nützlich, um insgesamt gesund zu bleiben. Viele Studien bringen die Mundgesundheit mit verschiedenen Krankheiten und Beschwerden in Verbindung, darunter so schwere Erkrankungen wie Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut), Herz-Kreislauf-Erkrankung, Diabetes, Osteoporose und sogar Alzheimer oder Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt.

In unserem Mund tummeln sich jede Menge zumeist harmlose Bakterien. Bei mangelnder Pflege können diese Bakterien jedoch außer Kontrolle geraten und unangenehme Krankheiten verursachen. Zum Glück ist eine anständige Mundhygiene aber gar nicht schwer zu bewerkstelligen, alles, was es braucht, ist Entschlossenheit, Routine und eine bessere Zahnpasta oder besseres Zahnpulver. 

Wissen Sie, was in Ihrer herkömmlichen Zahnpasta steckt?

Herkömmliche Zahnpasten sind nicht optimal, denn irgendwann wurden Geschmack und Haltbarkeit wichtiger als Sicherheit und Wirksamkeit. Zusätzlich zu künstlichen Süßstoffen finden sich in traditionellen Zahnpasten scharfe Chemikalien, Konservierungsstoffe und Fluorid, das sich immer wieder als toxisch und gesundheitsschädlich erweist.

Es folgt eine Liste von Chemikalien, die sich oft in Zahnpasten finden:

  • Triclosan – Ein antimikrobieller Wirkstoff, seit über 30 Jahren Bestandteil vieler Verbrauchsgüter; er ist in vielen Ländern bereits verboten. Wird mit Schilddrüsenunterfunktion in Verbindung gebracht und gilt als leberschädigend und giftig beim Einatmen.

  • Methylparaben – Dient als Konservierungsstoff, wird leicht von der Haut aufgenommen und kann als Hormonimitator den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Außerdem wird ein Zusammenhang mit Brustkrebs vermutet.

  • Propylenglycol – Gilt als organschädlich. Der flüssige Alkohol wird auch als Frostschutzmittel verwendet. Gelistet als möglicherweise neurotoxisch, giftig beim Einatmen und immunschädlich.

  • Natriumlaurylsulfat (SLS) – Wird auch als Pestizid und Herbizid verwendet, reizt Haut und Augen. Beim Erhitzen werden giftige Dämpfe freigesetzt, wird flüchtig bei vom Mundgewebe freigesetzter Wärme.

  • Butylhydroxytoluol (BHT) – Dient dazu, unangenehmen Geschmack und Geruch anderer Stoffe zu überdecken. Laut Sicherheitsblatt kann es bei Einnahme Bauchschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen verursachen. Außerdem ist es brennbar und extremumweltschädlich.

    Sie sehen also: Herkömmliche Zahnpasten enthalten ziemlich ekliges Zeug. Aber keine Panik, Sie können sich ganz einfach und zudem kostengünstig Ihre eigene Zahnpasta herstellen.

Schnelle und einfache Rezepte für eigenes Zahnpulver

Bevor Sie darangehen, Ihr eigenes Zahnpulver herzustellen, müssen Sie aus den folgenden Stoffen Ihre eigenen Grundzutaten auswählen: Backnatron, Bentonit und feingemahlenes Kalziumpulver. Sie können einen, zwei oder alle drei Stoffe wählen.

Backnatron hilft, die Zähne weiß zu erhalten und Beläge zu entfernen, Bentonit reinigt, poliert und enthält jede Menge Mineralstoffe – in Verbindung mit Apfelessig ergibt es übrigens eine hervorragende Gesichtsmaske.

Folgende Zutaten sind optional:
Fein gemahlenes Meersalz (macht die Zähne weiß und wirkt antibakteriell).
Spirulina (in Viertelteelöffelportionen zugeben).
Fein geriebener Salbei, Pfefferminze, Nelken und Zimt (geben Aroma und wirken heilend).

Niem (ein großer immergrüner Baum, der wegen seiner heilenden und antibakteriellen Eigenschaften seit Jahrhunderten Anwendung in der Medizin findet).

Stevia (für zusätzliche Süße).
Nachdem Sie Ihre Grund- und optionalen Zutaten ausgewählt haben, geht alles Übrige ganz einfach. Mischen Sie die Zutaten und lagern sie in einem Glas mit Schüttöffnung. Hervorragend geeignet sind Gewürzgläser. Noch etwas spricht für Zahnpulver: Da es keine feuchten Inhaltsstoffe gibt, ist es unbegrenzt haltbar.

