Kategorie: Natur ganzheitlich

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  • Die Strahlung der Erde Natürliche Strahlung – Erdstrahlung Technische bzw. künstliche Strahlung

    Die Strahlung der Erde Natürliche Strahlung – Erdstrahlung Technische bzw. künstliche Strahlung


    Avatar von TA KIDas Erwachen der Valkyrjar

    Natürliche Strahlung – Erdstrahlung – Technische bzw. künstliche Strahlung

    Auf unserer Erde gibt es drei verschiedene Strahlungsarten: die natürliche Strahlung, die Erdstrahlung und die künstliche bzw. technische Strahlung. Im Gegensatz zu der natürlichen Strahlung kann energieentziehende Erdstrahlung und technische bzw. künstliche Strahlung unser Immunsystem schwächen, das biologische Kommunikationssystem beeinflussen und somit unsere Gesundheit gefährden.

    Natürliche Strahlung, kosmische Strahlung

    Die natürliche Strahlung ist eine lebensnotwendige und gesunde Strahlung, ohne die sonst zweifellos kein Leben auf der Erde möglich wäre. Die Naturenergien befinden sich in einem ständigen Gleichgewicht und sorgen für die Balance des Lebens. Somit ist die natürliche Strahlung die Grundlage des biologischen Lebens.

    Erdmagnetfeld, Sonnenstrahlung

    Unser Erdmagnetfeld dient als Schutzschild für die aus dem Weltraum kommende kosmische Strahlung und schirmt uns vor hochenergetischen Teilchen aus dem Kosmos ab. Nur durch das Zusammenspiel des Erdmagnetismus mit der Wirkungsweise der Erdatmosphäre und dem Sonnenlicht als Wärmestrahlung, ist Leben auf unserem Planeten möglich. Die…

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  • Neue Studie: Zitronenduft verlangsamt Leberkrebs – Kopp Online

    Neue Studie: Zitronenduft verlangsamt Leberkrebs – Kopp Online


    Neue Studie: Zitronenduft verlangsamt Leberkrebs

    Antonia

    Laut einer neueren Studie von Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum können Riechrezeptoren bei Diagnose und Therapie von Leberkrebs von Nutzen sein. Besonders das Monoterpen Citronellal wurde als mögliches Mittel zur Identifizierung und Behandlung kanzeröser Leberzellen untersucht.

    Grundlage dieser Entdeckung waren frühere Untersuchungen, wonach Terpene, die den pflanzlichen ätherischen Ölen ihren charakteristischen Duft verleihen, das Krebswachstum unterdrücken. Diese Studie konzentrierte sich ausschließlich auf Citronellal, die Ergebnisse sind vielversprechend.

    Wie Zitronenduft bei Diagnose und Behandlung von Leberkrebs eine Rolle spielen kann

    In der Zeitschrift Archives of Biochemistry and Biophysics, die die Studie veröffentlichte, hieß es über die Ergebnisse:

    … eine Wirkung auf die Progression des hepatozellulären Karzinoms. Hiermit liefern wir erstmals Daten über den von (-)-Citronellal in menschlichen hepatozellulären Karzinomzellen ausgelösten molekularen Mechanismus. Der identifizierte Riechrezeptor könnte als potenzielles therapeutisches Ziel bei der Krebsdiagnose und -behandlung dienen.

    Insgesamt zeigte sich, dass Citronellal bei hepatozellulärer Progression, allgemein bekannt als »Leberkrebs«, die Zellproliferation reduzierte.

    Als Ursache von Leberkrebs gelten übermäßiger Alkoholkonsum, Zirrhose und Hepatitis; in den USA fordert er bis zu 24 550 Todesopfer pro Jahr. In Deutschland ist er mit etwa 8900 Opfern jährlich die dritthäufigste tumorinduzierte Todesursache.

    Bei ihrer Untersuchung konzentrierten sich die Forscher auf das Citronellal, eine Untergruppe der Terpene. Diese lösen durch die Aktivierung von Riechrezeptoren Zellsignalwege aus. Anhand eines Lebertumor-Modells fanden die Forscher, dass der

    »… entscheidende Riechrezeptor OR1A2 in Leberzellen vorhanden und für die Reaktion der Zelle verantwortlich ist. Wird den Zellen die Möglichkeit genommen, diesen Rezeptor zu bilden, reagieren sie nicht mehr auf die Terpene.«

    Zu ihrer Entdeckung erklären die Wissenschaftler: »Die Ergebnisse sind ein neuerliches Beispiel für die Bedeutung von Riechfaktoren außerhalb der Nase, sie wecken die Hoffnung, für die Krebstherapie neue Medikamente ohne schwere Nebenwirkungen entwickeln zu können.«

    Die Kraft des Dufts kann die Heilung mentaler und körperlicher Erkrankungen unterstützen

    Die heilende Kraft von Düften findet mittlerweile mehr Beachtung. Die ganzheitlich orientierte Ärztin Dr. Julie Chen empfiehlt ihren Patienten häufig eine Aromatherapie. Sie kommen zu ihr mit verschiedenen mentalen und körperlichen Krankheiten und Beschwerden, von Depression bis zur rheumatoider Arthritis. Für Dr. Chen ist Zitrone ideal für Patienten mit Erschöpfung, Kopfschmerzen, Depression, Muskelschmerzen und Magenverstimmung.

    »Wenn wir einen Duft einatmen, kommen die Moleküle mit unserem olfaktorischen Epithel, unseren Rezeptoren in der Nase, in Kontakt«, erklärt sie.

    »Die Übermittlung des Signals über den Kontakt mit dem Duftmolekül an das Gehirn führt zu Interpretation des Dufts in den Hirnarealen, die für Gedächtnis, sensorische Perzeption und allgemeine Verarbeitung zuständig sind, und weiterhin zu einer Drüse im Gehirn, die die chemische Ausscheidung an das Blut und andere Gehirnbereiche steuert, um nur einige der Wirkungen zu nennen.«

    Wie Dr. Chen erklärt, reagieren Menschen unterschiedlich auf verschiedene Düfte. Wichtig sei es deshalb, diejenigen zu finden, die eine positive Antwort auslösen: »…Sie brauchen nur genau den Duft auszuwählen, der Ihnen hilft, sich geistig und körperlich besser zu fühlen, den Rest erledigen Nase und Gehirn.«

    Quellen:

    sciencedaily.com 

    sciencedirect.com 

    huffingtonpost.com

    viaNeue Studie: Zitronenduft verlangsamt Leberkrebs – Kopp Online.

  • Thymian als super natürliches Antibiotikum

    Thymian als super natürliches Antibiotikum


    Thymiane

    Hallo zusammen liebe Freunde,

    Antibiotika sind das Verlegenheits-Medikament in der Schulmedizin. Sie werden so bedenkenlos eingesetzt, dass sich mittlerweile bereits zahllose Resistenzen entwickelt haben – die Antibiotika sind gegen den krankmachenden Keim einfach wirkungslos geworden!

    Besonders fatal zeigt sich das bei dem resistenten Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus), der schon etliche Patienten das Leben gekostet hat.

    Der Extrakt einer bunt blühenden Pflanze vernichtet zuverlässig MRSA-Keime, bei denen Antibiotika machtlos sind!

    Zum Glück können Sie jetzt auch ab sofort die großartigen Heilwirkungen der Natur für Ihre Gesundheit einsetzen.

    Thymian ist eines der wirksamsten natürlichen Antibiotika. Das in den Blättern und Blüten enthaltene Thymol wirkt sowohl auf Bakterien als auch auf Pilze und Viren wachstumshemmend, regt die Tätigkeit des Flimmerepithels in den Atemwegen an und verflüssigt zähen Schleim in den Bronchien. Die Gerbstoffe verstärken die entzündungshemmende Wirkung des Thymols und regulieren gleichzeitig die Verdauung. Die Flavonoide haben eine östrogenartige Wirkung, weshalb Thymian in der Volksheilkunde als Frauenmittel galt. So wirkt Thymian:

    – entzündungshemmend

    – krampflösend

    – desinfizierend

    – verdauungsfördernd

    – schleimlösend

    – beruhigend

    Grundrezept für Thymiantee:

    Übergießen Sie 1-2 TL Thymiankraut mit 250 ml kochendem Wasser und seien Sie den Tee nach 10 min. ab. Bei Husten sollten Sie den Tee mit Honig gesüßt trinken, bei Verdauungsbeschwerden ungesüßt. Mit dem abgekühlten Tee können Sie auch gurgeln oder Wunden damit abtupfen.

    Inhalation bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen:

    Geben Sie etwa 2 EL getrockneten Thymian in eine große Schüssel und übergießen Sie ihn mit ca. 2 l kochendem Wasser. Inhalieren Sie nun den aufsteigenden Dampf für 10-15 Minuten wobei Sie Ihren Kopf mit einem großen Handtuch bedecken, damit der heilende Dampf nicht entweichen kann.

    Thymianbad bei Erkältungen:

    Geben Sie einige Tropfen ätherisches Thymianöl (Bioladen oder Reformhaus)in ein 37-38C warmes Vollbad. Entspannen Sie für etwa 20 Minuten im warmen Wasser und atmen Sie dabei die entzündungshemmenden Dämpfe ein.

    Hier noch ein Link zu Thymian auf Wikipedia

    Bleibt gesund und fit. Gruss euer Harley

  • Rätsel um die Entstehung von Löchern im Käse gelöst

    Rätsel um die Entstehung von Löchern im Käse gelöst


    Löcher im Käse

    Löcher im Emmentaler.

