Back to the roots! Gesundheit durch natürliches Denken


natürliches Denken

Die Natur gibt uns alles, was wir zum Leben benötigen. Leider ist das den meisten Menschen nicht mehr bewusst. Sie haben vergessen, woher sie kommen, denn der Abstand zur Natur wird von Generation zu Generation größer. Es fehlt ihnen das Vertrauen in die Natur und der Bezug dazu.

Naturvölker z.B. empfinden sich als Teil der Natur und achten deshalb darauf, diese zu bewahren. So auch unsere Vorfahren. Sie hatten eine mythische und enge Beziehung zur Natur und zu allem was sie umgab. So war ihre Umwelt automatisch voller magischer und geheimnisvoller Kräfte.

Der jahrhundertelange Verfall dieser Spiritualität hat uns so weit gebracht, dass wir vergessen haben, wo unsere Wurzeln liegen. In der zivilisierten Welt ist Achtung und Respekt gegenüber der Natur und Umwelt – wenn überhaupt – nur noch schwach ausgeprägt. Die Gleichgültigkeit gegenüber Natur und Umwelt nimmt heute stetig zu. Jüngere Generationen wissen immer weniger über die Natur und die darin vorkommenden Zusammenhänge.

Durch die Industrialisierung und die dadurch bedingte materialistische Sichtweise ist unser Leben heute geprägt von Wissenschaft, Technik und Sicherheit. Die Verantwortung für sich selbst, das eigene Handeln, wurde schon lange abgegeben. Vertraut wird nicht mehr sich selbst oder der Natur, sondern auf Statistiken und Meinungen anderer, insbesondere auf die der Medien oder von Autoritätspersonen wie Politiker, Ärzte oder Lehrer.

Bei den meisten Krankheiten wäre vielen Menschen schon geholfen, sie würden wieder mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen. Elementar und der einzig dauerhaft funktionierende Weg ist hier der Bezug zur Natur. Wir können nichts dafür, dass uns dieser Bezug fehlt, denn er wird uns in der zivilisierten Welt abtrainiert. Das zieht letztendlich eine weltweite Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts nach sich. So lange der Mensch sich gedanklich außerhalb der Natur sieht, solange ist die Umwelt dem egoistischen Verhalten des Menschen ausgesetzt.

Alle in der Natur vorkommenden Prozesse sind aufeinander abgestimmt und durch unseren heutigen Lebensstil geraten diese immer stärker durcheinander. Das Ökosystem wird krank und die Menschen werden es auch.

Gesundung durch die Natur
Doch dem können wir auch entgegenwirken, indem wir den Bezug zur Natur wieder herstellen.

Helfen kann dabei z.B. der „Paleo-Gedanke”: was hätten die Steinzeitmenschen getan? Was haben unsere Vorfahren anders gemacht?

Darüber nachzudenken, woher wir kommen und wie wir viele Jahrtausende gelebt haben, hilft uns dabei, den richtigen Weg zu erkennen, der Natur und unseren Wurzeln wieder näher zu kommen. Wir sind ein Teil der Natur, die Wahrheit liegt in uns!

Diesen Weg dann letztendlich zu beschreiten bedeutet Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sich eigene Gedanken zu machen und sich nicht auf die Meinungen und Ansichten anderer zu verlassen. Wir lernen dadurch, dass uns die Natur im Prinzip alles gibt, was wir zum Leben brauchen und dass das wiederum gar nicht viel ist. Dadurch können wir Ängste abbauen und die heute typischen und allgegenwärtigen Sicherheitsgedanken über Bord werfen.

Mit einer naturnahen Verhaltensweise tun wir nicht nur unserem Körper etwas Gutes, sondern auch der Natur. Wer für sich selbst nur das Beste will, geht entsprechend auch mit seinen Mitmenschen, den Tieren, der Natur und Umwelt um. Wenn wir alles dafür tun, gesund zu bleiben, helfen wir automatisch auch der Natur, gesund zu bleiben.

Die ganze Erde mit allen Lebewesen und Pflanzen verfügt über starke Selbstheilungskräfte. Die Natur ist perfekt und immer danach bestrebt, besser zu werden, Wunden zu heilen, Fehler zu korrigieren. Kaum einer hat noch Vertrauen in die Selbstheilungskräfte. Aber auch, weil durch den Lebensstil in der zivilisierten Welt die Selbstheilungskräfte schwinden.

Doch wie können wir wieder einen besseren Bezug zur Natur aufbauen und gleichzeitig damit auch unsere Abwehrkräfte stärken?

Naturnah ernähren
Das was wir unserem Körper täglich zuführen wird leider immer noch viel zu oft unterschätzt. Doch genau das, mit dem wir unseren Körper nähren, hat eine enorme Bedeutung für unsere Gesundheit, für die lebenserhaltenden körperlichen Prozesse.

