Kategorie: Bewusstsein & Gesundheit

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  • Neue & eigene Wege gehen! 12 Dinge, die gesunde Menschen anders machen

    Neue & eigene Wege gehen! 12 Dinge, die gesunde Menschen anders machen


    gesunde Menschen

    Fast täglich erfahre ich von Menschen im Bekanntenkreis, die gesundheitlich angeschlagen sind. Die Beschwerden scheinen immer stärker zuzunehmen. In meinem Umfeld kenne ich kaum jemanden, der nicht irgendein – wenn auch nur kleines – gesundheitliches Problem hat.

    Oft denke ich darüber nach, wo die Ursachen dafür liegen. Was machen diese Menschen anders, was machen sie falsch?

    Gründe gibt es einige. Vieles ist natürlich nicht auf den ersten Blick erkennbar.

    Leichter zu beantworten ist da eher die Frage: Was machen gesunde Menschen bzw. Menschen, die sehr auf ihre Gesundheit achten, anders?

    Was unterscheidet gesunde Menschen von Kränklichen und dauernd Geplagten, die ständig von Arzt zu Arzt rennen?

    Und woran kannst du erkennen, dass du auf dem richtigen Weg bist?

    1. Naturnahe Ernährung

    Gesunde Menschen orientieren sich an der Natur und der evolutionären Entwicklung des Menschen. Sie denken logisch nach und agieren nach ihrem gesunden Menschenverstand. Sie wissen, dass eine naturnahe und für sie vorgesehene Ernährung elementar für die Gesundheit ist, sie ihre Medizin ist.

    So bekommen z.B. auch Tiere in freier Wildbahn selten Krankheiten. Diese entwickeln sie erst, wenn sie sich in der “Obhut” von Menschen befinden und nicht mehr so leben, wie es die Natur für sie vorsieht.

    2. Eigenverantwortliches Handeln

    Gesunde Menschen vertrauen keiner anderen Person mehr, als sich selbst und treffen damit die besten Entscheidungen für ihre Gesundheit. Sie übernehmen Verantwortung für sich selbst und überlassen diese nicht anderen.

    Nur durch eigenes Interesse, selbstverantwortliches, eigenes Handeln und Wertschätzung des eigenen Körpers, kann wahre Gesundheit entstehen. Es ist die eigene Hülle, die man sein ganzes Leben lang mit sich herumträgt. Wieso sollte jemand anders deinen Körper kennen? Wieso sollte er so viel Interesse daran haben, dass es ihm gut geht?

    Der Gang zum nächsten Arzt ist für viele der einfachste Weg. Doch heute kann es gefährlich sein, sich in die Hände von Ärzten zu begeben – ein Sackgasse, vielleicht sogar ein Abgrund. Denn auch hier geht es oft nur um’s Geschäft oder große Geld.

    Für viele ist bzw. wäre es ein großer Schritt, hier auszubrechen und einen anderen, neuen Weg zu gehen. Es braucht Wissen, Mut und Überzeugung, sich von anderen unabhängig zu machen (und sicherlich ist es nicht in jedem Fall ratsam!).

    Doch viele Menschen spüren, dass es noch andere, natürliche Wege und Möglichkeiten gibt und versuchen, diese Wege wo nur möglich zu beschreiten. Dafür holen sie sich evtl. andere Meinungen oder Rat ein, informieren sich selbst, vertrauen auf ihre Instinkte, hinterfragen kritisch. Und dann krempeln sie ihr Leben entsprechend um. Die entsprechende Motivation muss da sein, denn dafür braucht man Willen, Flexibilität, Disziplin.

    3. Auf den Körper hören
    Gesunde Menschen hören auf ihren Körper mehr als auf einen Arzt. Sie haben gelernt ihm zu vertrauen und nur danach zu handeln, was ihrem Körper und ihrer Seele gut tut.

    Sie vermeiden Stress, kümmern sich um einen Ausgleich zum Beruf, suchen bewusst Entspannung.

    Und auch in Sachen Ernährung hören sie auf ihren Körper. Denn er ist klüger als wir denken. So sind z.B. Gelüste Anzeichen eines bestimmten Mangels an Makro- oder Mikro-Nährstoffen (Kohlenhydrate, Proteine, Fett, Vitamine, Mineralien,…), die der Körper benötigt, um gesund zu sein und gesund zu bleiben. Überhaupt sehe ich fast alle Krankheiten als ein Zeichen falscher Ernährung an, ein Zuviel an für den Körper Schädlichem oder ein Mangel bestimmter Nährstoffe aufgrund einseitiger Ernährung, sodass bestimmte Prozesse im Körper nicht richtig funktionieren können.

    Entscheidend ist hier, den richtigen Weg zu gehen und das Wohlbefinden des Körpers und der Seele in den Mittelpunkt zu stellen.

    4. In die Gesundheit investieren
    Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, sehen die Ausgaben für gute Lebensmittel oder die Zeit für das regelmäßige Sportprogramm als Investition in ihre Gesundheit.

    Sie wissen, dass es sich bei Medikamenten nur um Stoffe/Substanzen handelt, die bestimmte Stoffe aus der Natur imitieren. Wer sich naturnah ernährt, nimmt täglich viele für den Körper wichtige “Medikamente” auf. Richtiges Essen ist Medizin!

    Außerdem steckt hinter dem Handel mit Medikamenten ein Milliardengeschäft. Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, durchschauen dieses System, vertrauen ihm nicht und würden daher so gut wie möglich vermeiden, für Medikamente Geld auszugeben.

    5. Nur gute Lebensmittel
    Gesunde Menschen essen bewusst. Sie bestimmen, was sie zu sich nehmen und lassen sich nichts aufzwingen.

    Sie gehen ihren Weg und keinen anderen.

    Sie entscheiden sich weitestgehend für lokale, regionale, gentechnikfreie Lebensmittel in Bio-Qualität und lehnen Massentierhaltung ab.

    6. Bauern unterstützen
    Wer für sich nur das Beste will, geht so entsprechend auch mit seinen Mitmenschen, den Tieren und der Umwelt um.

    Wer viel Wert auf gute Lebensmittel legt, freut sich, wenn er den Bauern oder Hofladen des Vertrauens bei jeder Gelegenheit unterstützen kann. Wer auf gute Lebensmittel angewiesen ist, achtet darauf, dass es sie auch weiterhin gibt und dass es den Menschen, die dafür verantwortlich sind, gut geht.

    Menschen, die auf Ihre Gesundheit achten, meiden Ware von Konzernen, von Industriehöfen mit Massentierhaltung oder aus Monokulturen.

    7. Nährstoffreiche Lebensmittel
    Wer sich saisonal ernährt, Fleisch und Eier aus Weidehaltung bezieht, Bio-Lebensmittel kauft, erhält nährstoffreichere Lebensmittel wie jemand, der konventionelle Lebensmittel einkauft (Bodenqualität, Sorten, geringere Belastung mit Chemikalien,…).

    Da sich gesunde Menschen naturnah ernähren, werden Lebensmittel weggelassen, die dem Körper Nährstoffe entziehen (Zucker, Getreide, Hülsenfrüchte,…) und dafür andere nährstoffreiche Lebensmittel eingebaut (Butter statt Margarine, viel Gemüse, Innereien, …). So geben sie ihrem Körper automatisch viele wichtige Nährstoffe, sodass er einwandfrei funktionieren kann.

    8. Inhaltsstoffe
    Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, schauen bei den Inhaltsstoffen genau hin und achten darauf, dass die Liste dieser kurz ist.

    Sie wissen, was für den Körper schlecht ist und gemieden werden sollte. Was sich komisch anhört, abgekürzt wurde oder nicht auszusprechen ist, sollte misstrauisch machen.

    Sie wissen außerdem, was ihr Körper braucht und womit sie sich gut fühlen. Sie haben sich beobachtet, wissen wie ihr Körper auf entsprechende Dinge reagiert und agieren danach.

    Das gilt insbesondere auch für Körperpflege- oder Haushaltsprodukte.

    Zudem vermeiden sie hoch verarbeitete Lebensmittel, denen dadurch viele oder sogar alle Nährstoffe abhanden gekommen sind.

    9. Selbst kochen
    Gesunde Menschen kochen selbst. Sie wissen, dass Gesundheit in der Küche anfängt und sie dadurch alles selbst in der Hand haben. Hier wird nur verwendet, was gut ist und den persönlichen Anforderungen entspricht. Somit ist selbst kochen essentiell, um gesund zu bleiben.

    Außerdem wirkt es entspannend und man lässt den Lebensmitteln Wertschätzung zukommen.

    Wer sich beim Essen gut fühlt, tut Körper und Seele was Gutes!

    10. Keine Diät-Trends
    Menschen, die nach Gesundheit streben, folgen keinen Diät-Trends. Sie wissen, dass es sich bei Diät-Trends nur um Marketing und Geldmacherei handelt. Obst und Gemüse hat keine Lobby – an richtiger, ursprünglicher, gesunder Nahrung verdienen unsere Bauern!

    Sie denken nachhaltig und gehen so auch mit ihrem Körper um. Sie hören auf ihren Körper und überlegen mit einem gesunden Menschenverstand, welche Nahrung wirklich dauerhaft sinnvoll für sie ist.

    Daraus entwickelt sich ein Lebensstil, der sich auf viele andere Bereiche überträgt.

    11. Ausreichend Essen
    Auch wenn gesunde Menschen ab und zu Fastenzeiten einlegen – viel Gutes essen ist wichtig, damit der Körper ausreichend Nährstoffe bekommt. Das richtige Maß zu finden ist extrem wichtig. Denn immer wenn Kalorien reduziert werden, werden auch Nährstoffe reduziert.

    Wer nährstoffreicher isst, ist schneller satt und zufrieden und gibt dem Körper, was er benötigt. Wichtig ist auch, nährstoffarme Lebensmittel oder Nährstoffräuber (z.B. Zucker) wegzulassen.

    Andererseits ist Überessen nachteilig, weil es den Körper bzw. die Verdauung sehr belastet.

    12. Gesunder Lebensstil
    Gesunde Menschen legen allgemein Wert auf einen gesunden Lebensstil. Sie verbringen mehr Zeit in der Natur bzw. an der frischen Luft, bewegen sich mehr, treiben Sport, verwenden nur natürliche Hautpflegeprodukte, Reinigungs- oder Haushaltsprodukte. Sie versuchen somit so gut es geht zu vermeiden, was ihnen möglicherweise schaden könnte.

    Wer nachhaltig mit seinem Körper umgeht, überträgt das automatisch auch auf die Natur.

    Außerdem versuchen sie Stress zu vermeiden und achten auf eine ausgewogene Work-Life-Balance.

    Sie tun Dinge, die ihnen Freude bereiten und ihr Leben erfüllter machen.

    Man kann sehr viel selber für seine Gesundheit tun – viel mehr als viele denken. Deshalb ist es wichtig, andere zu inspirieren und zu helfen. Richtige Inspiration und Motivation erreichen wir aber meist nur durch positives Vorleben des eigenen Lebensstils.

    Es ist aber natürlich auch immer eine Sache der Interessen und Prioritäten und nicht jeden kann man von solch einem Lebensstil überzeugen bzw. viele brauchen erst den nötigen Anstoß um entsprechend zu denken und zu handeln. Jeder Mensch hat andere Gefühle, Ansichten, Emotionen oder Erfahrungen gemacht oder einfach nicht das “Feeling” dafür. Für sich selbst Verantwortung zu übernehmen braucht Überzeugung und Willen.

    Vielen Menschen fehlt auch der Bezug zur Natur. Sie vertrauen nur Ärzten oder anderen Autoritätspersonen, aber nicht sich selbst oder alternativen Möglichkeiten. Sie geben gerne die Verantwortung ab, anstatt Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

    Deswegen ist es toll, wenn du auf dem richtigen Weg bist und somit ein bisschen Inspiration weitergibst. 🙂

    Was hat dich gesundheitlich voran gebracht? Warum hast du deinen Lebensstil geändert?

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  • 6 Gründe, warum du jetzt Entrümpeln solltest

    6 Gründe, warum du jetzt Entrümpeln solltest


    Entrümpeln

    In den letzten Monaten / Jahren habe ich mich definitiv verändert.

    Veränderung ist immer gut, denn es gibt nichts Schlimmeres als Stillstand in der persönlichen Entwicklung. Ich finde es schön, wenn man flexibel ist, offen für neues ist, sich entwickelt und verändern kann, sein oft eingefahrenes Verhalten überdenkt.

    Meine Ansichten haben sich besonders geändert, wenn es um materiellen Besitz geht. Früher habe ich alles aufgehoben, weil ich es schön fand, es mich an etwas erinnerte oder ich es von einer wichtigen Person geschenkt bekommen habe. Lebensmittel sind vergammelt, weil ich es zu schade fand, sie aufzubrauchen – ziemlich verschwenderisch, denke ich jetzt. Bücher und Unterlagen aus der Schule oder dem Studium blieben im Regal, denn man könnte sie ja vielleicht noch einmal irgendwann gebrauchen. Sticker, Gesammeltes, kleine Schätze: alles schöne Kindheitserinnerungen – die kann ich doch nicht einfach so aus meinem Leben verbannen!? Spielzeug, Kinderbücher: vielleicht kann ich das mal für meine Kinder verwenden? Und bei den restlichen Sachen war ich einfach zu faul, sie wegzuwerfen.

    Oder, ja im Ernst, ich wusste als Kind nicht, in welchen Müll ich die Sachen werfen kann und aufgrund des schlechten Gewissens, die Umwelt möglicherweise durch falsche Mülltrennung zu belasten, sind sie dann wieder in den Schrank zurückgewandert! Aufräumen war nicht so mein Ding, aber das kennst du vielleicht. 🙂

    Heute entrümpele ich sehr gerne. Ich finde es extrem befreiend, mich von Altlasten und unnötigem Kram zu befreien. Ja, es macht mich definitiv glücklich! Deshalb finde ich, du solltest es auch einmal probieren, denn es gibt ein paar gute Gründe, nicht länger damit zu warten, sich von unnötigen Dingen zu lösen!

    Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte auf keinen Fall, dass du ein Teil unserer Wegwerfgesellschaft wirst. Es geht nicht darum, Dinge wegzuwerfen und sich diese neu zu beschaffen, weil sie vielleicht Macken oder optische Mängel haben, aber eigentlich noch in einem guten Zustand sind, reparabel, verwendbar sind. Mir geht es nicht um Wiederbeschaffung und Konsum – sondern vielmehr darum, zu entscheiden, was brauche ich wirklich in meinem Leben? Was brauche ich gar nicht mehr?

    1. Durch Entrümpeln sehe ich, was ich überhaupt habe
    Immer wenn ich ausgemistet habe, war ich erstaunt, was ich eigentlich besitze und wie viel davon in Vergessenheit geraten ist. Manches hat man sich vielleicht sogar mehrmals angeschafft, weil man vergessen hat, dass man es noch hat. Unnötiger Konsum und Geldverschwendung.

    Verschaffe dir einen Überblick über das, was du hast und schaue, ob du es eventuell irgendwie irgendwo einsetzen kannst, damit es einen Sinn bekommt. Werfe so viel wie möglich weg oder suche Abnehmer, denn ich finde, wir benötigen keinen materiellen Überfluss, er macht uns nicht glücklich!

    Hast du erst einmal ausgemistet, lebst du mit Dingen, von denen du weißt, dass du sie hast. Für mich bedeutet das ein Stück weit “bewusstes Leben”.

    2. Entrümpeln ist befreiend
    Es tut wahnsinnig gut, wenn man sich unwichtiger Sachen entledigt hat. Es gibt mir das Gefühl von Freiheit. Es ist ein Gefühl von “jederzeit losziehen können”. Ich kann mit wenig Besitz jederzeit flexibel und offen für Neues sein.

    Ich muss mir weniger Sorgen machen um das alles, was ich mit mir an Balast rumschleppe, denn Besitz vermittelt einem das Gefühl von “Verantwortung haben”. Man hat es ständig irgendwo im Hinterkopf. Entrümpele ich, wird auch mein Kopf leerer. Es gibt einem das Gefühl, Übersicht über alles zu haben, zu wissen was man besitzt, Kontrolle zu haben und den Bereich, den ich kontrollieren muss, somit zu verkleinern. Ich muss an weniger denken, habe weniger Verantwortung. Ballast fällt von mir, ich fühle mich leichter.

    Vor einiger Zeit habe ich einen Bericht einer Psychologin gelesen, die berichtet hat, dass sie einigen Patienten empfohlen hat, Haushalt, Keller, Garage, etc. auszumisten. Sie stellte fest, dass es den Personen danach psychisch viel besser ging…

    3. Entrümpeln macht deutlich, wie wenig wir zum Leben brauchen
    Was ist dir wirklich wichtig im Leben? Sind es materielle Dinge, Erinnerungen, Beziehungen, Lebensmittel? Oder ist es Geld, Konsum, Sport? Ich bin inzwischen der Meinung, dass nur die Dinge, die unmittelbar mit uns als Menschen zu tun haben, wirklich wichtig sind. Damit meine ich: Liebe, Freunde, gutes Essen, Bewegung und schöne Erlebnisse, das was du in deinem Herzen und in deinem Gedächtnis hast.

