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  • Dattelsirup – Ein gesundes Antibiotikum

    Dattelsirup – Ein gesundes Antibiotikum


    Dattelsirup

    (Zentrum der Gesundheit) – Dattelsirup ist ein ganz besonderes Süssungsmittel, das schon seit Jahrhunderten im Orient geschätzt wird. Naturbelassen und voller Vitalstoffe ist der Sirup unserem Haushaltszucker in Punkto Gesundheit um Längen überlegen. Einer englischen Studie zufolge könnte Dattelsirup ausserdem ein hervorragendes Heilmittel gegen bakterielle Infektionen sein. Sogar schneller als Manuka-Honig vernichtet der Sirup Bakterien aller Art.

    Dattelsirup als antibakterielle Medizin
    Ein Sirup aus Datteln ist schnell selbst gemacht. Er schmeckt köstlich, ist vollkommen natürlich und – in gemässigten Mengen – ein im Vergleich zu Zucker & Co. gesundes Süssungsmittel.

    Wissenschaftler entdeckten nun einen ganz besonderen gesundheitlichen Nutzen des Dattelsirups. Er wirkt nämlich offenbar ähnlich wie ein Antibiotikum.

    Auf der Jahrestagung der Society for General Microbiology in Birmingham wurde eine in-vitro-Studie vorgestellt, bei der das Forscherteam um Hajer Taleb von der Cardiff Metropolitan University zeigen konnte, dass Dattelsirup in der Lage ist das Wachstum von Bakterien effektiv zu hemmen.

    In einer Versuchsreihe wurde traditionell hergestellter Dattelsirup aus Basra (Südirak) mit verschiedenen krankheitserregenden Bakterien konfrontiert.

    Nach nur sechs Stunden zeigte der Dattelsirup seine volle bakterienhemmende Wirkung. Damit wirkte der süsse Sirup deutlich schneller als der ähnlich wirksame Manuka-Honig.

    Zur Überraschung der Mediziner wurde das Wachstum bei allen aggressiven Bakterienstämmen massiv eingedämmt, darunter Staphylococcus aureus (z. B. eitrige Hautinfektionen), pathogene Escherichia coli (z. B. Darminfekte), pathogene Enterococcus spp. (z. B. systemische Entzündungen) und Pseudomonas aeruginosa (z. B. Wundinfektionen).

    Forschungsstudent Hajer Taleb und Studienleiterin Dr. Ara Kanekanian machen vor allem die in der Dattel enthaltenen antioxidativ wirksamen sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) für diesen Effekt verantwortlich.

    Diese Stoffe bilden sich natürlicherweise während der Reifung der Frucht.

    Künstlicher Dattelsirup wirkt nicht
    Künstlich hergestellter Dattelsirup, der nur verschiedene Zucker und Aromen enthält, aber keine datteltypischen Polyphenole, wirkte nicht annähernd so bakterienfeindlich wie der natürliche Dattelsirup.

    Sie können natürlichen Dattelsirup übrigens sehr einfach aus nur wenigen Zutaten selbst herstellen.

    Dazu muss der Sirup nicht einmal gekocht werden. Denn frischer rohköstlicher und gleichzeitig basischer Dattelsirup ist einerseits schneller gemacht und andererseits gleich doppelt so gesund, da er nicht – wie der erhitzte Sirup – Vitalstoffverluste durch das Erhitzen hinnehmen muss.

    Ein grosser Vorteil des Dattelsirups ist, dass er eine neutrale Süsse liefert, also nur wenig Eigengeschmack mit sich bringt und daher in vielerlei Gerichte eingesetzt werden kann.

    Dattelsirup ganz einfach selbst gemacht
    Für die Herstellung des kastanienbraunen Sirups brauchen Sie frische entsteinte Datteln. Kaufen Sie die ungesüssten, die Sie an ihrem matten Aussehen erkennen. Gesüsste Datteln glänzen, weil sie in Zuckersirup getaucht wurden.

    Das Dattel-Fruchtfleisch wird entweder mit Wasser oder frisch gepresstem Orangensaft gemischt und mit einem leistungsfähigen Mixer so lange zerkleinert, bis eine sirupähnliche Konsistenz erreicht ist.

    Im Schraubglas und gut gekühlt hält der Dattelsirup etwa eine Woche.

    Nutzen Sie die angenehm fruchtige Dattelsüsse zum Beispiel als Zuckerersatz beim Backen, für Desserts oder für leckere Heiss- und Kaltgetränke. Eine kleine Menge Dattelsirup kann aber auch bei herzhaften Salaten, Suppen, Sossen und Marinaden Verwendung finden.

    Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/dattelsirup-150000026.html#ixzz3WMeOPGbf

    viaDattelsirup – Ein gesundes Antibiotikum.

  • Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen


    In diesem Sinne frohe Ostern allen ✌️Gruss Harley

    Avatar von hildegardlewiHildegard Lewandowsky

    Man kommt nicht einfach drum herum.... Ab ins Wasser..... Man kommt nicht einfach drum herum….
    Ab ins Wasser…..

    (Mal wieder für die Kleinen….)

    Mit ihren Kleinen geht im warmen Sonnenschein
    die Entenmutter vorsichtig ins Wasser rein.
    Die Entenkinder watscheln alle artig hinterher.
    Nur eines ist stets abgelenkt und tut sich schwer.

    Als letztes kommt es langsam angeschwommen.
    Die anderen haben Rücksicht auch darauf genommen.
    Die Entenmutter übt sich ständig in Geduld.
    Es ist das kleinste Entchen. Es hat ja keine Schuld.

    „Komm, komm! Nun trödel nicht so, meine Kleine!
    Sind wir an Land, dann mache ich die aber Beine!
    Wir können doch nicht immer alle auf dich warten.
    Dann mußt du eben etwas schneller starten.

    Deine Geschwister schwimmen, schau mal her,
    schon wirklich prima. Ist doch nicht so schwer.
    Pltsche platsche mit den Füßen. Wie ein Ruder!
    Gib dir Mühe. Das kann sogar dein kleiner Bruder!

    Du träumst wahrscheinlich, meine kleine Ente.
    Du mußt es trotzdem lernen. Denn es…

    Ursprünglichen Post anzeigen 98 weitere Wörter

  • Sobald du dir vertraust

    Sobald du dir vertraust


    Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben. – Johan Wolfgang von Goethe –

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  • US-Polizei tötete in einem Monat mehr Menschen als Großbritannien seit 1900

    US-Polizei tötete in einem Monat mehr Menschen als Großbritannien seit 1900


    US-Police

    Die USA haben anscheinend ein echtes Polizei-Problem: So wurden in den Vereinigten Staaten allein im März 2015 mehr Menschen durch US-Polizisten getötet, als in Großbritannien durch britische Polizisten in den vergangenen 115 Jahren.

    Im vergangenen Monat März 2015 wurden insgesamt 111 Personen von der Polizei in den Vereinigten Staaten getötet. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vereinigte Königreich seit dem Jahr 1900, sofern man den Zahlen Glauben schenken kann.

    Laut einer umfangreichen Liste des Datenarchivs killedbypolice.com (siehe hier) wurden im März 111 Menschen von amerikanischen Cops Menschen getötet, darunter alleinerziehende Mütter, kranke Kriegsveteranen und zahlreiche Unbewaffnete. Auf Wikipedia (siehe hier) findet sich eine Liste zu allen, direkt oder indirekt durch die britische Polizei verursachten Todesfällen.

