Wie sich Ernährung auf Gebiss und Gesichtsform auswirkt


Zahnprobleme

Zahnprobleme nehmen seit Beginn des Industriezeitalters stetig zu.

Dazu gehört vorwiegend Karies und (der dadurch bedingte) Zahnverlust, sowie Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Parodontose und Wurzelentzündungen oder -beschädigungen (einhergehend mit einem allgemeinen Ansteigen körperlicher entzündlicher Prozesse).

Aber auch die Zahnstellung verändert sich.

Kiefermissbildungen und ungleichmäßige Kieferbögen (und Gesichtsformen) treten immer häufiger auf. Fast jeder hat schon – aufgrund von „Platzmangel“ im Gebiss – einen Zahn gezogen bekommen und bei wenigen sind noch alle Weisheitszähne vorhanden.

Normal und von der Natur gewollt ist das nicht. Wildtiere und Urvölker, die sich naturnah ernähren, haben diese Beschwerden nahezu gar nicht.

Wie so oft gilt auch hier: die falsche Ernährung ist Schuld – nicht zwangsläufig unsere Gene oder die Zahnpflege.

We are all designed to be beautiful! (Christine Cronau)

Der Kauapparat – Werkzeug und Kommunikationsmittel

Der Kauapparat des Menschen besteht – neben den Zähnen – aus dem Ober- und Unterkiefer und dazugehörigem Kiefergelenk, dem Gaumen samt der Zunge, der Speicheldrüse sowie der Kaumuskulatur.

Leider wird diesem komplexen Konstrukt im Alltag des modernen Menschen immer weniger Aufmerksamkeit zuteil. Um gesundheitliche Probleme bereits im Vorfeld abwenden zu können, ist es wichtig zu wissen, wie sich die tägliche Ernährung auf den Kauapparat auswirkt.

Der Kauapparat aus Evolutionssicht

Das menschliche Gebiss ist das Ergebnis eines langen evolutionären Prozesses, der sich anhand der unterschiedlichen Zahntypen, die sich bis heute identifizieren lassen, erkennen lässt.

Im Laufe der Entwicklung zum Allesfresser passten sich die Zähne des Menschen der zur Verfügung stehenden Nahrung an, sodass sich heute neben den großen und kleinen Mahlzähnen (Molaren), auch Schneidezähne und Eckzähne im Gebiss finden. Während die Schneidezähne für das Abtrennen von Nahrungsstücken verantwortlich sind, die mithilfe der Molaren sowie der kräftigen Kaumuskulatur zerkleinert werden, stellen die Eckzähne evolutionstechnische Rudimente dar, denn genau genommen handelt es sich um die Überbleibsel von Reißzähnen. Diese erfüllen heute nicht mehr ihren ursprünglichen Zweck, sondern fungieren ebenfalls als Schneidezähne.

Der Kauapparat dient hauptsächlich dem Zerkleinern von Nahrung aller Art, sodass die darin enthaltenen Nährstoffe im Magen-Darm-Trakt leichter extrahiert werden können, weshalb die Gesunderhaltung unbedingt erforderlich ist.

Auch hinsichtlich Aussprache bestimmter Laute haben die Zähne bzw. ein vollständiges Gebiss einen hohen Stellenwert. Es ist Kommunikationsmittel. Außerdem sind intakte Zähne ein gesellschaftlicher Indikator für Gesundheit und spielen in Sachen Schönheit eine große Rolle.

Forschung in Zahngesundheit und Ernährung
Anfang der 1930er begann der Zahnarzt Weston A. Price aus Cleveland eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen.

Er reiste zu isolierten Völkern, um die Gesundheit dieser von der westlichen Zivilisation unberührten Kulturen zu studieren und wollte herausfinden, welche Faktoren für die Gesundheit der Zähne verantwortlich sind.

Dazu besuchte er einsame Dörfer in der Schweiz, Inselbewohner in Schottland, Völker in Nord- und Südamerika, Südseeinsulaner, Eskimos, kanadische Indianer, afrikanische Stämme, Aboriginies und Maori.

Alle genannten „Gruppen“, die er besuchte, hatten schöne, gerade und gesunde Zähne.

Außerdem fand er heraus, dass sie auch sonst körperlich und psychisch gesund waren, zufrieden und glücklich wirkten und eine positive Einstellung zum Leben hatten.