    Materielle Dinge oder zumindest 95% davon, sind im Leben einfach unwichtig. Sicher hat hier jeder seine eigenen Ansichten. Aber überlege dir einmal, was dir wichtig wird, wenn es dir mal schlecht geht. Dein Auto, Fernseher, Geld, deine Bücher, deine Souvenirs im Schrank, dein Job und vieles mehr wird plötzlich dermaßen unwichtig. Hier zählen alleine deine Familie, deine Erinnerungen, deine Ernährung, deine Freunde. Materielle Dinge sind meist nur Mittel zum Zweck.

    4. Entrümpeln schafft Ordnung und Platz
    Klar, wenn du ausmistest, schafft das Ordnung in deiner Umgebung und Ordnung in dir. Du könntest den Platz anderweitig nutzen. Oder du genießt einfach den vielen freien Raum, der dir Luft zum atmen gibt. Möglicherweise kannst du sogar in eine kleinere Wohnung ziehen, denn was bringt dir der viele Platz, wenn du ihn gar nicht benötigst?

    Gerümpel ist ein Staubfänger. Ich bin überzeugt, dass dieser deinem Leben – im wahrsten Sinne des Wortes – die Luft zum Atmen nimmt. Entrümpeln gibt Grund, mal wieder so richtig durchzuwischen, sauber zu machen und die dicke Staubschicht zu entfernen, neue Luft rein zu lassen, Raum zu schaffen. Ausmisten hat also durchaus auch hygienische Gründe. 😉

    5. Gutes tun mit Entrümpeln
    Mit Ausmisten kannst du auch sehr viel Gutes tun, ich dem du die Sachen verschenkst. Bevor du etwas wegschmeißt, solltest du aufjedenfall darüber nachdenken, die Sachen zu verschenken. Auch wenn es etwas mehr Aufwand ist – ressourcenschonender ist es allemal und du machst anderen, die es besser gebrauchen können, eine Freude. Schenken macht so viel Spaß!

    Momentan lässt sich ein starker Trend zum “Teilen” erkennen, der maßgeblich durch die Möglichkeiten des Internets beeinflusst wird. Ich bin der Überzeugung, dass sich hier in den nächsten Jahren noch viel tun wird. Die gerade ausgebrochene “Share-Mentalität” steht noch am Anfang. Die Generation unserer Großeltern, die im Krieg und oft in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist und typisch dafür ist, sehr viel zu hamstern und zu horten und sich schwer von alten Dingen lösen zu können, wird irgendwann wegbrechen.

    Zugleich wird unserer Generation immer bewusster, dass wir nicht endlos konsumieren können und dass es wichtigeres im Leben gibt, als Konsum. Immer mehr Menschen wollen Teilen statt Besitzen, entziehen sich dem Konsum, denken an ihre Mitmenschen, an die Umwelt und nächsten Generationen. Ich finde das eine tolle Bewegung.

    Vor kurzem habe ich meine Speisekammer aufgeräumt. Ich tue mich sehr schwer damit, Lebensmittel wegzuwerfen. Dank “Foodsharing” habe ich für alle Lebensmittel ganz schnell Abnehmer gefunden – und das sogar in meinem kleinen Wohnort. Viel davon war abgelaufen. Jemandem einen Gefallen zu tun und dabei noch “Lebensmittel-Retter” zu sein, macht mich glücklich, auch wenn es sicher erstmal mit etwas Aufwand verbunden ist. Kleider kannst du z.B. an Packmee.org geben, ein Art Altkleidersammlung. Das Konzept finde ich auch sehr gut.

    6. Geld verdienen mit Entrümpeln
    Ja, mit Ausmisten kann man heute Geld verdienen! Was denkst du, wie viele Menschen es gibt, die finanziell nicht so gut aufgestellt sind und gerne günstig gebrauchte Artikel kaufen? Heute hat man, insbesondere dank dem Internet, wahnsinnig viele und tolle Möglichkeiten, (Gebrauchs)Artikel an den Mann zu bringen.

    Ich finde Bücher im Regal inzwischen ziemlich überflüssig (es sei denn, es handelt sich um gute Sachbücher als Nachschlagewerk). Bücher, CD’s, DVD’s, alte Handys kann man wunderbar über http://www.rebuy.de oder http://www.momox.de weiter verkaufen. Melde dich einfach dort an und prüfe, wie viel der Anbieter dir für deine Artikel geben würde. Da bekommt man schnell etwas zusammen und: man ist das Zeug los und es fährt nicht mehr unnötig im Regal rum! 🙂 Das System ist super, du gibst deine Sachen ein und ab einem Mindestverkaufswert bekommst du einen Retourenschein zum Ausdrucken. So kannst du dein Päckchen, mit den Sachen, die du verkaufen willst, kostenlos an den Anbieter schicken, der die Sachen dann weiter verkauft. Das Geld wird dir dann überwiesen. Klasse, oder?

    Ebay Kleinanzeigen eignen sich gut für größere Dinge, die du verkaufen oder verschenken möchtest. Kleiderkreisel z.B. ist total gut, um Klamotten, die du nicht mehr benötigst, zu verkaufen. Wie du siehst, gibt es viele tolle Möglichkeiten mit denen du sogar noch etwas Geld bekommen kannst.

    A propos Bücher: kaufe dir doch einen E-Book-Reader, dann hast du im Bücherregal Platz für Anderes! (Oder du brauchst vielleicht bald gar kein Regal mehr. :-)) Zeitungen, Zeitschriften, Fernseher, Stereo-Anlage, DVD’s und CD’s macht das Internet ja schon lange überflüssig.

    Fazit
    Entrümpeln macht Spaß, entlastet dich, macht dich flexibel. Wann immer du also ein bisschen Zeit hast, befreie einen kleinen Bereich von Unrat und du wirst sehen, dass du dich jedes Mal ein Stückchen mehr befreist und dich besser fühlst. Lasse los. Fühl’ dich aufgeräumt. Und bitte bleibe es auch.

    Überlege dir genau, was du anschaffst und beachte auch, was dein Konsum für die Umwelt bedeutet. Ein guter Tipp hierfür: kaufe dir wenigstens nichts Materielles, für das in irgendeiner Weise Werbung gemacht wird (am besten auch bei Lebensmitteln).

    Ich finde es schade, dass der Großteil der Menschheit im Überfluss lebt und es gar nicht zu schätzen weiß. Das ist doch traurig, oder? Dabei finde ich den Gedanken daran, wie Menschen darüber denken würden, die NICHTS in ihrem Leben haben, weniger tragisch, denn diese Menschen müssen nicht zwangsweise weniger glücklich sein. Schlimm finde ich, dass die heutige Gesellschaft immer mehr besitzen und konsumieren will, weil es als Statussymbol gilt oder Wohlstand suggeriert. Jeder denkt an sich oder daran, was andere über ihn denken. Niemand denkt über die Folgen für die Umwelt nach und darüber, dass irgendwann einmal die Grenze erreicht ist, und wir den Raubbau an der Erde nicht fortsetzen können. Die wenigsten begreifen, dass materieller Besitz nicht dauerhaft glücklich macht und konsumieren weiter, immer auf der Jagd nach einem neuen kurzen Endorphin-Schub. Hier muss ich zwangsläufig immer an Tchibo denken: zu viele überflüssige Artikel, die jeder meint haben zu müssen und im Nachhinein keiner wirklich braucht. Was brauchen wir WIRKLICH zum Leben?

    Also: Halte dein Bündel auf dem Rücken klein, damit es dich nicht belastet, dir nicht zu schwer auf den Schultern liegt!

    Hast du schon ausgemistet? Hast du schon geteilt?

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  • Schlechte Tage gibt es nicht! 14 Taten für mehr Wohlbefinden

    Schlechte Tage gibt es nicht! 14 Taten für mehr Wohlbefinden


    Wohlbefinden

    “Heute ist echt nicht mein Tag!” – jeder kennt diese Tage, an denen es einem nicht so gut geht oder man geradezu magisch anzieht, dass alles schief läuft.

    Und auch wenn ich mich mit gesunder Ernährung besser und ausgeglichener fühle denn je, auch bei mir gibt es (glücklicherweise viel weniger oft als früher) diese Tage, an denen es mir nicht gut geht, ich einfach nicht in meiner “Mitte” bin.

    Sie werden sich wohl nie dauerhaft vermeiden lassen – leider. Denn manchmal kommen zwangsläufig einige Dinge zusammen, die sich negativ auf unser Wohlbefinden auswirken.

    Und Negatives zieht Negatives an.

    Da hilft uns nur eines: das Beste daraus zu machen und Maßnahmen zu ergreifen, die unser Wohlbefinden positiv beeinflussen und unsere Stimmung aufhellen, denn die trägt auch einen wichtigen Teil dazu bei, wie wir uns körperlich fühlen.

    Im Folgenden habe ich dir ein paar Tipps zusammen geschrieben, die dir dabei helfen sollen, dass du dich schnell wieder besser fühlst.

    1. Viel trinken wirkt belebend

    Viel Trinken ist immer meine Erste-Hilfe-Maßnahme.

    Trinken macht unser Blut dünnflüssiger, was sich entspannend, blutdrucksenkend und angstlösend auf uns auswirkt. Es belebt den Körper indem der Stoffwechsel angeregt wird.

    Aber bitte nicht übertreiben… 😉

    2. Frische Luft für einen klaren Kopf

    Es ist immer hilfreich, raus an die frische Luft, in die Natur zu gehen.

    Dabei ist es gut, wenn man ein paar Mal tief ein- und ausatmet und den Blick in die Ferne schweifen lässt. Man kann spüren, wie die frische Luft einen durchströmt und der Sauerstoff neue Energie gibt. Die Augen entspannen sich – alles entspannt sich.

    Gut ist, wenn man das Ganze mit einem Spaziergang kombinieren kann. Geräusche und Gerüche der Natur harmonisieren und wirken beruhigend auf uns. Die Bewegung fordert und entspannt unseren Körper und die frische Luft durchflutet uns bei Bewegung noch besser mit Sauerstoff.

    Oft lassen sich nach einem Spaziergang auch klarere Gedanken fassen und besser Entscheidungen fällen.

    3. Schlafen für die Regeneration
    Oft reichen auch ein paar Minuten Power-Napping, damit man sich wieder besser und frischer fühlt. Schlafen gibt Energie, der Körper hat kurz Zeit sich zu regenerieren.

    Wichtig ist, dass man die Ruhepause entspannt angehen kann, keinen Druck hat, sich Zeit nimmt und in einer bequemen Position – am besten im Liegen – schläft. Sonst ist die Verspannung danach größer als die Entspannung. 😉

    In besonders schwerwiegenden Fällen: einfach gleich in’s Bett gehen – denn am nächsten Tag sieht die Welt schon wieder ganz anders aus!

    4. Zeit für sich selbst nehmen
    Nimm dir Zeit für dich – du gehst vor! Sage Termine ab, auf die du keine Lust hast. Versuche dich von Dingen zu befreien, die dich belasten. Nur so kannst du zur Ruhe kommen. Man ist psychisch entspannter, wenn man weiß, dass man nichts mehr vor hat.

    Es ist deine Gesundheit und deine Zeit!

    5. Wohlfühlatmosphäre schaffen
    Wenn man es sich daheim gemütlich macht, geht es einem gleich viel besser. Aber damit man richtig entspannen kann, muss man sich eine Wohlfühlatmosphäre schaffen.

    Dabei hilft es Ordnung um sich herum zu schaffen, da man durch äußere Ordnung auch die innere Ruhe wieder herstellen kann.

    Zu Wohlfühlatmosphäre kann aber auch gehören, sich etwas leckeres zu essen oder zu trinken bereit zu stellen, leise die Lieblingsmusik zu hören, sich in Decken einzukuscheln, ein Buch zu lesen, Kerzen anzuzünden, etc.

    Wichtig ist, dass unsere Sinne positiv angesprochen werden, was unser Wohlbefinden gleich steigert.

    Sehr angenehm finde ich es, einen Räucherofen zu verwenden. Räucherstäbchen riechen oft zu intensiv und aufdringlich. Den Duftofen kann man für Kräutermischungen, Weihrauch- oder Weihrauchmischungen, Tannennadeln, Duftöl / Aromaöl verwenden. Hier gibt es viele Möglichkeiten und wirklich sehr tolle Düfte, die äußerst entspannend wirken.

    6. Anspannung für Entspannung
    Die Aktivität unserer Muskeln ist hilfreich, damit wir wieder mit uns ins Reine kommen.

    Das Prinzip des Yoga oder der progressiven Muskelentspannung z.B. ist es, dass eine vollkommene Entspannung der Muskeln erst durch eine vorherige mehr oder weniger intensive Anspannung dieser erreicht werden kann.

    Vor entsprechenden Entspannungsübungen (gute geführte Tiefenentspannungsübungen findest du hier) macht es also Sinn, sich zu bewegen, zu dehnen, strecken, räkeln und ein paar Mal kräftig alle Muskeln des Körpers anzuspannen.

    7. Dank Wasser im Flow bleiben
    Nach einer Dusche ist man oft ein neuer Mensch – wer kennt das nicht? Wasser wirkt auf uns ungemein entspannend, es belebt den Körper, harmonisiert, tut gut.

    Und noch besser wird die Dusche mit einem gut duftenden Duschgel, denn Düfte tragen stark zum Wohlbefinden bei.

    Ein warmes (basisches) Bad mit Aromaöl – Entspannung pur und ein paar Minuten, die dir selbst gehören, in dem du dir was Gutes tust. Probiere Düfte wie Lavendel, Zitronengras, Orange, Rosmarin, Fichte – alle haben eine besondere positive Wirkung auf unser Gemüt.

    8. Massagen berühren
    Wenn du die Möglichkeit hast, von jemandem massiert zu werden – do it! Ich muss dir wahrscheinlich nicht sagen, wie entspannend das wirkt.

    Bloß der reine Körperkontakt bzw. die Berührung durch eine andere Person wirkt beruhigend und harmonisierend. In dem Moment ist ein anderer für uns da, wir können loslassen und fühlen uns geborgen.

    Von den positiven Effekten auf die Haut, Muskulatur und Durchblutung ganz zu schweigen.

    9. Positiv Denken dank Meditation
    Mittlerweile belegen Studien, dass Meditation, Achtsamkeit und Stille positive Auswirkungen auf unsere körperliche und psychische Gesundheit haben. Wir lernen uns wahrzunehmen und positiv zu denken. Es hilft besser mit Stress und Angst umzugehen. Man gewinnt an Stärke und Wachheit während man gleichzeitig entspannt.

    Gedanken soll man beim meditieren fließen lassen und nicht unterdrücken. Das hilft, besser zu verarbeiten und loszulassen.

    Eine Anleitung für’s Meditieren findest du hier.

    Ich liebe es, bei Naturgeräuschen zu entspannen. Ein gutes Webradio für Nature-Sounds findest du hier.

    10. Einläufe & Fasten für die innere Reinigung
    Bei diesem Punkt fragen sich jetzt sicher einige, ob sie richtig gelesen haben, denn beim Thema Wohlbefinden sehen wohl die wenigsten die Verbindung zu einer Darmreinigung.

    Weg mit dem Ekel-Gedanken! 🙂 Denn es ist nun einfach mal so, dass unser Wohlbefinden maßgeblich davon abhängt, wie es in unserem Darm aussieht. Wenn wir etwas schlechtes gegessen haben, kann sich das sehr auf unseren seelischen und körperlichen Zustand auswirken. Hier schaffst du dir mit einem Einlauf am schnellsten Abhilfe. Er wirkt reinigend, entspannend und befreiend. Probiere es einfach einmal aus.

    Alternativ empfehle ich einen Fastentag (mit Wasser, Brühe, Säften oder grünen Säften), damit dein Körper sich ausruhen und von den Essenssünden erholen kann.

    11. Gute Gespräche als Seelenbalsam
    Tiefgehende Gespräche sorgen für Abwechslung, man beschäftigt sich nicht mehr so sehr mit sich selbst, denkt über etwas Anderes nach.

    Andererseits kann man aber auch Sorgen loswerden, wenn man mit jemandem darüber spricht.

    Soziale Kontakte und Austausch – natürlich nur mit den richtigen Personen – tuen uns einfach gut.

    Wenn man sich dann noch in einem netten Café trifft, es sich daheim zusammen gemütlich macht oder auf einer Parkbank, um ein paar Sonnenstrahlen einzufangen, kann man weiter davon profitieren.

    12. Sonne tanken – Freude tanken
    Sonnenlicht ist lebensnotwendig, denn es beeinflusst unseren Organismus in starkem Maße.

    Dass gerade in den Wintermonaten Menschen besonders oft Depressionen bekommen, ist bekannt.

    Aber die Sonne hat nicht nur auf unsere Psyche einen positiven Einfluss. Sonnenlicht ist elementär bei der Bildung von Botenstoffen, Hormonen (Glückshormonen) und Vitamin D, welches für zahlreiche Funktionen in unserem Körper wichtig ist.

    Außerdem wirkt die Wärme, die die Sonne uns gibt, einfach wohltuend & entspannend.

    13. Musik hören und tanzen
    Heimkommen und laut die Lieblingsmusik zu hören und dazu zu tanzen, das hat mir schon sehr oft wieder zu guter Laune verholfen. Musik macht einfach glücklich und wenn man sich dabei bewegt, entspannt man und lässt los.

    Singen hebt die Stimmung, wirkt angstlösend und macht, dass wir uns emotional besser fühlen.

