Kategorie: Zinseszinssystem

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  • Bargeldverbot: Frankreich folgt Italien | Der gläserne Mensch

    Bargeldverbot: Frankreich folgt Italien | Der gläserne Mensch


    Bargeld Verbot

    Vor allem um Steuerhinterziehung zu vermeiden und illegale Geschäfte zu reduzieren, gilt in Italien bereits seit einigen Jahren eine Beschränkung bei Barzahlungen. Nun zieht ab September auch Frankreich nach, wie Finanzminister Sapin ankündigte.

    Von Marco Maier

    Der Kampf gegen das Bargeld geht weiter, bis irgendwann das Ziel der totalen monetären Kontrolle über die Menschen erreicht ist. Umso mehr wird verständlich, warum immer mehr Politiker Barzahlungen den Ruf des Verruchten anhängen wollen. Denn nur Verbrecher und Gauner würden bar zahlen. Barzahlungen ab 1.000 Euro sind deshalb ab September auch in Frankreich nicht mehr erlaubt. In Italien ist das schon seit Jahren der Fall.

    Für Michael Sapin ist klar, dass eine solche Beschränkung vor allem in Sachen Antiterrorkampf und gegen die Geldwäsche sinnvoll sei. Allerdings ist dies nur ein vorgeschobener Grund. Einerseits möchte man so natürlich versuchen, die Steuereinnahmen ordentlich zu erhöhen. Andererseits kann man so – siehe Kenneth Rogoff – hohe Negativzinsen zur Enteignung auf breiter Front durchsetzen.

    Denn wenn die Zinsen negativ sind und das Geld auf der Bank damit immer weniger wird, ist der Griff zum Bargeld natürlich die bessere Alternative. Doch wenn es kein Bargeld mehr gibt, werden die Ersparnisse immer weniger, so dass die Leute ihr Geld lieber verkonsumieren. Das ist ebenfalls eine Möglichkeit, die Wirtschaft – via „Zwangsmaßnahme“ – wieder anzukurbeln.

    Hinzu kommt der Umstand, dass man bei einem rein digitalisierten Geldsystem jede Transaktion nachvollziehen kann. Auch wenn man zum Beispiel nur indirekt (über die Daten der elektronischen Registrierkassen) nachvollziehen könnte, was eine Person in einem Geschäft gekauft hat, so ergibt sich daraus dennoch ein umfangreiches Profil. Es wäre der nächste Schritt zum gläsernen Menschen.

    viaBargeldverbot: Frankreich folgt Italien | Contra Magazin.

  • Der Trailer zum Hörbuch – Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2

    Der Trailer zum Hörbuch – Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2


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    Nach dem Erfolg des ersten Buches „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ setzt dieses Buch neue Akzente.

    Unter anderem erhält der Leser Antworten auf folgende ungeheuerliche Fragen:

    – Welcher Geheimplan steckt hinter der Umerziehung des deutschen Volkes?

    – Warum musste Jörg Haider sterben?

    – Geldschöpfung der Banken – Lizenz zum legalen Betrug?

    – Wer steckt wirklich hinter den Anschlägen vom 11.09.2001?

    – Steht ein Geheimorden hinter den amerikanischen Präsidenten?

    – Arbeiten deutsche Medien im Interesse eines Geheimdienstes?

    u.v.m.

    Wie bereits beim ersten Buch verbindet der Autor auch wieder gekonnt komplexe politische mit spirituellen Themen.

    Gleichzeitig befasst sich Heiko Schrang aber auch wieder mit folgenden Fragen und bietet praktische Tipps und Lösungen an, die Ihr Leben verändern können:

    – Wie bestimmen Gedanken unser Leben?

    – Was ist der Sinn des Lebens?

    Das Hörbuch ist im hochwertigen 6-CD-Set und als MP3 Download erhältlich, Laufzeit: ca. 350 Min.

    Bestellbar unter: http://shop.macht-steuert-wissen.de/Hoerbuecher/

    viaDer Trailer zum Hörbuch – Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2 – YouTube.