Letztendlich kam er zu dem Ergebnis, dass Zahnfäule und verformte Zahnbögen (der Grund für schiefe Zähne) aber auch Merkmale wie zusammengedrängte Augen, Unter- und Überbiss, abstehende Ohren, stark herausstehende Backen und zu schmale Gesichter das Ergebnis von Nährstoffmangel sind.

Er fand heraus, dass die Gruppen im Vergleich zur amerikanischen Ernährungsweise damals etwa viermal mehr wasserlösliche Vitamine, Kalzium und andere Mineralien, und mindestens zehnmal mehr fettlösliche Vitamine aufnahmen. Die fettlöslichen Vitamine kamen aus tierischen Produkten, wie Butter, (Fisch-)Eiern, Schalentieren, Organen und tierischen Fetten – alles cholesterinreiche Lebensmittel, die als ungesund gelten.

Dr. Price entdeckte, dass die fettlöslichen Vitamine A und D (Sonne!) elementar wichtig für die Mineralabsorption und Proteinverwertung sind. Außerdem fand er das fettlösliche Vitamin K2, das in Fisch, Schalentieren, Organen und Weidebutter vorkommt. Alle traditionell lebenden Gruppen hatten eine Vitamin K2-Quelle in ihrer Nahrung.

Er fand heraus, dass die Gruppen wussten, wie wichtig die richtige Nährstoffversorgung vor (und während) der Schwangerschaft für beide Elternteile war. So hatten tierische Produkte (viele Mineralien, Fett und fettlösliche Vitamine) in dieser Phase einen besonders hohen Stellenwert.

Dr. Price schrieb ein Buch über seine Forschungen, das bemerkenswerte Photographien von attraktiven, gesunden, “primitiven” Menschen zeigt und den physikalischen Verfall aufzeigt, den Kulturen erleben, die ihre traditionelle Ernährung zu Gunsten von modernen Fertigprodukten aufgaben.

So zeigt er z.B. den Unterschied in der Gesichtsstruktur zwischen sich traditionell ernährenden Menschen (breite, attraktive Gesichter mit genügend Platz für die Kieferbögen, schöne Zähne und Zahnstellung, …) und solchen, deren Eltern eine “zivilisierte” Ernährungsweise von denaturierten und verarbeiteten Nahrungsmitteln übernommen haben (schmale Gesichter, zusammengedrängte, schiefe Zähne, schlechte Abwehrkräfte, …).

Wie die Ernährung den Kauapparat beeinflusst
Um die Funktionalität des Kauapparats langfristig aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, dass

all seine Bestandteile in ausreichendem Maße belastet, jedoch nicht überlastet werden. Damit die Kaumuskulatur ihrer Zweckbestimmung entsprechend gefordert wird, ist es unabdingbar rohe Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Im Umkehrschluss verursacht stark verarbeitete und möglicherweise ausschließlich gekochte Nahrung, dass sich die Kaumuskulatur partiell zurückbildet (fehlender Kaudruck). Dadurch kann es zur Lockerung einzelner Zähne aus dem Zahnbett kommen. Dies wiederum führt im schlimmsten Fall zu Fehlstellungen des Kiefers, die Knorpelschäden im Gelenk oder Verspannungen der Kiefermuskulatur auslösen können.
Fehlbelastungen vermieden werden oder diesen entgegengewirkt wird. Hierzu gehören z.B. Daumenlutschen, falsche Körperhaltung, Knirschen, etc.
auf eine ursprüngliche, natürliche und nährstoffreiche Ernährung geachtet wird, da sie entzündliche Prozesse reduziert, genügend Nähr- und Mineralstoffe (Basis für gutes Wachstum, Zahnremineralisierung und gute Abwehrkräfte) enthält, keinen Nährboden für zuckerliebende Kariesbakterien bietet und somit für ein basisches Milieu im Körper bzw. Mundraum sorgt.
Alles hängt mit allem zusammen! 🙂

Ernährungsempfehlungen von Weston A. Price
Weston A. Price empfiehlt, sich an der Ernährung der isolierten Völker, die er kennen lernen durfte, zu orientieren (die der Paleo-Ernährung sehr ähnlich ist). Seine Empfehlungen lauten:

