Kategorie: Wissenswert

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  • Holocaust im Nahen Osten

    Holocaust im Nahen Osten


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    Ich bin schon lange dabei und habe mehr erlebt als die meisten Menschen. Meiner Einschätzung war die Lage der Menschheit noch nie so prekär wie heute. Das Gleichgewicht des Schreckens, das im Kalten Krieg herrschte, gilt nicht länger. Washington arbeitet jetzt mit der Prämisse, dass ein atomarer Erstschlag machbar ist. Die Ziele dieser Angriffe wären Russland und China und sie wissen davon, denn voller Stolz posaunt Washington seine Militärdoktrin in öffentlich zugänglichen Dokumenten in alle Welt hinaus.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einen Atomkrieg kommt, ist damit dramatisch gestiegen. Stellen Sie sich vor, Sie wären Russland oder China, und Sie wüssten, Washingtons Militärdoktrin erlaubt einen überraschenden Angriff mit Atombomben. Würden Sie untätig herumsitzen und die Hände in den Schoß legen, während Washington seine Propagandamaschinerie auf Hochtouren gegen Russland und China hetzen lässt und beide Länder als Bedrohung für »Freiheit und Demokratie« verteufelt?

    In Washington regieren die Narren und sie spielen mit dem atomaren Feuer. Wie Noam Chomsky schreibt, standen wir schon einmal am Rande eines Atomkriegs und selbst damals war die Lage noch weniger gefährlich als heute.

    Harold Pinter, einer der letzten Intellektuellen, die der Westen noch vorweisen kann, weiß um die Gefahren, die die Arroganz des Westens birgt. Er prangert die Verbrechen des Westens an und fordert, dass sich Gerichte mit diesen Verbrechen befassen, bevor es für die Menschheit zu spät ist:

    »Wir haben dem irakischen Volk Folter, Splitterbomben, angereichertes Uran, zahllose, willkürliche Mordtaten, Elend, Erniedrigung und Tod gebracht und nennen es ›dem mittleren Osten Freiheit und Demokratie bringen‹. Wie viele Menschen muss man töten, bis man sich die Bezeichnung verdient hat, ein Massenmörder und Kriegsverbrecher zu sein? 100 000? Mehr als genug, würde ich meinen. Deshalb ist es nur gerecht, dass Bush und Blair vor den Internationalen Strafgerichtshof kommen.« (Harold Pinter 2005 in seiner Nobelpreisrede)

    »An Iraqi Holocaust« von Gideon Polya und »Genocide In Iraq« liefern ausreichend Beweise, um Bush und Blair zu verurteilen. Dr. Gideon Polya ist Professor an einer der führenden australischen Universitäten und er verfügt über ein Gewissen, was ihn in der westlichen Welt zusehends zu einer Ausnahmeerscheinung macht.

    Seine Artikel basieren vor allem auf »Genocide in Iraq« von Abdul-Hak Al-Ani und Tarik Al-Ani, einem gerade von Clarity Press veröffentlichten und mit zahlreichen Quellen unterfütterten zweibändigen Werk. Abdul-Hak Al-Ani ist ein in Großbritannien ausgebildeter Anwalt mit Abschluss in Völkerrecht und Elektroingenieurswesen. Tarik Al-Ani ist Architekt, Übersetzer und Forscher. Ich lese das Werk derzeit und bereite eine Rezension vor, aber wer einen ersten Eindruck von »Genocide in Iraq« gewinnen will, für den reichen die Artikel von Professor Polya aus.

    Washington hat in unserem Namen ein furchtbares Verbrechen begangen. Washington hat nicht nur den Irak ermordet, Washington hat den gesamten Nahen Osten ermordet. Washington und seine verabscheuenswürdigen Vasallen – die »Koalition der Willigen« − haben einen Holocaust im Nahen Osten zu verantworten.

