Kategorie: Bewusstsein & Gesundheit

Bewusstsein, Spiritualität, Gesundheit, Natur und Freie Energie.

  • Inflation: Inzwischen spürt man den schwachen Euro auch an der Ladenkasse


    Richtig erkannt und gut resümiert: „Der schwache Euro hat also zwei Seiten: Ja der Export gewinnt und ja, dies sichert Arbeitsplätze und treibt den DAX auf Wolke sieben. Aber: Gehaltsempfänger, Verbraucher und Leistungsbezieher bezahlen hierfür die Rechnung. Der EZB-Geldsozialismus betreibt unter dem Vorwand “Eurorettung” eine perverse Umverteilung von Arm zu Reich. Bisher konnten die deutschen Verbraucher die Krise noch nicht wirklich in ihrem Geldbeutel spüren, doch dies ändert sich jetzt: Wir importieren eine Inflation, weil es hierzulande eben nur wenige Rohstoffe gibt und wir diese auf den Weltmärkten in US-Dollar einkaufen müssen. “Kein Land, keine Gesellschaft und erst recht kein Währungsraum ist jemals durch billiges Geld auf Dauer zu Wohlstand gekommen. Das Gegenteil ist der Fall”, schrieb Frank Schäffler schon im September 2014.“

  • Der ukrainische Stahl-Magnat und die Clintons: Millionenspenden unter Freunden


    Avatar von rositha13Gegen den Strom

    Auch während Hillary Clintons Amtszeit als US-Außenministerin flossen bis 2013 Zuwendungen in zweistelliger Millionenhöhe von Viktor Pinchuk, einem der reichsten ukrainischen Oligarchen, an die Clinton Global Initiative. Ziel der Spenden sei es gewesen aus der Ukraine ein “erfolgreiches, freies und modernes Land auf Basis der europäischen Werte” zu machen. Kurz darauf brach das Land auseinander.

    Quelle: Dipasupil

    Viktor Pinchuk hat exzellente Kontakte. Der ukrainische Stahl-Magnet steht nicht nur auf Platz 54 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt, auch die familiären Verbindungen Pinchuks können sich sehen lassen. So heiratete der Multimiliardär im Jahre 2002 Elena Kuchma, die Tochter des zweiten ukrainischen Präsidenten Leonid Kuchma, der von 1994 bis 2005 im Amt war. In den Verantwortungsbereich Kutchmas fiel unter anderem die Privatisierung Kryvorizhstals, dem größten Stahlwerk der Ukraine. Käufer des Unternehmens war die Interpipe Group, die wiederum zu Teilen Kutchmas Swiegersohn Pinchuk gehört. Der Kaufpreis betrug nur etwa ein Sechstel des eigentlichen Unternehmenswertes.

    Wie die Ukraine der Agrarmafia in den Rachen geworfen wirdPrivatisierung…

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  • Bundesregierung plant neue Anti-Terror-Einheit für „normale Polizeidienste“


    Avatar von rositha13Gegen den Strom

    24. März 2015

    polizei-anti-terror-einheit

    Medienberichten zufolge wird die Bundespolizei zusätzlich zur Anti-Terror-Einheit GSG 9 eine weitere schwer bewaffnete Spezialeinheit erhalten. Entsprechende „Überlegungen“ wurden von einer Sprecherin des Bundesinnenministeriums bestätigt.

    Die neue Einheit, intern scherzhaft „GSG 4 ½“ genannt, soll laut Informationen des Spiegel nach und nach auf mehrere Hundertschaften ausgebaut werden, deren Ausrüstung eher der einer Armee entspricht als der von Polizeikräften. Neben Kurz- und Langwaffen (Pistolen, Maschinenpistolen und schweren Maschinengewehren) soll die Truppe auch gepanzerte Fahrzeuge erhalten und mit schusssicheren Helmen und Schutzwesten ausgestattet werden, die selbst einem Beschuss aus Sturmgewehren wie der Kalaschnikow standhalten. Im Unterschied zur bereits 1972 gegründeten GSG 9 könne die neue Truppe auch für „normale Polizeidienste“ herangezogen werden.

    Die Schaffung einer de facto paramilitärischen Polizeitruppe in Deutschland ist Bestandteil einer massiven inneren und äußeren Aufrüstung. Am Mittwoch beschloss das Bundeskabinett neben der Erhöhung des Wehretats um acht Milliarden Euro auch den Ausbau des Sicherheitsapparats…

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  • Britische Polizei sollte nicht gegen muslimische Vergewaltiger ermitteln


    Avatar von Knecht Christikopten ohne grenzen

    Alleine in einer einzigen Stadt wurden 1400 britische nicht–muslimische Kinder von muslimischen Bandenvergewaltigt und misshandelt.

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  • Gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung


    John Pilger

    Der kürzliche 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz war eine Erinnerung an das große Verbrechen des Faschismus, dessen Nazi-Ikonographie tief in unserem Bewusstsein liegt. Faschismus ist konserviert als Geschichte, als flimmernde Filmstreifen mit Schwarzhemden im Stechschritt, ihre Kriminalität furchtbar und offensichtlich. Jedoch, in denselben liberalen Gesellschaften, deren Krieg-führende Eliten uns drängen, nie zu vergessen, wird die sich beschleunigende Gefahr einer modernen Art des Faschismus unterdrückt; denn es ist ihr Faschismus.

    „Einen Aggressionskrieg zu beginnen …“ sagten 1946 die Richter des Nürnberger Tribunals , „ist nicht nur ein internationales Verbrechen, es ist das schlimmste internationale Verbrechen, es unterscheidet sich von anderen Kriegsverbrechen darin, dass es in sich das angehäufte Böse des Ganzen enthält.“

    Hätten die Nazis nicht Europa überfallen, Auschwitz und der Holocaust wären nicht geschehen. Hätten die Vereinigten Staaten und ihre Satelliten 2003 nicht ihren Aggressionskrieg im Irak begonnen, dann wären annähernd eine Million Menschen heute noch am Leben; ein Islamischer Staat, oder ISIS hätten uns nicht in der Knechtschaft ihrer Barbarei. Sie sind die Abkömmlinge des modernen Faschismus, aufgewachsen durch die Bomben, die Blutbäder und die Lügen in dem surrealen Theater, bekannt als News.

    Wie im Faschismus der 1930er und 1940er Jahre werden die großen Lügen mit der Präzision eines Metronoms geliefert: dank der allgegenwärtigen, sich ständig wiederholenden Medien und ihrer grassierenden Zensur durch Auslassung. Die Katastrophe von Libyen diene als Beispiel.

