Kategorie: Zinseszinssystem

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  • Diese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog

    Diese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog


    Ein dramatisches Wochenende liegt hinter uns: Ein “Grexit” wurde zwar abgewendet. Griechenland soll aber einem harten Sparprogramm unterzogen werden. Viele glauben: Selber Schuld. Du auch? Dann wird Dich dieses Video zum Nachdenken bringen.

    Viele Medien zeichnen ein verzerrtes Bild
    Es ist dieses Bild, mit dem weite Teile der Medien den Euro-Gipfel vom vergangenen Wochenende zeichnen: Auf der einen Seite die eiserne Angela Merkel mit ihrem knallharten Unterhändler Wolfgang Schäuble, die das Geld der deutschen Steuerzahler/innen gegen die prassenden Griechen verteidigt. Auf der anderen eine linksradikale Regierung, die Europa monatelang an der Nase herumführt und alles Vertrauen verspielt hat. Hier die Regeln, die den Euro retten. Dort die Griechen, die einfach nicht sparen, immer mehr Geld haben wollen.

    Ein Bild, das zu dem Schluss verleitet: Die Griechen haben alleine selbst Schuld, dass sie fast aus dem Euro geflogen wären; dass sie nun den Gürtel noch einmal kräftig enger schnallen müssen; dass der griechische Staat faktisch unter Aufsicht von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) gestellt werden muss. Dass die Griechenland-Krise so eskaliert ist, dafür trage vor allem die griechische Regierung die Verantwortung.

    Wir glauben: Dieses Bild ist falsch – und lassen Experten zu Wort kommen

    Ohne Frage, viel zu lange haben sich griechische Eliten – oft in Komplizenschaft mit internationalen Banken und Konzernen – den Staat zur Beute gemacht. Griechenland braucht dringend Reformen. Doch mit ihrer kompromisslosen Haltung haben Merkel und Schäuble dem europäischen Projekt schweren Schaden zugefügt – und die Griechenland-Krise keineswegs gelöst. Mit dem Sparprogramm ist die Gefahr eines “Grexit” nur aufgeschoben – ganz sicher aber nicht aufgehoben. Und für viele Griech/innen wird sich die Situation noch einmal massiv verschärfen.

    Wir haben nachgefragt, bei renommierten Wissenschaftler/innen und Journalist/innen

    Wir wollten wissen: Wie konnte die Krise so eskalieren? Woher kommen die griechischen Schulden? Warum stellt Griechenland sich gegen ganz Europa? Warum spart Griechenland nicht? Und ist Sparen wirklich die richtige Antwort auf die Krise?

    Diese 5 Expert/innen haben für uns die Griechenland-Krise entwirrt: Dr. Til van Treeck (Wirtschaftswissenschaftler Uni Duisburg-Essen), Margarita Tsomou (Herausgeberin Missy Magazin), Ulrike Hermann (Journalistin bei der taz), Harald Schumann (Autor und Journalist, Tagesspiegel), Prof. Dr. Gesine Schwan, (Politikwissenschaftlerin, Humboldt-Viadrina).

    Wir glauben: Um sich ein fundiertes Urteil über die Griechenland-Krise zu bilden, sollte man diese Fakten kennen.

    viaDiese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog.

  • Andreas Popp – Plan B! – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise

    Andreas Popp – Plan B! – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise


    7. AZK - Andreas Popp - Plan B! - Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise

    Hochgeladen am 18.11.2011

    Andreas Popp – Plan B – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise

    http://www.wissensmanufaktur.net

    andreas.popp@wissensmanufaktur.net

    Weitere Vorträge:

    „Wozu eine AZK“ – Ivo Sasek

    „Plan B – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise“ – Andreas Popp

    „Meinungsmanipulation – Was uns die Massenmedien verschweigen“ – Prof. Dr. Michael Vogt

    „Monsanto auf Deutsch – Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“ – Jörg Bergstedt

    http://www.anti-zensur.info

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    Nachrichten & Politik

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  • Das Hamsterrad & dessen Strippenzieher und die Hintertüre zum Glück – YouTube

    Das Hamsterrad & dessen Strippenzieher und die Hintertüre zum Glück – YouTube


    Hamsterrad

    Jens Helbig (M. Sc.) & Christopher Klein (M. Sc.) im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Banken, Banker, Broker, der Profit, die Schulden- Banken und Finanzkrise – der Kapitalismus. Diese Wörter sind heutzutage zum Inbegriff von Gier und Maßlosigkeit geworden. Während die meisten Mitmenschen davon aufgebracht sind, lachen sich andere im selben Augenblick ins Fäustchen. Woran liegt das? Woher resultiert die Diskrepanz zwischen Arm und Reich und warum klafft die Vermögensschere immer weiter auseinander? Wieso besitzen in Deutschland die oberen zehn Prozent der Bevölkerung drei Viertel und das reichste Prozent davon sogar mehr als ein Viertel des gesamtdeutschen Vermögens?

    Warum ist das Vermögen derart ungleich verteilt, daß während die Zahl der Milliardäre stetig steigt, gleichzeitig knapp ein Viertel der Weltbevölkerung von weniger als zwei US-Dollar am Tag in Armut lebt? Auf der Reise durch den Dschungel der Finanzwelt blicken nur noch die wenigsten durch. Beruf, Ausbildung, Schule, Studium, Arzttermine, Fitneßstudio, der Fernseher und Facebook halten uns im Alltag so beschäftigt, daß uns zunehmend die Zeit zum Nach- und Mitdenken abhanden kommt. Unser jetziges, ungerechtes und destruktives Geldsystem provoziert Finanzkrisen und macht uns alle sukzessive ärmer, kränker und unzufriedener. Aber genau das führt paradoxerweise zu Wirtschaftswachstum.

    Wir blockieren unangenehme Themen und schotten uns vor ihnen ab, denn schließlich haben wir wichtigeres zu tun – so denken wir zumindest. Diese Abwehrhaltung ist nur allzu verständlich, aber sie birgt Gefahren:Weil eine ergebnisoffene, unverblümte und tolerante öffentliche Debatte fehlt, wird das Spiel weiterhin denjenigen überlassen, die uns offensichtlich in die Misere gebracht haben.Die persönliche Vorbereitung auf eine wahrscheinliche Mega-Krise kommt zu kurz.Durch die exzessiven Schuldenstände werden künftige Generationen ihrer Existenzgrundlage beraubt.

    Das entschuldigende Sprichwort, das meiste erledige sich sowieso von selbst, solange man nur genug Zeit verstreichen lässt, ist hier schlichtweg unangebracht. Wir wollen der ungleichen Informationsverteilung entgegenwirken und mit diesem Buch Ihr Interesse für die spannenden Zusammenhänge und Verquickungen entfachen. Das soll zweierlei Zielen dienen. Zum ersten werden Sie Hintergründe und Auslöser der derzeitigen Schulden- und Bankenkrise verstehen und künftig gelassener auf die Nachrichten reagieren, da Sie wissen weshalb die Krise derartige Auswüchse angenommen hat. Zum zweiten ist ein grundlegendes Verständnis der finanzsystematischen und wirtschaftlichen Funktionsweisen auch für die eigene finanzielle Situation hilfreich.

    Im Idealfall haben seid Ihr am Ende soweit überzeugt, daß Ihr selbst die Verbreitung dieser Informationen vorantreiben möchtet:
    »Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt,der andere packt sie kräftig an und handelt.«Dante Alighieri

    Weitere Themen:

    Was ist Geld überhaupt? (Tauschmittel, Spekulationsmittel, Wertaufbewahrungsmittel?)
    Die Entwicklung hin zum Giralgeld und aktuelle Auswirkungen
    Bargeld vs. Buchgeld (Giralgeld)
    Mindestreserve und Giralgeldschöpfung durch Kreditvergabe mit Zins, Tilgung & Sicherheiten
    Der Zinseszins-Effekt und das erzwungene Wirtschaftswachstum
    Dadurch Wachsende Vermögensschere zwischen Arm und Reich
    Verschuldung und Konsequenzen für die Euro-Zone
    Ungleiche Machtverteilung durch die Herrschaft des Geldes
    Globalisierung vs. Regionalisierung – mögliche kurzfristige Lösungsansätze.

    Websites:
    http://www.jcbooks.de
    http://www.geldsystem-verstehen.de

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    viaJens Helbig & Christopher Klein: Das Hamsterrad & dessen Strippenzieher und die Hintertüre zum Glück – YouTube.

  • Schäuble und Menschlichkeit ist wie Finanzamt und Geschenke

    Schäuble und Menschlichkeit ist wie Finanzamt und Geschenke


    In Sachen Griechenland-Rettung täuscht Bundesfinanzminister Schäuble die Menschen und verschweigt die wahren Gründe für die sogenannte Rettungspolitik. Da geht es nur um Profite für die Eliten.

    Von Henry Paul

    11.31 Uhr – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erinnert daran, dass ein Schuldenschnitt nach europäischem Recht ausgeschlossen sei. Das mache ein neues Hilfsprogramm noch schwieriger. Nach Abschluss der Verhandlungen über das Paket müsse diskutiert werden, ob dies ein Weg sei, der funktionieren könne. Ohne grundlegende Reformen in Griechenland sei dies nicht möglich.