    Copyright: AlMare (Wikimedia Commons) CC BY-SA 3.0

    Bern (Schweiz) – Sie dachten, Sie wüssten bereits ganz genau, wie die Löcher im berühmte “Schweizer Käse” entstehen? Falsch. Obwohl die Frage schon seit 1917 erforscht wird, haben Schweizer Wissenschaftler erst jetzt das Rätsel gelöst, wie die Löcher in den Käse kommen.

    Eine neue Studie des Schweizer Kompetenzzentrums des Bundes für landwirtschaftliche Forschung “Agroscope” und der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) zeigt, dass die Lochbildung in Käse alles andere als Zufall ist.

    “Die Faszination am Phänomen Lochbildung hat seit jeher die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen”, erläutert die Agroscope-Pressemitteilung. “Bereits im Jahr 1917 hat der Amerikaner William Clark einen ausführlichen Übersichtsartikel über die Lochbildung in Emmentaler veröffentlicht, in dem der Stand der damaligen Forschungsarbeiten zur Aufklärung dieses Rätsels zusammengefasst wurde. Dass die Lochbildung durch Kohlendioxid der Bakterien (Propionsäurebakterien, Milchsäurebakterien etc.) verursacht wird, war damals eher noch eine Hypothese als eine gesicherte Erkenntnis, zumal immer noch unbekannt war, welche Bakterien und Gärungsprozesse zur Gasbildung im Emmentaler beitragen. Umso mehr erstaunt es, dass bereits damals gerätselt wurde, ob der Entstehungsort der Löcher rein zufällig ist oder nicht.”

    http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de

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    Auch in den vergangenen Jahrzehnten gab es immer wieder Bemühungen, dieses Rätsel wissenschaftlich aufzuklären. Während es zum Beispiel im Emmentaler früher im Winter eher zu viele Löcher gab, zeigte Käse in den letzten 10-15 Jahren vermehrt eine zu sparsame Lochung, was als sogenannter “Löcherschwund” bezeichnet wurde: “Dieses Phänomen hat man auf die verbesserte Melktechnik und die damit verbundene, immer sauberere Milch zurückgeführt.”

    Die Forscher von Agroscope konnten nun ihren Verdacht bestätigen, wonach kleinste Heupartikel in der Milch möglicherweise die gesuchten Mikropartikel sind, welche die Entstehung der Löcher im Käse auslösen.

    Um die Entwicklung der Löcher (Anzahl, Größe und Verteilung) im Käse im Verlauf der Reifung von 130 Tagen studieren zu können, haben Agroscope und die Empa eine neue Methode zur Erfassung der Lochbildung mittels Computertomographie entwickelt. Die Ergebnisse der Versuchsreihen waren selbst für die Forschenden verblüffend. “Je nach Dosierung der Heupartikel konnte die Anzahl der Löcher in den Käsen fast nach Belieben gesteuert werden.”

    Dank dieser Entdeckung lasse sich nun auch das Rätsel vom “Löcherschwund” wissenschaftlich erklären: “Das traditionelle Melken im Stall mit offenen Kesseln wurde in den letzten Jahrzehnten komplett durch moderne, geschlossene Melksysteme abgelöst. Diese technischen Verbesserungen bei der Melktechnik haben die Gefahr von unerwünschten mikrobiologischen Kontaminationen verringert, gleichzeitig aber auch den Eintrag von mikroskopisch kleinen Heupartikeln in die Milch reduziert. Dadurch sind auch weniger ‘Lochansatzstellen’ im Käse gebildet worden.”

    Dass es für die Herstellung von traditionellem Käse neben Milch, Lab und Bakterienkulturen auch eine Prise Heustaub braucht, sei “ein schönes Beispiel, dass die Produktion und Verarbeitung von Rohmilch zu Käse auch heute noch eng miteinander verbunden sind.”

    © grenzwissenschaft-aktuell.de

    viaRätsel um die Entstehung von Löchern im Käse gelöst.

  • Jahrhundertlüge! Stellt euch vor: Erdöl & Erdgas gäbe es unendlich und wir zahlen uns dumm

    Jahrhundertlüge! Stellt euch vor: Erdöl & Erdgas gäbe es unendlich und wir zahlen uns dumm


    Thomas Gold: Biosphäre der heißen Tiefe

    Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen, kaum bekanntes Basiswissen, aber mit enthüllendem Inhalt. Es ist unfassbar wie wir alle betrogen und abgelockt werden. Aber seht euch das Video selbst an und verbreitet diese Information, das muss die ganze Welt erfahren.

    Gruss euer Harley

    Veröffentlicht am 20.03.2015

    Der Achitekt Konrad Fischer erzählt uns die Hintergründe, was das Öl Geheimnis angeht. Sind Öl, Gas und Kohle fossile Vorkommen? Das haben wir in der Schule gelernt, aber entspricht es auch der Wirklichkeit?

    viaERDÖL ist KNAPP??? Enthüllendes Interview m. Konrad Fischer – YouTube.

  • Migräne natürlich und wirkungsvoll stoppen

    Migräne natürlich und wirkungsvoll stoppen


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    (Zentrum der Gesundheit) – Migräne setzt schachmatt. Meist ist das Bett der einzige Ort, an dem es sich mit Migräne aushalten lässt. Migräne gilt bislang als unheilbar. Ihre Ursache ist unbekannt. Ja, selbst über die möglichen Auslöser (Trigger) einer Migräne streitet man sich. Sicher ist jedoch, dass ein Magnesiummangel die Entstehung einer Migräne fördern kann. Erfahrungen zeigen ferner, dass ein ganzheitlicher Massnahmenkatalog die Migränehäufigkeit deutlich reduzieren, ja, die Migräne häufig sogar ganz zum Verschwinden bringen kann. Erfahren Sie bei uns, wie Sie Ihre Migräne erfolgreich verabschieden können!

    Migräne – Viel mehr als Kopfschmerz

    Auch wenn bei einer Migräne in der Regel immer auch Kopfschmerzen auftreten, so handelt es sich bei Migräneattacken nicht ausschliesslich um Kopfschmerzen. Es existieren grundsätzlich zwei Typen der Migräne: Eine Migräne mit und eine Migräne ohne so genannte Aura. In beiden Fällen kommt es jedoch zu ähnlichen Symptomen wie beispielsweise Übelkeit, Brechreiz und einer extremen Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusche.

    Die Migräne mit Aura beginnt mit einer Vorstufe, die sich in Sehproblemen und einem Schwindelgefühl äussert. Erst dann folgen die Kopfschmerzen. Eine Migräne ohne Aura beschreibt hingegen schwere Kopfschmerzen, die sich mit der Zeit pulsierend äussern und oftmals Hand in Hand mit Übelkeit und Brechreiz auftreten – manchmal gar über Tage hinweg.

    So kann ein Migräneanfall zwischen 4 und 72 Stunden andauern. Die Anfallshäufigkeit variiert von wenigen Tagen im Jahr bis hin zu extremen Fällen mit fast täglichen Migräneattacken.

    Achtung: Migräne ist nicht mit Kopfschmerzen zu verwechseln. Während mindestens 50 Prozent der Bevölkerung immer wieder unter Kopfschmerzen leiden, sind davon „nur“ ca. 10 bis 12 Prozent von Migräne betroffen.

    Schulmedizinische Therapie bei Migräne

    Treffen die oben beschriebenen Migräne-Symptome auf Sie zu und berichten Sie davon Ihrem Arzt in der Hoffnung, Hilfe zu erhalten, wird er Ihnen in den allermeisten Fällen zunächst einmal die „frohe“ Botschaft übermitteln, dass Migräne nicht heilbar sei. Anschliessend werden Ihnen Schmerzmittel und/oder Medikamente auf Basis sog. Triptane verschrieben.

    Triptane verengen die Blutgefässe im Gehirn und wirken daher der bei Migräne typischen Gefässerweiterung entgegen. Sie bringen jedoch auch sehr oft Nebenwirkungen wie Schwindel, Hitzewallungen, Herzklopfen und Schwächeanfälle mit sich, so dass viele Menschen unter Einwirkung dieser Arzneimittel zwar unter weniger Schmerzen leiden, jedoch nach wie vor nicht in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen. Auch an Autofahren ist mit Triptanen nicht leise zu denken.

    Finden Sie die Ursache Ihrer Migräne!

    Da viele Menschen – sobald sie ihre persönliche Migräne-Ursache gefunden haben – dauerhaft schmerz- und migränefrei werden, lohnt es sich deutlich, die an jeder Ecke zu lesende und hörende Prophezeiung, Migräne sei unheilbar, in Frage zu stellen und sich davon nicht verunsichern zu lassen. Stattdessen raten wir Ihnen, sich konsequent und motiviert auf den Weg der Ursachenforschung zu begeben und nie aufzugeben, bevor Sie nicht Ihre persönliche Migräne-Ursache gefunden und aus der Welt geschafft haben.

    Denn was wäre die Alternative? Ein Leben lang Medikamente zu nehmen? Seinem Körper die Nebenwirkungen der starken Arzneimittel zumuten? Kopfschmerz- und Migränebetroffene sind übrigens wie kaum eine zweite Patientengruppe von Medikamentenmissbrauch gefährdet. Werden jedoch zu oft Kopfschmerzmedikamente in hoher Dosierung eingenommen, kann es zum sog. Rebound-Kopfschmerz kommen – einem Kopfschmerz, der aufgrund der Medikamente eintritt.

    Es lohnt sich also deutlich, nach Wegen und Lösungen zu suchen, die den Ausstieg aus diesem Teufelskreis ermöglichen. Unsere Hinweise in diesem Artikel werden Ihre Chance, dass Sie Ihren persönlichen Migräne-Trigger bzw. Ihre persönliche Migräne-Ursache finden, enorm erhöhen. Sie können dann die entsprechenden Massnahmen ergreifen und auf diese Weise Ihre Migräne besiegen oder zumindest die Zahl Ihrer Migräneattacken deutlich reduzieren.