    Zwar ist es äußerst unwahrscheinlich, dass durch den Einsatz britischer Ordnungskräfte in den turbulenten Jahren zwischen 1920 und 1977 niemand sein Leben lassen musste, doch entspricht die Anzahl der getöteten 52 Personen auch nur ansatzweise der Realität, wäre das ein echtes Armutszeugnis für die ohnehin bereits zurecht scharf kritisierte amerikanische Polizei. In Deutschland wurden laut Wikipedia 14 Personen bei Polizeieinsätzen getötet, so Wikipedia (hier).

    Immer mehr US-Bürger protestieren gegen die beispiellose Militarisierung der Polizei, die sich laut Berichten immer seltener als Freund und Helfer, sondern wie ein militärischer Besatzer aufführt. Amerikanische Cops haben seit den Ereignissen des 11. September 2001 in den USA nach offiziellen Zahlen mehr als 5.000 Bürger getötet. Durch Iraks Armee und später durch sogenannte Aufständische hingegen starben bis heute “nur” 3.500 Amerikaner (Stand 02/14).

    Die Vereinigten Staaten machen nur etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung aus, dennoch sitzen dort rund 25 Prozent aller Gefangenen weltweit.

    viaUS-Polizei tötete in einem Monat mehr Menschen als Großbritannien seit 1900 – Gegenfrage.com.

  • Holocaust im Nahen Osten

    Holocaust im Nahen Osten


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    Ich bin schon lange dabei und habe mehr erlebt als die meisten Menschen. Meiner Einschätzung war die Lage der Menschheit noch nie so prekär wie heute. Das Gleichgewicht des Schreckens, das im Kalten Krieg herrschte, gilt nicht länger. Washington arbeitet jetzt mit der Prämisse, dass ein atomarer Erstschlag machbar ist. Die Ziele dieser Angriffe wären Russland und China und sie wissen davon, denn voller Stolz posaunt Washington seine Militärdoktrin in öffentlich zugänglichen Dokumenten in alle Welt hinaus.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einen Atomkrieg kommt, ist damit dramatisch gestiegen. Stellen Sie sich vor, Sie wären Russland oder China, und Sie wüssten, Washingtons Militärdoktrin erlaubt einen überraschenden Angriff mit Atombomben. Würden Sie untätig herumsitzen und die Hände in den Schoß legen, während Washington seine Propagandamaschinerie auf Hochtouren gegen Russland und China hetzen lässt und beide Länder als Bedrohung für »Freiheit und Demokratie« verteufelt?

    In Washington regieren die Narren und sie spielen mit dem atomaren Feuer. Wie Noam Chomsky schreibt, standen wir schon einmal am Rande eines Atomkriegs und selbst damals war die Lage noch weniger gefährlich als heute.

    Harold Pinter, einer der letzten Intellektuellen, die der Westen noch vorweisen kann, weiß um die Gefahren, die die Arroganz des Westens birgt. Er prangert die Verbrechen des Westens an und fordert, dass sich Gerichte mit diesen Verbrechen befassen, bevor es für die Menschheit zu spät ist:

    »Wir haben dem irakischen Volk Folter, Splitterbomben, angereichertes Uran, zahllose, willkürliche Mordtaten, Elend, Erniedrigung und Tod gebracht und nennen es ›dem mittleren Osten Freiheit und Demokratie bringen‹. Wie viele Menschen muss man töten, bis man sich die Bezeichnung verdient hat, ein Massenmörder und Kriegsverbrecher zu sein? 100 000? Mehr als genug, würde ich meinen. Deshalb ist es nur gerecht, dass Bush und Blair vor den Internationalen Strafgerichtshof kommen.« (Harold Pinter 2005 in seiner Nobelpreisrede)

    »An Iraqi Holocaust« von Gideon Polya und »Genocide In Iraq« liefern ausreichend Beweise, um Bush und Blair zu verurteilen. Dr. Gideon Polya ist Professor an einer der führenden australischen Universitäten und er verfügt über ein Gewissen, was ihn in der westlichen Welt zusehends zu einer Ausnahmeerscheinung macht.

    Seine Artikel basieren vor allem auf »Genocide in Iraq« von Abdul-Hak Al-Ani und Tarik Al-Ani, einem gerade von Clarity Press veröffentlichten und mit zahlreichen Quellen unterfütterten zweibändigen Werk. Abdul-Hak Al-Ani ist ein in Großbritannien ausgebildeter Anwalt mit Abschluss in Völkerrecht und Elektroingenieurswesen. Tarik Al-Ani ist Architekt, Übersetzer und Forscher. Ich lese das Werk derzeit und bereite eine Rezension vor, aber wer einen ersten Eindruck von »Genocide in Iraq« gewinnen will, für den reichen die Artikel von Professor Polya aus.

    Washington hat in unserem Namen ein furchtbares Verbrechen begangen. Washington hat nicht nur den Irak ermordet, Washington hat den gesamten Nahen Osten ermordet. Washington und seine verabscheuenswürdigen Vasallen – die »Koalition der Willigen« − haben einen Holocaust im Nahen Osten zu verantworten.

    Wer als Mitglied der angelsächsischen Welt über ein Gewissen verfügt, dem werden die Fakten starke Seelenqualen bereiten. Die Völker der Länder, deren Regierungen sich an der »Koalition der Willigen« beteiligten, sind beschmutzt, an ihnen haften die Kriegsverbrechen, die ihre Regierungen im Zuge des irakischen Völkermords begangen haben. Ein progressiver, moderner Staat wurde ausgelöscht und 2,7 Millionen Iraker wurden ermordet.

    Vertuscht wurde das Verbrechen mit Propaganda, die Saddam Hussein verteufelte und die Furcht vor (nicht existierenden) Massenvernichtungswaffen anfachte. Der irakische Völkermord basierte auf einer Lüge und sowohl Bush wie auch Blair wussten das. Die beiden durch und durch bösen Anführer beschlossen einfach, ein Volk zu zerstören, das sie zunächst verteufelten und dann an den Rand drängten.

    Bis heute verteidigen Cheney und die Neokonservativen den Völkermord und die rechtswidrigen Folterungen, die sie anordneten, um als Rechtfertigung für ihre Kriegsverbrechen falsche »Terroristen« vorweisen zu können. Auch die westlichen Medien – allen voran die New York Times – sind Mittäter beim irakischen Völkermord, ebenso die unbekümmerten Völker des Westens. Sie standen tatenlos daneben und jubelten noch, während Millionen Menschen auf der Grundlage krasser und offenkundiger Lügen vernichtet wurden.

    Wofür steht der Westen? Gier? Lügen? Krieg? Folter? Kriegsverbrechen? Selbstsucht und Intoleranz? Vernichtung allen Lebens auf der Erde? Der »christliche« Westen ist ein Meister darin, mit Propaganda und Selbsttäuschung zu arbeiten. Man sehe sich bloß die evangelikalen Kirchen an: Sie stellen sich hinter eine kriminelle und unmenschliche Regierung und behaupten, Anhänger von Christus zu sein.

    Man sehe sich bloß die amerikanischen »Konservativen« an: Sie unterstützen den militarisierten Polizeistaat. Sie unterstützen die Morde, die die Polizei regelmäßig an dunkelhäutigen amerikanischen Bürgern verübt. Sie unterstützen jeden Krieg, den sich Washington erträumt, und noch mehr. Den Republikanern im Kongress reicht das nicht, jetzt wollen sie auch noch Krieg führen gegen Russland und den Iran.

