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  • AUFSTIEG UND FALL DES GREMIUM MC IN SACHSEN

    AUFSTIEG UND FALL DES GREMIUM MC IN SACHSEN


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    Nach dem Prozess um den Überfall auf die Highway Wolves posierten Gremium-Rocker vor dem Gericht.

    Die Rockerszene in Sachsen – sie ist bunt und vielfältig, aber auch verschlossen und voller Rätsel. In unserer neuen Serie wollen wir einen Einblick in eine faszinierende, teilweise auch verstörende Subkultur geben – unverstellt, ungeschönt und jenseits üblicher Klischees. Rockerclubs haben uns ihre Türen geöffnet, Polizisten ihre Akten, ein Philosoph seine Gedankenwelt.

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    IN DRESDEN WAREN SIE DIE CHEFS

    Von Alexander Bischoff und Jens Fuge

    Dresden – Unter den „Big Four“ in Deutschland, den international verbreiteten Rockerclubs, ist der Gremium MC der einzige deutsche Club. Er wurde 1972 in Mannheim gegründet und hat heute weltweit rund 140 Chapter.

    Nach Sachsen kamen die Schwarz-Weißen mit der geballten Faust im Colour 1999. Der Dresdner Clan MC, der 1996 aus dem zwei Jahre zuvor gegründeten White Priest MC entstand, wurde da zum Gremium MC Dresden.

    Im Jahr 2010 kam das Chapter Chemnitz dazu, 2011 Plauen und die Nomads Eastside.

    In der Landeshauptstadt waren die Gremium-Rocker lange Zeit tonangebend in der Szene. Allerdings nicht immer mit feinen Methoden. So geht der bislang blutigste Konflikt in Sachsens Rockerszene auf das Konto des Dresdner Gremium-Chapters.

    Am 9. Februar 2000 überfielen die Mannen um Ex-Präsi Heiko R. (49) den damaligen Döbelner MC Highway Wolves. Bei dem Überfall wurde Wölfe-Präsident Thomas „Borsti“ D. (22) mit einer abgesägten Schrotflinte erschossen.

    Sechs weitere Döbelner Rocker wurden von den Dresdnern krankenhausreif geschlagen, das Inventar ihres Clubhauses zerstört.

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    Tragen ihren Präsidenten Thomas „Borsti“ D. (22, kl. Foto) zu Grabe: Mitglieder Highway Wolves MC Döbeln. Kurz danach fusionieren die Wölfe mit den Road Lions aus Leipzig.

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    Der damalige Gremium-Präsident Heiko R. (mit Zigarette) hinter Stacheldraht – er war der Todesschütze.

    Vor Gericht stellten die zwölf angeklagten Gremium-Mitglieder die Tat später als Rache für eine vorangegangene Schlägerei mit den Wölfen in Zwickau dar.

    Allerdings schien das wahre Motiv ein anderes zu sein: Die Highway Wolves standen damals kurz vor dem Übertritt zum Leipziger Road Lions MC, aus dem später der Hells Angels-Unterstützerclub Red Devils MC wurde. Ein Dorn im Auge der Schwarz-Weißen.

    Tatsächlich konnte der Überfall den Wechsel der Döbelner in das Lager der Rot-Weißen nicht verhindern. Kurz nach „Borstis“ Tod fusionierten die Clubs. Allerdings schloss sich das Döbelner Chapter drei Jahre später dem Dark Forces MC an, der bis heute zu den großen, unabhängigen Regionalclubs in Mitteldeutschland zählt.

    Nach einem späten Geständnis wurde Gremium-Präsi Heiko R. im Rahmen eines „Big Deal“ vom Landgericht Leipzig als Todesschütze zu fünf Jahren und fünf Monaten Knast verurteilt.

    Die anderen Angeklagten kamen mit Haftstrafen von 33 Monaten bis vier Jahren davon, mussten „Borstis“ Familie aber ein fünfstelliges Schmerzensgeld zahlen.

