Kategorie: Gesundheit & Ernährung

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  • Wie der Zustand der Verdauung unser Wohlbefinden beeinflusst

    Wie der Zustand der Verdauung unser Wohlbefinden beeinflusst


    Wohlbefinden

    Heute möchte ich dir von einer ganz persönlichen Erfahrung berichten. Ehrlich gesagt fällt mir das nicht ganz so leicht, denn es ist mein erster persönlicher Erfahrungsbericht über Dinge, die man nicht unbedingt jedem erzählen würde. Aber meine Hoffnung ist einfach, dass ich dich ein wenig inspirieren kann.

    Auf den Körper hören lernen

    Ich spüre immer mehr, wie sehr mein Wohlbefinden, meine Glücksgefühle, mein Schlaf, meine Vitalität und vieles mehr, von dem Zustand meines Darmes bzw. meiner Verdauung abhängt. Dies wird natürlich maßgeblich durch die Dinge, die ich esse oder trinke, beeinflusst. Überhaupt nehme ich stetig besser wahr, was mein Körper will und braucht und was ihm nicht so gut tut. Wenn man auf seinen Körper achtet und für sich selbst nur das Beste will, versteht man sich immer besser mit ihm und lernt ihn immer besser kennen.

    Wahrscheinlich musst du bei den folgenden Sätzen schmunzeln. Aber die heutige Nacht hat es mal wieder ganz deutlich gezeigt…

    Innere Unruhe – im wahrsten Sinne des Wortes

    Heute habe ich sehr “leicht” und unruhig geschlafen, also nicht sehr tief. Auf die aktuelle Hitzewelle in Deutschland kann ich es nicht schieben, da ich die letzten Nächte gut geschlafen habe und die Bedingungen nicht anders waren. Außer die der Ernährung. Mitten in der Nacht bin ich aufgewacht, war unruhig, habe geschwitzt, war ängstlich, aufgeregt, nervös, aufgewühlt und konnte für längere Zeit nicht mehr einschlafen. Sicher habe ich was Blödes geträumt. Das tue ich aber des Öfteren (wie jeder andere auch) und wache daran auf, aber normalerweise schlafe ich gleich wieder ein. Manchmal ist diese Situation einfach “traumatischer” als sonst. Jedenfalls merkte ich nach dem Aufwachen, dass es in mir gearbeitet, rumort und gerumpelt hat. Da war mir mal wieder klar: ich war innerlich unruhig und aufgewühlt, weil es in meinem Körper, in meinem Darm unruhig war. Inzwischen weiß ich, dass sich das negativ auf meine psychische Verfassung und meinen Schlaf auswirkt.

    Kein Zucker – keine Blähungen

    Die oben genannten Probleme hatte ich in den letzten drei Wochen so gut wie gar nicht mehr. Ich ernähre mich zur Zeit “Low Carb High Fat” und nehme keinen Zucker und nur 20 – 70 g pro Tag Kohlenhydrate zu mir. Was bemerkenswert ist: dadurch sind Bauchgrummeln, Flatulenz & Co. fast komplett verschwunden! Deshalb kann ich nun mit Sicherheit sagen, dass zu 90-95 % Kohlenhydrate bzw. Zucker Schuld haben an der Bildung (ungewöhnlich häufig entstehender) Darmgase oder Darmwinde (ich finde beim besten Willen kein besseres Wort hierfür :-P). Und auch sonst geht mir gut ohne Stärkehaltige Lebensmittel und Zucker.

    Gestern habe ich Blumenkohlpüree mit einer Sauce mit Zwiebeln und Pilzen gegessen. Das Wetter war toll, man konnte richtig lange auf dem Balkon sitzen – da habe ich Lust auf ein Gläschen Wein bekommen. Es war ein halbtrockener Weißwein und er hatte somit deutlich mehr Zucker bzw. Kohlenhydrate als ein trockener Wein – nicht optimal bei einer Low-Carb-Ernährung. Dazu war es letztendlich doch mehr als nur ein Gläschen, sondern zwei Viertele. Jedenfalls haben deshalb entweder der Blumenkohl, die Zwiebeln oder der Weißwein meinen Darm bzw. mein Verdauungssystem kurzfristig sehr durcheinander gebracht (den Rest der Zutaten kann ich aus Erfahrung ausschließen). Ich denke aber, die Schuld ist auf den recht süßen Weißwein zu schieben, der meinem Körper sehr viel mehr Zucker bzw. viele Kohlenhydrate zugeführt hat, als er aktuell gewöhnt ist. Zudem bringt Alkohol die Verdauung auch meist sehr durcheinander. Vielleicht war es aber auch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, also Blumenkohl + Zwiebeln + Zucker + Alkohol. 😀

    Mein Fazit: es schlägt mir sofort auf’s Gemüt, wenn es meinem Darm bzw. meiner Verdauung nicht gut geht, wenn da was nicht stimmt, wenn da etwas zu schaffen macht in mir. Ich fühle mich insgesamt heute niedergeschlagen, innerlich unruhig, schreckhaft, aufgewühlt, leicht ängstlich und es fehlt dieses “einfach-so-ohne-Grund-glücklich-sein-Gefühl”. Aspekte, die man – so glaube ich – auch erst wahrnimmt, wenn man sich intensiv mit seinem Körper und seiner Ernährung beschäftigt.

    Mehr Wohlbefinden durch glutenfreie Ernährung
    Vor ca. einem Jahr habe ich auf glutenfreie Ernährung umgestellt, auch jetzt lebe ich noch zu schätzungsweise 98 % glutenfrei. Ich habe damals einfach gespürt, dass meine gesundheitliche Verfassung auf keinen Fall an exogenen Faktoren liegen kann. Ich habe gespürt, dass es von innen kommt, dass da was in mir nicht stimmt. Dann versuchte ich es damit, glutenhaltige Lebensmittel wegzulassen. Und siehe da, nach 1-2 Wochen verbesserte sich meine Stimmung. Mir ging es nicht nur körperlich, sondern auch psychisch viel besser und ich hatte seit langer Zeit endlich mal wieder dieses oben genannte “einfach-so-ohne-Grund-glücklich-sein-Gefühl”. (Hier findest du meinen kompletten Erfahrungsbericht)

    Das war damals schon eine enorme Veränderung und hat mir gezeigt, welche Auswirkungen falsche Nahrung, falsche Lebensmittel auf meinen Körper und auf meine Psyche haben. Meine Erfahrungen zeigen mir: wenn im Darm alles in Ordnung ist, dann geht es mir gut und ich bin ein glücklicher Mensch. Jetzt nach 3-4 Wochen “Low Carb”-Ernährung, merke ich nochmal mehr, dass im Darm die Lösung für mehr Wohlbefinden, Zufriedenheit, Glück liegt. Und dass Glücklichsein für uns als Normalzustand vorgesehen ist, ist ja ganz logisch.