Wichtig ist darüber nachzudenken, welche Nahrung Mutter Erde für uns als Lebewesen vorgesehen hat. So orientiert sich z.B. die Paleo-Ernährung an der Ernährungsweise, die seit Jahrmillionen von den Menschen praktiziert wird und auf die unser Körper programmiert ist. Sie ist naturnah, unverfälscht und gibt dem Körper, was er benötigt um einwandfrei funktionieren zu können.

Körperliche und seelische (Zivilisations-)Krankheiten oder Allergien können vermieden oder geheilt werden.

Außerdem lernen wir dadurch unseren Körper kennen und unsere körperlichen Bedürfnisse besser zu spüren.

Naturnah bewegen
Unser ganzer Körper funktioniert besser, wenn wir uns bewegen. Wir regen dadurch Prozesse bzw. den Stoffwechsel an und stärken dadurch – vor allem – das kardiovaskuläre System, Herz und Kreislauf.

Die durch die Nahrung zugeführten Nährstoffe gelangen besser in unsere Zellen, damit unser Körper einwandfrei funktionieren kann. Dabei reicht schon leichte Bewegung aus.

Auch hier können wir uns an unseren Vorfahren der Steinzeit orientieren. Sie waren sicher sehr aktiv, wenn es um Nahrungssuche ging. Hochleistungssport haben sie aber bestimmt nicht betrieben.

Geerdet sein
Sie hatten direkten Kontakt zur Erde. Durch das Tragen von Schuhen mit Plastik- oder Gummisohlen leidet nicht nur unsere Körperhaltung, wir werden auch von der Erde getrennt. Dabei ist die elektrische Energie der Erde wichtig für unser Wohlbefinden.

Wenn wir Barfuß laufen (oder in Barfußschuhen), im Garten arbeiten, in einem See baden oder uns auf andere Art und Weise in der Natur aufhalten und mit ihr in Kontakt kommen, sind wir stets “geerdet” und somit entspannter und ausgeglichener – gesünder.

Frische Luft
Am besten ist Bewegung natürlich an der frischen Luft. Wir halten uns heute meist in geschlossenen Räumen auf in denen Luft oft Sauerstoffarm und möglicherweise schadstoffbelastet ist. Besonders für Menschen, die in Städten leben, in denen die Schadstoffbelastung noch höher ist, als auf dem Land, ist es wichtig, regelmäßig in die Natur zu gehen und darauf zu achten, wirklich frische, sauerstoffreiche Luft zu tanken.

Waldbaden
Forscher haben herausgefunden, dass sich der Aufenthalt im Wald am besten auf unsere Gesundheit auswirkt. Hier ist die Luft am besten und sauerstoffreichsten, die Geräusche wie Vogelgezwitscher, das Rascheln der Blätter, plätschernde Bäche wirken beruhigend, die vielfältigen Gerüche entspannend und aktivierend. Die Ruhe und Gelassenheit, die ein Wald ausstrahlt, bewirken dasselbe für unsere Stimmung.

“Waldbaden” ist in Japan bereits eine anerkannte Therapieform. Forscher haben herausgefunden, dass von Pflanzen gebildete Abwehrstoffe, die sich in besonders hoher Konzentration in der Waldluft befinden und die wir somit einatmen, eine sehr positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben.

Ohne Sonne kein Leben
Alle Lebewesen und Pflanzen würden ohne Sonne nicht existieren. Wir sind abhängig davon und sie hat mehr positiven Einfluss auf unsere Gesundheit als wir denken.

Leider verwehren sich viele Menschen der Sonne, denn die Schreckensmeldungen der Medien von Hautkrebs über Augenkrankheiten, Sonnenbrand, Kreislaufbeschwerden, etc. verbreiten viel Angst – kaum einer geht mehr ohne Sonnenbrille und Sonnencreme aus dem Haus. Menschen haben Jahrmillionen ohne diese beiden Utensilien gelebt – und waren gesünder.

Die Sonne gibt uns Energie und regt mehr Prozesse in unserem Körper an, als wir uns vorstellen können. Treffen Sonnenstrahlen auf unsere Haut, bilden wir das für unsere Gesundheit und unser Immunsystem elementar wichtige Schlüsselhormon Vitamin D (in unseren Breitengraden zumindest im Sommerhalbjahr, wenn die dafür relevante UVB-Strahlung dafür ausreichend Intensität hat).

Sonnen wir uns, bilden wir außerdem das Glückshormon Serotonin, was uns zu guter Laune verhilft.

Zudem ahnt kaum einer, welch große Rolle der Sonnenuntergang bzw. Sonnenaufgang für einen geregelten Hormonhaushalt spielt und wie wichtig die Schlafphase bei vollständiger Dunkelheit dafür ist.

Einfach einfacher leben
Ein naturnaher Lebensstil macht uns nicht nur gesünder und glücklicher, er macht unser Leben auch einfacher und unkomplizierter. Das zieht sich in alle Lebensbereiche hinein. Es lebt sich automatisch unbeschwerter, unbesorgter, stress- und angstfreier und sogar kostengünstiger.