    In der Rockerszene war Gremium Sachsen damit „untendurch“. Denn bei dem Überfall hatten die Dresdner gleich gegen mehrere Ehren-Kodizes der Rocker verstoßen: So erfolgte der Angriff ohne vorherige Ansage, zudem maskiert und ohne Kutte. Auch galt die physische Vernichtung eines Gegners damals noch als Tabu.

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    Eines der letzten Fotos der sächsischen Gremium-Rocker vor dem Verbot ihres Clubs.

    Mit dem Aufkommen von Bandidos und Hells Angels in Sachsen verlor Gremium in der Szene an Bedeutung, zumal es mehrere Mitglieder zum „Farbenwechsel“ drängte.

    So wechselte auch Ex-Präsi Heiko R. die Seiten und heuerte bei den Dresdner Angels an. Größere Scharmützel unter den Clubs blieben zumindest in Sachsen aus.

    Dafür sorgten die Schwarz-Weißen in Brandenburg für Ärger, was 2013 zum Verbot aller vier sächsischen Gremium-Chapter sowie des Unterstützerclubs „Härte Plauen“ durch das Bundesinnenministerium führte.

    Hintergrund: Sächsische Gremium-Rocker hatten im Dezember 2011 vor einer Disco in Königs-Wusterhauen einen 16-Jährigen niedergestochen, weil sie ihn für einen Hells Angel hielten.

    Der völlig unbeteiligte Junge, der lebensgefährlich verletzt wurde, war das erste „zivile“ Opfer im Krieg der Rocker.

    viaRocker-Serie – MOPO24.

  • Putins Rocker planen Siegesfahrt durch Sachsen – MOPO24

    Putins Rocker planen Siegesfahrt durch Sachsen – MOPO24


    Rocker

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    Russlands Präsident Putin zeigt sich gern mit den Nachtwölfen.

    Von Julia Koschel

    Torgau/Moskau – Ist das jetzt eine Provokation oder wirklich nur eine harmlose Siegesfeier?

    Der russische Rockerclub „Nachtwölfe“ will den Sieg der russischen Truppen über Nazideutschland vor 70 Jahren auf eine ganz eigene Weise feiern. Die harten Jungs, die offiziell ganz eng mit Präsident Putin befreundet sind, planen eine Fahrt nach Berlin. Dabei kommen sie auch in Torgau vorbei.

    Am 25. April soll die Fahrt in Moskau starten und mit einer noch unbekannten Anzahl Teilnehmer durch Weißrussland, Polen, Tschechien, Slowakei und Österreich auch ins sächsische Torgau führen.

    Am 8. Mai – pünktlich zum Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht 1945 – endet der Aufzug in Berlin enden. Am 9. Mai wollen sie dann in einer Kolonne durch die deutsche Hauptstadt fahren und den Sieg der Russen groß feiern.

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    Clubpräsident Alexander Saldostanow alias Chirurg (Mitte) lässt der Widerstand kalt.

    Doch noch liegen verschiedene Steine im Weg der Nachtwölfe. Beispielsweise liegt der Berliner Polizei bis dato noch keine Anmeldung für eine Kolonnenfahrt vor.

    Laut einem Polizeisprecher sei diese aber Grundvoraussetzung. Ansonsten werden die Biker auf der Fahrt zum Treptower Park, wo sie Blumen am Sowjetischen Ehrenmal niederlegen wollen, gestoppt.

    In Polen stoßen die Rocker auf den wohl größten Widerstand. Hier wird in den sozialen Netzwerken lautstark nach einem Einreiseverbot verlangt.

    Vize-Außenminister Rafal Trzaskowski erklärte dem polnischen Nachrichtensender TVN24, es gäbe bisher kein Antrag für ein Visum. Die Entscheidung müsse aber der Grenzschutz treffen.

    Das reicht einigen Polen anscheinend nicht. Sie fordern bei Facebook eine Blockade des Motorradclubs. Eine entsprechende FB-Gruppe hat bereits tausende Unterstützer.

