Kategorie: Natur ganzheitlich

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  • Kokosnuss gegen Alzheimer – Hilfe aus der Natur

    Kokosnuss gegen Alzheimer – Hilfe aus der Natur


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    Die Alzheimerkrankheit ist bisher nicht heilbar. Doch es gibt eine einfache Möglichkeit, sie aufzuhalten und die Symptome sogar teilweise rückgängig zu machen – mit ausgewählten, gesunden Fetten, zum Beispiel aus der Kokosnuss, mit Kokosöl!

    Die Ärztin Mary Newport, deren Ehemann bereits mit 50 Jahren an Alzheimer erkrankte, suchte mit großem Engagement nach Hilfe für ihren Mann.

    Dabei entdeckte sie diese Ernährungsbehandlung, die jeder leicht zu Hause durchführen kann: mit sogenannten mittelkettigen Fettsäuren, wie sie in Kokos- oder Palmöl enthalten sind.

    Bei Erkrankungen wie Alzheimer kann das Gehirn seine übliche Energiequelle, die Glukose, nicht mehr verwerten; den Gehirnzellen fehlt Energie und sie sterben nach und nach ab. Mittelkettige Fettsäuren, die wir mit bestimmten Nahrungsmitteln in erhöhtem Umfang zu uns nehmen können, werden in der Leber zu Ketonen umgewandelt – winzige Bausteine eines organischen Nährstoffs, die das Gehirn auch bei Alzheimer als Energiequelle nutzen kann. Das Absterben der Zellen und damit die Verschlimmerung von Alzheimer können so verhindert oder zumindest verlangsamt werden.

    Quelle: Alzheimer – vorbeugen und behandeln – zahlreiche positive Erfahrungsberichte Betroffener, Hintergrundinformationen über die biochemischen Grundlagen und praktische Tipps zur Ernährungsumstellung, Fragen und Antworten zur Anwendung sowie leckere Grundrezepte. hier weiter

    viaHilfe aus der Natur – Kokosnuss gegen Alzheimer | Maria Lourdes Blog.

  • Giftstoffe in Obst und Gemüse

    Giftstoffe in Obst und Gemüse


    „Guten Appetit“ Gruss Harley

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    Giftstoffe in Obst und Gemüse

    Der Gebrauch von Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden ist weiterhin hoch. Diese finden sich dann in Obst und Gemüse wieder, sowie schließlich in Ihrem Körper.

    „Greenpeace“ untersucht die Belastung mit Pestiziden regelmäßig.

    Jede dritte Paprika und jede vierte Weintraube überschreitet die sogenannten „Grenzwerte“, die natürlich völlig willkürlich festgelegt wurden.

    So manche Probe enthielt 8 verschiedene Gifte gleichzeitig. Im extremsten Fall wurde ein sogenannter „Grenzwert“ um das 63-fache überschritten!

    Die Insektizide Dimethoat, Ethofenprox und Buprofezin sind krebserregend. Das Pilzbekämpfungsmittel Myclobutanil ist Embryo-schädigend.

    Chlorpyriphos, sowie Fenitrothion sind schon in kleinsten Mengen hormonell wirksam und können die Fortpflanzung beeinträchtigen.

    Importierte Lebensmittel sind häufig stärker belastet. Zur Zeit können auch Lebensmittel importiert werden, die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten, welche in Deutschland nicht zugelassen sind. Sogar DDT!

    Und es drohen noch höhere Belastungen: Grenzwerte für viele Pestizide sind auf Wunsch der Chmie- und Nahrungsmittelmafia angehoben worden.

    Verbraucherschutz??? Wer das Märchen noch glaubt, der glaubt auch, dass…

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  • 10 Dinge, die wir von Aschenputtel lernen können

    10 Dinge, die wir von Aschenputtel lernen können


    Aschenbrödel

    Vielleicht hat der/die eine oder andere in den letzten Tagen den Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel angeschaut. Er gehört seit Jahren zum TV-Weihnachtsprogramm und hat inzwischen Kultstatus erreicht.

    Kurz ein paar Hintergrundinfos: Der sich an dem Märchen von Aschenputtel orientierende Film handelt von Aschenbrödel, die zusammen mit ihrer Stiefmutter und deren Tochter auf dem Gut ihres verstorbenen Vaters lebt. Das junge Mädchen wird gedemütigt und verhöhnt und muss dort als Dienstmagd niedere und schmutzige Arbeiten verrichten. Eines Tages begegnet sie dem jungen Prinzen, in den sie sich verliebt. Mit Hilfe von drei magischen Haselnüssen gelingt es ihr bei einem Wettschießen und einem königlichen Ball den Prinzen wiederzusehen. Aschenbrödel verschwindet vom Ball, hinterlässt einen Schuh. Da auch der Prinz sich verliebt hat, begibt er sich mit ihrem Schuh auf die Suche nach dem Mädchen, um es zu heiraten.

    Der Film ist leicht, unterhaltsam und kurzweilig und zieht uns in seinen Bann, weil Wunder, große Lebenswandel und schöne Prinzen auf Pferden uns zum Träumen bringen und wir einfach gerne sehen, wie das Gute siegt und sich an dem Bösen rächt.

    Doch das Märchen von Aschenputtel ist tiefsinniger als man denkt und wir können viel daraus mitnehmen.

    Vielleicht fällt mir das aber auch besonders auf, weil ich erst vor kurzem Instructions for a New Life von Markus Rothkranz gelesen habe. Das Buch ist eine weise und großartige Anleitung für ein zufriedenes, leichtes, freies, unbesorgtes Leben voller Wunder.

    Denn fest steht: wenn wir ein paar Dinge im Leben umstellen bzw. beachten, können wir uns viel Glück in unser Leben holen.

    Doch was hat das Märchen damit zu tun? Welche Botschaften können wir im Film “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” erkennen und in das neue Jahr mitnehmen?

    1. Dankbarkeit

    Aschenbrödel ist – trotz ihrer Situation, der harten Arbeit und schwierigen Menschen – ein dankbarer Mensch. Sie steigert sie sich nicht allzu sehr in ihre Probleme rein. Sie leidet zwar, lässt allzu negative Gedanken jedoch nicht zu, denn sie weiß, dass ihr diese das Leben nur noch schwerer machen würden.

    Wir jammern heute oft auf sehr hohem Niveau – und das auch noch übertrieben oft.

    Viel öfter sollten wir einfach mal darüber nachdenken, wie gut es uns geht und für was wir dankbar sein können. Denn da lässt sich wirklich immer etwas finden und mehr als man auf Anhieb denkt. (Aufschreiben hilft!)

    A propos: Studien zeigen, dass es dankbaren Menschen besser geht und sie glücklicher und zufriedener sind.

    2. Positiv Denken

    Aschenbrödel denkt positiv! Sie macht das Beste aus allem. Sie tut, was sie tun muss und macht es zu der Zufriedenheit der anderen ohne ihre Würde zu verlieren. Sie nimmt die Situation demütig an und hat Vertrauen, dass diese sich irgendwann bessern wird und die Gerechtigkeit siegen wird.

    Positiv Denken lässt uns Situationen als weniger kompliziert erscheinen. Probleme sind nur Probleme, wenn wir sie als Probleme sehen und bezeichnen. Es kommt auf UNS an und was wir aus der jeweiligen Situation machen. Positive Gedanken machen das Beste aus allem.

    Und Positives zieht Positives an (gleichzeitig wird negativ denkenden Menschen immer wieder “schlechtes” widerfahren).

    Lass’ dich nicht unterkriegen. Sei demütig aber bewahre Stolz, Gesinnung und Klasse.

    3. Bescheidenheit
    Aschenbrödel erwartet nichts und bleibt gelassen. Sie erzwingt nichts.

    Sie benötigt keine Perlen und Edelsteine – für sie zählt alleine inneres Wachstum. Sie lebt (das lässt symbolisch auch ihr kleiner verlorener Schuh erkennen) auf kleinem Fuße.

    Aufgrund ihrer Bescheidenheit und ihrer Situation sind bereits kleine Wunder für sie große Wunder.

    Groß Träumen ist gut und wichtig. Wir dürfen unser Glück jedoch nicht erzwingen. Denn was wir unbedingt möchten, stoßen wir eher von uns weg.

    Wir müssen viel eher darauf vertrauen, dass alles sich zum Guten wendet. Wir ziehen das Gute nur an, indem wir es loslassen und darauf vertrauen, dass uns irgendwann zur richtigen Zeit am richtigen Ort großartiges widerfährt.

    Das Schicksal geht seltsame Wege aber niemals die, die wir uns davor ausdenken.

    Erwarte nichts und werde reich beschenkt!

    4. Nächstenliebe und Großzügigkeit
    Aschenbrödel ist voller Nächstenliebe. Sie ist großzügig, gnädig und hilfsbereit. Diese Liebe und Wertschätzung bekommt sie – von den Menschen und Tieren, die sie mögen – entsprechend zurück. Und das sogar unerwarteterweise von einem Menschen, der sogar ein Prinz ist und mit dem sie davor nie etwas zu tun hatte.

    Alles, was wir geben, bekommen wir irgendwann um ein Vielfaches in unerwarteter Form zurück!

    Und wer darauf vertraut, der wird im neuen Jahr bestimmt auch von einem Prinzen gefunden! 😉 Und wenn das “Finden” nicht einseitig ist bzw. in irgendeiner Form erzwungen, ist es bestimmt auch ein “Traum-Prinz”.

    5. Wahre Freunde
    Aschenbrödel umgibt sich, sofern möglich, nur mit ihren wahren Freunden – sei es mit Tieren oder vertrauten Menschen.

    Wahre Freunde geben uns Halt, Kraft und Zuversicht und bestärken uns in unserem Tun. Nur sie bereichern unser Leben. Von Menschen, die einen negativen Einfluss auf uns haben, sollten wir Abstand nehmen, denn sie rauben uns Kraft und Zeit.

    Wir müssen die Spreu vom Weizen trennen – die guten Linsen von den schlechten sozusagen.

    6. Vertrauen
    Aschenbrödel hat Vertrauen in ihr Leben und darin, dass irgendwann alles gut wird.

    Auch wir sollten mehr Vertrauen lernen und uns dem Leben mehr hingeben. Das Leben, die Natur ist von Grund auf positiv eingestellt. Und wenn uns etwas Negatives widerfährt, liegt es nur an uns, ob es negativ oder positiv ist. Wenn wir Negativem einen Sinn geben, können wir es zu etwas Positivem verwandeln.

    Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.

    7. Wunder sehen
    Aschenbrödel erkennt die Wunder um sie herum, weil sie auf Wunder vertraut. Weil sie bescheiden ist und weil nur bescheidene Menschen auch die kleinen Zufälle erkennen, die zu viel größeren Wundern werden können.

    Nur wer im Leben richtig hinschaut, wird die Wunder erkennen und wird sich darüber bewusst, wie vielen wir täglich begegnen.

    Versuche, Wunder zu erkennen – und sie werden sich häufen.

    8. Bezug zur Natur
    Aschenbrödel verbringt viel Zeit in der Natur und hat dementsprechend viele Tiere als Freunde. Sie hat einen Bezug zur Natur und zu ihren Freunden den Tieren aufgebaut, den ihr niemand nehmen kann. Es ist Halt und Erholung, schafft Ruhe und gibt Kraft. Eine Form von Therapie in ihren schweren Zeiten.

    Wer Zeit in der Natur verbringt, wird wie die Natur selbst: gelassen, ruhig, klar, bescheiden, großzügig, lebt in der Gegenwart und genießt den Moment.

    9. Veränderung zulassen
    Aschenbrödel zeigt Mut, sie reißt sich los, verlässt ihre (wenn auch nicht besonders große) Komfortzone und begibt sich bewusst und spontan auf neue Wege.

    Auch wir müssen manchmal mutig sein und Veränderungen eingehen. Denn durch Veränderung kann vieles besser werden, nur Veränderung führt zu Erfolg.

    10. An sich selbst denken
    Ein gesunder Egoismus ist wichtig. So ist Aschenbrödel bereit, frech und eigennützig ihren eigenen Weg zu gehen – ohne Rücksichtnahme auf die Anderen. Sie weiß, dass ihr Glück nur in ihren Händen liegt, aber auch, dass es ihr von denen, die sie lieben, von Herzen gegönnt wird.

    Wenn eine Möglichkeit, sein Schicksal zum Besseren zu wenden, in Sicht ist, heißt es, daran zu glauben und die Chance zu ergreifen und sich darauf zu freuen.

    In diesen entscheidenden Situationen müssen wir uns für uns entscheiden – ohne Rücksichtnahme. Rücksichtslos zu handeln heißt nicht zwangsläufig andere zu verletzen.

    Nur so werden wir dauerhaft glücklich. Dazu gehört aber auch, sich selbst zu lieben und an die erste Stelle zu stellen.

    Trau’ dir was zu, tu dir was Gutes, gönn’ dir was! Denk an DICH!

    Denn im Leben kommt es letztendlich darauf an, sein eigenes Leben zu leben, seinen eigenen Wünschen und Träumen zu folgen und diese umzusetzen.

    ~~~~~

    Ich wünsche dir Gesundheit und Zufriedenheit, dass du deinen Weg erkennst, deine Träume wahr werden und du Erfolg mit dem hast, was du dir wünschst.

    ~~~~~

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  • Als Minimalist glücklicher und nachhaltiger leben

    Als Minimalist glücklicher und nachhaltiger leben


    Minimalismus

    Am Wochenende habe ich ausgemistet. Entsorgt, verschenkt, verkauft – befreit.