    Die richtige Ernährung heilt Körper und Seele
    Wir können durch Ernährung so viel Gutes für uns tun. Dass wir alle bei einer gesunden Ernährung (viel Gemüse, viel Rohkost, kein Zucker, wenige Kohlenhydrate, kein Gluten, viele gesättigte Fette) viel gesünder wären, ist keine Frage. Ich behaupte aber auch, dass es nicht so viele Menschen mit psychischen Probleme gäbe, wenn Sie sich “artgerechter” ernähren würden. Ich bin davon überzeugt, dass die richtige Ernährung diesen Menschen in vielen Fällen helfen würde. Natürlich nur, solange nicht schlimme Erlebnisse oder Situationen eingetreten sind, die für eine psychische Erkrankung verantwortlich sind. Zudem bin ich davon überzeugt, dass der Körper schlimme, traumatische Erlebnisse mit gesunder und lebendiger Nahrung besser und schneller verarbeiten kann.

    Schlechte Ernährung macht unbelastbar und träge. Wenn jemand nicht “einfach so” glücklich sein kann, deutet das in den meisten Fällen, auf ein Ungleichgewicht im Körper hin. Ursachen können Nährstoffmangel, eine schlechte Darmflora, eine Unverträglichkeit, ein durch falsche Ernährung bedingter Fehler im Verdauungssystem (das Glückshormon Serotonin kann eventuell nicht gebildet werden) oder ein anderes ernährungsbedingtes Problem sein.

    Es gibt nun auch erste Studien, die sagen, dass die Darmflora eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Ängsten und Depressionen spielen soll.

    Nimm dir Zeit für deine Gesundheit, deine Ernährung, deinen Körper; probiere Dinge aus, lasse Dinge weg, mache dir Notizen, was dir gut tut und was nicht. Übernimm Verantwortung für dich selbst. Es lohnt sich.

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Finden deines eigenen Weges zu mehr Wohlbefinden und Glück! Die Dinge sind manchmal einfacher, als du denkst. Und: die Natur heilt alles!

    Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner persönlichen Erfahrung weiterhelfen. Wenn ja, dann würde ich mich über deine Rückmeldung per Mail oder per Kommentar freuen. Wenn nicht, dann auch gerne. Vielleicht kannst du mich ja auch inspirieren?!

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  • 12 Gründe, warum du auf Zucker verzichten solltest


    Dass zu viel Zucker ungesund ist, weiß eigentlich jeder.

    Möge man zumindest meinen. Denn der Zuckerkonsum steigt heutzutage immer weiter an und fast jeder liegt dabei über dem für den Körper verträglichen Maß.

    Hängt der hohe

    Zucker

    auch damit zusammen, dass unsere Gesellschaft immer kränker wird?

    Ich könnte mir vorstellen, dass es so ist. Denn es ist hinlänglich bekannt, dass Zucker viele negative Auswirkungen auf unseren Körper und unsere Gesundheit hat. Diese sind sehr individuell und die genaue Wirkung auf unseren Körper in allen Details ist nicht gänzlich bekannt oder erforscht.

    Welche gesundheitlichen Verbesserungen allgemein mit einer Zuckerreduzierung einhergehen, welche Veränderungen ich feststellen konnte und welche Gründe es sonst noch dafür gibt – davon handelt mein heutiger Artikel.

    Zucker ist nicht gleich Zucker

    Zucker in Form von (Trocken-)Früchten ist – neben Honig (am besten kalt geschleudert, idealerweise Bio Wabenhonig) – gut verträglich und in Maßen sogar gesund, da dort – neben dem Zucker – noch viele andere wichtige Nährstoffe enthalten sind. Früchte bringen sozusagen das “Gegengift” gleich mit.

    Nehmen wir Zucker jedoch in stark verarbeiteter Form auf, fehlen die Nährstoffe, die den Zucker für unseren Körper verträglicher machen. Das ist z.B. der Fall bei Haushaltszucker (Weißzucker & Rohrzucker), aber auch bei jeglichen Süßigkeiten, Gebäck, Softdrinks oder anderen gesüßten Getränken, etc.

    Auch stärkehaltige Lebensmittel, die nicht unbedingt süß schmecken, werden im Körper zu Zucker. Dazu zählen alle Produkte aus stärkehaltigem Getreide wie z.B. Weizen, Dinkel, Roggen, Reis, Mais, usw. (Nudeln, Brot, Polenta, Müsli, Frühstücksflocken, …) aber auch stärkehaltiges Gemüse und Hülsenfrüchte wie z.B. Kartoffeln, Erbsen, Linsen, Bohnen,… Auch diese Nahrungsmittel sollten nur in Maßen gegessen werden, nehmen heutzutage aber normalerweise leider den größten Platz auf dem Teller ein.

    Süßstoff möchte ich bei der ganzen Thematik außen vor lassen, denn Süßstoff ist kein Zucker, sondern synthetisch erzeugter oder aus Pflanzen extrahierter Fake. Dass das noch viel ungesünder ist, ist sicher jedem klar.

    Wenn ich im Folgenden – der Einfachheit halber – von “Zucker” rede bzw. schreibe, dann meine ich:

    – jegliche Zuckerarten (Fruktose, Saccharose, Glucose,…) in jeglicher Konsistenz (Kristallzucker, Sirup,…)

    – alle Produkte, die Haushaltszucker oder anderen verarbeiteten Zucker enthalten (Gebäck, Süßigkeiten, Getränke,…)

    – Nahrungsmittel aus stärkehaltigen/m Getreide/Gemüse/Hülsenfrüchten (Brot, Nudeln, Linsen mit Spätzle 😉 …)

    – einen zu hohen Konsum von Obst, Honig, etc.