    11.23 Uhr – Auch Schäuble wirbt im Bundestag für die Aufnahme von Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket für Griechenland. „Es ist ein letzter Versuch, um diese außergewöhnlich schwierige Aufgabe zu erfüllen“, sagt er. Es komme nun aber vor allem auch darauf an, dass Griechenland verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinne…  Zitat: DWN

    Wieder einmal lügt Schäuble. Nirgends steht geschrieben, dass ein Schuldenschnitt verboten ist. Der Grund ist klar: Die Rettungen sind verboten, wurden aber von allen dennoch betrieben. Nun da das Kind (respektive die Kinder) in den Brunnen gefallen sind, müssen Lösungen her, die dem Bürger den (falschen!) Eindruck vermitteln, dass die Rettungen so weitergehen dürfen, obwohl sie verboten sind. Hier wird also versucht, eine hammerdicke Lüge und fortwährende Gesetzesbrüche durch eine erneute Falschbehauptung zugekleistert.

    Wenn man schon durch etwas Verbotenes die Situation verschlimmert hat, solle man als Lügen-Politiker die Hosen runterlassen und bekennen, dass das Verbot den Bürger ein paar Milliarden gekostet hat. Die Version, dass das Geld „irgendwie“ zurückkommen würde, wäre eine erneute Lüge. Das ganze Rettungsgeld an alle Geretteten ist und bleibt futsch. Denn eine Vertagung auf Zinsbedienung und/oder Rückzahlung über 30 Jahre ist ein verdeckter Schuldenschnitt.

    Schäuble selbst betreibt doch Schuldenmaximierung, weil er weitere Rettungspakete auf den Weg bringen will – „der Menschlichkeit halber“. Dieser miese Lügner. Er kann ja gar nicht anders, weil die USA befohlen haben Griechenland zu stützen. Weil das NATO-Land, EU-Land und Euro-Land ein Eckstein im geopolitischen Kalkül der One-World-Strategie der USA ist. Schäuble sollte dem Volk sagen, dass wir zu diesen ganzen Rettungsmaßnahmen durch die USA gezwungen werden, weil es um die Refinanzierung des Dollarraums, seiner maroden Zockerbanken und der TOP-Family-Investoren (TSFC) geht. Gleich hinterher: Oppermann braucht sich gar nicht so entrüsten; als Oberlügner der SPD hat er jeden Kredit der Glaubwürdigkeit verloren.

    Das Schmierenstück wird weitergehen, die Schulden werden weiter aufgebaut, die Schuldenstaaten mit IWF-Krediten weiter ausgeplündert, die Entdemokratisierung geht weiter und Deutschland zahlt bis zum bitteren Ende. Jeder Satz, der mittlerweile aus offiziellen Quellen stammt, ist „Window-dressing“ mal zur Verdunklung, mal zur Erleuchtung, mal zur Verblödung, mal zur Verarschung der Bürger! Wagenknecht hat es in Kurzform gebracht: überschuldete Staaten benötigen keine neue Schulden, sondern den Schuldenschnitt.

    Die einzig echte Lösung ist die Zerschlagung der EU und des Euro. Nur unter dieser Prämisse wird Geld eingespart, wird der Bürger geringer belastet, wird die EU-geborene Feindschaft der Nationen aufgehoben, wird ein Neuanfang nach einer europaweiten Bürgerbefragung zur EU als echt demokratisch verfasster Staatenbund möglich. Ansonsten droht das Europa-Chaos nach US-failed-state-Variante zum Schaden aller Bürger auf diesem Kontinent.

    viaSchäuble und Menschlichkeit ist wie Finanzamt und Geschenke | Contra Magazin.

  • Wie nah am Abgrund steht das globale Finanzsystem?

    Wie nah am Abgrund steht das globale Finanzsystem?


    „The big one“ ist der Begriff für das ganz große Erdbeben, das seit über einhundert Jahren in Kalifornien erwartet wird. Als „the big one“ könnte man auch den bevorstehenden und mittlerweile unausweichlichen Crash des Weltfinanzsystems bezeichnen.

    Von Ernst Wolff

    Das große Beben in Kalifornien und der finale Finanzkollaps – beide Ereignisse haben eines gemeinsam: Man weiß, dass sie eintreten werden, kann den Zeitpunkt des Eintritts aber nicht genau vorhersagen. Neben diesen Parallelen gibt es aber auch einen wesentlichen Unterschied: Während die Verschiebung tektonischer Platten nur von Erdbebenforschern verstanden wird, lässt sich das Finanzsystem zumindest in groben Zügen auch ohne Volkswirtschaftsstudium begreifen. Versuchen wir also, die derzeitige Situation geschichtlich einzuordnen und herauszufinden, an welchem Punkt der Entwicklung wir inzwischen angekommen sind.

    Die Grundzüge unseres Finanzsystems

    Unser gegenwärtiges Finanzsystem geht auf die Konferenz von Bretton Woods im Jahr 1944 zurück. Sie machte den an Gold gebundenen US-Dollar zur weltweiten Leitwährung und verschaffte den USA als stärkster Siegermacht Zugang zu allen Märkten der westlichen Welt. 1971 zwang die ausufernde Zunahme der Dollarmenge die US-Regierung, die Goldbindung des Dollars zu lösen. Eigentlich wäre seine Vorherrschaft damit beendet gewesen, doch die US-Regierung verhinderte das durch einen geschickten Schachzug: Mitte der Siebziger Jahre schloss sie ein Abkommen mit Saudi-Arabien, das die Abwicklung des gesamten globalen Ölhandels in US-Dollar festlegte. Der Deal machte die US-Währung als „Petro-Dollar“ zur international wichtigsten Reservewährung und garantierte damit die Fortsetzung ihrer weltweiten Dominanz.

    Die riesigen Summen, die mit Öl – der meistgehandelten Ware der Welt – verdient wurden, landeten vor allem bei westlichen Banken und stärkten die Vormachtstellung der Wall Street und der City of London. Beide unterstützten zu Anfang der Achtziger Jahre die Wahl Ronald Reagans zum US-Präsidenten und Margaret Thatchers zur britischen Premierministerin. Reagan und Thatcher zeigten sich erkenntlich, indem sie ihre Amtszeiten zu einer Generaloffensive des Neoliberalismus nutzten – einer Politik, die sich in erster Linie an den Interessen des internationalen Finanzkapitals orientiert.

    Landesweite Arbeitskämpfe wie der Fluglotsenstreik in den USA und der Bergarbeiterstreik in Großbritannien wurden niedergeschlagen, der Einfluss der Gewerkschaften zurückgedrängt. Mehrere Millionen Arbeitsplätze wurden abgebaut und im Zuge der Globalisierung in Niedriglohnländer verlegt. Während der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung zu stagnieren begann, wurden den Wohlhabenden und ihren Unternehmen Steuererleichterungen und Vergünstigungen aller Art gewährt.

    Die fortschreitende Deregulierung des Bankenwesens führte dazu, dass die ersten Hedgefonds (Vermögensverwaltungen für Superreiche, die nicht den Einschränkungen des Bankwesens unterliegen) aus dem Boden schossen und der Finanzsektor innerhalb der Gesamtwirtschaft eine immer größere Rolle einnahm. Der Handel mit Derivaten (von der Realwirtschaft abgekoppelte Finanzprodukte, meist Wetten auf steigende oder fallende Kurse) wurde 1994 um die von der JPMorgan-Bankerin Blythe Masters erfundenen Kreditausfallversicherungen ergänzt. Das Volumen dieser vom US-Großinvestor Warren Buffett als „finanzielle Massenvernichtungswaffen“ bezeichneten Derivate explodierte förmlich und bestätigte nur vier Jahre später seine Gefährlichkeit für das Weltfinanzsystem.

    Der erste Schock

    1998 bracht der Hedgefonds Long Term Capital Management (LTCM) im Gefolge der Währungskrise in Russland zusammen. Sein Fall machte die Folgen der Deregulierung und des hemmungslosen Einsatzes von Derivaten deutlich: Mit einem Eigenkapital von unter 10 Mrd. US-Dollar bewegte LTCM eine Summe von $ 1,25 Billionen. Da seine Pleite – vor allem wegen der Fälligkeit von Kreditausfallversicherungen – zahlreiche andere Kreditinstitute mitgerissen und so eine Kettenreaktion an den Märkten ausgelöst hätte, wurde LTCM unter der Führung der Federal Reserve of New York mit einem Bail-Out in Höhe von $ 3,6 Mrd. gerettet (wobei das Geld – im Gegensatz zu späteren Rettungsaktionen – nicht vom Staat, sondern von anderen Finanzinstitutionen kam).

    Trotz aller Beteuerungen der Politik, rechtliche Vorkehrungen zu treffen, um eine solche Situation nicht noch einmal eintreten zu lassen, wurden der Finanzindustrie in den folgenden Jahren keinerlei Beschränkungen auferlegt. Im Gegenteil: 1999, nur ein Jahr nach dem Beinahe-Crash, hob die US-Regierung unter Präsident Clinton das Trennbanken-Gesetz (das kommerziellen Banken das hochriskante Investment-Banking mit Einleger-Geldern im Gefolge des Crashs von 1929 fast siebzig Jahre lang verboten hatte) auf – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Finanzwirtschaft inzwischen mächtiger als die Politik geworden war und ihr die Bedingungen, zu denen sie arbeiten wollte, diktierte.

    Die Spekulationsorgie am internationalen Finanzcasino ging auf Grund der gesetzlichen Erleichterungen nicht nur weiter, sondern nahm an Fahrt auf. Internationale Großkonzerne steckten ihre Gewinne aus der Warenproduktion zunehmend in Finanzgeschäfte, weil dort schnellere und höhere Gewinne zu erzielen waren und missbrauchten die Realwirtschaft auf diese Weise als Zulieferer für die Finanzbranche. Gleichzeitig wurde das Kreditgeschäft durch die kontinuierliche Absenkung von Sicherheitsanforderungen durch die Banken ausgeweitet.