    Entwicklung einer Migräne

    Bei der Migräne kommt es nach anfänglicher Engstellung von Gefässen im Kopf zu einer anschliessenden Weitstellung, was jetzt die eigentlichen Schmerzen verursacht. Es handelt sich bei der Migräne also zum Teil auch um eine Funktionsstörung der Gefässe. Verschiedene Botenstoffe (so genannte Neurotransmitter) – wie beispielsweise das Serotonin – sind an dieser Funktionsstörung beteiligt, da das Serotonin auf die Blutgefässe im Gehirn eine erweiternde Wirkung hat.

    Normalerweise wirkt das Serotonin stimmungsaufhellend, entspannend, schlaffördernd, antidepressiv und schmerzhemmend. Bei Migräneanfällen kommt es jedoch zu einer verstärkten Serotonin-Ausschüttung. Dieser übermässig erhöhte Serotoninspiegel stimuliert das Brechzentrum im Gehirn, ist für die Symptome der Migräne-Vorstufe, sowie auch zum Teil für die Schmerzentwicklung mit verantwortlich.

    Zusätzlich erhöhen bei Migränepatienten so genannte Trigger die Wahrscheinlichkeit einer Migräneattacke.

    Migräneauslöser – Trigger

    Umwelteinflüsse oder körpereigene Disharmonien, die eine Migräne hervorrufen können, nennt man Trigger. Dabei kann es sich um chemische Dämpfe, grelles Licht, flimmerndes oder ständig aufblitzendes Licht, um Lärm, plötzlichen Wetterumschwung und Veränderungen des Luftdrucks handeln.

    Genauso gehören Stress, Aufregung und psychische Überlastung sowie Schlafmangel, Alkohol und unregelmässige Mahlzeiten zu jenen Vorkommnissen, die von Betroffenen häufig als Trigger einer Migräneattacke genannt werden.

    Migräne durch Blutzuckerschwankungen

    Sehr differenziert betrachten sollte man den Trigger „unregelmässige Mahlzeiten“. Wer sich gesund ernährt und über eine gesunde Blutzuckerspiegelregulation verfügt, hat auch mit unregelmässigen Mahlzeiten kein Problem. Der Körper reguliert in diesem Fall zuverlässig den Blutzuckerspiegel, so dass es nicht so schnell zu bedenklichen Unterzuckerphasen kommen kann – auch dann nicht, wenn der Betreffende sich dazu entscheidet, einige Tage lang zu fasten.

    Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn sich jemand gerne von Mahlzeiten aus isolierten Kohlenhydraten (Weissmehlgebäck, Marmelade, süsse Teilchen, Süssigkeiten, gesüsste Getränke, weisser Reis, helle Teigwaren u. a.) ernährt. Dann steigt der Blutzuckerspiegel zunächst enorm an, was die Bauchspeicheldrüse dazu veranlasst, überreichlich Insulin auszuschütten.

    Insulin sorgt dafür, dass der Zucker – bis auf jenes Mindestmass, das immer vorhanden sein sollte – aus dem Blut verschwindet und in die Körperzellen hinein transportiert wird. Viel Zucker führt aber zur Ausschüttung von so viel Insulin, dass zu viel Zucker in die Zellen verfrachtet wird. Das Ergebnis ist ein zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie), der meist dazu führt, dass man erneut Hunger bekommt und wieder etwas isst.

    Kommt man jedoch während einer solchen Unterzuckerphase nicht dazu, erneut zu essen und gelingt es dem Körper auch nicht, seinen Blutzuckerspiegel selbständig wieder einzupendeln, dann kann die andauernde Unterzuckerphase bei migräneanfälligen Menschen eine Migräne triggern.

    Zusätzlich machen Unterzuckerphasen das Gehirn für sog. Excitotoxine extrem verwundbar. Als Excitotoxine gelten Botenstoffe wie z. B. das weiter unten genannte Glutamat, das in bestimmten Mengen wichtig für unser Gehirn ist, in übermässigen Mengen jedoch Schaden verursachen kann.

    Migräne durch Hyperinsulinismus

    Bei manchen Menschen, die sich seit Jahren bevorzugt von den oben genannten kohlenhydratreichen Speisen ernähren, hat sich nun jedoch bereits eine Insulinresistenz entwickelt. Das heisst, die Zellen reagieren nicht mehr auf Insulin, woraufhin der Insulinspiegel im Blut erhöht bleibt. Man spricht von Hyperinsulinismus.

    Hyperinsulinismus wurde bereits in zahlreichen Studien mit einer erhöhten Migräneanfälligkeit in Verbindung gebracht. In diesen Fällen erhöht also nicht eine Unterzuckerphase das Migränerisiko, sondern der hohe Insulinlevel. Dieser nämlich führt zu hohen Leptinwerten und Leptin wiederum – ein Sättigungshormon – ist in hohen Dosen ein bekannter Migränetrigger.

    Migräne durch Alkohol

    Die beiden möglichen Trigger Schlafmangel und Alkohol (und bei manchen Menschen auch Kaffee) fungieren meist nur dann als Trigger, wenn sie in gewissen Zeitabständen eintreffen, also für den Betroffenen keine Regelmässigkeit bedeuten.

    Wer beispielsweise jeden Abend erst um 2 Uhr morgens schlafen geht und um 8 Uhr frisch und fröhlich aufsteht, wird durch das späte Einschlummern sicher keine Migräneattacke erleiden. Wer sich hingegen immer um 23 Uhr aufs Ohr legt und grundsätzlich acht Stunden Schlaf benötigt, um ausgeruht zu sein, kann leicht Opfer einer Migräne werden, wenn er ausnahmsweise einmal erst um 2 Uhr morgens ins Bett kommt und womöglich schon wieder um 6 Uhr aufstehen muss.

    Genauso verhält es sich mit dem Alkohol. Wer jeden Tag dazu neigt, einen über den Durst zu trinken, wird in den seltensten Fällen – allein aufgrund des Alkohols – jeden Tag eine Migräneattacke erleiden.

    Bei jenem Migränepatienten jedoch, der normalerweise eher wenig Alkohol zu sich nimmt und dann bei einem Fest zwei Gläser Sekt trinkt, kann der ungewohnte Alkohol eine Migräne triggern. Hier ist es also empfehlenswert, Alkohol konsequent zu meiden.

    Manche Migränebetroffenen reagieren jedoch nicht bei jedem alkoholischen Getränk mit einer Migräne, sondern nur nach Rotwein, Sekt und Schampus. Wo liegt hier das Problem?

    Migräne und Histaminintoleranz

    Wenn sich eine Migräne pünktlich nach dem Genuss von Rotwein einstellt, Weisswein und andere Alkoholquellen hingegen deutlich weniger Probleme bereiten, dann könnte es sein, dass sich die Migräne hier infolge einer sog. Histaminüberempfindlichkeit oder Histaminintoleranz entwickelt.

    Im Rotwein entstehen im Laufe der alkoholischen Gärung reichlich Histamine, die zur Stoffklasse der sog. biogenen Amine gehören. Normalerweise werden Histamine im menschlichen Organismus wieder auf ein gesundes Mass abgebaut, was vom körpereigenen Enzym Diaminoxidase (DAO) erledigt wird. Wer jedoch – aus welchen Gründen auch immer – über zu wenig DAO verfügt, leidet am darauf folgenden Histaminüberschuss.

    Viele Menschen reagieren jetzt mit Fliessschnupfen, Verdauungsbeschwerden, Herzklopfen uvm. Manche aber auch mit einer Migräne.

    Darmsanierung hilft bei Migräne

    Da das Enzym DAO von den Zellen der Darmschleimhaut gebildet wird, ist eine wichtige Ursache des DAO-Mangels eine irritierte und beschädigte Darmschleimhaut. Gerade dies ist aber in der heutigen Zeit keine Seltenheit. Viele alltägliche Gegebenheiten zerstören die gesunde Darmflora und damit auch einen massgeblichen Schutzfaktor der Darmschleimhaut. Dazu gehören Antibiotika, Chlor im Trinkwasser, Fluoride in der Zahncreme und im Salz, Lebensmittelzusatzstoffe, eine Ernährung aus viel Zucker und ungesunden Fetten, reichlich Stress und vieles mehr.

    Werden jedoch Massnahmen zum Aufbau der Darmflora evtl. im Rahmen einer Darmreinigung durchgeführt, dann kann man der Darmschleimhaut ihren gesunden Schutzmechanismus zurückgeben und sowohl ihr als auch jenen Zellen zur Regeneration verhelfen, die DAO produzieren. Die Histaminintoleranz kann auf diese Weise abgebaut und das Risiko für eine histamin-getriggerte Migräne auf ein Minimum reduziert werden.

    Weitere starke Histaminquellen und daher auch Migränetrigger für histaminempfindliche Menschen können neben Rotwein insbesondere lang gereifte Käsesorten, Fischkonserven, geräucherter Fisch, fermentierte Gemüse (Sauerkraut), fermentierte Sojaprodukte (Miso, Tempeh), viele Wurstsorten sowie Essig (besonders Weinessige, weniger Apfelessig) und in Essig Eingelegtes sein.

    Bei Histaminintoleranz gilt es noch viele weitere Details zu beachten, die an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden. Bitte lesen Sie dazu unseren Info-Text zur Histaminintoleranz.

    Biogene Amine triggern Migräne

    Neben Histamin gibt es noch weitere biogenen Amine, die sich in Lebensmitteln befinden und eine Migräne triggern können. Zwei der wichtigsten heissen Tyramin und Phenylethylamin. Beide können – ähnlich wie Histamin – im Zuge von Gärungs- und Fermentationsprozessen beim Abbau von Proteinen entstehen. Sie befinden sich daher in lang gereiftem Käse (besonders Tilsiter, aber auch Blauschimmel- und Briekäse), Wein, Kakao, Essig, Rohwurst und Sauerkraut (hier nur Tyramin, nicht aber Phenylethylamin). Auch in manchen nicht fermentierten Lebensmitteln sind biogene Amine enthalten, z. B. in Bananen (Tyramin).

