Kategorie: Wissenswert

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  • Václav Klaus zum Ukraine-Konflikt: »Ich habe Angst«

    Václav Klaus zum Ukraine-Konflikt: »Ich habe Angst«


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    Das Börsenmagazin Smart Investor sprach für seine März-Ausgabe mit Václav Klaus, früherer Präsident der Tschechischen Republik, über den Ukraine-Konflikt, die PEGIDA-Demonstrationen und Mario Draghis Anleihenkäufe in Billionenhöhe.

    Smart Investor: Herr Klaus, im Gegensatz zu vielen prominenten Persönlichkeiten, wie z.B. Prof. Hans-Werner Sinn vom ifo-Institut in seiner gestrigen Rede [dieses Gespräch fand am 27. Januar 2015 statt], gelten Sie als vehementer Kritiker des Projekts »EU«. Warum?

    Klaus: Das Hauptargument von Prof. Sinn und vielen anderen ist, dass die EU ihrer Ansicht nach ein Friedensprojekt ist. Ich bin aber der Meinung, dass die EU mit Frieden nichts zu tun hat. Ganz im Gegenteil, die beschleunigte, künstliche und grenzenlose Gleichmachung von ungleichen Ländern kann sogar auf Un-Frieden hinauslaufen. Europa sollte wirklich ein Friedenskontinent bleiben, aber bitte ohne EU.

    Smart Investor: Von Krieg in Europa kann ja nun wirklich keine Rede sein…

    Klaus: Die EU per se steht natürlich nicht für Unfrieden, das wollte ich nicht sagen. Aber die Beschleunigung der Integration hat unzweifelhaft neue Konflikte mitgebracht, und das sehen wir in Europa heute. Die Situation hier ist besonders nach der Gründung der EU viel schlimmer als vor 20 Jahren. Das ist für mich ganz offensichtlich. Wir sehen die Demonstrationen in verschiedenen Ländern des europäischen Südens, und das bezeichne ich schon als Konflikt.

    Smart Investor: Übertreiben Sie da nicht ein bisschen?

    Klaus: Schauen Sie, beim ersten Staatsbesuch nach dem Krieg eines deutschen Kanzlers in Griechenland waren zu seinem Schutz sieben Polizisten notwendig. Als zuletzt Angela Merkel Athen besuchte, waren es 7000 Polizisten. Das ist schon eine kleine Armee. Und die EU soll ein Friedensprojekt sein?

    Smart Investor: Kommen wir zum Ukraine-Konflikt. Da sprechen die EU-Länder mit mehr oder weniger einer Sprache – und man hat sich eindeutig gegen Russland positioniert. Sie haben sich viel mit dieser Thematik beschäftigt. Was ist Ihre Meinung dazu?

    Klaus: Die EU stellt sich auf den Standpunkt, dass die Sanktionen gegen Russland richtig sind. Die Sanktionen sind aber das Ergebnis einer Interpretation dieses Konflikts. Und wenn wir diese Interpretation nicht annehmen, dann müssen wir gegen die Sanktionen sein. Das ist meine Position. Ich bin nicht der Meinung, dass Russland den Konflikt in der Ukraine verursacht hat. Das ist nicht meine Interpretation der Dinge, und deshalb kann ich diese Sanktionen definitiv nicht gut heißen. Und ich muss hinzufügen: Ich bin kein Freund von Putin.

    Smart Investor: Also sehen Sie in der Annexion bzw. Sezession der Krim keine Verletzung des Völkerrechts?

    Klaus: Auf jeden Fall würde ich das so sehen, wenn es gegen den Willen der Mehrheit der dort lebenden Bevölkerung geschehen wäre. Aber genau das ist ja nicht der Fall. Die dortigen Einwohner haben sich in einem Referendum mit überwältigender Mehrheit für den Anschluss an Russland ausgesprochen.

    viaVáclav Klaus zum Ukraine-Konflikt: »Ich habe Angst« – Kopp Online.