Unverarbeitete Lebensmittel verwenden
Obst und Gemüse frisch und roh oder leicht in Butter gedünstet, vorzugsweise biologisch oder biodynamisch erzeugt
Fleisch und Organe von grasfressenden Tieren aus Freilandhaltung oder aus Wildfang
Milchprodukte mit hohem Fettgehalt, vorzugsweise in Rohmilch-Qualität
Viele tierische Fette verwenden (Rinderfett, Schmalz, Butter, …)
Nur kaltgespresste Pflanzenöle verwenden (Kokosöl, Olivenöl, …)
Lebertran
Körner, Hülsenfrüchte oder Nüsse nur eingeweicht oder angekeimt essen (hemmt die „Antinährstoffe“)
Fermentiertes: Obst, Gemüse, Getränke, Würzmittel
(Fisch-)Eier
Insekten
Fleischbrühen aus Knochen
Gefiltertes Wasser
Unraffiniertes Salz
Kräuter und Gewürze, am besten frisch und roh
Natürliche Süßmittel verwenden: Honig (naturbelassen), Ahornsirup, Dattelzucker.
Unerhitzter Wein und Bier in Maßen sind ok

Weitere Empfehlungen
Hauptsächlich rohe Lebensmittel
Nur wenig Salz
Kochen nur in Edelstahl, Gusseisen, Glas, Emaille
Keine Mikrowellen verwenden
Aluminium vermeiden
Flouridfreie Zahncreme
keine Amalgamfüllungen
Genügend Schlaf in der Nacht
Bewegung
Natürliches Licht, Sonne tanken
Postiv Denken
Vergeben

Diese Lebensmittel sollten vermieden werden:
Industriell verarbeitete Pflanzenöle (z.B. Soja-, Mais-, Distel-, Rapsöl, etc.)
Stark erhitzte Öle/Fette
Gehärtete Fette
Lebensmittel aus Konserven/Dosen
Gespritzte Lebensmittel
Genmanipulierte Lebensmittel
Raffinierte Süßmittel (weisser Zucker, Maissirup, Fruchtzucker, …) in jeglicher Form
Getreideprodukte
Pasteurisierte, homogenisierte, entrahmte oder fettreduzierte Milch(produkte)
Eiweisspulver
Künstliche Vitamine
Zusatzstoffe
Farbstoffe
Medikamente
Hoch verarbeitete Fertigmahlzeiten
Zu viele Nüsse und Samen (keinesfalls ranzig)
Koffeinhaltige Getränke
Zigaretten
Spirituosen

Zähne und Kiefer sind unser ganzes Leben lang vielen unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt und sicher können wir nicht alles kontrollieren oder beherrschen. Wichtig ist zu wissen, welche Auswirkungen die richtige Ernährung auch hier hat und wie wichtig es aber auch ist, dass der richtige Grundstein schon in der Schwangerschaft oder im Kindesalter gelegt wird. Mich haben die Forschungen von Weston A. Price total fasziniert – vor allem, wenn es um Kiefergröße, Zahnstellung und Gesichtsform geht. Dass eine ungesunde Ernährung Karies verursacht, wissen wir ja eigentlich alle. 🙂

Meine persönlichen Tipps/Empfehlungen:

Ich verwende zur Zahnpflege abwechselnd entweder Dr. Bronner Magic Soap Pfefferminze, Birkenzucker (Xylit), diese Zahncreme (mit effektiven Mikroorganismen; Favorit!), natives Kokosöl oder manchmal auch die Aleppo-Seife.

Weiterführende Links zum Thema:

Informationen um den Kauapparat und Schädigung
Informationen um zahngesundheitliche Probleme (insbesondere Parodontose)
Einfluss von Schädigung des Kauapparats auf weitere körperliche Beschwerden
Weston A. Price Foundation

Buchempfehlung:

Nutrition and Physical Degeneration: A Comparison of Primitive and Modern Diets and Their Effects