    Wer als Mitglied der angelsächsischen Welt über ein Gewissen verfügt, dem werden die Fakten starke Seelenqualen bereiten. Die Völker der Länder, deren Regierungen sich an der »Koalition der Willigen« beteiligten, sind beschmutzt, an ihnen haften die Kriegsverbrechen, die ihre Regierungen im Zuge des irakischen Völkermords begangen haben. Ein progressiver, moderner Staat wurde ausgelöscht und 2,7 Millionen Iraker wurden ermordet.

    Vertuscht wurde das Verbrechen mit Propaganda, die Saddam Hussein verteufelte und die Furcht vor (nicht existierenden) Massenvernichtungswaffen anfachte. Der irakische Völkermord basierte auf einer Lüge und sowohl Bush wie auch Blair wussten das. Die beiden durch und durch bösen Anführer beschlossen einfach, ein Volk zu zerstören, das sie zunächst verteufelten und dann an den Rand drängten.

    Bis heute verteidigen Cheney und die Neokonservativen den Völkermord und die rechtswidrigen Folterungen, die sie anordneten, um als Rechtfertigung für ihre Kriegsverbrechen falsche »Terroristen« vorweisen zu können. Auch die westlichen Medien – allen voran die New York Times – sind Mittäter beim irakischen Völkermord, ebenso die unbekümmerten Völker des Westens. Sie standen tatenlos daneben und jubelten noch, während Millionen Menschen auf der Grundlage krasser und offenkundiger Lügen vernichtet wurden.

    Wofür steht der Westen? Gier? Lügen? Krieg? Folter? Kriegsverbrechen? Selbstsucht und Intoleranz? Vernichtung allen Lebens auf der Erde? Der »christliche« Westen ist ein Meister darin, mit Propaganda und Selbsttäuschung zu arbeiten. Man sehe sich bloß die evangelikalen Kirchen an: Sie stellen sich hinter eine kriminelle und unmenschliche Regierung und behaupten, Anhänger von Christus zu sein.

    Man sehe sich bloß die amerikanischen »Konservativen« an: Sie unterstützen den militarisierten Polizeistaat. Sie unterstützen die Morde, die die Polizei regelmäßig an dunkelhäutigen amerikanischen Bürgern verübt. Sie unterstützen jeden Krieg, den sich Washington erträumt, und noch mehr. Den Republikanern im Kongress reicht das nicht, jetzt wollen sie auch noch Krieg führen gegen Russland und den Iran.

    Man sehe sich bloß die Republikaner im Kongress und in den Regierungen der Bundesstaaten an: Sie hassen die Umwelt, sie lieben Umweltverschmutzer. Sie beten Israel an und Israels Vernichtung der Palästinenser und den seit 60 Jahren herrschenden Raub palästinensischen Landes. Man sehe sich nur auf einer Landkarte an, wie Palästina schrumpft, jeden Tag wird mehr Land geraubt.

    Washington hat diesen Diebstahl eines gesamten Landes unterstützt und dennoch kann sich Washington als großartiger Verteidiger der Menschenrechte gerieren. Die Rechte welcher Menschen? Derer in Washington und in Israel. Der Rest ist völlig belanglos.

    Wie überlebt die Welt diese amerikanisch-israelische Aggression? Vermutlich wird sie es gar nicht. Das Böse hat nun sein Auge auf den Iran, Russland und China gerichtet. Man kann diese Länder nicht Jahr um Jahr um Jahr bombardieren, ohne dass dies Folgen für die Bombenwerfer hat.

    Die zerstörerischen Fähigkeiten des Irans sind begrenzt, aber der Iran könnte Saudi-Arabien und Israel vernichten. Russland und China können die USA und alle Vasallenstaaten Washingtons vernichten. Mit seinem intensiven Propagandakrieg treibt Washington die Welt in die Zerstörung.

    Wie lässt sich dies verhindern, wenn selbst Putin wieder und wieder erklärt, dass Washington alles ignoriere, was die russische Regierung sagt?! Putin ist der Friedensstifter. Jeder seiner Friedensvorschläge wird von Washington ignoriert. Dort reagiert man immer nur auf eine Weise: Man lässt die Kriegstrommeln noch lauter rühren.