    Im Jahre 2011 flog die Nato 9.700 Kampfeinsätze gegen Libyen, wovon mehr als ein Drittel gegen zivile Ziele gerichtet waren. Uran-Sprengköpfe wurden verwendet; die Städte Misurata und Sirte wurden mit Bomben-Teppichen belegt. Das Rote Kreuz identifizierte Massengräber und Unicef berichtet, „die meisten getöteten [Kinder] waren jünger als 10 Jahre“.

    Warum der Aufstieg des Faschismus wieder Thema ist
    John Pilger

    Der kürzliche 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz war eine Erinnerung an das große Verbrechen des Faschismus, dessen Nazi-Ikonographie tief in unserem Bewusstsein liegt. Faschismus ist konserviert als Geschichte, als flimmernde Filmstreifen mit Schwarzhemden im Stechschritt, ihre Kriminalität furchtbar und offensichtlich. Jedoch, in denselben liberalen Gesellschaften, deren Krieg-führende Eliten uns drängen, nie zu vergessen, wird die sich beschleunigende Gefahr einer modernen Art des Faschismus unterdrückt; denn es ist ihr Faschismus.

    „Einen Aggressionskrieg zu beginnen …“ sagten 1946 die Richter des Nürnberger Tribunals , „ist nicht nur ein internationales Verbrechen, es ist das schlimmste internationale Verbrechen, es unterscheidet sich von anderen Kriegsverbrechen darin, dass es in sich das angehäufte Böse des Ganzen enthält.“

    Hätten die Nazis nicht Europa überfallen, Auschwitz und der Holocaust wären nicht geschehen. Hätten die Vereinigten Staaten und ihre Satelliten 2003 nicht ihren Aggressionskrieg im Irak begonnen, dann wären annähernd eine Million Menschen heute noch am Leben; ein Islamischer Staat, oder ISIS hätten uns nicht in der Knechtschaft ihrer Barbarei. Sie sind die Abkömmlinge des modernen Faschismus, aufgewachsen durch die Bomben, die Blutbäder und die Lügen in dem surrealen Theater, bekannt als News.

    Wie im Faschismus der 1930er und 1940er Jahre werden die großen Lügen mit der Präzision eines Metronoms geliefert: dank der allgegenwärtigen, sich ständig wiederholenden Medien und ihrer grassierenden Zensur durch Auslassung. Die Katastrophe von Libyen diene als Beispiel.

    Im Jahre 2011 flog die Nato 9.700 Kampfeinsätze gegen Libyen, wovon mehr als ein Drittel gegen zivile Ziele gerichtet waren. Uran-Sprengköpfe wurden verwendet; die Städte Misurata und Sirte wurden mit Bomben-Teppichen belegt. Das Rote Kreuz identifizierte Massengräber und Unicef berichtet, „die meisten getöteten [Kinder] waren jünger als 10 Jahre“.

    Die öffentliche Sodomisierung des libyschen Präsidenten Muammar Gaddafi mit einem „Rebellen“-Bajonett wurde von der damaligen US Außenministerin, Hilary Clinton mit den Worten begrüßt: „Wir kamen, wir sahen, er starb.“ Seine Ermordung wie die Zerstörung seines Landes rechtfertigte man mit einer bekannten Lüge; er habe „Genozid“ gegen das eigene Volk geplant. „Wir wussten … hätten wir noch einen Tag gewartet“, meinte Präsident Obama, „dann könnte Benghazi, eine Stadt von der Größe von Charlotte, ein Massaker erleiden, das quer durch die Region widergehallt und das Gewissen der Welt befleckt hätte“.

    Das war die Lüge angesichts einer durch die libyschen Regierungstruppen drohenden Niederlage der islamistischen Milizen. Sie erzählten Reuters, es würde „ein richtiges Blutbad geben, ein Massaker, wie wir es in Ruanda sahen“. Am 14. März 2011 berichtet, lieferte diese Lüge den ersten Funken für das von der Nato angerichtete Inferno, von David Cameron als „Humanitäre Intervention“ bezeichnet.

    Von Britanniens SAS im Geheimen trainiert und ausgerüstet, sollten viele der „Rebellen“ später zu ISIS werden, dessen letztes Video-Angebot die Enthauptung von 21 koptisch-christlichen Arbeitern zeigt, gefangen genommen in Sirte, der Stadt, die in ihrem Namen von Nato-Bombern zerstört worden war.

    Für Obama, David Cameron und den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, bestand das eigentliche Verbrechen Gaddafis in Libyens ökonomischer Unabhängigkeit und seiner erklärten Absicht aufzuhören, Afrikas größte Ölreserven in US Dollar abzurechnen. Der Petrodollar ist ein Pfeiler der imperialen Macht Amerikas. Frecherweise plante Gaddafi, eine gemeinsame afrikanische, Gold-gestützte Währung zu zeichnen, eine Pan-Afrikanische Bank und eine ökonomische Union zwischen armen Staaten mit wertvollen Rohstoffen voranzubringen. Ob dies geschehen würde oder nicht: allein die Idee war für die US nicht tolerierbar und sie machten sich bereit, Afrika „zu betreten“ und afrikanische Regierungen mit militärischer „Partnerschaft“ zu kaufen.

    Nach dem Nato-Angriff – unter dem Deckmantel eines Sicherheitsrats-Beschlusses – so schreibt Garikai Chengu, hat Obama „30 Milliarden Dollar der Libyschen Zentralbank konfisziert, die Gaddafi für die Gründung einer Afrikanischen Zentralbank und die Einführung der Gold-gestützten afrikanischen Dinar-Währung vorgesehen hatte.“

    Der „humanitäre Krieg“ gegen Libyen setzte auf ein Modell, das eng an der westlich-liberalen Brust liegt, besonders in den Medien. Im Jahre 1999 schickten Bill Clinton und Tony Blair Nato-Bomber nach Serbien, weil – so ihre Lüge – die Serben „Völkermord“ an den ethnischen Albanern in der sich abspaltenden Provinz Kosovo begingen. David Scheffer, US Sonderbotschafter für Kriegsverbrechen [sic] behauptete, dass mindestens „225.000 Männer der albanischen Volksgruppe im Alter von 14 bis 59 Jahren“ ermordet wurden. Sowohl Clinton wie Blair bemühten den Holocaust und das „Gespenst des 2. Weltkrieges“. Die heldenhaften Verbündeten des Westens war die Kosovo Befreiungs-Armee (KLA), deren krimineller Leumund beiseite geschoben wurde. Der britische Außenminister, Robin Cook, sagte ihnen, sie könnten ihn jederzeit auf seinem Mobiltelefon anrufen.