    Man sehe sich bloß die Republikaner im Kongress und in den Regierungen der Bundesstaaten an: Sie hassen die Umwelt, sie lieben Umweltverschmutzer. Sie beten Israel an und Israels Vernichtung der Palästinenser und den seit 60 Jahren herrschenden Raub palästinensischen Landes. Man sehe sich nur auf einer Landkarte an, wie Palästina schrumpft, jeden Tag wird mehr Land geraubt.

    Washington hat diesen Diebstahl eines gesamten Landes unterstützt und dennoch kann sich Washington als großartiger Verteidiger der Menschenrechte gerieren. Die Rechte welcher Menschen? Derer in Washington und in Israel. Der Rest ist völlig belanglos.

    Wie überlebt die Welt diese amerikanisch-israelische Aggression? Vermutlich wird sie es gar nicht. Das Böse hat nun sein Auge auf den Iran, Russland und China gerichtet. Man kann diese Länder nicht Jahr um Jahr um Jahr bombardieren, ohne dass dies Folgen für die Bombenwerfer hat.

    Die zerstörerischen Fähigkeiten des Irans sind begrenzt, aber der Iran könnte Saudi-Arabien und Israel vernichten. Russland und China können die USA und alle Vasallenstaaten Washingtons vernichten. Mit seinem intensiven Propagandakrieg treibt Washington die Welt in die Zerstörung.

    Wie lässt sich dies verhindern, wenn selbst Putin wieder und wieder erklärt, dass Washington alles ignoriere, was die russische Regierung sagt?! Putin ist der Friedensstifter. Jeder seiner Friedensvorschläge wird von Washington ignoriert. Dort reagiert man immer nur auf eine Weise: Man lässt die Kriegstrommeln noch lauter rühren.

    Wenn Europas Regierungen nicht erkennen, wie gefährlich Washingtons Aggression ist, und als Reaktion die NATO auflösen, bleibt dem Planeten Erde nicht mehr viel Zeit.

    Die amerikanische Öffentlichkeit muss begreifen, welche Folgen die illegalen und kriminellen Taten Washingtons haben. Wer ins Visier der amerikanischen Aggression rückt, wird zum Opfer von Kriegsverbrechen, gleichzeitig wächst der Hass auf Amerika. Leichte Ziele hat Washington keine mehr, jetzt legt sich Washington mit Ländern an, die Gleiches mit Gleichem vergelten können.

    Die Neokonservativen müssen aus der Regierung Obama verjagt werden und man muss ihnen verbieten, je wieder an einer amerikanischen Regierung mitzuarbeiten. Wenn das nicht geschieht, werden Atompilze aufsteigen über Washington, New York, Boston, Atlanta, Los Angeles, San Francisco, Seattle, Dallas, Houston, St. Louis, Cleveland, Chicago. Im Mittleren Westen, wo Amerika seine Interkontinentalraketen geparkt hat, wird außer Kakerlaken nichts mehr leben.

    Die Amerikaner und die Menschen in den amerikanischen Marionettenstaaten müssen unbedingt erkennen, dass Washington nicht imstande ist, die Wahrheit zu sagen. Washington ist eine dunkle Macht. Washington ist Sauron. Washington ist Satan.

    Sehen Sie sich den Irak an. Sehen Sie sich Afghanistan an. Sehen Sie sich Libyen an. Sehen Sie sich Syrien an. Sehen Sie sich Somalia an. Sehen Sie sich die Ukraine an. Washington trägt nichts als Zerstörung in die Welt. Wer wird das nächste Opfer Washingtons sein? Alles Leben auf diesem Planeten?

    viaHolocaust im Nahen Osten – Kopp Online.

  • Island sieht klar: Banken sollen entmachtet werden – Eine Wende in der Geschichte des modernen Finanzsystems — Puppenspieler — Sott.net

    Island sieht klar: Banken sollen entmachtet werden – Eine Wende in der Geschichte des modernen Finanzsystems — Puppenspieler — Sott.net


    Islands Ministerpräsident sagte, dass alle isländischen Finanzkrisen seit 1875 durch einen Kreditboom von Banken ausgelöst worden seien. Deshalb wird aktuell debattiert, Geschäftsbanken die Möglichkeit der Geldschöpfung weitgehend zu entziehen. Banken sollten ihrer Funktion nachkommen, Sparguthaben und Kredite zu verwalten.

    © Tomi/it.wiki/Maksim

    Island

    Islands Parlamentsgebäude

    Island hat offenbar Pläne, Geschäftsbanken die Möglichkeit zu nehmen, “Geld aus dem Nichts” zu erschaffen. Der Vorschlag, der eine Wende in der Geschichte des modernen Finanzsystems darstellen würde, war Teil eines Berichts eines Abgeordneten der regierenden Fortschrittspartei, Frosti Sigurjonsson, mit dem Titel “Ein besseres Währungssystem für Island.”

    “Die Ergebnisse werden ein wichtiger Beitrag zur bevorstehenden Diskussion sein, hier und anderswo, bezüglich der Geldschöpfung und Geldpolitik”, sagte Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson. Laut einer Studie von vier Notenbankern, welche am Montag veröffentlicht wurde, gab es seit dem Jahr 1875 durchschnittlich alle 15 Jahre Finanzkrisen verschiedener Arten in Island, “die allesamt durch Kreditblasen in starken Konjunkturzyklen ausgelöst wurden”, so Gunnlaugsson weiter.

    Er argumentierte, dass die Zentralbank den Kreditboom sowie die übertriebene Risikobereitschaft während der Krise ab 2008 nicht aufhalten konnte, was kostspielige staatliche Eingriffe zur Folge hatte. “Entscheidend ist, dass die Macht, Geld zu schaffen getrennt wird von der Macht, darüber zu entscheiden, wie das Geld verwendet wird”, so Sigurjonsson in seinem Vorschlag. “Wie beim Staatshaushalt, wird das Parlament über die Vergabe von neuem Geld debattieren”, schrieb er. Banken sollten in erster Linie ihrer Funktion nachkommen, Sparguthaben und Kredite zu verwalten.

    Island wurde durch den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers schwer getroffen. Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Staaten ergreift das kleine nordische Land jedoch Maßnahmen, um die Bürger vor weiteren Krisen zu schützen.

    Quellen und Infos:

    viaIsland sieht klar: Banken sollen entmachtet werden – Eine Wende in der Geschichte des modernen Finanzsystems — Puppenspieler — Sott.net.

  • Wirtschaft in Russland wächst trotz dummer Sanktionen

    Wirtschaft in Russland wächst trotz dummer Sanktionen


    Sanktionen

    Die russische Wirtschaft hat die Analysten überrascht und sich im vierten Quartal 2014 als erstaunlich robust erwiesen. Die größte Gefahr für 2015 ist ein anhaltend niedriger Ölpreis. Investoren sehen Chancen in Russland. Staatsanleihen gelten heute als sicherer als noch im Dezember.

    Das russische Statistikamt meldete am Mittwoch die Daten für 2014. Im vierten Quartal verzeichnete Russland ein Wachstum von 0,4 Prozent. Im dritten Quartal lag das Wachstum noch 0,9 bei Prozent. Im Gesamtjahr stieg das BIP um 0,6 Prozent. Der Nachrichtendienst Bloomberg ist überrascht – die 11 von Bloomberg in einer Umfrage befragten Ökonomen hatten erwartet, dass die Wirtschaft wegen der niedrigen Ölpreise und wegen der Sanktionen im vierten Quartal zum Stillstand kommen werde. Bloomberg sieht die Lage in Russland in einer Analyse als erstaunlich entspannt.