    Hauptgründe für Zuckerverzicht
    1. Zucker – der wahre Auslöser für Übergewicht
    Zucker ist – neben Fett – eine Energiequelle für den Körper. Die heute üblichen großen Zuckermengen kann unser Körper jedoch meist nicht auf Anhieb verwerten, insbesondere bei Bewegungsmangel. Unser Körper ist clever und speichert diesen Energieüberschuss in Form von Fett für eventuell kommende magere Zeiten. Fetteinlagerungen und Übergewicht entstehen. Zucker ist also nicht irgendein Problem bei der Bekämpfung von Überwicht. Es ist DAS Problem schlechthin. Wer Übergewicht verlieren will muss zwangsläufig seinen Zuckerkonsum reduzieren um Erfolg zu haben. Klar, Bewegung ist wichtig, aber man kann durchaus auch Bewegungsmuffel sein, um überflüssige Pfunde zu verlieren.

    2. Zucker schafft Darmprobleme
    Zucker bringt die Darmflora durcheinander und fördert, dass sich zuckerliebende Bakterien und Pilze (Candida!) ansiedeln und vermehren. Blähungen und ernsthafte Darmprobleme können die Folge sein.

    2.1 Zucker – negative Wirkungen auf Psyche und Wohlbefinden
    Der Darm hat einen großen Einfluss auf unsere psychische Verfassung: ist es ruhig im Darm, sind wir es auch. Zucker hat z.B. auf meine Psyche großen Einfluss. Er macht mich unruhig, ängstlich, traurig und verkrampft (mehr dazu hier). Ich behaupte, dass die heute stark zunehmenden psychischen Erkrankungen, wie Angstzustände, Panikattacken, Depressionen, Burnout, Persönlichkeitsstörungen, etc. durch einen zu hohen Konsum von Zucker entstehen und dass negative Lebenserfahrungen gar nicht mal in dem großen Maße dafür verantwortlich sind, wie jeder auf Anhieb denkt.

    2.2 Weniger Zucker – bessere Haut
    Ungleichmäßiger Teint, große Poren, Akne, Pickel, Neurodermitis und andere Hautprobleme deuten darauf hin, dass im Körper etwas nicht stimmt und spiegeln meist Darmprobleme wieder. Zu viel Zucker ist einer der Hauptverursacher von Darmproblemen, denn er bringt die Darmflora durcheinander, lässt unerwünschte Bakterien oder Pilze überhand nehmen. Wenn ich zu viel zuckerhaltiges esse, merke ich das sofort an meiner Haut.

    3. Zucker mindert die Selbstheilungskräfte
    Zucker raubt Nährstoffe, belastet, fördert Entzündungen, und mindert die Selbstheilungskräfte.

    Ich denke, dass schwache Abwehrkräfte und ein schlechtes Immunsystem körperliche aber auch seelische Krankheiten verursachen können, bzw. dass Selbstheilung nicht nur physisch sondern auch psychisch stattfindet (verarbeiten, träumen, vergessen,…).

    3.1 Allergien durch Zucker
    Weniger Zucker sorgt für ein besseres Immunsystem und allgemein weniger Entzündungspotenzial im Körper. So gehören bei zuckerarmer Ernährung Allergien oft der Vergangenheit an.

    3.2 Weniger Erkältungen
    Siehe voriger Punkt.

    3.3 Krebszellen lieben Zucker
    Krebs entsteht meist bei Menschen, mit einem schwachen Immunsystem und: Krebszellen lieben Zucker. Auch wenn Zucker nicht unbedingt für die Entstehung von Krebs verantwortlich sein sollte – ein guter “Nährboden” ist zuckerhaltige Ernährung dafür allemal.

    4. Kein Zucker – kein Diabetes
    Wenn wir Zucker essen, gelangt er durch den Darm in’s Blut. Der Blutzucker steigt an. Der Körper (bzw. die Bauchspeicheldrüse) schüttet das Hormon Insulin aus, welches den Blutzuckerspiegel senkt und dafür sorgt, dass der Zucker als Energielieferant in die Zellen gelangt. Diabetes Typ 2 zu haben bedeutet, dass das Hormon weniger Zucker aus dem Blut in die Zellen transportieren kann und somit der Blutzucker zu sehr ansteigt. Durch reduzierten Zuckerkonsum entsteht dieses Problem also erst gar nicht.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ein hoher Kohlenhydrateverzehr auch bei der Entwicklung der Autoimmun- bzw. Stoffwechselerkrankung Diabetes Typ 1 eine Rolle spielt.

    4.1 Weniger Zucker – weniger Blutzuckerprobleme
    Wer weniger Zucker isst, treibt den Blutzuckerspiegel weniger stark und oft in die Höhe. Unterzuckerungserscheinungen wie zittern, schlechte Laune oder Heißhunger, Müdigkeit oder das bekannte Mittagstief werden geringer oder bleiben sogar aus.

    Übrigens: es ist richtig befreiend, wenn man kein “Zucker-Opfer” mehr ist! 🙂

    5. Zucker und das Säure-Basen-Gleichgewicht
    Nahrungsmittel, die stark verarbeitet sind und Kohlenhydrate enthalten werden im Körper sauer verstoffwechselt. Frisches, nährstoffreiches Obst und Gemüse ausgeschlossen, denn dies wird im Körper basisch verstoffwechselt.

    Die Messskala des pH-Wertes geht von 1 – 14. Ein pH-Wert von 7 ist der Normal- bzw. Neutralbereich, den auch unser Körper immer versucht aufrecht zu erhalten. Werte unter 7 sind sauer, Werte über 7 basisch. Alle Nahrungsmittel, die im sauren Bereich liegen, sind Nährstoffräuber, denn um diese verarbeiten, verstoffwechseln oder ausscheiden zu können, benötigt der Körper viele weitere Nährstoffe. Wer also Zucker konsumiert, entzieht dem Körper letztendlich wichtige Nährstoffe – oder er kann seine Arbeit einfach nicht mehr einwandfrei verrichten. Durch beides folgen Störungen in wichtigen körperlichen Prozessen und dadurch bedingte Krankheiten.

    5.1 Zucker macht Karies
    Schon jedes Kind weiß von dem Problem, dass Zucker Karies verursacht. Doch Karies ist sogar heilbar, wenn man Zucker meidet und sich nährstoffreich ernährt.

    Bei Karies ist zudem auch ein durch Zucker bedingter zu saurer pH-Wert im Mund Schuld, der die Demineralisation des Zahnschmelzes fördert.

    Vielleicht nicht die natürlichste und nachhaltigste Alternative aber trotzdem interessant bei Karies: Xylit.