    Denn ich möchte einfach leben – ich möchte Minimalistin werden. (Im Herzen bin ich es ja eigentlich schon. ;-))

    Minimalismus ist natürlich Definitionssache und individuell verschieden, aber ich möchte immer stärker reduzieren, noch mehr Ordnung schaffen.

    Ausmisten und abgeben sehe ich heute als befreiend an. Ich habe tatsächlich Spaß daran gefunden, mich von Dingen zu trennen, für die ich z.B. viele Jahre keine Verwendung hatte.

    Es tut mir gut und gehört für mich einfach zu einem nachhaltigen, gesunden, zufriedenen und freien Leben dazu.

    Während meine Eltern (oder auch andere Personen voriger Generationen) unverständlich den Kopf schütteln, denke ich, dass uns Minimalismus gut tut und zu besseren Menschen macht.

    Doch warum?

    Minimalisten sind Umweltschützer

    Wer einfacher lebt, lebt nachhaltiger und automatisch umweltbewusster und hinterlässt einen wesentlich kleineren CO2-Footprint.

    Weniger Konsum bzw. bewusstere Konsumentscheidungen schonen Ressourcen und Rohstoffe.

    So sinkt z.B. insbesondere der Papierbedarf und -verbrauch, wenn man verstärkt digital und papierlos arbeitet und auf Werbung, Bücher und Zeitschriften verzichtet.

    Ein einfacher Lebensstil geht außerdem oft mit einem niedrigeren Energie- und Wasserverbrauch einher.

    Wer auf ein Auto verzichtet, steigt automatisch auf die umweltfreundlicheren öffentlichen Verkehrsmittel um.

    Außerdem ensteht durch weniger Konsum auch weniger Müll und natürliche Produkte können oft in verschiedenen Bereichen (Küche, Bad, Haushalt,…) eingesetzt werden (Synergieeffekte).

    Minimalisten lehren Großzügigkeit
    Auch Minimalisten werfen nicht gerne weg, sondern freuen sich, wenn sie Dinge – die sie nicht benötigen – verschenken oder bestenfalls verkaufen können.

    Minimalisten sind großzügig, weil sie selbst wenig benötigen. Großzügige und bescheidene Menschen brauchen wir in unserer Gesellschaft – die mehr denn je von Egoismus geprägt ist.

    Geben macht Freude, Geben macht glücklich. Und von glücklichen Menschen profitiert alles und jeder.

    Zugleich schätzt man das, was man hat und geht mit Dankbarkeit durch’s Leben. Dankbare Menschen sind zufrieden und glücklich, positiv gestimmt und strahlen das auch aus, was wiederum andere Menschen positiv beeinflusst und möglicherweise ansteckt.

    Geld regiert die Welt? Nicht bei Minimalisten
    Minimalisten wissen, dass Geld alleine nicht glücklich macht. Sie brauchen nicht viel und benötigen daher auch viel weniger finanzielle Mittel.

    Geld macht Menschen gierig und Habgier bringt Rücksichtslosigkeit mit sich und die bösen Seiten eines Wesens zum Vorschein.

    Wem Geld weniger wichtig ist, gibt mehr, lebt gelassener, zufriedener und konzentriert sich auf anderes.

    Einfach lebende Menschen vertrauen meist darauf, dass das Universum für sie sorgt. Sie wissen, dass uns die wirklich wichtigen Dinge von der Natur bereit gestellt werden und sogar kostenlos sind.

    Reich ist, wer weiß, dass er genug besitzt.

    Minimalisten bringen Ordnung in die Welt
    Dadurch, dass sie äußerlich Ordnung geschaffen haben, sind sie auch innerlich mit sich selbst im Reinen. Und sie inspirieren dadurch andere Menschen.

    Ein Leben ohne materiellen Besitz nimmt Last und befreit, was sich positiv auf unser Wesen auswirkt.

    Minimalisten sind mit weniger zufrieden, sind dankbar über das, was sie haben. Andere Werte nehmen den Platz ein, der früher materiellem Besitz gewidmet war.

    Seelische und geistige Weiterentwicklung, persönliches Wachstum oder das Leben der eigenen Träume sind die Statussymbole eines Minimalisten.

    Minimalisten leben gesünder und somit nachhaltiger
    Minimalistisch leben hängt stark mit einem naturnahen und gesundheitsorientierten Leben zusammen.

    Nahrung hält uns am Leben. Deshalb sind Lebensmittel ein elementarer Teil dessen, die Basis jeder Bedürfnispyramide.

    Wer im Alltag überlegt, was er wirklich benötigt, der tut das auch in Sachen Ernährung. Daraus folgt dann meist, dass man sich bewusster, genussvoller und gesünder ernährt.

    Der Konsum verändert sich, öfter wird dann zu hochwertigeren (Bio-)Lebensmitteln gegriffen.

    Fertigprodukte und ungesunde Lebensmittel sind unnötig und sollen nicht länger Platz wegnehmen. Auf den Kauf von Lebensmitteln, die man nicht wirklich braucht, wird verzichtet.

    Doch auch auf seelischer Ebene geht es Minimalisten besser. Wer einfacher lebt, befreit sich, hat den Kopf frei für anderes, trägt weniger mit sich herum, erfüllt sich Wünsche, denkt an sich und tut sich Gutes. So können durchaus psychische Krankheiten vermieden werden.

    Für eine bessere Welt: Minimalisten treffen bewusste Konsumentscheidungen
    Minimalisten konsumieren weniger und wenn, dann bewusster.

    Durch andere Wertevorstellungen werden Produkte von Großkonzernen vermieden. Denn Großkonzerne beeinflussen unser Leben mehr, als wir denken.

    Sie geben vor, was wir essen, trinken, mit was wir putzen und wie wir riechen. Sie gaukeln uns etwas vor, fälschen Statistiken, beeinflussen die Politik, machen uns abhängig. Die Geldgier führt zu Ausbeutung von Natur und Mensch, zu Hunger, Einsatz von Gentechnik, Regenwaldabholzung, Verbrauch der Ressourcen, Tierversuchen, Luft- und Umweltverschmutzung – um nur einige Punkte zu nennen. Nachhaltigkeit, Umweltschutz und ethisch korrektes Handeln passt da nicht ins Gesamtbild.

    Wir haben mit unserem Konsum selbst in der Hand, wen oder was wir unterstützen.

    Minimalisten befassen sich weniger mit negativen Dingen
    Mich nerven die vielen negativen Nachrichten aus Zeitungen, Magazinen, Fernsehen, Radio etc. mit denen die Medien unsere Aufmerksamkeit erhaschen wollen.

    Außerdem wirken sie auf Dauer belastend, verstärken Angst und Sorgen. Dazu kommt, dass das Meiste einfach nicht wahr ist.

    Wieso sich also ständig den negativen Dingen im Leben aussetzen? Probiere doch einfach mal “Medienfasten” aus, verzichte bewusst auf die vielerlei Informationen von außen und spüre, wie gut es tut.

    Es ist doch viel schöner, wenn man sich nur noch mit positiven Dingen befasst, sich für Informationen interessiert, die Freude bereiten und einen persönlich voranbringen.

    Wer sich mit Positivem befasst, denkt und fühlt positiver und gibt das Gefühl auch automatisch weiter.

    Minimalisten nehmen Abstand von negativen Menschen
    Aussortieren wird zur Lebenseinstellung. Dazu gehören irgendwann auch soziale Kontakte, die einen eventuell daran hindern, das gewünschte Leben zu leben.

    Mehr Kontakt zu Menschen die uns fördern und inspirieren und weniger zu denen, die uns blockieren – das macht uns zufriedener. Wieso sollte man ständig mit jemandem zu tun haben, der einen runter zieht, mit dem man nur negative Konflikte oder Auseinandersetzungen hat?

    Eigentlich schade um die Zeit, die wir schönen Dingen widmen könnten.

    Oft ist es so, dass Minimalisten so mit sich im Reinen sind, dass sie auch gut mit sich selbst und ihrem Leben klarkommen und deshalb nicht so stark wie andere, auf intensive soziale Kontakte angewiesen sind.

    Minimalisten verändern die Welt
    Wer in allen Lebensbereichen Ordnung schafft und ausmistet, kann sich mit Vernunft und Rationalität auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren, die nun mal nicht im Materiellen zu finden sind.

    Minimalisten denken selbständig! Sie stellen gesellschaftliche Werte und Normen unserer Konsum- und Leistungsgesellschaft in Frage und möchten es anders, besser machen.

    Wem mehr Zeit für sich selbst bleibt und das tut, was er tun möchte, arbeitet automatisch daran, die Welt zu einer besseren zu machen.

    Fazit
    Manchmal denke ich, dass Menschen, die keine Ordnung schaffen können, ihr Leben nicht im Griff haben. Es mag überspitzt klingen und sicher trifft es auch nicht in jedem Fall zu. Ich glaube einfach, dass sich äußere Ordnung auf die innere Ordnung überträgt und dass Menschen, die keinerlei Ordnung halten können, auch innerlich noch nicht so sehr Ordnung geschafft haben und möglicherweise nicht das Leben leben, das sie leben möchten.

    Zugegebenermaßen fällt es mir teilweise aber auch schwer, etwas loszulassen. 1. könnte man es schließlich noch einmal irgendwann gebrauchen oder 2. verbindet man oft emotional etwas damit.

    Die Briefe vergangener Brieffreunde/-Freundinnen zum Beispiel. Als ich die las, habe ich mir schon überlegt, ob ich sie nicht behalten soll. Aber ich habe sie teilweise 15 Jahre nicht gelesen, wieso sollte ich es in den nächsten Jahren wieder tun? Da sie dann eigentlich auch gar nicht so interessant zu lesen waren, wie ich dachte, wanderten sie prompt in’s Altpapier. (Übrigens: Abfotografieren und digital ablegen ist eine gute Möglichkeit…)

    Am schwierigsten ist die Überwindung, so etwas zu “entsorgen”. Verschenken fällt leicht, denn da tue ich jemandem etwas Gutes. Verkaufen bringt Geld. Aber Wegwerfen tut oft weh oder führt zu einem schlechten Gewissen. Immerhin stecken Arbeit, Ressourcen, Rohstoffe, Zeit und Geld darin.

    Trotzdem spürt man danach, dass es die richtige Entscheidung war, wenn man es wirklich nicht länger benötigt.

    Meinen “Müll” lasse ich immer erst noch ein paar Tage stehen, bevor ich ihn wirklich unwiderruflich entsorge – einfach, dass der Cut nicht ganz so hart ist und ich dann doch noch etwas wiederbeleben könnte. Diese Zeit brauche ich, dass mögliche Verlustgefühle verschwinden.

    Letztendlich habe ich danach aber nie bereut, etwas entsorgt zu haben.

    Oft bemerkt man erst wieder, was man besitzt, wenn es einem beim Aufräumen in die Hände fällt. Und genauso entschwindet es wieder aus den Gedanken, wenn es weg ist. Wir brauchen einfach viel weniger als wir denken.

    Und ich sehe es auch so: es ist etwas aus dem Leben verschwunden, um das ich mir künftig keinerlei Gedanken mehr machen muss. 🙂

    Ein Päckchen weniger, das auf den Schultern lastet.

    Hast du vor dein Leben minimalistischer zu gestalten? Oder bist du schon Minimalist? Wenn ja, wie geht es dir damit? Was ist dir leicht/schwer gefallen? Ich bin gespannt, was du zu berichten hast!

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  • WIE MAN EINE MIGRÄNE SOFORT STOPPT | Gesundheitsmanufaktur

    WIE MAN EINE MIGRÄNE SOFORT STOPPT | Gesundheitsmanufaktur


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    An Migräne Leidende sind meist bemüht, sich von dem schrecklichen Schmerz zu befreien, der diesen Zustand charakterisiert.

    Eine Migräne ist nichts, worüber man lachen kann; eine wirklich böse Migräne kann Sie ziemlich lähmen und für den Rest Ihres Tages flach legen. Noch schlimmer ist, es gibt einige Migränetypen, die mit Ihren üblichen Schmerzmitteln nicht gedämpft werden können. Also, was ist das Nächstbeste, das Sie verwenden können? Salz.

    Wie man Salz für die sofortige Migränenerleichterung verwendet

    Mit Migräne vertraut habe ich buchstäblich alles in der Vergangenheit verwendet, um zu versuchen, es stoppen. Migräne ist eine jener Sachen, die Ihr Leben für diesen Tag einfach ruiniert. Doch irgendwann habe ich eine Methode gefunden, die für mich wirklich funktioniert hat! Ich bin sehr glücklich, dass ich nicht mehr auf Schulmedizin zurückgreifen musste.

    Wenn Sie Salz verwenden, um die Migräne zu lindern, überzeugen Sie sich, qualitativ hochwertige Salz wie Himalaya-Kristallsalz zu verwenden. Es ist das umfassendste Salz in der Welt. Es enthält 84 Minerale, Elektrolyte und Elemente – eine faszinierende Zahl denke ich, wo es doch nur 118 der Wissenschaft bekannte Elemente gibt. Dieses Salz hilft bei der Reduzierung der Schwere von Migränekopfschmerzen, stärkt das Immunsystem, erhöht die Energie, balanciert den Serotonin-Spiegel im Blutkreislauf, stellt im Körper das Alkalien- und Elektrolytgleichgewicht wieder her und vieles mehr.

    Also, diese Methode ist sehr einfach.