    14. Lächeln für die eigene Stimmung
    Sich selbst immer mal wieder, auch ohne Anlass, ein Lächeln zu schenken – das allein hat bereits eine immense Auswirkung auf die eigene Stimmung.

    Wer lacht, baut Angst und Spannungen ab und sagt sich selbst und seinem Körper: alles ist gut! 🙂

    Ich hoffe, ich konnte dir ein paar gute Tipps für mehr Wohlbefinden auf den Weg geben.

    Wichtig ist, dass du weißt, dass man oft Gegenpole braucht, um einen Ausgleich, ein Gleichgewicht, zu schaffen. Um unser Wohlbefinden wiederzuerlangen, kann es daher wichtig sein, erst einmal genau hinzuschauen, warum wir es im Augenblick verloren haben.

    Jeder Tag ist ein guter Tag. Ob er “schlecht” ist oder nicht, hängt einzig und alleine von dir ab und von dem, was du daraus machst.

    Alles Gute!

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  • Back to the roots! Gesundheit durch natürliches Denken

    Back to the roots! Gesundheit durch natürliches Denken


    natürliches Denken

    Die Natur gibt uns alles, was wir zum Leben benötigen. Leider ist das den meisten Menschen nicht mehr bewusst. Sie haben vergessen, woher sie kommen, denn der Abstand zur Natur wird von Generation zu Generation größer. Es fehlt ihnen das Vertrauen in die Natur und der Bezug dazu.

    Naturvölker z.B. empfinden sich als Teil der Natur und achten deshalb darauf, diese zu bewahren. So auch unsere Vorfahren. Sie hatten eine mythische und enge Beziehung zur Natur und zu allem was sie umgab. So war ihre Umwelt automatisch voller magischer und geheimnisvoller Kräfte.

    Der jahrhundertelange Verfall dieser Spiritualität hat uns so weit gebracht, dass wir vergessen haben, wo unsere Wurzeln liegen. In der zivilisierten Welt ist Achtung und Respekt gegenüber der Natur und Umwelt – wenn überhaupt – nur noch schwach ausgeprägt. Die Gleichgültigkeit gegenüber Natur und Umwelt nimmt heute stetig zu. Jüngere Generationen wissen immer weniger über die Natur und die darin vorkommenden Zusammenhänge.

    Durch die Industrialisierung und die dadurch bedingte materialistische Sichtweise ist unser Leben heute geprägt von Wissenschaft, Technik und Sicherheit. Die Verantwortung für sich selbst, das eigene Handeln, wurde schon lange abgegeben. Vertraut wird nicht mehr sich selbst oder der Natur, sondern auf Statistiken und Meinungen anderer, insbesondere auf die der Medien oder von Autoritätspersonen wie Politiker, Ärzte oder Lehrer.

    Bei den meisten Krankheiten wäre vielen Menschen schon geholfen, sie würden wieder mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen. Elementar und der einzig dauerhaft funktionierende Weg ist hier der Bezug zur Natur. Wir können nichts dafür, dass uns dieser Bezug fehlt, denn er wird uns in der zivilisierten Welt abtrainiert. Das zieht letztendlich eine weltweite Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts nach sich. So lange der Mensch sich gedanklich außerhalb der Natur sieht, solange ist die Umwelt dem egoistischen Verhalten des Menschen ausgesetzt.

    Alle in der Natur vorkommenden Prozesse sind aufeinander abgestimmt und durch unseren heutigen Lebensstil geraten diese immer stärker durcheinander. Das Ökosystem wird krank und die Menschen werden es auch.

    Gesundung durch die Natur
    Doch dem können wir auch entgegenwirken, indem wir den Bezug zur Natur wieder herstellen.

    Helfen kann dabei z.B. der „Paleo-Gedanke”: was hätten die Steinzeitmenschen getan? Was haben unsere Vorfahren anders gemacht?

    Darüber nachzudenken, woher wir kommen und wie wir viele Jahrtausende gelebt haben, hilft uns dabei, den richtigen Weg zu erkennen, der Natur und unseren Wurzeln wieder näher zu kommen. Wir sind ein Teil der Natur, die Wahrheit liegt in uns!

    Diesen Weg dann letztendlich zu beschreiten bedeutet Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sich eigene Gedanken zu machen und sich nicht auf die Meinungen und Ansichten anderer zu verlassen. Wir lernen dadurch, dass uns die Natur im Prinzip alles gibt, was wir zum Leben brauchen und dass das wiederum gar nicht viel ist. Dadurch können wir Ängste abbauen und die heute typischen und allgegenwärtigen Sicherheitsgedanken über Bord werfen.

    Mit einer naturnahen Verhaltensweise tun wir nicht nur unserem Körper etwas Gutes, sondern auch der Natur. Wer für sich selbst nur das Beste will, geht entsprechend auch mit seinen Mitmenschen, den Tieren, der Natur und Umwelt um. Wenn wir alles dafür tun, gesund zu bleiben, helfen wir automatisch auch der Natur, gesund zu bleiben.

    Die ganze Erde mit allen Lebewesen und Pflanzen verfügt über starke Selbstheilungskräfte. Die Natur ist perfekt und immer danach bestrebt, besser zu werden, Wunden zu heilen, Fehler zu korrigieren. Kaum einer hat noch Vertrauen in die Selbstheilungskräfte. Aber auch, weil durch den Lebensstil in der zivilisierten Welt die Selbstheilungskräfte schwinden.

    Doch wie können wir wieder einen besseren Bezug zur Natur aufbauen und gleichzeitig damit auch unsere Abwehrkräfte stärken?

    Naturnah ernähren
    Das was wir unserem Körper täglich zuführen wird leider immer noch viel zu oft unterschätzt. Doch genau das, mit dem wir unseren Körper nähren, hat eine enorme Bedeutung für unsere Gesundheit, für die lebenserhaltenden körperlichen Prozesse.

    Wichtig ist darüber nachzudenken, welche Nahrung Mutter Erde für uns als Lebewesen vorgesehen hat. So orientiert sich z.B. die Paleo-Ernährung an der Ernährungsweise, die seit Jahrmillionen von den Menschen praktiziert wird und auf die unser Körper programmiert ist. Sie ist naturnah, unverfälscht und gibt dem Körper, was er benötigt um einwandfrei funktionieren zu können.

    Körperliche und seelische (Zivilisations-)Krankheiten oder Allergien können vermieden oder geheilt werden.

    Außerdem lernen wir dadurch unseren Körper kennen und unsere körperlichen Bedürfnisse besser zu spüren.

    Naturnah bewegen
    Unser ganzer Körper funktioniert besser, wenn wir uns bewegen. Wir regen dadurch Prozesse bzw. den Stoffwechsel an und stärken dadurch – vor allem – das kardiovaskuläre System, Herz und Kreislauf.

    Die durch die Nahrung zugeführten Nährstoffe gelangen besser in unsere Zellen, damit unser Körper einwandfrei funktionieren kann. Dabei reicht schon leichte Bewegung aus.

    Auch hier können wir uns an unseren Vorfahren der Steinzeit orientieren. Sie waren sicher sehr aktiv, wenn es um Nahrungssuche ging. Hochleistungssport haben sie aber bestimmt nicht betrieben.

    Geerdet sein
    Sie hatten direkten Kontakt zur Erde. Durch das Tragen von Schuhen mit Plastik- oder Gummisohlen leidet nicht nur unsere Körperhaltung, wir werden auch von der Erde getrennt. Dabei ist die elektrische Energie der Erde wichtig für unser Wohlbefinden.

    Wenn wir Barfuß laufen (oder in Barfußschuhen), im Garten arbeiten, in einem See baden oder uns auf andere Art und Weise in der Natur aufhalten und mit ihr in Kontakt kommen, sind wir stets “geerdet” und somit entspannter und ausgeglichener – gesünder.

    Frische Luft
    Am besten ist Bewegung natürlich an der frischen Luft. Wir halten uns heute meist in geschlossenen Räumen auf in denen Luft oft Sauerstoffarm und möglicherweise schadstoffbelastet ist. Besonders für Menschen, die in Städten leben, in denen die Schadstoffbelastung noch höher ist, als auf dem Land, ist es wichtig, regelmäßig in die Natur zu gehen und darauf zu achten, wirklich frische, sauerstoffreiche Luft zu tanken.

    Waldbaden
    Forscher haben herausgefunden, dass sich der Aufenthalt im Wald am besten auf unsere Gesundheit auswirkt. Hier ist die Luft am besten und sauerstoffreichsten, die Geräusche wie Vogelgezwitscher, das Rascheln der Blätter, plätschernde Bäche wirken beruhigend, die vielfältigen Gerüche entspannend und aktivierend. Die Ruhe und Gelassenheit, die ein Wald ausstrahlt, bewirken dasselbe für unsere Stimmung.

    “Waldbaden” ist in Japan bereits eine anerkannte Therapieform. Forscher haben herausgefunden, dass von Pflanzen gebildete Abwehrstoffe, die sich in besonders hoher Konzentration in der Waldluft befinden und die wir somit einatmen, eine sehr positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben.

    Ohne Sonne kein Leben
    Alle Lebewesen und Pflanzen würden ohne Sonne nicht existieren. Wir sind abhängig davon und sie hat mehr positiven Einfluss auf unsere Gesundheit als wir denken.

    Leider verwehren sich viele Menschen der Sonne, denn die Schreckensmeldungen der Medien von Hautkrebs über Augenkrankheiten, Sonnenbrand, Kreislaufbeschwerden, etc. verbreiten viel Angst – kaum einer geht mehr ohne Sonnenbrille und Sonnencreme aus dem Haus. Menschen haben Jahrmillionen ohne diese beiden Utensilien gelebt – und waren gesünder.

    Die Sonne gibt uns Energie und regt mehr Prozesse in unserem Körper an, als wir uns vorstellen können. Treffen Sonnenstrahlen auf unsere Haut, bilden wir das für unsere Gesundheit und unser Immunsystem elementar wichtige Schlüsselhormon Vitamin D (in unseren Breitengraden zumindest im Sommerhalbjahr, wenn die dafür relevante UVB-Strahlung dafür ausreichend Intensität hat).

    Sonnen wir uns, bilden wir außerdem das Glückshormon Serotonin, was uns zu guter Laune verhilft.

    Zudem ahnt kaum einer, welch große Rolle der Sonnenuntergang bzw. Sonnenaufgang für einen geregelten Hormonhaushalt spielt und wie wichtig die Schlafphase bei vollständiger Dunkelheit dafür ist.

    Einfach einfacher leben
    Ein naturnaher Lebensstil macht uns nicht nur gesünder und glücklicher, er macht unser Leben auch einfacher und unkomplizierter. Das zieht sich in alle Lebensbereiche hinein. Es lebt sich automatisch unbeschwerter, unbesorgter, stress- und angstfreier und sogar kostengünstiger.

    Man wird gelassener, die Intuition verbessert sich und wir finden leichter den Weg in die Entspannung und einen genussvollen Lebensstil voller Lebensfreude. Mit dieser positiven Energie können wir auch andere anstecken und sie wiederum davon überzeugen, ebenfalls ein – für Mensch und Umwelt – gesünderes Leben zu führen.

    Denn nach den Prinzipien des Paleo-Lifestyles zu leben bewirkt, dass wir mehr über uns und die Umwelt nachdenken. Wer danach lebt, spürt, zu was unser Körper fähig ist, was wir selbst für uns Gutes tun können, welche wunderbaren Hilfsmittel Mutter Erde uns bereit legt. Man bekommt Vertrauen in den eigenen Körper, Vertrauen in die Natur. Das tut gut, schafft Zuversicht und wirkt befreiend.

    Wichtig ist, ohne Scheuklappen durch das Leben zu gehen, sich auf Neues einzulassen, zu interessieren, zu hinterfragen und zu informieren, festgefahrene Gedankenstrukturen zu überdenken und herauszufinden, was einem persönlich gut tut.

    Auf geht’s! Es ist Zeit, die eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und dadurch gleichzeitig die Welt zu einer Besseren zu machen.

    Bei welchem Erlebnis wurde dir besonders bewusst, dass den Menschen heute der Bezug zur Natur fehlt?

    Wie hat dir mehr Bezug zur Natur geholfen?

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  • 7 Tipps um die Selbstheilungskräfte dauerhaft zu verbessern

    7 Tipps um die Selbstheilungskräfte dauerhaft zu verbessern


    Selbstheilungskräfte

    Die ganze Erde mit allen Lebewesen und allen Pflanzen verfügt über extrem starke Selbstheilungskräfte. Die Natur ist perfekt und immer danach bestrebt, besser zu werden, Wunden zu heilen, Fehler zu korrigieren. So sind z.B. Selektion und Auslese grundlegende Begriffe der Evolutionstheorie. Alle in der Natur vorkommenden Prozesse sind aufeinander abgestimmt. Gerät dieses Gleichgewicht durcheinander, versucht die Natur sofort, wieder den Normalzustand herzustellen.

    Leider haben die meisten Menschen inzwischen vergessen, woher sie kommen. Kaum einer hat noch Vertrauen in die Selbstheilungskräfte. Vertraut wird eher auf die Anderen, auf das Wissen und die Meinungen der Anderen, auf Ärzte oder Heilpraktiker oder anderen Autoritätspersonen. Ich vertraue nicht auf Ärzte. Mit dem nötigen Wissen oder den erforderlichen Quellen, aus denen ich mein Wissen ziehen kann, kann ich auf mich selbst vertrauen und werde unabhängig. Ich bin ich, ich bin ein Teil der Natur, die Wahrheit liegt in mir. Sicher gibt es in der heutigen Zeit viele tolle Möglichkeiten in der Schulmedizin, wenn es z.B. um chirurgische Eingriffe oder medizinische Technik geht. Aber bei den meisten Krankheiten, könnten viele selbst mehr Verantwortung für sich übernehmen und sich mehr auf die Selbstheilungskräfte des Körpers verlassen.

    Ich glaube nicht, dass bei einer Erkältung die Medikamente heilen, es ist vielmehr der Körper, der sich heilt. Laut des Arztes David Colemann sind deine Selbstheilungskräfte so wirksam, dass der Körper mehr als 90% aller Krankheiten selbst überwinden kann, körperlich und seelisch. Dein Körper kann ganz schön viel leisten. Damit er jedoch perfekt funktioniert und er z.B. die 30-40 körpereigenen „Medikamente“ problemlos bilden kann, musst du jedoch ein paar Dinge beachten.

    Lerne, auf deinen Körper und seine Signale zu hören. Ich verspreche dir, irgendwann verstehst du dich sehr gut mit ihm. Dazu ist natürlich auch ein bisschen Hintergrundwissen nötig. Ich möchte dir heute ein paar Tipps geben, wie du deine Selbstheilungskräfte verbessern kannst und auch dein Wohlbefinden steigern kannst.

    1. Tipp: die richtige Ernährung
    Die richtige Ernährung ist das A und O für deine Gesundheit! So wie ein Auto den richtigen Sprit benötigt, benötigt auch dein Körper den richtigen Treibstoff. Leider gehen die Meinungen, was nun der richtige Treibstoff für den Körper ist, weit auseinander.

    Ich kann dir hier nur raten: denke darüber nach woher du kommst. Denke darüber nach, welche Nahrung die Natur für dich als Lebewesen bestimmt hat. Vertraue auf deinen gesunden Menschenverstand.

    Denkst du dann immer noch, dass koffeinhaltige süße Softdrinks und stark verarbeitete Getreideprodukte (Salzstangen) bei einer Magen-Darm-Erkrankung die optimale Nahrung sind und die Natur dies für dich vorgesehen hat? Denkst du, dass es das ist, was dein Körper braucht und ihm die notwendigen Nährstoffe gibt?

    Das was wir unserem Körper täglich zuführen wird leider immer noch viel zu oft unterschätzt. Dabei ist es doch logisch, dass genau das, mit dem wir unsere Körper nähren eine enorme Bedeutung für unsere Gesundheit, für die lebenserhaltenden körperlichen Prozesse hat, oder?

    Mit richtiger Ernährung meine ich “artgerechte” Nahrung, so wie ein Auto auch seinen bestimmten “typengerechten” Treibstoff benötigt. Deshalb lauten meine Tipps:

    so viel Rohkost wie möglich (Bio-Früchte und –Gemüse), da diese noch voller Nähr- und Vitalstoffe und nicht verarbeitet sind (durch Erhitzen & Verarbeiten gehen die meisten Nährstoffe verloren)
    (glutenhaltige) Getreideprodukte (Teigwaren, Nudeln,…) weitestgehend meiden, wenn möglich sogar ganz. (Meines Erachtens ein ganz wichtiges Thema. Meinen persönlichen Erfahrungsbericht dazu findest du hier)
    kein Alkohol (zumindest in einer Krankheitsphase ;-), kein Nikotin, kein Kaffee
    so viel Wasser trinken (oder evtl. auch Tee), wie dir dein Gefühl sagt
    Zucker weitestgehend meiden (Früchte sind gut und wichtig!)
    wenig Salz, kein Kochsalz (lieber ursprüngliches & unverarbeitetes Ur-/Kristall-Salz)
    so wenig Milchprodukte wie möglich (außer Butter)
    gute (gesättigte) Fette (Butter, Kokosöl,…) verwenden
    wenig Essen! Überessen belastet den Körper, übersäuert ihn, ermüdet ihn, raubt ihm die Kraft, die er für die Selbstheilung benötigt
    täglich auf Hungerphasen achten, wirklichen Hunger erkennen lernen
    Fastentage einlegen, damit der Körper seine ganzen Kräfte zur Reparatur einsetzen kann und entgiften kann (siehe auch mein Artikel über Ketose)
    gut kauen – Speichel hat schon seinen Sinn 🙂

    2. Tipp: Bewegung
    Die durch die Nahrung zugeführten Nährstoffe müssen in deine Zellen, damit dein Immunsystem funktioniert. Natürlich hängt das stark mit deinem Stoffwechsel zusammen. Dein Körper funktioniert einfach besser, wenn du dich bewegst, weil du die Prozesse bzw. deinen Stoffwechsel anregst, das kardiovaskuläre System, Herz und Kreislauf stärkst. Durch Sport schüttet dein Körper zudem Glückshormone aus, die sich wiederum auch positiv auf dein Immunsystem auswirken. Dabei geht es nicht darum, Hochleistungssport zu betreiben. Schon ein Spaziergang oder z.B. Trampolinspringen (!) hilft. Am besten ist Bewegung natürlich an der frischen Luft – mit viel Sauerstoff und wenig Schadstoffen in der Luft (z.B. im Wald).