Das folgende Rezept hat bereits große Beliebtheit erlangt:
1 Esslöffel Kalzium
1 Esslöffel Backnatron
1 Teelöffel Meersalz
1 Teelöffel Niem
1 Teelöffel Pfefferminze
¼ Teelöffel Spirulina
Und gleich noch ein Rezept:
1½ Esslöffel Ton
½ Esslöffel Backnatron
1 Teelöffel Meersalz
1 Teelöffel Salbei
1 Teelöffel Pfefferminze

viaNatürliche Zahnpasta und Zahnpulver – selbstgemacht – Kopp Online.

Über Harley D. Bieder

Ich (Rufname: Harley) stehe mit Feuer und Flamme für Harley Davidson, es ist mein Leben, ich könnte am allerliebsten den ganzen Tag – und das jeden Tag im Jahr – auf meiner Ultra durch die Weltgeschichte ballern, das ist so geil! Es fallen einfach alle Sorgen von mir ab, es macht frei, ist aufregend und entspannend zugleich. Der frische Wind um die Nase, die vielen Düfte, herrliche Eindrücke der Natur und unvergessliche Erlebnisse mit Freunden. Seit ich 16 bin, fahre ich Motorrad. Angefangen hat alles, wie zu DDR-Zeiten üblich, mit S50, dann S51 Enduro, (ständig war der Auspuff geklaut), 150er MZ, 250er ETZ (Mann war ich stolz), na und so zwischendurch auch mal einen SR2. Mit Kumpels ständig an den Karren rumgefummelt, egal ob Simson, MZ, AWO oder Jawa, es ging ja mit ein bissi Geschick alles selber zu machen. Und der Rest ging dann mit Beziehungen ;) Nach der Wende war mein erstes West-Mopped eine 14hunderter Intruder, von der ich mich aber recht bald wieder trennte, da ich endlich mein Traum-Mopped entdeckte: die Ultra von Harley! Schon als Stift hatte ich 2 Modelle in meinem Zimmer stehen, die mir meine Oma aus dem Westen mitgebracht hatte, vielleicht habe ich mich dort schon unterbewusst in dies dicke “Boot” verliebt? Naja so kam ich also zu meiner ersten Ultra Classic Electra Glide in schwarz, gesehen – Liebe auf den ersten Blick – gekauft! Und zwar noch in der alten Niederlassung beim alten Steuernagel. Ein cooler Typ – Gott hab ihn seelig. Seit dem fahre ich Ultra und werde es wohl immer tun, das ist mein Typ Bike, wie drauf geboren, das passt wie Arsch uffn Eimer. Meine 2. “Dicke” war das Sondermodell zum 100jährigen Jubiläum von Harley in schwarz silber. So und meine 3. Ultra ist die aktuelle “Dicke” natürlich in schwarz. Eine Harley kann bei mir halt jede Farbe haben, Hauptsache sie ist schwarz. grins Kilometerleistung im Durchschnitt so zwischen 10.000 und 12.000 km, man muss auch mal zwischendurch was anderes tun. Leider! Ich fahre sehr gern mit meiner Eike einfach nur mal so zu zweit, unserem Chapter und unseren Freunden durch die ganze Welt. So war ich schon in fremden Ländern wie USA, Mallorca, Luxemburg, Belgien, Österreich, Tschechien und in vielen Ecken unseres sehr schönen Deutschlandes. Es ist einfach herrlich und macht enorm viel Freude mit unserer duften Truppe im Chapter unterwegs zu sein. Wir haben jedes Jahr viele gemeinsame Ausfahrten zu spannenden Zielen, treffen befreundete Chapter, lernen immer wieder interessante Menschen, haben coole Partys und leben unser Ziel: Freude am Fahren. Freude bereitet mir auch neben meinen Aufgaben als Secretary, ganz besonders das Absichern und Blocken bei unseren Ausfahrten. Ich freue mich auf die kommenden Mopped-Saisons, die vielen gemeinsamen Erlebnisse mit unseren Freunden, befreundeten Chaptern und die spannende Abenteuer, das Neue, das Unentdeckte und Unbekannte. In diesem Sinne: Harleyluja!
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