    Der zweite Schock

    Am ausgeprägtesten entwickelte sich dieser Trend auf dem US-Häusermarkt, wo Kredite angesichts stetig steigender Preise fast ohne Sicherheiten vergeben wurden – so lange jedenfalls, bis die Häuserpreise zu fallen begannen und der Markt fast über Nacht in sich zusammenbrach. Ausgelöst durch die diese sogenannte Subprime-Hypothekenkrise und den Zusammenbruch der Großbank Lehman Brothers im Jahre 2008 drohte – wieder einmal wegen fälliger Kreditausfallversicherungen – der Bankrott einer ganzen Reihe internationaler Finanzinstitutionen. Erneut stand der Crash des globalen Finanzsystems unmittelbar bevor.

    Unter dem Vorwand, die betroffenen Geldhäuser seien „too big to fail“ („zu groß um sie zusammenbrechen zu lassen“), griffen diesmal die Regierungen der Staaten in großem Stil ein und retteten – sich über Recht und Gesetz hinwegsetzend – private Institutionen mit Hilfe öffentlicher Gelder. Allein die USA gaben unter dem Troubled Asset Relief Program (TARP) $ 245 Mrd. aus – das 68fache der Summe, mit der LTCM gerettet worden war.

    Nicht nur die eingesetzten Summen waren erheblich höher als zehn Jahre zuvor. Auch die Auswirkungen dieses in letzter Minute abgewendeten Crashs gingen erheblich weiter und stellten Politik und Finanzindustrie in der Folgezeit vor drei große Probleme: Die Realwirtschaft stagnierte, die Staaten saßen auf Unmengen toxischer (wertloser) Papiere, die sie den Banken zu deren Rettung abgekauft hatten und die Banken brauchten auf Grund ihrer hohen Verluste dringend frisches Geld.

    In höchster Bedrängnis folgte die Regierung in Washington dem Vorbild der japanischen Regierung und griff zu zwei Mitteln: Sie senkte die Zinsen und führte das „quantitative easing“ (nichts anderes als ein beschönigender Ausdruck für Gelddrucken) ein. Unter dem Vorwand, den Banken billiges Geld zur Weitergabe an die Realwirtschaft zur Verfügung zu stellen, um diese wieder in Gang zu bringen, druckte die US-Zentralbank Federal Reserve in den folgenden Jahren fast 4,5 Billionen US-Dollar und vergab sie zu Nahe-Null-Zinsen an die Finanzindustrie. Deren wichtigste Vertreter dachten aber gar nicht daran, das Geld in Form von Krediten an die Realwirtschaft weiterzureichen, sondern nutzten es, um sich wieder den Finanzmärkten zuzuwenden und erneut auf Spekulationsgewinne zu setzen.

    Die gegenwärtige Situation

    Die Folge dieser dritten Runde im internationalen Spekulationscasino: Es haben sich Blasen von nie dagewesenem Ausmaß an den Immobilienmärkten, am Aktienmarkt und vor allem am Anleihenmarkt gebildet. Das unregulierte Schattenbankwesen ist noch stärker ausgeufert und umfasst laut Schätzungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich derzeit das Neunfache des globalen Bruttoinlandsproduktes (der Summe aller weltweit produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen). Allein Blackrock, der 1988 gegründete und inzwischen größte Hedgefonds der Welt, bewegte 2014 mehr als 14 Billionen US-Dollar und damit fast das Vierfache des deutschen Bruttoinlandsproduktes. Zudem ist die internationale Verschuldung auf ein derzeitiges Volumen von $ 199 Billionen angewachsen. Das sind $ 57 Billionen Dollar mehr als beim Ausbruch der Finanzkrise 2007 und 112 Billionen mehr als im Jahr 2000.

    Zu dieser höchst explosiven Mischung kommt der internationale Währungskrieg (das gezielte Abwerten der eigenen Währung durch Gelddrucken), an dem sich die Europäische Zentralbank (EZB) seit Anfang 2015 aktiv beteiligt. Indem sie von März 2015 bis September 2016 – und möglicherweise noch darüber hinaus – pro Tag 2 Mrd. Euro zu Nahe-Null-Zinsen an die Banken vergibt, schwächt sie gezielt den Euro und kurbelt gleichzeitig das Spekulationscasino in der Eurozone weiter an.

    Doch das ist noch lange nicht alles. Auch die Probleme der seit 2010 schwelenden Eurokrise haben sich erheblich verschärft. Griechenland ist dabei nur die Spitze des Eisberges. Die wirklichen Gefahren liegen allerdings nicht in der Staatsverschuldung, sondern im Bereich der Schattenwirtschaft, in der diese Schulden über Kreditausfallversicherungen abgesichert sind. Die Höhe der Summen, um die es hier geht, kann nur geschätzt werden, aber sie dürfte sich Insidern zufolge allein im Fall Griechenland zwischen 3 und 5 Billionen US-Dollar bewegen. Ein griechischer Staatsbankrott würde das globale Finanzsystem also mit Sicherheit in den Abgrund reißen und muss daher von allen Beteiligten um jeden Preis verhindert werden – eine auf Dauer unmögliche Aufgabe angesichts eines Phänomens, das man in der Physik wohl als schwarzes Loch bezeichnen würde.

    Die größte akute Gefahr für das globale Finanzsystem aber dürfte derzeit von dem am meisten aufgeblasenen Markt der Welt ausgehen – dem Anleihenmarkt. Während das Volumen des Subprime-Hypothekenmarktes, der den Beinahe-Crash von 2007/2008 auslöste, bei $1,5 Billionen lag, stehen zurzeit allein in den USA Anleihen im Werte von etwa $ 12 Billionen aus. Da Anleihen als sichere Anlage gelten und die meisten Marktteilnehmer von ihrer Wertsteigerung ausgehen, nehmen Käufer sogar extrem geringe Renditen (bisher sind Anleihen im Wert von 3 Billionen zu Negativzinsen erworben worden) in Kauf – in der Hoffnung, sie zu einem späteren Zeitpunkt mit Gewinn weiterverkaufen zu können.

    Was passieren kann, wenn der Wert dieser Anleihen entgegen allen Prognosen sinkt, zeigte sich Mitte Mai am deutschen Anleihenmarkt. Dort waren vermutlich Spekulanten am Werk, die durch massive Verkäufe erhebliche Turbulenzen auslösten und die EZB zum Eingreifen zwangen. Diese – zumindest vorübergehend gelungene – Rettungsaktion der EZB zeigte mit aller Deutlichkeit, an welchem Punkt das Finanzsystem inzwischen angekommen ist: Ein Platzen der Blase am Anleihenmarkt ließ sich nur dadurch verhindern, dass die Zentralbank sie noch weiter aufblies!

    Die gegenwärtige Finanzsituation ist also in erster Linie dadurch charakterisiert, dass eines von zwei Hilfsmitteln – die Senkung der Zinsen zur Wiederankurbelung der Wirtschaft – nicht mehr zur Verfügung steht und das andere – das Drucken von Geld – bereits weitgehend ausgereizt ist und die Katastrophe nur noch zeitlich hinauszögern und damit langfristig verschlimmern kann. Mit anderen Worten: Wir haben das Ende eines geschichtlichen Abschnitts erreicht. Eine Umkehr ist ausgeschlossen, da die Politik nicht zur Abschreibung riesiger Schuldenberge und die Finanzaristokratie nicht zum Verzicht auf gigantische Vermögen bereit ist – beides unabdingbare Voraussetzung für einen friedlichen Reset des Systems.

    Wie sich Finanzindustrie und Regierungen für den Crash wappnen

    Was aber wird der Auslöser für den endgültigen Zusammenbruch des Finanzsystems sein und wann genau wird er eintreten? Es gibt zwei Gründe, warum diese Frage so schwer zu beantworten ist: Zum einen besteht eine Unzahl von Krisenherden, die als Auslöser infrage kommen und einander teilweise gegenseitig bedingen. Zum anderen aber fehlen viele wichtige Informationen, da der entscheidende Bereich der Finanzwirtschaft, nämlich das Geschäft mit Derivaten, gezielt vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen wird.

    Trotzdem lassen sich mit einem einfachen Mittel zumindest annähernd Rückschlüsse auf die zeitliche Nähe der bevorstehenden Ereignisse ziehen: Man muss die Aufmerksamkeit nur auf das Tempo richten, mit dem sich Finanzindustrie und Politik sich seit einiger Zeit auf zukünftige Entwicklungen vorbereiten. So ist in fast allen Ländern in den letzten zwei Jahren die Ersetzung des Bail-Outs (der Rettung von Banken durch Steuergelder) durch das Bail-in (die Beteiligung von Sparern und Kleinanlegern an der Rettung von Banken) und damit die Enteignung einfacher Bürger (vor allem des Mittelstands) im Interesse des großen Geldes gesetzlich verankert worden.

    Außerdem ist unter anderem vom IWF eine einmalige Steuer auf alle Vermögen gewissermaßen als Testballon in die öffentliche Diskussion gebracht und von keinem führenden Banker oder Politiker kritisiert worden. Man kann also davon ausgehen, dass dies im Fall des Crashs als durchaus realistische Option angesehen wird. Noch bezeichnender ist die Medienkampagne, mit der Finanzindustrie und Politik der Öffentlichkeit derzeit die Einschränkung und mögliche Abschaffung von Bargeld schmackhaft zu machen versuchen. Hintergrund ist die Zinsentwicklung, die die Finanzindustrie mittlerweile zur Einführung von Negativzinsen zwingt. Sie veranlasst die Einleger, ihre Konten zu räumen und nimmt den Banken die Möglichkeit, in Notsituationen auf diese Gelder zurückzugreifen. Es geht also nicht darum, Zahlungen zu vereinfachen oder die Schwarzgeldwäsche zu verhindern, sondern darum, durch die Abschaffung von Bargeld jederzeit Zugriff auf Bankeinlagen zu haben, um einfache Bürger im Notfall zugunsten der Finanzindustrie enteignen zu können.