    Sollten Sie also zu Migräne neigen, dann lohnt es sich enorm, die genannten Lebensmittel eine Weile konsequent zu meiden.

    Die Pille: Häufiger Migräne-Trigger

    Auch hormonelle Einflüsse können für Migräneattacken empfänglich machen, so dass manche Frauen Zusammenhänge zwischen ihrem Zyklus und dem Auftreten einer Migräne beobachten. Besonders am Ende der zweiten Zyklushälfte, also kurz vor Beginn der Periode tauchen die gefürchteten Migräneattacken auf.

    Nicht selten leiden auch Pillenanwenderinnen – meist während der Einnahmepause der Pille – an Migräne, und zwar auch dann, wenn sie vor der Pilleneinnahme nie Probleme mit Kopfschmerzen hatten. Hormonelle Verhütungsmethoden gehören daher nicht unbedingt zu den Triggern, sondern vielmehr zu den Ursachen der Migräne.

    Wer also erst seit Einnahme der Pille an Migräne leidet, sollte unbedingt testen, wie sich die Migräne verhält, wenn die Pille wieder abgesetzt wird.

    Selbstverständlich kann nicht nur die Pille eine Migräne auslösen. Dies können auch andere hormonelle Verhütungsmethoden tun, sei es die Dreimonatsspritze, die Hormonspirale oder der Verhütungsring.

    Ein weiterer Faktor, der unmittelbar vor oder während der Periode zu einer Migräne führen kann, ist die Tatsache, dass viele Frauen bei Schmerzen während der Regel zu Schmerzmitteln greifen. Manche davon hemmen die Aktivität des Histamin abbauenden Enzyms DAO, so dass bei Migräne nach Einnahme von Medikamenten auch immer abgeklärt werden sollte, inwiefern sich die betreffenden Arzneimittelwirkstoffe auf den Histamin-DAO-Haushalt auswirken können.

    Glutamat triggert Migräne

    Weit weniger bekannt ist, dass der Lebensmittelzusatzstoff und Geschmacksverstärker Glutamat ein wichtiger Trigger für Migräne sein kann – wie eine genomweite Assoziationsstudie aus dem Jahr 2010 zeigte. Für diese Studie verglich das International Headache Genetics Consortium die Gene von 2.731 Migräne-Patienten aus drei europäischen Ländern mit denen von 10.747 gesunden Studienteilnehmern.

    Das Experten-Team fand heraus, dass Patienten mit einer bestimmten DNA-Variante auf Chromosom Nummer 8 mit einem signifikant höheren Migränerisiko zurecht kommen müssen als Patienten ohne diese genetische Besonderheit. Die Forscher lieferten auch eine Erklärung für diesen Zusammenhang: So scheine es, dass der entsprechende Genabschnitt für die Regulation des Glutamatspiegels zuständig sei.

    Glutamat hat nicht nur die Aufgabe, den Geschmack von Fertiggerichten zu verstärken, sondern fungiert ausserdem im Körper als Neurotransmitter (Botenstoff), der Botschaften zwischen den Nervenzellen und dem Gehirn transportiert. Eine Anhäufung von Glutamat an den Synapsen (Verbindungsstellen) der Nervenzellen im Gehirn, kann nun – so die Studienergebnisse – die Schlüsselrolle bei der Entstehung von Migräneattacken spielen.

    Wenn man bedenkt, dass Glutamat heutzutage in ausserordentlich vielen Fertigprodukten enthalten ist und nur noch in wenigen Restaurants ohne Glutamat gekocht wird, so lohnt es sich bei einer Neigung zu Migräne ganz enorm, Produkte mit Glutamat konsequent zu meiden, um damit den Glutamatlevel im Körper nicht noch zusätzlich zu erhöhen.

    Besonders glutamatreich sind ausserdem Würz- und Hefeextrakte, so dass beim Studieren der Zutatenliste von Fertigprodukten auch auf diese Begriffe geachtet werden sollte, wenn man Glutamat aus dem Weg gehen möchte.

    Alternativen sind im Hinblick auf Würzmittel hefefreie Gemüsebrühen sowie die reichliche Verwendung von frischen und getrockneten Kräutern, Würz-Ölen, Knoblauch, Ghee mit Kräutern (z. B. Salbei-Ghee) etc.

    Glutamat ist jedoch nicht der einzige Lebensmittelzusatzstoff, der Migränegeplagten zum Verhängnis werden kann. Auch der Süssstoff Aspartam ist im Gespräch, bei manchen Menschen Migräneattacken auslösen zu können.

    Aspartam als Migräne-Trigger

    Lieben Sie Light-Getränke? Zuckerfreie Kaugummis? Steht bei Ihnen Süssstoff statt Zucker auf dem Tisch? Und leiden Sie an Migräne? Dann könnte der Süssstoff Ihre Migräne triggern.

    Wissenschaftler vom Department of Pharmacology am Massachusetts College of Pharmacy in Boston beschrieben schon Ende der 1980er Jahre die Problematik, dass der reichliche Konsum von Diätdrinks zu einer signifikanten Erhöhung des Phenylalaninspiegels im Blutplasma und auch im Gehirn führen könne. Phenylalanin jedoch könne toxische Auswirkungen auf das Nervensystem haben, so dass Erfahrungsberichte mancher Menschen, die nach Aspartamkonsum an sich neurologische Probleme oder auch Verhaltensauffälligkeiten beobachten, nicht mehr überraschen.

    Viel später, nämlich in einer Studie aus dem Jahr 2008, berichten Forscher vom Department of Dermatology and Cutaneous Surgery an der University of Miami von Formaldehyd, das im Laufe der Verstoffwechslung aus Aspartam im Gewebe entsteht und als Migräne-Auslöser gerade bei Kindern und Heranwachsenden in Frage kommen könnte.

    Denken Sie daran, dass nicht nur Getränke und Kaugummis, sondern auch viele andere Diät- oder Light-Produkte sowie auch etliche Hustenbonbons oder Halsschmerzlutschtabletten mit Aspartam gesüsst sind. Wenn bei Ihnen also die Migräne gerade dann auftritt, wenn Sie an Husten und Heiserkeit leiden und eine Menge Bonbons gelutscht haben, sollten Sie beim nächsten Problem mit den Atemwegen einmal aspartamfreie Präparate probieren und abwarten, ob Ihre Migräne auch dann auftaucht.

    Ganzheitliche Massnahmen bei Migräne

    Zu den ganzheitlichen Massnahmen bei Migräne gehört nun natürlich zuallererst das äusserst sorgfältige Beobachten, welche der genannten Trigger bei Ihnen persönlich zu einer Migräne führen könnten. Meiden Sie am besten alle in Frage kommenden Trigger mindestens drei oder besser sechs Monate lang und notieren Sie sich in einem Migräne-Tagebuch die Auswirkungen auf Zahl und Intensität Ihrer Migräneattacken.

    Bleibt alles ruhig, können Sie nach und nach wieder jene Dinge in Ihr Leben integrieren, ohne die Sie langfristig nicht auszukommen glauben. Gehen Sie hier aber Schritt für Schritt vor, damit Sie – wenn eine erneute Migräne auftreten sollte – besser zuordnen können, wer oder was diese verursacht haben könnte.

    Zusätzlich empfehlen wir Ihnen die Umsetzung der folgenden naturheilkundlichen Massnahmen:

    1. Magnesium gegen Migräne

    Eine sehr häufige Ursache für Migräne ist ein chronischer Magnesiummangel. Im Jahr 2008 führten Wissenschaftler vom Neurologischen Institut der türkischen Erciyes Universität in Kayseri eine placebokontrollierte, randomisierte Doppelblindstudie an 40 Patienten mit Migräne (ohne Aura) durch. Das Ziel der Untersuchung war, die präventiven Effekte von Magnesium auf das Leiden näher zu erforschen.

    Die unter Migräne leidenden Patienten befanden sich im Alter zwischen 20 und 55 Jahren und berichteten von zwei bis fünf Migräne-Attacken pro Monat. 30 der 40 Patienten erhielten im Verlauf der Studie täglich 600 mg Magnesium. Die anderen 10 Teilnehmer der Untersuchung bekamen ein Placebopräparat.

    Der Versuchszeitraum beider Untersuchungsgruppen umfasste insgesamt drei Monate. Die der Behandlung folgende Analyse erbrachte, dass jene Teilnehmer, die das Magnesiumpräparat erhalten hatten, erheblich seltener Migräneanfälle erlitten, als die Placebo-Gruppe. Zudem waren diese Attacken weniger schwerwiegend und von geringerer Intensität.

    Man stellte fest, dass die Durchblutung in verschiedenen Gehirnarealen nach der Magnesiumbehandlung im Vergleich zum Ausgangszustand deutlich verbessert werden konnte. In der Placebogruppe liessen sich hier keine Veränderungen beobachten. Daraus schloss das Forscherteam:

    „Diese Ergebnisse lassen annehmen, dass Magnesium tatsächlich ein wirksames Mittel für die Migräneprophylaxe darstellt, insbesondere in Bezug auf die Migräne ohne Aura.“

    Magnesium hilft Kindern mit Migräne

    Selbst wenn Sie bei Migräne Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Acetaminophen (Paracetamol) nehmen, kann die zusätzliche Einnahme von Magnesium ein Segen sein – ganz besonders bei migränegeplagten Kindern und Jugendlichen. So konnten italienische Wissenschaftler des Department of Health Science der School of Medicine, University of Catanzaro zeigen, dass prophylaktisch verordnetes Magnesium die Häufigkeit von Migräneschmerzattacken verringerte.