    Nehmen Sie einfach ein Glas Zitronensaft mit einer hohen Konzentration von Himalaya-Kristallsalz und trinken Sie es. Es funktioniert wie Magie!

    Übersetzt von Frank.

    http://oppt-infos.com/index.php?p=wie_man_eine_migraene_sofort_stoppt

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  • 8 Gründe, warum alle Ernährungsformen ihre Berechtigung haben

    8 Gründe, warum alle Ernährungsformen ihre Berechtigung haben


    Ernährungsformen

    Oft gibt es zwischen den Anhängern verschiedener Ernährungsformen Meinungsverschiedenheiten. Bestimmt hast du auch schon festgestellt, wie schnell das in Missmut oder Streit enden kann.

    Das Thema Ernährung polarisiert eben.

    Jeder denkt, dass er Recht hat und mehr weiß, als die Anderen. Jeder möchte darlegen oder beweisen, dass SEIN Weg der einzig Richtige ist. Offenheit und Akzeptanz fehlen hier oft.

    Dafür hat sicherlich jeder so seine Gründe. Man möchte ein Zeichen setzen, aufmerksam machen und letztendlich einfach nur versuchen, zu helfen.

    Oft kommt das jedoch völlig falsch an.

    Motivation durch positives Vorleben erzeugen

    In den wenigsten Fällen wird Inspiration oder eine Veränderung durch Druck, Bekehren oder auf Befehle hin erzeugt. Missionieren wirkt auf den Anderen wie Kritik und bewirkt somit oft das Gegenteil von dem, was man erreichen möchte.

    Der Andere fühlt sich möglicherweise nicht ernst genommen, unsicher, er macht “dicht”, nimmt es als Kritik eventuell persönlich. Das bewirkt, dass derjenige möglicherweise in Rechtfertigung fällt, sich angegriffen fühlt, kontert, den Ball zurück spielt oder resigniert.

    Außerdem entstehen negative Energien, die sich nicht nur auf die persönliche Beziehung zum Anderen nachteilig auswirken können, sondern auch das jeweilige Thema negativ belegen, sodass die Freude, darüber zu sprechen, schwindet.

    Inspiration ist gut und wichtig – aber wird am ehesten durch positives Vorleben bewirkt.

    Vielleicht hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass man paradoxerweise dann Inspiration und Veränderung bei anderen erreicht, wenn man davon loslässt, andere bekehren zu wollen…

    Ich bin es inzwischen leid, über Ernährung zu sprechen. Klar, einen provozierenden, “gedankenanregenden” Satz wirft sicher jeder gerne mal in die Runde. 😉 Und oft ist der Reiz groß, bestimmte Personen auf das Thema Ernährung anzusprechen, wenn man genau weiß, dass ihnen eine Ernährungsumstellung helfen würde.

    Aber die Meinungen gehen hier einfach oft zu weit auseinander und meistens lässt sich nicht wirklich sachlich darüber reden. Leider. Wenn mich jemand gezielt fragt und ich sehe, dass derjenige Interesse hat, dann macht es mir nichts aus. Dann weiß ich, dass er interessiert ist, zuhört, seine Synapsen sozusagen bereit sind, etwas aufzunehmen.

    Dabei gibt es so viel, das uns alle verbindet! Mehr als man auf Anhieb denkt.

    Ob Vegetarier, Veganer, Rohköstler, Paleo- oder Low-Carb-Anhänger, etc. – es gibt genügend Gründe, warum man einfach jeden akzeptieren sollte.

    Augenmerk liegt auf der Gesundheit
    Eigentlich jedem, der sich mit Ernährung beschäftigt, geht es um seine Gesundheit. Und wir sollten es schätzen, wenn jemand für sich selbst Verantwortung übernimmt und etwas verändern will.

    Es gibt zwar immer mehr Menschen, die sich darüber Gedanken machen, aber im Großen und Ganzen sind sie noch rar. Wie groß die Verbindung von Gesundheit und Ernährung ist, haben noch nicht viele erkannt und man sollte dankbar um jeden sein, der verstanden hat, dass der Schlüssel für Gesundheit in der Ernährung liegt.

    2. Individuelle Ansichten aufgrund verschiedener Erfahrungen
    Jeder hat in seinem Leben andere Erfahrungen gemacht, andere Erlebnisse gehabt, sein Wissen aus anderen Quellen bezogen. Demnach haben sich unterschiedliche Ansichten entwickelt.

    Dem einen geht es rein um den gesundheitlichen Nutzen einer Ernährungsform, der andere isst aus ethischen Gründen kein Fleisch. Jedem das Seine! Der eine hat Buch X gelesen, der andere das Gegenteilige auf Blog Y.

    Wenn wir uns das vor Augen halten, können wir akzeptieren lernen.

    Wenn wir jemanden nicht verstehen, versteht er uns höchstwahrscheinlich auch nicht. Und wir wollen ja auch akzeptiert werden.

    3. Jeder Körper hat andere Bedürfnisse
    Unsere Körper sind so unterschiedlich. Unsere Gene, unsere Darmflora und Darmbakterien, Blutgruppen, Gedanken, die persönlichen Vorlieben bei dem, was wir gerne essen und die dadurch bedingte Nährstoffzufuhr. Der eine verträgt keine Milchprodukte, wieder ein anderer hat Probleme mit Gluten.

    Im Prinzip wären wir uns alle sehr ähnlich, wenn wir uns alle auf dem gleichen Level befinden würden. Wenn es aber um Feinheiten geht, sind wir alle unterschiedlich.

    4. Gemüse und Obst sind die Basis
    Hier sind wir uns alle einig. Obst und Gemüse ist die Basis aller Ernährungsformen. Jedem ist klar, wie wichtig Früchte für uns sind, dass sie den Hauptteil unserer Ernährung bilden sollten und das allgemeinverträglichste Lebensmittel überhaupt sind. (Wir könnten eigentlich auch einfach über Obst und Gemüse reden, um das Streitpotenzial gering zu halten. ;-))

    5. Hohe Qualität der Lebensmittel
    Wenn Fleisch, dann keine Massentierhaltung. Wenn Obst oder Gemüse, dann am besten in Bio-Qualität oder regional – vom Bauern um’s Eck. Menschen, die auf Ernährung und Gesundheit achten, sind naturverbundener, achten auf Qualität, konsumieren bewusster, wollen Genuss.

    Wer auf sich achtet, legt auch Wert auf korrekte Arbeitsbedingungen, Herstellung, Anbaumethoden, Firmenphilosophien, auf Umweltschutz und Tierwohl.

    6. Nachhaltiger Lebensstil
    Es geht allen um ein nachhaltiges Leben. Wer auf Nachhaltigkeit “im Kleinen” Wert legt, also auf seine Ernährung, seine Gesundheit und seinen Körper achtet, wird auch allgemein sensibler für die Themen Umwelt- und Naturschutz & Nachhaltigkeit.

    7. Verzicht auf industrialisierte Lebensmittel
    Bei so gut wie allen Ernährungsformen sind natürliche Lebensmittel gefragt. Stark verarbeitete Lebensmittel oder Lebensmittel mit Zusatzstoffen sollen gemieden werden. Wer sich mit Ernährung auseinandersetzt, möchte eben auch nur das Beste und Natürlichste für sich.

    8. Überall findet sich etwas Gutes
    Fakt ist, man kann in allen Ernährungsformen etwas Positives finden und irgend etwas mit auf den Weg nehmen.

    So lerne ich z.B. einen sorgsamen Umgang mit Fleisch als Vegetarierin. Wie gut ich mich ohne Zucker und Getreideprodukte fühle und was für ein Geschenk Butter und Kokosöl sind, wenn ich mich Paleo oder Low Carb ernähre. Wie gut Hungern tun kann, wenn ich auch mal faste. Wie belebend grüne Säfte und lebendige Lebensmittel wirken, wenn ich mich mich Rohkost beschäftige.

    Jede Information prägt uns ein bisschen und ist ein Baustein um die eigene Wahrheit herauszufinden.

    Sich auf den eigenen Weg konzentrieren
    Es gibt viele Wege, die man hinsichtlich Ernährung einschlagen kann. Oft ist es so, dass man einen bestimmten Weg – kürzer oder länger – geht und dann sozusagen die nächste Abzweigung nimmt, weil man sich neues Wissen angeeignet hat, andere Ansichten hat und man neue Erfahrungen machen möchte.

    Was bisher für uns als gut und richtig galt, kann sich auch ändern, kann plötzlich verblassen oder einen ganz loslassen. Auf einmal ist man von etwas neuem angetan oder überzeugt und man schüttelt den Kopf und versteht nicht, warum man einmal anderer Ansicht war.

    Wichtig ist, dass man sich inspirieren lässt und immer offen ist, neues kennenzulernen und auszuprobieren. So kann man seinen Körper kennen lernen und am besten feststellen, was gut für einen ist.

    Ich habe schon viele Ernährungsformen ausprobiert und immer etwas dazu gelernt und alte Ansichten überdacht. Diese Erfahrungen prägen und geben Wissen. Sie haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin, wie ich heute denke & lebe.

    Also: Geh DEInen Weg! Versuche, andere nicht zu verurteilen, denn du weißt nicht, wohin ihr Weg sie noch führt. Und: sag niemals nie – denn wir lernen nie aus! 🙂

    Welche Ernährungsformen hast du schon ausprobiert? Welche wichtigen Aspekte hast du dabei gelernt? Wie gehst du mit Konfrontationen um?

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  • Eisgekühltes Rohkost-Gazpacho

    Eisgekühltes Rohkost-Gazpacho


    Gazpacho

    Du suchst etwas herzhaftes, leichtes und erfrischendes für die heißen Tage des Jahres, das auch noch ganz schnell und einfach zuzubereiten ist? Dann hab’ ich etwas für dich: probier doch mal mein eisgekühltes Gazpacho aus: 🙂

    Zutaten

    1 rote Bio-Paprika

    1 Bio-Landgurke oder 1/2 normale Bio-Gurke

    2 Bio-(Roma-)Tomaten

    2-3 Bio-Erdbeeren (für eine dezente Süße, sofern saisonal verfügbar)

    4 EL natives Bio-Olivenöl extra

    1 EL Himbeeressig

    Himalaya- oder Kristallsalz oder Kräutersalz (nach Belieben)

    Pfeffer

    5 Eiswürfel

    Wenn du es so richtig smooth und cremig magst, kannst du auch noch eine halbe Avocado dazu geben.

    Dann alles – am besten in einen Hochleistungsmixer geben – und nach eigenem Geschmack abschmecken. Am besten gleich servieren, damit es noch schön kühl ist.

    Das Gazpacho geht ganz schnell, liegt nicht schwer im Magen, ist sommerlich frisch, kühlend, nährstoffreich, isotonisch, paleo, vegan, glutenfrei, low carb und hat Rohkostqualität… Was will man mehr? 🙂

    Gazpacho ist eine kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse und kommt ursprünglich aus Spanien, Andalusien. Das Grundrezept besteht normalerweise außerdem aus Weißbrot, Zwiebeln und Knoblauch, worauf ich bei meinem Rezept jedoch bewusst verzichte.

    Ich wünsche dir einen schönen Sommer mit viel Sonnenschein!

    Guten Appetit!

    viaGreena Eisgekühltes Rohkost-Gazpacho › Greena Living.

  • Gesundes Laufen mit Barfußschuhen – ein tolles Gefühl

    Gesundes Laufen mit Barfußschuhen – ein tolles Gefühl


    Barfußschuhe

    Vor einigen Wochen haben wir uns im Büro für den Firmenlauf angemeldet. Die letzte Teilnahme als Walkerin hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich, jetzt wieder darauf trainieren zu können. Das Wetter spielt ja schon mal richtig gut mit. Nur mit meinen Laufschuhen war ich nicht so zufrieden. Sie sind einfach sehr groß und klobig. Das merkt man beim Joggen nicht so sehr, beim Walken (schnelles Gehen – finde ich angenehmer als Joggen) aber schon. Es mussten also neue Schuhe her und wer mich kennt, der weiß, dass es nicht irgendwelche Schuhe sein werden.

    Nachhaltig müssen sie sein, außergewöhnlich, alternativ, was Besonderes, am besten keine „Konzernware“. Nachdem ich mich in letzter Zeit auch mit dem Thema „Earthing“ (dt.: Erdung) auseinander gesetzt habe, habe ich mich an den Rohköstler David Wolfe erinnert, über den ich schon mehrmals gelesen habe, dass er die Schuhe „FiveFingers“ von Vibram trägt, damit er stets das Gefühl des Barfußlaufens hat und „geerdet“ ist.

    Beim Earthing geht es darum, dass sich der direkte Kontakt zu Erde (z.B. beim Barfußlaufen) positiv auf die Gesundheit auswirkt, da sich unser durch Elektrosmog und elektrische Felder aufgeladener Körper, diese unmittelbar wieder über die Erde ableiten kann. Dies stellt das natürliche innere Gleichgewicht wieder her.

    Klar, richtiges Barfußgehen ist sicher das Beste, aber diese Gelegenheit bietet sich hierzulande eher selten, daher sind sogenannte „Barfußschuhe“ ein toller Kompromiss. Sie wurden komplett für das Barfuß-Feeling und -Gehen konstruiert. Die bekanntesten Barfußschuhe sind die o.g. „FiveFingers“ von Vibram. Durch deren Naturkautschuk-Sohle hat man den gleichen Earthing-Effekt, wie wenn man Barfuß geht. Das hört sich doch toll an, oder? Das war schon mal der erste Aspekt, der mich davon überzeugt hat, dass ich mir Barfußschuhe kaufen MUSS. Ich habe natürlich gleich mit meinen Internetrecherchen begonnen. 😉

    Doch ist das Tragen von Barfussschuhen überhaupt gesund, wo einem doch überall eingeredet wird, das ein gut gedämpfter Schuh wichtig ist? Und welcher Schuh soll es genau sein?