  • „3 Mio. Bürger können kaum noch heizen“: Sahra Wagenknecht gegen die EZB

    „3 Mio. Bürger können kaum noch heizen“: Sahra Wagenknecht gegen die EZB


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    Man kann sie mögen oder nicht, die Aussagen im Video sind richtig. Und ich bin weder ein Linker, noch Fan der Blockupy Bewegung. Aber ansehen lohnt.

    Der Blockupy-Aktionstag  am 18.03.15 in Frankfurt am Main bot neben den Krawallen auch zahlreiche kapitalismus-kritische Reden. Es sprachen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN Sahra Wagenknecht, die kanadischen Schriftstellerin und Globalisierungskritikerin Naomi Klein, der Podemos-Mitbegründer Miguel Urban, sowie der Kabarettist Urban Priol. Auch ein Vertreter der griechischen Syriza-Partei sprach bei der Kundgebung unweit vom neuen Prachtpalast der EZB.

    Sahra Wagenknecht formulierte anlässlich des Umzugs der europäischen Zentralbank innerhalb der Main-Metropole einen Aufsatz, in welchem sie mit den Finanzoligarchen abrechnet:

    Blockiert die neoliberale Festung Europas

    von Sahra Wagenknecht

    Am Mittwoch, dem 18. März, werden wieder tausende Menschen in Frankfurt gegen die unsoziale und undemokratische Totsparpolitik in Europa demonstrieren. Der Ort des Protestes könnte nicht besser gewählt sein: Die Europäische Zentralbank ist die mächtigste Institution der EU. Sie ist die Herrin über unser Geld, eine undemokratische Schattenregierung, die ihre Macht gnadenlos ausnutzt, um linke Politikansätze bereits im Keim zu ersticken. Das Programm der EZB lässt sich auf einen Begriff bringen: Es geht um den „shareholder value“, um die Interessen der Aktionäre, der reichen Oligarchen, der Hedgefonds und Zombiebanken, denen die EZB Billionensummen in den Rachen schmeißt, während die Spargroschen der Mittelschicht durch die Niedrigzinspolitik immer mehr zusammenschrumpfen und der einfachen Bevölkerung gnadenlose Lohn- und Sozialkürzungen diktiert werden.

    Der Aufstieg der EZB zur „einzig funktionierenden europäischen Regierung“ (Handelsblatt) ist die Folge massiven Politikversagens in Deutschland und Europa. Wahrscheinlich wäre die Eurozone bereits auseinandergebrochen, wenn die EZB im September 2012 nicht angekündigt hätte, im Notfall unbegrenzt Staatsanleihen europäischer Krisenländer zu kaufen. Erst mit diesem Schritt konnte die massive Finanzspekulation gegen zahlreiche Euroländer eingedämmt und deren Kreditkosten wieder gesenkt werden. Doch für diese Art der Eurorettung musste die Bevölkerung teuer bezahlen, denn im Gegenzug mussten sich die Länder drastischen Sozialkürzungen und neoliberalen „Reformprogrammen“ unterwerfen. Vom Ideal einer unabhängigen und unparteiischen Institution hat sich die EZB im Zuge des Krisenmanagements immer weiter entfernt. Stattdessen mischt sie sich immer dreister in die Regierungspolitik einzelner Länder ein, obwohl ihr das nach europäischem Recht verboten ist. Zum Beispiel wurden Irland und Zypern massive Kredite aufgenötigt, mit denen private Gläubiger „gerettet“ und die Kosten dafür der einfachen Bevölkerung aufgebürdet wurden. Aber auch die spanische oder die italienische Regierung erhielten Drohbriefe von der EZB mit Forderungen nach Haushalts- und Rentenkürzungen sowie neoliberalen „Reformen“ der Arbeitsmärkte à la Hartz.