    6. Zucker – das wahre Cholesterin-Problem
    Cholesterin in lebenswichtig und gesund und wird von unserer Leber selbst hergestellt, denn unsere Zellen benötigen es um optimal arbeiten und sich reparieren zu können. Immunsystem, Verdauung, Gehirnfunktion, Gedächtnis, Muskelbildung und -bewegung, Sexualhormone, etc. benötigen allesamt Cholesterin. Außerdem wirkt es extrem schützend auf das Herz (ein Grund, warum Cholesterinsenkende Medikamente sich negativ darauf auswirken können und sogar oft zu Herzinfarkten führen).

    Zucker und viele Kohlenhydrate sind mitunter hauptverantwortlich für Entzündungen in unserem Körper. Cholesterin heilt! Deshalb steigt der Cholesterinspiegel an, wenn wir Entzündungen in unserem Körper haben. Reduzieren wir Zucker, reduzieren wir entzündliche Prozesse und somit sinkt auch der Cholesterinspiegel wieder auf ein normales Niveau.

    7. Weniger Zucker – mehr Leistung
    Zucker macht schlaff, antriebslos, müde. Zuckerarme Ernährung macht körperlich und geistig fitter. Dadurch, dass körperliche Prozesse besser funktionieren, wirkt sich das gut auf Muskeln, Bänder, Sehnen, Ausdauer, Kondition aber auch auf die Denk- und Konzentrationsfähigkeit aus.

    8. Zucker macht süchtig
    Wir lieben, was süß schmeckt. Es macht uns glücklich. Dieser Reiz geht direkt in’s Belohnungszentrum im Gehirn. Und dadurch macht uns Zucker süchtig. Starke Blutzuckerschwankungen erhöhen das Verlangen noch.

    Glücksgefühle können zwar kurz nach Zuckerkonsum in die Höhe schnellen, fallen dann aber bald wieder ab, wenn der Zuckerpegel sinkt.

    9. Zucker macht unfruchtbar
    Unfruchtbarkeit nimmt immer stärker zu. Forscher fanden heraus, dass Zucker Spermien schädigt. Welcher durch Zucker gestörte Prozess dafür verantwortlich ist – sei es Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Nährstoffbilanz, etc. – sei einmal dahingestellt. Wer Unfruchtbar ist, sollte es erst einmal mit einer ketogenen Diät versuchen bevor er/sie andere Maßnahmen ergreift. Oft ist die Lösung einfacher als man denkt.

    10. Weniger Zucker – mehr Genuss
    Wer weniger Zuckerhaltiges konsumiert, macht seine Geschmacksnerven wieder sensibler für Süßes. So kann es durchaus sein, dass Gemüse, das man in der Vergangenheit evtl. eher als langweilig empfunden hat, wieder viel besser schmeckt. Wie alles, wird auch Zucker wieder interessanter, wenn man ihn reduziert. Mehr Genuss entsteht, wenn es etwas Besonderes ist und bleibt.

    11. Zucker und Nachhaltigkeit
    Weltweit leben viele Menschen vom Zuckerrohr-, Zuckerrüben und Getreide-Anbau, von der Erzeugung von Ahornsirup oder Kokosblütenzucker. Welchen (großen) Teil die Industrie bzw. der Handel davon bekommt, ist jedoch fraglich.

    Fakt ist, dass Zucker meist aus fernen Ländern importiert wird und somit kein regionales Produkt ist, was – zumindest aus ökologischer Sicht – wenig nachhaltig ist.

    12. Weniger Zucker – geringere Ausgaben
    Wer weniger Zucker konsumiert, spart Geld.

    Statt Softdrinks lieber Wasser oder Tee trinken, das ist gesünder und definitiv billiger. Süßigkeiten, Brot/Brötchen, etc. sind ungesund, “leere Kalorien” und teuer.

    Was kann Zucker?
    Ich möchte jedoch nicht nur das Negative beleuchten und den Artikel auch noch mit ein paar positiven Aspekten beenden.

    Hormone: Ich habe mich ein paar Wochen sehr Low-Carb ernährt. Das hat funktioniert und in vielerlei Hinsicht auch gut getan (hier findest du mehr dazu). Allerdings ist No-Carb oder Low-Carb nicht für jeden empfehlenswert – auch für mich nicht.

    Insbesondere der weibliche Körper benötigt Kohlenhydrate um ausreichend (Schilddrüsen-) Hormone produzieren zu können. Denn mangelt es z.B. an Schilddrüsenhormonen, fährt der Körper den Stoffwechsel herunter. So konnte ich mich z.B. nicht optimal konzentrieren, meine Verdauung wurde träger, ich war lustloser als sonst und von Gewichtsabnahme keine Spur.

    Als ich dann wieder etwas mehr Obst, Honig, (gelegentlich) Reis oder Süßkartoffeln, etc. in meinen Speiseplan eingebaut habe, fühlte ich mich direkt fitter und spürte, dass der Stoffwechsel wieder besser funktioniert.

    Wundheilung: Weil Zucker konserviert und – zumindest außerhalb des Körpers – vor Bakterien und (Schimmel-) Pilzen schützt wird er teilweise zur Behandlung von offenen Wunden / Brandwunden eingesetzt.

    Geschmack: Zucker ist Geschmacksträger. Geschmack ist Genuss. Und Essen soll Genuss sein und Spaß machen. Deshalb sollte man sich nicht zwanghaft komplett den süßen Dingen des Lebens verwehren, denn so ganz dogmatisch muss man nicht immer sein, damit es einem trotzdem gut geht. 😉

    Fazit
    Viele körperliche Prozesse können durch zu viel Zucker einfach nicht mehr richtig funktionieren, was dann letztendlich zu Krankheiten führt. Daher sollte man verarbeiteten Zucker weitestgehend meiden oder zumindest auf ein Minimum reduzieren. Hier ist wichtig, dass jeder das richtige Maß findet, denn wie schon gesagt: zu viel davon ist nicht gut, zu wenig für manche Personen aber auch nicht.

    Die Dosis macht das Gift!

    Buchempfehlung
    Garantiert gesundheitsgefährdend: Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

    Bitte beachten: meine Ratschläge ersetzen keinesfalls die Untersuchung oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Bei Verdacht auf Erkrankungen bitte einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren.

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  • Natürliche Zahnpasta und Zahnpulver – selbstgemacht

    Natürliche Zahnpasta und Zahnpulver – selbstgemacht


    Julie Wilson

    Ein sauberer Mund ist nicht nur wichtig für reinen Atem, sondern er ist auch nützlich, um insgesamt gesund zu bleiben. Viele Studien bringen die Mundgesundheit mit verschiedenen Krankheiten und Beschwerden in Verbindung, darunter so schwere Erkrankungen wie Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut), Herz-Kreislauf-Erkrankung, Diabetes, Osteoporose und sogar Alzheimer oder Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt.