    Es gibt inzwischen eine große Auswahl an Barfußschuhen, nachdem das Buch „Born To Run“ einen regelrechten Barfußschuh-Hype unter Läufern/Sportlern ausgelöst hat. Die Frage, ob das Tragen dieser Schuhe gesund ist, hat sich schnell beantwortet. Ja, ist es! Es gibt etliche positive Berichte und Erklärungen, wie diese Schuhe funktionieren und dass sich das fortbewegen mit diesen Schuhen sehr positiv auf Bänder, Sehnen, Knochen, Muskeln und Haltung auswirken. Viele Personen berichten in Foren, dass sie mit diesen Schuhen z.B. keine Knieprobleme mehr haben. Aber ist ja auch alles logisch, oder? Die Natur ist perfekt – der Mensch wurde mit Füßen geboren, nicht mit Schuhen! Also, lasst uns unsere Füße besser nutzen – und die müssen sich, nach jahrelangem Tragen “normaler” Schuhe erst einmal wieder an die neue Belastung gewöhnen. Während man in “normalen” Schuhen über die Ferse abrollt, tut man das bei Barfußschuhen über den Ballen. So ist der Aufprall weniger hart, die Muskulatur fängt mehr ab, was die Gelenke entlastet. Wenn sich die Muskeln an die neuen Treter gewöhnt haben, hat dies also nur Vorteile für den menschlichen Körper.

    Die meisten Barfußschuhe basieren auf der Sohle des Herstellers Vibram, dem Pionier in Sachen Barfußschuhe. Da die „FiveFingers“ eine Marke von Vibram sind, habe ich mich entschlossen, dass ich mir die originalen FiveFingers zulege. Die Erfahrungsberichte im Internet waren durchweg positiv. Nachdem ich die große Schuhauswahl (Barfußschuhe gibt es inzwischen für Wandern, Walken, Joggen, Hiking, Trekking, Tauchen…) auf der Vibram-Website studiert habe, habe ich mich für die noch recht akzeptabel aussehenden Five Fingers Bikila Evo 2014entschieden. Die habe ich nun in Schwarz und hoffe, dass sie nicht allzu viele Blicke auf sich ziehen 😉 Ich bin in dieser Hinsicht nämlich nicht so mutig… 🙂

    Barfußschuhe

    Letztes Wochenende konnte ich die Schuhe bei einer langen Wanderung im Thüringer Wald (ca. 9 km) ausgiebig testen. Es ging über Stock und Stein, Waldwege und -pfade entlang und ich kann euch nur sagen, ich war von der ersten Sekunde überzeugt und begeistert von diesen Schuhen. Meine Erfahrung mit Barfußschuhen und die Gründe, warum man sie tragen sollte, erfahrt ihr im Folgenden:

    1. Trittsicherheit
    Als aller erstes ist mir aufgefallen: Ich fühle mich sehr sicher in den Schuhen. Man nimmt den Untergrund intensiv wahr, verliert dadurch weniger das Gleichgewicht. Die Trittsicherheit ist viel höher als mit „normalen“ Schuhen. Ich habe zudem das Gefühl, dass ich mich flinker bewegen kann und flexibler unterwegs bin. Ich weiß gar nicht so recht, wie ich das beschreiben soll. Das Gefühl hat sicher auch folgenden Grund:

    2. Gewicht
    Der Schuh ist sehr leicht, er wiegt ca. 150 g. Im Gegensatz zu Wanderschuhen ist das natürlich ein großer Unterschied. Man schleppt einfach weniger mit sich herum und kann sich dadurch anders und besser bewegen. Außerdem kostet es weniger Energie, besonders bei langen Wanderungen mit vielen Höhenmetern. Auch ein Vorteil für das Gepäck auf Reisen, zudem, weil man die Schuhe klein zusammenfalten kann.

    3. Verbundenheit & Erdung
    Man fühlt sich irgendwie verbunden mit der Erde, mit der Natur. Man fühlt sich frei und fühlt intensiver, schon durch die dünne Sohle (4 mm). Dieses Gefühl hat sicher auch mit dem bereits erwähnten Aspekt „Erdung“ zu tun.

    4. Material
    Die Verarbeitung ist super, das Material ist luftdurchlässig, da die Schuhe darauf ausgelegt sind, dass man sie Barfuß benutzt und der Fuß so nicht ins Schwitzen kommt. Das Material ist super weich – es können sich keine Blasen bilden, der Schuh reibt nicht. Da die Wanderung durch eine kleine Schlucht ging, bin ich einige Mal in Pfützen getreten. Wasser kommt natürlich sofort in den Schuh aber nach 5 Sekunden war das nasse, kalte Gefühl wieder weg. Mir hat das gar nichts ausgemacht und meine Füße waren danach auch nicht dreckig. Der Fuß ist in Barfußschuhen viel aktiver als in normalen Schuhen – deshalb ist er auch besser durchblutet. Eintretendes Wasser wird also ganz schnell auf „Fußtemperatur“ erhitzt.

    5. Pflege
    Das Tolle ist auch, dass man die Schuhe jederzeit bei 40° C in die Waschmaschine werfen kann. Deshalb ist das mit dem Dreck gar kein Problem. In den Trockner dürfen sie allerdings nicht. Die Schuhe trocknen aber sowieso super schnell.

    Welche Nachteile gibt es?
    Wie du siehst, spricht eigentlich alles für das Tragen von Barfußschuhen. Womit du dich allerdings vielleicht am Anfang schwer tust, ist das Aussehen. Die FiveFingers sehen natürlich gewöhnungsbedürftig aus. Das erste Mal habe ich mich ehrlich gesagt erst gar nicht aus der Wohnung getraut. „Blamiere dich täglich“ habe ich mir dann gedacht. Dann war es mir egal und ich bin ganz selbstgewusst meine Runden gelaufen. Ein paar Leute haben schon geschaut, klar, die Schuhe sind ein Eyecatcher, aber im Großen und Ganzen bin ich nicht sehr aufgefallen (da meine Schuhe ja auch schwarz sind). Für den Alltag überlege ich mir, auch ein Paar Barfußschuhe anzuschaffen, dann aber nicht mit “Zehen-System” wie bei den FiveFingers, sondern welche, die “normal” aussehen, also Schuhe von Merrell oder Vivo Barefoot.

    Manche sehen den hohen Preis sicherlich als negativen Punkt an, da es sich ja um weniger Material handelt, als bei konventionellen Schuhen. Aber, wie du siehst, lohnt sich die Investition vollkommen, die Schuhe sind 100%ig ihr Geld wert. Und sie halten sicher seeehr lange! Also: lieber woanders sparen – nie bei der Gesundheit. 😉 Und mal ganz ehrlich: lieber unterstütze ich Vibram, Merrell oder Vivobarefoot als die großen Sportschuh-Hersteller!

    Beim Anziehen kann man durchaus erst einmal Schwierigkeiten haben aber nach ein paar Mal klappt es einwandfrei und schnell. Erst dachte ich, dass es mich vielleicht stört, wenn jeder Zeh sozusagen einzeln in einer „Kammer“ ist und sie sich nicht berühren aber das ist überhaupt kein Problem – fühlt sich sogar gut an! 🙂 Ich habe übrigens normalerweise Größe 41, hier musste ich Größe 42 nehmen. Auf der Website gibt es aber eine spezielle Größentabelle für die Schuhe.

    Man sollte sich erst an das Barfußlaufen gewöhnen, in dem man kurze Spaziergänge macht und das Pensum dann – je nach Befinden – erhöht, da die Füße diese neue Form der Belastung nicht gewöhnt sind. Ich hatte nach der Wanderung jedoch keine Probleme. Aber man spürt, dass andere Muskeln gefordert werden, wie in „normalen“ Schuhen.

    Fazit
    Es fühlt sich einfach nur super an. Ich bin süchtig – nach wandern mit Barfußschuhen! Ich freue mich auf die nächste Wanderung. Meine Wanderstiefel müssen wohl wieder im Schrank bleiben… 😉

    Nun bin ich gespannt, wie das Walken wird, da ich das bisher noch nicht mit ihnen trainiert habe.

    Nachtrag Juni 2014:

    Inzwischen habe ich mir – neben den FiveFingers Bikila Evo – noch den Merrell PACE GLOVE 2 angeschafft, mit dem ich dann für das Walken trainiert habe. Die Schuhe sind auch top bequem. Meine Trainingseinheiten wurden – nachdem ich mich richtig an Barfußschuhe gewöhnt hatte – von Mal zu Mal besser. Letzte Woche war der Firmenlauf 2014 und ich habe mit 24:30 min. auf 3,5 km eine neue persönliche Bestzeit erreicht. Ich möchte Barfußschuhe für’s Wandern und Walken nicht mehr missen – einfach weil sie leicht sind und man sich flexibler und sicherer bewegen kann.

    Hast du Barfußschuhe? Was gefällt dir besonders gut daran?

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  • Schritt für Schritt zu einem gesünderen Frühstück

    Schritt für Schritt zu einem gesünderen Frühstück


    Frühstück

    Vielleicht kennst du das: wenn man seine Ernährung umstellen will, ist man meist schon (oder insbesondere) mit dem Frühstück überfordert.

    Der Verzicht auf die üblichen Backwaren, Müsli, Marmelade & Co. scheint ein unüberwindbarer Berg zu sein. Wir sind “Gewohnheitstiere” und haben einen “gelernten” Geschmack, den wir mit Genuss verbinden.

    Aber ich kann dir Hoffnung geben: Wenn du dein Frühstück erst einmal umgestellt hast und dich daran gewöhnt hast, wirst du nichts mehr vermissen.

    Insbesondere dann, wenn du dich auch noch besser fühlst. Du wirst dich eher fragen, wieso so viele Menschen auf das klassische Frühstück schwören und wie man das nur gut und gesund finden kann.

    Doch damit die Umstellung gut klappt und du ein Gefühl dafür bekommst, was wirklich gesund ist, möchte ich dir mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung helfen (jeder Schritt eine Steigerung). Denn nichts ist wichtiger, als direkt mit einer gesunden Mahlzeit in den Tag zu starten (vorausgesetzt du lässt es z.B. durch das intermittierende Fasten nicht gleich weg – was durchaus auch ein guter und gesunder Weg wäre).

    Meine Schritt-für-Schritt-Anleitung soll dir erklären, wie du welche Lebensmittel eines typisch europäischen “continental” Frühstücks am besten ersetzt, was du optimieren kannst, welche für dich evtl. neuen und überraschenden Dinge du dazu wissen musst und was du vermeiden solltest.

    Brot, Brötchen, Toast, süße Backwaren, …

    Hierbei handelt es sich um stark verarbeitete Produkte, meist aus glutenhaltigem Getreide.

    Gluten wird mit der Entstehung zahlreicher Krankheiten in Verbindung gebracht. Aber nicht nur Gluten ist gesundheitsschädlich. Getreideprodukte haben einen sehr hohen glykämischen Index (er ist höher als bei purem Zucker und wirkt sich deshalb extrem auf den Blutzucker aus) und null Nährwert. Die starke Verarbeitung (Lagerung, Mahlung, Oxidation, Erhitzung, etc.) reduzieren den Nährstoffgehalt weiter.

    Alle Getreidearten enthalten Fraßhemmstoffe/pflanzeneigene Abwehrproteine, Phytinsäure und andere Antinährstoffe (Nährstoffräuber). Zudem sind viele Inhaltsstoffe und deren Auswirkung noch nicht ausreichend erforscht.

    Ein weiteres Problem ist, dass Backwaren zum Teil viele schädliche Zusatzstoffe enthalten (Zucker, Phosphat, gehärtete Fette, Aromen, jodiertes Speisesalz…) – na lecker!

    1. Schritt:
    Brot aus gekeimtem (Bio-) Getreide ist besser, denn durch die Keimung der Getreidekörner wird Phytinsäure abgebaut und der Nährstoffgehalt steigt (ein Korn entfaltet erst mit der Keimung sein Potenzial). Außerdem ist es basisch. (Brot aus Keimlingen gibt es z.B. hier)

    2. Schritt:
    Glutenfreie Produkte einbauen (am besten in Bio-Qualität, z.B. von Schnitzer). Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Backwaren dadurch, dass sie kein Gluten enthalten. Man kann sie übergangsweise verwenden, sollte sie jedoch nicht dauerhaft in großen Mengen konsumieren (Gründe s.u.).

    3. Schritt:
    Besser als glutenfreie Brot-Imitate sind Bio-Reiswaffeln (z.B. von Byodo – können jedoch Acrylamidbelastet sein) oder besser: Bio-Kastanien-Blumenbrot (mit Reis) oder Rohkost-Bio-Gemüsebrot.

    4. Schritt:
    Brot / Brotersatz komplett weglassen. Wurst, Käse, Butter und andere Aufstriche schmecken auch super auf Gemüse (Gurkenscheiben, Paprika, Karotten, …).