    Wie die EZB ihre Macht missbraucht, um eine gewählte Regierung zu Fall zu bringen und unsoziale Reformen zu erpressen, sehen wir derzeit am Beispiel Griechenlands. Auf den Wahlsieg von Syriza reagierte die EZB mit einer Verschlechterung der Kreditkonditionen und droht der griechischen Linksregierung inzwischen ganz offen damit, den dortigen Banken den Geldhahn abzudrehen. Auch mit dem billionenschweren Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen, das in diesem Monat angelaufen ist, soll der griechischen Regierung das Wasser abgegraben werden. Denn bei diesem Programm geht es nicht nur um die Bekämpfung gefährlicher Deflationstendenzen. Gleichzeitig werden die Staaten der Eurozone vor den ökonomischen Folgen eines möglichen »Grexit« abgeschirmt, was die Verhandlungsposition der griechischen Regierung massiv schwächt. Gipfel des Irrsinns ist, dass mit Griechenland und Zypern ausgerechnet jene Länder vom Aufkaufprogramm der EZB ausgeschlossen sind, die es am dringendsten benötigen würden.

    Die EZB könnte die griechische Krise von heute auf morgen beenden, wenn sie eine Umschuldung ermöglichen und mit langfristigen und zinsgünstigen Krediten unter die Arme greifen würde, statt ihre Macht für eine widerliche Erpressungspolitik zu missbrauchen. Die EZB könnte ganz Europa auf einen nachhaltigen Wachstumskurs bringen und die Deflation bekämpfen, ohne dass die Sparguthaben der Mittelschicht aufgezehrt, neue Spekulationsblasen produziert werden und darüber hinaus ein globaler Währungskrieg angeheizt wird.

    Die unsozialen Spardiktate der »Institutionen« EZB, IWF und EU-Kommission müssen endlich durch eine Investitionsoffensive ersetzt werden, die sinnvolle Arbeitsplätze schafft und den sozialökologischen Umbau vorantreibt. Die EZB kann und sollte die nötigen Mittel für ein solches Aufbauprogramm bereitstellen, statt eine Billion Euro in die Finanzmärkte zu pumpen und damit wieder nur die Reichsten zu mästen. Die Europäische Zentralbank ist die neoliberale Festung Europas, die von der Bevölkerung immer höhere Tribute verlangt. Diese Festung muss geschleift werden, damit der Weg für ein soziales und demokratisches Europa frei werden kann. In diesem Sinne: Blockieren wir gemeinsam die neoliberale Festung Europas, demonstrieren wir gemeinsam gegen die unsoziale europäische Kürzungs- und Privatisierungspolitik! [1]

    Querverweis:

    [1] http://linksfraktion.de/kolumne/blockiert-neoliberale-festung-europas/

    via"3 Mio. Bürger können kaum noch heizen": Sahra Wagenknecht auf der Blockupy Demo gegen die EZB in Frankfurt | StatusQuo Blog.

  • Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen – Heiko Schrang bei SteinZeit

    Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen – Heiko Schrang bei SteinZeit


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    Veröffentlicht am 30.08.2014

    Schon als Jugendlicher bekommt Heiko Schrang (Jahrgang 1969, aufgewachsen im Raum Berlin) Informationen in die Hand, die die Ermordung von John F. Kennedy 1963 in einem anderen Licht erscheinen lassen. Dies ist der Moment in dem er einen skeptischen Blick für das herrschende Weltbild entwickelt. Als dann 1987 der Fall Barschel die Medien beherrscht ist er schon dabei sein eigenes Umfeld mit alternativen Theorien zu konfrontieren. Er stellt die Frage, warum die Fotos des Toten Barschel in der Badewanne nur in Schwarz-Weiß veröffentlicht werden? Will man damit eventuelle Spuren eines gewaltsamen Todes verstecken und verheimlichen? Getrieben von dieser Neugier nach versteckten Hintergründen beginnt er lange vor der Zeit des Internets Artikel und Berichte zu sammeln und zu archivieren, auch mit dem Hintergedanken daraus einmal ein Buch entstehen zu lassen. Doch erst das große Feedback auf seinen Newsletter seit 2009 lässt in ihm den Entschluss reifen, dieses Projekt weiter voranzubringen und im Jahr 2012 wird „Die Jahrhundertlüge“ dann veröffentlicht.