    Denn die russische Wirtschaft erweist sich als erstaunlich widerstandsfähig: Der Rubel legte die beste Performance unter 24 Emerging Markets hin. Auch am Mittwoch zeigte sich der Rubel erholt. Die Kosten für Kreditausfallsversicherungen (CDS) für russische Staatsanleihen sind auf dem niedrigsten Stand seit Dezember. Die Investmentbank Goldman Sachs hält russische Bonds sogar für ein sinnvolles Investment.

    In einer Analyse beschreibt der ehemalige Bloomberg-Chefredakteur Matthew Winkler, dass die internationalen Investoren weiter in russische Unternehmen investieren. Zahlreiche Unternehmen geben an, dass sie im Jahr 2014 höhere Umsätze als im Vorjahr verbucht hätten. Halter von russischen Staatsanleihen hätten laut dem Bloomberg Russia Local Sovereign Bond Index in diesem Jahr 7 Prozent gewonnen, während es für Staatsanleihen aus anderen Schwellenländern Verluste von 1,1 Prozent setzte. Der MSCI Emerging Market Index habe ergeben, dass die russischen Unternehmen profitabler seien als Unternehmen aus vergleichbaren Volkswirtschaften.

    Winkler kommt zu dem Schluss, dass die Sanktionen in gewisser Weise das Gegenteil dessen bewirkt haben, was sie beabsichtigt hatten: Die Russen seien gezwungen, heimische Produkte zu kaufen, wovon die Unternehmen profitierten. Die russische Wirtschaft habe sich – trotz des Rubel-Absturzes – als erstaunlich widerstandsfähig erwiesen.

    Bleibt der Ölpreis allerdings auf dem niedrigen Niveau, könnte Russland in eine Rezession schlittern, sagte Vladimir Tikhomirov, Chefvolkswirt bei der Moskauer BCS Financial Group Bloomberg. Er erwartet, dass sich dieser Trend erst in drei bis sechs Monaten wieder umkehren wird.

    Die Wirtschaft des weltweit größten Energie-Exporteurs war unter Druck geraten, weil der Ölpreis um fast 50 Prozent abstürzte. Der Rubel erlebte seinen größten Verfall seit ihrer schwersten Krise im Jahr 1998 und geriet an den Rand einer Rezession. Durch die westlichen Sanktionen wurden die russischen Banken vom internationalen Kapitalmarkt abgeschnitten und die Kapitalabflüsse dauern an. Die russische Regierung reagierte mit Einschnitten bei den öffentlichen Ausgaben und die Notenbank erhöhte den Leitzins.

    Tikhomirov sieht die Ursache für das Wachstum im vierten Quartal in dem einmaligen und plötzlichen Konsumanstieg der Privathaushalte. So waren zahlreiche Russen dazu übergegangen, sich vermehrt Neu- und Gebrauchtwagen zu kaufen. Diese gelten als sichere Geldanlagen.

    Die Weltbank malt die Zukunft Russlands dagegen in schwärzesten Farben, wie der Bericht des Instituts zeigt, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Darin wird für das aktuelle Jahr ein Rückgang des BIPs um 3,8 und für 2016 ein Minus von 0,3 Prozent prognostiziert. „Die hauptsächliche Herausforderung für Russland ist der anhaltende Mangel an Investitionen“, so Weltbank-Analystin Birgit Hansl.

    Dieses Problem hängt allerdings vor allem mit dem Mangel an Diversifizierung in der russischen Wirtschaft zusammen. Das Land ist zu stark von seinen Energie-Exporten abhängig. Die US-Regierung versucht derzeit, den Russen diese Domäne streitig zu machen: Mit dem Fracking, für das die Bundesregierung am Mittwoch den Weg geebnet hatte, wollen die Amerikaner den Russen über das TTIP den europäischen Energiemarkt abjagen.

    viaWirtschaft in Russland wächst trotz dummer Sanktionen — Puppenspieler — Sott.net.

  • Wann übernimmt China Teile der USA?

    Wann übernimmt China Teile der USA?


    China

    Die chinesischen Machthaber wissen, dass ihre ganzen US-Staatsanleihen de facto wertlos sind, da Washington alte Schulden ohnehin nur mit neuen Schulden begleichen kann und die Gesamtschuld immer weiter wächst, bis das Schuldenkonstrukt zusammenbricht. Nun gibt es ernsthafte Überlegungen, die ganzen Bonds in Realkapital anzulegen: und zwar in Grundstücke, Immobilien und Unternehmen in den USA.

    Von Marco Maier

    Die Volksrepublik China gilt angesichts des nach wie vor gewaltigen Überschusses in der Handelsbilanz als der größte ausländische Gläubiger der Vereinigten Staaten von Amerika. Insgesamt rund 1,24 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen befinden sich derzeit in chinesischem Besitz. Yu Qiao, Volkswirtschaftsprofessor an der Tsighua Universität in Peking präsentierte bereits im Jahr 2009 einen Plan, wie sich China gegen eine US-Zahlungsausfall absichern könnte.

    Inzwischen hat die Bank of China – die chinesische Zentralbank – diese Pläne aufgegriffen und erste Maßnahmen ausgearbeitet, wie die ganzen US-Staatspapiere schrittweise in reale Werte auf US-Boden umgewandelt werden können. Damit könnte die Volksrepublik dazu beitragen, die marode US-Infrastruktur zu modernisieren und so auch lukrative Investments zu machen. Angesichts der extrem niedrigen Zinsen wäre diese Umwandlung zudem noch deutlich lukrativer als bloß das Halten von Bonds.

    Für die US-Regierung würde dies jedoch angesichts des nach wie vor stark defizitären Staatshaushalts immense Probleme mit sich bringen. Immerhin kämen so im Laufe der Zeit US-Bonds im Wert von mehreren hundert Milliarden Dollar auf den Markt, wodurch sich die bisherige Praxis der schuldenfinanzierten Staatshaushalte nicht mehr so leicht durchführen ließe, sofern nicht die US-Notenbank weiterhin Unmengen davon aufkauft. Zudem verschlechtert dies die längerfristige Zahlungsbilanz der amerikanischen Volkswirtschaft, da die Gewinne dieser Investments größtenteils wieder nach China flössen.

    Andererseits ist dieser Schritt für Peking der einzig sinnvolle. Immerhin ist jedem logisch denkenden Menschen klar, dass dieser US-Schuldenexzess nicht mehr ewig so weitergehen kann. Die Umwandlung der Schuldscheine in reale Werte die auch nach einem Dollar-Kollaps noch einen Wert besitzen, ist somit absolut nachvollziehbar. Ganz nach dem Motto: „Wenn uns die Amerikaner schon so viel Geld schulden, dann gehen wir in den USA eben auf Einkaufstour und holen uns damit Sicherheiten.“

    viaWann übernimmt China Teile der USA? | Contra Magazin.

  • Blackbox-Auswertung: Copilot soll Sinkflug bewusst eingeleitet haben

    Blackbox-Auswertung: Copilot soll Sinkflug bewusst eingeleitet haben


    Blackbox

    Erst hieß es, die Blackbox des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs von Flug 4U9525 sei 20cm tief in der Erde gefunden worden, nun liegen auch schon die Auswertungen vor. Erstaunlich schnell, muss man sagen. Auf die detaillierten Ergebnisse von Flug MH17 warten wir noch immer.