    Nachdem die Nato-Bombardierung vorbei war und ein Großteil von Serbiens Infrastruktur in Trümmern lag, darunter Schulen, Krankenhäuser, Klöster und der nationale TV Sender, fielen die internationalen forensischen Teams über den Kosovo her, um die Evidenz für den „Holocaust“ zu exhumieren. Das FBI konnte kein einziges Massengrab finden und fuhr nach Hause. Das spanische forensische Team machte dasselbe, sein Leiter brandmarkte ärgerlich „eine semantische Pirouette der Kriegs-Propaganda-Maschine“. Ein Jahr später veröffentlichte eine UN Untersuchungs-Kommission die Gesamtzahl der Toten im Kosovo: 2.788. Darin mitgezählt waren die Soldaten beider Seiten, von der KLA ermordete Serben und Roma. Es gab keinen Völkermord. Der „Holocaust“ war eine Lüge. Der Nato-Angriff beruhte auf Betrug.

    Hinter der Lüge lag eine ernste Absicht. Jugoslawien war eine einmalig unabhängige, multiethnische Föderation, die während des Kalten Krieges als politische und ökonomische Brücke dastand. Die meisten Einrichtungen und die größeren Fabriken waren im öffentlichen Eigentum. Das war nicht akzeptabel für die expandierende Europäische Gemeinschaft, besonders das erst kürzlich wiedervereinigte Deutschland, das einen Zug nach Osten begonnen hatte, um sich seinen “natürlichen Markt“ in den jugoslawischen Provinzen Kroatien und Slowenien zu holen. Zu der Zeit, als sich die Europäer 1991 in Maastricht trafen, um ihren Plan für die Desaster- Euro-Zone zu erstellen, traf man eine geheime Abmachung: Deutschland würde Kroatien anerkennen. Jugoslawien war dem Untergang geweiht.

    In Washington sorgten die US dafür, dass der in Schwierigkeiten befindlichen jugoslawischen Wirtschaft Kredite der Weltbank verweigert wurden. Die Nato, damals ein fast gestorbenes Relikt des Kalten Krieges, wurde als Macht-Durchsetzer neu erfunden. Bei der „Friedens“-Konferenz 1999 in Rambuillet , Frankreich, wurden die Serben der doppelzüngigen Taktik des Macht-Durchsetzers unterworfen. Der Rambouillet-Vertrag enthielt einen geheimen Annex B, den die US Delegation am letzten Tag eingefügt hatte. Dieser verlangte die militärische Besetzung von ganz Jugoslawien – ein Land mit bitteren Erinnerungen an die Nazi-Okkupation –, die Implementierung einer „Freien Marktwirtschaft“ und die Privatisierung des gesamten Staatseigentums. Kein souveräner Staat könnte derartiges unterschreiben; Nato-Bomben fielen auf das verteidigungslose Land. Es war der Vorläufer der Katastrophen in Afghanistan, im Irak, Syrien, Libyen und in der Ukraine.

    Seit 1945 haben 69 Staaten, mehr als ein Drittel aller Mitglieder der Vereinten Nationen einiges oder alles Folgende durch die Hände von Amerikas modernem Faschismus erlitten: man ist dort einmarschiert, ihre Regierungen wurden gestürzt, ihre Bürgerbewegungen wurden unterdrückt, ihre Wahlen untergraben, ihre Völker bombardiert, ihre Volkswirtschaften allen Schutzes beraubt, ihre Gesellschaften einer lähmenden Belagerung – bekannt als „Sanktionen“ – unterworfen. Der britische Historiker Mark Curtis schätzt den Blutzoll dafür als in die Millionen gehend. In jedem Fall wurde eine große Lüge in Stellung gebracht.

    „Heute Nacht, zum ersten Mal seit 9/11, ist unsere Kampf-Mission in Afghanistan zu Ende.“ Das waren die Eröffnungsworte von Obamas 2015er Rede zur Lage der Nation. Tatsächlich verbleiben geschätzte 10.000 Soldaten und 20.000 military contractors (Söldner) auf unbestimmte Zeit in Afghanistan stationiert. „Der längste Krieg der amerikanischen Geschichte kommt zu einem verantwortungsvollen Ende“, sagte Obama. Tatsächlich wurden 2014 in Afghanistan mehr Zivilisten getötet als in jedem Jahr, in dem die UN Zählungen vornahm. Die meisten Menschen – Zivilisten und Soldaten – wurden in der Zeit von Präsident Obama getötet.

    Die Tragödie von Afghanistan wetteifert mit dem epischen Verbrechen in Indochina. In dem gepriesenen und oft zitierten Buch „Das Große Schachbrett: Amerikanische Überlegenheit und ihre Geostrategischen Imperative“ schreibt Zbigniew Brzezinski, der Gottvater der amerikanischen Politik von Afghanistan bis zum heutigen Tag, dass sich Amerika , wenn es Eurasien kontrollieren und die Welt dominieren soll, keine volkstümlichen Demokratie leisten kann; denn „Die Verfolgung der Macht ist kein Ziel, das volkstümliche Liebhabereien pflegt … Demokratie ist schädlich für imperiale Mobilmachung.“ Er hat recht. Wie WikiLeaks und Edward Snowden aufgezeigt haben, usurpiert ein Überwachungs- und Polizeistaat die Demokratie. Im Jahre 1976 untermauerte Brzezinski – damals Präsident Carters Berater für nationale Sicherheit – seinen Standpunkt, indem er Afghanistans erster und einziger Demokratie einen Todesstoß versetzte. Wer kennt den Verlauf dieser wichtigen Geschichte?

    In den 1960er Jahren erfasste eine Volks-Revolution Afghanistan, das ärmste Land auf Erden, die schließlich 1978 die kümmerlichen Reste des aristokratischen Regimes stürzte. Die volksdemokratische Partei Afghanistans (PDPA) bildete eine Regierung und verkündete ein Reformprogramm, das die Aufhebung des Feudalismus beinhaltete, die Freiheit aller Religionen, gleiche Rechte für Frauen und soziale Gerechtigkeit für die ethnischen Minderheiten. Mehr als 13.000 politische Gefangene wurden befreit und Polizeiakten wurden öffentlich verbrannt.