    Im ersten Teil werden Hintergründe zu wichtigen politischen Ereignissen aufgezeigt, von politischen Morden bis zur Inszenierung von Kriegen. Hierbei findet er die richtige Sprache, um detailliert und trotzdem leicht verständlich die Zusammenhänge zu erklären. Diese Fakten wurden in vielen Büchern schon behandelt, aber der Erfolg dieses Buches ist wesentlich dem zweiten Teil geschuldet, der sich mehr mit philosophischen und geistigen Themen befasst.

    Während andere Bücher den Leser oft mit einem Gefühl der Beklemmung und Unsicherheit zurücklassen, zeigt „Die Jahrhundertlüge“ Lösungen auf und bringt ein tieferes Verständnis über die Gesetzmäßigkeiten einer höheren spirituellen Ebene.

    Die große Resonanz der Leser ist für Heiko Schrang Bestätigung und Auftrag zugleich diese Arbeit vorzusetzen, daher dürfen wir jetzt schon gespannt sein auf die Fortsetzung.

    Das gelungene Titelbild nimmt die zentrale Botschaft des Buches schon vorweg:

    Die Dollar-Pyramide als Symbol einer untergehenden Zeit, um darauf eine neue, bewusste und bessere Zukunft zu schaffen.

    Webseite von Heio Shrang: http://www.macht-steuert-wissen.de

    Buch bestellen: http://www.nuovisoshop.de/buecher/194/die-jahrhundertluege-die-nur-insider-kennen

    Hörbuch (CDs): http://www.nuovisoshop.de/cd/195/die-jahrhundertluege-die-nur-insider-kennen-hoerbuch-6-cds

    Wenn Sie das kostenfreie Sendeformat von Robert Stein unterstützen möchten, würden wir uns über eine kleine Spende freuen: https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=85QRC6G5SL2HS

    Besuchen Sie unsere Webseite: http://www.stein-zeit.tv

    viaDie Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen – Heiko Schrang bei SteinZeit – YouTube.

  • China: Die Welt wird multipolarer – auch wenn es Washington nicht will

    China: Die Welt wird multipolarer – auch wenn es Washington nicht will


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    Die Entscheidung Londons als Gründungsmitglied der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) auftreten zu wollen, dürfte Washington überrascht haben. So gab auch der Sprecher des State Departments zu, dass im Vorfeld “keinerlei Konsultationen mit den USA” statt gefunden haben und dass “es eine souveräne Entscheidung Großbritanniens” gewesen sei. Dabei wird es in den kommenden Wochen noch schwieriger für die USA werden, wenn Australien sich Großbritannien anschließt, obwohl der US-Präsident Obama im letzten Oktober noch darauf drängte, dass der Premierminister von Australien, Tony Abbott, Abstand von einem Engagement bei der AIIB nimmt. Zudem wollen Frankreich und Süd-Korea ebenfalls der AIIB beitreten.

    London behauptet, dass die Entscheidung allein aufgrund der “nationalen Interessen” erfolgt sei und dass die zugrunde liegenden Überlegungen rein wirtschaftlicher Natur sind. Jedoch dürfte sich selbst London bewusst sein, dass die AIIB der letzte Dolchstoss für das alte Bretton Woods-Abkommen sein dürfte. Schlimmer noch für die USA: China macht sich sogar daran die Macht in diesem System zu übernehmen, wie auch die Nachrichtenagentur Xinhua durchblicken lässt:

    Rising to become the second largest economy in the world, China is advocating and working on revising the current international system… China has no intention of knocking over the chessboard, but rather in trying to help shape a more diverse world playing board… China wishes to see its currency included in the IMF basket in accordance with the weight the yuan now exerts on international goods and services trade. China welcomes cooperation from every corner of the world to achieve shared prosperity based on common interest, but will go ahead anyway when it believes it is in the right.