    In unserem Mund tummeln sich jede Menge zumeist harmlose Bakterien. Bei mangelnder Pflege können diese Bakterien jedoch außer Kontrolle geraten und unangenehme Krankheiten verursachen. Zum Glück ist eine anständige Mundhygiene aber gar nicht schwer zu bewerkstelligen, alles, was es braucht, ist Entschlossenheit, Routine und eine bessere Zahnpasta oder besseres Zahnpulver. 

    Wissen Sie, was in Ihrer herkömmlichen Zahnpasta steckt?

    Herkömmliche Zahnpasten sind nicht optimal, denn irgendwann wurden Geschmack und Haltbarkeit wichtiger als Sicherheit und Wirksamkeit. Zusätzlich zu künstlichen Süßstoffen finden sich in traditionellen Zahnpasten scharfe Chemikalien, Konservierungsstoffe und Fluorid, das sich immer wieder als toxisch und gesundheitsschädlich erweist.

    Es folgt eine Liste von Chemikalien, die sich oft in Zahnpasten finden:

    • Triclosan – Ein antimikrobieller Wirkstoff, seit über 30 Jahren Bestandteil vieler Verbrauchsgüter; er ist in vielen Ländern bereits verboten. Wird mit Schilddrüsenunterfunktion in Verbindung gebracht und gilt als leberschädigend und giftig beim Einatmen.

    • Methylparaben – Dient als Konservierungsstoff, wird leicht von der Haut aufgenommen und kann als Hormonimitator den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Außerdem wird ein Zusammenhang mit Brustkrebs vermutet.

    • Propylenglycol – Gilt als organschädlich. Der flüssige Alkohol wird auch als Frostschutzmittel verwendet. Gelistet als möglicherweise neurotoxisch, giftig beim Einatmen und immunschädlich.

    • Natriumlaurylsulfat (SLS) – Wird auch als Pestizid und Herbizid verwendet, reizt Haut und Augen. Beim Erhitzen werden giftige Dämpfe freigesetzt, wird flüchtig bei vom Mundgewebe freigesetzter Wärme.

    • Butylhydroxytoluol (BHT) – Dient dazu, unangenehmen Geschmack und Geruch anderer Stoffe zu überdecken. Laut Sicherheitsblatt kann es bei Einnahme Bauchschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen verursachen. Außerdem ist es brennbar und extremumweltschädlich.

      Sie sehen also: Herkömmliche Zahnpasten enthalten ziemlich ekliges Zeug. Aber keine Panik, Sie können sich ganz einfach und zudem kostengünstig Ihre eigene Zahnpasta herstellen.

    Schnelle und einfache Rezepte für eigenes Zahnpulver

    Bevor Sie darangehen, Ihr eigenes Zahnpulver herzustellen, müssen Sie aus den folgenden Stoffen Ihre eigenen Grundzutaten auswählen: Backnatron, Bentonit und feingemahlenes Kalziumpulver. Sie können einen, zwei oder alle drei Stoffe wählen.

    Backnatron hilft, die Zähne weiß zu erhalten und Beläge zu entfernen, Bentonit reinigt, poliert und enthält jede Menge Mineralstoffe – in Verbindung mit Apfelessig ergibt es übrigens eine hervorragende Gesichtsmaske.

    Folgende Zutaten sind optional:
    Fein gemahlenes Meersalz (macht die Zähne weiß und wirkt antibakteriell).
    Spirulina (in Viertelteelöffelportionen zugeben).
    Fein geriebener Salbei, Pfefferminze, Nelken und Zimt (geben Aroma und wirken heilend).

    Niem (ein großer immergrüner Baum, der wegen seiner heilenden und antibakteriellen Eigenschaften seit Jahrhunderten Anwendung in der Medizin findet).

    Stevia (für zusätzliche Süße).
    Nachdem Sie Ihre Grund- und optionalen Zutaten ausgewählt haben, geht alles Übrige ganz einfach. Mischen Sie die Zutaten und lagern sie in einem Glas mit Schüttöffnung. Hervorragend geeignet sind Gewürzgläser. Noch etwas spricht für Zahnpulver: Da es keine feuchten Inhaltsstoffe gibt, ist es unbegrenzt haltbar.

    Das folgende Rezept hat bereits große Beliebtheit erlangt:
    1 Esslöffel Kalzium
    1 Esslöffel Backnatron
    1 Teelöffel Meersalz
    1 Teelöffel Niem
    1 Teelöffel Pfefferminze
    ¼ Teelöffel Spirulina
    Und gleich noch ein Rezept:
    1½ Esslöffel Ton
    ½ Esslöffel Backnatron
    1 Teelöffel Meersalz
    1 Teelöffel Salbei
    1 Teelöffel Pfefferminze

    viaNatürliche Zahnpasta und Zahnpulver – selbstgemacht – Kopp Online.

  • Schwermetallentgiftung: Einige Tipps, wie Sie den Geist schärfen, das Krebsrisiko mindern und elektromagnetische Empfindlichkeit loswerden

    Schwermetallentgiftung: Einige Tipps, wie Sie den Geist schärfen, das Krebsrisiko mindern und elektromagnetische Empfindlichkeit loswerden


    Carolanne Wright

    Sie leiden an Denkstörungen, Reizbarkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Depression? Wenn ja, so kämpfen Sie vermutlich mit einer Schwermetallvergiftung. Schwermetalle finden sich in kontaminierten Lebensmitteln, Industrie- und Medizinabfällen, Kosmetikprodukten und Umweltgiften, sie sind Teil unseres täglichen Lebens und bringen Geist und Gesundheit aus dem Tritt.

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    Mehr als ein Dutzend Schwermetalle können gesundheitliche Beschwerden auslösen, die wichtigsten sind Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber und Aluminium. Anhand der folgenden Liste können Sie feststellen, ob bei Ihnen ein Problem vorliegt:

    Häufig wiederkehrende Infektionen – Schwermetalle vertreiben wichtige Vitamine und Mineralstoffe – vor allem Zink – aus dem Körper. Das Immunsystem wird geschwächt und damit Infektionen, Krebs und chronischen Erkrankungen der Boden bereitet.

    Neurologische Störungen – Der Grund für Alzheimer, ADHS, Autismus, Aggression, Epilepsie, Gedächtnisverlust, Entwicklungsverzögerungen, Depression, Ängstlichkeit, bipolare Störung, Schlaflosigkeit und Migräne kann eine Schwermetallvergiftung sein.