    3. Tipp: Ausreichend guter Schlaf
    Während du schläfst, kann sich dein Körper um die Reparaturarbeiten körperlicher und seelischer Art kümmern. Hier kommt es allerdings nicht nur auf die Quantität an, sondern auch die Qualität. Schläfst du gut und jede Nacht durch? Liegst du Bequem oder tut dir morgens alles weh? Denkst du, dass du an deiner Schlafqualität noch etwas verbessern könntest? Finde von Zeit zu Zeit heraus, was dir gut tut, wie du dich wohlfühlst, was du ändern musst. Das ist wichtig, denn wir schlafen immerhin den Großteil unseres Lebens. Vielleicht wirst du auch feststellen, dass dein Körper weniger Schlaf braucht, je mehr du auf ihn achtest und ihm das gibst, was er wirklich braucht.

    4. Tipp: Stress vermeiden: Tun, was dir Freude macht
    Stress ist äußerst schädlich für die Gesundheit. Aber Stress ist nicht gleich Stress. Es gibt positiven Stress, für du selber verantwortlich bist, der dich zwar körperlich fördert, bei dem aber eher positive Energie frei wird. Und es gibt negativen Stress, der meistens von außen kommt, wie beruflicher & gesellschaftlicher Druck, Mobbing, etc. Ich glaube hauptsächlich negativer Stress wirkt sich auch negativ auf die Gesundheit aus. Solltest du negativen Stress haben, dann befreie dich davon, überdenke deine Ansichten, die dir Stress machen, stelle dir vor, was dir schlimmstenfalls passieren kann – meist reden wir uns viel zu Negatives ein. Mit negativem Stress tust du dir nichts Gutes, d.h. aber auch, dass du nicht das Leben lebst, wie du es dir wünschst. Denke immer an DICH! Lass dir Zeit. Du bist gut so wie du bist, das Leben ist zu kurz für unnötigen Stress, es gibt für jeden eine passende Aufgabe/Tätigkeit, die Spaß macht und das Leben bereichert. Du lebst nur einmal und solltest vor allem niemals das Leben der anderen oder ein Leben für andere leben.

    5. Tipp: Sonne tanken!
    Alle Lebewesen würden ohne Sonne nicht leben. Wir sind abhängig davon, ohne sie würden wir nicht existieren und sie hat mehr Einfluss auf unsere Gesundheit, als die Meisten denken. Leider verwehren sich viele Menschen unbewusst der Sonne. Die Schreckensmeldungen der Medien über Hautkrebs, Augenkrankheiten, Sonnenbrand, Kreislaufbeschwerden, etc. bei zu viel Sonne verbreiten zu viel Angst – kaum einer geht mehr ohne Sonnenbrille und Sonnencreme aus dem Haus, manchen haben regelrecht Panik vor der Sonne… Verlasse dich auch hier auf den gesunden Menschenverstand. Menschen haben Jahrmillionen ohne diese beiden Utensilien überlebt – und waren gesünder! Sonne ist sehr wichtig für uns und unsere Gesundheit. Sie gibt uns Energie, wir bilden wichtiges Vitamin D (das Schlüsselhormon für das Immunsystem), Glückshormone, uvm. – unabdingbar für unsere Gesundheit. Wir sind Sonnenkinder – die Ausbreitung der Menschheit erfolgte vom tropischen Regenwald aus, da wo auch heute noch unsere nahen Verwandten, die Affen, leben ;-). Leider kommen wir in den nördlichen Breitengraden zu wenig in den Genuss, wirklich Sonne tanken zu können – im Winterhalbjahr ist die UVB-Strahlung hier zu gering um das wichtige Vitamin D bilden zu können. Deshalb müssen wir die Sommermonate von März bis Oktober richtig ausnutzen um Sonne zu tanken (mindestens eine halbe Stunde während der Mittagszeit) oder halt in die Nähe des Äquators reisen. Wenn möglich jedoch ohne Sonnencreme, damit die Sonnenstrahlung die richtige Wirkung hat. 😉

    6. Tipp: Entspannung & Meditation
    Unter Stress oder ständiger Anspannung stehen belastet dein Immunsystem sehr. Deshalb ist es wichtig, dass du immer für genügend Entspannung in deinem Leben sorgst. Das funktioniert ganz gut mit Sport als Stressabbau und zusätzlich noch durch z.B. Tiefenentspannungstechniken (Anleitungen bzw. geführte Tiefenentspannung findest du im Internet und z.B. bei Yoga Vidya). Ganz gut ist auch autogenes Training (z.B. als Kurs in deiner Stadt). Oder finde einfach heraus, was dich ablenkt und entspannt, das können oft ganz simple Sachen sein, wie spazieren gehen, ein heißes Bad nehmen, es sich daheim gemütlich machen, etc. Versuche loszulassen – auf deine Art.

    Insbesondere Meditation kann dir helfen. Diese geht oftmals sogar noch tiefer und wirkt nachhaltiger, als die reine Entspannung. Dass Meditation die Selbstheilungskräfte aktiviert, ist bewiesen. Durch Meditation nimmst du deinen Körper intensiver wahr, gehst nach innen, lernst auf deinen Körper zu hören und ihn zu beeinflussen. Viele Meditierende berichten außerdem von einer Art Glücksgefühl, das den ganzen Tag anhält.

    7. Tipp: positiv Denken
    Die Macht der Gedanken ist entscheidend für die Selbstheilung. Krebs-Patienten, die sich aufgeben, verlieren meist den Kampf gegen den Krebs. Positive und aufbauende Gedanken, stärken das Immunsystem, können den Körper zu Höchstleistungen anspornen. Die Überzeugung gesund zu werden, ist die wichtigste Voraussetzung, unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Wenn du erst einmal spürst, was möglich ist, zu was dein Körper fähig ist, was du selbst für dich gutes tun kannst, welche guten Hilfsmittel die Natur dir bereitlegt, bekommst du Vertrauen in deinen Körper und wirst stetig zuversichtlicher. Das tut gut und befreit einen ein Stück weit auch.

    Du siehst, es gibt einige Möglichkeiten, wie du deine Selbstheilungskräfte aktivieren und dauerhaft gesund bleiben kannst. Wichtig ist jedoch, ohne Scheuklappen durch’s Leben zu gehen, sich zu interessieren und informieren, festgefahrene Gedankenstrukturen zu hinterfragen, herauszufinden, was DIR persönlich gut tut und welche Wahrheit DEINE Wahrheit ist.

    Nimm deine Gesundheit selbst in die Hand! Übernimm Verantwortung für dich selbst und habe Vertrauen! Überlasse sie nicht bedingungslos anderen. Keiner kennt deinen Körper so gut, wie du selbst!

    Was tust du für deine Gesundheit? Spürst du Veränderungen durch dein Handeln?

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  • Gesünder Süßen: Positive Effekte von Xylit

    Gesünder Süßen: Positive Effekte von Xylit


    Stell dir mal vor, du könntest Süßigkeiten naschen und deiner Gesundheit bzw. deinen Zähnen sogar etwas Gutes tun. Naschen für die Gesundheit – das wär’s, oder? Xylit ist der Geheimtipp. Diese Zuckerart schützt vor Karies und hat noch einige andere Vorteile für die Gesundheit. Warum das so ist, möchte ich dir heute berichten.

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    Was ist Xylit?

    Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff und wird oft auch Birkenzucker oder Xylitol genannt. Es handelt sich um eine natürliche Zuckerart.

    Xylit wird aus Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Finnland (hauptsächlich Birken, deshalb “Birkenzucker”) oder aus natürlich gezüchtetem Mais (meistens aus China) gewonnen. Außerdem ist es in Früchten zu finden und wird sogar – in geringen Mengen – vom menschlichen Körper gebildet.

    Es ist vegan und unterscheidet sich optisch nicht von Zucker. Es schmeckt so ziemlich wie herkömmlicher Zucker, nur nicht so „flach“ wie Süßstoff oder Stevia. Es ist nur wenig teurer als Haushaltszucker und – in Anbetracht der vielen Vorteile – definitiv die bessere Wahl (natürlich solltest du es nur in Maßen konsumieren). Welche Gründe für Xylit sprechen, erfährst du im Folgenden.

    Xylit gegen Karies

    Xylit hat, im Gegensatz zum klassischen Haushaltszucker den Vorteil, dass es kein Karies verursacht und Kariesbildung sogar verhindern kann. Deshalb handelt es sich hierbei um eine wunderbare Karies-Prophylaxe.

    Das funktioniert so: Xylit bietet, im Gegensatz zu Zucker, keinen Nährboden für kariesverursachende Bakterien (und Pilze). Denn normalerweise verstoffwechseln diese Bakterien Zucker und andere Kohlenhydrate zu zahnschädlicher Milchsäure. Bei Xylit funktioniert dies nicht – die Bakterien werden an ihrer Arbeit gehindert und es wird ihnen die Lebensgrundlage entzogen. Xylit tötet also keine Bakterien und ist kein Antibiotikum, es verhindert nur deren schädliches Werk.

    Xylit fördert, löst man es im Mund auf, die Speichelbildung. Unser Speichel enthält Calciumphosphat. Da die Zähne Mineralien aufnehmen können, wird durch die Aufnahme der Mineralien Zahnschmelz gebildet und bestehender Zahnschmelz gehärtet. Das ist auch ein Grund, warum du viel rohes Obst und Gemüse essen solltest. Unsere Zähne haben die Fähigkeit, Mineralien aus unserer Nahrung aufzunehmen. Zudem werden durch die speichelbedingte Remineralisierung die Zahnoberflächen geglättet und Bakterien und Proteine haben es schwerer, sich an die Zahnoberflächen zu heften.

    Säuren, die durch die Nahrungsaufnahme entstehen, werden durch den erhöhten Speichelfluss verdünnt. Das erhöht den pH-Wert, denn die kariesverursachenden Bakterien (Streptococcus mutans) lieben einen sauren pH-Wert. Nur so können sie sich an unsere Zähne heften. Dadurch entsteht Plaque. Beugst du der Plaquebildung vor, so kann sich auch kein Karies bilden.

    Xylit gegen Mundgeruch
    Da Xylit keinen Nährboden für Bakterien bietet, hilft es natürlich auch gegen Mundgeruch. Hier sind jedoch meist auch andere Ursachen schuld (Ernährung, Übersäuerung,…) – nicht nur die Mundpflege. Effektiver und natürlicher als die Anwendung geruchsüberdeckender aggressiver Mundspülungen ist Xylit aber allemal. Ein Versuch ist es Wert, oder? 🙂

    Xylit gegen Parodontose/Parodontitis
    Wenn sich Bakterien an Zahnhälsen ansammeln und Plaque bilden, kann Parodontitis entstehen. Dabei sondern die Bakterien Stoffe ab, die zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) führen. Im fortgeschrittenen Stadium führt Parodontitis zu Zahnverlust, zum Abbau von Zahnfleisch und Knochen.

    Sowohl Gingivitis als auch Parodontitis können durch die regelmäßige Anwendung von Xylit – bedingt durch die oben genannten Gründe – positiv beeinflusst werden.

    Auch die Bildung von Zahnstein kann deutlich reduziert werden, da auf Dauer gesehen weniger Plaque an den Zähnen haften bleibt.

    Xylit bei Diabetes
    Doch nicht nur den Zähnen hilft der Einsatz von Xylit, wenn wir es statt Zucker als Süßungsmittel einsetzen. Xylit wird im menschlichen Körper so gut wie insulinunabhängig abgebaut – Insulin wird nur ganz schwach ausgeschüttet. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr xylithaltiger Nahrungsmittel nur sehr langsam ansteigt. Das ist insbesondere für Diabetiker interessant, denn Xylit z.B. hat einen glykämischen Index von 10, Zucker von 65, Traubenzucker von 100 und Bier von 110!

    Wie gut also, dass du Xylit ohne Probleme zum Süßen, Kochen oder Backen verwenden kannst.

    Xylit gegen Übergewicht
    Doch auch wenn man kein Diabetiker ist, birgt Xylit viele Vorteile. Die Bauchspeicheldrüse wird weniger belastet. Außerdem kann man dem Risiko, an Diabetes zu erkranken, entgegen wirken. Auch den typischen Heißhungerattacken nach dem Abfall des Blutzuckers kann man durch die Verwendung von Xylit entgehen. So ist die Gefahr, übergewichtig zu werden, geringer.

    Wer auf eine bewusste Ernährung achtet, profitiert auch kalorientechnisch von Xylit. Es enthält bis zu 40 % weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker.

    Xylit gegen Pilze im Körper
    Auch Pilze können Xylit nicht verstoffwechseln, es ist kein “Nährboden”, ihnen wird die Lebensgrundlage entzogen. Daher ist es auch bei Pilzerkrankungen wie z.B. Candida Albicans, etc. förderlich.

    Hierfür macht es Sinn, wenn du herkömmliche Süßigkeiten durch Süßigkeiten mit Xylit ersetzt (oder diese in dem Fall am besten ganz weglässt ;-)).

    Anwendung/Einnahme
    Nimm nach jeder Mahlzeit oder am Abend, bevor du in’s Bett gehst, einen halben Teelöffel Xylit in den Mund und lasse diesen auflösen. Bitte nicht zerbeißen, da die Zuckerkristalle ziemlich scharfkantig sind und dann wie ein Schmirgelpapier an den Zähnen wirken. Dann eine gewisse Zeit den Mund damit spülen und evtl. gurgeln. Xylit gibt es in verschiedenen Körnungen – als Puder ist er natürlich am löslichsten.

    Nach der Anwendung solltest du deinen Mund nicht mit Wasser ausspülen und auch etwa eine halbe Stunde nichts trinken, damit das Xylit ausreichend wirken kann.

    Zur Zahnpflege nach dem Essen kann du Xylit in Form von Kaugummis oder Bonbons aufnehmen (bitte ohne Süßstoffe wie Aspartam oder Acesulfam K).

    Xylit kann auch zum Kochen und Backen verwendet werden. Hierbei kann Haushaltszucker 1:1 durch Xylit ersetzt werden. Die Süßkraft von Xylit ist allerdings nicht so hoch, wie bei normalem Zucker. Oder du süßt fortan deinen Tee oder Kaffee mit Xylit und tust somit noch etwas Gutes für deine Zähne.

    Zahncreme mit Xylit ist nicht so sehr zu empfehlen wie Xylit pur, denn darin ist nur sehr wenig davon enthalten und die Wirkung ist deshalb nicht so gut. Besser als andere Zahncremes ist es aber aufjedenfall, das haben auch Studien bewiesen.

    Die Einnahme von Xylit ist für Kinder und Erwachsene unbedenklich. Zu Beginn sollten jedoch nicht mehr als 3 bis 4 Teelöffel Xylit pro Tag konsumiert werden, da es sonst abführend wirken kann. Die Menge kann dann, bei Bedarf, langsam gesteigert werden, bis sich der Körper nach und nach an größere Mengen gewöhnt hat und die benötigten Enzyme produziert. Es sollten jedoch nicht mehr als 100 g Xylit pro Tag eingenommen werden (für Kinder höchstens 50 g pro Tag). Für Säuglinge und Kinder ist Xylit weniger geeignet, da sie Xylit noch nicht optimal verstoffwechseln und es noch nicht genug Daten über die Langzeitwirkung gibt.

    Menschen mit Fructose-Intoleranz sollten Xylit anfangs nur in sehr geringen Mengen konsumieren, da es sonst zu gleichen Symptomen wie bei FI kommen kann.

    Achtung: Für manche Tiere ist Xylit gefährlich, da ihnen ein wichtiges Enzym fehlt, mit dem es in der Leber abgebaut werden kann.

    Ergiebigkeit
    Xylit ist sehr ergiebig. Es ist nur wenig teurer als Zucker, die Ergiebigkeit und die Vielfalt der Einsatzfelder relativieren den Preis jedoch.

    Wo bekommst du Xylit?
    Xylit bekommst du z.B. bei Xucker (gute Qualität, u.a. in praktischen Dosen erhältlich) oder hier. Hier erhältst du auch Süßigkeiten mit Xylit und viele Rezepte.

    Weitere gute Infos findest du auch bei Zentrum der Gesundheit.