    Der Gründer und aktuelle Präsident der Nachtwölfe, Alexander Saldostanow alias Chirurg, der als enger Vertrauter von Präsident Putin gilt, hat dafür nur Spott übrig: „Man darf natürlich nicht vergessen, dass es Polen gab, die mit der Roten Armee bis nach Berlin gekämpft hatten. Aber es gab auch Polen, die Polizisten oder Aufseher in jüdischen Ghettos waren. Vielleicht gefällt ihren Nachkommen die Idee unserer Tour nicht!“

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    Die Biker wollen sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen lassen…

    Mit einer ähnlichen Kolonne wollen die Nachtwölfe auch durch Deutschland fahren. Noch ist die Zahl der Teilnehmer unbekannt.

    viaPutins Rocker planen Siegesfahrt durch Sachsen – MOPO24.

  • Bikersolidarität: Deutsche und Schweizer wollen Nachtwölfe-Tour fortführen | RT livestream

    Bikersolidarität: Deutsche und Schweizer wollen Nachtwölfe-Tour fortführen | RT livestream


    Bikersolidarität

    Da sich insbesondere Polen, Tschechien und Deutschland in Sachen Einreise und Visa querstellen, wollen rund 1.500 Biker aus Deutschland und der Schweiz als Zeichen der Solidarität die Tour des russischen Motorradclubs fortführen und eine Etappe übernehmen. Vor allem via Facebook läuft derzeit eine große Mobilisierungskampagne.

    Von Marco Maier

    Am Morgen des 7. Mai wollen rund 20 Biker des MC Nachtwölfe aus Russland am sächsisch-böhmischen Grenzübergang Breitenau-Schönwald (A17) nach Deutschland einreisen um dort dann über Torgau oder Dresden weiter nach Berlin zu fahren, wo dann am 9. Mai das Endziel der Tour sein soll. Angesichts der Probleme schon in Polen und der Ankündigungen Tschechiens und Deutschlands, den Bikern die Einreise zu verwehren, könnte es aber auch anders kommen.

    Aus diesem Grund rufen nun Teile der deutschen Bikerszene nun im Internet zur Solidarität auf und wollen gemeinsam mit Nachtwölfe-Supportern aus der Schweiz die letzte Etappe übernehmen. Darunter sind viele russischstämmige Biker, die inzwischen in Deutschland und der Schweiz eine neue Heimat fanden.

    Bezeichnend ist das Politikum, welches aus der „Siegesfahrt“ der Biker im Gedenken an den 70. Jahrestag des Sieges der Alliierten über Deutschland gemacht wird. Die Nachtwölfe gelten in den Westmedien als „nationalistisch“ und somit als böse, während sie gleichzeitig die radikalnationalistischen Bewegungen in der Ukraine und der Kiewer Politik aus politischer Raison verharmlosen oder gar leugnen.

    Es wird vergessen darauf hinzuweisen, dass die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg (dort als „Großer vaterländischer Krieg“ bezeichnet), wie auch die Deutschen, die Polen und die Juden einen extrem hohen Blutzoll zu zahlen hatten, was natürlich auch einen besonderen Umgang mit diesem Thema mit sich bringt. Immerhin gibt es kaum eine Familie in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, die nicht einige Mitglieder verloren hat. Kulturelle Sensibilität ist in den westlichen Medien offenbar kein Thema.

    RT Ruptly hat übrigens einen Livestream eingerichtet, in der man die Nachtwölfe zumindest visuell begleiten kann:

    viaBikersolidarität: Deutsche und Schweizer wollen Nachtwölfe-Tour fortführen | Contra Magazin.

  • Mit Einreiseverbot für „Nachtwölfe“ kehrt Berlin zum kalten Krieg zurück

    Mit Einreiseverbot für „Nachtwölfe“ kehrt Berlin zum kalten Krieg zurück


    Einreiseverbot

    Die Regierungen in Warschau, Prag und Berlin haben aus der Tour des russischen Motorradklubs „Nachtwölfe“ zum Gedenken des 70. Jahrestages des Kriegsendes ein politisches Ereignis gemacht und den Bikern damit in die Hände gespielt, schreibt das Online-Magazin Telepolis.

    Am Samstag waren die Rocker aus Moskau losgefahren, obgleich die polnische und die tschechische Regierung bereits Einreiseverbote verhängt hatten.