    Arrhythmie, erhöhter Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankung – Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass hohe Bleiwerte im Blut zu Plaque beitragen, die Arterien verstopfen und zu erhöhtem Blutdruck und Herzerkrankungen führen können; Quecksilberpartikel in der Luft können eine Arrhythmie auslösen.

    Elektromagnetische Empfindlichkeit (EHS) – Brian Clement, Naturheiler mit einem Doktortitel in Ernährungswissenschaft, erklärt: »Wenn Ihre Zellen Metall enthalten, ziehen sie elektrische Frequenzen wie ein Blitzableiter an und verstärken sie, deshalb steigt die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von EHS-Symptomen. Kurz gesagt: Je mehr Schwermetalle Ihr Körper enthält, desto eher haben Sie gesundheitliche Probleme mit elektromagnetischen Feldern.

    Weitere Anzeichen einer Vergiftung sind unter anderem Migräne und Kopfschmerzen, dunkle Ringe unter den Augen, Muskelzittern, empfindliche Zähne, Probleme beim Abnehmen, Akne, Parasiten, niedrige Körpertemperatur, metallischer Geschmack im Mund und chemische Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen wie Rauch, Farbe und Parfüms.

    Wenn Sie solche Symptome an sich selbst wahrgenommen haben, kann eine einfache Haaranalyse oder ein Urintest Vorhandensein und Ausmaß von Schwermetallen im Körper bestätigen.

    Entgiftung

    Es gibt nützliche Techniken, die Schwermetalllast zu mindern. Das Trinken von sehr viel gereinigtem Wasser, ausreichend Ruhe und eine Trockenbürstenmassage sind wichtig, um Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten, ebenso Bäder mit Bentonit-Heilerde und ein Besuch der Infrarotsauna. Als nützlich haben sich auch die folgenden Mittel erwiesen:

    Chlorella und Spirulina – Sie binden Quecksilber, Arsen, Cadmium und Blei, sind also hervorragende Mittel zur Entfernung von Schwermetallen. Darüber hinaus zieht Chlorella schädliche Metalle nicht nur an, sondern kapselt sie auch ein und verhindert damit eine Reabsorption im Verdauungstrakt.

    Zeolith – Dank seiner außergewöhnlichen magnetischen Merkmale zählt Zeolith zu den besten Methoden zur Ausleitung störender Metalle. Bei einer Studie an der University of California in Los Angeles erhielten elf gesunde Teilnehmer 30 Tage lang Zeolith. Am Ende der Studie beobachteten die Forscher einen deutlichen Rückgang der Schwermetallkonzentrationen ohne negative Auswirkung auf lebenswichtige Elektrolyte.

    Koriander – Laut Dr. Yoshiaki Omura, Direktor der medizinischen Forschung bei der Heart Disease Research Foundation, bewirkt leicht gekochter Koriander, dass Quecksilber über den Urin aus dem Organismus ausgeschieden wird. Außerdem bindet Koriander Aluminium und Blei.

     

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  • Wer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a.

    Wer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a.


    Weisheit der Indianer

    Rede von Häuptling Seattle 1855

     

    … Das Ansinnen des weißen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt, was will denn der weiße Mann kaufen? Wie kann man den Himmel oder die Wärme der Erde kaufen – oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie können wir euch diese Dinge verkaufen – und wie könnt ihr sie kaufen?

    Könnt ihr denn mit der Erde tun, was ihr wollt, nur weil der rote Mann ein Stück Papier unterzeichnet und es dem weißen Manne gibt? Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Könnt ihr die Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getötet ist? …

     

    Hier weiterlesen …

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    Rede von Häuptling Seattle 1855

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    Hensel´s Sonntagsmatinée: Wer ist verrückt?
    von H.- P. Schröder

    Wer besitzt das Recht, Ölbohrlizenzen in unseren Ozeanen zu verkaufen? Niemand hat das Recht, Ölbohrlizenzen zu verkaufen. Niemand besitzt dieses Recht.

    Niemand besitzt diesen Planeten. Oder? Wer verkauft das Recht, aus unseren Ozeanen Öl zu pumpen, Gold aus unseren Urwäldern zu schaufeln und hochgiftigen Müll auszuscheiden, um ihn dann in unserem Boden zu vergraben, wohl wissend, daß er Mutter Erde damit in das Gesicht schlägt und daß Profitmaximierung und der „menschliche“ Faktor automatisch die nächste Katastrophe, das nächste Massensterben, auslösen können, Katastrophen, deren Folgen nicht beherrschbar sind und die das Immunsystem des Planeten beschädigen werden?

    Wer ist verantwortlich für derart beispiellose Verbrechen, gegenüber deren Dimensionen Arzneimittelskandale, vergiftetete Nahrung, privatisiertes Wasser und die Überfälle auf den Irak, auf Afghanistan, Libyen, Somalia, Yemen, Syrien und Mali sich ausnehmen, wie bescheidene Prügeleien zwischen Vorstadtbanden?

    Wie muß jemand behandelt werden, der Dinge verkauft, die ihm nicht gehören?

    Wer hat das Recht, oder klarer ausgedrückt, welcher Gesetzlose nimmt sich das Recht, weltweite Verschmutzungsrechte weltweit zu verkaufen? Wer ist dafür verantwortlich, daß mit der Erlaubnis unseren Planeten zu verschmutzen, Handel getrieben wird?

    Davon abgesehen, daß einen Planeten zu vergiften ein Verbrechen ist und daß das Verkaufen des Rechtes, einen Planeten zu vergiften, ein kosmisches Verbrechen an der gesamten Schöpfung, an der vergangenen, wie an der zukünftigen, darstellt – wer besitzt überhaupt das Recht, so eine Erlaubnis zu erteilen? Wer?

    Wer ist verrückt?
    Jemand, dem er nicht gehört, verkauft einen Berg. Der neue Besitzer, dem der Berg – juristisch gesehen – ebenfalls nicht gehört, errichtet ringsum Schilder mit der Aufschrift „Das ist mein Berg!“. Er schneidet den Berg in handliche Stücke und verkauft sie. An dich, denn du willst ein Haus bauen. Doch worauf? Du kaufst ein Grundstück, von jemandem, dem es nicht gehört und fängst an, mit den Steinen, die du jemandem abgekauft hast, dem sie nicht gehörten, ein Haus zu bauen.
    Zuvor sollst du jemanden bezahlen, der von jemandem, den dies nichts angeht und den du nicht kennst, die Lizenz erhalten hat, Pläne zu machen. Mit dem erkauften Plan gehst du zu jemanden, den dies ebenfalls nichts angeht und bittest ihn, dir, aufgrund des Planes, der von jemandem stammt, der von einem unbefugten Dritten dazu ermächtigt worden ist, mit Steinen, die du von jemandem gekauft hast, dem sie nicht gehörten, auf einer Parzelle, die demjenigen, der sie dir verkaufte, ebenfalls nicht gehörte, die Erlaubnis zum Bau eines Hauses zu erteilen, zu deren Erteilung der Erlaubnisverwalter gar kein Recht hat.