    Was du sonst noch wissen solltest
    So positiv die Sache mit Xylit auch klingt: bitte beachte, dass ein Nahrungsmittel nicht zwangsläufig gesund wird, nur weil es Xylit statt Zucker enthält. Allgemein ist es immer noch besser, komplett auf Zucker zu verzichten, es sei denn natürlich, du verwendest es zur Zahnpflege.

    Xylit wird sehr aufwendig hergestellt und ist somit ein stark verarbeitetes Produkt. Natürlich und ressourcenschonend ist das nicht. Aber dies ist auch nicht bei Zucker oder anderen Süßmitteln der Fall, es sei denn es handelt sich um Honig oder Ahornsirup.

    Zudem ist Xylit noch nicht in Bio-Qualität verfügbar. Folglich wird es auch nur gering in Bio-Lebensmitteln eingesetzt. 🙂

    Xylit ist umweltfreundlich, wenn es aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Europa stammt. Das Holz kann zu 100% verwertet werden. Um den weltweiten Bedarf jedoch zu decken, muss Xylit auch aus Mais gewonnen werden, was Monokulturen fördert.

    Es gibt einige Studien, die die positiven Auswirkungen auf die Zähne bestätigen, auch wenn insgesamt wenig über Xylit geforscht wird. Studien sind allgemein sehr teuer und Xylit kann als natürliche Substanz nicht patentiert und kommerziell gewinnbringend genutzt werden. Deshalb wurde die Forschung seitens der Pharmaindustrie eingestellt. Das führt auch dazu, dass man für Xylit nie Werbung sehen wird und man (sicher nicht sehr viele) detaillierte Infos darüber nur im Internet oder in Fachliteratur findet – es wird mehr oder weniger ein “Geheimtipp” bleiben. Gut, dass wir davon wissen, oder? 🙂

    Nun hoffe ich, dass ich dein Interesse für Xylit wecken konnte.

    Verwendest du schon Xylit? Wenn ja, welche Erfahrungen hast du gemacht?

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    Greenas, Müsli-Mix (Rohkost, Paleo, LCHF, glutenfrei, laktosefrei)


    Müsli

    Ab und zu habe ich einfach Lust auf Müsli. So wie früher, als ich noch “Körnerfresser” war. Da war Müsli eines meiner Leibspeisen. Ich war sozusagen Müslisüchtig.

    Duch das intermittierende Fasten lasse ich das Frühstück meist weg und daher gibt es bei mir nicht mehr so oft Müsli.

    Doch welche Möglichkeiten hat man, um ein Müsli Paleo-tauglich zuzubereiten? Geht es womöglich sogar in Rohkost-Qualität – “Paleroh” sozusagen?

    Glutenfreie Müslis sind inzwischen schon recht gut erhältlich, wenn auch natürlich lange nicht so in der Vielfalt wie klassische Müslis. Allerdings befinden sich darin oft Cornflakes (Mais) und Flocken oder Crisps aus Pseudogetreide. Dinge, die man aufgrund der enthaltenen Antinährstoffe und Fraßhemmstoffe besser auch weglassen sollte.

    Prinzipiell steht an erster Stelle: die besten Zutaten sind immer die, die ich meinem Müsli auch in Rohkost-Qualität beigeben kann. Was Rohkost-Qualität hat, enthält noch alle Enzyme, ist naturbelassen, nährstoffreich, meist bio, ohne Zuckerzusatz und – vor allem – nicht so stark verarbeitet (wie es z.B. bei Crisps, Pops, Flakes, Gepufftem, etc. der Fall ist).

    Es gibt richtig viele tolle Dinge, mit denen du ein leckeres, nährstoffreiches und gesundes Müsli zaubern kannst – ohne Getreide- und Milchprodukte.

    Ich habe dir alle tollen Müsli-Zutaten zusammen getragen, die ich auch verwende bzw. verwenden würde und darauf geachtet, dass sie folgende Bedingungen erfüllen

    Paleo

    Low Carb, LCHF (Low Carb High Fat)

    Rohkost-Qualität (zumindest prinzipiell möglich)

    laktosefrei

    glutenfrei

    Produkte aus Wildwuchs, Bio- / demeter-Landwirtschaft oder Weidehaltung sind immer zu bevorzugen.

    Milch-Ersatz
    Milch lässt sich inzwischen wunderbar ersetzen – es gibt richtig leckere Alternativen:

    Eiermilch (hier findest du mein Eiermilch-Rezept)
    Kokosmilch: ohne Zusätze außer Wasser (mit einem hohen Kokosnussanteil z.B. von Dr. Goerg) oder im Mixer mit getrockneter oder frischer Kokosnuss selbst gemacht (getrocknete Kokosnuss in Rohkost-Qualität z.B. von Flores Farm).
    Mandelmilch: am besten im Mixer selbst gemacht aus Mandeln und Wasser. Weitere Möglichkeit: Mandelmus (in Rohkost-Qualität z.B. von Soyana) im Shaker mit Wasser mischen. Inzwischen gibt es aber auch eine leckere ungesüßte Mandel Drink-Variante.
    Macadamiamilch: am besten im Mixer selbst gemacht (Macadamias in Rohkost-Qualität z.B. von Flores Farm). Provamel hat jetzt einen leckeren Macadamia-Drink im Sortiment, allerdings mit Agavensirup gesüßt. Geschmacklich bisher – von allen Milchersatzprodukten aus dem Supermarkt – mein Favorit.

    Nicht zu empfehlen:

    Getreide-Drinks (Dinkel, Hafer, …); Reis-Drinks gelegentlich ok (Stichwort “Safe Starches”).
    Soja-Drinks (Hülsenfrucht)
    Stark gesüßte Drinks: prinzipiell sind ungesüßte Varianten natürlich immer besser, da man selbst süßen kann.

    Früchte
    Kernobst / Steinobst / Südfrüchte: alles, was dein Herz (und Darm) begehrt und (roh) verzehrtauglich ist!
    Beerenobst: sind vorzuziehen, da wenig Kohlenhydrate. Sie lassen den Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigen wie z.B. Bananen.
    Trockenfrüchte: allseits beliebt sind Feigen, Datteln, Pflaumen, Rosinen, Sultaninen, etc. Trockenfrüchte sollten jedoch sparsam verwendet werden, da die Zuckerkonzentration sehr hoch ist.
    Süßkartoffeln (roh): klein gewürfelt oder geraspelt – schmeckt und passt wunderbar!

    Alle Früchte sollten am besten Bio- oder demeter-Qualität haben oder aus Wildwuchs sein.

    Zur Not gehen auch gefrorene, gefriergetrocknete oder auch als Rohkost-Frucht-Pulver verarbeitete Früchte – sofern verfügbar.

    Nicht zu empfehlen:

    zu viele, süße (Trocken-)Früchte
    unreifes Obst
    konventionell angebautes Obst (nicht nachhaltig, mineralisch gedüngt, evtl. gespritzt, weniger nährstoffreich,…)

    Nüsse, Samen, Kerne, Getreide
    Kokosraspel / Kokoschips: viele Ballaststoffe und gesunde gesättigte Fette. (In Rohkost-Qualität z.B. von Dr. Goerg)
    Macadamia-Nüsse: geeignet, da wenig Phytinsäure & hoher Gehalt einfach ungesättigter Fettsäuren. (In Rohkost-Qualität z.B. von Flores Farm)
    Kakaonibs: viele Antioxidantien und andere Nährstoffe, Magnesium, glücklich machendes Tryptophan. (In Rohkost-Qualität z.B. von Govinda)
    Edelkastanien-Pulver: leichte natürliche Süße, stark basisch, leicht verdaulich, viele tolle Nährstoffe. (In Rohkost-Qualität z.B. von Naturgaben)
    Erdmandeln: dezente natürliche Süße, viele verdauungsfördernde Ballaststoffe. Zu verwenden: ganz (z.B. von Govinda, am besten über Nacht in Wasser eingeweicht), als Erdmandel-Blättchen (in Rohkost-Qualität von Govinda) oder -Mehl (z.B. von Werz)

    In moderaten Mengen bzw. nur begrenzt Paleo-geeignet:

    Mandeln: gemahlen, gehackt oder als Stifte
    Cashewkerne: gehackt oder als Mus (Cashews in Rohkost-Qualität z.B. von Flores Farm)
    Chia-Samen: kleine Nährstoffbomben (z.B. von Davert)
    Hanfsamen: hohe Nährstoffdichte, Proteine, Omega-3-Fettsäuren. (Z.B. von hanf&natur)
    Flohsamenschalen: verdauungsanregend, quellend und verdickend (z.B. von Golden Peanut)
    Reisflakes: wenn du es mit Kohlenhydraten nicht so genau nimmst und was knuspriges in deinem Müsli möchtest (z.B. von Bauckhof). Keine Rohkost-Qualität.

    Nicht zu empfehlen:

    (Glutenhaltiges) Getreide (alle Körner wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, … & Mais)
    Pseudogetreide (Buchweizen, Amarant, Quinoa,…)
    Hülsenfrüchte (Soja, Erdnüsse,…)
    Leinsamen (Phytoöstrogene)
    Zu viele Nüsse (viele ungesättigte Fettsäuren & Phytinsäure)

    Nährstoffreiches / Superfoods
    Mit Superfoods kann man sein Müsli noch ordentlich aufpimpen (oft reichen hier 1-2 TL) und geschmacklich verbessern:

    Gerstengraspulver: außergewöhnliche Nähr- und Vitalstoffdichte, viel Chlorophyll, stark basisch (z.B. von Lebepur).
    Weizengraspulver: ebenfalls sehr hoher Nähr-, Chlorophyll- und Vitalstoffgehalt, stark basisch (z.B. von Lebepur).
    Aroniapulver: viele Antioxidantien, Mineralstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. von Taste Nature).
    Acerolapulver: Vitamin-C-Bombe! (Z.B. von Dr. Groß)
    Johannisbeerpulver: Vitamin C und viele andere Nährstoffe (z.B. von Spice for Life).
    Acaipulver: viele Antioxidantien und andere Nährstoffe (z.B. von Açaí).
    Kakaopulver: höchste Konzentration von Antioxidantien, Tryptophan & viele Nährstoffe (in Rohkost-Qualität z.B. von Regenbogenkreis).
    Matcha: viele Antioxidantien & Chlorophyll, belebt und aktiviert durch das enthaltene Teein (Koffein) (z.B. von Regenbogenkreis).
    Algenpulver: Spirulina oder Chlorella – nährstoffreiche, jod-, chlorophyllhaltige Superfoods mit entgiftender Wirkung.
    Edelkastanien-/Maronimehl: weitere Infos und Bezugsquelle hier.
    Blütenpollen: enthalten fast alle für den Menschen erforderlichen Nährstoffe. (Z.B. von Allos)
    Eigelb: sehr nährstoffreich, gesunde Fette.
    Kokosöl: gesättigte Fette, mehr Infos hier (z.B. von Bio Planète).
    Butter: für die tägliche Portion guter gesättigter Fette. (Mein Favorit: Rohmilchbutter)

    Gewürze
    Vanille
    Zimt
    Kurkuma: gut für die Verdauung & viele andere Vorzüge.
    Himalayasalz: eine Prise naturbelassenes, unverarbeitetes Salz (z.B. von Erntesegen) macht jedes süße Gericht interessanter.
    Weihnachtsgewürzmischung / “Kaffeegewürz”: für alle, die Chai-Gewürze mögen (z. B. von Sonnentor).

    Süße
    Allgemein sollten Süßungsmittel nur verwendet werden, wenn man durch die Obst-Beigabe noch nicht die Süße erreicht, die man haben will.

    Honig: am besten in Rohkost-(!) und Bio-Qualität, wegen der wichtigen Enzyme, die ab 40° zerstört werden. Enthält zudem Mineralstoffe, Aminosäuren, Vitamine.
    Ahornsirup (nicht roh erhältlich)
    (Trocken-) Früchte: klein geschnitten oder als Pulver.
    Frisch gespresste Säfte

    Nicht zu empfehlen:

    Süßstoff
    Haushaltszucker / Weißzucker / Rohrzucker
    andere stark verarbeitete Süßungsmittel: sie enthalten zudem kaum bzw. keine Nährstoffe.

    Ich hoffe, ich konnte dich für dein nächstes Müsli etwas inspirieren. Die Zutaten habe ich gewissenhaft ausgewählt und irgendwann schon selbst verwendet.

    Es ist allerdings so, dass jeder, der sich mit Ernährung beschäftigt, eigene Vorstellungen hat, was gut ist und was nicht, was in’s Schema passt und was nicht. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich es nicht jedem recht machen kann. Wichtig ist einfach, dass du dich mit den Lebensmitteln beschäftigst, dich informierst und du isst, was dir gut tut…

    …und das mit gaaanz viel Genuss!

    Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

    Was sind deine Lieblings-Müsli-Zutaten? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und Tipps!

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  • Wie sich Ernährung auf Gebiss und Gesichtsform auswirkt

    Wie sich Ernährung auf Gebiss und Gesichtsform auswirkt


    Zahnprobleme

    Zahnprobleme nehmen seit Beginn des Industriezeitalters stetig zu.

    Dazu gehört vorwiegend Karies und (der dadurch bedingte) Zahnverlust, sowie Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Parodontose und Wurzelentzündungen oder -beschädigungen (einhergehend mit einem allgemeinen Ansteigen körperlicher entzündlicher Prozesse).

    Aber auch die Zahnstellung verändert sich.

    Kiefermissbildungen und ungleichmäßige Kieferbögen (und Gesichtsformen) treten immer häufiger auf. Fast jeder hat schon – aufgrund von „Platzmangel“ im Gebiss – einen Zahn gezogen bekommen und bei wenigen sind noch alle Weisheitszähne vorhanden.

    Normal und von der Natur gewollt ist das nicht. Wildtiere und Urvölker, die sich naturnah ernähren, haben diese Beschwerden nahezu gar nicht.

    Wie so oft gilt auch hier: die falsche Ernährung ist Schuld – nicht zwangsläufig unsere Gene oder die Zahnpflege.

    We are all designed to be beautiful! (Christine Cronau)

    Der Kauapparat – Werkzeug und Kommunikationsmittel

    Der Kauapparat des Menschen besteht – neben den Zähnen – aus dem Ober- und Unterkiefer und dazugehörigem Kiefergelenk, dem Gaumen samt der Zunge, der Speicheldrüse sowie der Kaumuskulatur.

    Leider wird diesem komplexen Konstrukt im Alltag des modernen Menschen immer weniger Aufmerksamkeit zuteil. Um gesundheitliche Probleme bereits im Vorfeld abwenden zu können, ist es wichtig zu wissen, wie sich die tägliche Ernährung auf den Kauapparat auswirkt.

    Der Kauapparat aus Evolutionssicht

    Das menschliche Gebiss ist das Ergebnis eines langen evolutionären Prozesses, der sich anhand der unterschiedlichen Zahntypen, die sich bis heute identifizieren lassen, erkennen lässt.

    Im Laufe der Entwicklung zum Allesfresser passten sich die Zähne des Menschen der zur Verfügung stehenden Nahrung an, sodass sich heute neben den großen und kleinen Mahlzähnen (Molaren), auch Schneidezähne und Eckzähne im Gebiss finden. Während die Schneidezähne für das Abtrennen von Nahrungsstücken verantwortlich sind, die mithilfe der Molaren sowie der kräftigen Kaumuskulatur zerkleinert werden, stellen die Eckzähne evolutionstechnische Rudimente dar, denn genau genommen handelt es sich um die Überbleibsel von Reißzähnen. Diese erfüllen heute nicht mehr ihren ursprünglichen Zweck, sondern fungieren ebenfalls als Schneidezähne.

    Der Kauapparat dient hauptsächlich dem Zerkleinern von Nahrung aller Art, sodass die darin enthaltenen Nährstoffe im Magen-Darm-Trakt leichter extrahiert werden können, weshalb die Gesunderhaltung unbedingt erforderlich ist.

    Auch hinsichtlich Aussprache bestimmter Laute haben die Zähne bzw. ein vollständiges Gebiss einen hohen Stellenwert. Es ist Kommunikationsmittel. Außerdem sind intakte Zähne ein gesellschaftlicher Indikator für Gesundheit und spielen in Sachen Schönheit eine große Rolle.

    Forschung in Zahngesundheit und Ernährung
    Anfang der 1930er begann der Zahnarzt Weston A. Price aus Cleveland eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen.

    Er reiste zu isolierten Völkern, um die Gesundheit dieser von der westlichen Zivilisation unberührten Kulturen zu studieren und wollte herausfinden, welche Faktoren für die Gesundheit der Zähne verantwortlich sind.

    Dazu besuchte er einsame Dörfer in der Schweiz, Inselbewohner in Schottland, Völker in Nord- und Südamerika, Südseeinsulaner, Eskimos, kanadische Indianer, afrikanische Stämme, Aboriginies und Maori.

    Alle genannten „Gruppen“, die er besuchte, hatten schöne, gerade und gesunde Zähne.

    Außerdem fand er heraus, dass sie auch sonst körperlich und psychisch gesund waren, zufrieden und glücklich wirkten und eine positive Einstellung zum Leben hatten.

    Letztendlich kam er zu dem Ergebnis, dass Zahnfäule und verformte Zahnbögen (der Grund für schiefe Zähne) aber auch Merkmale wie zusammengedrängte Augen, Unter- und Überbiss, abstehende Ohren, stark herausstehende Backen und zu schmale Gesichter das Ergebnis von Nährstoffmangel sind.