    Wenn Europas Regierungen nicht erkennen, wie gefährlich Washingtons Aggression ist, und als Reaktion die NATO auflösen, bleibt dem Planeten Erde nicht mehr viel Zeit.

    Die amerikanische Öffentlichkeit muss begreifen, welche Folgen die illegalen und kriminellen Taten Washingtons haben. Wer ins Visier der amerikanischen Aggression rückt, wird zum Opfer von Kriegsverbrechen, gleichzeitig wächst der Hass auf Amerika. Leichte Ziele hat Washington keine mehr, jetzt legt sich Washington mit Ländern an, die Gleiches mit Gleichem vergelten können.

    Die Neokonservativen müssen aus der Regierung Obama verjagt werden und man muss ihnen verbieten, je wieder an einer amerikanischen Regierung mitzuarbeiten. Wenn das nicht geschieht, werden Atompilze aufsteigen über Washington, New York, Boston, Atlanta, Los Angeles, San Francisco, Seattle, Dallas, Houston, St. Louis, Cleveland, Chicago. Im Mittleren Westen, wo Amerika seine Interkontinentalraketen geparkt hat, wird außer Kakerlaken nichts mehr leben.

    Die Amerikaner und die Menschen in den amerikanischen Marionettenstaaten müssen unbedingt erkennen, dass Washington nicht imstande ist, die Wahrheit zu sagen. Washington ist eine dunkle Macht. Washington ist Sauron. Washington ist Satan.

    Sehen Sie sich den Irak an. Sehen Sie sich Afghanistan an. Sehen Sie sich Libyen an. Sehen Sie sich Syrien an. Sehen Sie sich Somalia an. Sehen Sie sich die Ukraine an. Washington trägt nichts als Zerstörung in die Welt. Wer wird das nächste Opfer Washingtons sein? Alles Leben auf diesem Planeten?

    viaHolocaust im Nahen Osten – Kopp Online.

  • Island sieht klar: Banken sollen entmachtet werden – Eine Wende in der Geschichte des modernen Finanzsystems — Puppenspieler — Sott.net

    Island sieht klar: Banken sollen entmachtet werden – Eine Wende in der Geschichte des modernen Finanzsystems — Puppenspieler — Sott.net


    Islands Ministerpräsident sagte, dass alle isländischen Finanzkrisen seit 1875 durch einen Kreditboom von Banken ausgelöst worden seien. Deshalb wird aktuell debattiert, Geschäftsbanken die Möglichkeit der Geldschöpfung weitgehend zu entziehen. Banken sollten ihrer Funktion nachkommen, Sparguthaben und Kredite zu verwalten.

    © Tomi/it.wiki/Maksim

    Island

    Islands Parlamentsgebäude

    Island hat offenbar Pläne, Geschäftsbanken die Möglichkeit zu nehmen, “Geld aus dem Nichts” zu erschaffen. Der Vorschlag, der eine Wende in der Geschichte des modernen Finanzsystems darstellen würde, war Teil eines Berichts eines Abgeordneten der regierenden Fortschrittspartei, Frosti Sigurjonsson, mit dem Titel “Ein besseres Währungssystem für Island.”

    “Die Ergebnisse werden ein wichtiger Beitrag zur bevorstehenden Diskussion sein, hier und anderswo, bezüglich der Geldschöpfung und Geldpolitik”, sagte Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson. Laut einer Studie von vier Notenbankern, welche am Montag veröffentlicht wurde, gab es seit dem Jahr 1875 durchschnittlich alle 15 Jahre Finanzkrisen verschiedener Arten in Island, “die allesamt durch Kreditblasen in starken Konjunkturzyklen ausgelöst wurden”, so Gunnlaugsson weiter.

    Er argumentierte, dass die Zentralbank den Kreditboom sowie die übertriebene Risikobereitschaft während der Krise ab 2008 nicht aufhalten konnte, was kostspielige staatliche Eingriffe zur Folge hatte. “Entscheidend ist, dass die Macht, Geld zu schaffen getrennt wird von der Macht, darüber zu entscheiden, wie das Geld verwendet wird”, so Sigurjonsson in seinem Vorschlag. “Wie beim Staatshaushalt, wird das Parlament über die Vergabe von neuem Geld debattieren”, schrieb er. Banken sollten in erster Linie ihrer Funktion nachkommen, Sparguthaben und Kredite zu verwalten.