    Die Auslöser für den Crash: Ein Black Swan oder das Platzen einer Blase 

    All diese Maßnahmen belegen den Hochdruck, unter dem sich Finanzindustrie und Politik gegenwärtig auf den kommenden Crash vorbereiten. Auch wenn sich der genaue Zeitpunkt seines Eintritts sich wie im Falle von „The big one“ in Kalifornien nicht vorhersagen lässt, so kann man doch feststellen, dass der finale Abrechnungstermin näher rückt. Die Situation ist unter den gegebenen Umständen so instabil, dass ein „black swan“ (das heißt: ein unvorhergesehenes Ereignis) den Crash jederzeit auslösen kann und dass die finanziellen Mittel, ihn zu verhindern, auf eine einzige weitgehend ausgereizte Maßnahme – das Drucken von Geld – beschränkt sind.

    Weltmacht IWF: Chronik eines Raubzugs

    Da die Blasen an den Märkten bereits historische Höchststände erreicht haben und weitere Geldspritzen ihr Platzen nur noch wahrscheinlicher machen, kann man unter Berücksichtigung aller aufgeführten Faktoren zusammenfassend feststellen: Wir befinden uns mittlerweile auf der Zielgeraden einer Strecke, die geradewegs in den Zusammenbruch des Finanzsystems führt und an deren Ende eine Situation wartet, von der wir nur eines wissen: Dass die Welt sie in dieser Form noch nicht erlebt hat.

    viaWie nah am Abgrund steht das globale Finanzsystem?.

  • Draghi bedankt sich höflich: EU-Steuerzahler haben soeben die EZB gerettet

    Draghi bedankt sich höflich: EU-Steuerzahler haben soeben die EZB gerettet


    Die EU-Kommission gewährt Griechenland einen kurzfristigen Kredit. Mit diesem Kredit zahlt Griechenland einen Kredit an die EZB zurück. Damit muss der europäische Steuerzahler erstmals der EZB einen Bailout gewähren. Mario Draghi bedankte sich höflich.

    Vom Steuerzahler gerettet und sichtlich erleichtert: Mario Draghi bei der Pressekonferenz der EZB in Frankfurt am Donnerstag. (Screenshot ECB)

    Die Eurogruppe und die EU-Finanzminister haben sich auf eine Brückenfinanzierung für Griechenland bis Mitte August über den Rettungsschirm EFSM geeinigt. Eine Sprecherin der EU-Kommission nannte die Summe von sieben Milliarden Euro.

    Griechenland braucht dieses Geld vor allem für die Rückzahlung eines Kredits an die EZB: Die EZB hatte unter Draghis Vorgänger, dem Franzosen Jean-Claude Trichet, griechische Staatsanleihen gekauft. Diese Bonds müssen nun bezahlt werden. Sie sind in Höhe von 3,5 Milliarden Euro am 20. Juli fällig und werden nun pünktlich bezahlt – vom europäische Steuerzahler.

    Die Euro-Retter können sich auch schmücken, niemals die Unwahrheit gesagt zu haben: Noch im Februar hatte Jeroen Dijsselbloem gesagt: „Wir machen keine Brücken-Finanzierung.“ Und dazu kann er weiter stehen: Denn nun macht nicht die Euro-Gruppe den Bailout für die EZB, sondern die ganze EU.

    Mario Draghi bedankte sich auf der EZB-Pressekonferenz höflich für dieses Entgegenkommen der Steuerzahler der EU: Die EZB wäre ohne die Rochade in die Bredouille gekommen und hat vermutlich deshalb den Druck auf Griechenland so hoch gehalten. Draghi sagte, er danke der EU-Kommission für die gute Kooperation.

    Mit dem Bailout wird die EU-Kommission offizieller Gläubiger Griechenlands. Die EU-Staaten gehen damit ins Risiko für den Euro. Die Briten haben den Braten gerochen und verlangten handfeste Garantien. Welche Garantien den Briten exakt gewährt wurden, ist unbekannt.

    Nachdem feststand, dass die EU-Steuerzahler der EZB ein Milliarden-Debakel ersparen, erhöhte die EZB die Notkredite ELA für Griechenland um 900 Millionen Euro. Die griechische Zentralbank hatte zunächst 1,5 Milliarden Euro erbeten. Bis zuletzt hatte die EZB eine harte Linie gefahren und lanciert, sie werde ohne Bailout die Liquiditätshilfen nicht ausweiten.

    Bisher hatte die EZB die Liquiditätshilfe so gering gehalten, dass die griechischen Banken keine Luft zum Atmen hatten.Eigentlich wäre die EZB per Mandat dazu verpflichtet – und zwar unabhängig von politischen Wünschen. Die EZB hatte selbst erst im Herbst einen Banken-Stresstest durchgeführt und die griechischen Banken als solide eingestuft. Doch weil Trichet damals in einer als weithin nicht als illegal eingeschätzten Aktion die Griechen damals quasi freihändig gerettet hatte, stand auch Draghi unter enormen Druck. Die EZB musste nicht nur Griechenland das Messer ansetzen, sondern auch den Euro-Rettern. Wie erwartet, ist das Spiel zuungusten der Steuerzahler ausgegangen, die beim Euro-Ponzi keinen Platz am Tisch haben.

    Nun, da Mario Draghi sein Schäfchen ins Trockene gebracht hat, kann er einmal tief durchatmen – und zeigte sich prompt spendabel.

    The Ponzi-Games must go on.

    viaDraghi bedankt sich höflich: EU-Steuerzahler haben soeben die EZB gerettet | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN.

  • USA: Das Land der unbegrenzten Schuldenberge

    USA: Das Land der unbegrenzten Schuldenberge


    USA: Das Land der unbegrenzten Schuldenberge

    Die Amerikaner spielen sich gegenüber den Europäern in Sachen Schuldenkrise als Lehrmeister auf. Doch die Lage in Übersee ist wesentlich dramatischer als jene in der Europäischen Union.

    Von Marco Maier

    Im Schuldenstreit mit Griechenland liegen sich nicht nur die EU-Staaten hinsichtlich der Zukunft in den Haaren, auch US-Vertreter debattieren fleißig mit. Dabei gilt auch hier das Motto, dass man zuerst vor der eigenen Türe kehren sollte, bevor man anderso Staub aufwirbeln geht.

    Noch im Jahr 2004 lag die US-Staatsverschuldung bei etwa 8 Billionen Dollar, jene der gesamten US-Volkswirtschaft bei rund 37 Billionen Dollar. Heute, rund 10 Jahre später sieht die Lage deutlich schlimmer aus. Rund 18,3 Billionen Dollar an öffentlichen Schulden haben die USA derzeit. Doch das ist nicht alles: Inklusive der privaten Haushalte und der Unternehmen ist die US-Volkswirtschaft mit 61,2 Billionen Dollar verschuldet. Das heißt: Pro Einwohner beträgt die Schuldenlast derzeit ganze 190.000 Dollar.

    Dem stehen zwar Vermögenswerte in Höhe von 118,8 Billionen Dollar – rund 370.000 Dollar pro Kopf – gegenüber, doch der Großteil davon sind nur fiktive Vermögenswerte, die lediglich infolge der Finanzmarktblasen ein derart hohes Niveau erreichen. Zum Vergleich: Noch 2004 lagen die gesamten US-Vermögenswerte bei etwa 63 Billionen Dollar, bzw. rund 215.000 Dollar pro Kopf.

    Somit stiegen die Staatsschulden in diesem Zeitraum um rund 130 Prozent und die Gesamtverschuldung wuchs immerhin um rund 65 Prozent. Die gesamten Vermögenswerte hingegen verzeichneten seit 2004 ein Plus von zirka 90 Prozent. Die gesamte offizielle Teuerung (Inflation) kumulierte sich jedoch im selben Zeitraum auf gerade einmal 25 Prozent.

    Damit wird deutlich, dass die USA ihr Schuldenproblem wohl nur durch eine massive Inflationierung des Dollars lösen können. Denn bis zum Jahr 2019 werden den Prognosen zufolge allein die Staatsschulden bei 20 bis 23 Billionen Dollar liegen. Zwar soll das Schuldenniveau selbst – im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) – in etwa gleich bleiben, doch angesichts der hedonischen Preisbereichnung (also der geldlichen Einkalkulierung von Qualitätsverbesserungen), verschärft sich die finanzielle Lage dramatisch.

    Denn die Basis für die Steuern und Abgaben zur Finanzierung der öffentlichen Haushalte sind nun einmal die tatsächlichen Umsätze, Gewinne und Löhne – nicht die fiktiven der BIP-Berechner. Das darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden, zumal das offiziell angegebene Bruttoinlandsprodukt jetzt schon um mindestens 25 Prozent überbewertet ist. Damit ist die reale Belastung der amerikanischen Volkswirtschaft dramatisch höher als es die offiziellen Zahlen zeigen.

    viaUSA: Das Land der unbegrenzten Schuldenberge | Contra Magazin.