    Die neue Regierung führte freie medizinische Versorgung für die Ärmsten ein; die Leibeigenschaft wurde abgeschafft und ein umfassendes Bildungsprogramm begonnen. Für die Frauen waren die Gewinne unerhört. In den späten 1980ern waren die Hälfte der Universitäts-Studenten Frauen, die Frauen stellten fast die Hälfte der afghanischen Ärzteschaft, ein Drittel der öffentlich Bediensteten und die Mehrzahl der Lehrer. „Jedes Mädchen“, so erinnert sich die Chirurgin Saira Noorani, „konnte das Gymnasium und die Universität besuchen. Wir konnten hingehen, wohin wir wollten und anziehen, was wir wollten. Wir gingen ins Kaffeehaus und am Freitag ins Kino, um den neuesten indischen Film anzusehen und die neueste Musik anzuhören. Alles fing an, in die falsche Richtung zu gehen, als die Mudschaheddin begannen, die Wahlen zu gewinnen. Sie töteten Lehrer und zündeten Schulen an. Wir waren zu Tode erschrocken. Es war komisch und traurig zu denken, dass diese Leute vom Westen unterstützt wurden.“

    Die PDPA Regierung wurde von der Sowjet Union unterstützt, obwohl „es keinen Hinweis irgendeiner sowjetischen Einmischung [in die Revolution] gab“, wie der frühere Außenminister Cyrus Vance später zugab. Alarmiert durch das wachsende Selbstvertrauen der Befreiungsbewegungen rund um die Welt, beschloss Brzezinski, sollte Afghanistan unter der PDPA ein Erfolg werden, dann würde dessen Unabhängigkeit und Fortschritt die „Drohung eines verheißungsvollen Beispiels“ liefern.

    Am 3. Juli 1979 autorisierte das Weiße Haus im Geheimen die Unterstützung „fundamentalistischer“ Stämme, bekannt unter dem Namen Mudschaheddin, ein Programm, das zu über $500 Millionen jährlich in US-Waffen und anderer Hilfe anwuchs. Das Ziel war der Sturz der ersten säkularen und reformistischen Regierung von Afghanistan. Im August 1979 berichtete die US Botschaft in Kabul, dass „den Hauptinteressen der Vereinigten Staaten durch das Abtreten der PDPA Regierung gedient wäre, was auch immer das an Rückschlägen für die sozialen und ökonomischen Reformen in Afghanistan bedeuten könnte.“ Die Hervorhebung stammt von mir.

    Die Mudschaheddin waren die Vorgänger von Al-Qaida und Islamischem Staat. Zu ihnen gehörte Gulbuddin Hekmatyar , der von der CIA zig Millionen Dollar in bar erhielt. Hekmatyar’s Spezialität war der Handel mit Opium und Säure in das Gesicht von Frauen zu schütten, die sich weigerten, eine Verschleierung zu tragen. Nach London eingeladen, wurde er von Premierministerin Thatcher als „Freiheitskämpfer“ begrüßt.

    Derartige Fanatiker wären vielleicht in ihrer Stammeswelt verblieben, hätte nicht Brzezinski eine internationale Bewegung zur Förderung des islamischen Fundamentalismus in Zentralasien ins Leben gerufen, um säkulare politische Befreiung zu unterminieren und um die Sowjet Union zu „destabilisieren“, indem er „ein paar aufrührerische Muslime“ schuf, wie er in seiner Autobiographie schreibt. Sein großartiger Plan deckte sich mit den Ambitionen des pakistanischen Diktators, General Zia ul-Haq, die Region zu dominieren. Im Jahre 1986 begannen die CIA und der pakistanische Geheimdienst ISI Leute aus aller Welt für den afghanischen Dschihad zu rekrutieren. Der saudische Multimillionär Osama bin Laden war einer von ihnen. Teilnehmer, die schließlich zu den Taliban und Al-Qaida stoßen sollten, wurden auf einem islamischen Kolleg in Brooklyn, New York, versammelt und erhielten eine paramilitärische Ausbildung in einem CIA Camp in Virginia. All dies erhielt den Namen „Operation Cyclone“. Deren Erfolg wurde im Jahre 1996 gefeiert, als der letzte PDPA Präsident von Afghanistan, Mohammad Najibullah , der vor die UNO-Generalversammlung gegangen war, um Hilfe zu erbeten, am helllichten Tage von den Taliban an einem Laternenpfahl aufgehängt wurde.

    Der „Rückschlag“ der Operation Cyclone und seiner „paar aufrührerischen Muslime“ war der 11. September 2001. Operation Cyclone wurde zum „war on terror“, in dem unzählige Männer, Frauen und Kinder rundum in der muslimischen Welt ihr Leben verlieren sollten, von Afghanistan zum Irak, Jemen, Somalia und Syrien. Die Botschaft dessen, der das durchgesetzt hatte, war und bleibt bis heute: „You are with us or against us.“ „Du bist mit uns oder gegen uns.“

    Der durchgängige Faden im Faschismus, vergangen oder gegenwärtig, heißt Massenmord. Die amerikanische Invasion in Vietnam hatte ihre „Feuer frei“-Zonen, “body counts“ und “collateral damage“. In der Provinz Quang Ngai, aus der ich damals berichtete, wurden tausende Zivilisten ( „Schlitzaugen“) von den US ermordet. Erinnert wird aber an nur an ein Massaker, My Lai. In Laos und Kambodscha erzeugten die gewaltigsten Luftangriffe der Geschichte eine Epoche des Terrors, heutzutage markiert durch das Spektakel aneinander gereihter Bombentrichter, die aus der Luft betrachtet, aussehen wie monströse Halsketten. Die Bombardierungen bescherten Kambodscha seine eigene ISIS, angeführt von Pol Pot.

    Heute hat die größte Einzel-Kampagne des Terrors die Auslöschung ganzer Familien, von Gästen bei Hochzeiten und Trauernden bei Begräbnissen zur Folge. Das sind Obama’s Opfer. Der New York Times nach, trifft Obama seine Auswahl aus einer “kill list“, die ihm jeden Donnerstag von der CIA im Kontrollraum des Weißen Hauses vorgelegt wird. Dann entscheidet er, ohne die geringste rechtliche Grundlage, wer leben und wer sterben wird. Sein Richtschwert (orig. execution weapon) ist die Hellfire-Rakete, befördert von einem unbemannten Flugzeug bekannt unter dem Namen Drohne; diese rösten ihre Opfer und behübschen die Gegend mit den Überresten. Jeder „Treffer“ wird auf einem weit entfernten Bildschirm als “bugsplat“ (Anm.d.Übers.: wörtlich Wanzen-Platte, etwa wie Gemüse-Platte) vermerkt.