    Island wurde durch den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers schwer getroffen. Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Staaten ergreift das kleine nordische Land jedoch Maßnahmen, um die Bürger vor weiteren Krisen zu schützen.

    Quellen und Infos:

    viaIsland sieht klar: Banken sollen entmachtet werden – Eine Wende in der Geschichte des modernen Finanzsystems — Puppenspieler — Sott.net.

  • Wirtschaft in Russland wächst trotz dummer Sanktionen

    Wirtschaft in Russland wächst trotz dummer Sanktionen


    Sanktionen

    Die russische Wirtschaft hat die Analysten überrascht und sich im vierten Quartal 2014 als erstaunlich robust erwiesen. Die größte Gefahr für 2015 ist ein anhaltend niedriger Ölpreis. Investoren sehen Chancen in Russland. Staatsanleihen gelten heute als sicherer als noch im Dezember.

    Das russische Statistikamt meldete am Mittwoch die Daten für 2014. Im vierten Quartal verzeichnete Russland ein Wachstum von 0,4 Prozent. Im dritten Quartal lag das Wachstum noch 0,9 bei Prozent. Im Gesamtjahr stieg das BIP um 0,6 Prozent. Der Nachrichtendienst Bloomberg ist überrascht – die 11 von Bloomberg in einer Umfrage befragten Ökonomen hatten erwartet, dass die Wirtschaft wegen der niedrigen Ölpreise und wegen der Sanktionen im vierten Quartal zum Stillstand kommen werde. Bloomberg sieht die Lage in Russland in einer Analyse als erstaunlich entspannt.

    Denn die russische Wirtschaft erweist sich als erstaunlich widerstandsfähig: Der Rubel legte die beste Performance unter 24 Emerging Markets hin. Auch am Mittwoch zeigte sich der Rubel erholt. Die Kosten für Kreditausfallsversicherungen (CDS) für russische Staatsanleihen sind auf dem niedrigsten Stand seit Dezember. Die Investmentbank Goldman Sachs hält russische Bonds sogar für ein sinnvolles Investment.

    In einer Analyse beschreibt der ehemalige Bloomberg-Chefredakteur Matthew Winkler, dass die internationalen Investoren weiter in russische Unternehmen investieren. Zahlreiche Unternehmen geben an, dass sie im Jahr 2014 höhere Umsätze als im Vorjahr verbucht hätten. Halter von russischen Staatsanleihen hätten laut dem Bloomberg Russia Local Sovereign Bond Index in diesem Jahr 7 Prozent gewonnen, während es für Staatsanleihen aus anderen Schwellenländern Verluste von 1,1 Prozent setzte. Der MSCI Emerging Market Index habe ergeben, dass die russischen Unternehmen profitabler seien als Unternehmen aus vergleichbaren Volkswirtschaften.

    Winkler kommt zu dem Schluss, dass die Sanktionen in gewisser Weise das Gegenteil dessen bewirkt haben, was sie beabsichtigt hatten: Die Russen seien gezwungen, heimische Produkte zu kaufen, wovon die Unternehmen profitierten. Die russische Wirtschaft habe sich – trotz des Rubel-Absturzes – als erstaunlich widerstandsfähig erwiesen.

    Bleibt der Ölpreis allerdings auf dem niedrigen Niveau, könnte Russland in eine Rezession schlittern, sagte Vladimir Tikhomirov, Chefvolkswirt bei der Moskauer BCS Financial Group Bloomberg. Er erwartet, dass sich dieser Trend erst in drei bis sechs Monaten wieder umkehren wird.