  • Xavier Naidoo: Sein Traum von Freiheit und Souveränität

    Xavier Naidoo: Sein Traum von Freiheit und Souveränität


    Xavier gibt nicht auf. Xavier Naidoo bleibt sich treu und das kommt gut an. Er ist längst nicht mehr nur der erfolgreiche Musiker. Er spricht das aus was viele denken und sich meist nicht zu sagen trauen. Jeder hat schon von der fehlenden Souveränität Deutschlands gehört oder gelesen, doch die Mainstream-Medien verschweigen es gern, denn sie sind Teil des Systems. Xavier, der Don Quichote Deutschlands?
    Von Andre Eric Keller
    Ein Kampf gegen Windmühlen, sollte man meinen. Wer aber im letzten Jahr die Friedensmahnwachen besuchte oder zumindest die zahlreichen Videos auf Youtube gesichtet hatte, konnte feststellen, dass sich die deutsche Seele nach Freiheit und Souveränität sehnt. Trotz (oder vielleicht sogar gerade wegen) des vereinten, eurokratisch-zentralistischen Europa wollen viele Menschen endlich das erreichen, was im deutschen Grundgesetz eigentlich verankert steht – eine vom Volk selbstbestimmte Verfassung, einen Friedensvertrag für Deutschland und die Beendigung des Besatzungsstatuts. Die Deutschen wollen also das viel zitierte Selbstbestimmungsrecht eines Volkes, welches die Staatengmeinschaft meist nur dann gewährt, wenn es ihr lieb und recht und von eigenem Nutzen ist.
    Das Deutschlands Souveränität dort endet, wo Angela Merkels USA-Politik beginnt, ist hinlänglich bekannt und nicht von der Hand zu weisen. Siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Deutschland noch immer der Vorposten der US-Amerikaner in Europa. Atomraketen, Drohnenleitsysteme und die größte US-Airbase – das alles findet man im „ach so“ souveränen Deutschland. Nicht zu verschweigen wäre auch der NSA-Lauschposten „Dagger Complex“ nahe Darmstadt. Bis vor kurzem wäre aber niemand auf die Idee gekommen, gegen die amerikanische Präsenz aufzubegehren. Das haben wir den vorjährigen Friedensmahnwachen, jetzt nunmehr „ENDGAME“ (Europäische Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas) und Künstlern wie Xavier Naidoo oder Wojna von der Bandbreite zu verdanken.
    Künstler an sich geben sich nicht oft politisch, zumindest dann nicht wenn es nicht gerade um typisch linke Themen geht. Für multikulturelle Anliegen und Homosexuelle geht man schnell auf die Straße, aber die eigene Unfreiheit und Quasi-Souveränität anzusprechen, das ist verpönt. Das liegt vielleicht auch noch immer an der deutschen Alleinschuld zweier Weltkriege, mit der aber jetzt endlich Schluß gemacht werden muss. Da gibt es plötzlich Künstler die nicht die Hose voll – sondern Eier in der Hose haben, was man von Politikern mit Ausnahmen bei den „Linken“ nicht sagen kann. Ja liebe Nachbarn, ihr lebt im goldenen Käfig. Ihr dürft Fast-Food essen so viel ihr wollt, TV- Soaps könnt ihr konsumieren den ganzen Tag, 2 oder 3 Jobs braucht ihr um monatlich über die Runden zu kommen, aber um eure Freiheit und Souveränität braucht ihr euch nicht zu kümmern.
    Dass Xavier Naidoo noch nicht medial hingerichtet wurde, schlug nur deshalb fehl – nicht weil es nicht versucht wurde – sondern weil es schlicht und einfach wahr ist was er sagt. Es lässt sich nicht länger verheimlichen. Denn viel zu viele Menschen sind aufgwacht und stossen in die gleiche Kerbe. Es ist richtig und wichtig gegen das gierige Pack da oben anzutreten oder Verschwörungspraktiken wie 9/11 anzusprechen. Auch wenn das nicht in die mediale Berichterstattung der medialen Großkonzerne passt. Aber genau das tut Xavier wieder im aktuellen Stern-Interview. Richtig so. Steter Tropfen höhlt den Stein, auch wenn es noch viele Tropfen braucht. Der Traum von Freiheit und Souveränität muss kein Traum bleiben, es braucht einfach nur mehr mutige Menschen aller Couleur um diesen Traum wahr werden zu lassen.
    Xavier Naidoo nannte wohl nicht umsonst seine neue Tour, die „Frei sein“ -Tour 2015.
    Hier die Tourdaten:
    13.06. A-Salzburg, Residenzplatz
    14.06. A-Graz, Messe/Freiluftarena
    26.06. Dresden, Elbufer
    05.07. A-Wien, Kaiserwiese
    17.07. A-Dornbirn, Messegelände
    27.07. Mönchengladbach, Hockeypark
    14.08. Magdeburg, Elbauenpark
    15.08. Rostock, IGA Gelände
    22.08. Halle, Gerry Weber Stadion
    29.08. Essen, Stadion Essen
    04.09. Erfurt, Domplatz
    Xavier Naidoo am 3.10.2014 auf der bundesweiten Mahnwache, am Tag der deutschen Einheit vor dem Kanzleramt in Berlin.