    Von Marco Maier

    Auch wenn es normalerweise recht lange dauert, bis ein Flugzeugabsturz wie jener des Airbus von Germanwings in Frankreich bestmöglich rekonstruiert und ausgewertet werden kann, so überrascht man uns medial rasend schnell mit Neuigkeiten. Wie schon beim Flug MH17, welcher in der Ostukraine abgeschossen wurde, war man auch dieses Mal in Sachen Vorverurteilung sofort zur Stelle: der Copilot wars – so der einhellige mediale Tenor.

    Interessant dabei ist, dass man die Ungereimtheiten beim Stimmenrekorder des Cockpits (z.B. die beinahe schon gespenstische Stille, obwohl alle Insassen des Flugzeugs den schnellen Sinkflug auf jeden Fall bemerken hätten müssen) schon weitestgehend negierte. Und nun liegt die Auswertung der eben erst gestern Donnerstag gefundenen Blackbox mit den Flugdaten vor.

    Demnach habe der Copilot entsprechend den Daten des Flugdatenschreibers den Airbus bewusst in den Sinkflug gebracht und dabei beschleunigt. Dies teilte die französische Untersuchungsbehörder Bea mit. Der Autopilot, so der Bericht, sei so eingestellt worden, dass die Maschine auf 100 Fuß (rund 30 Meter) sinkt. Dabei sei das Flugzeug mehrfach beschleunigt worden.

    Nun stellt sich die Frage, ob man sich überhaupt noch die Mühe machen wird, den Vorgang bestmöglich zu rekonstruieren, oder ob man sich mit den bisherigen Erklärungen zufrieden gibt. Denn immerhin soll der Copilot ja suizidgefährdet und in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. All das wurde medial derart aufgebauscht, dass die ganzen Ermittlungen nur noch in eine Richtung geführt wurden und die „Lösung“ des Falles trotz diverser Widersprüche und Ungereimtheiten wohl schon feststeht.

    viaBlackbox-Auswertung: Copilot soll Sinkflug bewusst eingeleitet haben | Contra Magazin.

  • Vorstufe zum TTIP: Bundesregierung bringt Fracking nach Deutschland

    Vorstufe zum TTIP: Bundesregierung bringt Fracking nach Deutschland


    Fracking

    In Berlin hat das Bundeskabinett das umstrittene Fracking-Gesetz gebilligt: Damit öffnet Deutschland den US-Energiekonzernen die Tür nach Europa. Mit dem TTIP soll es zu einem Fracking-Boom in Deutschland kommen. Die Amerikaner wollen so die Russen als wichtigsten Energie-Exporteur Europas verdrängen.

    Die umstrittene Schiefergas-Förderung (Fracking) kommt nach Deutschland: Um beim Einstieg nicht zu große Proteste zu provozieren, betont die Bundesregierung, dass Fracking zunächst nur unter strengen Auflagen zu Probezwecken erlaubt ist. Tatsächlich erlaubt der vom Kabinett in Berlin am Mittwoch beschlossene Gesetzesentwurf des Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministeriums auch die spätere großflächige Förderung von Schiefergas. Zunächst soll Fracking allerdings in sensiblen Regionen wie Wasserschutzgebieten verboten werden. Bisher gibt es keine gesetzliche Regelung. Ein erster Anlauf war 2013 gescheitert, weil Vorschläge der damaligen Bundesregierung aus Sicht einiger Unions-Abgeordneter keinen ausreichenden Wasserschutz boten. Auch jetzt fordern bereits Dutzende Bundestagsabgeordnete von Union und SPD Nachbesserungen, so wird unter anderem gefordert, dass es keinen Automatismus für eine kommerzielle Förderung ab 2019 geben dürfe.

    Die Gesetzesvorlage ist gewissermaßen ein Vorgriff auf das Freihandelsabkommen TTIP, von dem sich die US-Energiekonzerne den Eintritt in den europäischen Markt erhoffen. Nach dem überraschenden Atomausstieg ist Deutschland besonders anfällig und sucht nach Alternativen, um sich aus der russischen Abhängigkeit zu befreien. Hier bieten die Amerikaner Hilfe an und versprechen, mit dem Fracking ein neues Wundermittel gefunden zu haben. Tatsächlich ist noch völlig unklar, ob das Fracking überhaupt wirtschaftlich betrieben werden kann: Aktuell leben alle US-Konzerne von üppigen Steuergeldern, erwirtschaften nur Verluste und müssen mit teils dramatischen Kursverlusten zurande kommen. Der Fracking-Boom in den USA erinnert ein wenig an den Solar-Boom in Deutschland, als ebenfalls zahlreiche Unternehmen ihr Geschäftsmodell darin sahen, Fördergelder vom Staat zu kassieren, die Anleger zu blenden und am Ende darauf zu hoffen, dass sie von einem Wettbewerber übernommen oder vom Staat mit weiteren Subventionen über Wasser gehalten werden.

    Die europäischen Staats- und Regierungschefs hatten bereits vor zwei Wochen auf dem EU-Gipfel in Brüssel einen weiteren Schritt in Richtung einer Energie-Union gemacht. EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte, dass die Union ein „großes Potenzial“ habe und ein Garant für sicherere und günstigere Energie sein werde. Russland missbrauche seine Gasverträge als „politische Waffe“, so Tusk. Doch bei jenen Verträgen sollte es um Wirtschaft und nicht um Politik gehen.

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    EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Chef Jean-Claude Juncker wollen die Energie-Union vorantreiben. Tusk ist ein vehementer Befürworter der Fracking-Industrie. (Foto: dpa)

    Die Energie-Union wird politisch verbrämt: Die EU-Staaten wollen sich im Rahmen der Energie-Union von den russischen Gaslieferungen unabhängig machen, wobei die Idee einer derartigen Union auch vor den Verwerfungen mit Russland bestand. Tatsächlich erklärt sich das Interesse der Amerikaner an einem Weiterköcheln des Ukraine-Konflikts auch damit, dass die Europäer Angst vor einem russischen Gas-Stopp bekommen könnten und ihren noch beträchtlichen Widerstand gegen das Fracking aufgeben könnten. Einzelne US-Politiker haben auch persönliche Interessen, wie der US-Vizepräsident Biden, dessen Sohn in der Ukraine für ein Fracking-Unternehmen arbeitet.

    Im vergangenen Jahr schrieb Tusk in einem Gastbeitrag der Financial Times, dass die „exzessive Abhängigkeit von Russlands Energie“ die EU schwäche. Derzeit beziehen die EU-Staaten 44 Prozent ihres Erdgases aus Russland und 33 Prozent aus Norwegen. Weitere Lieferanten sind Algerien, Nigeria, Libyen, Trinidad und Tobago und Peru, berichtet das französische Energie-Portal gas in focus. Sachlich gibt es keinen Grund, sich vor den Russen zu fürchten: Sogar Angela Merkel hatte noch vor einigen Monaten eingeräumt, dass die Russen ihre Gas-Verträge immer präzise erfüllt hätten und daher ein verlässlicher Partner seien.

    Der polnische EU-Ratspräsident ist ein Verfechter der Nutzung von fossiler Energie und Fracking. Das Fracking wird als Möglichkeit angesehen, um das angebliche russische Gasmonopol innerhalb Europas zu brechen. Doch die Stoßrichtung Tusks eröffnet vor allem den USA große wirtschaftliche Möglichkeiten innerhalb der EU. Die US-Fracking-Industrie will sich in Europa als Produzent betätigen und die EU-Staaten anschließend mit LNG-Gas beliefern. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Lobby-Arbeit betrieben.