    Die Wirtschaft des weltweit größten Energie-Exporteurs war unter Druck geraten, weil der Ölpreis um fast 50 Prozent abstürzte. Der Rubel erlebte seinen größten Verfall seit ihrer schwersten Krise im Jahr 1998 und geriet an den Rand einer Rezession. Durch die westlichen Sanktionen wurden die russischen Banken vom internationalen Kapitalmarkt abgeschnitten und die Kapitalabflüsse dauern an. Die russische Regierung reagierte mit Einschnitten bei den öffentlichen Ausgaben und die Notenbank erhöhte den Leitzins.

    Tikhomirov sieht die Ursache für das Wachstum im vierten Quartal in dem einmaligen und plötzlichen Konsumanstieg der Privathaushalte. So waren zahlreiche Russen dazu übergegangen, sich vermehrt Neu- und Gebrauchtwagen zu kaufen. Diese gelten als sichere Geldanlagen.

    Die Weltbank malt die Zukunft Russlands dagegen in schwärzesten Farben, wie der Bericht des Instituts zeigt, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Darin wird für das aktuelle Jahr ein Rückgang des BIPs um 3,8 und für 2016 ein Minus von 0,3 Prozent prognostiziert. „Die hauptsächliche Herausforderung für Russland ist der anhaltende Mangel an Investitionen“, so Weltbank-Analystin Birgit Hansl.

    Dieses Problem hängt allerdings vor allem mit dem Mangel an Diversifizierung in der russischen Wirtschaft zusammen. Das Land ist zu stark von seinen Energie-Exporten abhängig. Die US-Regierung versucht derzeit, den Russen diese Domäne streitig zu machen: Mit dem Fracking, für das die Bundesregierung am Mittwoch den Weg geebnet hatte, wollen die Amerikaner den Russen über das TTIP den europäischen Energiemarkt abjagen.

    viaWirtschaft in Russland wächst trotz dummer Sanktionen — Puppenspieler — Sott.net.

  • Wann übernimmt China Teile der USA?

    Wann übernimmt China Teile der USA?


    China

    Die chinesischen Machthaber wissen, dass ihre ganzen US-Staatsanleihen de facto wertlos sind, da Washington alte Schulden ohnehin nur mit neuen Schulden begleichen kann und die Gesamtschuld immer weiter wächst, bis das Schuldenkonstrukt zusammenbricht. Nun gibt es ernsthafte Überlegungen, die ganzen Bonds in Realkapital anzulegen: und zwar in Grundstücke, Immobilien und Unternehmen in den USA.

    Von Marco Maier

    Die Volksrepublik China gilt angesichts des nach wie vor gewaltigen Überschusses in der Handelsbilanz als der größte ausländische Gläubiger der Vereinigten Staaten von Amerika. Insgesamt rund 1,24 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen befinden sich derzeit in chinesischem Besitz. Yu Qiao, Volkswirtschaftsprofessor an der Tsighua Universität in Peking präsentierte bereits im Jahr 2009 einen Plan, wie sich China gegen eine US-Zahlungsausfall absichern könnte.

    Inzwischen hat die Bank of China – die chinesische Zentralbank – diese Pläne aufgegriffen und erste Maßnahmen ausgearbeitet, wie die ganzen US-Staatspapiere schrittweise in reale Werte auf US-Boden umgewandelt werden können. Damit könnte die Volksrepublik dazu beitragen, die marode US-Infrastruktur zu modernisieren und so auch lukrative Investments zu machen. Angesichts der extrem niedrigen Zinsen wäre diese Umwandlung zudem noch deutlich lukrativer als bloß das Halten von Bonds.

    Für die US-Regierung würde dies jedoch angesichts des nach wie vor stark defizitären Staatshaushalts immense Probleme mit sich bringen. Immerhin kämen so im Laufe der Zeit US-Bonds im Wert von mehreren hundert Milliarden Dollar auf den Markt, wodurch sich die bisherige Praxis der schuldenfinanzierten Staatshaushalte nicht mehr so leicht durchführen ließe, sofern nicht die US-Notenbank weiterhin Unmengen davon aufkauft. Zudem verschlechtert dies die längerfristige Zahlungsbilanz der amerikanischen Volkswirtschaft, da die Gewinne dieser Investments größtenteils wieder nach China flössen.