    via Xavier Naidoo: Sein Traum von Freiheit und Souveränität | Contra Magazin.

  • Irrsinn²


    Genau so sehe ich das auch. ZZ ist es wichtig die menschen zu informieren und wach zu rütteln. Wenn genügen Wissen und Aufklärung vorhanden ist und die kritische Masse erreicht ist, kommt ein Umbruch. Zeit wird’s

  • Putins neue Mittelmeerstrategie

    Putins neue Mittelmeerstrategie


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    In den letzten Wochen richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Rolle Russlands und Präsident Wladimir Putins bei den Verhandlungen über einen neuen Waffenstillstand in der Ostukraine. Derweil fand Putin noch Zeit für Treffen mit zwei wichtigen Staatschefs – von Zypern und Ägypten. Beiden Ländern gemein ist die Position am bzw. im östlichen Mittelmeer, ein strategisch wichtiges Gewässer, dessen Bedeutung in der eskalierenden Konfrontation nicht zu unterschätzen ist.

    Seit mehr als zwei Jahrtausenden gehört das Mittelmeer zu den strategisch wichtigsten Gewässern der Welt. Über das Mittelmeer erreichen Erdöl und Erdgas aus dem Nahen Osten die Märkte der Europäischen Union. Durch den Suezkanal erlaubt es die Verbindung vom Indischen Ozean, zunehmend aus China, Indien, Südkorea und dem übrigen Asien mit den europäischen Märkten und dem Atlantik.

    Es verbindet den wichtigen Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim sowohl mit dem Atlantik als auch mit dem Indischen Ozean. Kurz: Es verbindet Europa, Eurasien und Afrika. Dies im Kopf, wollen wir uns Putins jüngste Reisen nun genauer anschauen.

    Nach Kairo

    Am 9. Februar traf Putin in Kairo mit Ägyptens Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi zusammen. Als al-Sisi als Chef der ägyptischen Streitkräfte im August 2012 den Putsch gegen Ägyptens US-gestützte Regierung von Mohammed Mursi und der Moslembruderschaft anführte, gehörte Putin zu den ersten, die seine Präsidentschaftskandidatur unterstützten. Im August 2014 wurde al-Sisi zu einem Treffen mit Putin nach Moskau eingeladen, während Washington zum offenen Gegner des ägyptischen Präsidenten wurde.

    viaPutins neue Mittelmeerstrategie – Kopp Online.