    Das solltest du vermeiden:

    Vollkornprodukte essen. “Vollkorn” klingt gesünder, ist es aber nicht. Auch Vollkorngetreide enthält Gluten, viele Kohlenhydrate, hat einen hohen glykämischen Index und Phytinsäuregehalt, da dieser insbesondere in der Kleie der Körner enthalten ist. (Näheres dazu hier)

    Dauerhaft glutenfreie Produkte konsumieren. Pseudogetreide und Nüsse enthalten ebenso Fraßhemmstoffe, Antinährstoffe, viele Kohlenhydrate und leere Kalorien, wie “normales” Getreide. Glutenfreie Produkte sind ebenfalls stark verarbeitet und können mit etlichen Zusatzstoffen versehen sein um konventionelle Backwaren so gut wie möglich zu imitieren. Außerdem sind sie teuer.

    Margarine, Butter, …
    Die traditionelle Fettschicht auf dem Brot hat eigentlich den Grund, dass dies durch verwendete Aufstriche und Beläge nicht feucht wird. Außerdem ist Fett Geschmacksträger. Aber richtiges Fett kann noch viel mehr!

    1. Schritt:
    Verbanne Margarine und ersetze sie durch Butter oder natives Kokosöl.

    Du bist der Meinung, Margarine ist gesünder als Butter? Dann irrst du dich. (Hier findest du mehr Infos)

    Butter ist gut, viel besser als ihr Ruf. Sie ist natürlich, leicht verdaulich, enthält gesunde gesättigte Fette und Vitamine. Sie hilft, dass fettlösliche Vitamine in der Nahrung besser aufgenommen werden und ist einfach lecker.

    Auch natives Kokosöl kann man gut als Butterersatz verwenden und hat viele gesundheitliche Vorzüge. (Gute Infos zu Kokosöl findest du hier)

    2. Schritt:
    Biologisch/biodynamisch erzeugte oder optimalerweise Weide- oder Rohmilch-Butter (noch mehr gesunde Inhaltsstoffe als normale Bio-Butter) und/oder natives Bio-Kokosölverwenden.

    Das solltest du vermeiden:

    Fett komplett weglassen – denn gesättigte Fette sind gut für dich und helfen u.a. dabei, dass fettlösliche Vitamine der Mahlzeit vom Körper besser aufgenommen werden!

    Marmelade, Fruchtaufstriche, Nuss-Nougat-Creme, Honig, …
    Alle süßen Fruchtaufstriche (auch Zuckerrübensirup) sollten gemieden oder reduziert werden, da sie sehr viel Zucker enthalten.

    Möglichkeiten:
    Wer es unbedingt süß mag kann frische Früchte pürieren (hier findest du ein Rezept) oder Nuss-Nougat-Creme selber machen (vorzugsweise mit Honig – Rezept).

    Naturbelassener, kaltgeschleuderter Bio- oder demeter-Honig ist empfehlenswert.

    Das solltest du vermeiden:

    Zu viel Süßes! (Hier kannst du nachlesen, warum du auf Zucker weitestgehend verzichten solltest)

    Salzige Aufstriche
    Kräuterquark, Frischkäse & Co. sind nur i.O., wenn Milchprodukte vertragen werden. Auf hohen Fettgehalt achten (je mehr gute gesättigte Fette, desto weniger potenziell schädliche Inhaltsstoffe).

    Möglichkeiten:

    – Kräuterbutter

    – Kräuterquark (am besten mit frischen (Wild-) Kräutern)

    – Gemüsedips (Rezept)

    – Avocado-Dip (Guacamole, z.B. aus Avocado, Crème Fraîche, Zitronensaft, Salz, Pfeffer)

    – Schmalz aus Kokosöl (z.B. aus Kokosöl, etwas Olivenöl, gedünsteten Zwiebeln, Kurkuma, Ringelblumenblüten, Salz)

    – Schweineschmalz (auf Qualität achten!)

    (am besten alles Bio)

    Folgende Aufstriche solltest du besser meiden:

    – Aufstriche auf Basis von Sonnenblumenkernen (aufgrund der mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Antinährstoffe nicht unbedingt zu empfehlen). Samen sind für Vögel…

    – Aufstriche auf Basis von Hülsenfrüchten wie z.B. Linsen, Kichererbsen,… (zu viele Kohlenhydrate, Antinährstoffe und Lektine).

    – Aufstriche auf Basis von Hefeextrakt (enthält viel Histamin und ist alles andere als natürlich).

    Obst & Gemüse
    Bei Obst und Gemüse kann natürlich beherzt zugegriffen werden.

    Auch fermentiertes Gemüse ist eine gesunde Option.

    1. Schritt:
    Obst und Gemüse aus der Region kaufen und saisonal verfügbare Sorten wählen (kürzere Transportwege und Lagerungszeiten).

    2. Schritt:
    Obst und Gemüse aus biologischer/biodynamischer Erzeugung oder aus Wildwuchs verwenden (mehr Nährstoffe aufgrund weniger ausgelaugter Böden, nachhaltiger, weniger “Chemie-Einsatz”,…).

    Das solltest du vermeiden:

    Gespritztes Obst und Gemüse aus konventioneller Landwirtschaft.

    Obst und Gemüse, das lange gelagert wurde, unreif oder faulig ist.

    Joghurt, Quark, Milch, …
    Wer Milchprodukte verträgt, kann sie in Maßen genießen.

    1. Schritt:
    Keine low-fat-Produkte – lieber immer die fettreicheren Varianten nehmen! (Gute gesättigte Fette, größerer Genuss)

    2. Schritt:
    Produkte in biologischer oder biodynamischer Qualität bevorzugen.

    3. Schritt:
    Wenn verfügbar: Weide- oder Rohmilch verwenden.

    Kokos-, Mandel-, Macadamia-Milch oder selbstgemachte Eiermilch sind ein guter Milchersatz.

    Das solltest du vermeiden:

    – Produkte aus Soja (Sojamilch, -Käse, -Joghurt, Tofu,…). Warum Sojaprodukte ungesund sind, erklärt dieser Artikel.

    – Milchersatzprodukte aus Getreide (Hafer- oder Dinkelmilch,…)

    Kaffee mit Milch und Zucker
    Prinzipiell spricht nichts gegen 1-2 Tassen Kaffee am Tag und richtig zubereitet (ohne Kohlenhydrate), verschönert er einem die Essenspause beim intermittierenden Fasten.

    1. Schritt:
    Mit Honig statt Zucker süßen oder Süßungsmittel komplett weglassen.

    2. Schritt:
    Sahne statt Milch. Je mehr Fett, desto besser (je mehr gute gesättigte Fette, desto weniger potenziell schädliche Inhaltsstoffe). Milchprodukte nur verwenden, wenn du sie verträgst.

    Oder Zusatz komplett weglassen.

    3. Schritt:
    Keine Sahne, stattdessen nur gute Butter, natives Kokosöl oder MTC-Öl verwenden und einen Bulletproof-Kaffee zaubern. Auch Kaffee mit Eiermilch schmeckt wunderbar.

    4. Schritt:
    Kaffee aus biologischer/biodynamischer Erzeugung und Fairtrade-Qualität verwenden.

    5. Schritt
    Kaffee weglassen (Ersatzgetränke: Wasser, Tee, Brühe, frisch gespresste Säfte (s.u.),…) und gesättigte Fette über andere Wege aufnehmen (z.B. Shakes).

    Das solltest du vermeiden:

    – Billig-Kaffee verwenden (Geschmacksverstärker, Schimmelsporen, fragliche Arbeitsbedingungen beim Erzeuger, wenig Aroma,…)

    – Zu viel Kaffee trinken.

    Zucker, Sirup, Süßstoff, …
    Warum du Haushaltszucker weitestgehend aus deinem Leben verbannen solltest, kannst du hier nachlesen.

    Dasselbe gilt für Süßstoff (no go!), Reissirup, Agavendicksaft, Fruchtzucker, Traubenzucker, etc.

    1. Schritt:
    Zucker durch Bio-Ahornsirup ersetzen. Ahornsirup ist ok, jedoch nicht optimal, da nicht unbehandelt oder regional.

    2. Schritt:
    Kaltgeschleuderten Bio- oder demeter-Honig verwenden, da neben Zucker noch viele Nährstoffe enthalten sind.

    Am besten wäre natürlich Bio-Wabenhonig, da er sehr naturbelassen ist.

    3. Schritt:
    Süßes so gut wie möglich weglassen.

    Das solltest du vermeiden:

    – Zu viel Honig o.ä.

    Wurst, Fleisch, Fisch
    Prinzipiell spricht nichts gegen Wurstwaren, Fleisch und Fisch in Maßen in guter (!) Qualität. Das ist nur leider meist nicht gegeben. So haben konventionelle Wurstwaren kaum Nährwert, sind angereichert mit bedenklichen Zusatzstoffen (Geschmacksverstärker, jodiertes Speisesalz, Aromen, Nitritpökelsalz, Zucker,…) und bestehen aus Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung.

    1. Schritt:
    Wurstwaren, Fleisch, Fisch aus biologisch/biodynamischer Erzeugung ohne oder mit wenigen Zusatzstoffe(n) kaufen.

    2. Schritt:
    Wurstwaren & Fleisch aus Weidehaltung oder z.B. wild geangelten Fisch (z.B. Lachs) verwenden.

    3. Schritt:
    Am besten ist es, wenn man z.B. wild geangelten Fisch (z.B. Lachs), Fleisch und Innereien von Tieren aus Weidehaltung frisch zubereitet (z.B. Eier mit Speck oder Lachs), denn Wurstwaren verlieren Nährstoffe durch den Verarbeitungsprozess.

    Das solltest du vermeiden:

    Konventionelle Wurstwaren aus Massentierhaltung (die hier verwendeten Futtermittel und anderen Bedingungen wirken sich negativ auf die Fleischqualität aus) und Produkte mit bedenklichen Zusatzstoffen.

    Käse
    Auch gegen Käse spricht nichts, wenn du Milchprodukte verträgst und wenn es sich um gute Qualität und maßvollen Konsum handelt. Käse sollte nicht mit bedenklichen Zusatzstoffen (Geschmacksverstärker, jodiertes Speisesalz, Aromen,…) versehen sein.

    Und auch hier gilt: je höher der Fettgehalt, desto besser!

    1. Schritt:
    Biologisch/biodynamisch erzeugten Käse ohne Zusatzstoffe wählen.

    2. Schritt:
    Käse aus Weidemilch, noch besser: Rohmilchkäse von grasfressenden Kühen.

    3. Schritt:
    Ziegen- oder Schafskäse aus Weide- oder Rohmilch (meist besser verträglich als Kuhmilch-Käse und bessere Nährstoffzusammensetzung).

    Das solltest du vermeiden:

    Konventionellen Käse von Tieren aus Massentierhaltung verwenden (die hier verwendeten Futtermittel und anderen Bedingungen wirken sich negativ auf die Milchqualität aus). Außerdem sind bedenkliche Zusatzstoffe enthalten.

    Eier
    Ob als Spiegelei, Rührei oder gekochtes Ei – Eier sind gut und gesund (einzigartige Nährstoffvielfalt und -dichte).

    Mach dir um Cholesterin keine Sorgen: Warum? Das steht z.B. hier.

    1. Schritt:
    Falls Fett für die Zubereitung erforderlich ist, bitte – außer Kokosöl und Olivenöl – keine Pflanzenöle verwenden!

    Super zu Braten sind auch Ghee, Butter oder das Fett von (gutem) Bacon/Speck.

    2. Schritt:
    Biologisch/biodynamisch erzeugte Eier verwenden.

    3. Schritt:
    Eier von Hühnern aus Weidehaltung, sie enthalten mehr Nährstoffe und haben eine bessere Fettsäurezusammensetzung.

    Zu beachten:

    Rohes Eiweiß kann der Körper schlecht verwerten, während rohes Eigelb kein Problem ist – Eier dürfen also gerne weichgekocht gegessen werden.

    Da ich täglich rohe Eier zu mir nehme (jedoch hauptsächlich Eigelb) kann ich dir aus Verfahrung sagen, dass Salmonellen kein Problem sind!

    Müsli
    Müsli besteht normalerweise hauptsächlich aus Getreideflocken. Die Nachteile von Getreideprodukten findest du unter Punkt 1.

    1. Schritt:
    Glutenfreies Müsli verwenden.

    2. Schritt:
    Müsli komplett ohne jegliche Körner, Samen und daraus erzeugte Produkte (Reispops, Cornflakes, Quinoapops, Sojaflocken,…) verwenden.

    Evtl. Obstsalat und ein paar andere gesunde Zutaten statt Müsli. Ich empfehle dir mein Müsli-Mix oder Ketose-Lubrikator-Shake.

    3. Schritt:
    Kuhmilch weglassen und durch Kokos-, Mandel-, Macadamia- oder Eiermilch ersetzen.

    4. Schritt:
    Am besten in Bio- und Rohkost-Qualität (mit dem Mixer frisch aus Nüssen zubereitet).

    Säfte
    Fertigsäfte sind meist verarbeitete Produkte mit hohem Zuckergehalt und deswegen eher ungeeignet für ein gesundes Frühstück.