    Andererseits ist dieser Schritt für Peking der einzig sinnvolle. Immerhin ist jedem logisch denkenden Menschen klar, dass dieser US-Schuldenexzess nicht mehr ewig so weitergehen kann. Die Umwandlung der Schuldscheine in reale Werte die auch nach einem Dollar-Kollaps noch einen Wert besitzen, ist somit absolut nachvollziehbar. Ganz nach dem Motto: „Wenn uns die Amerikaner schon so viel Geld schulden, dann gehen wir in den USA eben auf Einkaufstour und holen uns damit Sicherheiten.“

    viaWann übernimmt China Teile der USA? | Contra Magazin.

  • Blackbox-Auswertung: Copilot soll Sinkflug bewusst eingeleitet haben

    Blackbox-Auswertung: Copilot soll Sinkflug bewusst eingeleitet haben


    Blackbox

    Erst hieß es, die Blackbox des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs von Flug 4U9525 sei 20cm tief in der Erde gefunden worden, nun liegen auch schon die Auswertungen vor. Erstaunlich schnell, muss man sagen. Auf die detaillierten Ergebnisse von Flug MH17 warten wir noch immer.

    Von Marco Maier

    Auch wenn es normalerweise recht lange dauert, bis ein Flugzeugabsturz wie jener des Airbus von Germanwings in Frankreich bestmöglich rekonstruiert und ausgewertet werden kann, so überrascht man uns medial rasend schnell mit Neuigkeiten. Wie schon beim Flug MH17, welcher in der Ostukraine abgeschossen wurde, war man auch dieses Mal in Sachen Vorverurteilung sofort zur Stelle: der Copilot wars – so der einhellige mediale Tenor.

    Interessant dabei ist, dass man die Ungereimtheiten beim Stimmenrekorder des Cockpits (z.B. die beinahe schon gespenstische Stille, obwohl alle Insassen des Flugzeugs den schnellen Sinkflug auf jeden Fall bemerken hätten müssen) schon weitestgehend negierte. Und nun liegt die Auswertung der eben erst gestern Donnerstag gefundenen Blackbox mit den Flugdaten vor.

    Demnach habe der Copilot entsprechend den Daten des Flugdatenschreibers den Airbus bewusst in den Sinkflug gebracht und dabei beschleunigt. Dies teilte die französische Untersuchungsbehörder Bea mit. Der Autopilot, so der Bericht, sei so eingestellt worden, dass die Maschine auf 100 Fuß (rund 30 Meter) sinkt. Dabei sei das Flugzeug mehrfach beschleunigt worden.

    Nun stellt sich die Frage, ob man sich überhaupt noch die Mühe machen wird, den Vorgang bestmöglich zu rekonstruieren, oder ob man sich mit den bisherigen Erklärungen zufrieden gibt. Denn immerhin soll der Copilot ja suizidgefährdet und in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. All das wurde medial derart aufgebauscht, dass die ganzen Ermittlungen nur noch in eine Richtung geführt wurden und die „Lösung“ des Falles trotz diverser Widersprüche und Ungereimtheiten wohl schon feststeht.

    viaBlackbox-Auswertung: Copilot soll Sinkflug bewusst eingeleitet haben | Contra Magazin.

  • Vorstufe zum TTIP: Bundesregierung bringt Fracking nach Deutschland

    Vorstufe zum TTIP: Bundesregierung bringt Fracking nach Deutschland


    Fracking

    In Berlin hat das Bundeskabinett das umstrittene Fracking-Gesetz gebilligt: Damit öffnet Deutschland den US-Energiekonzernen die Tür nach Europa. Mit dem TTIP soll es zu einem Fracking-Boom in Deutschland kommen. Die Amerikaner wollen so die Russen als wichtigsten Energie-Exporteur Europas verdrängen.