    (Auf dem zurück gelegten Weg hin zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt befürwortet und begleitet China die Überarbeitung des gegenwärtigen internationalen Systems… China hat nicht die Absicht das alte Spiel weiter zu spielen, sondern versucht seinen Beitrag zur Gestaltung eine vielfältigeren Welt zu leisten… China wünscht sich seine Währung im IWF-[Währungs-]Korb, entsprechend dem Gewicht des Yuan, den dieser auf den internationalen Waren- und Dienstleistungshandel einnimmt, zu sehen. China begrüßt die Zusammenarbeit aus allen Ecken der Welt, um gemeinsamen Wohlstand auf Basis von gemeinsamem Interesse zu erreichen, wird aber auf jeden Fall weitermachen, wenn es glaubt, dass es im Recht ist.)

    Die europäischen Staaten verstehen, dass die AIIB eine wesentliche Grundlage für Chinas Seidenstraßenstrategie darstellt. Der ehemalige französische Premierminister Dominique de Villepin schrieb vor Kurzem in der Wirtschaftszeitung Les Echos, dass die chinesische Seidenstraße Frankreich und anderen europäischen Ländern die Möglichkeit bietet lukrative Verträge im Verkehrssektor und bei städtischen Dienstleistungen abzuschließen. “Es ist eine Aufgabe, die die EU und ihre Mitgliedsstaaten, wie auch lokale Behörden, Handelskammern und Unternehmen mobilisieren sollte – nicht zu vergessen die Universitäten und die Denkfabriken”, so De Villepin.

    Hier mehr:

    via China: Die Welt wird multipolarer – auch wenn es Washington nicht will | www.konjunktion.info.

  • Frankfurt im Bürgerkriegszustand – und Draghi gibt sich als Europa-Politiker

    Frankfurt im Bürgerkriegszustand – und Draghi gibt sich als Europa-Politiker


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    Erst Kurden gegen Salafisten in Hamburg. Dann der Antifa-Mob gegen Pegida in Dresden und Wuppertal. Heute ganz Frankfurt im Würgegriff eskalierender Gewalt. So sieht der Krieg in unseren Städten aus, den Udo Ulfkotte vor Jahren prognostiziert hatte.

    Die Blockupy-Bewegung sowie Hunderte von Linken Chaoten nahmen heute in Frankfurt die Einweihung des neuen Dienstgebäudes der Europäischen Zentralbank zum Anlass, die Stadt in bürgerkriegsähnliche Zustände zu versetzen.

    Über der EZB kreisten Hubschrauber und überall waren Sirenen zu hören, während im Ostend Pflastersteine flogen, Polizeiautos brannten und Tränengas verschossen wurde. Zahlreiche Straßenbahnen und Buslinien wurden stillgelegt, Kindergärten und Schulen schlossen. Über der Skyline der Bankenmetropole stieg dicker Rauch auf.

    Randalierer attackierten mit Pflastersteinen das 1. Polizeirevier und steckten Dienstfahrzeuge in Brand. Die Frankfurter Feuerwehr twitterte, dass sie von Randalierern bei Löscharbeiten attackiert wurde.

    Mindestens 88 verletzte Sicherheitsbeamte wurden am Morgen gezählt. Kurz bevor die Notenbank mit nur 100 Gästen – und einer kleinen Gruppe ausgewählter Journalisten (so viel zur Pressefreiheit) − ihre neue Zentrale offiziell eröffnete, kletterten Protestler an der Fassade hinauf und entrollten ein Plakat.