    1. Schritt:
    Säfte frisch pressen oder im Mixer pürieren und zu Smoothies verarbeiten. (Ich verwende z.B. den Kuvings® Whole Slow Juicer und den Vitamix)

    2. Schritt:
    Mehr Gemüse als Obst verwenden & grünes Blattgemüse (Chlorophyll!) einbauen.

    3. Schritt:
    Regionales, saisonales biologisch/biodynamisch erzeugtes Obst und Gemüse verwenden.

    4. Schritt:
    (Gefiltertes) frisches Wasser oder Tee trinken und das Obst und Gemüse “normal” dazu essen.

    Das solltest du vermeiden:

    Zu viele frisch gepresste Säfte (Zucker, Fruchtsäure) trinken.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ich hoffe, ich konnte dir dabei helfen, dein Frühstück gesünder zu gestalten und dir einen guten Überblick darüber geben, was wirklich gesund und ungesund ist. Denn viel zu oft ist es leider so, dass uns Ungesundes als Gesundes verkauft wird.

    Deshalb immer ausgiebig informieren und hinterfragen. 😉

    Und: lieber weniger essen und dafür gute Lebensmittel verwenden!

    Und wenn dir das alles zu viel ist, gibt es auch noch eine andere gesunde und zeit- und geldsparende Option: das intermittierende Fasten. Mit dieser Fastenform habe nicht nur ich viele positive Erfahrungen gemacht.

    Viel Erfolg und alles Gute!

    Wie sieht dein Frühstück aus? Ich freue mich immer über Inspiration… 🙂

    Buchempfehlung:
    Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht

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  • Warum Butter gut und gesund ist: Fakten über Fett

    Warum Butter gut und gesund ist: Fakten über Fett


    Butter

    Schon immer mag ich es cremig, fettig, reichhaltig und spare daher nicht an Butter, Sahne & Co. Fettreduzierte Milchprodukte kommen mir nicht in die Tüte und vereinbaren sich auch nicht mit meinem Genussempfinden.

    Früher hatte ich deshalb oft ein schlechtes Gewissen. Viel tierisches Fett war definitiv verrufen und als ungesund bei mir abgespeichert.

    „Fett“ ist extrem negativ belegt. Zu tief sitzt in unseren Köpfen, dass Fett schlecht ist.

    Aber es schmeckt halt! Und heute weiß ich, dass mein hoher Fettkonsum nicht unbedingt etwas Schlechtes ist und dass mein Körper mir durch das Verlangen zeigt, was er braucht.

    Ich bin froh, dass sich so langsam etwas tut und dass z.B. die Butter von ihrem schlechten Image befreit wird. Denn dafür gibt es einige gute Gründe.

    Wie der schlechte Ruf entstand

    In den letzten Jahrzehnten wurde die Schuld für Übergewicht und Herzinfarkt vor allem auf gesättigte Fette (vorwiegend tierische Fette) geschoben. Der Grund dafür war eine fehlerhafte Studie von Ancel Keys gegen Ende der 1950er-Jahre. Laut dieser sollen Herzinfarkt und erhöhte Cholesterinspiegel mit einem hohen Konsum gesättigter Fette in Verbindung stehen.

    Doch in Wahrheit ist es so, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen gesättigten Fetten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt. Denn hätte Keys für seine Studien die Zahlen anderer Länder genommen, wäre genau das Gegenteil heraus gekommen – nämlich dass dort ein hoher Konsum gesättigter Fette mit niedrigeren Herzinfarktraten einhergeht.

    Es wurde niemals richtig wissenschaftlich bestätigt, dass gesättigte Fette schädlich sind und inzwischen gibt es einige verlässliche Studien darüber, dass gesättigte Fette eben nicht zu Arterienverstopfung und Herzkrankheiten führen.

    Gute und schlechte Fette
    Zu den „guten“ und gesunden Fetten gehören gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren aus Butter (und Ghee), Sahne, Schmalz (Fleisch), Fisch, Talg, Kokosöl, Macadamianüssen, Oliven(öl), Avocados und Eigelb.

    Sie sind elementar wichtig für die chemischen Abläufe in unserem Körper.

    Produkte aus hauptsächlich gesättigten Fettsäuren sind sehr stabil und werden daher weniger schnell ranzig. So entstehen im Körper keine freien Radikale, die den Zellstoffwechsel erheblich stören würden.

    Vor einigen Jahrzehnten wurden speziell diese Fette konsumiert. Das sieht heute ganz anders aus.

    Es überwiegen kommerziell erzeugte Pflanzenöle, die aus großen Mengen mehrfach ungesättigter Fettsäuren bestehen.

    Das sind z.B. Sojaöl, Maisöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, etc. Bei diesen Ölen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren handelt es sich um die „schlechten“ und gesundheitsschädlichen Fette.

    Das Problem ist, dass sie schnell oxidieren und ranzig werden. Das geschieht vor allem durch das Verarbeiten, durch Wärme, Oxidation (Sauerstoffeinfluss) und Feuchtigkeit. Dadurch entstehen Transfettsäuren und freie Radikale, die vielerlei Schäden in unserem Körper anrichten können, ihn somit früher altern und allerlei Krankheiten entstehen lassen.

    Außerdem enthalten Sie vorallem Omega-6-Fettsäuren, die entzündliche Prozesse im Körper fördern.

    Informationen über Butter
    Butter besteht zu 80-82 % aus Fett, 0,5-2 % Eiweiß, 14-16 % Wasser, Milchzucker (Laktose), Mineralstoffen, Cholesterin, Proteinen, fettlöslichen Vitaminen, Milchsäure und Aromen.

    Sie hat ca. 720 Kalorien pro 100g.

    Neben (jodiertem) Speisesalz darf Butter noch der Zusatzstoff Carotin zugesetzt werden. Konventionelle Sauerraumbutter darf außerdem Phosphate und Natriumcarbonat enthalten. Ansonsten sind in Deutschland keine Zusatzstoffe erlaubt.

    Butter besteht zu 2/3 aus gesättigten Fettsäuren (15 % davon kurz- und mittelkettig) und zu 1/3 aus einfach ungesättigte Fetten, 2 % mehrfach ungesättigten Fettsäuren und ca. 3-4 % Transfettsäuren. (Zum Vergleich: Kokosöl besteht zu 90 % aus gesättigten Fettsäuren)

    Buttersorten
    Süßrahmbutter: wird aus Milch oder Rahm ohne Zusatz von Milchsäurebakterien hergestellt. Frischer, sahniger, milder Geschmack.
    Sauerrahmbutter: wird aus mit Milchsäurebakterien gesäuerter Milch hergestellt (reift 7-10 Stunden), schmeckt aromatischer und ist auch direkt aus dem Kühlschrank streichfähig.
    Fassbutter: traditionelle, schonende Herstellung im Holzfass. Sehr weich, aromatisch und streichfähig.
    Mildgesäuerte Butter: wird aus Süßrahm hergestellt und danach mit Milchsäurebakterien versetzt.
    Schafmilchbutter
    Ziegenmilchbutter
    Gesalzene Butter
    Weidemilchbutter: von Kühen, die das ganze Jahr von Gras, Kräutern und Blumen leben. Dadurch bilden sich viel mehr wertvolle Inhaltsstoffe in der Milch (= Butter von besserer Qualität). Bessere Fettzusammensetzung, mehr Omega-3-Fettsäuren, mehr Beta Carotin (gelblichere Farbe) und mehr Vitamine (insbesondere K2).
    Bio-Butter: bessere Haltungsbedingungen der Kühe, mehr Auslauf, frisches Gras, frische Luft als in der konventionellen Landwirtschaft. Weniger Einsatz von Medikamenten/Antibiotika, weniger Chemie bei der Erzeugung der Lebensmittel, die auch als Futter eingesetzt werden müssen. Die Butter wird schonender hergestellt, weniger Zusatzstoffe sind erlaubt. In den Wintermonaten häufig kein frisches Grünfutter, deshalb Qualität im Sommer besser (das im Winter verfütterte Kraftfutter verändert die Fettsäuren und Vitamingehalt ungünstig).
    Demeter-Butter: biodynamische Landwirtschaft ist der höchste Bio-Standard – die Vorgaben sind hier noch strenger als “Bio” und Haltungsbedingungen der Kühe noch besser. Der anthroposophische Gedanke (alles hängt mit allem zusammen) steht im Vordergrund und Höfe werden als Kreislauf gesehen, in dem jede Pflanze und jedes Lebewesen seinen Sinn bzw. seine Aufgabe hat. Kühe werden mit hofeigenem Futter gefüttert und dürfen ihre Hörner behalten, was sich zusätzlich positiv auf die Qualität auswirkt.
    Rohmilchbutter: ist Butter aus Milch, die nicht pasteurisiert bzw. erhitzt wurde und somit roh ist und noch alle wichtigen Inhaltsstoffe enthält. Durch Erhitzung gehen immer Nährstoffe und Enzyme verloren, Fettsäuren verändern sich. Meist ist Rohmilchbutter aus Milch, die sowieso schon von sehr guter Qualität ist (Weidebutter) und hat ein tolles Aroma. Sie enthält den “X-Faktor”, ein Enzymkomplex, der besonders starke regenerative Wirkungen auf Gehirn und Nervenzellen haben soll.

    Butterersatz: Wer keine tierischen Produkte verwenden möchte, kann auf natives Kokosöl zurückgreifen, das ein guter Butterersatz mit vielen guten Inhaltsstoffen und gesättigten Fettsäuren ist.

    Lagerung von Butter
    Butter ist normalerweise 1 Monat lang haltbar. Man sollte sie kühl und dunkel (im Kühlschrank) lagern.

    Butter kann man auch super einfrieren. Man sollte sie aber dennoch innerhalb von 3 Monaten verbrauchen, da sonst Qualität, Geschmack und Fettqualität leiden.

    Warum du niemals Margarine verwenden solltest
    Margarine ist ein hoch verarbeitetes Produkt. Sie besteht aus pflanzlichen Ölen, denen meist noch viele andere Stoffe, wie Emulgatoren, Aromen, Säuerungsmittel, Salz, Betacarotin und Vitamine künstlich zugesetzt werden. Damit aus dieser Flüssigkeit ein streichfähiges Endprodukt wird, wird dies mittels eines chemischen Prozesses gehärtet. Es ist also alles andere als ein Naturprodukt. Bei der Härtung entstehen die sehr schädlichen Transfettsäuren, die das schlechte Cholesterin erhöhen und somit auch das Risiko an Herzkrankheiten, Schlaganfall, etc. zu erkranken.

    Alle (gesundheitlichen) Vorteile von Butter
    Naturprodukt
    Im Gegensatz zu Margarine ist Butter ein reines Naturprodukt, mit wenig Verarbeitungsschritten. Die natürlichsten Dinge sind immer die besten.

    Energie
    Fett ist eine Quelle konzentrierter Energie für den Körper.

    Verdauung
    Butter ist – aufgrund der überwiegend kurz- und mittelkettigen Fettsäuren – leicht verdaulich und kann direkt vom Körper verwendet werden. Deshalb ist Butter gut verträglich bei Problemen mit Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse sowie Magen-Darm-Problemen.

    Außerdem enthält sie nur wenig Milcheiweiß und Laktose (Milchzucker) und kann deshalb in der Regel auch von Menschen mit leichten Unverträglichkeiten verzehrt werden.

    Für die Verdauung von Fett benötigt unser Verdauungssystem den Gallensaft, der in der Leber erzeugt und über die Gallenwege und die Gallenblase (Zwischenlager) in den Dünndarm transportiert wird. Wenn wir viele gute Fette essen, spülen wir unsere Galle regelrecht durch. So kann Gallensteinen vorgebeugt werden.

    Gesättigte Fettsäuren schützen die Leber gegen die Wirkung von Alkohol und anderen toxischen Substanzen. Außerdem werden diese weniger schnell vom Darm aufgenommen. Das ist z.B. bei Zucker (Blutzuckerspiegel) oder Alkohol von Vorteil.

    Vitamine und Nährstoffe
    Butter enthält die fettlöslichen Vitamine A, E, D und K, die auch antioxidative Wirkung haben.

    Besonders Vitamin K ist wichtig, denn in der modernen Ernährung ist es relativ selten zu finden. Es ist stark in den Kalzium-Stoffwechsel involviert und ein Mangel mit ernsthaften Erkrankungen in Verbindung gebracht.

    Zudem bewirkt Fett in der Nahrung, dass andere Nährstoffe und Vitamine besser vom Darm bzw. Körper aufgenommen werden können. Fett ist Nährstoff- und Vitaminträger, wandelt Beta-Carotin in Vitamin A um, hilft bei der Absorption von Mineralien und ist bei vielen weiteren körperlichen Prozessen beteiligt.

    Je mehr Gras eine Kuh frisst, desto höher der Beta-Carotin-Gehalt der Butter.

    Gesättigte Fettsäure spielen eine lebenswichtige Rolle in der Gesundheit unserer Knochen. Damit Kalzium wirksam in die Bildung des Knochenskeletts integriert werden kann, müssen mindestens 50 % der Nahrungsfette gesättigte Fette sein.

    Entwicklung
    Gesättigte Fette sind wichtige Bau- und Wirkstoffe für unser Gehirn. Lernen, Sozialverhalten, Erinnern und gute Stimmung wären ohne Fette nicht möglich.

    Außerdem tragen sie allgemein zu einer guten Entwicklung unseres Körpers bei. Der Zahnarzt Weston A. Price fand heraus, dass z.B. die Gesichtformen / Gebisse von Urvölkern am besten entwickelt waren, wenn sie eine Ernährung praktizierten, die reich an gesättigten Fetten ist (näheres dazu in diesem Artikel).