    Wer ist verrückt?

    Wer ist verrückter auf dem Planeten Erde? Scharlatane, die die Gewaltpraxis ihren Mitmenschen aufzwingen, oder diejenigen, die sich ihr fügen und mithelfen, sie weiter zu verbreiten?

    Quelle

    Vandana Shiva: Niemand sollte lebensnotwendige Ressourcen und Geschenke dieser Erde besitzen !

    Interview: “Eine andere Welt muss kommen”, Vandana Shiva

    Vandana Shiva ist Physikerin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Mitbegründerin des World Future Councils, Umweltschützerin, Feministin – kurz eine Ikone der internationalen Bewegung der Globalisierungskritiker. Das Interview fand im Rahmen des Sommerfestivals der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel zum Thema “Gemeingüter” statt.

    Cree Indianer und die 10 Gebote

    viaWer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a. « h0rusfalke.

  • Wider-Sprüche

    Wider-Sprüche


    Guter Ansatz, denn der Wandel beginnt in jedem von uns selbst

    Avatar von luckyhansbumi bahagia / Glückliche Erde

    „Lügen haben kurze Beine.“ —
    „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.“ —

    Hm… wenn es so wäre:
    Warum hören wir dann jeden Tag erneut die „Nach-Richten“ in den Lügen-Medien, wenn wir uns schon viele Male davon überzeugen konnten, daß dort (im Gegensatz zum Alltag) mehr gelogen wird als wahre Fakten übermittelt werden?

    Wie kommt ein solch schreiender Widerspruch zustande?

    Das fragt sich und euch euer Luckyhans am 6.4.2015 – Ostermontag.
    ——————————-

    Oft wundern wir uns über das Verhalten der Menschen um uns herum und finden es nicht ehrlich, nicht passend, nicht nett, nicht konsequent, nicht sinnvoll etc.
    Obwohl wir dabei ganz bewußt an andere Menschen mit unserem eigenen Maßstab herangehen.

    Wundern wir uns auch über unser eigenes Verhalten?

    Ursprünglichen Post anzeigen 1.357 weitere Wörter

  • Wie man Gesundheit schnell ruinieren kann – Coca Cola


    Da es immernoch nicht allen bekannt ist, kann man diese Informationen nicht oft genug veröffentlichen.

  • Rockefeller ganz am Anfang der „Krebsheilung“


    Der Beitrag ist aus 2012, hat aber an Aktualität eher gewonnen. Sehr informatives Basiswissen, was in Details ausgebaut und erweitert werden kann, siehe einige meiner Beiträge. Auf die Gesundheit 👍 Gruss Harley

    Avatar von https://wissenschaft3000.wordpress.com/Wissenschaft3000 ~ science3000

    Krebs Heilung?! – Eine Einkommensquelle

    Published on Jul 20, 2012

    Kranke Menschen sind gut. An denen kann man viel Geld verdienen.
    Was können Sie tun? An allererster Stelle müssen Sie aufhören, alles zu glauben, was Ihnen erzählt wird.

    Ursprünglichen Post anzeigen

  • Unsere größte Angst – YouTube

    Unsere größte Angst – YouTube


    Interessanter Ausschnitt aus dem Film Coach Carter

    „Unsere größte Angst ist nicht unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst besteht darin, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit ängstigt uns am meisten. Es dient der Welt nicht, wenn Du Dich klein machst. Dich klein zu machen, nur damit sich andere um Dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Es ist nicht nur in einigen von uns. Es ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit anderen unbewusst die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.“

    Nelson Mandela

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    viaUnsere größte Angst – YouTube.

  • One Human Family, Food for All

    One Human Family, Food for All


    Based on an ancient story about hunger and sharing, this animated video is part of Caritas’ “One Human Family, Food for All” campaign. The “allegory of the spoons” teaches us that when we struggle to feed only ourselves, everyone goes hungry. But when we focus on our neighbour’s hunger, we discover there are ways to feed everyone.

    Around the world, Caritas helps people so that they can feed their families. Learn more about our anti-hunger work at facebook.com/CaritasFoodforAll.

    Basado en una antigua historia sobre el hambre y el compartir, el vídeo animado forma parte de la campaña de Caritas “Una familia humana, Alimentos para Todos”. La “alegoría de las cucharas largas” nos enseña que cuando se lucha para alimentar sólo a nosotros mismos, todo el mundo pasa hambre. Pero cuando nos centramos en el hambre de nuestro vecino, descubrimos que hay maneras de alimentar a todo el mundo.

    Issue d’une histoire ancienne sur la faim, cette vidéo fait partie de la campaña de Caritas “Una familia humana, Alimentos para Todos”. La “alegoría de las cucharas largas” nos enseña que cuando se lucha para alimentar sólo a nosotros mismos, todo el mundo pasa hambre. Pero cuando nos centramos en el hambre de nuestro vecino, descubrimos que hay maneras de alimentar a todo el mundo.

    Issue d’une histoire ancienne sur la faim, cette vidéo fait partie de la campagne «Une seule famille humaine, de la nourriture pour tous». “L’allégorie des longues cuillères” nous enseigne que lorsque nous essayons de nous nourrir seuls, tout le monde souffre de la faim. Mais lorsque nous nous concentrons sur la faim de notre voisin, nous découvrons qu’il existe des moyens pour nourrir tout le monde.

    有一則古老的寓言故事,描寫地獄和天堂的情景。今日國際明愛將飢餓與分享,以動畫影片輝映,深具教育意義。

    『長勺寓言』影片反應出,當我們極力於改善自己的生活,只為了糊口,卻忽略了周遭的飢餓,到後來好像還是在挨餓;但是,當我們留意於我們的鄰居的飢餓,我們會發現總有辦法養活所有的人,因為我們樂於分享。

    هذا الفيديو هو جزء من حملة كاريتاس العالمية لمكافحة الجوع „عائلة إنسانية واحدة، الغذاء للجميع“, وهو يستند إلى قصة قديمة عن الجوع والتقاسم. رمزية الملاعق الطويلة تعلمنا أننا عندما نكافح من أجل إطعام أنفسنا فقط، يصبح كل واحد منا جائعا. ولكن عندما نهتم بجوع جارنا، نكتشف أن هناك طرق لإطعام الجميع.