    „Denn Parade-Stiefler,“ schreibt der Historiker Norman Pollock, „ersetzen die scheinbar harmlosere Militarisierung der ganzen Gesellschaft. Und an Stelle eines bombastischen Führers haben wir einen Möchtegern-Reformer, emsig am Werk bei der Planung und Ausführung von Mord, und immer lächelnd.“

    Das Verbindende von altem und neuen Faschismus ist der Überlegensheitskult. „Ich glaube an den amerikanischen Exzeptionalismus mit jeder Faser meines Wesens,“ sagte Obama, in Anspielung auf Erklärungen von National-Fetischismus aus den 1930er Jahren. Wie der Historiker Alfred W. McCoy darlegte, war es der Hitler-Verehrer Carl Schmitt, der sagte: „Der Überlegene bestimmt die Ausnahme.“ Das ist die Summe des Amerikanismus, die weltbeherrschende Ideologie. Dass sie nicht erkannt wird als Raub-Ideologie, ist die Errungenschaft einer ebenso unerkannten Gehirnwäsche. Heimtückisch und verdeckt präsentiert sie sich geistreich als Erleuchtung-auf-dem-Weg, ihr Eigendünkel durchtränkt die westliche Kultur. Ich bin aufgewachsen mit der Kino-Diät der amerikanischen Glorie, bei der fast alles eine Verzerrung ist. Ich hatte keine Idee, dass es die Rote Armee war, die den Hauptteil der Nazi-Kriegs-Maschinerie zerstört hatte, mit dem Preis von mehr als 13 Millionen Soldaten. Im Kontrast dazu beliefen sich die US Verluste, den Pazifik-Raum mit eingeschlossen auf 400.000. Hollywood hat das umgedreht.

    Der Unterschied jetzt besteht darin, dass das Kinopublikum eingeladen wird, seine Hände zu ringen bei der „Tragödie“ eines amerikanischen Psychopathen, der die Pflicht hat, an weit entfernten Orten Leute zu töten, so wie der Präsident sie auf seine Art tötet. Die Verkörperung Hollywood-scher Gewalttätigkeit, der Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood, wurde dieses Jahr für einen Oskar für seinen Film ‚American Sniper‘ nominiert. Darin geht es um einen lizenzierten Mörder und Irren. Die New York Times beschreibt dies als „patriotisches, pro-Familien Bild, das in den Eröffnungstagen alle Zuschauerrekorde gebrochen hat.“

    Es gibt keine heroischen Filme über Amerikas Umarmung des Faschismus. Während des 2. Weltkrieges begannen Amerika (und Britannien) eine Krieg gegen die Griechen, die heroisch gegen den Nazismus gekämpft hatten und Widerstand leisteten gegen die Entstehung eines griechischen Faschismus. Im Jahre 1967 verhalf die CIA einer faschistischen Militärdiktatur in Athen an die Macht – so wie sie das in Brasilien und dem Großteil von Lateinamerika tat. Deutsche und Osteuropäer, im Geheimen mitbeteiligt bei der Nazi-Aggression und den Verbrechen gegen die Menschlichkeit erhielten einen sicheren Hafen in den US; viele wurden verhätschelt und ihre Talente belohnt.Werner von Braun war der „Vater“ sowohl der Nazi V-2 Terror-Rakete als auch des US- Raumprogramms.

    Als ehemalige Sowjet Republiken wurden in den 1990er Jahren der Osten Europas und der Balkan militärische Außenposten der Nato, und die Erben einer Nazi-Bewegung in der Ukraine kriegten ihre Chance. Obwohl verantwortlich für den Tod tausender Juden, Polen und Russen während der Nazi-Invasion der Sowjet Union, wurde der ukrainische Faschismus rehabilitiert und seine „Neue Welle“ durch den Oberherren als „Nationalisten“ begrüßt.

    Das erreichte im 2014 seinen Kulminationspunkt, als die Obama Administration $5 Milliarden für einen Coup gegen die gewählte Regierung ausschüttete. Die Schock-Truppen waren Neonazis, bekannt als Rechter Sektor und Svoboda. Zu ihren Führen gehört Oleh Tyahnybok, der zu einer Säuberung von der „Moskau-Jüdischen Mafia“ und „anderem Abschaum“ inklusive Homosexueller, Feministinnen und der politischen Linken aufrief.

    Diese Faschisten sind nun in der Kiewer Coup-Regierung integriert. Der erste stellvertretende Präsident im ukrainischen Parlament, Andriy Parubyi , ein Führer der regierenden Partei, ist Mitbegründer von Svoboda. Am 14. Februar verkündete Parubyi, dass er nach Washington fliege, um die USA zu bewegen „uns hochpräzise moderne Waffen zu geben.“ Falls er Erfolg hat, wird dies von Russland als kriegerischer Akt gesehen.

    Kein westlicher Führer hat sich gegen die Wiederbelebung des Faschismus im Herzen Europas ausgesprochen – mit Ausnahme von Vladimir Putin, dessen Volk 22 Millionen Menschen verloren bei der Invasion der Nazis, die durch das Nachbarland Ukraine erfolgte. Bei der jüngsten Münchner Sicherheitskonferenz beschwerte sich Obamas stellvertretende Außenministerin für europäische und eurasische Angelegenheiten, Victoria Nuland, über europäische Führer wegen ihrer Opposition gegen eine US Bewaffnung des Kiewer Regimes. Sie nannte die deutschen Verteidigungs-Ministerin die „Ministerin für Defätismus“. Es war Nuland, die den Coup in Kiew dirigierte. Die Frau von Robert D. Kagan, eine führende „Neo-Con“-Leuchte und Mitbegründer des extrem rechtslastigen ‚Project for a New American Century‘ war früher Außenpolitik-Beraterin von Dick Cheney.

    Nulands Coup verlief nicht nach Plan. Die Nato wurde daran gehindert, Russlands historischen und rechtmäßigen Warmwasser-Flottenstützpunkt auf der Krim in Besitz zu nehmen. Die vorwiegend russische Bevölkerung der Krim – 1954 von Nikita Chruschtschow illegal der Ukraine einverleibt – stimmte, wie schon einmal in den 1990er Jahren, mit überwältigender Mehrheit für eine Rückkehr zu Russland. Das Referendum war freiwillig, öffentlich und unter internationaler Beobachtung. Es gab keine Invasion.