    © SPUTNIK/ VITALIY BELOUSOV

    Polnische Biker blockieren Grenze: Protest gegen Einreiseverbot für „Nachtwölfe“

    Polen begründete seine Entscheidung damit, dass der Motorradklub keine ausreichenden Informationen über die geplante Reiseroute gegeben hätte.

    „Allerdings ist die Stimmung in Polen nicht eindeutig gegen die russischen Rocker gerichtet, polnische Rocker haben nichts dagegen und bieten Unterstützung an“, so das Magazin.

    Die deutsche Regierung wolle die russischen Biker auch nicht einreisen lassen. Unter dem Vorwand, dass die Fahrt die Sicherheit und Ordnung in Deutschland bedrohen kann, will Berlin die den Bikern bereits erteilten Visa annullieren.

    © AFP 2015/ SERGEI GAPON

    „Auf nach Berlin!” – Motorradtour der Nachtwölfe

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    Die Regierungen der Länder, welche die angekündigte Reise von Moskau nach Berlin als Provokation bezeichnet haben, haben unwillkürlich zugunsten der Biker gehandelt, heißt es weiter. „Die Provokation könnte eigentlich darin liegen, dass die Regierungen aus der angekündigten Reise der Rocker ein Politikum machen und diese verbieten.“ Jetzt könne man ihnen vorwerfen, dass sie die Meinungsfreiheit nicht zulassen.

    Die „gelenkte Demokratie“, die Russland oft vorgeworfen wird, kann nun für Europa gültig werden, wird in dem Artikel betont.  „Dass 20 russische Rocker die Sicherheit Deutschlands gefährden sollten, ist jedenfalls ein blödes Argument, das aber zeigt, wie sehr man in der deutschen Politik wieder im Kalten Krieg angekommen ist“, heißt es abschließend.

    viaMit Einreiseverbot für „Nachtwölfe“ kehrt Berlin zum kalten Krieg zurück – Medien / Sputnik Deutschland – Nachrichten, Meinung, Radio.

  • Polnische Biker blockieren Grenze: Protest gegen Einreiseverbot für „Nachtwölfe“

    Polnische Biker blockieren Grenze: Protest gegen Einreiseverbot für „Nachtwölfe“


    Nachtwölfe

    Rund 60 polnische Motorradfahrer haben am Montag den Grenzübergang Terespol zwischen Weißrussland und Polen mit ihren Motorrädern blockiert, und zwar aus Protest gegen die Entscheidung von Warschau, den Teilnehmern der Bikerfahrt von Moskau nach Berlin zur Erinnerung an den Sieg über Nazideutschland die Durchreise durch Polen zu verweigern.

    © REUTERS/ VASILY FEDOSENKO

    „Siegestour“ nach Berlin: „Nachtwölfe“ bestätigen Abweisung an Polens Grenze

    Das polnische Staatsfernsehen berichtete direkt vom Grenzübergang. Als Zeichen der Solidarität spielten die polnischen Motorradfahrer die Hymne ihres Landes über einen Verstärker ab und danach drückten sie gleichzeitig auf die Hupen.

    „Wenn die Grenzwache die russischen Motorradfahrer nicht nach Polen durchlässt, fahren wir selbst über Polen auf der Route, welche von den russischen Bikern festgelegt wurde, und werden in ihrem Namen Kerzen anzünden und Blumen niederlegen – wir tun alles in Übereinstimmung mit ihrem Plan“, hatte vorher der Leiter einer polnischen Bikergruppe, Wiktor Węgrzyn, geäußert.

    Polen
    Die ganze Gruppe der russischen Biker vom Klub „Nachtwölfe“ sei ins weißrussische Brest zurückgekehrt, nachdem Polen ihnen die Einreise verweigerte, wie der Pressesprecher des weißrussischen Grenzschutzes, Alexander Tischtschenko, RIA Novosti mitteilte.
    Die „Nachtwölfe“ wollten vom 25. April bis 9. Mai mit einer Motorradtour an den Sieg der Sowjetunion über Hitler-Deutschland vor 70 Jahren erinnern und der Kriegsopfer gedenken. Die Reise begann am Samstag in Moskau und soll durch Minsk, Brest, Wroclaw (Breslau), Brno (Brünn), Bratislava (Preßburg), Wien, München, Prag und Torgau führen und im Treptower Park in Berlin enden.

    viaPolnische Biker blockieren Grenze: Protest gegen Einreiseverbot für „Nachtwölfe“ / Sputnik Deutschland – Nachrichten, Meinung, Radio.