    Die Grundlage für die US-Expansion soll das TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU liefern. Sollte es zum endgültigen Abschluss des Abkommens kommen, würden die Amerikaner die Russen problemlos aus dem europäischen Energiemarkt verdrängen, um amerikanischen Konzernen einen neuen Absatzmarkt zu erschließen. Mit dem zu Ende verhandelten Freihandelsabkommen CETA hat die EU-Kommission und die US-Regierung bereits Vorsorgen für den Notfall getroffen. Im Rahmen des Abkommens besteht die Möglichkeit, Milliarden Strafzahlungen von Fracking-unwilligen Regierungen in der EU einzufordern. Das Ganze wird dann unter der Begrifflichkeit „Investitions-Schutz“ subsumiert.

    Zur Fracking-Lobby in Europa gehört der Arbeitergeberverband Businesseurope mit Hauptsitz in Brüssel. Businesseurope ist sowohl personell als auch finanziell mit internationalen Öl- und Gaskonzernen wie ExxonMobil, GDFSuez, BP, Total oder Statoil verzahnt.

    Der Lobby-Organisation International Gas & Oil Producers Association (IOGP) gehören Öl- und Gadfirmen wie Shell, Chevron, Statoil, OMV, DONG Energy, Statoil oder Total an. Die Mitglieder der IOGP produzieren fast die Hälfte des weltweiten Öls und ein Viertel des weltweiten Gases.

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    Die weltweiten Schiefergas-Gebiete mit geschätzten und ungeschätzten Vorkommen. (Grafik: US-Energieministerium)

    Shale Gas Europe gehört ebenfalls zur Fracking-Lobby. Die Mitglieder der Organisation sind ebenfalls europäische und US-amerikanische Öl-Konzerne. Doch auch der US-Konzern Halliburton ist ein Mitglied.

    Die internationalen Öl- und Gaskonzerne sind zudem im European Energy Forum (EFF) organisiert, die aktive Lobbyarbeit für die Frackings-Industrie betreibt, berichtet The Parliament Magazine. Bemerkenswert ist dass die CSU-Politikerin und EU-Abgeordnete Angelika Nieber neben ihrer aktiven Mitgliedschaft (Active Members) beim EFF auch seit dem Jahr 2000 im ZDF-Fernsehrat sitzt. Die CDU-Politiker und EU-Abgeordneten Werner Langen und Herbert Reul sind ebenfalls aktive Mitglieder der Lobby-Organisation.

    Die American Chamber of Commerce to the European Union (AmChamEU) vetritt 140 US-Großkonzerne in Europa. Zu den Mitgliedern gehören neben Chevron und Exxon Mobil auch der Chemiekonzern Albemarle Corporation oder Goldman Sachs. Die AmChamEU ist eines der einflussreichsten Fracking-Lobby-Organisationen in Brüssel.

    Zu den Fracking-Befürwortern unter den EU-Staaten gehören Polen, Litauen, Rumänien und Großbritannien, berichtet euronews. Doch in Bulgarien, Spanien und Frankreich ist die Technologie verboten. Die Amerikaner hingegen wollen Fracking als neuen Export-Schlager etablieren und zugleich die eigene Abhängigkeit vom Erdöl reduzieren.

    Die Entscheidung einiger EU-Staaten für die Nutzung der Fracking-Technik führt in Moskau unweigerlich zu Irritationen. Es bleibt unklar, ob die EU-Staaten diesen Schritt geschlossen gehen werden. Beispielsweise bezieht Ungarn etwa 80 Prozent seines Gases aus Russland. Das Land braucht auch russisches Know-How, um seine Stromversorgung zu garantieren. Sollte die aktuelle Annäherung zwischen Budapest und Moskau anhalten, wird in etwa zehn Jahren 56 Prozent des ungarischen Stroms auf russisches Know-How und Technologie zurückgehen. Denn der russische Nuklear-Riese ROSATOM wird in Ungarn das Atomkraftwerk Paks um zwei weitere Atom-Reaktoren ausbauen.

    In Januar 2012 musste die bulgarische Regierung eine Schiefergas-Förderlizenz des US-Energieriesen Chevron zurücknehmen, weil es landesweite Proteste gegen die Lizenz-Vergabe gegeben hatte. Die Nato behauptet, dass Russland die europäischen Umweltaktivisten beim Widerstand gegen das Fracking fernsteuert. Für mehrere EU-Staaten Osteuropas bleibt Russland nach wie vor ein wichtiger Energie-Versorger.

    Deutschland hat mit der heutigen Kabinetts-Entscheidung den Weg für die US-Fracking-Industrie freigemacht. Sollte das TTIP zur Unterzeichnung gelangen, wird Deutschland ein attraktiver Markt, auch, weil dann die Möglichkeit besteht, über die Investmentschutzklauseln entgangene Gewinne rechtlich abzusichern, falls es wider Erwarten doch zu Protesten von Umweltschützern kommen sollte.

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  • Neue bahnbrechende Forschungsergebnisse: 8.000 IE des »Wunder«-Vitamins D täglich sind notwendig, um Krebsprävention zu erreichen

    Neue bahnbrechende Forschungsergebnisse: 8.000 IE des »Wunder«-Vitamins D täglich sind notwendig, um Krebsprävention zu erreichen


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    Mike Adams

    Die Zensur und die Unterdrückung in Bezug auf Vitamin D wird sich nicht mehr lange halten können. Auch wenn das Medizinische Institut (IOM) und viele andere in der Krebsindustrie führende Institutionen (wie etwa die Amerikanische Krebsgesellschaft ACS) bewusst die krebsverhindernde Wirkung von Vitamin D heruntergespielt haben, stellte jetzt eine neue Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Anticancer Research erschien, diese einfache, aber wichtige Wahrheit über Vitamin D heraus, die wir schon seit Jahren vertreten: Ein durchschnittlicher Erwachsener muss täglich etwa 4.000 bis 8.000 IE (das sind 100 bis 200 µg) Vitamin D zu sich nehmen, um Krebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 zu verhindern; die absurden 400 bis 800 IE, von denen in den Empfehlungen der amerikanischen Regierung die Rede ist, reichen bei Weitem nicht aus.

    Die neue Studie wurde von Wissenschaftlern der Universität Kalifornien, der medizinischen Fakultät der Universität San Diego und der medizinischen Fakultät der Creighton-Universität in Omaha durchgeführt. Sie ist deshalb als bahnbrechend zu bezeichnen, weil sie die Beziehung zwischen der Dosierung von Vitamin D und dem im Blutkreislauf nachweisbaren Vitamin-D-Spiegel aufzeigt.

    Das ist ein Novum. Dies ist eine entscheidende Information für die Reform des Gesundheitswesens, die kommen muss, um Staaten und Nationen in den kommenden Jahren vor einem völligen Bankrott im Gesundheitswesen zu bewahren. Vitamin D erweist sich als eines der einfachsten, sichersten und mehr als ausreichend verfügbaren Methoden, um degenerative Erkrankungen zu verhindern und die hohen Kosten für langfristige Behandlungen deutlich zu senken.