  • Ukraine-Konflikt: Der Westen eskaliert

    Ukraine-Konflikt: Der Westen eskaliert


    “(…) Ich denke, der Westen muss die Initiative ergreifen. Und der Westen muss erklären, dass er nicht länger versuchen wird, die Ukraine in ein westliches Bollwerk zu verwandeln, sondern in einen neutralen Pufferstaat mit Russland auf der einen und dem Westen auf der anderen Seite. Das bedeutet, die NATO-Erweiterung muss vom Tisch, die EU-Erweiterung muss vom Tisch, und Schluss mit der Demokratieförderung, wenn diese darauf abzielt, dass pro-westliche Führer in Kiew die Kontrolle übernehmen.“

    Professor John J. Mearsheimer lehrt Politikwissenschaften an der University of Chicago

    Für das Transkript des Interviews bitte auf „mehr“ klicken.

    Weltnetz.TV: Mr. Mearsheimer, im Westen gilt es als gesicherte Erkenntnis, Russlands aggressive Haltung sei maßgeblich an der Ukraine-Krise schuld. In Ihrem Artikel in der US-Zeitschrift Foreign Affairs benennen Sie aber die USA und ihre europäischen Verbündeten als Hauptschuldige. Warum?

    John Mearsheimer: Meiner Ansicht nach liefern die Beweise keinen Anlass zur Annahme, dass Putin diese Krise angefangen hat. Hauptursache der Krise ist die Tatsache, dass der Westen die Ukraine aus Russlands Einflussgebiet herausschälen und dem Westen angliedern wollte. Das bedeutete: NATO-Osterweiterung und Einbindung der Ukraine, EU-Osterweiterung und Einbindung der Ukraine, und die Förderung der Demokratie in Kiew, was nichts anderes bedeutete, als prowestliche oder pro-amerikanische Führer in Kiew an die Macht zu bringen. Vom russischen Standpunkt aus ist das inakzeptabel. Die Ukraine ist ein Territorium von vitaler strategischer Bedeutung für Russland. Und Russland wird nicht zulassen, dass es Teil des Westens wird.

    Weltnetz.TV: Ich komme noch auf diese Frage zurück. Wir haben gesehen, dass der Westen den Putsch in der Ukraine initiiert hat mit der Finanzierung pro-westlicher Persönlichkeiten und Organisationen. Welche Interessen verfolgen die USA mit der Unterstützung dieses Regime Change?

    John Mearsheimer:  Es steht nicht fest, dass die Vereinigten Staaten den Putsch initiiert haben. Ich denke, sie haben ihn unterstützt. Wir haben derzeit nicht genug Beweise, um die Urheberschaft der USA aufzuzeigen. Und vermutlich werden wir das am Ende auch nicht können. Die USA haben versucht einen pro-westlichen und anti-russischen ukrainischen Führer an die Macht zu bringen. Und Janukowitsch, der vor dem Putsch Präsident war, war pro-russisch und dem Westen gegenüber nicht sehr freundlich. Der Westen wollte ihn sehnlichst loswerden und ein pro-westlicheres Regime installieren. Das ist genau das, was nach dem Putsch vom 22. Februar passiert ist,

    Weltnetz.TV:  Welche Interessen sind durch das Agieren der NATO-Mächte bedroht?

    John Mearsheimer: Russlands Interessen sind bedroht, weil es ein ureigenes Interesse daran hat, dass die Ukraine entweder neutral oder mit ihm verbündet ist. Die Russen können nicht hinnehmen, dass ihr unmittelbarer Nachbar zur NATO gehört. Genauso wenig würden die USA einen Nachbarn akzeptieren, der im Kalten Krieg mit der Sowjetunion verbündet war oder in einem künftigen Szenario verbündet wäre mit dem mächtigen China. Großmächte sind sehr wachsam gegenüber ihrer Nachbarschaft. Sie wollen keine Länder vor ihrer Haustür, die mit fernen Großmächten verbündet sind oder enge Freunde werden können.

    Weltnetz.TV:  Was würde Ihrer Ansicht nach passieren, wenn die USA und die EU-Länder die Ukraine direkt militärisch unterstützen würden?