    In dem neuen Glaspalast ging EZB-Präsident Mario Draghi auf den Protest, der draußen wogte, kurz ein. Allerdings mit Worten, die die Situation weiter anheizen dürften. Denn Draghi beschwerte sich, die EZB sei zu Unrecht in den Fokus der Frustrierten geraten. Mehr noch: »Unser Handeln zielt genau darauf ab, die wirtschaftlichen Schocks abzufedern.«

    Genau das können immer mehr Arbeitslose, von Minizinsen geschädigte Sparer und von der rasanten Abwertung des Euro entsetzte Menschen nicht nachvollziehen. Sie fühlen sich als Opfer einer Geldpolitik, die Bankbilanzen saniert, die Neuverschuldung von Staaten auf Kosten der Steuerzahler beschleunigt und dabei Sparguthaben sowie Pensionen schleichend zerstört.

    viaFrankfurt im Bürgerkriegszustand – und Draghi gibt sich als Europa-Politiker – Kopp Online.

  • Die Griechenlandverschwörung und ein toter EZB-Chef

    Die Griechenlandverschwörung und ein toter EZB-Chef


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    Der Unmut gegen die Politik der EZB ist von Griechenland über Spanien seit heute früh auch in Deutschland angekommen. Hierzu wurde die Eröffnung des Neubaus der EZB in Frankfurt am Main, zum Anlass genommen. Es gab – um das neue Gebäude der EZB – kaum eine Straßenkreuzung, an der nicht Mülltonnen, Autoreifen oder Fahrzeuge, unter anderem auch Polizeifahrzeuge, brannten.

    Trotz all der Proteste wird der Bevölkerung immer noch dogmatisch eingeredet: „Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa“. Deswegen muss alles unternommen werden, um Griechenland im Euro zu halten – so die offizielle Darstellung. (Mehr dazu im Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“, Kapitel: Der Euro – Verschwörung gegen die Demokratie http://shop.macht-steuert-wissen.de/

    In Wirklichkeit läuft einer der größten Schwindel der letzten hundert Jahre ab. Dabei wird immer noch der Anschein von Seiten der Politik erweckt, das Griechenland aufgrund der aufgezwungenen Sparmaßnahmen ihre Schulden zurückzahlen könne. Fakt ist aber, dass bereits im Sommer 2014 der griechische Finanzminister, Yanis Varoufakis, in einem ARD-Interview erklärte: „Die klugen Leute in Brüssel, in Frankfurt und auch in Berlin wussten schon im Mai 2010, das Griechenland niemals seine Schulden zurückzahlen wird. Aber sie haben so getan, als sei Griechenland nicht bankrott, sondern habe nur gerade nicht genug flüssige Mittel.“ Der griechische Finanzminister sagt damit den Deutschen direkt ins Gesicht, dass Milliarden Steuergelder verloren sind.

    Dass es sich um keine Finanzkrise, sondern um eine Systemkrise handelt, sieht man daran, im großen Stil die EZB Staatsanleihen kauft. In der ARD-Dokumentation „Supermacht EZB – der Kampf um den Euro“ vom 16.03.2015, erklärt der Ex-EZB-Chefsvolkswirt Jürgen Stark, der 2011 aufgrund der Entwicklung der Entscheidungen der EZB zurückgetreten war, folgendes; Ihm wurde am Vorabend der EZB-Ratssitzung in Lissabon im Mai 2010 ein Umschlag überreicht. Dieser enthielt detaillierte Pläne, dass die EZB Staatsanleihen im großen Stil aufkaufen wird. Außerdem berichtet Stark den Reportern: „Der Druck, vor allem von Seiten der amerikanischen Administration war enorm. Insbesondere des Präsidenten.“ Damit stellt Stark klar, dass sich der US-Präsident Obama persönlich eingeschaltet hat und erwartete, dass die EZB Staatspapiere kauft, so wie es die FED ebenfalls tut. (Dass es keine deutsche Souveränität gibt, wissen Insider mittlerweile – mehr dazu im Buch „Die Souveränitätslüge http://shop.macht-steuert-wissen.de/ ).