    Это анимационное видео, основанное на древней притче о голоде и способности делиться, является частью акции «Единая семья, Еда для всех», проводимой Каритас. «Аллегория длинных ложек» показывает, что когда мы стремимся прокормить только себя, враждуя с другими, все могут остаться голодными. Но если мы накормим того, кто рядом, то сможем прокормить всех.

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    Art direction and animation by EALLIN: http://www.eallin.com/

    Director: Denizcan Yuzgul
    Compositor & colorist: Michal Šverma
    Dramaturge: Pavel Hurboš
    CGI team: Josef Kasal, Libor Batěk, David Dvořák, Štěpán Končelík, Jiří Linhart, Jan Zavadil, Martin Hanschild, Murphy Ličko
    Animation team: Pavel Hruboš, Renata Stránská, Gabi Popov, Severin Baschung
    Postproduction manager: Lukáš Karvánek

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    Sound by BANG: http://www.bangworld.com/

    For BANG/NY:
    Executive Producer: Brad Stratton
    Sound Designers: Paul Vitolins and Nick Cipriano
    Re-recording mixer: Paul Vitolins

    For BANG/EU:
    Composer: Viliam Bereš
    Producer/Recording Engineer: Steve Walsh

    Featured vocalists:
    Lenka Dusilova
    The Lanugo Children’s Choir

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    Editorial: Laura Sheahen/Caritas

    http://food.caritas.org/

    viaOne Human Family, Food for All – YouTube.

  • Dattelsirup – Ein gesundes Antibiotikum

    Dattelsirup – Ein gesundes Antibiotikum


    Dattelsirup

    (Zentrum der Gesundheit) – Dattelsirup ist ein ganz besonderes Süssungsmittel, das schon seit Jahrhunderten im Orient geschätzt wird. Naturbelassen und voller Vitalstoffe ist der Sirup unserem Haushaltszucker in Punkto Gesundheit um Längen überlegen. Einer englischen Studie zufolge könnte Dattelsirup ausserdem ein hervorragendes Heilmittel gegen bakterielle Infektionen sein. Sogar schneller als Manuka-Honig vernichtet der Sirup Bakterien aller Art.

    Dattelsirup als antibakterielle Medizin
    Ein Sirup aus Datteln ist schnell selbst gemacht. Er schmeckt köstlich, ist vollkommen natürlich und – in gemässigten Mengen – ein im Vergleich zu Zucker & Co. gesundes Süssungsmittel.

    Wissenschaftler entdeckten nun einen ganz besonderen gesundheitlichen Nutzen des Dattelsirups. Er wirkt nämlich offenbar ähnlich wie ein Antibiotikum.

    Auf der Jahrestagung der Society for General Microbiology in Birmingham wurde eine in-vitro-Studie vorgestellt, bei der das Forscherteam um Hajer Taleb von der Cardiff Metropolitan University zeigen konnte, dass Dattelsirup in der Lage ist das Wachstum von Bakterien effektiv zu hemmen.

    In einer Versuchsreihe wurde traditionell hergestellter Dattelsirup aus Basra (Südirak) mit verschiedenen krankheitserregenden Bakterien konfrontiert.

    Nach nur sechs Stunden zeigte der Dattelsirup seine volle bakterienhemmende Wirkung. Damit wirkte der süsse Sirup deutlich schneller als der ähnlich wirksame Manuka-Honig.

    Zur Überraschung der Mediziner wurde das Wachstum bei allen aggressiven Bakterienstämmen massiv eingedämmt, darunter Staphylococcus aureus (z. B. eitrige Hautinfektionen), pathogene Escherichia coli (z. B. Darminfekte), pathogene Enterococcus spp. (z. B. systemische Entzündungen) und Pseudomonas aeruginosa (z. B. Wundinfektionen).

    Forschungsstudent Hajer Taleb und Studienleiterin Dr. Ara Kanekanian machen vor allem die in der Dattel enthaltenen antioxidativ wirksamen sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) für diesen Effekt verantwortlich.

    Diese Stoffe bilden sich natürlicherweise während der Reifung der Frucht.

    Künstlicher Dattelsirup wirkt nicht
    Künstlich hergestellter Dattelsirup, der nur verschiedene Zucker und Aromen enthält, aber keine datteltypischen Polyphenole, wirkte nicht annähernd so bakterienfeindlich wie der natürliche Dattelsirup.

    Sie können natürlichen Dattelsirup übrigens sehr einfach aus nur wenigen Zutaten selbst herstellen.

    Dazu muss der Sirup nicht einmal gekocht werden. Denn frischer rohköstlicher und gleichzeitig basischer Dattelsirup ist einerseits schneller gemacht und andererseits gleich doppelt so gesund, da er nicht – wie der erhitzte Sirup – Vitalstoffverluste durch das Erhitzen hinnehmen muss.

    Ein grosser Vorteil des Dattelsirups ist, dass er eine neutrale Süsse liefert, also nur wenig Eigengeschmack mit sich bringt und daher in vielerlei Gerichte eingesetzt werden kann.

    Dattelsirup ganz einfach selbst gemacht
    Für die Herstellung des kastanienbraunen Sirups brauchen Sie frische entsteinte Datteln. Kaufen Sie die ungesüssten, die Sie an ihrem matten Aussehen erkennen. Gesüsste Datteln glänzen, weil sie in Zuckersirup getaucht wurden.

    Das Dattel-Fruchtfleisch wird entweder mit Wasser oder frisch gepresstem Orangensaft gemischt und mit einem leistungsfähigen Mixer so lange zerkleinert, bis eine sirupähnliche Konsistenz erreicht ist.

    Im Schraubglas und gut gekühlt hält der Dattelsirup etwa eine Woche.

    Nutzen Sie die angenehm fruchtige Dattelsüsse zum Beispiel als Zuckerersatz beim Backen, für Desserts oder für leckere Heiss- und Kaltgetränke. Eine kleine Menge Dattelsirup kann aber auch bei herzhaften Salaten, Suppen, Sossen und Marinaden Verwendung finden.

    Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/dattelsirup-150000026.html#ixzz3WMeOPGbf

    viaDattelsirup – Ein gesundes Antibiotikum.