    Die umstrittene Schiefergas-Förderung (Fracking) kommt nach Deutschland: Um beim Einstieg nicht zu große Proteste zu provozieren, betont die Bundesregierung, dass Fracking zunächst nur unter strengen Auflagen zu Probezwecken erlaubt ist. Tatsächlich erlaubt der vom Kabinett in Berlin am Mittwoch beschlossene Gesetzesentwurf des Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministeriums auch die spätere großflächige Förderung von Schiefergas. Zunächst soll Fracking allerdings in sensiblen Regionen wie Wasserschutzgebieten verboten werden. Bisher gibt es keine gesetzliche Regelung. Ein erster Anlauf war 2013 gescheitert, weil Vorschläge der damaligen Bundesregierung aus Sicht einiger Unions-Abgeordneter keinen ausreichenden Wasserschutz boten. Auch jetzt fordern bereits Dutzende Bundestagsabgeordnete von Union und SPD Nachbesserungen, so wird unter anderem gefordert, dass es keinen Automatismus für eine kommerzielle Förderung ab 2019 geben dürfe.

    Die Gesetzesvorlage ist gewissermaßen ein Vorgriff auf das Freihandelsabkommen TTIP, von dem sich die US-Energiekonzerne den Eintritt in den europäischen Markt erhoffen. Nach dem überraschenden Atomausstieg ist Deutschland besonders anfällig und sucht nach Alternativen, um sich aus der russischen Abhängigkeit zu befreien. Hier bieten die Amerikaner Hilfe an und versprechen, mit dem Fracking ein neues Wundermittel gefunden zu haben. Tatsächlich ist noch völlig unklar, ob das Fracking überhaupt wirtschaftlich betrieben werden kann: Aktuell leben alle US-Konzerne von üppigen Steuergeldern, erwirtschaften nur Verluste und müssen mit teils dramatischen Kursverlusten zurande kommen. Der Fracking-Boom in den USA erinnert ein wenig an den Solar-Boom in Deutschland, als ebenfalls zahlreiche Unternehmen ihr Geschäftsmodell darin sahen, Fördergelder vom Staat zu kassieren, die Anleger zu blenden und am Ende darauf zu hoffen, dass sie von einem Wettbewerber übernommen oder vom Staat mit weiteren Subventionen über Wasser gehalten werden.

    Die europäischen Staats- und Regierungschefs hatten bereits vor zwei Wochen auf dem EU-Gipfel in Brüssel einen weiteren Schritt in Richtung einer Energie-Union gemacht. EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte, dass die Union ein „großes Potenzial“ habe und ein Garant für sicherere und günstigere Energie sein werde. Russland missbrauche seine Gasverträge als „politische Waffe“, so Tusk. Doch bei jenen Verträgen sollte es um Wirtschaft und nicht um Politik gehen.

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    EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Chef Jean-Claude Juncker wollen die Energie-Union vorantreiben. Tusk ist ein vehementer Befürworter der Fracking-Industrie. (Foto: dpa)

    Die Energie-Union wird politisch verbrämt: Die EU-Staaten wollen sich im Rahmen der Energie-Union von den russischen Gaslieferungen unabhängig machen, wobei die Idee einer derartigen Union auch vor den Verwerfungen mit Russland bestand. Tatsächlich erklärt sich das Interesse der Amerikaner an einem Weiterköcheln des Ukraine-Konflikts auch damit, dass die Europäer Angst vor einem russischen Gas-Stopp bekommen könnten und ihren noch beträchtlichen Widerstand gegen das Fracking aufgeben könnten. Einzelne US-Politiker haben auch persönliche Interessen, wie der US-Vizepräsident Biden, dessen Sohn in der Ukraine für ein Fracking-Unternehmen arbeitet.

    Im vergangenen Jahr schrieb Tusk in einem Gastbeitrag der Financial Times, dass die „exzessive Abhängigkeit von Russlands Energie“ die EU schwäche. Derzeit beziehen die EU-Staaten 44 Prozent ihres Erdgases aus Russland und 33 Prozent aus Norwegen. Weitere Lieferanten sind Algerien, Nigeria, Libyen, Trinidad und Tobago und Peru, berichtet das französische Energie-Portal gas in focus. Sachlich gibt es keinen Grund, sich vor den Russen zu fürchten: Sogar Angela Merkel hatte noch vor einigen Monaten eingeräumt, dass die Russen ihre Gas-Verträge immer präzise erfüllt hätten und daher ein verlässlicher Partner seien.