  • Griechenlands „Geldgeber“: Die verdeckten Geldnehmer

    Griechenlands „Geldgeber“: Die verdeckten Geldnehmer


    Die Medienberichte über Griechenland und seine Verhandlungen mit „internationalen Geldgebern“ werfen Fragen auf: Was sind eigentlich Geldgeber? Und wer sind in Griechenland und anderen Ländern die tatsächlichen Geldgeber und Geldnehmer?

    von Andreas Popp

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    Die geballte Überforderung der Eurokraten oder IWF-Repräsentanten wird uns täglich durch das hilflose Gestammel der journalistischen Berichterstattung über die sogenannten Staatsschulden Griechenlands deutlich gemacht. Manchmal kann man es kaum glauben, wenn man in Interviews und Zeitungsartikeln die Bewertungen zur aktuellen Lage liest.

    Bildlich gesprochen ist der Euro-Währungsraum mit einem verunfallten Auto vergleichbar, an dem das Heck, die Front und das Dach nahezu zerstört sind, ein Kaufinteressent aber einen kleinen, durch Steinschlag verursachten Lackschaden moniert, den er an einem Rest vom Kotflügel entdeckt.

    Nahezu alle Informationen lassen sowohl Sachverstand als auch eine klar definierte Kritik vermissen. Stattdessen erfährt der Medienkonsument eine unterschwellige bis offene Panikmache mit Horrorszenarien im Falle eines „Grexit“. Die griechische Abwehr des EU-Finanzterrors wird von den Medien, die das Wort „Lügenpresse“ gerne als Unwort sehen wollen, dreist als „Nein zu Europa“ umgedeutet, als ob die Griechen nicht mehr zum Kontinent gehören wollten. Zum Glück erfahren sie allerdings eine große Solidarisierung der Menschen des übrigen Europas, die ebenfalls unter diesem EU-Finanzterror leiden. Eine erfolgreiche und einfache griechische Staatsentschuldung durch ein neues Finanzsystem könnte eine Kettenreaktion auslösen. Es besteht die Chance einer Weltentschuldung, was zu einer globalen Befreiung der Leistungsträger führen würde.

    Mit größten Anstrengungen durch Medien und Politik, wird derzeit versucht, dies noch so lange wie möglich hinauszuzögern. Eine der effektivsten Methoden der Manipulation, die dabei eingesetzt werden, ist die Verwendung von Wörtern in einem verfälschten Sinn. Der Begriff Populismus beispielsweise leitet sich von populus ab, dem lateinischen Begriff für das Volk. Ein Populist versucht, das zu tun, was das Volk will. Dieses Wort ist heute jedoch verpönt. Ebenso ist es z.B. auch mit dem Wort radikal, welches sich aus dem lateinischen „Radix“ ableitet und die Wurzel fokussiert, wenn wir einem Symptom z.B. auf den Grund gehen möchten. „Du radikaler Populist“ wird aufgrund der Wortbelegungen nicht als Lob erkannt. Dagegen werden Aussagen wie „Verbrauch ankurbeln“ positiv belegt und somit die sinnlose Verschwendung von wertvollen Ressourcen zu Lasten unserer nachfolgenden Generationen.

    Die Menschen sind der Manipulation durch Medien und Politik regelrecht ausgeliefert. Diese infiltrieren Begriffe wie „Rettungspaket“, „Beitragsservice“ usw. professionell in unsere Köpfe. Wer einmal einen Sinn dafür entwickelt, findet solche Worte in praktisch jeder Publikation, die über den Medien-Politik-Apparat als veröffentlichte Meinung in Umlauf gebracht wird. Auf der anderen Seite versucht dieselbe Clique, Begriffe wie „Lügenpresse“ zu unterbinden. Die Begründungen dafür lassen sich jedoch sehr leicht widerlegen, wie Rico Albrecht in seiner Ausarbeitung www.wissensmanufaktur.net/luegenpresse-gegen-verschwoerungstheoretikernachgewiesen hat.

    Unsere aktuelle medial durchs Dorf getriebene Sau ist die sogenannte drohende „Pleite Griechenlands“, als könne ein ganzes Land pleitegehen. Natürlich kann ein Staat pleitegehen, der sich in einem Land befindet, aber doch nicht das ganze Land. Dasselbe gilt für Deutschland und alle anderen Länder auf der Welt. Staaten können pleitegehen… aber nicht ganze Länder – also mitsamt aller Menschen und Unternehmen, Bergen und Tälern, Straßen und Brücken und so weiter. Das ist ein wesentlicher Unterschied, der in den veröffentlichten Darstellungen fast immer ignoriert wird.

    Davon abgesehen könnte sich der griechische Staat anders als erwartet von seinen Schulden befreien, wie Karl Albrecht Schachtschneider in seiner Analyse der Rechtslage der Staatsschulden Griechenlands darlegt. Seinen Aufsatz finden Sie unter www.wissensmanufaktur.net/griechenland-staatsschulden.

    Über solche Fakten hört man in den von der meinungsbildenden Branche veröffentlichten Meldungen natürlich nichts. Stattdessen konfrontiert man uns mit irreführenden Begriffen wie „internationale Geldgeber“ oder „Verhandlungen mit den Geldgebern“, ohne dass dabei Namen genannt werden. Wir warten auch vergeblich auf die korrekte Artikulierung wie „Verhandlungen mit den Geldherstellern, Zinswucherern oder Kredithaien“. Diese Begriffe würden die realen Verhältnisse wesentlich treffender beschreiben.

    Was bedeutet eigentlich dieses Wort: „Geldgeber“? Und wer sind in Griechenland und anderen Ländern die tatsächlichen Geldgeber? Ein Geldgeber ist ganz einfach jemand, der Geld gibt. Der Begriff „Geben“ ist äußerst positiv belegt. Eine Gegenleistung erscheint damit nicht verbunden zu sein. Auch z.B. Kunden bezahlen mit Geld, was aber mit Gegenleistungen verbunden ist, weshalb Kunden eben Kunden heißen und nicht Geldgeber. Auch Banken sind keine Geldgeber, sondern bestenfalls Geldverleiher, meistens aber nur Kreditgeber. Bei der Kreditvergabe wird Geld erzeugt. Das ist auch etwas anderes als z.B. bei einem Geldverleiher, der immerhin vorhandenes Geld verleihen würde, anstatt es im Rahmen der Kreditvergabe (Giralgeldschöpfung) selbst herzustellen, wie es die Banken tun, die den griechischen Staat und andere in die Schuldenfalle treiben. (In den Veröffentlichungen der Wissensmanufaktur werden diese Zusammenhänge des Geldsystems grundsätzlich erklärt.) In jedem Fall ist es aber kein bloßes Geben, wenn etwas mit Gegenleistungen verbunden ist, sondern ein Kauf, ein Tausch, ein Kredit usw. Wenn man das Geld irgendwann zurückhaben möchte, ist es ein Verleihen – und kein Geben! Der Begriff Geldgeber klingt halt sehr großzügig. Das wirft die Frage auf, wer damit wen verherrlichen will und warum diese Irreführung flächendeckend vorzufinden ist.

    Namen der sogenannten „Geldgeber“ kann man leider nicht ermitteln, denn auch in Griechenland ist es wie in Deutschland eines der am besten gehüteten Staatsgeheimnisse, von wem die Staaten sich Geld leihen müssen, weil sie es nicht selbst herstellen dürfen.

    Propagandabereinigt müssen wir die angeblichen Geldgeber als Geldnehmer bezeichnen, weil sie das selbst hergestellte Geld zurückfordern und unterm Strich – in Form von Zinsen – ständig Geld nehmen. Wir können die internationalen Finanzinstitute und andere Geldnehmer auch als Leistungsnehmer bezeichnen, da sie die Zinsen, die sie für leistungslos produziertes Geld erhalten, in der Regel gegen echte Leistungen Anderer eintauschen. Unterm Strich sind also die Steuerzahler die Geldgeber, sprich Leistungsgeber, denn sie geben dem Staat mehr Geld als sie von ihm bekommen. Ein Großteil der Steuern fließt in Form von Zinsen an die kreditvergebenden, internationalen Geldhersteller und andere Geldnehmer bzw. Leistungsnehmer.

    Eine ähnlich irreführende, vernebelnde, propagandaartige Vokabel ist in diesem Zusammenhang der Begriff „Hilfsgelder“, mit dem man zinspflichtige Kredite gern als Hilfe darstellt, als würde ein humanitäres Paket geschnürt. Wenn dann, wie aktuell in Griechenland geschehen, das Volk per Referendum keine „Hilfsgelder“ annehmen will, ist es selbst schuld. Die Verwendung solcher uns täglich medial um die Ohren gehauener Begriffe ist unsachlich und nachweislich falsch.

    Die Spur dieser Propagandabegriffe lässt sich quer durch den gesamten Medien-Politik-Apparat verfolgen, wo in vorauseilendem Gehorsam, die gewünschte Wortwahl wie gleichgeschaltet übernommen wird. Es ist eine „stille Gleichschaltung“.

    Wenn das derzeitige, krisenbehaftete Finanzsystem in Griechenland scheitert, braucht man dort eine befreiende Alternative. Dafür gibt es den Plan B der Wissensmanufaktur jetzt auch auf Griechisch.

    Ihr Andreas Popp, Juli 2015

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    viaGriechenlands „Geldgeber“: Die verdeckten Geldnehmer.

  • Zehn äußerst seltsame Dinge, die sich in den letzten Wochen ereigneten

    Zehn äußerst seltsame Dinge, die sich in den letzten Wochen ereigneten


    Ist Ihnen auch aufgefallen, dass die Ereignisse immer rascher aufeinanderfolgen? In den vergangenen Wochen sind viele Entwicklungen zudem zunehmend bizarrer geworden. Die Börsen in China brechen ein, die griechische Schuldenkrise gerät außer Kontrolle, die New Yorker Aktienbörse stellte am Mittwoch für etwa vier Stunden aufgrund »technischer Probleme« den Handel ein, und weltweit agieren Politiker äußerst seltsam.