    Muttermilch z.B. enthält mehr Cholesterin als fast alle anderen Nahrungsmittel. Sie enthält außerdem über 50 % ihrer Kalorien als Fett, wovon ein Großteil gesättigtes Fett ist. Sowohl bei Babys als auch bei heranwachsenden Kindern sind Cholesterin und gesättigte Fette unersetzlich für das Wachstum, vor allem für den Aufbau des Gehirns. Fettarm ernährte Kinder entwickeln sich körperlich und geistig nicht richtig.

    Enthaltene Fettsäuren
    Butter aus Milch von grasgefütterten Tieren und Kokosöl enthalten antimykotische, antibakterielle und antivirale Substanzen sowie Laurin-, konjugierte Linol-, Myristin- und Caprylsäure, die positive Effekte auf das Immun- und Verdauungssystem und den Stoffwechsel haben, einer Gewichtszunahme oder sogar Krebs vorbeugen sollen.

    Insbesondere Weidemilchbutter enthält gute Omega-3-Fettsäuren, die sehr wichtig für unsere Gesundheit sind und die der Körper sie nicht selbst bilden kann. Diese essentiellen Fettsäuren werden besser im Gewebe behalten, wenn ausreichend gesättigte Fettsäuren vorhanden sind.

    Das Fett um den Herzmuskel ist hoch gesättigt. Das Herz greift in Stress-Situationen auf diese Reserven zurück.

    Geschmack
    Fett ist Geschmacksträger und macht Speisen viel vollmundiger. Butter ist besonders toll, denn sie unterstreicht Aromen, pusht langweiliges Gemüse und macht daraus – zusammen mit nur etwas Salz und Pfeffer – einen Genuss, der jeden zu einem Gemüseliebhaber macht. 🙂

    Hunger / Appetit
    Oft hat man nach dem Essen das Gefühl, dass man noch nicht richtig befriedigt oder genährt ist. Das kann durchaus damit zusammen hängen, dass mit der Mahlzeit zu wenig Fett aufgenommen wurde.

    Fett sättigt. In der Nahrung enthaltenes Fett verlangsamt die Aufnahme der Nährstoffe und sorgt so dafür, dass wir für längere Zeit keinen Hunger verspüren.

    Ich selbst merke bei mir, dass mein Appetit auf Süßes nach dem Essen weg bleibt, wenn es ausreichend Fett, insbesondere gesättigte Fette enthielt.

    Cholesterin
    Butter enthält 230 mg/100g Cholesterin.

    Gesättige Fette und einfach ungesättigte Fettsäuren lassen das gute Cholesterin (HDL) ansteigen.

    Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es zwei verschiedene Arten des eigentlich “schlechten” Cholesterins LDL gibt. Es gibt kleine, dichte LDL-Partikel (die für die Verstopfung der Arterien und daraus evtl. resultierenden Verursachung von Herzinfarkten verantwortlich sind) und große, “fluffige” LDL-Partikel, die gutartig sind.

    Gesättigte Fette erhöhen die Anzahl der großen, “guten” LDL-Partikel, während Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Zucker, Softdrinks,…) die “schlechten” LDL-Partikel erhöhen.

    Der Grund ist, dass der Körper umso mehr des antioxidativ wirkenden Fettes Cholesterin produziert, je mehr schädliche Stoffe sich im Blut befinden. Er will sich so vor den Auswirkungen der zirkulierenden Toxine schützen. Ein erhöhter Cholesterinspiegel zeigt, dass sich viele Gifte und dadurch verursachte Entzündungen im Körper befinden. Es nützt hier also gar nichts, cholesterinreiche Lebensmittel zu meiden, geschweige denn Cholesterinsenkende Medikamente einzunehmen.

    Cholesterin ist außerdem wichtig für die Hormon-, Gewebe- und Gallensäurebildung.

    Isolierte Kohlenhydrate sorgen auch für hohe Triglyceridspiegel. Gesättigte Fette haben keinen Einfluss auf diesen sondern lassen den Triglyceridpegel sogar wieder sinken.

    Hormone
    Gesättigte Fette sind wichtig für die fein austarierte Hormonsystem in unserem Körper, denn sie sind wichtige Bausteine für die Hormonbildung, wie z.B. Sexualhormone oder Serotonin (Wohlfühlhormon). Testosteron z.B. ist für Muskelbildung, Gewebereparatur, ein gutes Immunsystem und eine gesunde Libido verantwortlich. Auch in Sachen Fruchtbarkeit ist das ein wichtiger Punkt.

    Hydration
    Trockene Haut kann viele Ursachen haben: Allergien, Darmprobleme, Chemikalien, Wassermangel, trockene Luft. Aber oft deutet es einfach darauf hin, dass gesunde Fette in der Ernährung fehlen. Talg ist das körpereigene Feuchtigkeitsmittel, welches unser Körper aus körpereigenen Fettvorräten und Fetten aus der Nahrung herstellt.

    Zelluläre Sättigung
    Unser Körper benötigt gesättigte Fette für die Wasserverwertung und damit unsere Zellen mit essentiellem Fett versorgt werden. So fühlen wir uns gesättigter, Heißhungerattacken und die Lust auf Junkfood verschwinden.

    Das Thema zelluläre Sättigung behandelt auch Christian Opitz in seinem Buch “Befreite Ernährung: Wie der Körper uns zeigt, welche Nahrung er wirklich für Gesundheit und Wohlbefinden braucht“.

    Zellbausteine
    Gesättigte Fettsäuren bilden mindestens 50% aller Zellmembranen des Körpers. Sie verleihen den Zellen ihre erforderliche Steifigkeit und Festigkeit.

    Entgiftung
    (Rohmilch-)Butter, Ghee und Kokosfett lösen, binden und leiten Toxine aus dem Körper und sollen so entgiftend wirken.

    Low-Carb Ernährung und Gewichtsabnahme
    Eine Low-Carb Ernährung hilft dabei, Gewicht zu verlieren. Wichtig ist, den Zucker durch gesättigte Fette zu ersetzen, dass der Körper genährt ist und Gelüste vermieden werden. Nur so macht eine Diät Freude.

    Durch weniger Zucker, befindet sich weniger Glukose im Blut, d.h. der Körper benötigt Fett für die Energiegewinnung. Außerdem kurbelt dass allgemein die Fettverbrennung an. Interessant sind hier mittelkettige Fettsäuren, die in MCT- und Kokosöl, sowie Butter zu finden sind.

    Fett macht nicht fett
    Oft wird uns empfohlen, Low-Fat-Produkte zu bevorzugen (Produkte mit reduziertem Fettgehalt), sodass wir zwar Calcium aufnehmen, uns aber das angeblich „schlechte“ Fett und die vielen Kalorien erspart bleiben.

    Doch trotz des hohen Kalorien- und Fettgehalts ist es nicht bewiesen, dass Milchprodukte mit normalem Fettgehalt zu Übergewicht führen. Ein 2012 veröffentlichte Studie soll sogar herausgefunden haben, dass Übergewicht eher gesenkt wird.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Fett alleine macht nicht fett macht. Kohlenhydrate, Zucker und stark verarbeitete Nahrungsmittel (und dadurch entstehende Transfette) führen zu Übergewicht (und natürlich vielerlei andere Faktoren) und den damit zusammenhängenden Krankheiten.

    Fazit
    Wie du siehst, haben gesättigte Fette wie z.B. Butter viele gesundheitliche Vorteile, sie sind wichtig für richtig funktionierende körperliche Prozesse und unsere Entwicklung. (Klar ist aber auch, dass ein ungesundes Gericht nicht alleine durch die Zugabe von viel gutem Fett gesünder wird…)

    Nicht die gesättigten, tierischen Fette führen zu Übergewicht, Diabetes oder anderen Krankheiten – sondern Kohlenhydrate, Zucker und stark verarbeitete Pflanzenöle und Nahrungsmittel (und dadurch entstehende Transfettsäuren). So ist es nicht verwunderlich, dass 30 Jahre „Low-Fat“-Ära viel dickere und kränkere Menschen hervorgebracht hat, als je zuvor. Ein Trend, dem dringend entgegengesteuert werden muss.

    Wir sollten uns einfach wieder mehr auf den Lebensstil unserer (Ur-)Großeltern und Vorfahren besinnen. Sie haben der Butter immer den Vorzug gegeben.

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  • Gesundes und Gutes in Maßen genießen und achtsam essen

    Gesundes und Gutes in Maßen genießen und achtsam essen


    Gesundes

    Hinsichtlich Ernährung kann man Menschen grob in zwei Gruppen einteilen.

    Die einen – ich nenne sie mal Gruppe A – legen Wert auf einen gesunden Lebensstil, hochwertige Lebensmittel, gute Ernährung und ihr “Äußeres”. Sie sehen in der Regel gesund und glücklich aus.

    Die anderen (Gruppe B) geben ihr Geld gerne für alles Andere aus und nur das Nötigste für Lebensmittel. Sie bestehen auf eine regelmäßige Nahrungszufuhr von “egal was – muss schmecken”. Die Folgen für die Gesundheit und den Bauchumfang sind dieser Gruppe erstmal egal. Sie wirken meist ungesund, unglücklich und schwerfällig und haben oft ein bisschen bis zu viel auf den Rippen.

    Ist dir schon aufgefallen, dass die Menschen der Gruppe A eher ausgewählte, gute und teure Restaurants besuchen, in denen man eher weniger zu essen bekommt, dafür qualitativ hochwertige Lebensmittel?

    Die Personen der Gruppe B dagegen gehen meist in günstigere oder Fast-Food-Restaurants, in denen eher die große Portion auf dem Teller zählt, als die Qualität. Sie überessen sich wahrscheinlich regelmäßig.

    Sicher liegt der Unterschied im Verhalten oft am Geld, der persönlichen Einstellung oder an der Bildung.

    Ich bin jemand der vieles auf die Ernährung schiebt. Und so denke ich, dass zwei weitere Aspekte in diesem Zusammenhang aber auch relevant sind:

    Die Leute der Gruppe A sind gesünder, weil sie weniger und besser essen.

    Aber: sie essen auch weniger, weil sie gesünder leben und gesünder sind.

    Weniger essen für einen gesünderen Körper

    Fest steht, wer weniger isst, lebt gesünder und länger.

    Hierauf basiert auch das Prinzip des Heilfastens, intermittierenden Fastens oder anderer Fastenarten.

    Die gesundheitlichen Vorteile des Fastens wurden oft belegt und wer einmal gefastet hat, weiß wovon ich spreche. Fasten entlastet. Fasten entgiftet. Fasten macht leistungsfähiger, leichter, kreativer, glücklicher und sensibler in Bezug auf Wahrnehmung. Es wirkt verjüngend und kann viele gesundheitliche Beschwerden heilen.

    In einer Studie mit rund 1.000 Fastenpatienten gaben fast 80 % an, dass sie sich noch Monate nach dem Fasten gesünder fühlten.

    Besonders in Russland und Deutschland ist das therapeutische Fasten als Heilmethode beliebt und es ist oft eine funktionierende Alternative zu Medikamenten. An dieser Stelle empfehle ich, den ARTE-Film “Fasten und Heilen” einmal anzuschauen. Es ist beeindruckend, welche Erfolge damit erzielt werden können!

    Auch ich habe schon gute Erfahrungen mit Saftfasten und intermittierendem Fasten gemacht. (Meine Erfahrungsberichte findest du hier und hier)

    Viel essen belastet

    Eine gewisse körperliche Belastung beim Essen ist – wie bei jeglicher anderer körperlicher Betätigung – immer vorhanden und nimmt mit schlechter Qualität und Größe einer Mahlzeit exponentiell zu.

    Wer eine große Portion knuspriger Pommes Frites isst, nimmt logischerweise mehr schädliches Acrylamid auf, wie einer, der wenige davon isst oder komplett darauf verzichtet.

    Wenn wir weniger essen, ist unser Körper durch die Menge der Nahrung an sich unter geringerer Belastung – gleichzeitig verringert sich dadurch aber auch die Menge schädlicher Substanzen, die darin enthalten sind. Zudem steigt der Blutzucker weniger stark an. Herz, Kreislauf, Leber, Nieren, Darm, etc. haben in beiden Fällen weniger zu arbeiten und dem Körper wird so weniger abverlangt.

    Wenn wir fasten oder weniger essen, kann sich der Körper auf Anderes konzentrieren, als auf das Verdauen. Zum Beispiel auf Reparaturmaßnahmen, zu denen er sonst vielleicht gar nicht kommt, wenn er die ganze Zeit mit “Nähr- und Schadstofflogistik” beschäftigt ist.

    Ein gesunder Körper hat weniger Hunger
    Fest steht aber auch, dass unser Körper weniger benötigt, wenn wir gesund sind, einen reinen und entgifteten Organismus haben und uns von bestimmten Süchten gelöst haben (z.B. Zucker, Getreideprodukte, Kaffee,…).

    Es ist beeindruckend, wie wenig ein gesunder (also in allen Bereichen – ob physisch oder psychisch – perfekt funktionierender) Körper im Prinzip benötigt.

    Hier spielt aber nicht nur der körperliche “Hunger” eine Rolle.

    In einem guten Restaurant z.B. stimmt meist alles. Die Atmosphäre, Qualität des Essens, Menge und Optik der Gerichte, der Wein dazu. Oft ist der Anlass und deshalb auch die Stimmung entsprechend gut. Alle unsere Sinne werden in positiver Weise angesprochen und geben uns so viel schneller das Signal der Zufriedenheit und des Glücks. Auch das macht satt, denn Hunger findet meist nicht nur auf körperlicher Ebene statt, sondern eben auch auf emotionaler.