    Im Jahre 2011 hatte der damalige griechische Ministerpräsident Papandreou zu einer Volksabstimmung zum Euro-Rettungspakt aufgerufen. Kurze Zeit später gab er jedoch dem Druck der EU nach und trat zurück und wurde durch die Goldman-Sachs-Marionette Papadimos ersetzt, der die harten Sparprogramme gegen die Bevölkerung durchsetzte. Der Weg für die eigentlichen Strippenzieher der Finanzkrise (u.a. Goldman-Sachs) wurde spätestens mit dem Tod des ehemaligen EZB Chefs Wim Duisenberg geebnet. Duisenberg galt als der „Herr des Euro“. Die Informationspolitik zu seinem Ableben ist erstaunlich sparsam ausgefallen. Die wenigsten wissen, dass er bereits im Sommer 2005 in seinem Swimmingpool tot aufgefunden wurde – Herzinfarkt. Spannend dabei ist, dass dieser These seine Ehefrau zunächst energisch widersprach. Laut der Niederländischen Tageszeitung „De Volkskrant“ hatte sie am 31. Juli 2005 behauptet, ihn vor seinem Arbeitszimmer gefunden zu haben. Es ist schon erstaunlich, dass man sich mittlerweile für die Pressemeldungen nicht mehr abstimmt, wo der Tote aufgefunden wurde.

    Wieder einmal kann man feststellen, dass hochrangige Persönlichkeiten, die nicht den vorgegebenen Kurs der EUkraten folgen, gefährlich leben, wie auch zu sehen bei Jörg Haider und Pim Fortuyn.

    Mit besten Grüßen

    Heiko Schrang

    Neu im Macht-steuert-Wissen Verlag erschienen: „Die Souveränitätslüge“ und das Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“ http://shop.macht-steuert-wissen.de/

    Ihr seid es, die besonders wichtig sind, da ihr dieses Wissen mit Freunden und Bekannten. Denn nur gemeinsam gelangen wir zum Ziel. Und denkt immer daran, „Wer gegen den Strom schwimmt, der gelangt zur Quelle.“

    viaDie Griechenlandverschwörung und ein toter EZB-Chef.

  • Draghis Freunde und die Macht der Finanzkonzerne

    Draghis Freunde und die Macht der Finanzkonzerne


    Schattenbanken

    Trotz der dramatischen Folgen der anhaltenden Finanzkrise nutzen viele Schattenbanken weiterhin hochkomplexe und hochriskante Wertpapiere für ihre Machenschaften.

    Hedgefonds spekulieren hauptsächlich mit komplizierten Derivaten, während außerbilanzielle Zweckgesellschaften sich in der jüngsten Krise insbesondere über verbriefte Produkte stürzten, deren Konstruktion ihre Manager selbst nicht oder nur unzureichend verstanden hatten. Auch sind die Aufseher oft schon aus personellen Gründen mit der Einschätzung der mit derartigen Papieren verbundenen Risiken überfordert.

    Würden unverständliche und riskante Wetten nicht mehr zugelassen, wäre gerade den am wenigsten regulierbaren Schattenbanken eine wesentliche Geschäftsgrundlage entzogen und ihr Daseinszweck damit in Frage gestellt.

    Statt Unternehmen mit Krediten zu versorgen, spekulieren viele Geldinstitute lieber auf eigene Rechnung an den Finanzmärkten. Gehen diese Geschäfte schief, muss allzu oft der Steuerzahler die Rechnung begleichen.

    Hedgefonds

    Der Unterschied zwischen Hedge-Fonds und Banken besteht darin, dass Banken mit eigenem Kapital arbeiten, die Fonds sich das Geld aber borgen / leihen. Hedge-Fonds arbeiten ausschließlich mit Fremdkapital. Wobei ich mir bei den Banken auch nicht mehr sicher bin; denn schließlich haben die Spekulationen der Banken die Finanzkrise 2008 ausgelöst, die wir immer noch zu tragen haben.

    Die klassische Variante der Hedge-Fonds ist die, sich in fremde Unternehmen einzukaufen, um dann am Wertzuwachs zu profitieren. Nun sieht das in erster Linie wie ein klassisches Investment aus. Allerdings, bei einem Investment gibt es einen Input an KnowHow, Kapital oder sonstiger Zugaben. Hedge-Fonds haben aber die Absicht, bei einem günstigen Wertzuwachs die Anteile wieder zu verkaufen. Die Beteiligungen von Hedge-Fonds sind kurzfristig angelegt.