    Nachdem es in den letzten Jahren vergleichsweise ruhig war, steht uns nun in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 eine Phase des Chaos und Verwirrung auf weltweiter Ebene bevor? Ich selbst sehe der zweiten Jahreshälfte 2015 mit größerer Sorge entgegen, als ich sie jemals zuvor gegenüber einer vor uns liegenden Zeit empfunden habe. Sollten sich meine Befürchtungen erfüllen, haben wir bis jetzt nur gerade die Spitze des Eisberges gesehen. Im Folgenden gehe ich auf zehn äußerst seltsame Entwicklungen ein, die sich in den letzten Wochen ereignet haben:

    #1: Am Mittwoch stellten sowohl die New Yorker Aktienbörse (NYSE) als auch die Fluggesellschaft United Airlines und das Wall Street Journal aufgrund »technischer Probleme« mit ihren Computersystemen kurzzeitig ihren Betrieb ein. Die Behörden versicherten, es habe sich nicht um Hackerangriffe gehandelt.

    #2: In China stürzen die Börsen ab. Der Shanghai Composite Index verlor innerhalb eines Monats mehr als 30 Prozent seines Wertes, und das chinesische Gegenstück zum NASDAQ brach sogar um 40 Prozent ein. Die Verluste an »Papierwerten« in China sind 15-mal größer als das griechische Bruttoinlandsprodukt. Fachleute beziffern die jüngsten Verluste auf etwa 3,5 Billionen Dollar. Auch Millionen von Kleinanlegern sind betroffen.

    #3: Einen Tag später gelang es Berichten zufolge Hackern, sich in das System einer deutschen Patriot–Luftabwehr-Batterie zu hacken, die seit Anfang 2013 an der türkischen Grenze zu Syrien stationiert ist. Der Cyberangriff führte dazu, dass das Patriot-System »unerklärliche Befehle« ausführte. Das ist eine sehr beunruhigende Perspektive.Man geht davon aus, dass die Angreifer insbesondere zwei Schwachstellen des Systems ausnutzten.

    Die eine bezieht sich auf die so genannte »Sensor-Shooter-Interoperabilität« (SSI), die für den Echtzeit-Datenaustausch zwischen Führungs- und Waffensystemen verantwortlich ist. Die zweite Schwachstelle betrifft die Chips der Waffensysteme. Möglicherweise war es den Hackern gelungen, Daten zu stehlen, oder, was noch beunruhigender wäre, die Kontrolle über die Raketenbatterie zu übernehmen.

     

    #4: Anfang der Woche leistete sich US-Präsident Barack Obama einen erhellenden »Freudschen Versprecher«, als er auf seiner Pressekonferenz erklärte: »…Wir beschleunigen die Ausbildung von ISIL-Kämpfern…«

    #5: Vor wenigen Tagen erklärte die Bundesbehörde United States Mint, die insbesondere für die Prägung des US-Dollars zuständig ist, man habe alle American-Eagle–Silbermünzen verkauft. Es gebe keine Bestände mehr. Am gleichen Tag sank der Silberpreis auf sein bisheriges Jahrestief. Ergibt das noch irgendeinen Sinn?

    #6: Am 30. Juni dieses Jahres war über weiten Teilen der USA ein unerwarteter »Blutmond« zu sehen. Am gleichen Tag verkündete der Oberste Gerichtshof der USA sein Urteil zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Ehen. Im Folgenden ein Auszug aus einem Artikel von Caiden Cowger:

    »Am 30. Juni 2015 erschien am Himmel überraschend ein Blutmond, der nur in den USA zu sehen war.

    Nach Angaben des National Weather Service sind in Kanada große Flächenbrände ausgebrochen. Aufgrund der starken Winde erreichte der Rauch dieser Feuer sogar die USA. Laut dem lokalen Fernsehsender NBC-Chattanooga ›verbleibt der Rauch vermutlich in den höheren Schichten der Atmosphäre und beeinträchtigt die Luftqualität nicht, aber er verleiht dem Mond und der Sonne einen rötlichen Schimmer‹. Was löst nun diesen Effekt aus:

    Wenn Licht vom Mond oder der Sonne in die Atmosphäre eindringt, wird es durch Teilchen wie Wasser, Aerosole oder in diesem Fall dem Rauch der Brände, gestreut. Die grünen, blauen und violetten Farbanteile werden in alle Richtungen ausgestrahlt, aber die Farbbereiche mit längeren Wellenlängen wie etwa Rot, Orange und Gelb durchdringen die Atmosphäre und sind für das menschliche Auge weiterhin sichtbar.«

    #7: Obwohl die NASA vor Kurzem erklärte, ihr sei »kein Asteroid oder Komet bekannt, der sich gegenwärtig auf einem Kollisionskurs zur Erde« befinde, hat die Weltraumorganisation trotzdem die Zusammenarbeit der National Nuclear Security Administration (NNSA), die für die Sicherheit des amerikanischen Atomwaffenarsenals verantwortlich ist, verstärkt.

    Gemeinsam soll an Methoden geforscht werden, Atomwaffen einzusetzen, um die Erde bedrohende Asteroiden entweder zu zerstören oder sie zumindest von ihrem Kurs abzubringen. Wenn es keine Bedrohung dieser Art gibt, warum werden dann so viel Zeit und Energie darauf verwandt?

    #8: Vor einigen Wochen sickerte durch, dass Präsident Obama 19 »geheime Präsidialdirektiven« erlassen habe. Was hat Obama vor und warum lässt er die Öffentlichkeit darüber völlig im Unklaren?

    #9: In dieser Woche rief Papst Franziskus dazu auf, eine »neue wirtschaftliche und ökologische Weltordnung zu errichten, in der die Güter dieser Erde von allen geteilt und nicht nur von den Reichen ausgebeutet werden«. Wie genau soll diese »neue Weltordnung« aussehen?

    #10: Die griechische Bevölkerung hat sich mit überwältigender Mehrheit gegen die EU-Sparauflagen ausgesprochen. Die EU reagiert darauf mit dem Ultimatum, innerhalb einer Woche müsse es nun zu einer Vereinbarung kommen, die noch stärkere Austeritäts-Maßnahmen enthalte. Sollte die griechische Regierung nicht nachgeben, droht die EU mit einem Staatsbankrott, im Zusammenbruch des griechischen Bankensystems und dem Ausschluss aus dem Euro.

    Und die Entwicklungen drohen nur noch bizarrer zu werden. Am 15. Juli beginnt in den USA ein umstrittenes umfangreiches Militärmanöver mit Namen »Jade Helm«.Mehr als 1000 Angehörige der amerikanischen Streitkräfte nehmen an den Übungen teil, die gleichzeitig in den Bundesstaaten Texas, Colorado, New Mexico, Arizona, Nevada, Utah, Kalifornien, Mississippi und Florida stattfinden.

    Im September dann endet das Sabbatjahr (»Schmittah«), es erscheint der vierte Blutmond dieser Tetrade, es wird eine radikale »UN-Nachhaltigkeitsagenda« angestoßen, die vom Papst unterstützt wird, und möglicherweise beschließt der UN-Sicherheitsrat eine Resolution, die formell einen Staat Palästina gründet. Und das sind nur die Entwicklungen, von denen wir wissen. Was haben wir sonst noch bis zum Jahresende zu erwarten?

    .

    viaZehn äußerst seltsame Dinge, die sich in den letzten Wochen ereigneten – Kopp Online.

  • Ehemals bestochene / verscheuchte Militärs und Geheimdienstler verschwören sich weltweit gegen die “Rothschild Mafia”. Rockefellers Österreichische Wirtschaftsschule wirbt für Eine-Welt-Währung mit Gold-Standard

    Ehemals bestochene / verscheuchte Militärs und Geheimdienstler verschwören sich weltweit gegen die “Rothschild Mafia”. Rockefellers Österreichische Wirtschaftsschule wirbt für Eine-Welt-Währung mit Gold-Standard


    Ehemals bestochene/verscheuchte Militärs und Geheimdienstler verschwören sich weltweit gegen die “Rothschild Mafia”. Rockefellers Österreichische Wirtschaftsschule wirbt für Eine-Welt-Währung mit Gold-Standard.

    “Sie sagen, der Marxismus sei das genaue Gegenteil des Kapitalismus, der uns  [Die Geldmacher] gleichermaßen heilig ist. Es ist genau aus diesem Grund, dass sie direkte gegenseitige Gegner sind, dass sie die beiden Pole des Planeten in unsere Hände legen  und es uns ermöglichen, die eigene Achse zu sein. Diese beiden Gegensätze, wie der Bolschewismus und uns selbst, finden ihre Identität in der Internationale.” 
    (Otto Kahn, Investment Banker Real Currencies 17 Febr. 2012).

    *

    Erotschild-squeezes-the-worldtwas sehr Finsteres findet  seit 239 Jahren statt:Die Rothschild-Bankster zerquetschen  den Globus in ihren blutigen Krallen.
    Allerdings scheint die Welt am Erwachen zu sein, und sehr einflussreiche  Nachrichten- und Militär-Personen  verschwören sich dagegen:

    Veterans Today 19 April 2015:  In nahezu allen größeren Nationen der Welt, einschließlich Amerikas, treffen sich  seit den letzten drei Monaten im Geheimen eine Reihe von  hochrangigen, beratenden, ausgewählten Top-aktiven und pensionierten Militärs und Geheimagenten, um bestimmte harte Realitäten in Bezug auf  Infiltration  und Spionage durch Rothschilds Charsaren-Mafia und ihren wichtigsten Agenten, Israel, zu diskutieren

    Diese Leute erkennen jetzt, dass die US-Geld- Herstellung und Vertrieb verfassungswidrig von den  Bankstern der Rothschild-Chasaren-Mafia entführt wurde und die amerikanische Wirtschaft auf vielen Ebenen zerstört. Sie fordern, dass die FED verstaatlicht werde.
    Diese endemische Infiltration und Spionage gegen die meisten Nationen der Welt steht jetzt zur Debatte nach der  historischen Offenlegung durch  Gordon Duff und den  Top-Verwaltungsrat der Veterans Today auf der Damaskus-Konferenz  im Dezember 2014.