    In ihrer 18monatigen und im Jahr 2013 veröffentlichten Studie untersuchten Gallelli et al. 160 Kinder zwischen 5 und 16 Jahren, die etwa viermal im Monat an Migräne litten. Die Kinder wurden in vier Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe (A) erhielt Ibuprofen, eine andere (B) Acetaminophen, eine dritte (C) Ibuprofen mit Magnesium und eine vierte (D) Acetaminophen mit Magnesium.

    In den Gruppen A und B verringerte sich zwar der Schmerz, aber die Häufigkeit der Migräneattacken konnte durch die Schmerzmittel logischerweise nicht eingedämmt werden. In den Magnesiumgruppen hingegen reduzierte sich die Häufigkeit der Migräne ganz signifikant. Auch konnte Magnesium die Schmerzintensität signifikant lindern.

    Magnesium lindert migränetypische Entzündungen

    Da Magnesium ferner entzündungshemmende Wirkung aufweist und man inzwischen u. a. aus einer prospektiven Fallkontrollstudie aus dem Jahr 2013 weiss, dass Migräne mit entzündlichen Vorgängen im Nervensystem einhergeht, wäre es auch aus diesem Grund äusserst empfehlenswert, bei einer Neigung zu Migräneattacken, zunächst die persönliche Magnesiumversorgung zu optimieren. Wie geht man hier am besten vor und was gilt es zu beachten?

    Was Sie bei der Einnahme von Magnesium beachten sollten

    Während die Nahrungsergänzung mit Calcium immer wieder empfohlen wird und in der Bevölkerung grossen Anklang findet – obwohl Calciummangel heutzutage kein gravierendes Problem darstellt – wird der sehr viel häufiger vorkommende Magnesiummangel oft ignoriert.

    Magnesiummangel ist die Folge der industriellen Agrarwirtschaft sowie der modernen Ernährung auf der Grundlage isolierter Kohlenhydrate und tierischer Produkte. Magnesium aber wird von vielen Experten mittlerweile als das Master-Mineral angesehen. Es spielt eine wichtige Rolle bei mehr als 300 zellulären Stoffwechselprozessen, unterstützt insbesondere Funktionen im Nervensystem, Muskelgewebe und im Herzen und ist sogar in der Osteoporoseprävention mittlerweile deutlich in den Mittelpunkt gerückt.

    Magnesium sollte unbedingt im richtigen Verhältnis (1 : 2) mit Calcium zugeführt werden, da beide Mineralstoffe dann optimal aufgenommen und verwertet werden können, während ein Calciumüberschuss (z. B. durch eine calciumreiche Ernährung mit reichlich Milchprodukten oder durch die Einnahme von reinen Calciumpräparaten) die Magnesiumverwertung hemmt.

    Praktischerweise trägt die ordnungsgemässe Magnesiumversorgung nicht nur zu einer sinnvollen Migräneprophylaxe bei, sondern wirkt sich – aufgrund der vielfältigen Eigenschaften des Magnesiums – in vielen anderen gesundheitlichen Bereichen (Bekämpfung chronischer Entzündungen, Osteoporoseprävention uvm.) ebenfalls höchst positiv aus.

    Magnesium zur Migräne-Prophylaxe

    Ganzheitliche bzw. naturheilkundliche Lösungen zur Magnesiumversorgung können folgendermassen aussehen:

    – Man nimmt verstärkt magnesiumreiche Lebensmittel zu sich (z. B. Amaranthbrot oder Amaranthriegel, Quinoa als Beilage oder in Form von selbst gemachten Burgern, Kürbiskerne als Snack, Sonnenblumenkerne (gekeimt, gemixt und gewürzt als Brotaufstrich), Mandeln (im basischen Kuchen), selbst zubereitete Hülsenfrüchte etc.)

    – Man nutzt das optimale Calcium-Magnesium-Verhältnis der Sango Meeres Koralle, deren Mineralstoffe sehr gut resorbiert werden und in hoher Bioverfügbarkeit vorliegen. Eine Tagesportion der Sango Meeres Koralle
    (1/4 bis ½ TL) deckt 76 % des Magnesiumtagesbedarfes.

    – Wer sich zusätzlich aus Gerstengrassaftpulver täglich einen Drink macht, versorgt sich bei 15 g Pulver (= 2 EL) mit weiteren ca. 50 mg Magnesium (12 bis 15 % des Tagesbedarfes).

    – Entscheidet man sich für eine reine Magnesiumsupplementation, dann kommt das transdermale Magnesiumchlorid in Frage. Es wird auf die Haut aufgetragen, einmassiert und gelangt über die Haut in den Blutkreislauf. Auf diese Weise werden mögliche Verluste im Laufe der Verdauung umgangen. Auch für Menschen mit Verdauungs- und Resorptionsproblemen ist das transdermale Magnesiumchlorid eine hervorragende Möglichkeit der Magnesiumversorgung.

    2. Kaffee gegen Migräne?

    Kaffee gilt als Hausmittel gegen Kopfschmerzen und Migräne. Doch wirkt Kaffee nicht immer. Schon gar nicht bei Menschen, die nie oder nur selten Kaffee trinken. Bei dieser Personengruppe gilt Kaffee gar als Migräne-Trigger. Genauso gefährlich im Hinblick auf eine sich anbahnende Migräne ist der übermässige Konsum von koffeinhaltigen Getränken, was ja nicht nur Kaffee, sondern auch Cola und Energydrinks betrifft.

    Für jene jedoch, die eine gewisse Migräneanfälligkeit ihr eigen nennen, regelmässig Kaffee trinken und folglich koffeinabhängig sind, kann das Auslassen der gewohnten Kaffeeration eine Migräne triggern. Wird dann Kaffee getrunken, also der Entzug unterbrochen, dann bessert sich auch die Migräne in manchen Fällen wieder.

    Wenn Sie sich das Kaffeetrinken abgewöhnen möchten, sollten Sie das – wenn Sie gleichzeitig zu Migräne neigen – schrittweise und nicht plötzlich tun.

    Koffein ist also sicher kein Allheilmittel bei Migräne und seine Verabreichung sollte ganz individuell der persönlichen Situation des Betroffenen entsprechend angepasst werden. Falls Sie auf Ihren Kaffee nicht verzichten möchten, finden Sie hier Rezepte für eine schonende Zubereitung von „gesundem“ Kaffee.

    Lesen Sie auch: Ist Kaffee gesund?

    3. Guarana gegen Migräne
    Deutlich empfehlenswerter als Kaffee ist – wenn man sich schon für Koffein als Therapeutika gegen Migräne entscheidet – die sanfte Koffeinquelle Guarana.

    Auf den ersten Blick scheint Guarana nicht ganz so sanft, da die Samen der tropischen Kletterpflanze nahezu den vierfachen Koffeingehalt von Kaffee aufweisen. Nichtsdestotrotz wird Guarana auch von jenen Menschen sehr gut vertragen, die bei Kaffee Unverträglichkeitssymptome zeigen (Herzklopfen, Nervosität, Kreislaufbeschwerden). Es muss also ein deutlicher Unterschied zwischen Guarana-Koffein und Kaffee-Koffein bestehen.

    Die Resorption des Guarana-Koffeins verläuft deutlich langsamer als jene des Kaffee-Koffeins. Koffein ist in Guarana an Gerbstoffe gebunden und wirkt daher nachhaltiger, länger und gleichzeitig nicht – wie Kaffee-Koffein – kreislaufbelastend.

    Die Wirkung von Guarana-Koffein hält 4 bis 8 Stunden an – und zwar ohne Nebenwirkungen zu verursachen. In seinen Herkunftsländern (Süd- und Mittelamerika) wird Guarana traditionell nicht nur bei Migräne und Kopfschmerz, sondern ausserdem zur Aufmunterung sowie Konzentrations- und Leistungssteigerung in Situationen eingesetzt, die vollen körperlichen oder geistigen Einsatz fordern.

    Guarana gibt es in leicht dosierbaren Kapseln zum Einnehmen.

    4. Wasser gegen Migräne
    Wer zu Migräne neigt und vergisst, ausreichend zu trinken, kann allein schon dadurch eine Migräne erleiden, wenn er dehydriert ist. Bei Migräneanfälligkeit ist es daher extrem wichtig, regelmässig über den Tag reichlich frisches (gefiltertes) Wasser oder Quellwasser zu trinken – mindestens 1,5 Liter pro Tag.

    5. Natürliches Progesteron gegen Migräne
    Wenn die Pille zu Hormonstörungen und auf diese Weise zu Migräne führt, kann das Problem relativ leicht mit dem Absetzen der Pille behoben werden. Doch kann es natürlich auch ohne Pille zu Hormonstörungen und Migräne kommen. Manchmal ist eine Östrogendominanz das Problem, also ein im Verhältnis zum Progesteron viel zu hoher Östrogenspiegel.

    Ob dies tatsächlich der Fall ist, lässt sich z. B. mit einem Speicheltest abklären. Anschliessend kann das Hormongleichgewicht mit natürlichen Hormonen wieder sanft hergestellt werden (z. B. mit Progesteroncremes, Progesteronkapseln oder auch Wild Yam, das die Progesteronvorstufe Diosgenin enthält).