    8.000 IE täglich sind notwendig

    »Wir haben herausgefunden, dass bei Erwachsenen die Einnahme von 4.000 bis 8.000 IE (das sind 100 bis 200 µg) erforderlich ist, um den Blutspiegel von Vitamin-D-Stoffwechselprodukten auf dem Niveau zu halten, das notwendig ist, um das Risiko für verschiedene Erkrankungen – Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 – um die Hälfte zu verringern«, erklärte Dr. Cedric Garland.

    Dr. Garland ist Professor für Familien- und Präventivmedizin am Moores-Krebs-Zentrum der Universität von Kalifornien in San Diego. Weiter sagte er: »Es hat mich überrascht, dass die erforderliche Menge an Vitamin D, die man einnehmen muss, um den Zustand zu erhalten, in dem Vitamin D Erkrankungen verhindern kann, so hoch ist – viel höher als die Minimaldosis von Vitamin D in Höhe von 400 IE täglich, die beim Sieg über die Rachitis im 20. Jahrhundert erforderlich war.«

    Untersuchung belegt: 90 Prozent der Bevölkerung leiden unter Vitamin-D-Mangel
    An dieser speziellen Untersuchung hatten mehr als 3.000 Freiwillige teilgenommen, die Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel einnahmen. Die Wissenschaftler entnahmen ihnen Blutproben, um ihren jeweiligen Anteil von 25-Vitamin-D (die normalerweise im Blut vorkommende Form des Vitamins) zu dokumentieren. Die Ergebnisse verblüfften selbst die Autoren der Untersuchung. Es zeigte sich: 90 Prozent der Untersuchten wiesen einen Vitamin-D-Mangel auf, das heißt ihr Wert lag unterhalb des als gesund angesehenen Wertes zwischen 40 bis 60 ng pro ml Blut. (Die meisten Ernährungsexperten in der Naturheilkunde empfehlen tatsächlich einen höheren Wert, der zwischen 60 und 70 ng/ml liegt.)
    Das Medizinische Institut der Regierung hat die Bedeutung der Empfehlungen zu Vitamin D absichtlich heruntergespielt und den Nutzen des Vitamins bestritten, möglicherweise um so die Gewinne der Krebsindustrie zu erhalten. Die jüngsten Empfehlungen des Instituts scheinen sogar darauf abzuzielen, Vitamin-D-Mangel in der amerikanischen Bevölkerung hervorzurufen.
    Das Medizinische Institut ging sogar so weit, den Grenzwert, ab dem man von einem Vitamin-D-Mangel spricht, künstlich weiter abzusenken, indem es behauptete, 20 ng/ml seien ausreichend. Auf diese Weise macht man eine Person mit Vitamin-D-Mangel auf magische Weise zu einer Person ohne Vitamin-D-Mangel, indem man einfach die Definition ändert. Nach Einschätzung der vorherrschenden medizinischen Auffassung leidet nunmehr eine Person mit einem Vitamin-D-Spiegel von 20 ng/ml nicht mehr unter Vitamin-D-Mangel, auch wenn dieser Wert überhaupt nicht ausreicht, um Krebs, Multiple Sklerose oder Diabetes Typ-1 zu verhindern.

    Warum die Wahrheit über Vitamin-D für das gewinnorientierte Gesundheitssystem eine Gefahr darstellt
    Wie wir in den vergangenen Jahren immer wieder dokumentiert und berichtet haben, war das medizinische Establishment – und vor allem die Krebsindustrie – vorsätzlich daran beteiligt, zu verhindern, dass die Menschen die Wahrheit über Vitamin D erfahren, um auf diese Weise die lukrativen Gewinne nicht zu schmälern, die durch Krankheit und Leiden erwirtschaftet werden. Vitamin D stellt vor allem aus drei Gründen eine größere Gefahr für das Gesundheits-Establishment als jeder andere Nährstoff dar:
    Vitamin D ist frei verfügbar, da es (rezeptfrei) durch Sonneneinstrahlung in der Haut aufgebaut wird.
    Vitamin D kann mehr als ein Dutzend »gewinnbringende« Erkrankungen oder Krankheitszustände verhindern (Osteoporose, Krebs, Diabetes, Multiple Sklerose und andere).
    Vitamin D ist völlig unschädlich, auch wenn es als Nahrungsergänzung eingenommen wird, da es sich um ein natürliches Vitamin/Hormon handelt, das vom Körper erkannt wird.

    Einige zentrale Aussagen der Studie
    Die folgende Zusammenfassung wurde aus den Ergebnissen der Studie, die unter http://www.grassrootshealth.net/garland02-11 verfügbar ist, erstellt:
    Im Rahmen der Studie wurden 3.667 Personen und ihre Einnahmegewohnheit bei Vitamin D untersucht.
    Die Einnahme von 10.000 IE Vitamin D (250 µg) täglich zeigte keinerlei toxische Wirkung.
    Bei Personen mit einem erheblichen Vitamin-D-Mangel führte jede Erhöhung der Tageseinnahme um 1.000 IE zu einem Anstieg des Vitamin-D-Spiegels im Blut um 10 ng/ml.
    Bei den Personen, die über einen Vitamin-D-Wert von über 30 ng/ml verfügten, führte jede Erhöhung der Tagesdosis um 1.000 IE durch Nahrungsergänzungsmittel zu einem Anstieg von 8 ng/ml.
    Bei Personen, die einen Vitamin-D-Wert von über 50 ng/ml aufwiesen, führte jede Erhöhung der Tagesdosis um 1.000 IE durch Nahrungsergänzungsmittel zu einem Anstieg von 5 ng/ml.
    Mit anderen Worten: Die Verstoffwechselung von Vitamin-D-Ergänzungsmitteln nimmt proportional zum vorhandenen Blutwert ab. Bei einem schon hohen Blutwert von Vitamin-D steigt dieser Wert bei gleicher Erhöhung der Dosis im Vergleich mit Personen, deren Blutwerte niedriger sind (das sind etwa 90 Prozent der Bevölkerung), nicht direkt proportional an.
    Der Verkauf von Vitamin D hat seit 2002 um 600 Prozent zugenommen. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Wahrheit über Vitamin D sowohl in der Naturmedizin als auch von ehrlichen Wissenschaftlern verbreitet wurde.
    Vitamin D ist bemerkenswert sicher. In der Studie heißt es dazu: »Eine durchgängige Einnahme von bis zu 40.000 IE Vitamin D pro Tag wird wahrscheinlich nicht zu einer Vitamin-D-Vergiftung führen.«
    Sie haben richtig gelesen: 40.000 IE pro Tag …

    Warum praktisch jeder Mensch in den Industrienationen mehr Vitamin D benötigt
    Nach dieser großartigen Untersuchung liegt nun auf der Hand, dass jeder intelligente Mensch nun darangehen sollte, seine Vitamin-D-Einnahme bis auf eine Größenordnung von etwa 8.000 IE täglich (oder mehr) zu erhöhen; dies gilt aufgrund der geringeren Sonneneinstrahlung vor allem für die Wintermonate.