    Bisher wurde es für kein wichtiges Thema gehalten, weil viele auf dieser Ebene  entweder bestochen und gekauft, erpresst oder tatsächlich Teil des  verdeckten israelischen Spionage-Systems waren.

    Rothschild-one-world-programSie erkennen, dass Israel Amerika am 9-11-01 mit Atomwaffen angegriffen habe. Sie erkennen ferner, dass der gesamte US-Kongress ebenfalls unterwandert und von israelischen Spionage-Fronten wie der AIPAC, JINSA, der ADL  und dergleichen entführt worden sei, wie auch der grösste Teil der  US-Regierung  und die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden einschließlich der meisten lokalen Polizei, die durch die jüdische ADL dazu ausgebildet worden ist, Amerikaner als böse inländische Terroristen behandeln.
    Es ist nun anerkannt, dass  Amerika als ein Rothschild Chasaren-Vassallenstaat  und Israel-besetztes Gebiet funktioniert

    Kommentar: Das Wort “Chasaren” ist eine jüdische Erfindung  (Arthur Koestler), um die (Talmud-)Juden als Komplizen der Rothschild-Verbrechen freizusprechen  und hierund hier und hier  zB. Die Rothschilds sind Aschkenazis – eine Mischung aus männlichen jüdischen und europäischen weiblichen  Genen – ohne Spur von Chasaren-Genen  (Turkvolk) – bis auf die Leviten, die Spuren von Chasaren-Genen haben.
    Vorher bestochen und eingeschüchtert?  Wenn Verschwörungen  gegen die Rothschilds durch  ehemals bestochene/intimidierte militärische und geheimdienstliche Führer im Ruhestand geschmiedet werden, können Sie sicher sein, dass dies Teil des Plans  – und gefährlich für uns ist. Warum ist Gordon Duff  nach seiner Damaskus-Offenbarung noch am Leben?

    Die Rothschilds horten schon seit Hunderten von Jahren Gold in Tresoren – mit einem bestimmten Zweck: um ihre neue Weltwährung durch Gold zu decken  – einen Goldstandard zu erlangen.
    Laut Whistleblower (Petzerin) Karen Hudes, die  seit 21 Jahren als Rechtsanwältin für die Weltbank arbeitete , sind 170,500 Tonnen US Gold unter der Bank of Hawaiihinterlegt !!

    Die Rothschilds berauben US-Steuerzahler ihres Geldes  und überweisen es ihren Meistern, den Jesuiten im Vatikan (Sowohl der weiße als auch der schwarze Papst  sind Jesuiten).

    Nun befürwortet ein Institut, das sich das Gold Standard Institut International nennt – zugegebenermaßen ein Produkt der Österreichischen Schule der Ökonomie – unbegrenzten Kapitalismus / Libertarismus und die Wiedereinführung des Goldstandards – gibt aber zu, dass ein (Finanz)-Absturz für dieses Verfahren notwendig sei.

    Also, werfen wir einen kurzen Blick auf die Österreichische Schule der Ökonomie:

    Henry Makow 17  Febr. 2012:
      Libertarismus und die  Österreichische Wirtschaft sind die Produkte stark vernetzter Individuen. In den frühen Jahren stellte der Volker Fonds  Unsummen zur Verfügung, weil die Österreichische Wirtschaft als die richtige Antwort auf den Kommunismus gesehen wurde, um die (hegelsche) Dialektik, die  die Geldmacht braucht, zu pflegen.
    Die meisten Libertarianer waren/sind Juden:   Von Mises, Rothbard, Ayn Rand, Irwin (Peter) Schiff.

    Dwilliam-volkerer William Volker Fund wurde von William Volker (rechts), der von den Rockefellers unterstützt wurde,  gegründet. Der Fonds brachte eine große Anzahl sehr einflussreicher Organisationen heraus – und erneuerte den britischen Konservatismus, was durch Margareth Thatcher  genutzt wurde. Er brachte auch den Mont-Pélérin Clubheraus, der nicht weniger als 8 Nobelpreise hat. Alan Greenspan sagte im Jahr 2000: “Die Österreichische Schule hat …einen tiefgreifenden und, meiner Meinung nach, wahrscheinlich  irreversiblen Einfluss darauf, wie die meisten Mainstream-Ökonomen in diesem Land denken.”

    Dkochbroser Libertarismus hat ein neues Leben als eine Möglichkeit der Kooptierung des Widerstands in den alternativen Medien(gegen den Sozialismus) gefunden. Die Dialektik ist ungebrochen.
    Eine weitere, sehr wohlhabende jüdische Familie, die Familie Koch (Links) übernahm die Organisation des Libertarismus und der Österreichischen Ökonomie.
    Fedward-griffinred Koch gründete die John Birch Society 1958. Ed Griffin(rechts) wurde dort ausgebildet. Später schrieb er ein berühmtes Buch “Die Kreatur von Jekyll Island”. Dies war eine Neuauflage von Eustace Mullins ‘brillantem’ Secrets of the Federal Reserve “, mit einer Ausnahme: Das Buch hat  Mullins  ‘Analyse des Gold-Standards als Banker-Operation  und die Forderung der  britischen Regierung nach Steuerzahlung in Gold ausgelassen, die  die Ursache des Unabhängigkeitskriegs war. Stattdessen forderte er die Wiedereinsetzung eines Gold-Standards.

    skousen-rockefellermskousen.com: In David Rockefellers am meisten überraschender Aussage (Interview mit Skousen), offenbarte er, dass er sich selbst als Anhänger der Österreichischen Schule der Ökonomie betrachtet. Friedrich Hayek war sein Lehrer an der London School of Economics in den 1930er Jahren.

    DThomasBachheimer150150er Präsident des  Gold Standard Institut Europa 
    heisst Thomas Bachheimer (rechts). Der Präsident  der Amerikanischen Abteilung heisst Keith Weiner, und für die asiatische Abteilung steht Ville Oehman. Alle 3 sind von der Österreichischen Wirtschaftschule . 

    DWN 17 March 2015: “Überschuldung, Inflation, Subventionen und Korruption: Die meisten Probleme der aktuellen Finanzkrise sind auf eine ungedeckte Papierwährung zurückführen. Das internationale Goldstandard-Institut plädiert daher für eine Rückkehr zu goldgedeckten Währungen, um der Maßlosigkeit einen Riegel vorzuschieben.

    Thomas Bachheimer, Europa-Präsident des Goldstandard-Instituts:
    “Seit Nixons einseitiger Kündigung  des Bretton Woods-Vertrags und dem damit verbundenen Schließen des sogenannten Goldfensters am 15.8.1971  ist derDollar durch nichts mehr gedeckt und gründet sich somit nur auf Vertrauen, das nun hastig schrumpft. Ich kenne buchstäblich niemanden, der diese Währung noch als Instrument zur mittel- bis langfristigen Wertaufbewahrung verwendet.

    Länder und supranationale Bündnisse können den Vertrauensverlust immens beschleunigen ( jüngste BRIC-Vereinbarung).

    SDREine Weltwährung gibt es schon: Die Sonderziehungsrechte des IWF – jedoch, sie sind nicht durch Gold gedeckt.

    Gold ist gespeicherte Arbeitsleistung und somit angehäuftes Vertrauen. Es garantiert  Stabilität. Daher führt an einer Wiedereinführung des Goldstandards überhaupt kein Weg vorbei.

    Der Goldpreis wurde und wird durch die Zentralbanken, allen voran der FED und ihren Partnerinstituten, manipuliert.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie müsste man sich denn die Einführung eines Gold-Standards praktisch vorstellen – das geht ja eigentlich nur mit einem Crash,wenn alle Staaten so überschuldet sind…

    Thomas Bachheimer: Selbst der Naivste weiß mittlerweile, dass die Staaten die Schulden nie wieder zurückzahlen können. Es wird zum gleichzeitigen Zahlungsausfall vieler Staaten kommen.
    Es  muss mit der Neuerrichtung der wirtschaftlichen Strukturen begonnen werden. Dazu gehört neben Schuldenmoratorien und Fristverlängerungen auch die Einführung eines neuen Währungssystems. Nach großen Krisen war dies bisher immer der Goldstandard, der dem Papiergeldexperimenten nachgefolgt ist, und auch diesmal wird es so sein.
    Seine Errichtung wird aber im Gegensatz zu früheren Währungsentstehungen (z.B. der Euro) nicht mehr „top down“ (Politik und Bankenwelt beschließen eine Währung) erfolgen (???). Besonders beim Euro ist zu erkennen, wem diese Währung eigentlich genutzt hat: der Polit- und Bankenwelt zu Lasten der „real“-wirtschaftlichen Akteure. Um diesem Missbrauch beim neuen System vorzubeugen, wird die neue goldgedeckte Währung „bottom up“ eingeführt, also von den wirtschaftlichen Akteuren unter der Anleitung von Experten und hoffentlich unter Ausschluss von Politik und Banken(???).