    Zur selben Zeit stürzte sich das Kiewer Regime auf die ethnisch russische Bevölkerung im Osten mit der Grausamkeit einer ethnischen Säuberung. Unter Einsatz von Neonazi-Milizen nach Art der Waffen-SS, bombardierten und belagerten diese Städte samt Zentrum. Sie setzten Massen-Aushungern, Abschalten der Elektrizität , das Einfrieren der Bankkonten und den Stopp der Sozialversicherung und der Renten als Waffe ein. Mehr als eine Million Flüchtlinge flohen über die Grenze nach Russland. In den westlichen Medien wurden sie zu Unpersonen, auf der Flucht vor „der Gewalttätigkeit“, verursacht durch die „russische Aggression“. Der Nato-Kommandeur, General Breedlove – dessen Name und Aktionen von Stanley Kubrik’s Dr. Strangelove inspiriert sein dürften – verkündete, dass sich 40.000 russische Truppen „anhäuften“. Im Zeitalter forensischer Satellitenbilder-Beweise lieferte er nichts dergleichen.

    Diese russisch sprechenden und zweisprachigen Bewohner der Ukraine – ein Drittel der Gesamtbevölkerung – wollten schon lange eine Föderation, als Abbild der ethnischen Diversität des Landes, gleichzeitig autonom und unabhängig von Moskau. Die meisten sind keine „Separatisten“ sondern Bürger, die sicher in ihrem Land leben wollen und sich der Usurpation der Macht in Kiew widersetzen. Ihre Revolte und die Schaffung „autonomer“ Staaten sind die Reaktionen auf die Attacken Kiews gegen sie. Wenig davon wurde der westlichen Öffentlichkeit erklärt.

    Am 2. Mai 2014 wurden 41 ethnische Russen im Gewerkschaftshaus von Odessa bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Polizei stand untätig daneben. Dmytro Yarosh, der Führer des Rechten Sektors, rühmte das Massaker als „einen weiteren strahlenden Tag in unserer nationalen Geschichte“. In den amerikanischen und britischen Medien berichtete man dies als „bedauerliche Tragödie“, resultierend aus „Zusammenstößen“ zwischen „Nationalisten“ (Neonazis) und „Separatisten“ (Leute, die für ein Referendum über eine föderale Ukraine Unterschriften sammelten).

    Die New York Times begrub die Geschichte, wobei sie Warnungen über die faschistische und antisemitische Politik von Washingtons neuer Klientel als russische Propaganda abtat. Das Wall Street Journal verurteilte die Opfer – „Tödliches Ukraine-Feuer wahrscheinlich ausgelöst durch Rebellen, sagt die Regierung“. Obama gratulierte der Junta für ihre „Zurückhaltung“.

    Wenn Putin soweit provoziert werden kann, ihnen zu Hilfe zu kommen, dann wird seine im Westen vorgesehene „Pariah“-Rolle die Lüge rechtfertigen, dass Russland in der Ukraine einmarschiert. Am 29. Jänner entzog der Oberbefehlshaber der Ukraine, General Viktor Muzhemko, fast unbeabsichtigt den US und EU Sanktionen die eigentliche Basis, als er bei einer Pressekonferenz emphatisch sagte: „Die ukrainische Armee kämpft nicht mit regulären regulären Truppen der russischen Armee“. Es wären „einzelne Bürger“, Mitglieder „illegal bewaffneter Gruppen“, aber es wäre keine russische Invasion. Das war nichts Neues. Vadym Prystaiko, Kiews stellvertretender Außenminister, hatte zum „totalen Krieg“ aufgerufen, mit dem nuklear-bewaffneten Russland.

    Am 21. Februar brachte US Senator James Inhofe, ein Republikaner aus Oklahoma, einen Gesetzesentwurf ein, um amerikanische Waffen für das Kiewer Regime zu autorisieren. Bei seiner Präsentation im Senat benützte Inhofe Photographien, schon lange als Fälschungen erwiesen, von denen er behauptete, sie zeigten russische Truppen bei der Überquerung der ukrainischen Grenzen. Es erinnerte an Ronald Reagans gefälschte Bilder über sowjetische Einrichtungen in Nicaragua und an Colin Powells gefälschte Beweise für die UNO-Generalversammlung über die Massenvernichtungswaffen im Irak.

    Die Intensität der Hetzkampagne gegen Russland und die Darstellung seines Präsidenten als pantomimischen Schurken ist jenseits von allem, was ich als Reporter erlebt habe. Robert Perry, einer von Amerikas herausragendsten investigativen Journalisten, der den Iran Contra-Skandal aufdeckte, schrieb vor kurzem: „Seit Adolf Hitler hat es keine europäische Regierung für angebracht erachtet, Nazi Sturmtruppen loszuschicken, um Krieg gegen die eigene Bevölkerung zu führen, die Kiewer Regierung aber tat dies, und zwar wissentlich. Dennoch gab es quer durch das mediale/politische Spektrum des Westens ein eifriges Bemühen, die Realität zu verstecken bis hin zu dem Punkt des Ignorierens von wohl bewiesenen Fakten …. Wenn Sie sich fragen, wie die Welt in den dritten Weltkrieg stolpern könnte – so wie sie in den ersten Weltkrieg vor hundert Jahren stolperte – dann brauchen Sie sich nur die Verrücktheit in Bezug auf die Ukraine anzusehen, unzugänglich für Fakten und Vernunft.“

    Im Jahre 1946 sagte der Ankläger beim Nürnberger Tribunal über die deutschen Medien: „Die Verwendung psychologischer Kriegsführung durch die Nazi-Verschwörer ist gut bekannt. Vor jeder größeren Aggression, mit ein paar durch Zweckmäßigkeit bedingten Ausnahmen, starteten sie eine Pressekampagne, um ihre Gegner zu schwächen und die deutsche Bevölkerung psychologisch auf die Attacke vorzubereiten … Im Propagandasystem des Hitlerstaates waren die Tagespresse und das Radio die wichtigsten Waffen.“ Tatsächlich: im Guardian vom 2. Februar rief Timothy Garton-Ash zu Weltkrieg auf. „Putin muss gestoppt werden“, lautete die Überschrift. „ Und manchmal können nur Gewehre Gewehre stoppen.“ Er gab zu, dass die Kriegsdrohung „eine russische Paranoia vor Einkreisung“ erzeugen könnte, aber das wäre in Ordnung. Er benannte die militärische Ausrüstung, die für diesen Job nötig wäre, und gab seinen Lesern den Rat: „Amerika hat die besten Werkzeuge“.