    Er fand heraus, dass die Gruppen im Vergleich zur amerikanischen Ernährungsweise damals etwa viermal mehr wasserlösliche Vitamine, Kalzium und andere Mineralien, und mindestens zehnmal mehr fettlösliche Vitamine aufnahmen. Die fettlöslichen Vitamine kamen aus tierischen Produkten, wie Butter, (Fisch-)Eiern, Schalentieren, Organen und tierischen Fetten – alles cholesterinreiche Lebensmittel, die als ungesund gelten.

    Dr. Price entdeckte, dass die fettlöslichen Vitamine A und D (Sonne!) elementar wichtig für die Mineralabsorption und Proteinverwertung sind. Außerdem fand er das fettlösliche Vitamin K2, das in Fisch, Schalentieren, Organen und Weidebutter vorkommt. Alle traditionell lebenden Gruppen hatten eine Vitamin K2-Quelle in ihrer Nahrung.

    Er fand heraus, dass die Gruppen wussten, wie wichtig die richtige Nährstoffversorgung vor (und während) der Schwangerschaft für beide Elternteile war. So hatten tierische Produkte (viele Mineralien, Fett und fettlösliche Vitamine) in dieser Phase einen besonders hohen Stellenwert.

    Dr. Price schrieb ein Buch über seine Forschungen, das bemerkenswerte Photographien von attraktiven, gesunden, “primitiven” Menschen zeigt und den physikalischen Verfall aufzeigt, den Kulturen erleben, die ihre traditionelle Ernährung zu Gunsten von modernen Fertigprodukten aufgaben.

    So zeigt er z.B. den Unterschied in der Gesichtsstruktur zwischen sich traditionell ernährenden Menschen (breite, attraktive Gesichter mit genügend Platz für die Kieferbögen, schöne Zähne und Zahnstellung, …) und solchen, deren Eltern eine “zivilisierte” Ernährungsweise von denaturierten und verarbeiteten Nahrungsmitteln übernommen haben (schmale Gesichter, zusammengedrängte, schiefe Zähne, schlechte Abwehrkräfte, …).

    Wie die Ernährung den Kauapparat beeinflusst
    Um die Funktionalität des Kauapparats langfristig aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, dass

    all seine Bestandteile in ausreichendem Maße belastet, jedoch nicht überlastet werden. Damit die Kaumuskulatur ihrer Zweckbestimmung entsprechend gefordert wird, ist es unabdingbar rohe Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Im Umkehrschluss verursacht stark verarbeitete und möglicherweise ausschließlich gekochte Nahrung, dass sich die Kaumuskulatur partiell zurückbildet (fehlender Kaudruck). Dadurch kann es zur Lockerung einzelner Zähne aus dem Zahnbett kommen. Dies wiederum führt im schlimmsten Fall zu Fehlstellungen des Kiefers, die Knorpelschäden im Gelenk oder Verspannungen der Kiefermuskulatur auslösen können.
    Fehlbelastungen vermieden werden oder diesen entgegengewirkt wird. Hierzu gehören z.B. Daumenlutschen, falsche Körperhaltung, Knirschen, etc.
    auf eine ursprüngliche, natürliche und nährstoffreiche Ernährung geachtet wird, da sie entzündliche Prozesse reduziert, genügend Nähr- und Mineralstoffe (Basis für gutes Wachstum, Zahnremineralisierung und gute Abwehrkräfte) enthält, keinen Nährboden für zuckerliebende Kariesbakterien bietet und somit für ein basisches Milieu im Körper bzw. Mundraum sorgt.
    Alles hängt mit allem zusammen! 🙂

    Ernährungsempfehlungen von Weston A. Price
    Weston A. Price empfiehlt, sich an der Ernährung der isolierten Völker, die er kennen lernen durfte, zu orientieren (die der Paleo-Ernährung sehr ähnlich ist). Seine Empfehlungen lauten:

    Unverarbeitete Lebensmittel verwenden
    Obst und Gemüse frisch und roh oder leicht in Butter gedünstet, vorzugsweise biologisch oder biodynamisch erzeugt
    Fleisch und Organe von grasfressenden Tieren aus Freilandhaltung oder aus Wildfang
    Milchprodukte mit hohem Fettgehalt, vorzugsweise in Rohmilch-Qualität
    Viele tierische Fette verwenden (Rinderfett, Schmalz, Butter, …)
    Nur kaltgespresste Pflanzenöle verwenden (Kokosöl, Olivenöl, …)
    Lebertran
    Körner, Hülsenfrüchte oder Nüsse nur eingeweicht oder angekeimt essen (hemmt die „Antinährstoffe“)
    Fermentiertes: Obst, Gemüse, Getränke, Würzmittel
    (Fisch-)Eier
    Insekten
    Fleischbrühen aus Knochen
    Gefiltertes Wasser
    Unraffiniertes Salz
    Kräuter und Gewürze, am besten frisch und roh
    Natürliche Süßmittel verwenden: Honig (naturbelassen), Ahornsirup, Dattelzucker.
    Unerhitzter Wein und Bier in Maßen sind ok

    Weitere Empfehlungen
    Hauptsächlich rohe Lebensmittel
    Nur wenig Salz
    Kochen nur in Edelstahl, Gusseisen, Glas, Emaille
    Keine Mikrowellen verwenden
    Aluminium vermeiden
    Flouridfreie Zahncreme
    keine Amalgamfüllungen
    Genügend Schlaf in der Nacht
    Bewegung
    Natürliches Licht, Sonne tanken
    Postiv Denken
    Vergeben

    Diese Lebensmittel sollten vermieden werden:
    Industriell verarbeitete Pflanzenöle (z.B. Soja-, Mais-, Distel-, Rapsöl, etc.)
    Stark erhitzte Öle/Fette
    Gehärtete Fette
    Lebensmittel aus Konserven/Dosen
    Gespritzte Lebensmittel
    Genmanipulierte Lebensmittel
    Raffinierte Süßmittel (weisser Zucker, Maissirup, Fruchtzucker, …) in jeglicher Form
    Getreideprodukte
    Pasteurisierte, homogenisierte, entrahmte oder fettreduzierte Milch(produkte)
    Eiweisspulver
    Künstliche Vitamine
    Zusatzstoffe
    Farbstoffe
    Medikamente
    Hoch verarbeitete Fertigmahlzeiten
    Zu viele Nüsse und Samen (keinesfalls ranzig)
    Koffeinhaltige Getränke
    Zigaretten
    Spirituosen

    Zähne und Kiefer sind unser ganzes Leben lang vielen unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt und sicher können wir nicht alles kontrollieren oder beherrschen. Wichtig ist zu wissen, welche Auswirkungen die richtige Ernährung auch hier hat und wie wichtig es aber auch ist, dass der richtige Grundstein schon in der Schwangerschaft oder im Kindesalter gelegt wird. Mich haben die Forschungen von Weston A. Price total fasziniert – vor allem, wenn es um Kiefergröße, Zahnstellung und Gesichtsform geht. Dass eine ungesunde Ernährung Karies verursacht, wissen wir ja eigentlich alle. 🙂

    Meine persönlichen Tipps/Empfehlungen:

    Ich verwende zur Zahnpflege abwechselnd entweder Dr. Bronner Magic Soap Pfefferminze, Birkenzucker (Xylit), diese Zahncreme (mit effektiven Mikroorganismen; Favorit!), natives Kokosöl oder manchmal auch die Aleppo-Seife.

    Weiterführende Links zum Thema:

    Informationen um den Kauapparat und Schädigung
    Informationen um zahngesundheitliche Probleme (insbesondere Parodontose)
    Einfluss von Schädigung des Kauapparats auf weitere körperliche Beschwerden
    Weston A. Price Foundation

    Buchempfehlung:

    Nutrition and Physical Degeneration: A Comparison of Primitive and Modern Diets and Their Effects

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  • Was ist Vitamin D3 und warum Ihr es braucht

    Was ist Vitamin D3 und warum Ihr es braucht


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    Unter dem Begriff „Vitamin D“ wird eine Gruppe fettlöslicher Vitamine zusammengefasst.

    Für den Menschen ist dabei bedeutend, das in pflanzlichen Zellen und Pilzen vorkommende Vitamin D2 (Ergocalciferol) sowie das Vitamin D3 (Cholicalciferol) aus tierischer Nahrung.

    Beide sind streng genommen Hormone, denn sie regulieren den Stoffwechsel von Kalzium und Phosphat und sind hauptverantwortlich für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm. Dadurch sorgt eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung für stabile Knochen und gesunde Zähne.

    Sie können Vitamin D mit der Nahrung aufnehmen, ihr Körper ist aber auch in der Lage, Vorstufen von Vitamin D3 selbst zu produzieren. Dazu benötigt er unbedingt die UV-Strahlen des natürlichen Sonnenlichts (nicht Solarium), damit in der Haut aus Cholesterin eine Vorstufe von Vitamin D3 gebildet werden kann.

    Dieses Provitamin wird dann in der Leber und den Nieren zum aktiven Hormon umgewandelt. Der normale Vitamin-D-Spiegel liegt bei 40 bis 80 ng/ml, der bei den meisten Menschen unterschritten ist.

    Für diese Aufgaben wird Vitamin D im Körper benötigt:

    – Aufnahme von Kalzium und Phosphor aus dem Darm und Einbau in die Knochen

    – Aktivierung der Abwehrzellen (starkes Imunsystem)

    – Ankoppelung der Nervenbotenstoffe (Serotonin, Dopamin) im Gehirn

    – Verhinderung von unkontrolliertem Wachstum abnormaler Zellen (z.B. Schutz vor Krebs und Schuppenflechte)

    – Stabilisierung der Muskelzellen

    – Kontrolle des Blutdrucks und Elektrolythaushalts

    Laut einer aktuellen Studie der Universitätsklinik Heidelberg aus dem Jahr 2010, leiden in den sonnenarmen Wintermonaten die meisten Menschen unter einem Vitamin-D-Mangel.

    Die Forscher (Gynäkologen) hatten 209 im Durchschnitt 54 Jahre alte Frauen von Oktober bis März untersucht und mussten feststellten, dass 75 % von ihnen einen Vitamin-D-Mangel hatten. Die Vitaminkonzentration lag bei ihnen unter 20 ng/ml. Diese Studie wurde von und daher nur mit Frauen durchgeführt. Selbstverständlich leiden aber auch Männer in der zweiten Lebenshälfte ebenso an einer Vitamin D Unterversorgung.

    Etwa ab dem 40. Lebensjahr lässt die Fähigkeit nach, Vitamin D selbst zu bilden. Zusätzlich ist bei älteren Menschen auch die Leistungsfähigkeit der Nieren, Vitamin D in seine aktive Form umzuwandeln, reduziert.

    Ab der zweiten Lebenshälfte benötigt daher fast jeder Mensch eine „Extraportion“ Vitamin D! Leider wissen das aber zu wenige Menschen, was zu schweren Krankheiten führen kann.

    Der Vitalstoffexperte Dr. Bodo Kuklinski von der Universität Rostock empfiehlt grundsätzlich jedem Erwachsenen in den Wintermonaten die tägliche Zufuhr von 800 bis 2.000 I.E. des Vitamins. (Diese Dosierung liegt deutlich über der bisher von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen.)

    Rund 8.000 IE täglich sind notwendig!

    »Wir haben herausgefunden, dass bei Erwachsenen die Einnahme von 4.000 bis 8.000 IE (das sind 100 bis 200 µg) erforderlich ist, um den Blutspiegel von Vitamin-D-Stoffwechselprodukten auf dem Niveau zu halten, das notwendig ist, um das Risiko für verschiedene Erkrankungen – Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 – um die Hälfte zu verringern«, erklärte Dr. Cedric Garland.

    Ich selber nehme seit geraumer Zeit täglich 10.000 I.E. zu mir in Verbindung mit Vitamin K2, da der Körper dadurch das Vitmin D3 noch besser aufnehmen kann. Die Entscheidung der Menge muss jeder für sich selber entscheiden. Bitte hierzu die u.a. Beiträge beachten.

    Das sind die Anwendungsgebiete für eine Vitamin D Ergänzung:

    – Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose

    – Herzschwäche

    – Bluthochdruck

    – Krebsprävention

    – Infektanfälligkeit

    – Muskelschwäche

    – Schuppenflechte

    – Demenz

    – Depressionen

    Darüberhinaus wirkt der Vitalstoff entzündungshemmend, weil er die typischen Entzündungsreaktionen im Blut zurückdrängt.

    Ich möchte dazu noch folgende interessante Beiträge empfehlen:

    http://dirkbieder.me/2015/03/07/d3-der-lebensfunke-im-menschlichen-korper/

    http://dirkbieder.me/2015/04/03/neue-bahnbrechende-forschungsergebnisse-8-000-ie-des-wunder-vitamins-d-taglich-sind-notwendig-um-krebspravention-zu-erreichen-kopp-online/

    Bleibt alle schön gesund. Liebe Grüße euer Harley

  • 4 ultimative natürliche Körperpflegeprodukte

    4 ultimative natürliche Körperpflegeprodukte


    Natürliche Körperpflege

    Wenn du für deinen Körper nicht nur in Sachen Ernährung das Natürlichste und Beste willst, du Minimalist bist oder einfach nur dein Urlaubsgepäck klein halten möchtest, es dir am Herzen liegt, Umweltbelastungen gering zu halten, nachhaltig zu leben oder einfach nur ergiebige Produkte für wenig Geld ohne viel Schnickschnack möchtest, dann weiß ich ein paar tolle und simple Produkte für dich, mit denen du so gut wie alle Bereiche der Körperpflege abdecken kannst.

    Mit diesen 4 Produkten hast du alles was du für die Körperpflege brauchst:

    Wascherde (Lavaerde / Heilerde / Rhassoul)

    Natives Kokosöl (Kokosfett)

    Aleppo-Seife

    Natron (Natriumhydrogencarbonat)

    Welche Vorzüge und Verwendungsmöglichkeiten diese Produkte mit sich bringen, möchte ich dir im Folgenden aufzeigen. Sie sind nicht nur richtige Alleskönner, sie bieten auch noch viele andere Vorteile.

    Sie sind:

    extrem hautfreundlich und optimal für Menschen mit Allergien oder sensibler, krankhafter Haut geeignet

    meist sparsam in der Anwendung und dadurch günstig im Preis

    minimalistisch, simpel & natürlich mit nur 1-2 Inhaltsstoffen

    vielseitig für so gut wie alle Bereiche der Körperpflege einsetzbar (Synergieeffekte)

    vegan, ohne Tierversuche

    100% biologisch abbaubar und optimal umweltverträglich

    nachhaltig

    geruchsarm bzw. -neutral (natürlicher Duft)

    ohne Emulgatoren, Duft-, Farb-, Konservierungsstoffe

    auch für Babys und Kleinkinder bestens geeignet

    1. Wascherde (Lavaerde / Tonerde / Ghassoul / Rhassoul)
    Wascherde gibt es in verschiedenen Varianten. Sie besteht aus natürlichen gemahlenen Tonmineralien und kommt – je nach Sorte – meist aus dem marokkanischen Atlasgebirge. Es handelt sich um reinen Ton und enthält keine Tenside, Emulgatoren, Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe. Sie ist 100% natürlich und deshalb höchst umwelt- und hautverträglich.

    Einsatzgebiete:

    Haare
    Wascherde eignet sich hervorragend als Shampoo-Ersatz und wirkt sehr mild auf Haar und Kopfhaut. Es ist ein Monoprodukt und daher noch viel natürlicher als ein Naturkosmetikprodukt. Wascherde reinigt sehr schonend und ohne Tenside, d.h. es bindet Schmutzpartikel und Fett an sich, die dann mitsamt der Wascherde abgespült werden. Es erfolgt keine komplette Entfettung und wirkt daher nicht austrocknend auf die Haare und Kopfhaut. Die Haare werden weich und glänzend. Eine Umstellungsphase für die Haare muss jedoch eingeplant werden (besonders wenn man zuvor silikonhaltige Produkte verwendet hat).

    Wascherde kann auch spontan als Trockenshampoo umfunktioniert werden. Einfach etwas Pulver in die Hände geben und durch die Haare “wuscheln” (insbesondere am Haaransatz). So kommt man gut nochmal einen Tag um’s Haare waschen herum. 😉

    Anwendung: 2 EL Wascherde mit 5 EL Wasser vermischen. Etwas quellen lassen und dann wie Shampoo in die Haare geben. Nur kurz einwirken lassen, damit es nicht fest wird und mit lauwarmem Wasser ausspülen. Zubereitung und Anwendung kann unterschiedlich sein, bitte der Verpackung des jeweiligen Produktes entnehmen.

    Körper
    Wascherde eignet sich auch super als Duschgel-Ersatz und entfernt Schmutzpartikel und Fett nach dem o.g. Prinzip. Die Haut wird weich und glatt, da Wascherde auch eine leichte Peeling-Wirkung hat. Es ist das Natürlichste und Verträglichste, was man seiner Haut antun kann (viele Tiere nehmen z.B. Schlammbäder). Wascherde ist basisch und entfernt so optimal die von der Haut ausgeschiedenen Säuren (Näheres zu basischer Hautpflege findest du in diesem Artikel). Dadurch, dass keine aggressiven Tenside oder anderen Inhaltsstoffe enthalten sind, die die Schleimhäute irritieren könnten, ist Wascherde auch bestens für den Intimbereich geeignet.