    John Mearsheimer:  Wir reden hier von einer Bewaffnung der Ukrainer. Es gibt keine Diskussion über einen Kampfeinsatz der USA oder der Westeuropäer in der Ukraine. Wir reden von der Bewaffnung der Ukrainer. Wenn das geschieht wäre es eine Katastrophe, denn die Russen würden im Gegenzug eskalieren. Die Krise, der Krieg in der Ukraine würde angefacht werden und eskalieren, mehr Menschen würden sterben und die Beziehung zwischen dem Westen und Russland würde sich verschlimmern. Die Bewaffnung der Ukrainer würde eine schlechte Situation nicht verbessern, sondern verschlimmern.

    Weltnetz.TV:  Inwiefern müssten die beteiligten Großmächte ihren politischen Kurs ändern, um die Krise zu beenden?

    John Mearsheimer: Ich denke, der Westen muss die Initiative ergreifen. Und der Westen muss erklären, dass er nicht länger versuchen wird, die Ukraine in ein westliches Bollwerk zu verwandeln, sondern in einen neutralen Pufferstaat mit Russland auf der einen und dem Westen auf der anderen Seite. Das bedeutet, die NATO-Erweiterung muss vom Tisch, die EU-Erweiterung muss vom Tisch, und Schluss mit der Demokratieförderung, wenn diese darauf abzielt, dass pro-westliche Führer in Kiew die Kontrolle übernehmen.

    Weltnetz.TV:  Mr. Mearsheimer, vielen Dank für dieses Gespräch!

    John Mearsheimer: Gern geschehen

    viaUkraine-Konflikt: Der Westen eskaliert.

  • “Ukrainische Armee nimmt jeden” sagt politischer Berater Juri Birukov


    Was für ein Wahnsinn. Aber anscheinend braucht die ukrainische Armee noch Kanonenfutter für die Drecksarbeit. Arme Irre. Hört auf damit!

    Auszug:
    Nach Aussagen des politischen Beraters Poroschenkos, Juri Birukov, entwickelt die Kiewer Regierung momentan ein neues Konzept zur erfolgreicheren Anwerbung von Freiwilligen für den Militärdienst.

    Der Präsidialverwaltungsangestellte teilte mit, dass es der Ukraine nicht gelungen wäre, die anvisierte Mobilisierung neuer Kämpfer zu erreichen.

    „Alkoholiker und Abtrünnige, Drogensüchtige und Idioten. Solange diese die formellen Standards der Mobilmachung erfüllen, heißt es – egal, wie das Resultat ausfällt – wir nehmen sie, “ erklärte Birukov auf seiner offiziellen Facebook- Seite.

  • Historiker: „Griechenlands Forderungen auf Wiedergutmachung gegen Deutschland sind berechtigt“

    Historiker: „Griechenlands Forderungen auf Wiedergutmachung gegen Deutschland sind berechtigt“


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    Der griechische Premierminister Alexis Tsipras hat Deutschland vorgeworfen, mit zweifelhaften juristischen Tricks zu operieren, um sich seiner finanziellen Verantwortung für die Verbrechen während der Okkupation Griechenlands durch die Hitlerwehrmacht in den Jahren 1941 bis 1944 zu entziehen. Historiker Hagen Fleischer sieht die Forderungen als berechtigt an.

    Tsipras möchte nun das griechische Parlament mit der Angelegenheit befassen. Berlin jedoch steht auf dem Standpunkt, Deutschland habe alle Forderungen berichtigt.

    Bayrische Allmachtsfantasien – CSU fordert Griechenland “den Geldhahn abzudrehen”

    Die Forderung nach einer Entschädigung für die Verbrechen der Hitlerfaschisten während des Zweiten Weltkriegs heizt die Spannungen zwischen Berlin und Athen noch einmal zusätzlich an. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben stark gelitten, seit die im Januar gewählte, von der linksgerichteten Syriza geführte Regierung in Athen eine Neuverhandlung der Bedingungen für das Rettungspaket im Umfang von 240 Mrd. Euro (260 Mrd. US-Dollar) zu fordern begann. Vor allem Deutschland zeigt sich angesichts dieser Forderung wenig kompromissbereit.