    Deshalb ist ein glücklicher und zufriedener Mensch, der mit sich im Reinen ist (eher der Gruppe A angehörend) schneller satt, als ein unglücklicher Mensch, der mit Essen nicht nur seinen Hunger zu stillen versucht, sondern auch andere unbewusste Verlangen.

    Auf Qualität der Lebensmittel achten
    Auch benötigen wir weniger Nahrung, je besser die Qualität ist.

    Wildwuchs-, Bio- oder demeter-Produkte enthalten (u.a. aufgrund der weniger ausgelaugten Böden) mehr wichtige Nährstoffe als konventionelle Produkte und sättigen uns – bei einem gesunden Hungergefühl – schneller.

    Weidefleisch, -Eier, -Butter enthalten mehr bessere Fettsäuren.

    Rohkost enthält – im Gegensatz zu Gekochtem – Enzyme und mehr Vitamine, Vital- und Nährstoffe. Sie “lebt” und wirkt deshalb auch belebend auf unseren Körper. Deshalb sollte man mehrmals täglich auch viel Rohes in den Speiseplan einbauen.

    Wer Junk Food isst, braucht mehr, sehnt sich nach mehr. Ein Signal, dass dem Körper etwas fehlt. Nährstoffe sind hier rar und lassen sich aufgrund leerer Kohlenhydrate nur mit großen Mengen an Essen “reinholen”. Deshalb “überisst” sich einer der Gruppe B auch schnell.

    Achtsam essen
    Es gibt noch einen weiteren wichtigen Aspekt. Wir sind schneller satt, genährt und zufrieden, wenn wir mit Liebe, Genuss, Wertschätzung und Dankbarkeit Nahrung aufnehmen.

    Bei Genuss hat man diesen Effekt fast automatisch. Deshalb sollte man immer essen, was einem schmeckt.

    Dazu gehört auch achtsames Essen, d.h. bewusstes Essen – also bewusstes Riechen und Schmecken und im gegenwärtigen Augenblick ganz bei sich zu sein. Die Verbindung von Mensch und Natur kann so intensiv wahrgenommen werden. Oft lässt sich feststellen, dass Menschen, die auf Ernährung achten, meist spiritueller veranlagt sind als solche, die es nicht tun.

    Zudem beginnt der Verdauungsprozess bereits im Mund, deshalb ist langsames Essen und gutes Kauen wichtig. Dadurch wird die Speise zerkleinert, verflüssigt, mit körpereigenen Verdauungsenzymen versetzt und das Geschmackserlebnis kann sich voll entfalten.

    Achtsames Essen bedeutet aber auch, Körpersignale zu deuten und auf den Körper zu hören und auf eigene Bedürfnisse zu achten.

    Man sollte nur essen, wenn man wirklich hungrig ist. Zwischen Hunger und Appetit zu unterscheiden ist jedoch nicht immer leicht und verlangt ein gutes Körpergefühl.

    Fazit
    Bei der Ernährung geht es nicht darum, wie groß die Portion ist. Es geht darum was man isst, welche Qualität die Lebensmittel haben, wie sie auf einen wirken. Es hängt davon ab, wie man sie zubereitet, wie hoch die Wertschätzung der Lebensmittel ist, wie viel Liebe in ein Gericht gesteckt wird, mit wie viel positiver Energie es zu einem Gericht verwandelt wird und wie achtsam man dieses isst.

    Je reiner dein Körper und Leben ist, desto weniger Hunger wirst du haben und brauchst du allgemein in deinem Leben. Wer glücklich ist, benötigt weniger, konsumiert weniger, hat weniger ein Problem minimalistischer zu leben, hängt weniger an materiellen Dingen.

    Ich z.B. denke in glücklichen Momenten immer am wenigsten an Konsum, denn dann bin ich ganz bei mir. Und in glücklicher Stimmung bin ich sehr oft, seit ich die für mich beste und passendste Ernährung gefunden habe und: weil ich viel mäßiger esse, als früher.

    Seit dem gehöre ich auch zur Gruppe A. 🙂

    Zu welcher Gruppe gehörst du? Hast du schon Veränderungen an deinem Ess- oder Konsumverhalten spüren können?

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  • 8 Gründe, warum unsere Vorfahren keine Unverträglichkeiten hatten

    8 Gründe, warum unsere Vorfahren keine Unverträglichkeiten hatten


    Nahrungsmittelunverträglichkeiten

    Ob Laktose-, Gluten-, Histamin-Intoleranz oder Fructosemalabsorption, etc. – Nahrungsmittelunverträglichkeiten nehmen heute fast schon exponentiell zu. Aber auch über allerlei Allergien wird immer häufiger geklagt.

    Und das ist nur die Spitze des Eisberges, denn es gibt viele Menschen, die eine Unverträglichkeit haben, es aber noch nicht wissen oder spüren.

    Aber was ist der Grund, dass diese Probleme besonders in der heutigen Zeit so stark zunehmen? In wie weit haben sich die Bedingungen und unser Lebensstil verändert?

    Warum hatten unsere (Ur-)Großeltern keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

    1. Saisonale & regionale Lebensmittel

    Lebensmittel kamen von Bauernhöfen oder wurden auf kleinen Märkten erstanden. Diese Lebensmittel waren frisch. Sie kamen aus der Umgebung, hatten keine langen Transportwege hinter sich und wurden nicht lange gelagert. Es handelte sich um saisonales Obst und Gemüse, das meist reif geerntet wurde – im Rhythmus der Natur. Deshalb – und auch aufgrund der geringeren Lagerzeiten – waren diese Lebensmittel nährstoffreicher.

    Oft enthielten (bzw. enthalten) alte Obst- und Gemüsesorten oder Wildformen viel mehr Nährstoffe als die heutigen auf Süße, harmonischen Geschmack und wenig Bitterstoffe gezüchteten Sorten.

    Zudem war es in dieser Zeit noch nicht üblich, Lebensmittel in irgendeiner Form zu konservieren. Sie waren weniger oder gar nicht verarbeitet und enthielten somit noch alle wertvollen Inhaltsstoffe.

    Da es zu jeder Saison andere Lebensmittel gab, war die Abwechslung in der Ernährung groß und Lücken in der Nährstoffversorgung wurden so automatisch geschlossen.

    Je länger das Mindesthaltbarkeitsdatum, desto kürzer dein Leben!

    2. Geringerer Einsatz von Chemie

    Biologischer Anbau war damals Standard. Bio war früher konventionell. Der Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln nahm erst Mitte des 20. Jahrhunderts stetig zu. Lebensmittel enthielten aufgrund der weniger ausgelaugten Böden mehr Nährstoffe – und natürlich weniger Chemikalien, die sich negativ auf den menschlichen Körper auswirken können.

    Gentechnisch veränderte Pflanzen waren unseren Vorfahren fremd und fanden daher auch noch keinen Einsatz in Tierfuttermitteln.

    Auch Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen, Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker wurden nicht verwendet.

    In der Tierhaltung wurden noch kein Antibiotika und keine Hormone eingesetzt, was bei den damaligen Haltungsbedingungen auch nicht erforderlich war. Fleisch war völlig unbelastet.

    Eigentlich war alles unbelasteter.

    3. Weniger Zucker
    Zucker gab es – wenn überhaupt – nur in geringen Mengen.

    Zu viel Zucker zerstört die Darmflora und schwächt somit das Immunsystem. Wenn falsche Darmbakterien überhand nehmen oder sich der Candida-Hefepilz (der Zucker liebt) ausbreitet, kommt das komplexe und fein austarierte System im Darm durcheinander. Dies kann maßgeblich verantwortlich für die Entstehung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein.

    4. Weniger Getreideverzehr
    Heute wird Getreide auf einen möglichst hohen Ertrag und auf Resistenz gegen verschiedene Umwelteinflüsse und Schädlinge gezüchtet. Außerdem soll es einen möglichst hohen Glutengehalt haben (bis zu 50% Gluten), um die Backeigenschaften zu verbessern. Es ist mit dem Getreide, das man vor 100-200 Jahren oder früher verwendete (nur rund 5% Gluten), nicht mehr zu vergleichen.

    Unser Körper – der sowieso nicht für den Verzehr von (glutenhaltigem) Getreide ausgelegt ist – konnte sich zudem in der kurzen Zeit nicht an die Veränderungen des Getreides gewöhnen. Kein Wunder also, dass es inzwischen mehr als 200 klinisch bestätigte Zusammenhänge zwischen Gluten und gesundheitlichen Beschwerden gibt. (Meinen persönlichen Erfahrungsbericht dazu findest du hier)

    Zudem aßen unsere Vorfahren viel weniger Getreide, wie heute allgemein konsumiert wird. Früher wurden viel mehr tierische Produkte, Gemüse und Obst gegessen. Viele Menschen essen heute locker 3 Mal am Tag Getreideprodukte in verschiedenen Formen.

    Der Darm macht das irgendwann nicht mehr mit, er kann nicht mehr so funktionieren, wie er soll.

    5. Mehr Bewegung in der Natur
    Unsere Vorfahren arbeiteten jeden Tag hart und hatten demnach viel körperliche Bewegung. Außerdem verbrachten Sie den Großteil ihrer Zeit draußen an der frischen Luft in Mutter Natur und nicht sitzend im Büro oder vor dem Fernseher.

    Das ist mit ein Grund, weshalb unsere (Ur-)Großeltern einen gesunden Stoffwechsel hatten.

    Weil sie einen gesunden und gut funktionierenden Körper und Stoffwechsel hatten, war ihr Körpergefühl besser. Sie aßen nach Gefühl. Niemand machte damals Diäten oder zählte Kalorien. Ihr Verlangen zeigte ihnen genau die Bedürfnisse ihres Körpers.

    6. Eigene & schonende Zubereitung der Nahrung
    Sie kochten ihr Essen selber und erhitzten ihre Nahrung – wenn überhaupt – nur mit Feuer. Mikrowellen, Induktionsherde, Fritteusen oder Teflon-Pfannen gab es nicht (und sind meines Erachtens auch heute eher schlecht als recht).

    Fertiges Essen zu kaufen, war keine Option und in Restaurants zu gehen war Luxus.

    Babys bekamen gesunde und wichtige Muttermilch, keine Ersatzprodukte. Dies ist die Basis für eine gut funktionierende Darmflora und ein gutes Immunsystem – auch im späteren Alter.

    7. Zum Verzehr gedachte Tiere wurden vollständig verwertet
    Während wir heute im Supermarkt fast nur Fleisch an sich oder zu Wurst verarbeitet bekommen, wurden damals alle Teile eines Tieres genutzt oder verwertet. Es wäre viel zu kostbar gewesen, hier etwas wegzuwerfen. Die Knochen samt Knochenmark wurden meist für Brühen und Suppen verwendet. Die meist zarten und aromatischen Innereien war beliebter und wichtiger Bestandteil des Abendessens.

    Fleisch hatte damals eine viel bessere Qualität wie heute (Weidehaltung, 100% natürliches Futter, kein Antibiotika-Einsatz, “Bio-Qualität”,…) und insbesondere Organfleisch und andere tierische Teile waren dadurch noch nährstoffreicher als heute und hatten sozusagen medizinische Wirkung.

    Wichtig ist auch, dass sie hauptsächlich gesunde gesättigte Fette aßen, die sich in Fleisch, Butter, Schmalz, etc. befinden. Billiges raffiniertes Pflanzenöl oder gehärtete Fette gab es damals nicht.

    8. Vertrauen in die Selbstheilungskräfte
    Unsere (Ur-)Großeltern gingen nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt, wie es heute oft der Fall ist.

    Zum Doktor ging man früher nur, wenn man verletzt war oder in Lebensgefahr schwebte.

    Erkältungen oder Fieber wurden auskuriert und mit Hausmitteln behandelt. Medikamente und deren Einnahme gab es noch nicht in dem Maße wie heute.

    Sie vertrauten den Selbstheilungskräften des Körpers. Leider geht dieses Vertrauen immer mehr verloren – aber auch deshalb, weil die Selbstheilungskräfte aufgrund vieler heutiger schlechter Lebens- und Ernährungsweisen abnehmen.

    Unsere Ernährungsweise beeinflusst jede Zelle unseres Körpers. Und die Gesundheit unserer Zellen hängt von unserer Ernährung und unserem Lebensstil ab. Aus Zellen wird Gewebe, aus Gewebe werden Organe und letztendlich sind wir ein wunder-volles System aus Organen. Wenn wir uns schlecht ernähren nimmt jede Zelle, jedes Gewebe und jedes Organ Schaden. Besonders im Darm kann eine kleine Veränderung sich auf die vielen dort ablaufenden Prozesse auswirken und das ganze System aus dem Gleichgewicht bringen. Das wiederum kann sich negativ auf die Verträglichkeit mancher Lebensmittel auswirken und deshalb Nahrungsmittelunverträglichkeiten hervorrufen.

    Ich kenne viele, die bei diesem Thema behaupten, dass es etwas mit Vererbung zu tun hat. Ich glaube jedoch nicht, dass man Nahrungsmittelunverträglichkeiten (und auch vieles Andere) auf Vererbung schieben kann, denn wieso sollen wir etwas vererbt bekommen, das heute so stark zunimmt und das unsere vorigen Generationen nicht kannten?

    Welche Erfahrungen hast du gemacht? Konntest du dir mit einer Ernährungsumstellung helfen?

    Wenn ja, dann kannst du stolz auf dich sein, dass du die Wichtigkeit der Ernährung und deines Lebensstils für deine Gesundheit erkannt hast. 🙂

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