    Anwendung: wie oben. Menge muss individuell angepasst werden.

    Gesicht
    Wenn man Wascherde als Körperreinigung anwenden kann, dann natürlich auch im Gesicht. Man profitiert von den o.g. Vorzügen. Es ist natürlich und mild reinigend ohne die Haut aus dem Gleichgewicht zu bringen. Perfekt für Menschen mit sensibler Gesichtshaut und Akne. (A propos: meine Tipps für eine schöne Haut findest du hier)

    Anwendung: wie oben. Menge muss individuell angepasst werden.

    Zähne / Mund
    Ich habe schon des Öfteren gelesen, dass es einige Leute gibt, die Wascherde (meist die sehr feine, weiße Lavaerde) auch statt Zahncreme zu verwenden. In Sachen Zähneputzen habe mit reiner Wascherde noch keine Erfahrung. Wenn ich jedoch nichts anderes zur Hand hätte, wäre es aufjedenfall eine naheliegende Option, da es natürlich und basisch reinigt. In meiner EM-X-Gold Zahncreme von Emiko® ist auch Rhassoul enthalten und ich liebe den Reinigungseffekt und das Mundgefühl danach (aber auch Konsistenz, Geschmack und Inhaltsstoffe).

    Anwendung: eine erbsengroße Menge angerührter Tonerde auf die Zahnbürste geben (oder einfach nur das Pulver).

    Weitere Einsatzgebiete:
    Tonerde ist auch als Wundpflaster bei einigen inneren Verletzungen wie Blutergüssen, Quetschungen, Verstauchungen oder Gelenkentzündungen geeignet.

    Anbieter:
    Logona Lavaerde (300 gr oder 1 kg) und Weiße Mineralerde (150 g)
    Alva Rhassoul (2,5 kg)

    2. Natives Kokosöl (Kokosfett)
    Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Es besteht hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren und ist daher in der Haltbarkeit stabiler als andere Pflanzenöle. Kokosöl ist 100% natürlich, ohne Zusatzstoffe und daher bestens für die Hautpflege geeignet. Bei einer Temperatur von unter 25° Grad hat es eine harte bis cremige Konsistenz und lässt sich gut auftragen. Es pflegt die Haut, spendet Feuchtigkeit und schafft zugleich ein Milieu, in dem sich Bakterien, Viren und Pilze nicht wohl fühlen. Du solltest am besten auf kaltgepresste (native) Bio-Qualität achten! (Nähere Infos zu Kokosöl findest du auch hier)

    Einsatzgebiete:

    Haare
    Kokosöl kann man als Haarkur verwenden. Nach dem Waschen der Haare kann es als Haarspitzenfluid oder für’s Styling verwendet werden.

    Anwendung: Für eine Haarkur eine Walnussgroße Menge in die Haare und Kopfhaut einmassieren. Als Haarspitzenpflege oder für’s Styling eine kleine Menge zwischen den Fingern zerreiben und in’s feuchte oder trockene Haar kneten.

    Gesicht
    Kokosöl ist ein optimaler Ersatz für Hautcreme. Aber es bietet noch mehr:

    Bei Schnupfen wirkt es feuchtigkeitsspendend, kühlend und beruhigend auf die gerötete Haut.
    Pollenallergiker können ständigem Nießen und Naseputzen etwas entgegenwirken, wenn sie sich gleich morgens etwas Kokosöl auf die Schleimhäute in der Nase reiben. So können die Pollen nicht gleich in die Haut eindringen. (Habe ich oft gemacht, als ich noch Probleme hatte)
    Lippenpflege
    Make-Up-Entferner

    Körper
    Kokosöl kann als Creme für den ganzen Körper verwendet werden. Auch hier bietet es noch mehr:

    Ideales Massageöl
    Aus Kokosöl und Zucker (oder Salz) kann ganz easy ein Körperpeeling hergestellt werden.
    wirkt gegen Mücken (+ Sandmücken) und Zecken (auch bei Tieren). Diese mögen die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure nicht.
    Kann sogar als Wundsalbe verwendet werden (Schnitt- oder Schürfwunden) und soll sich positiv auf den Heilungsprozess auswirken und Narbenbildung entgegenwirken.
    Probleme mit Candida-Pilzinfektionen? Einfach nach dem Duschen mit Kokosöl eincremen. Kokosöl wirkt antifugal (gegen Pilze) und es pflegt die Schleimhäute was zusätzlich gegen das Eindringen von Pilzen schützt.
    Handcreme
    Fußcreme & Schrundenbalsam

    Zähne / Mund / Lippen
    Mit Kokosöl kann man wunderbar Zähne putzen. Durch die enthaltene Laurinsäure wirkt es antibakteriell. Wer es noch effektiver möchte, kann etwas Natron beifügen.

    Mit Kokosöl kann man auch sehr gut ölziehen. Ölziehen trägt wesentlich zur Mundgesundheit bei. Es pflegt das Zahnfleisch, wirkt entgiftend und Mundgeruch entgegen.

    Anwendung: Zum Ölziehen 1 EL natives Kokosöl in den Mund geben und 10-15 min. gurgeln und kräftig im Mund hin- und her bewegen. Irgendwann emulgiert das Öl. Öl ausspucken (nicht schlucken!) und danach den Mund mehrmals mit lauwarmem Wasser ausspülen.

    Deodorant
    Kokosöl kann man wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften auch sehr gut als Deodorant verwenden. Noch wirksamer ist es, wenn man Natron untermischt. Denn Natron neutralisiert Schweißgeruch und hemmt die Bakterienbildung.

    Anwendung: 1 Erbsengroße Menge unter die Achseln geben. Für die Deomischung 50 % Kokosöl verflüssigen (im Wasserbad auf > 25° Grad erwärmen) und 50 % Natron beigeben. Das Ganze vermischen und am besten in ein Glasgefäß füllen, fest werden lassen und schon hat man sein eigenes wirklich sehr wirksames Deo ohne Aluminiumsalze und anderen “Scheiß”.

    Anbieter
    Dr. Goerg: Natives Kokosöl (200 ml, 500 ml, 1000 ml)
    Ölmühle Solling: Natives Kokosöl (500 ml, 1000 ml)
    Rapunzel (auch im Bioladen erhältlich), (216 ml)

    3. Aleppo-Seife
    Die Aleppo-Seife kommt aus Syrien, wird dort handwerklich hergestellt und besteht hauptsächlich aus Olivenöl und Lorbeeröl, ist also Natur pur. Ich bin sehr großer Fan der Aleppo-Seife und habe auch einen ganzen Artikel über diese Seife verfasst. Auch sie ist ein wahres Allroundtalent. Die Seife ist sehr ergiebig und hält gut ein halbes Jahr. Damit sie jedoch nicht kaputt geht, sollte man die Seife nach der Verwendung immer trocknen lassen.

    Einsatzgebiete:

    Haare
    Sie eignet sich gut als Shampoo, man muss aber mit einer Umstellungszeit von ein paar Wochen rechnen. Für die Hautpflege ist ein höherer Lorbeeröl-Anteil gut, für die Haarpflege ist sie dann eher zu reichhaltig – die Haare können strähnig werden. Da reagiert aber jedes Haar anders darauf. Für diesen Fall kann man eine Aleppo-Seife mit 12-15% Lorbeeröl verwenden oder eine spezielle Aleppo Haarseife.

    Körper
    Perfekt als Körperreinigung – zum Duschen oder Baden. Auch hier liegt der Ph-Wert im basischen Bereich. In einem Fußbad wirkt die Aleppo-Seife gegen Gerüche, reinigt, erfrischt und pflegt.

    Anwendung: als Badezusatz einfach im Badewasser etwas “abrubbeln” oder per Käsehobel ein paar Späne ins Badewasser geben. Das ergibt ein basisches Bad und die ätherischen Öle sollen sich positiv auf die Bronchien auswirken.

    Gesicht
    Optimal auch für die Gesichtsreinigung (siehe oben). Sie entfernt bestens Make-Up und hinterlässt ein nicht allzu trockenes Hautgefühl wegen des feuchtigkeitsspendenden Lorbeeröls.

    Zahnpflege
    Ich habe mir im Urlaub schon oft die Zähne nur mit Aleppo-Seife geputzt. Das klappt gut, der Geschmack ist in Ordnung – man gewöhnt daran. 🙂 Den seifigen Geschmack war ich aber auch schon durch die Verwendung von Zahnseife gewöhnt.

    Anwendung: einfach mit der feuchten Zahnbürste ein paar Mal über die Seife reiben.

    Rasiercreme
    Die Seife bildet einen sehr feinen Schaum, der gut als Rasierschaum verwendet werden kann. Die beiden in der Aleppo-Seife enthaltenen Öle wirken beruhigend und entzündungshemmend.

    Anwendung: mit einem nassen Rasierpinsel auf der Seife einen festen Schaum erzeugen oder die zu rasierenden Körperstellen kräftig mit der Aleppo-Seife einreiben.

    Weitere Einsatzgebiete:
    Mit der Aleppo-Seife kann man unterwegs auch gut mal seine dreckige Wäsche waschen. 😉

    Anbieter / Preis
    Zhenobya (15 % Lorbeeröl, 25 % Lorbeeröl, 40 % Lorbeeröl, Haarwaschseife)
    Najel

    4. Natron
    Natron kann man schon ein bisschen als kleines Wundermittel bezeichnen. Es gehört zu den beliebtesten Hausmitteln und die Fähigkeiten von Natron beschränken sich nicht nur auf den Einsatz im Haushalt. Natron ist alkalisch und bindet alle Säuren und wandelt diese in neutrale Salz und Kohlensäure um (Quelle: Wundermittel-Natron.info).

    Einsatzgebiete:

    Haare
    Auch mit Natron kann man gut die Haare waschen. Als basischer Shampoo-Ersatz ist es auch bestens für die Kopfhaut geeignet und wirkt Haarausfall und Schuppenbildung entgegen.

    Anwendung: 1 EL mit 250 ml Wasser vermischen, in eine Sprühflasche geben und die Haare einsprühen oder 1 EL mit 1-2 Liter Wasser in einer Flasche mischen und über die Haare geben. Muss nicht ausgespült werden. Natron kann auch direkt einem (am besten silikonfreien) Shampoo beigefügt werden.

    Gesicht
    Natron ist auch eine milde, basische Gesichtsreinigung. Es hat eine gute aber schonende Reinigungswirkung, der Rückfettungsmechanismus der Haut wird angeregt. Da sich Natron nicht gleich auflöst, kann man es auch gut als Peeling verwenden.

    Anwendung: 1/2-1 TL mit etwas Wasser anrühren und das Gesicht damit waschen oder peelen.

    Körper
    Natron ist ein idealer Zusatz für ein Bad oder Fußbad.

    Ein Vollbad mit Natron wirkt entschlackend, mild reinigend, wohltuend, durchblutungsfördernd und macht eine weiche Haut, die schnell nachfettet. Anwendung: 100 g Natron in ein Vollbad geben.
    Ein Fußbad mit Natron wirkt geruchshemmend und somit optimal gegen Schweißfüße. Anwendung: Ca. 1 TL Natron pro 5 Liter Wasser. Kann auch gut als Peeling verwendet werden, da sich Natron nicht gleich auflöst.
    Natron kann auch direkt in Schuhe gegeben werden, um Gerüchen entgegenzuwirken.

    Zähne / Mund
    Natron als Zahncreme-Ersatz oder Mundspülung sorgt für einen basischen ph-Wert im Mund, Säuren werden neutralisiert, Mundgeruch entgegengewirkt. Somit wirkt Natron gegen Bakterien, insbesondere Karies verursachende Bakterien. Außerdem hat Natron zahnaufhellende Wirkung. Eine tägliche orale Anwendung mit Natron sollte jedoch vermieden werden, da es durchaus den Zahnschmelz angreifen kann.

    Anwendung: 1 Prise Natron auf die Zahnbürste geben. Für eine Mundspülung 1/2-1 TL Natron in ein Glas Wasser geben.

    Deodorant
    Vermischt mit Wasser (im Pumpspender) oder Kokosöl (noch besser) ist Natron ein super Deodorant. Ich verwende schon ganz lange eine Deocreme auf Natron-Basis (z.B. Deodorant Creme von Wolkenseifen) – es gibt nichts Milderes und zugleich Effektiveres. Ich finde es wirkt besser als jedes herkömmliche Deo! Unbedingt zu empfehlen.

    Anwendung: siehe unter Punkt 2, Kokosöl.

    Weitere Einsatzgebiete:
    Reinigung von Verkalktem und Angebranntem (Töpfe, Pfannen, Armaturen,…)
    Geruchsneutralisator (Teppich, Kühlschrank, Haustiere, Abfluss, Schuhe,…)
    Waschmittel-Ersatz

    Anbieter / Preis
    Kaiser Natron (250 g)
    Biovegan (20 g)

    Wie du siehst, handelt es sich wirklich um Allroundtalente. Und sie machen nicht nur ihre Arbeit, nein sie machen sie auch noch richtig gut – besser als manch anderes teures Kosmetik-Produkt. Ich liebe das Gefühl, zu wissen, dass ich damit – z.B. im Urlaub – für fast alles gewappnet bin. Hast du schon Erfahrung mit dem einen oder anderen Produkt? Wenn nein, versuch’ es doch mal aus und lass dich überzeugen. Ich freue mich auf dein Feedback.

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    die 5 gesündesten Öle & Fette für Küche und Körperpflege


    Gesunde Öle

    Fett ist für unseren Körper sehr wichtig, es ist ein essenzieller Baustein in unserem Körper und überhaupt nichts schlechtes, wie einem oft eingeredet wird. Wichtig ist nur, dass man die richtigen bzw. die wirklich wichtigen Fette verwendet.

    Heute möchte ich dir meine fünf Favourites der Öle & Fette vorstellen, die ich in meinem Haushalt für die Küche und Körperpflege verwende. Da es sich um eine gute Mischung aus Eigenschaften handelt, kann man mit diesen Ölen bzw. Fetten alle Bereiche abdecken – mehr brauchst du eigentlich nicht. 🙂 Im folgenden möchte ich dir die Einsatzgebiete und positiven Eigenschaften aufführen.

    1. Kokosöl

    Kokonussöl sollte am besten folgende Voraussetzungen erfüllen:

    Rohkostqualität (Virgin Coconut Oil), nicht gebleicht, nicht raffiniert, nicht desodoriert, nicht gehärtet, Bio-Qualität, Fairtrade, schonende Pressung aus vollreifen Früchten.

    Ideale Einsatzgebiete:

    Braten/Frittieren –> das Öl ist hoch erhitzbar, brennt nicht an, spritzt nicht und gibt ein feines Aroma für die exotische Küche

    Backen –> einfach statt Butter oder Margarine verwenden

    Smoothies –> z.B. einen Teelöffel mit in den Mixer geben

    Nahrungsergänzung –> Kokosöl ist ein Superfood und kann auch einfach so genascht werden 🙂

    Brotaufstrich –> z.B. statt Butter oder Margarine

    Hautpflege –> ganz ohne Chemie! Spendet Feuchtigkeit und wirkt entzündungshemmend

    Haarpflege –> für glänzende & seidige Haare, gegen Schuppen, gegen Haarbruch

    Zahnreinigung –> die antibakterielle Wirkung beugt Karies vor

    Ölziehen –> Reiniung der Mundhöhle, gut für Zähne, Zahnfleisch und Schleimhäute, wirkt entgiftend

    Massageöl –> super pflegend, feiner Kokosduft

    Ich verwende Kokosöl hauptsächlich zum Dünsten & Braten, zum Naschen und manchmal für die Körperpflege.

    Positive Eigenschaften:

    Kokosöl wird aus dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss gepresst und ist in der Regel von Natur aus allergenfrei, frei von trans-Fettsäuren & vegan. Es enthält wenig Cholesterin. Sensorisch punktet es zuallererst mit seinem cremig-weißen Aussehen und mit dem feinen Kokos-Duft. Doch auch im Mund schmeichelt es uns mit seinem verführerischen Kokos-Geschmack, seinem Schmelz und leicht kühlenden Effekt. Es schmilzt bei 20-25° C und sollte deshalb bei Zimmertemperatur (nicht im Kühlschrank) aufbewahrt werden, da es sonst zu hart wird.

    Kokosöl ist ein Superfood mit vielen wichtigen sekundären Pflanzenstoffen, Mineralien und Vitaminen (Vitamin E). Es ist lange haltbar, da es gegen Pilze (antifungal), gegen Viren (antiviral) und gegen Bakterien (antibakteriell) wirkt. Der Grund dafür liegt in den enthaltenen Fettsäuren Laurinsäure, Caprylsäure und Caprinsäure. Die gesättigten Fettsäuren des Kokosöls bestehen vorwiegend aus mittelkettigen Fettsäuren, die vom Körper sofort aufgenommen werden können. D.h. das Öl gibt dem Körper umgehend Energie.

    Kokosöl lagert sich nicht im Fettgewebe an, sondern heizt die Fettverbrennung sogar zusätzlich an ohne dass der Blutzuckerspiegel steigt. Das liegt an der etwa zur Hälfte enthaltenen Laurinsäure, die zudem sehr gut verdaulich ist und sogar in der Muttermilch vorkommt. Des Weiteren ist Kokosöl entzündungshemmend, normalisiert die Körperfettwerte, ist gut für die Schilddrüsenfunktion (Hormonbildung) und nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen wirkt es sogar Alzheimer entgegen!