Man wird gelassener, die Intuition verbessert sich und wir finden leichter den Weg in die Entspannung und einen genussvollen Lebensstil voller Lebensfreude. Mit dieser positiven Energie können wir auch andere anstecken und sie wiederum davon überzeugen, ebenfalls ein – für Mensch und Umwelt – gesünderes Leben zu führen.

Denn nach den Prinzipien des Paleo-Lifestyles zu leben bewirkt, dass wir mehr über uns und die Umwelt nachdenken. Wer danach lebt, spürt, zu was unser Körper fähig ist, was wir selbst für uns Gutes tun können, welche wunderbaren Hilfsmittel Mutter Erde uns bereit legt. Man bekommt Vertrauen in den eigenen Körper, Vertrauen in die Natur. Das tut gut, schafft Zuversicht und wirkt befreiend.

Wichtig ist, ohne Scheuklappen durch das Leben zu gehen, sich auf Neues einzulassen, zu interessieren, zu hinterfragen und zu informieren, festgefahrene Gedankenstrukturen zu überdenken und herauszufinden, was einem persönlich gut tut.

Auf geht’s! Es ist Zeit, die eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und dadurch gleichzeitig die Welt zu einer Besseren zu machen.

Bei welchem Erlebnis wurde dir besonders bewusst, dass den Menschen heute der Bezug zur Natur fehlt?

Wie hat dir mehr Bezug zur Natur geholfen?

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Über Harley D. Bieder

Ich (Rufname: Harley) stehe mit Feuer und Flamme für Harley Davidson, es ist mein Leben, ich könnte am allerliebsten den ganzen Tag – und das jeden Tag im Jahr – auf meiner Ultra durch die Weltgeschichte ballern, das ist so geil! Es fallen einfach alle Sorgen von mir ab, es macht frei, ist aufregend und entspannend zugleich. Der frische Wind um die Nase, die vielen Düfte, herrliche Eindrücke der Natur und unvergessliche Erlebnisse mit Freunden. Seit ich 16 bin, fahre ich Motorrad. Angefangen hat alles, wie zu DDR-Zeiten üblich, mit S50, dann S51 Enduro, (ständig war der Auspuff geklaut), 150er MZ, 250er ETZ (Mann war ich stolz), na und so zwischendurch auch mal einen SR2. Mit Kumpels ständig an den Karren rumgefummelt, egal ob Simson, MZ, AWO oder Jawa, es ging ja mit ein bissi Geschick alles selber zu machen. Und der Rest ging dann mit Beziehungen ;) Nach der Wende war mein erstes West-Mopped eine 14hunderter Intruder, von der ich mich aber recht bald wieder trennte, da ich endlich mein Traum-Mopped entdeckte: die Ultra von Harley! Schon als Stift hatte ich 2 Modelle in meinem Zimmer stehen, die mir meine Oma aus dem Westen mitgebracht hatte, vielleicht habe ich mich dort schon unterbewusst in dies dicke “Boot” verliebt? Naja so kam ich also zu meiner ersten Ultra Classic Electra Glide in schwarz, gesehen – Liebe auf den ersten Blick – gekauft! Und zwar noch in der alten Niederlassung beim alten Steuernagel. Ein cooler Typ – Gott hab ihn seelig. Seit dem fahre ich Ultra und werde es wohl immer tun, das ist mein Typ Bike, wie drauf geboren, das passt wie Arsch uffn Eimer. Meine 2. “Dicke” war das Sondermodell zum 100jährigen Jubiläum von Harley in schwarz silber. So und meine 3. Ultra ist die aktuelle “Dicke” natürlich in schwarz. Eine Harley kann bei mir halt jede Farbe haben, Hauptsache sie ist schwarz. grins Kilometerleistung im Durchschnitt so zwischen 10.000 und 12.000 km, man muss auch mal zwischendurch was anderes tun. Leider! Ich fahre sehr gern mit meiner Eike einfach nur mal so zu zweit, unserem Chapter und unseren Freunden durch die ganze Welt. So war ich schon in fremden Ländern wie USA, Mallorca, Luxemburg, Belgien, Österreich, Tschechien und in vielen Ecken unseres sehr schönen Deutschlandes. Es ist einfach herrlich und macht enorm viel Freude mit unserer duften Truppe im Chapter unterwegs zu sein. Wir haben jedes Jahr viele gemeinsame Ausfahrten zu spannenden Zielen, treffen befreundete Chapter, lernen immer wieder interessante Menschen, haben coole Partys und leben unser Ziel: Freude am Fahren. Freude bereitet mir auch neben meinen Aufgaben als Secretary, ganz besonders das Absichern und Blocken bei unseren Ausfahrten. Ich freue mich auf die kommenden Mopped-Saisons, die vielen gemeinsamen Erlebnisse mit unseren Freunden, befreundeten Chaptern und die spannende Abenteuer, das Neue, das Unentdeckte und Unbekannte. In diesem Sinne: Harleyluja!
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