    Im Jahre 2003 wiederholte Garton-Ash, Professor in Oxford, die Propaganda, die zum Blutbad im Irak führte. Saddam Hussein, so schrieb er, „hat, wie [Colin] Powell es dokumentierte, große Mengen von entsetzlichen chemischen und biologischen Waffen und er verbirgt, was davon vorhanden ist. Er versucht immer noch, nukleare zu bekommen.“ Er lobte Blair als einen „Gladstonier und christlich-liberalen Interventionisten“. 2006 schrieb er „Jetzt sind wir mit dem nächsten großen Test des Westens nach dem Irak konfrontiert: Iran.“

    Solche Ausbrüche – oder wie Garton-Ash es lieber nennt, „seine gequälte liberale Ambivalenz“ – sind nicht untypisch für diese transatlantische liberale Elite, die einen faustischen Pakt abgeschlossen hat. Der Kriegsverbrecher Blair ist ihr verloren gegangener Führer. Der Guardian, in dem der Artikel von Garton-Ash erschien, veröffentliche eine ganzseitige Werbung für einen amerikanischen Tarnkappen-Bomber. Auf dem unheimlichen Bild des Lockhheed Martin Monsters standen die Worte: “The F-35. GREAT For Britain“. Dieses amerikanische „Werkzeug“ wird die britischen Steuerzahler 1.3 Milliarden Pfund kosten, sein F-Modell-Vorgänger hat rund um die Welt abgeschlachtet. Im Übereinstimmung mit dem Auftraggeber verlangte eine Guardian-Redaktion die Aufstockung der Militärausgaben.

    Noch einmal, das ist ernst gemeint. Die Herrscher der Welt wollen die Ukraine nicht nur als Raketen-Basis; sie wollen ihre Ökonomie. Kiews neue Finanzministerin, Nataliwe Jaresko, ist eine frühere Beamtin des US Außenministeriums, zuständig für überseeische US „Investitionen“. Hastig erhielt sie ukrainische Staatsbürgerschaft. Die wollen die Ukraine wegen des reichlich vorhandenen Gases; der Sohn von Vizepräsident Joe Biden ist im Aufsichtsrat der größten Öl-, Gas- und Fracking-Gesellschaft der Ukraine. Die Erzeuger von Gen-Mais, Unternehmen wie die berüchtigte Monsanto, gieren nach dem fruchtbaren ukrainischen Boden.

    Vor allem aber wollen sie Russland, den mächtigen Nachbarn der Ukraine. Sie wollen Russland balkanisieren und zerlegen und sie wollen die größten Ressourcen der Erde an Erdgas. Mit dem Abschmelzen des arktischen Eisgürtels wollen sie die Kontrolle des arktischen Meeres und seines Energiereichtums und den Russlands entlang seiner langen arktischen Küstenlinie. Ihr Mann in Moskau pflegte Boris Jelzin zu sein, ein Trinker, der die Wirtschaft seines Landes dem Westen aushändigte. Sein Nachfolger, Putin, hat Russland als eine souveräne Nation wiederaufgebaut; das ist sein Verbrechen.

    Für den Rest von uns ist die Verantwortung klar. Es bedeutet, die frechen Lügen der Kriegstreiber zu identifizieren und ans Licht zu bringen, und niemals, auch nicht insgeheim zuzustimmen. Es heißt, die großen Volksbewegungen, die eine fragile Zivilisiertheit in die modernen imperialen Staaten einbrachten, wiederzuerwecken. Am Wichtigsten ist die Verhinderung unserer eigenen Unterwerfung: unseres Bewusstseins, unseres Menschseins , unserer Selbstachtung. Wenn wir im Schweigen verharren, dann ist der Sieg über uns garantiert, und ein Holocaust zeichnet sich ab.

    erschienen am 26. Februar 2015 auf > John Pilgers Website > Artikel Archiv > Artikel von John Pilger auf antikrieg.com

    Herzlichen Dank an Herrn Konrad Kiener für die Übersetzung und freundliche Überlassung des Artikels!

    viaGegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung.

  • Die Rede, die John F. Kennedy das Leben kostete

    Die Rede, die John F. Kennedy das Leben kostete


    JFK

    Wer uns kennt, weiß sicher, dass wir Politkriminelle gern als das bezeichnen was sie sind: als Schwerverbrecher oder Schwerkriminelle. Nun kann man sich die Frage stellen: War das eigentlich immer so, dass alle Politiker Schwerverbrecher sind, bzw. waren???

    Diese Frage können wir leider auf keinen Fall, mit Beweisen unterlegt, schlüssig beantworten.

    Es gab jedoch mal einen Politiker, der den Anschein erweckte, dass es auch mal einigermaßen ehrliche Politiker gab (zumindest einen).

    Wir schreiben heute über keinen geringeren als John Fitzgerald Kennedy, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war.

    John F. Kennedy war zumindest der letzte Politiker, der sich gegen Volksverrat zur Wehr setzte.

    In einer Rede ließ er das im Grunde nur “durch die Blume” erkennen. Allein das kostete ihn bereits sein Leben – oder war es womöglich doch etwas mehr, was John F. das Leben kostete?

    Hören Sie nun zunächst die von uns beschriebene Rede des John F. Kennedy aus dem Jahre 1963:

    Kaum bekannt ist, dass er am 4. Juni 1963 Executive Order No. 11110 unterschrieben hat. Eine Verordnung, die es der US-Regierung ermöglichte, eigenes, silbergedecktes Geld – die United States Note – herauszugeben, anstatt Zinsen für Federal Reserve Notes zu bezahlen.

    FED

    Genau das war das endgültige Todesurteil für John Fitzgerald Kennedy.

    Nach offiziellen Angaben wurde Kennedy am 22. November 1963 “durch die Kugel eines geistig verwirrten Einzeltäters getötet”.

    Dass dem nicht so war, sondern dass Kennedy gezielt per Auftragsmord beseitigt wurde, steht heute völlig außer jeder Frage.

    Wer die Auftragsmörder waren, steht heute ebenso außer jedweder Fragestellung. Siehe: Die schlimmsten Schwerverbrecher der Welt

    Unter diesen schlimmsten Schwerverbrechern, die die Menschen dieser Welt jemals gesehen haben, werden Sie die Auftragsmörder finden, die für den Mord an John F. Kennedy verantwortlich sind.

    Kennedys Stellvertreter und Nachfolger, Lyndon B. Johnson, hat in seiner ersten Amtshandlung Executive Order No. 11110 ausgesetzt.