    Die neue griechische Regierung sieht das von der EU-Troika geschaffene Entschuldungsprogramm, um das Land in der Eurozone halten zu können, als Spardiktat, welches es ausbluten lasse und jede Chance auf Wachstum zunichte mache. Man will deshalb ein Brückenabkommen, das der griechischen Regierung Reformen ermöglicht, die das Land wieder zurück auf den Weg des Wachstums bringen und ihm so künftig die Rückzahlung der Schulden ermöglichen würde.

    viaHistoriker: „Griechenlands Forderungen auf Wiedergutmachung gegen Deutschland sind berechtigt“ | RT Deutsch.

  • NS-Zwangskredit: Griechenland fordert Deutschland zur Rückzahlung auf

    NS-Zwangskredit: Griechenland fordert Deutschland zur Rückzahlung auf


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    Die harte Linie Deutschlands in Sachen Finanzhilfen für Griechenland könnte sich rächen. Athen beruft sich nun auf Reparationsforderungen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und droht damit, deutsche Immobilien in Griechenland zu pfänden, weil Deutschland nach wie vor verpflichtet sei, einen Zwangskredit von 1942 zurückzuzahlen.

    Von Marco Maier

    Zwischen Athen und Berlin kommt es derzeit zu heftigen Wortgefechten. Der griechische Justizminister Nikos Paraskevopoulos hat nun damit gedroht, die Pfändung deutscher Immobilien in Griechenland zu erlauben, wenn es mit Deutschland nicht zu einer Einigung über die griechischen Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg kommen sollte. „Ich beabsichtige die Erlaubnis zu geben“, so der Politiker im griechischen Fernsehen. Entscheiden müsse dies aber die Regierung unter Premierminister Alexis Tsipras, so Paraskevopoulos weiter.

    Hierbei geht es um Forderungen der Griechen bezüglich eines Massakers der deutschen Wehrmacht im mittelgriechischen Distomo. Dabei waren im Jahr 1944 insgesamt 218 Opfer zu beklagen. Der höchste griechische Gerichtshof (Areopag) hatte im Jahre 2000 nach einer Klage der Hinterbliebenen beschlossen, deutsches Eigentum in Griechenland dürfe beschlagnahmt und gepfändet werden, um die Kläger zu entschädigen. Den Hinterbliebenen der Opfer waren von einem Landgericht in der Provinzstadt Livadeia zuvor 28 Millionen Euro Entschädigungen zugesprochen worden.

    Doch diese kleine Summe stellt nur den Präzedenzfall dar. Konkret geht es der griechischen Regierung um einen Zwangskredit über 476 Millionen Reichsmark, den die NS-Führung 1942 von der griechischen Zentralbank erhoben hatte. Die Rückzahlung wurde damals vertraglich vereinbart. Doch das Geld wurde nie zurückbezahlt. Eine von einer Arbeitsgruppe erstellte griechische Studie kommt nach Medienberichten auf eine Summe von rund 162 Milliarden Euro, die dieser Zwangskredit heute inklusive Zinsen Wert wäre.

    viaNS-Zwangskredit: Griechenland fordert Deutschland zur Rückzahlung auf | Contra Magazin.

  • Chinesen liefern Luxus-Villen aus dem 3D-Drucker

    Chinesen liefern Luxus-Villen aus dem 3D-Drucker


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    Aus den Drucker-Düsen kommt ein körniger Teig aus recyceltem Bauschutt, den der Erfinder „Crazy Magic Stone – verrückter Wunderstein“ nennt. Dieses „Tinte“ besteht aus Schutt, Glasfasern, Stahl, Zement und Bindemittel, und braucht 24 Stunden um zu trocknen. Die gedruckten Wände sind innen hohl, ein Design, das auf Material spart, ohne die Festigkeit zu verlieren. Acht Personen brauchen einen Monat, um eine 105.000-Pfund teure Villa fertig zu stellen, erklärt Zheng Jian, der Leiter von Winsuns Projekten in Suzhou. Mit traditionellen Bauweisen würden für das gleiche Gebäude 30 Personen drei Monate brauchen. Nicht nur das Personal, auch die Bau-Kosten werden nach Angaben des Guardian durch den Drucker mindestens halbiert…

    Reinnschauen inkl Video lohnt.

    viaChinesen liefern Luxus-Villen aus dem 3D-Drucker | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN.