    Weitere Spekulationsobjekte sind die Derivate oder Leerverkäufe

    Leerverkäufe, so finde ich, sind das widerwärtigste Instrument der Spekulation. Als Beispiel:

    Ein Hedge-Fonds hat an einer Firma 5.000 Anteile – von vielleicht 500.000 Anteilen insgesamt – zu einem Anteilspreis von 100 $ urspünglich erworben. Von den 5.000 verkaufen sie plötzlich 4.500 Stück. Es gibt ein Überangebot an der Börse, der Wert fällt. „Oh Schreck”, denken die anderen und verkaufen dann auch ihre Anteile. Der Preis je Anteil sinkt immer weiter, zum Beispiel auf 60 $. Jetzt schlägt der Hedge-Fonds wieder zu und kauft wieder seine 4.500 zuzüglich weiterer (Beispiel 5.000 Stück zusätzlich ) Aktien für 60 $ auf.

    Also ursprünglich 5.000 Aktien für 100 $ investiert = 500.000 $ bezahlt

    4.500 Stück für 100 $ verkauft = Einnahme 450.000 $ auf das Konto zurück.

    Rückkauf der Aktie 9.500 Aktien zu 60 $ = 570.000$ wieder bezahlt.

    Das Angebot verknappt sich und der Aktienpreis geht auf 150 $ hoch.

    Also der Wert der Anteile des Hedge–Fonds komplett 1.425.000 $

    Das ergibt ein Vermögenszuwachs um 925.000 $

    Bei dieser Rechnung hat der Hedge-Fonds sein Vermögen fast verdoppelt.

    Nachdem ein Hedgefonds eine halbe Milliarde Dollar mit dem Rückkaufprogramm für griechische Staatsanleihen verdiente, wollten andere Investoren auch so ihr Geld verdienen. Also – auf die Rettung von Griechenland spekulieren. Es ist nichts anderes wie das oben genannte Beispiel. Siehe: Zockerparadies Griechenland – und die Zeche bezahlen…

    Geld regiert die Welt – Die Macht der Finanzkonzerne

    Wenn Arbeiter in Deutschland auf die Straße gehen, weil ihre Firma die Löhne drücken will, oder Mieter in einer deutschen Großstadt gegen den Verfall ihrer Wohnungen kämpfen, dann stecken nicht selten dieselben Verursacher dahinter: Finanzkonzerne, deren Namen nur Insidern etwas sagen. Sie sind die eigentlich Mächtigen dieser Welt.

    Während die großen Banken im Scheinwerferlicht von Börsenkontrolle und Öffentlichkeit stehen, läuft ein großer Teil des Finanzgeschäfts heute im Verborgenen. Schattenbanken investieren und spekulieren mit Billionenbeträgen – ohne öffentliche Kontrolle. Ihre Macht umspannt den ganzen Globus. Sie lassen Staatsmänner nach ihrer Pfeife tanzen, dominieren die Wirtschaft.

    Wenn Menschen zu Spielbällen werden

    Ob US-Konzerne oder schwäbische Mittelständler, ob DAX-Unternehmen oder deutsche Immobiliengesellschaften: Die Finanzriesen stecken überall mit drin, sorgen für Renditedruck. Und der wirkt sich ganz unten aus. Plötzlich werden kleine Leute auf der ganzen Welt zu Spielbällen in den Händen derer, die mit Billionen jonglieren.

    Die „Story im Ersten” deckt Macht und Einfluss der Schattenbanken auf. Was und wen bewegen sie? Wessen Geld steckt eigentlich in diesen Geschäften – und welche Gefahren gehen von diesen Finanzkonzernen aus? Eine Spurensuche, die zu den eigentlichen Machtzentren dieser Welt führt.

    via Draghis Freunde und die Macht der Finanzkonzerne – netzfrauen- netzfrauen.