    Ausgehend von dieser Studie bin ich persönlich dabei, meine Vitamin-D-Einnahme von Oktober bis April (gilt für Nordamerika) auf 10.000 IE täglich zu erhöhen. Und ich werde dafür sorgen, dass ich in den anderen Monaten ausreichend Sonnenschein abbekomme. »Jetzt, wo die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, wird es für fast jeden Erwachsenen normal werden, 4.000 IE pro Tag einzunehmen«, sagte Dr. Garland. »Das liegt deutlich unter den 10.000 IE, die der Bericht des Medizinischen Instituts als die Risikountergrenze ansieht, und bringt substantielle Verbesserungen.«
    »Jetzt ist es praktisch für alle an der Zeit, mehr Vitamin D zu sich zu nehmen, um zur Prävention hinsichtlich einiger verbreiteter Krebsarten, verschiedener anderer ernsthafter Erkrankungen und Knochenbrüche beizutragen«, erklärte der erfahrene Biomediziner Dr. Robert P. Heaney von der Creighton-Universität.
    Wie es aussieht, werden die herkömmliche Krebsindustrie, das Medizinische Institut und selbst die (amerikanische Behörde für Arzneimittelzulassungen) FDA nicht in der Lage sein, die Wahrheit über Vitamin D weiterhin unter den Teppich zu kehren. Und dass diese Wahrheit verbreitet wird, ist weitgehend der Verdienst unserer Leser, die diese Berichte anderen mitteilen und so dazu beitragen, ihre Freunde und Familienmitglieder zu informieren.
    Verbreiten Sie diese Neuigkeiten: Nehmt mehr Vitamin D zu euch! Verbreiten Sie diese Nachricht auch über Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke. Die Menschen müssen erfahren, dass es diese Untersuchungsergebnisse gibt, und dass Vitamin D ein bemerkenswert sicheres »Wunder«-Ergänzungsmittel ist, das praktisch jeder zusätzlich zu sich nehmen sollte. Das gilt vor allem bei dunklerer Haut.
    Hier nun der Titel und die Kurzbeschreibung der Studie:
    »Vitamin-Ergänzungsdosen und Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D in der Größenordnung, die mit Krebsprävention in Zusammenhang gebracht wird«
    (Cedric F. Garland, Christine B. French, Leo L. Baggerly und Robert P. Haney)
    »Dieses Papier liefert langerwartete Einsichten in eine dosierungsabhängige Beziehung zwischen oral eingenommenem Vitamin D3 und dem sich daraus ergebendem Serumlevel 25 (OH)D bei über 3.600 Bürgerinnen und Bürgern. Die Ergebnisse werden zu einer neuen Festlegung der Sicherheit von Vitamin D bei Hochdosierung führen und die Befürchtung einer Toxizität verringern. Dies ist ein bahnbrechender Beitrag im Bereich der Vitamin-D-Ergänzungsmittel!« – Anthony Norman, Distinguished Professor für Biochemie und Biomedizin (em.), Universität von Kalifornien, Riverside.

    Kurzfassung: Hintergrund: Einige Studien weisen darauf hin, dass die Einnahme von Vitamin D im Bereich von 1.100 IE bis 4.000 IE täglich und eine Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D [25 (OH)D] von 60 bis 80 ng/ml möglicherweise erforderlich ist, um das Krebsrisiko zu verringern. Einige wenige gemeindeorientierte Studien erlauben Schätzwerte der Dosierung im Bereich von mehr als 1.000 IE täglich.
    Material und Methode: Eine deskriptive Studie der Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D bei selbstberichteter Vitamin-D-Einnahme in einer gemeindeorientierten Kohorte (n = 3,667, Durchschnittsalter: 51,3 +/– 13,4 Jahre).
    Ergebnisse: Der Serumspiegel von 25 (OH)D stieg als Funktion der selbstberichteten Vitamin-D-Zusatzaufnahme kurvenförmig an. Keine Einnahme überstieg die Dosis von 10.000 IE täglich oder führte zu geringeren 25-(OH-)D-Werten über der Untergrenze des Bereichs möglicher Toxizität (200 ng/ml). Die Aufnahme ohne zusätzliche Gabe aus unterschiedlichen Quellen wurde mit durchschnittlich 3.300 IE täglich eingeschätzt. Die Ergänzungsdosis, über die sichergestellt werden könnte, dass 97,5 Prozent der Bevölkerung eine Serumkonzentration von 25 (OH)D von mindestens 40 ng/ml aufweisen, liegt bei 9.600 IE täglich.
    Schlussfolgerung: Es ist unwahrscheinlich, dass eine durchgängige Einnahme von bis zu 40.000 IE Vitamin D täglich zu einer Vitamin-D-Toxizität führt.
    Die Zunahme des Interesses an Vitamin D in der allgemeinen Öffentlichkeit hat zwischen 2008 und 2009 zu einem 200-prozentigen Anstieg der Verkäufe rezeptfrei erhältlicher Vitamin-D-Präparate und einem Anstieg um das Sechsfache seit 2001 geführt. Zusätzlich wurden weitere Produkte mit einer progressiv ansteigenden Inhaltsmenge von Vitamin D ähnlich rasch auf den Markt gebracht. Eine Veränderung dieser Größenordnung und Dauer ist verglichen mit anderen Nährstoffen (wie etwa Vitamin C und E), die sich jeweils für kurze Zeit großer Beliebtheit in der Allgemeinheit erfreuten, beispiellos. Es existieren praktisch keine Informationen darüber, wie die Menschen diese Produkte verwenden oder über deren Wirkung auf den Vitamin-D-Status der Verbraucher.
    GrassrootsHealth (GRH), eine gemeinnützige gemeindebasierte Dienstleistungsorganisation, die sich der Förderung des öffentlichen Bewusstseins gegenüber Vitamin D widmet, hat eine Datensammlung erstellt, die auch Informationen über die ergänzende Einnahme von Vitamin D bei einer selbstausgewählten Bevölkerungs-Kohorte umfasst und diese Einnahme in einen Zusammenhang mit den gemessenen Serumkonzentrationen von 25 (OH)D, unterschiedlichen demografischen Variablen sowie eine Vielzahl gesundheitlicher Zustandserfassungen stellt. Das Datenmaterial der GRH umfasst auch die Werte zahlreicher Personen, die täglich zusätzlich Vitamin D in einer Größenordnung einnehmen, die innerhalb der, aber auch über den Rahmenwerten liegen, die heute oft zur Krebsprävention und zur ergänzenden Therapie eingesetzt werden.
    Diese Untersuchung benutze das Datenmaterial der GRH, um die Beziehung zwischen dem gemessenen Vitamin-D-Wert und dem Vitamin-D-Zusatz zu beschreiben, da sich dieses Vorgehen sowohl bei Personen findet, die auf ihre Gesundheit achten, als auch im Rahmen der Krebsprävention angewendet wird.

    viaNeue bahnbrechende Forschungsergebnisse: 8.000 IE des »Wunder«-Vitamins D täglich sind notwendig, um Krebsprävention zu erreichen – Kopp Online.

  • Germanwings: Fakten und Widersprüche, neue Erselbstmordung NSU-Zeugen, US-Panzervorstoß

    Germanwings: Fakten und Widersprüche, neue Erselbstmordung NSU-Zeugen, US-Panzervorstoß


    Die neue Sendung von COMPACT-TV-Magazin

    Wenn man aus einem Urlaub ohne jede Mediuenverseuchung zurückkommt, wie wir nach 14 Tagen, ist COMPACT-TV-Magazin ein wohltuender Empfang: Mit dem “Mut zur Wahrheit”, professionell eingekleidet in Wort, Bild und Ton.

    In der aktuellen Sendung geht es faktenreich et sine ira et studio um die Germanwings-Katastrophe, die neueste Erselbstmordung eines NSU-Zeugen (nach meiner Zählung der achte…) und um den US-Panzervorstoß zur russischen Grenze. Anschauen ist Pflicht, Teilen noch besser…

    viaGermanwings: Fakten und Widersprüche | Elsässers Blog.