  • ARD: Jauchs Panoptikum billiger Propaganda-Mätzchen


    Fazit
    Die ARD präsentierte einmal mehr dümmliche und streckenweise bösartige Propaganda, sowie obendrein den schamlosen Versuch, die Destabilisierung und den Umsturz eines souveränen Landes zu rechtfertigen und als legitime Politik zu verkaufen. Einseitige Hetze, gezielte Desinformation, Claqueure im Publikum, und Möchtegern-Putschisten, die im eigenen Land keinen annäherungsweise nennenswerten Rückhalt genießen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk will nicht informieren, sondern selbst Politik machen. Diese Politik ist nicht nur völkerrechts- und menschenverachtend, sondern dient nicht einmal deutschen Interessen.

    Der Grund für diese Propaganda ist klar: Deutschland ist tatsächlich selbst nicht annähernd so souverän und auch nicht so demokratisch wie Russland, denn anders als der russische Präsident, ist die Chefin im Kanzleramt nicht vom Volk gewählt, sondern wurde von einer Hinterzimmerclique amerikatreuer Politiker ausgekungelt und dem deutschen Volk nach dem Abnicken durch das Parlament vorgesetzt. Von der fehlenden demokratischen Legitimation des Pfaffen im Schloss Bellevue ganz zu schweigen

    Avatar von DokDie Propagandaschau

    ard_logoSchon der Titel der gestrigen „Günther Jauch“-Ausgabe:

    „Putins Russland – auf dem Weg zur Diktatur?“

    stellte keinen sachlichen Zusammenhang zu aktuellen Vorgängen in Russland her, sondern war eine als Frage getarnte, gezielte Diffamierung.

    „Obamas USA – auf dem Weg in den Apartheitsstaat?“ könnte man auf gleichem Niveau fragen – angesichts Hunderter von US-„Sicherheitskräften“ erschossener und misshandelter US-Bürger afro-amerikanischer Abstammung. Die Berichterstattung deutscher Lügenmedien über diesen alltäglichen rassistischen Massenmord in den USA hat aber selbstverständlich eine ganz andere Melodie, als all das, was sich die Hetzer und politischen Agitatoren in deutschen Staatssendern gegenüber Russland herausnehmen.

    Auch wenn Günther Jauch bereits in einer der vergangenen Sendungen ganz schamlos zum absoluten Nullpunkt medialer Hetze vorgestoßen war, als er den Tod des russischen Präsidenten herbeisehnte, lieferte die gestrige Sendung erneut schulbuchmäßige Methoden politischer Propaganda, die Goebbels ein anerkennendes Lächeln ins Gesicht gezaubert hätten.

    Bemerkenswerter Höhepunkt war zweifellos Jauchs abschließende Frage an die ins…

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  • Yankee go home! – Das Faß läuft über

    Yankee go home! – Das Faß läuft über


    Da geht was ab.
    „Am 9. März 2015 unterzeichnete Barrack Obama einen Exekutiv-Befehl, der Venezuela einfach von ganz oben herunter als “Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA” einstufte. Nach einer langen, langen Geschichte von Einmischung, Ausplünderung und Unterdrückung der Mittel- und südamerikanischen Staaten war das wohl der berühmte Tropfen, der das Faß überlaufen ließ. Wie ein Mann standen die Länder auf, von überall her prasselten Beschwerden herein, die sozialen Netzwerke glühen“