  • Russische Biker passieren Grenze zu EU – Auschwitz bereits besucht

    Russische Biker passieren Grenze zu EU – Auschwitz bereits besucht


    Nachtwölfe

    „Trotz des Umstandes, dass alle Grenzübergänge angewiesen sind, die ‚Nachtwölfe‘ nicht durchzulassen, haben die Unsrigen die Grenze jedoch passiert!

    Nun begaben sich die Burschen auf die geplante Route“, schrieb er im Blog-Netzwerk Livejournal.

    © SPUTNIK/ MAKSIM BLINOV

    Nach Einfuhrverbot für Biker: Moskau legt Protest bei polnischer Botschafterin ein

    „Das Ziel ist nun Bratislava. Dort sollen sie sich mit Bikern der Balkanhalbinsel treffen.“

    Er gab allerdings nicht an, wo genau die Grenze überquert wurde. Die genaue Zahl der Motorradfahrer, denen es gelungen ist, in die EU einzureisen, wollte er auch nicht nennen.

    Am Mittwoch hatte eine Gruppe russischer Motorradfahrer, darunter ein Mitglied des Bikerklubs „Die Nachtwölfe“, gemeinsam mit polnischen Bikern die Gedenkstätte in Auschwitz besucht. Nach der Kranzniederlegung im Lager Auschwitz-Birkenau fuhr die Gruppe weiter zum sowjetischen Soldatenfriedhof im polnischen Pszczyna (deutsch Pleß).

    © AFP 2015/ SERGEI GAPON

    Nachtwölfe: Polnische Panzerwagen sperren Soldatenfriedhof in Wroclaw ab

    Der „Nachtwolf“ Wladimir Wassiljew teilte mit, er sei aus Tschechien mit dem Flugzeug nach Polen gekommen und habe hier ein Motorrad gemietet. „Die Geschichte war für uns immer von großer Bedeutung“, sagte er. „Ich bin hierher gekommen, um unsere Kinder daran zu erinnern, was hier geschehen ist – damit keine Wiederholung stattfindet“.

    Am Mittwoch hatten mehrere russische Biker versucht, über die Kontrollstelle  Privalka-Raigards an der weißrussisch-litauischen Grenze in die EU zu gelangen, wurden aber vom Grenzschutz abgewiesen.

    viaRussische Biker passieren Grenze zu EU – Auschwitz bereits besucht / Sputnik Deutschland – Nachrichten, Meinung, Radio.

  • Wunderschöner Regenbogen zum Feierabend – YouTube

    Wunderschöner Regenbogen zum Feierabend – YouTube


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    Mit diesem wunderschöner Regenbogen zum Feierabend auf dem Weg nach Hause, wünsche ich allen eine ebenso schönes verlängertes Wochenende und einen erlebnisreichen 1. Mai ✌️ Liebe Grüße euer Harley

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    viaWunderschöner Regenbogen zum Feierabend – YouTube.

  • Leipzigerin Kerstin Tenschert-Fuge setzt sich in Gambia für Kinder ein

    Leipzigerin Kerstin Tenschert-Fuge setzt sich in Gambia für Kinder ein


    Kerstin Tenschert-Fuge

    „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“ Das wusste schon der Schriftsteller und Journalist Erich Kästner. Wenn es nicht immer wieder Menschen gäbe, die sich selbstlos für andere Menschen, besonders für die Schwachen auf dieser Welt einsetzten, sähe es auf unserem Planeten noch düsterer aus als ohnehin schon. Zu den Menschen, die sich für andere Bedürftige einsetzen, gehört auch die Leipzigerin Kerstin Tenschert-Fuge. Sie ist Mitglied im Verein Socialis for The Gambia e.V., der sich dafür einsetzt, dass Kinder in Gambia eine Schule besuchen können, um ihnen eine Chance für die berufliche Zukunft zu sichern.