    6. Entsäuerung bei Migräne
    Eine umfassende Entsäuerung hat das Ziel, den Organismus von Schlacken und Toxinen zu befreien, ihn in seiner Selbstregulationsfähigkeit zu stärken und wieder das gesunde Gleichgewicht im Körper herzustellen. Da natürlich auch eine Migräne Ausdruck eines Ungleichgewichts ist, hilft oft schon allein eine Entsäuerung ganz ausserordentlich dabei, die Zahl der Migräneattacken zu reduzieren. Werden zusätzlich noch weitere ganzheitliche Massnahmen umgesetzt und wird sorgsam auf ausreichend Schlaf, Entspannung und Bewegung geachtet, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit für neue Migräneattacken noch weiter.

    7. Essentielle Fettsäuren bei Migräne
    Auch die richtige Versorgung mit gesunden Fetten und Ölen ist in der Migräne-Prävention wichtig. So stellte man in einer Studie der Freien Universität Berlin schon im Jahre 1997 fest, dass die Gabe von Gamma-Linolensäure und Alpha-Linolensäure bei den meisten Patienten zu einer Besserung der Migräne führte.

    In dieser Studie nahmen 129 Patienten über einen Zeitraum von 6 Monaten die genannten Fettsäuren ein. 86 % der Probanden erlebten daraufhin eine Milderung des Schweregrades ihrer Migräne, eine Reduzierung der Häufigkeit ihrer Migräneattacken und – wenn es doch einmal zu einer Migräne kam – eine kürzere Dauer der Attacke. 22 % waren schliesslich vollständig migränefrei und 90 % berichteten, dass sich ihre mit der Migräne für gewöhnlich einhergehende Übelkeit deutlich gebessert habe.

    Ideale Quellen für die Gamma-Linolensäure sind Hanföl, geschälte Hanfsaat, Borretschsamenöl und Nachtkerzenöl. Die Alpha-Linolensäure findet sich ebenfalls im Hanföl und in der Hanfsaat, darüber hinaus auch im Leinöl und in der Leinsaat sowie in Chiasamem.

    8. Heilpflanzen gegen Migräne
    Bei Migräne empfehlen sich einige wenige, aber ganz bestimmte Heilpflanzen, die – langfristig angewandt und wissenschaftlich abgesichert – zu einer Linderung der Migräne führen können.

    Mutterkraut und Weide gegen Migräne
    Das Mutterkraut aus der Familie der Korbblütler hat sich beispielsweise in Kombination mit der Weidenrinde als Migräneprophylaxe in einer französischen Studie aus dem Jahr 2006 sehr gut bewährt.

    Man verabreichte den Probanden zweimal täglich 300 mg Mutterkraut mit 300 mg Weidenrinde in einem Fertigpräparat. Bei 90 % der Patienten verringerte sich die Migräne-Häufigkeit nach 6 Wochen um annähernd 60 %. Die Schmerzen der Migräne hatten sich bei allen Teilnehmern um fast 40 % nach 6 Wochen und um mehr als 60 % nach 12 Wochen reduziert. Zusätzlich berichteten alle Patienten, dass die Migräne auch nicht mehr so lange anhalte. Die Migränedauer habe um fast 70 % nach 6 Wochen und um mehr als 75 % nach 12 Wochen abgenommen.

    Pestwurz gegen Migräne
    Eine weitere Heilpflanze gegen Migräne stellt die Pestwurz dar. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze wirken intensiv krampflösend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Man vermutet, dass sich der krampflösende Effekt bis zu den Blutgefässen im Kopf ausdehnt und dort Migräneattacken ganz signifikant vermindern kann – und zwar ohne gleichzeitig Nebenwirkungen mit sich zu bringen. Allerdings ist auch hier eine drei- bis viermonatige Behandlung erforderlich, um zu den gewünschten Erfolgen zu führen.

    Die Pestwurz kann 4 bis 6 Monate lang eingenommen werden, bevor man 4 Monate pausiert und anschliessend bei Bedarf wieder mit der Einnahme startet.

    In einer Studie des Department of Neurology am Albert Einstein College of Medicine in New York zeigte sich im Jahr 2004, dass die Pestwurz in Form eines standardisierten 75mg-Extraktes bei Einnahme über einen Zeitraum von 4 Monaten hinweg zu einer 50prozentigen Reduktion der Migränehäufigkeit führte. Die Patienten waren zwischen 18 und 65 Jahre alt und hatten vor der Pestwurztherapie mit mindestens 2 bis 6 Migräneattacken pro Monat zu kämpfen, nach der Therpaie nur noch mit 1 bis 3 Attacken pro Monat.

    9. Pfefferminze gegen akuten Migräneschmerz
    Die oben vorgestellten Heilpflanzen und ganzheitlichen Massnahmen wirken in erster Linie präventiv, also vorbeugend. Was aber könnte man aus naturheilkundlicher Sicht tun, wenn die Migräneattacke mitten in Aktion ist?

    Gegen den akuten Migräneschmerz kann 10%iges Pfefferminzöl an den Schläfen aufgetragen werden. Bereits in einer Studie aus dem Jahr 1996 hat sich dieses in einer Dosierung von 5 Tropfen als ebenso wirksam erwiesen wie Paracetamol (1000 mg). Nur hat das Pfefferminzöl keine unangenehmen Nebenwirkungen.

    Checkliste bei Migräne
    Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie zu Migräne neigen. Sie werden sehen, dass die Zahl Ihrer Migräneattacken von Monat zu Monat geringer wird.

    Achten Sie auf einen geregelten Tagesablauf, da das Migräne-Hirn Routine liebt, Unregelmässigkeiten dagegen hasst! Achten Sie daher auch am Wochenende auf dieselben Schlaf- und Aufstehzeiten wie im Berufsalltag. Andernfalls könnte das Wochenende eine Migräne mit sich bringen.
    Essen Sie regelmässig gesunde Mahlzeiten. Achten Sie darauf, dass Sie mindestens alle fünf Stunden essen, um längere Fastenperioden zu vermeiden.
    Meiden Sie Alkohol!
    Meiden Sie Lebensmittel, die Histamin oder andere biogenen Amine enthalten.
    Führen Sie eine Darmsanierung durch.
    Ernähren sie sich basenüberschüssig und planen Sie – z. B. nach Ihrer Darmsanierung – eine Entsäuerung.
    Lassen Sie alle Fertigprodukte/Fertiggetränke links liegen, die Glutamat und/oder Aspartam enthalten.
    Meiden Sie isolierte Kohlenhydrate.
    Integrieren Sie hochwertige Öle in Ihre Ernährung, die Sie mit ausreichend Gamma- und Alpha-Linolensäuren versorgen.
    Optimieren Sie Ihre Magnesiumversorgung!
    Trinken Sie über den Tag verteilt 1,5 Liter oder mehr Wasser.
    Sorgen Sie dafür, dass Ihr Koffeinkonsum massvoll bleibt.
    Wenn Ihnen Koffein dabei hilft, migränefrei zu bleiben, denken Sie über einen Umstieg auf Guarana nach.
    Vermeiden Sie Stress, indem Sie sich beispielsweise ab sofort nur noch realistische und keine zu hohen Ziele stecken.
    Kümmern Sie sich um Entspannung und genügend Bewegung an der frischen Luft.
    Statten Sie Ihre Hausapotheke mit den nötigen pflanzlichen Präparaten aus, die Ihnen helfen können, Ihre Migräne langfristig ad acta zu legen.
    Halten Sie sich zehnprozentiges Pfefferminzöl bereit.
    Wenn Sie weiblich sind, überprüfen Sie mögliche Zusammenhänge Ihrer Migräne mit Ihrem Hormonhaushalt.
    Wenn Sie an sonnigen Tagen eine längere Autofahrt vor sich haben oder z. B. eine Bootsfahrt unternehmen, denken Sie unbedingt an eine Sonnenbrille, um die Überreizung durch zu viel Licht bzw. durch die Reflexion des Lichts auf Wasser zu vermeiden.
    Wir wünschen Ihnen eine gesunde und migränefreie Zeit J

    Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

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    Quellen:
    Bernecker C et al., „GLP-2 and leptin are associated with hyperinsulinemia in non-obese female migraineurs”, Cephalalgie, November 2010, (GLP-2 und Leptin stehen in Zusammenhang mit Hyperinsulinismus bei nicht-übergewichtigen Frauen mit Migräne) (Quelle als PDF)
    Kokavec A, Crebbin SJ., „Sugar alters the level of serum insulin and plasma glucose and the serum cortisol:DHEAS ratio in female migraine sufferers”, Dezember 2010, Appetite, (Zucker ändert den Seruminsulinspiegel und Blutzuckerspiegel sowie das Verhältnis Coritsol : DHEAS bei weiblichen Migränepatienten) (Quelle als PDF)
    Finocchi C, Sivori G., „Food as trigger and aggravating factor of migraine”, Mai 2012, Neurological Sciences, (Lebensmittel als Trigger und verschlimmernde Faktoren von Migräne) (Quelle als PDF)
    Köseglu E et al., “The effects of magnesium prophylaxis in migraine without aura“, Magnesium Research, 2008 Juni, (Die Auswirkungen einer Magnesiumprophylaxe bei Migräne ohne Aura) (Quelle als PDF)
    Gallelli L, Avenoso T et al., „Effects of Acetaminophen and Ibuprofen in Children With Migraine Receiving Preventive Treatment With Magnesium”, Headache, Juni 2013, (Wirkungen von Acetaminophen und Ibuprofen bei Kindern, die eine präventive Migränetherapie mit Magnesium erhalten) (Quelle als PDF)
    Anttila V et al., „Genome-wide association study of migraine implicates a common susceptibility variant on 8q22.1”, Nature Genetics, 2010, (Genomweite Assoziationsstudie zu Migräne zeigt eine Genvariante für Migräneanfälligkeit auf dem Chromosom 8q22.1) (Quelle als PDF)
    Güzel I, Tasdemir N, „Evaluation of serum transforming growth factor β1 and C-reactive protein levels in migraine patients”, Neurologia i Neurochirurgia Polska, Juli/August 2013, (Bewertung des Serumspiegels von Transforming Growth Factor β1 und des c-reaktiven Proteins bei Migränepatienten) (Quelle als PDF)
    Maher TJ, Wurtman RJ, “Possible neurologic effects of aspartame, a widely used food additive”, Environmental Health Perspectives, November 1987, (Mögliche neurologische Auswirkungen von Aspartam, einem häufig verwendeten Lebensmittelzusatzstoff) (Quelle als PDF)
    Jacob SE, Stechschulte S., „Formaldehyde, aspartame, and migraines: a possible connection”, Dermatitis, Mai/Juni 2008, (Formaldehyd, Aspartam und Migräne: Eine mögliche Verbindung)(Quelle als PDF)
    Wagner W, Nootbaar-Wagner U., “Prophylactic treatment of migraine with gamma-linolenic and alpha-linolenic acids”, April 1997, Cephalalgie, (Prophylaktische Migräne-Behandlung mit Gamma-Linolensäure und Alpha-Linolensäure) (Quelle als PDF)
    Shrivastava R, Pechadre JC, John GW., “Tanacetum parthenium and Salix alba (Mig-RL) combination in migraine prophylaxis: a prospective, open-label study”, 2006, Clinical Drug Investigation, (Eine Kombination aus Mutterkraut und Weide in der Migräneprophylaxe: Eine prospektive Open-Label Studie) (Quelle als PDF)
    Lipton RB, Göbel H et al., „Petasites hybridus root (butterbur) is an effective preventive treatment for migraine”, 2004, Dezember, Neurology, (Pestwurzwurzel ist ein wirksames präventives Therapeutikum bei Migräne)(Quelle als PDF)
    Göbel H, Fresenius J, Heinze A et al., „Effectiveness of Oleum menthae piperitae and paracetamol in therapy of headache of the tension type”, Nervenarzt, August 1996, (Wirksamkeit von Pfefferminzöl und Paracetamol in der Therapie von Spannungskopfschmerz) (Quelle als PDF)

    Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/migraene.html#ixzz3YeIAN9Qg

    viaMigräne stoppen.

  • Ein Wunderbaum: Moringa oleifera – fast 100 verschiedene gesunde Nährstoffe

    Ein Wunderbaum: Moringa oleifera – fast 100 verschiedene gesunde Nährstoffe


    Naturwissenschaftlicher Hintergrund und tägliche Anwendung von Moringaprodukten.

    Josefa Bucher & Dr. med. Peter Bucher im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Was würdet Ihr über eine Pflanze denken, die fast 100 verschiedene Nährstoffe zu bieten hat, komplett eßbar ist, verunreinigtes Wasser trinkbar machen kann, viele Krankheiten heilt und bereits im ersten Jahr bis zu fünf Meter Höhe wächst? Vermutlich denkt Ihr, daß diese Pflanze ausschließlich im Märchenwald wächst, denn ansonsten hättet Ihr ja schon längst von dieser Pflanze gehört.

    Doch diese Pflanze, besser gesagt der Moringa-Baum, existiert tatsächlich, ist allerdings in der westlichen Zivilisation weitgehend unbekannt, während er z. B. in Japan oder China im Prinzip zur Standardmedizin zählt. Man könnte nun über den geringen Bekanntheitsgrad im Westen und dessen Hintergründe spekulieren, und läge wahrscheinlich nicht falsch mit der Annahme, daß eine Pflanze mit derart breit gefächerten Wirkweisen und Nutzen (und natürlich einen kaum nennenswerten Preis) die Produktpalette vieler Industriebranchen (Pharma- & Nahrungsmittelhersteller) negativ beeinträchtigen könnte.

    Moringa oleifera
    Eine Plantage von Moringa-Bäumen (Bild: Wikimedia Commons Crops for the Future)

    Bereits zu Urzeiten war man sich der Kraft dieses Wunderbaumes bewußt, und er wurde vor allem in Ayurvedatherapien erfolgreich eingesetzt.

    Moringa ist ein vollkommenes und vollendetes Nahrungsprodukt, das alle Nährstoffe enthält, die der Mensch vom Säugling bis ins hohe Alter benötigt. Mit seinen Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren, sekundären Pflanzenstoffen und noch vielem mehr ist er der gesündeste Baum unserer Welt. Besonders das Moringa Blattpulver wirkt alkalisierend und sein sehr hoher Gehalt an Antioxidantien sowie Zeatin und Salvestrol macht es zu einem potenten Tumor- und Anti-Aging-Mittel.

    Im Gespräch mit Michael Vogt stellen Josefa und Dr. med. Peter Bucher den Moringa-Wunderbaum vor, gehen dabei auf seine Herkunft und die vielfältige Nutzung im Bereich der Ernährung und Heilung einer Pflanze ein, die allem Widerstand zum Trotz inzwischen auch Einzug in unseren Breitengraden gehalten hat.

    Publikation:

    Josefa Bucher, Josfa’s vegane Moringa Rohkost Rezepte

    Josefa Bucher, Meine Reise zu den Moringabäumen

    Website:

    http://www.Moringahaus.de

    viaJosefa & Peter Bucher: Moringa oleifera – ein Wunderbaum? – YouTube.

  • Kurzes Video: „Putin hat die Krim nicht annektiert.“ Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider | Analyse + Aktion


    Kurzes Video: „Putin hat die Krim nicht annektiert.“ Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider

    „Putin hat die Krim nicht annektiert.“ Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider 

    Annektion war beispielsweise 1806 der rechtswidrige Diebstahl Frankens, das gegen den Willen seiner Bevölkerung Bayern zugeschlagen wurde. Sobald Franken wieder austritt aus Bayern wird das eine Sezession sein. Gute Gründe für diesen Austritt gibt es in Mengen. Zum Beispiel prahlen Münchener Museen mit Raubkunst die aus Franken gestohlen wurde. Beispielsweise füttert Franken Kernbayern mit seinem Fleiß durch und München verschenkt diesen von Franken erwirtschafteten Wohlstand an die sich einen Ast lachenden Dritte, die in Berlin sitzen und sich am Ufer der Spree gegenüber vom Schloß Bellevue die Sonne auf den von Bier geformten Körper brennen lassen oder die in Neukölln morgens um 10 Uhr auf Stühlen vor Kneipe sitzen und das fünfte Pils in sich hineingießen.

    viaKurzes Video: „Putin hat die Krim nicht annektiert.“ Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider | Analyse + Aktion.

  • Der Untersberg blutet – ein weiteres mysteriöses Phänomen

    Der Untersberg blutet – ein weiteres mysteriöses Phänomen


    DER UNTERSBERG BLUTET

    Untersberg Mündung Blutstom

    Untersberg blutet Herz

    Am Tag des großen Erdbebens in Nepal löste ich unterhalb der Schellenberger Eishöhle eine riesige Flesmasse und stürzte zu Tal.

    Die Narbe im Berg sieht aus wie ein Herz. Seither ergießt sich von dort ein blutroter Strom in die Königseer Ache. Naturschauspiel oder Omen?

    Schon einmal, am Vorabend des 2. Weltkriegs hat der Untersberg ein deutliches Zeichen gesetzt. Damals erschien ein blutrotes Nordlicht wie es noch nie zuvor gesichtet worden ist über dem Untersberg. Zufall? Wir werden sehen was die nahe Zukunft bringt

    viaDer Untersberg blutet | Mountainfloat Bad Reichenhall.

  • Eigene Kristalle in 24 Stunden wachsen lassen

    Eigene Kristalle in 24 Stunden wachsen lassen


    Kristalle zum selber basteln. Coole Sache

  • Das eiskalte Geschäft mit der Milch: So fördert der Milchkonsum Tiertransporte

    Das eiskalte Geschäft mit der Milch: So fördert der Milchkonsum Tiertransporte


     

    Hier habe ich ein wissenwertes Video, was ich euch gern zeigen und zum Nachdenken anregen möchte. Wenn jeder nur ein bisschen was ändert, haben wir insgesamt sehr viel geändert. Ich bin der Meinung, dass jedes Lebenwesen ein Recht hat auf ein würdevolles und artgerechtes Leben und eine vernünftige Behandlung und Tierhaltung.

    Gruss euer Harley

    Ps: zum Thema Milch und leckere & gesunde Alternativen zu Kuhmilch, wie zB, Mandel-, Kokos-, Hafermilch und vieles mehr, auch zu alternativen Milchprodukten wie zB Kokosöl, Zeiegnbutter usw. habe ich in einigen meiner Artikel hier bereits berichtet.

    _____________________

    so nun zum Artikel:

    Wien, am 20.01.2015

    Das eiskalte Geschäft mit der Milch: So fördert der Milchkonsum Tiertransporte

    Der neue VGT-Dokumentarfilm zeigt wie der hohe Milchkonsum der ÖsterreicherInnen unnötige Tiertransporte fördert.

    Im Sommer und im Herbst 2014 dokumentierte der Verein Gegen Tierfabriken mit versteckten Kameras, Infrarot- und GPS-Geräten die Situation während Tiertransporten. Die Ergebnisse waren schockierend, denn sie zeigten zu lange Fahrtzeiten, nicht eingehaltene Ruhepausen sowie Gewalt bei der Be- und Entladung der Tiere. Im Speziellen wurde der Transport österreichischer Kälber in den Süden verfolgt. Insgesamt wurden 2500 km nach Spanien in 90 Stunden zurückgelegt, die entsprechenden Gesetzesübertretungen wurden vom VGT angezeigt.

    Bewusstseinsarbeit: Weshalb finden solche Tiertransporte statt?

    Mit dieser Frage beschäftigt sich der aktuelle, kurze Dokumentarfilm des VGT „Das eiskalte Geschäft mit der Milch“.