    Ich liiieeebe Kokosöl. Es handelt sich hier echt um ein Allround-Talent. Es eignet sich super als Körperlotion oder Gesichtscreme und ist ideal geeignet zur Babypflege. Es beugt Faltenbildung vor, wirkt gegen Hautinfektionen, gegen Ekzeme & Schuppenflechte und spendet Feuchtigkeit. Wenn du eine Intimpflege benötigst, würde ich dir nur Kokosöl empfehlen – es gibt nichts besseres für empfindliche pilzanfällige (Schleim)Hautpartien.

    Es gibt so tolle Alternativen als Ersatz für Erdöl enthaltende konventionelle Pflegeprodukte. Wieso wird so oft zu parfümierten, hoch verarbeiteten Supermarkt-Artikeln, die Paraffin uvm. enthalten, gegriffen, wenn die Natur uns solch tolle Pflegeprodukte schenkt, die viel besser für uns geeignet sind?

    Es soll sogar gegen Zecken und Kriebelmücken helfen, was besonders auch für die Tierpflege interessant ist. Ich selber habe es schon oft als Mücken- und Zeckenschutz eingesetzt und gute Erfahrungen damit gemacht. Reisende berichten über gute Effekte gegen Sandmücken am Strand in den Tropen.

    Kokosöl enthält zwar alle vom Körper benötigten Fettbestandteile, bitte verwende aber trotzdem auch andere Öle beim Kochen um dir andere positive Eigenschaften zunutze zu machen. Und denke immer daran, dass durch Erhitzung bei jedem Produkt wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen.

    Bezugsquellen:
    Kokosöl gibt es mittlerweile im Bioladen. Ich bestelle immer das Kokosöl von Dr. Goerg (beste Qualität, hoher Laurinsäureanteil von bis zu 59,42%, Rohkost, da gepresst unter 40° C & weitere tolle Kokosprodukte), ein weiterer guter Anbieter ist die Ölmühle Solling.

    Hier kannst du noch mehr über Kokosöl lesen:
    Zentrum der Gesundheit (eine wirklich gute Seite über Naturheilkunde und Ernährung), Blog Paleosophie.

    2. Olivenöl

    Olivenöl sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
    Natives Olivenöl Extra (Extra Virgin), also kaltgepresst unter 33° C, nicht desodoriert, hergestellt mit dem mechanischen Verfahren, rasches Pressen nach der Ernte, Bio- oder demeter-Qualität, weichmacherfrei, ohne künstliche Zusätze, ohne Konservierungsmittel, schöne Farbe, deinem Geschmack entsprechend.

    Ideale Einsatzgebiete:
    Dünsten/Kochen –> Olivenöl darf nicht stark erhitzt werden, bzw. den Rauchpunkt nicht überschreiten. Dünsten ist aber i.O.
    Salate –> hier passt Olivenöl optimal
    Hautpflege –> ohne Chemie! Basis vieler Cremes, gute Gesichtspflege bzw. Körperpflege, heilende Wirkung
    Olziehen –> Reiniung der Mundhöhle, gut für Zähne, Zahnfleisch und Schleimhäute, wirkt entgiftend
    Massageöl –> super geeignet, hierfür können auch noch ätherische Öle beigefügt werden

    Ich empfehle Olivenöl hauptsächlich für Salate, manchmal verwende ich es auch zum Dünsten von Gemüse.

    Positive Eigenschaften:
    Olivenöl ist von Natur allergenfrei, cholesterinfrei und vegan. Olivenöl hat durch den Chlorophyll-Gehalt (grüner Pflanzenfarbstoff) eine meist hellgrüne Farbe. Geschmacklich bringt es meist eine gewisse Schärfe mit – am besten suchst du dir ein Öl, dass dir richtig gut schmeckt.

    Olivenöl enthält einfach ungesättigte Fettsäuren, die das “schlechte” LDL-Cholesterin senken, welches dafür bekannt ist, sich an den Aterienwänden abzulagern. Außerdem enthält es viele sekundäre Pflanzenstoffe. Darunter auch Polyphenole, die gegen Entzündungen wirken und Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und den damit verbunden Herzerkrankungen und Ateriosklerose entgegen wirken. Auch zur Heilung der Haut tragen diese bei. Damit die Polyphenole nicht zerstört werden, ist es immer besser, Olivenöl kalt zu verwenden. Vitamin E und wichtige Antioxidantien verzögern den Alterungsprozess der menschlichen Zellen, insbesondere der Hautzellen.

    Olivenöl sollte dunkel gelagert werden, damit es unter Lichteinfluss nicht seine gesunden Eigenschaften verliert. Es kann bei Zimmertemperatur gelagert werden. Nur wenn es länger nicht verwendet wird, sollte man es in den Kühlschrank stellen, denn dort wird es leicht fest.

    Bezugsquellen:
    Hochwertiges Olivenöl nativ extra bekommst du im Bioladen und z.B. bei Keimling oder bei arteFakt. Meine aktuelle Favoriten: Blume des Öls und ein Olivenöl aus Griechenland, demeter, unfiltriert.

    Hier kannst du noch mehr über Olivenöl lesen:
    arteFakt

    3. Sheabutter / Karitébutter

    Sheabutter sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
    Rohkostqualität, Bio- oder Wildwuchs-Qualität, Paraffinfrei, ohne Konservierungsmittel, ohne zugesetzte Duftstoffe, unraffiniert, nicht desodoriert, nicht gefärbt oder gebleicht, typischer natürlicher schokoladiger Geruch.

    Ideale Einsatzgebiete:
    Körperpflege von Kopf bis Fuß! —> Pflege ohne Chemie! Wertvollstes kosmetisches Fett, macht super glatte, weiche Haut
    Massageöl –> Sheabutter wird weicher, wenn sie durch Reibung warm wird
    Haarpflege –> z.B. als Kur verwenden
    Küche –> kann durchaus sogar in der Küche verwendet werden, hiermit habe ich jedoch noch keine Erfahrung

    Ich verwende Sheabutter hauptsächlich zur Körper-/Gesichtspflege.

    Positive Eigenschaften:
    Sheabutter wird aus den Nüssen des Karitébaumes, welcher in Afrika wächst, gewonnen. Der meines Wissen einzige Anbieter einer naturbelassenen Sheabutter ist Frau Kamper von Ité Karitébutter. Ich liebe diese Sheabutter! Die Gründerin hat das Projekt in Afrika selber initiiert und ein kleines feines Unternehmen gegründet, das die Sheabutter hier vertreibt. Sie hat super viele Infos aus ihrer Website, auf der man auch bestellen kann – unbedingt lesen!

    Da diese Sheabutter naturbelassen ist, duftet sie sehr angenehm natürlich, ich würde sagen, etwas schokoladig. Sie ist eines der wertvollsten kosmetischen Fette und enthält nur in Rohkostqualität noch ihre tollen entzündungshemmenden Inhaltsstoffe. Ich kann mir für mein Gesicht und meine äußerst sensible Haut nichts besseres mehr vorstellen. Sheabutter wirkt entzündungshemmend und spendet Feuchtigkeit, ohne dass es sich irgendwie maskenhaft oder “schwitzig” anfühlt. Sie zieht schnell ein und hinterlässt wenn überhaupt nur einen sehr angenehmen pudrigen Fettfilm – eine ideale Make-Up Grundlage. Sie wirkt ideal Hornhaut entgegen. Angeblich lassen sich mit ihr sehr gut Schwangerschaftsstreifen behandeln und es handelt sich um eine wunderbare natürliche Babypflege. (Meine 6 Tipps für schöne Haut findest du hier)

    Bezugsquellen:
    Ité Karitébutter in Berlin ist meines Wissens die einzige Bezugsquelle für naturbelassene Sheabutter. Sie kommt aus einem afrikanischen Projekt. Ich verwende nur diese.

    Nachtrag: leider wurde das Projekt im Oktober 2014 eingestellt, da keine gute Qualität mehr erzeugt werden konnte! 😦 Mir ist keine andere Bezugsquelle für unraffinierte Sheabutter bekannt.

    Hier kannst du noch mehr über Sheabutter lesen:
    Ité Karitebutter

    4. Butter

    Butter sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
    Bio- oder demeter-Qualität, am besten aus Weidehaltung. Für die kalte Verwendung eignet sich Rohmilchbutter, die nicht erhitzt wurde.

    Ideale Einsatzgebiete:
    Dünsten/Backen/Kochen –> Butter sollte jedoch nicht zu stark erhitzt werden. Butter macht alles lecker, gibt einen “deftigen” Geschmack
    Lubrikator oder Eiermilch –> Butter oder Rohmilchbutter in Shakes (oder in warmen Getränken) sorgen bei mir täglich für die ausreichende Aufnahme gesunder gesättigter Fette

    Positive Eigenschaften:
    Ich liebe es mit Butter zu kochen, denn sie gibt Gerichten einfach das gewisse Etwas und man kann sie gut einsetzen, wenn die Gerichte nicht allzu stark erhitzt werden müssen.

    Eine weitere, weitaus gesündere Version wäre Rohmilchbutter (völlig unbehandelt oder erhitzt), die aber eher schwer zu bekommen ist (über das Internet z.B. hier: Feiner Käse Hemmen). Rohmilchbutter ist aus unerhitztem Rahm und somit noch gesünder, als die handelsübliche Variante. Sie soll entgiftend wirken und regenerative Wirkungen auf das Gehirn und die Nervenzellen haben. Sie schmeckt sehr gut, ursprünglich und natürlich. Es lohnt sich, größere Mengen zu bestellen und sie dann einzugefrieren und je nach Bedarf im Kühlschrank aufzutauen. Im Kühlschrank ist sie ca. 7-10 Tage lang haltbar, in der Gefriertruhe ca. 3 Monate, da sich nach dieser Zeit die Eiweißstruktur verändert.

    Besonders wertvoll sind die Inhaltstoffe (besseres Verhältnis der Omega 3 und 6 Fettsäuren), wenn es sich um Butter von Kühen aus Weidehaltung handelt.

    Hier kannst du noch mehr erfahren:
    Rohmilchbutter

    5. Ghee

    Ghee sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
    Bio- oder demeter-Qualität, schonende Herstellung, kein ranziger Geruch.

    Ideale Einsatzgebiete:
    Braten/Backen/Kochen –> Ghee stark erhitzbar und gibt – wie Butter – Gerichten einen guten “deftigen” Geschmack
    Hautpflege –> eignet sich für eine Hautpflege ohne Chemie! Natürlicher Feuchtigkeitsspender. (Mein Tipp für’s Gesicht: Ghee Sana)
    Massageöl –> Ghee findet oft Einsatz in ayurvedischen Anwendungen

    Ich verwende Ghee vorwiegend zum Braten & Dünsten bei herzhaften Gerichten und zur Hautpflege.

    Positive Eigenschaften:
    Ghee ist ähnlich wie Butterschmalz (geklärte Butter) und kann deshalb Spuren von Milch enthalten. Es entsteht, wenn Eiweiß, Milchzucker und Wasser aus Butter entfernt werden (man kann es auch gut selbst herstellen) und ist somit frei von Milcheiweiß. Dadurch wird es auch haltbarer, was in den wärmeren Ländern von Vorteil ist. Außerdem kann man es so sehr hoch erhitzen und es eignet sich gut zum Braten und Dünsten (das Eiweiß in der Butter verbrennt hier oft). Nach Ayurveda hat es heilende Kraft und ist das beste Fett überhaupt – es findet daher meist in der indischen und ayurvedischen Küche Anwendung. Ghee ist sehr gut verdaulich und soll harmonisierende Eigenschaften haben.

    Ghee eignet sich sehr gut für die Hautpflege, da es dem menschlichen Hautfett sehr ähnlich ist. Es ist super geeignet für empfindliche Haut. Es wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Da es sehr feuchtigkeitsspendend ist, wirkt es gut trockenen und rauen Hautstellen entgegen.

    Bezugsquellen:
    Ghee findest du im Bioladen oder online z.B. hier. Wenn du Ghee selber machen willst, findest du hier eine tolle Anleitung. Lakshmi bietet tolle ayurvedische Naturkosmetik in demeter-Qualität an und verwendet für viele Produkte Ghee. Sehr zu empfehlen!

    Hier kannst du noch mehr erfahren:
    Lebenswert Leben

    Warum du niemals Margarine verwenden solltest
    Margarine ist ein hoch industrialisiertes, also verarbeitetes Produkt. Es besteht zwar mitunter aus pflanzlichen Ölen, diesen werden aber noch viele andere Stoffe, wie Emulgatoren, Aromen, Säuerungsmittel, Salz, Betacarotin und Vitamine künstlich zugesetzt. Damit aus dieser Flüssigkeit ein streichfähiges Endprodukt wird, wird dies mittels eines chemischen Prozesses gehärtet. Es ist also alles andere als ein Naturprodukt. Bei der Härtung entstehen die sehr schädlichen Transfettsäuren, die das schädliche Cholesterin erhöhen und somit auch das Risiko an Herzkrankheiten, Schlaganfall, etc. zu erkranken.

    Fazit
    Das sind die Fette, die du in deiner Küche benötigst. Und wie du siehst gibt es jede Menge viel bessere und gesündere Alternativen zu Margarine, die kannst du also getrost verbannen. Oben genannte Öle sind reine Naturprodukte und werden oftmals auch in “rohköstlicher” Qualität angeboten – besser geht es nicht. Sie sind gesund und punkten auch in anderen Bereichen, wie z.B. bei der Körperpflege.

    Also: Ölwechsel für deinen Körper! 😉

    Welche Öle verwendest du hauptsächlich zur Hautpflege und in der Küche?

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    Greenas Low-Carb bzw. Ketose-Frühstücks-Shake


    Ketose-Frühstücks-Shake

    Passend für meine derzeitige kohlenhydrat- bzw. zuckerreduzierte “Low Carb High Fat-Ernährung” (auch LCHF abgekürzt), möchte ich dir das Rezept meines aktuellen Lieblings-Frühstücks-Shakes mit auf den Weg geben. Den kompletten Hintergrund zu Low Carb, Zucker, Paleo, Ketose, etc. findest du in folgendem Artikel:

    Du willst gesünder, schöner und glücklicher sein? Versuch’s mal mit Ketose!

    Um möglichst wenig Kohlenhydrate zu mir zu nehmen, mache ich mir zur Zeit einen Shake, der für diese Form der Ernährung bestens geeignet ist. Der grüne Smoothie enthält mir momentan zu viel Obst, also zu viele Kohlenhydrate, zu viel Zucker. Nach ein paar Tagen “Low Carb” war mir auch der Geschmack einfach zu süß.

    Den Shake mache ich mit Beeren, die – im Gegensatz zu anderen Früchten – vergleichsweise wenig Kohlenhydrate/Zucker enthalten. Er enthält viele gute Fette und insbesondere gesunde gesättigte Fettsäuren. Besonders das Kokosöl ist gut für den Fettstoffwechsel, weil es vom Körper direkt in Energie umgewandelt werden kann und verwertet wird.

    Rohkostqualität soll der Shake natürlich auch haben. Zudem ist er geeignet für die Paleoernährung und entspricht mit seinen Inhaltsstoffen auch einem Lubrikator (Shake für die Zellsättigung), den der Erfinder Christian Opitz für die Befreite Ernährung vorgesehen hat.

    Das Rezept meines Low-Carb-High-Fat-Shakes:

    1-2 Esslöffel Bio-Kokosöl nativ (z.B. in guter Qualität von Dr. Goerg

    1-2 Esslöffel Rohmilchbutter (gibt es z.B. hier: Feiner Käse Hemmen oder bei Schätze aus Österreich; alternativ geht aber auch normale Bio- oder demeter-Butter)

    1-2 rohe Bio- oder demeter-Eier (enthalten total viele Vitamine, wirken als Emulgator und verbinden die fettige und die wässrige Komponente). Wenn du keine Eier verwenden möchtest, kannst du auch 1 TL Chiasamen nehmen.

    1 Esslöffel Bio-Hanfsamen geschält (enthält gute Omega-Fettsäuren)

    100-200 g Bio-Himbeeren/-Heidelbeeren oder andere Beeren, evtl. tiefgefroren

    100-200 ml frisches, klares, evtl. gefiltertes Wasser

    Zum Verfeinern und “Verbessern” kannst du folgendes hinzugeben:

    evtl. eine halbe Bio-Banane (für etwas mehr Süße. Hat jedoch viele Kohlenhydrate!)

    eine halbe Bio-Avocado (für noch mehr gute Fette!)

    1 TL Acai-Pulver in Rohkostqualität (z.B. von Keimling) oder von Naturya

    etwas Kurkuma

    eine Prise Himalaya-Salz (zum Abrunden)

    Gersten- oder Weizengraspulver (für’s Chlorophyll. Gibt’s inzwischen auch im gut sortierten Bioladen)

    Dann alles zusammen in den Mixer geben und schön cremig mixen. Der Shake schmeckt super lecker, creamy, nicht zu süß und er sättigt aufgrund des Fettes langanhaltend!

    Ich trinke meinen Shake nicht gleich morgens nach dem Aufstehen. Es ist gut, wenn man erst isst, wenn wirklich Hunger einsetzt. Erst dann macht Nahrungsaufnahme Sinn, ist der Körper darauf vorbereitet und zeigt, dass er gerne etwas in den Magen hätte. 🙂

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