    Das Staatsgeld wurde umgehend aus dem Verkehr gezogen, und seither hat sich kein US-Präsident mehr in die Machenschaften der hochkriminellen Fed (Federal Reserve) eingemischt.

    Nicht nur in den USA gab es schon vergeblichen Widerstand gegen die internationale Plutokratie.

    Auch manch ein souveräner Staat, der sich dem globalen Schuldgeldsystem nicht unterordnen, sondern lieber sein eigenes Finanz- und Wirtschaftssystem verwirklichen wollte, ist heute Geschichte – zerstört und mit einer Marionettenregierung versehen “mit Hilfe” der Verbrecherregierungen der USA, die als Handlanger der internationalen Hochfinanz das herrschende, hochkriminelle verzinste und zinsesverzinste Geldsystem, bereits vielen Staaten gewaltsam aufgezwungen haben.

    Die jungen, dummen, dafür missbrauchten Soldaten dürften nicht geahnt haben, welchen Mächten, also welchen Schwerverbrechern sie da tatsächlich dienten.

    Wir haben da im Übrigen noch eine Bitte an unsere geschätzten Leserinnen und Leser:

    Aus dem Radio, im Fernsehen, in Zeitungen, also aus und in den Lügenmedien hört und liest man so oft: “die Amerikaner… die Russen… die Türken… die Griechen… die Deutschen”…. und so weiter.

    Gewöhnen Sie sich bitte nicht an, das in Ihren Sprachschatz zu übernehmen, was die Lügenmedien Ihnen zu suggerieren versuchen.

    Es sind nicht “die Amerikaner… die Russen… die Türken… die Griechen… die Deutschen”…. und so weiter, die schlimmste und schwerste Verbrechen begehen. Es sind nicht ganze Bevölkerungen, die das tun.

    Es sind immer nur einige wenige Schwerkriminelle aus bereits genannten und andern Ländern, welche Schwerverbrechen begehen. Differenzieren Sie das bitte in Ihrem Kopf, und auch, wenn Sie mit anderen Menschen darüber sprechen.

    Verallgemeinerungen sind kein Zufall

    Verallgemeinerungen, wie: “die Amerikaner… die Russen… die Türken… die Griechen… die Deutschen”…. und so weiter, werden mit purer Absicht so verbreitet, denn diese Verallgemeinerungen erzeugen Hass von ganzen Völkern dieser Welt, gegen ganze Völker dieser Welt, obwohl in all diesen Völkern dieser Welt die allermeisten Menschen nett und freundlich sind und noch nie jemanden etwas getan haben.

    Merken Sie sich bitte für alle Zeiten: Es sind immer nur einige wenige Schwerkriminelle, die schlimmste und schwerste Verbrechen gegen Bevölkerungen begehen. Ganze Völker würden das niemals tun.

    Wir bitten sie daher nochmals inständig, das klar zu differenzieren. Wir bitten Sie darum, dass sie niemals wieder “die Amerikaner… die Russen… die Türken… die Griechen… die Deutschen”…. und so weiter sagen oder schreiben, wenn es sich um schwerste Verbrechen gegen Bevölkerungen, gegen die Menschen dieser Welt, und gegen die Menschlichkeit dieser Welt handelt. Es sind immer nur einige wenige Schwerverbrecher. Ganze Völker hatten damit noch nie etwas zu tun.

    Sollten Sie das künftig beherzigen, dann danken wir Ihnen dafür nicht nur zutiefst, sondern auch dafür,  dass sie persönlich, geistig wieder einmal vehement gewachsen sind.

    Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von allein aufrecht.

    Was wirklich geschieht, erfährst du nur, wenn du beginnst, dich eigenständig zu bilden. Verstehen heißt, zu ändern was ist.

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  • USA würden großes Problem mit Deutschland-Russland Annäherung haben ( Ewald Stadler, MEP) | Viel Spass im System

    USA würden großes Problem mit Deutschland-Russland Annäherung haben ( Ewald Stadler, MEP) | Viel Spass im System


    image

    Critical-News.tv

    Transcript:

    “So wie die Krise in der Ukraine eine tiefe Spaltung zwischen den USA und Russland verursacht hat, so belastet die Krise auch das Verhältnis zwischen Moskau und der Europäischen Union.

    Es wird allgemein angenommen, daß die USA versuchen einen Keil zwischen Russland und Europa, insbesondere Deutschland, zu treiben.

    Ewald Stadler sagte PressTV, dass der kürzliche Kommentar eines US Strategen diese Strategie bestätigt.

    Man muss dem Herrn George Friedman wirklich sehr dankbar sein, für seine unglaublich offene und klare Erklärung. Ich war wirklich begeistert, als ich sie das erste Mal hörte und ich habe sie mir mehrere Male angehört. Friedman hat einige interessante Aussagen gemacht.

    Aber die Grundaussage ist nichts anderes, als die Tatsache, daß die USA ein großes Problem haben würden, wenn Deutschland mit allem Know-how, ökonomischen und finanziellen Ressourcen, mit Russland, welches über große natürliche Ressourcen verfügt, zusammenarbeiten würde.

    Deswegen macht es Friedman sehr klar, dass im Interesse der Außenpolitik der USA ist, zu verhindern, daß dies geschieht. Das erklärt auch, warum die USA laufend versuchen, Deutschland gegen Russland zu treiben, insbesondere in Bezug auf die Ukrainekrise.

    Unglücklicherweise sieht Frau Merkel dies nicht so. Jedoch Ex-Kanzler Gerhard Schröder sah dies und versuchte Deutschland von der Vorherrschaft der USA zu lösen, und versuchte eine russlandfreundliche Politik, die im besten Interesse der deutschen Bevölkerung ist.

    Das hat ihn seine politische Karriere gekostet, weil die USA großen Einfluss auf die deutschen Medien haben. Es ist ebenfalls bekannt, dass führende Medienvertreter und Denkfabriken enge Verbindungen mit der NATO haben.

    Deshalb hat die Medienkampagne gegen Gerhard Schröder, ihn die Wiederwahl gekostet. Seitdem hat Angela Merkel eine US-verbundene Politik betrieben und ich glaube dass diese Politik im Interesse von Washington war aber gegen die Interessen der deutschen Bevölkerung.

    Es ist allerhöchste Zeit, dass deutsche Wähler erkennen dass sie für US Interessen missbraucht werden und gegen Russland getrieben werden.

    Aber Deutschland muss im Interesse Europas, eine neutrale politische und ökonomische Rolle, spielen und sich um eine vernünftige Annäherung zu Russland bemühen.”

    Quelle: PressTV.-ir

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