    Abonniere unseren Newsletter für mehr Tierschutznachrichten!

    Allein aus Österreich werden pro Jahr 80 000 Kälber zur Mast nach Südeuropa transportiert. Dabei handelt es sich zum großen Teil um männliche Kälber aus der Milchindustrie. Diese sind für die österreichischen Betriebe weniger gewinnbringend, da sie keine Milch geben und auch während der Mast nicht so viel Fleisch ansetzen, wie Kälber einer reinen Fleischrasse.

    Der Dokumentarfilm greift die Idee auf, selber als KonsumentIn zu handeln und durch die Reduktion des Konsums an Milch und Milchprodukten, dabei zu helfen die Anzahl an Tiertransporten in Zukunft zu reduzieren.

    Petition für die Verbesserung von Tiertransportbedingungen

    Neben der Bewusstseinsarbeit durch den Dokumentarfilm „Das eiskalte Geschäft mit der Milch“, möchte der VGT auch die Politik klar zum Handeln auffordern. Mit der Petition sollen möglichst viele Unterschriften gesammelt werden, um zu zeigen, dass die österreichische Bevölkerung kein Verständnis dafür hat, dass Tiere über lange Strecken quer durch Europa transportiert werden. „Es kann nicht sein, dass viel zu junge Kälber die noch nicht von der Muttermilch entwöhnt sind, über 90 Stunden transportiert werden. Da sie weder Wasser noch feste Nahrung vertragen, müssen sie während der gesamten Fahrt Hunger und Durst leiden!“ empört sich Mag. Edith Sichtar vom VGT.

    Der Verein Gegen Tierfabriken fordert daher:

    Eine maximale Transportdauer von 8 Stunden für alle Tierarten.

    Kein Transport von Säugetieren, die noch nicht von der Muttermilch entwöhnt sind.

    Mehr Platz und Stroh in Langstreckentransportern, um ein permanentes Stehen der Tiere zu vermeiden.

    Zurück zu Zweinutzungsrassen anstatt der Nutzung von „Turbo“- Hochleistungsrassen.

    Gekühlte Fleisch- statt Lebendtiertransporte.

    Förderung von pflanzlicher Milch statt der Förderung von Kuhmilch, um somit die Transporte zu verringern.

    viaDas eiskalte Geschäft mit der Milch: So fördert der Milchkonsum Tiertransporte.

  • Kokosmehl – kaum bekannt, aber gesund!

    Kokosmehl – kaum bekannt, aber gesund!


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    Die Kokospalmen wurden bekannterweise bisher hauptsächlich angebaut, um das Fruchtfleisch, Kokosöl, dessen Milch und Kokoswasser zu gewinnen. Seit geraumer Zeit kommt jedoch auch das Kokosmehl mehr und mehr ins „Lampenlicht“.

    Das größte Kokosnuss-produzierende Land der Welt sind die Philippinen wo auch dieses Mehl zum ersten Mal hergestellt wurde und zwar als Nebenprodukt der Kokosmilch (1,2).

    Ein guter Grund: Durch die ständig wachsenden Nachfrage nach natürlichen, nicht toxischen medizinischen Mitteln zur Verhütung und Behandlung von Krankheiten wächst auch der Markt für Kokosprodukte.

    Viele Forscher und Ernährungsberater empfehlen inzwischen Kokosmehl als wichtigen Teil einer gesunden und nachhaltigen Ernährung. Insbesondere wegen seiner antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften.

    Ob Sie nun eine strikte Paläo-Diät einhalten wollen, oder aber auch nach einem glutenfreien Mehl suchen oder ob Sie einfach Ihr Verdauungs- und Immunsystem stärken möchten – Kokosmehl ist eine ausgezeichnete Zutat zu vielen koch- und Backrezepten und lässt sich lange lagern.

    Was ist Kokosmehl nun genau?

    Am Anfang wurde Kokosmehl als nahrhaftes Nebenprodukt der Kokosmilch in Form von organischem Dünger und Futterzusatz verwendeten.

    Als wertvolles Superfood wird es jedoch erst geschätzt, seit sich in den letzten Jahrzehnten bei wissenschaftlichen Untersuchungen zeigte, wie gesund das Kokosmehl für den Menschen ist (3).

    Um Kokosmehl zu produzieren, wird zunächst das Kokosfleisch gemahlen, anschließend wird es dehydriert und entfettet, das heißt, das Kokosöl wird extrahiert.

    Es entsteht dadurch ein feines Pulver, welches ganz ähnlich aussieht und sich auch so anfühlt wie Weizenmehl oder anderes Getreidemehl. In seiner reinsten Form kann sich sogar ein erfahrener Feinschmecker irren, weil es fast völlig geschmacklsneutral ist und keinesfalls nach Kokosnuss schmeckt (4).

    Kokosmehl: ein functional superfood

    Das Mehl der Kokosnuss ist auf andere Weise als das Kokosöl gesund und ist eine sehr gute und gesündere Alternative zu konventionellem Mehl (siehe dazu auch meine Publikationen zum Thema Mehl, insbesondere Weizenmehl). Es gilt als Functional Food und als gesund und Quelle wertvoller Nährstoffe.

    Zum Beispiel liefert Kokosmehl umfangreich Ballaststoffe und Eiweiße, es ist glutenfrei und hat einen niedrigen glykämischen Index (5).

    Kokosmehl wird auch und im Besonderen bei Menschen mit entzündlichen Reaktionen nach dem Verzehr von Weizen oder Gluten empfohlen.

    Ebenso Patienten mit Zöliakie, Gluten-Empfindlichkeit, durchlässigem Darm oder Diabetes können es bedenkenlos verwenden.

    Ratschläge für die Verwendung von Kokosmehl:

    Kokosmehl sieht aus wie konventionelles Mehl und fühlt sich auch so an, aber es ist ab uns an mal frustrierend – und nicht ganz preiswert noch dazu – wenn man es ohne (Mengen)-Anleitung in der Küche ver(sch)wendet.

    Bedenken Sie Bruce Fifes Hinweis, dass Kokosmehl wie ein Schwamm wirkt und dass das Kochen und Backen damit eine besondere Herausforderung darstellen kann, die es zu meistern gilt.

    Hier sind ein paar Tipps, wie die Zubereitung gelingen wird, wenn Weizenmehl vollständig durch Kokosmehl ersetzt wird:

    Aufgrund der hohen Flüssigkeitsaufnahme ist Kokosmehl ein hervorragendes Bindemittel zum Andicken von Suppen, Eintöpfe und sogar Smoothies.

    Deshalb wird empfohlen, Kokosmehl in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe aufzubewahren, damit sich keine Klumpen bilden.

    Experimentieren und probieren Sie herum! Im Normalfall brauchen Sie anstelle der im Rezept angegebenen Menge normalen Mehls, nur ungefähr ein Viertel bis ein Drittel der Menge an Kokosmehl, was den höheren Preis wieder relativiert.

    Die meisten Rezepte enthalten üblicherweise eine zusätzliche Eiweißquelle (wie ein weiteres Ei oder zB Hanfpulver), um die Bindung zu gewährleisten, die sonst das Gluten liefert. Auch Leinsamen ist ein hervorragender Binder und zudem auch sehr gesund. Diese zusätzlichen Bindemittel, kann man bei Verwendung von Kokosöl getrost weglassen.

    Quellen:

    1) Trinidad TP, et al., »Dietary fiber from coconut flour: A functional food«, Innovative Food Science & Emerging Technologies, Dezember 2006; 7(4):309-317. DOI: 10.1016/j.ifset.2004.04.003.

    2) Mandal S, und Mandal DM, »Coconut (Cocos nucifera L.: Arecaceae): In health promotion and disease prevention«, Asian Pacific Journal of Tropical Medicine, März 2011;4(3):241-247. DOI: 10.1016/S1995-7645(11)60078-3.

    3) coconutresearchcenter.org
    4) thelivinlowcarbshow.com
    5) fnri.dost.gov.ph

    Ich empfehle selbstverständlich eine reine und ursprüngliche Bio-Qualität,,aber das kennen ja meine Leser bereits.

    Hier noch eine Auswahlmöglichkeit im Internet für diejenigen, die keinen gut sortierten Bio-Laden um die Ecke haben: klick hier für mehr

    Und hier ist mein persönlicher Favorit:

    manako ® Bio-Kokosmehl 1000g Beutel

    manako ® Bio-Kokosmehl wird aus frisch entöltem Kokosraspel aus kontrolliert biologischem Anbau gewonnen und schonend mit traditioneller Handwerkskunst gemahlen.

    Bio-Kokosmehl ist eine wohlschmeckende Low-Carb Backzutat. Aufgrund seines hohen Quellvermögens kann es auch als Verdickungsmittel verwendet werden.

    Die Low-Carb Eigenschaft und sein Gehalt an ca. 35% Ballaststoffen machen Bio-Kokosmehl zur wohlschmeckenden und wertvollen Zutat in Ihrer Küche.

    Anwendungshinweise:
    Beim Backen ca. 25% des Mehls durch Kokosmehl ersetzen. Kokosmehl schmeckt süßlich, so können Sie auch den Zuckeranteil im Teig vermindern.

    100g enthalten durchschnittlich:
    Energiewert: 1850 kJ / 442 kCal
    Eiweiß: 17 g
    Kohlenhydrate: 16 g
    Fett: 16 g

    Und abschließend auch hier bei Interesse noch der Link auf die Einkaufsmöglichkeit im Netz: Klick hier

    Ich hoffe euch damit einen praktischen Tipp geben zu können um sich wieder einen kleinen Schritt gesünder zu ernähren.

    Bleibt alle schön gesund und fit ✌️ Euer Harley