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wo sitzen die gewichtigsten Befürworter eines Gold-Standards?
    Thomas Bachheimer: Die Gegner kann man in folgende Gruppen einteilen:
    1) Diejenigen, die anstelle selbstbewusster, eigenverantwortlicher Bürger willenlose Almosenempfänger wollen; also diejenigen politischen Gruppierungen, die derzeit an der Macht sind, samt ihrer Pseudo-Opposition, die kräftig am Kuchen mitnascht; 2)die Zentralbanken, die durch die derzeitige Politik Macht erhalten haben und mit fortlaufender Zeit immer weiter reichende Machtbefugnisse erhalten haben; 3)internationale Agenturen, die von niemandem demokratisch legitimiert sind, aber immer mehr finanzielle Macht über ganze Kontinente hinweg ausüben. Dazu zähle ich IWF, BIZ, ESM und Weltbank. Und nicht zuletzt  4) die  internationalen Großbanken und das Großkapital, welche sich die Politiker als Haus- und Hofhunde halten, um so ihre Interessen auf dem Rücken der Steuerzahler durchzusetzen. Diese Gegner werden jedoch bald ihre Macht verlieren und dann hoffentlich nur mehr ein schwarzes Kapitel in der Geschichte der Bürgerfreiheit sein

    Meiner Ansicht nach tobt ein Währungs-Krieg schon seit 2009. Im April 2009 eröffnete China die Leitwährungsdebatte mit lautstarker Kritik: „Amerika, we hate you, for how you are keeping your currency“, mit Goldkäufen und deren Aktivierung in der Nationalbank, und führte weitere währungstechnische Erleichterungen und Maßnahmen ein. Seit damals schwebt der Dollar in akuter Lebensgefahr. Im Frühjahr 2014 richtete China eine Clearingstelle für den Yuan in Frankfurt ein und hat so sein Interesse an einer weiteren weltweiten Etablierung des Yuan offen bekundet.
    Spätestens, wenn die ersten OPEC-Staaten sich weigern, Energierohstoffe gegen wertlose grüne Baumwolllappen einzutauschen, wird der US-Dollar seinen Status als Weltreservewährung verlieren. Der Greenback  hält sich nur durch militärische Erpressung auf den Beinen”.

    Kommentare
    Schon 2012 machten sich Stimmen für die Wiedereinführung des Goldstandards stark.

    Aus dem Obigen geht hervor, wer die  Hauptmasse des Goldes der Welt gehortet und es den Ländern abgenommen,  sogar aus der Erde gewonnen hat: Rothschild. Unter den Stimmen ist die des Rothschild-Agenten, George Soros.
    Nun versucht der Rockefeller-Handlanger  des Gold Standard Institute International, Thomas Bachenheimer, aus der Österreichischen Wirtschaftsschule uns weiszumachen, dass der Goldstandard die Bankster-Illuminaten und ihre Zentralbanken ihrer Macht berauben werde.

    Die Wahrheit ist aber, dass Rothschild eben mit dem Goldstandard  die Ganze Weltwirtschaft im unerschütterlichen Griff haben wird – und die Menschheit von seinem Bancor – oder Amero oder wie auch immer er seine Eine-Welt-Währung nennen wird – total abhängig machen wird.

    Goldstandard bedeutet weniger Geld im Markt – und somit die Erfüllung der Vorhersage Bill Stills eines riesigen Crashs und universaler Armut.


    Real Currencies 28 jan 2013:  Gold Standard wäre eine absolute Katastrophe. Er wird  zu einer sehr schmerzhaften Deflation führen.  Was schon seit Jahrzehnten in den Karten war,  ist nun voll auf der Tagesordnung: die Rückkehr des Gold-Standards. Gold als Währung ist eine Waffe. Es ist eine Vermögensübertragung an diejenigen, die Gold halten und wird eine massive Deflation auslösen. Das daraus resultierende Chaos wird  ihre begehrte Neue Weltordnung und die Weltwährung fördern.

    Nun etwas gutes ist wohl doch daran? Hungrige Menschen machen Revolutionen und verjagen die Tyrannen. Aber – damit haben die Illuminaten auch gerechnet: Sie wollen durch einen Riesen-Crash den 3. Weltkrieg starten  – und sie haben sich darauf vorbereitet.

     

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  • Rote Karte gegen die EU-Diktatur

    Rote Karte gegen die EU-Diktatur


    Rote Karte gegen die EU-Diktatur
    von Heiko Schrang  in KW 28  am 2015-07-06 15:09:57  1 Kommentar  | 5.698 Leser

    Die Griechen haben am Wochenende sich gegen das EU-Diktat entschieden aber für ihre Freiheit und ihre Unabhängigkeit gestimmt.

    Mittlerweile ist es hinlänglich bekannt, dass hinter der Euroeinführung die Bilderberger Gruppe stand. Ihre willigen Vollstrecker aus der Politik haben den Euro gegen den Willen der Bevölkerung aus der Taufe gehoben. Er war von Anfang an nur Mittel zum Zweck um den Superstaat Europa zu schaffen. Man wollte zeigen, dass man über gemeinsames Geld auch zum gemeinsamen Staat kommt. Doch dieses Projekt kommt jetzt massiv ins Wanken.

    Dass der Euro niemals auf Dauer Bestand haben wird, wussten damals bereits viele Wirtschaftswissenschaftler, unter ihnen Prof. Dr. Wilhelm Hankel und Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider. Sie sprachen damals davon, dass mit dem Euro die Zahlungen an das Ausland steigen würden und eine europäische Währung mit einer einheitlichen Geld- und Zinspolitik nicht möglich sei. Sollte sie jedoch trotzdem auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden, würde dies zusätzliche Transferleistungen an das europäische Ausland verursachen. Sie sagten damals schon, dass mit dem Euro die Zahlungen an das Ausland steigen werden, weil in Süd-Europa die Produktivität weit unter der Deutschen liegt. Mehr hierzu in dem Bestseller „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ http://shop.macht-steuert-wissen.de/Buecher/Die-Jahrhundertluege–die-nur-Insider-kennen.html

    Trotz der zunehmenden Euro Skepsis in der Bevölkerung, wird dieser immer noch dogmatisch eingeredet: „Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa“. Deswegen muss alles unternommen werden, um Griechenland im Euro zu halten – so die offizielle Darstellung. In Wirklichkeit läuft einer der größten Schwindel der letzten hundert Jahre ab. Dabei wird immer noch der Anschein von Seiten der Politik erweckt, das Griechenland aufgrund der aufgezwungenen Sparmaßnahmen ihre Schulden zurückzahlen könne. Fakt ist aber, dass bereits im Sommer 2014 der griechische Finanzminister, Yanis Varoufakis, in einem ARD-Interview erklärte: „Die klugen Leute in Brüssel, in Frankfurt und auch in Berlin wussten schon im Mai 2010, das Griechenland niemals seine Schulden zurückzahlen wird. Aber sie haben so getan, als sei Griechenland nicht bankrott, sondern habe nur gerade nicht genug flüssige Mittel.“ Der griechische Finanzminister sagt damit den Deutschen direkt ins Gesicht, dass Milliarden Steuergelder verloren seien. Er führt weiter aus: „Die Deutschen haben schon viel zu viel Geld gegeben, aber es ist verloren, es ist in einem schwarzen Loch verschwunden, denn es ist niemals wirklich nach Griechenland geflossen, sondern es ist direkt an die Banken gegangen!“. Die Bankenrettung sei als Griechenlandrettung verkauft worden.

    Deswegen ist es auch weiterhin wichtig, dass die Bevölkerung über die Medien gegeneinander aufgehetzt wird. Und wenn man den neuesten Umfragen Glauben schenkt, dann scheint das auch zu funktionieren, denn die Mehrheit der Deutschen sieht einer Umfrage zufolge die Schuld für die jüngste Eskalation der Schuldenkrise bei der Regierung in Athen.

    Erstaunlich ist, dass trotz des Erfolgs bei der Umfrage, eine der Schlüsselfiguren, Varoufakis, nun zurücktritt. Er erklärte, ihm sei klargemacht worden, dass er bei den Euro-Finanzministern als unerwünschte Person gelte. „Deshalb verlasse ich das Finanzministerium heute“, sagte er. Wie es aussieht, ist er vielmehr zurückgetreten worden.

    Wenigen ist aber bewusst, dass hinter den Bemühungen, Griechenland im Euro zu halten, die USA stecken. Laut Meldung der dpa machen sich die USA große Sorgen wegen der Finanzkrise in Griechenland. Die USA sehen nämlich schwerwiegende Folgen für die Südostflanke der NATO, sollte Griechenland aus dem Euroland ausscheiden. Schließlich wäre ein Schulterschluss mit Russland für die die Amerikaner nicht tragbar. Mehr noch – ein Albtraum für Obama wäre der Gedanke, dass Putin seine Flotte in einem griechischen Hafen unterstellt.

    Und deswegen muss im Interesse der USA Griechenland gerettet werden und im Euroraum verbleiben, koste es die Europäer, speziell den deutschen Steuerzahler, was es wolle.

    Mit besten Grüßen

    Heiko Schrang

    Neu im Macht-steuert-Wissen Verlag erschienen: „Die Souveränitätslüge“ und das Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“, jetzt auch als Hörbuch http://shop.macht-steuert-wissen.de/

    Ihr seid es, die besonders wichtig sind, da ihr dieses Wissen mit Freunden und Bekannten. Denn nur gemeinsam gelangen wir zum Ziel. Und denkt immer daran, „Wer gegen den Strom schwimmt, der gelangt zur Quelle.“

    P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Weitere Anregungen auch unter www.macht-steuert-wissen.de

    viaRote Karte gegen die EU-Diktatur.