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Über Harley D. Bieder

Ich (Rufname: Harley) stehe mit Feuer und Flamme für Harley Davidson, es ist mein Leben, ich könnte am allerliebsten den ganzen Tag – und das jeden Tag im Jahr – auf meiner Ultra durch die Weltgeschichte ballern, das ist so geil! Es fallen einfach alle Sorgen von mir ab, es macht frei, ist aufregend und entspannend zugleich. Der frische Wind um die Nase, die vielen Düfte, herrliche Eindrücke der Natur und unvergessliche Erlebnisse mit Freunden. Seit ich 16 bin, fahre ich Motorrad. Angefangen hat alles, wie zu DDR-Zeiten üblich, mit S50, dann S51 Enduro, (ständig war der Auspuff geklaut), 150er MZ, 250er ETZ (Mann war ich stolz), na und so zwischendurch auch mal einen SR2. Mit Kumpels ständig an den Karren rumgefummelt, egal ob Simson, MZ, AWO oder Jawa, es ging ja mit ein bissi Geschick alles selber zu machen. Und der Rest ging dann mit Beziehungen ;) Nach der Wende war mein erstes West-Mopped eine 14hunderter Intruder, von der ich mich aber recht bald wieder trennte, da ich endlich mein Traum-Mopped entdeckte: die Ultra von Harley! Schon als Stift hatte ich 2 Modelle in meinem Zimmer stehen, die mir meine Oma aus dem Westen mitgebracht hatte, vielleicht habe ich mich dort schon unterbewusst in dies dicke “Boot” verliebt? Naja so kam ich also zu meiner ersten Ultra Classic Electra Glide in schwarz, gesehen – Liebe auf den ersten Blick – gekauft! Und zwar noch in der alten Niederlassung beim alten Steuernagel. Ein cooler Typ – Gott hab ihn seelig. Seit dem fahre ich Ultra und werde es wohl immer tun, das ist mein Typ Bike, wie drauf geboren, das passt wie Arsch uffn Eimer. Meine 2. “Dicke” war das Sondermodell zum 100jährigen Jubiläum von Harley in schwarz silber. So und meine 3. Ultra ist die aktuelle “Dicke” natürlich in schwarz. Eine Harley kann bei mir halt jede Farbe haben, Hauptsache sie ist schwarz. grins Kilometerleistung im Durchschnitt so zwischen 10.000 und 12.000 km, man muss auch mal zwischendurch was anderes tun. Leider! Ich fahre sehr gern mit meiner Eike einfach nur mal so zu zweit, unserem Chapter und unseren Freunden durch die ganze Welt. So war ich schon in fremden Ländern wie USA, Mallorca, Luxemburg, Belgien, Österreich, Tschechien und in vielen Ecken unseres sehr schönen Deutschlandes. Es ist einfach herrlich und macht enorm viel Freude mit unserer duften Truppe im Chapter unterwegs zu sein. Wir haben jedes Jahr viele gemeinsame Ausfahrten zu spannenden Zielen, treffen befreundete Chapter, lernen immer wieder interessante Menschen, haben coole Partys und leben unser Ziel: Freude am Fahren. Freude bereitet mir auch neben meinen Aufgaben als Secretary, ganz besonders das Absichern und Blocken bei unseren Ausfahrten. Ich freue mich auf die kommenden Mopped-Saisons, die vielen gemeinsamen Erlebnisse mit unseren Freunden, befreundeten Chaptern und die spannende Abenteuer, das Neue, das Unentdeckte und Unbekannte. In diesem Sinne: Harleyluja!
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2 Antworten zu Wie sich Ernährung auf Gebiss und Gesichtsform auswirkt

  1. rositha13 schreibt:

    Hat dies auf Gesundheitsmanufaktur rebloggt.

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  2. modestlove schreibt:

    Schwarzkümmeläöl
    Ich hatte auch jahrelang mit Zahnproblemen, insbesondere Paradentose und Zahnfleischbluten, zu kämpfen und habe mich durch etliche “Wundermittel” und Zahnärzte gekämpft ohne viel Erfolg. Dazu kommt das mein Mann und Ich begeisterte Anhänger der Rohkost-Diät sind, die zwar sehr gut für unsere Gesundheit ist, leider aber auch nicht gerade förderlich für unsere Zahnfauna. Erschwerend, und das gebe ich auch gerne zu, kam natürlich auch noch mein Hang zum Naschen von “Süßigkeiten” wie Datteln oder Litschis hin, die zwar frisch, lecker und auch gesund sind, aber doch zwischen den Zähnen hängen bleiben. Auf jeden Fall kämpfte ich jahrelang mit Problemen. Eventuell aber empfahl ein Freund mir doch einmal Schwarzkümmelöl anzusehen. Ich googelte und fand eine Studie zu dem Thema (- http://www.parodontcreme.de/files/upload/studie.pdf -) und began erst Schwarzkümmel in Ölform und später auch in Samenform zu konsumieren. Obwohl es nicht bei allen Problemen geholfen hat, geht es meinem Zahnfleisch heute viel besser. Kann das eigentlich nur jedem empfehlen.

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