    Kommentar von mir: Kerstin, ich bin sehr stolz auf Dich und dein selbstloses soziales Engegement. Du bist nicht nur mir eine sehr liebe und teure Freundin Seite vielen Jahren, sondern kümmerst Dich liebevoll, über unsere mehrfach jährlichen menschlichen Aktivitäten vom Leipzig Chapter (Motorradclub) für schwerkranke und mittellose Kinder, sondern investierst auch noch darüberhinaus ganz privat Zeit, Kraft und Geld für notleidende Kinder auf dieser Welt. Das macht Mut und gibt Kraft für die Anstrengungen eines jeden von uns, die Welt jeden Tag ein klein wenig freundlicher zu gestalten.

    Hochachtung, Respekt und Anerkennung für Deine Leistungen. Danke Kerstin, Du bist ein wundervoller Herzmensch 😘 Dein Harley

    viaLeipziger Internet Zeitung: Leipzigerin setzt sich in Gambia für Kinder ein – L-IZ.de.

  • Baltimore – Die Lunte brennt am Pulverfass Amerika

    Baltimore – Die Lunte brennt am Pulverfass Amerika


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    von Markus Gärtner

    Brennende Gebäude, lodernde Polizeiautos, geplünderte Geschäfte, Pflastersteine auf Polizisten. In Baltimore herrscht nach der vergangenen Nacht Ausnahmezustand. Die Angst geht um, dass auch in anderen Städten der USA bald solche Unruhen ausbrechen. Die Furcht ist berechtigt. Und die Gefahr wird gezielt geschürt.

    Jetzt ist auch die Nationalgarde angerückt. Nach dem Begräbnis für den 25-jährigen schwarzen Amerikaner Freddie Gray, der am 12. April festgenommen worden war und im Gewahrsam der Polizei zu Tode kam − eskalierten Plünderungen, Proteste und Polizeieinsätze.

    Vielen Städten im sozial gespaltenen, rassistischen und von militarisierter Polizei geplagten Amerika drohen Straßenschlachten und Aufstände wie in Baltimore. Sie kommen keineswegs überraschend. Seit Jahren wird davor gewarnt.

    Das Verhalten der Polizei in Baltimore hat sogar einen schlimmen Verdacht geweckt. Im US-Fernsehen hagelte es gestern Abend heftige Kritik an der Vorgehensweise der lokalen Polizei, die sich am späten Nachmittag und frühen Abend zunächst auffallend im Hintergrund hielt.

    Bürgermeisterin Stephanie Rawlings-Blake erklärte in einer – laut Kritikern viel zu spät angesetzten – Pressekonferenz am Abend, es habe eine bewusste Entscheidung gegeben, »denen, die auf Zerstörung aus waren, Raum zu geben«. Das sei die beste Möglichkeit gewesen, um zu »de-eskalieren«.

    Doch diese Zurückhaltung bot Plünderern und organisierten Gruppen stundenlang die Chance, die zunächst friedlichen Proteste für ihre Straftaten zu nutzen. Das wiederum spielte der politischen Kaste und dem Sicherheitsapparat in die Hände.

    Dem Gouverneur von Maryland, Larry Hogan, sowie der Bürgermeisterin und den Mainstream-Medien lieferten die Plünderungen den Vorwand, den sie wollten: Sie können für die Unruhen »Kriminelle« verantwortlich machen und – wie Larry Hogan – behaupten, die Gewalt sei nicht von Protestlern und Demonstranten ausgegangen, sondern von »Gangs und Dieben«.

    Mit der Kriminalisierung der Proteste lässt sich wunderbar davon ablenken, worum es in Baltimore wirklich geht: Es ist die übliche Ghetto-Bildung und soziale Spaltung, die überall in den Ballungsräumen Amerikas zu beobachten ist.

    Hinzu kommen weit verbreiteter Rassismus, Polizeigewalt und ein menschenverachtendes Wirtschaftsmodell, das Familien zerstört und die Gefängnisse des Landes fast ausschließlich mit Schwarzen füllt.

    Diese Zerrissenheit ist weniger sichtbar für Touristen, die sich meist nur die Sehenswürdigkeiten und Museen anschauen, oder – im Falle von Baltimore − an der Chesapeake Bay in einem der vielen leckeren Seafood-Restaurants essen gehen.

    Aber die Spaltung des Landes ist allgegenwärtig in den Statistiken und in Stadtteilen, in die sich nicht einmal Polizeistreifen vorwagen. Es gibt sie sogar in der Hauptstadt Washington, östlich der Parlaments-Meile »Capitol Hill«.

    In Baltimore sieht das so aus: Eine vergleichsweise besser situierte – überwiegend weiße – Innenstadt und eine schwarze, aber völlig verarmte, verwahrloste »Westside«, in der 16 000 Häuser leer stehen und 25 Prozent Arbeitslosigkeit herrschen.

    Während die Wirtschafts-Ikonen der Stadt – darunter die Football-Millionäre der Baltimore »Ravens« und die Baseball-Legenden der »Orioles« − Steuerprivilegien genießen und Geld nachgeworfen bekommen, damit sie die Stadt nicht verlassen, bleibt der schwarze Teil Baltimores im Würgegriff miserabler Billiglöhne, lausiger Infrastruktur und heruntergekommener Schulen gefangen.

    Das ist der Grund, warum der Soziologie-Professor und bekannte Radio-Moderator Michael Eric Dyson schon zu Beginn der Unruhen am Montag im TV-Sender MSNBC vorhersagte: »Viele LIVE-Berichte der Medien werden später ausgiebig Hooligans und Schlägertypen zeigen, aber das große Bild dahinter werden sie ausblenden.«

    Genauso ist es gekommen.

    Das vom sozialen und moralischen Verfall heimgesuchte Amerika will gar nicht wahrhaben, was seine eigentlichen Probleme sind. Sie werden in den Medien sorgsam ausgeblendet und schaukeln sich derweil weiter hoch.

    Dabei entsteht eine Dynamik, wie wir sie in Europa von der Staatsschuldenkrise kennen. Sie lässt sich eine Weile ausblenden, schmort aber weiter und bläht sich ständig auf – bis sie sich eines Tages explosionsartig entlädt.

    Die Eliten wissen das.

    Und sie bereiten sich darauf gezielt vor. In den USA mit großen Übungen von Heimatschutz-Ministerium und Nationalgarde, wo der Aufstand von Zivilisten – und dessen Niederschlagung – bereits eifrig geübt wird. Die aktuelle Großübung »Jade Helm« ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie die Eliten Amerikas den Krieg gegen das eigene Volk einstudieren.

    Aber trotz solcher Übungen steht der Staat am Ende ziemlich unvorbereitet da. Er rechnet mit Aufständen wie in Baltimore. Aber er hat keine Ahnung, wo und wie es am Ende losgehen wird, wenn das soziale Pulverfass explodiert.

    Die ersten Vorbeben waren jedenfalls klar zu erkennen, nicht nur in Baltimore. Wir haben sie auch in Ferguson im vergangenen Sommer gesehen, dazu bei großen Protesten in Metropolen wie New York, Chicago, Detroit und Los Angeles.

    Videobeotrag dazu hier:
    http://edition.cnn.com/videos/us/2015/04/27/baltimore-protests-unrest.cnn#

    viaBaltimore – Die Lunte brennt am Pulverfass Amerika – Kopp Online.

  • Erdbeben im Himalaya: Nepal meldet mehr als 3200 Tote


    das ist grausam und gut wenn so schnell internationale Hilfe anrollt

  • Unterwegs auf den Spuren der Heiligen Geometrie


    Es ist schön wenn jemand sensibilisiert ist und sich öffnet für noch nicht sichtbare und schwer vorstellbare Dinge wie höhere Bewusstseinsstufen. Fällt sicher vielen Menschen zZ schwer und einige wissen überhaupt nichts damit anzufangen. Nun ja, hier ist ein schöner Erfahrungs- & Erlebnisbericht dazu. Gruss euer Harley