    Der polnische EU-Ratspräsident ist ein Verfechter der Nutzung von fossiler Energie und Fracking. Das Fracking wird als Möglichkeit angesehen, um das angebliche russische Gasmonopol innerhalb Europas zu brechen. Doch die Stoßrichtung Tusks eröffnet vor allem den USA große wirtschaftliche Möglichkeiten innerhalb der EU. Die US-Fracking-Industrie will sich in Europa als Produzent betätigen und die EU-Staaten anschließend mit LNG-Gas beliefern. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Lobby-Arbeit betrieben.

    Die Grundlage für die US-Expansion soll das TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU liefern. Sollte es zum endgültigen Abschluss des Abkommens kommen, würden die Amerikaner die Russen problemlos aus dem europäischen Energiemarkt verdrängen, um amerikanischen Konzernen einen neuen Absatzmarkt zu erschließen. Mit dem zu Ende verhandelten Freihandelsabkommen CETA hat die EU-Kommission und die US-Regierung bereits Vorsorgen für den Notfall getroffen. Im Rahmen des Abkommens besteht die Möglichkeit, Milliarden Strafzahlungen von Fracking-unwilligen Regierungen in der EU einzufordern. Das Ganze wird dann unter der Begrifflichkeit „Investitions-Schutz“ subsumiert.

    Zur Fracking-Lobby in Europa gehört der Arbeitergeberverband Businesseurope mit Hauptsitz in Brüssel. Businesseurope ist sowohl personell als auch finanziell mit internationalen Öl- und Gaskonzernen wie ExxonMobil, GDFSuez, BP, Total oder Statoil verzahnt.

    Der Lobby-Organisation International Gas & Oil Producers Association (IOGP) gehören Öl- und Gadfirmen wie Shell, Chevron, Statoil, OMV, DONG Energy, Statoil oder Total an. Die Mitglieder der IOGP produzieren fast die Hälfte des weltweiten Öls und ein Viertel des weltweiten Gases.

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    Die weltweiten Schiefergas-Gebiete mit geschätzten und ungeschätzten Vorkommen. (Grafik: US-Energieministerium)

    Shale Gas Europe gehört ebenfalls zur Fracking-Lobby. Die Mitglieder der Organisation sind ebenfalls europäische und US-amerikanische Öl-Konzerne. Doch auch der US-Konzern Halliburton ist ein Mitglied.

    Die internationalen Öl- und Gaskonzerne sind zudem im European Energy Forum (EFF) organisiert, die aktive Lobbyarbeit für die Frackings-Industrie betreibt, berichtet The Parliament Magazine. Bemerkenswert ist dass die CSU-Politikerin und EU-Abgeordnete Angelika Nieber neben ihrer aktiven Mitgliedschaft (Active Members) beim EFF auch seit dem Jahr 2000 im ZDF-Fernsehrat sitzt. Die CDU-Politiker und EU-Abgeordneten Werner Langen und Herbert Reul sind ebenfalls aktive Mitglieder der Lobby-Organisation.

    Die American Chamber of Commerce to the European Union (AmChamEU) vetritt 140 US-Großkonzerne in Europa. Zu den Mitgliedern gehören neben Chevron und Exxon Mobil auch der Chemiekonzern Albemarle Corporation oder Goldman Sachs. Die AmChamEU ist eines der einflussreichsten Fracking-Lobby-Organisationen in Brüssel.

    Zu den Fracking-Befürwortern unter den EU-Staaten gehören Polen, Litauen, Rumänien und Großbritannien, berichtet euronews. Doch in Bulgarien, Spanien und Frankreich ist die Technologie verboten. Die Amerikaner hingegen wollen Fracking als neuen Export-Schlager etablieren und zugleich die eigene Abhängigkeit vom Erdöl reduzieren.

    Die Entscheidung einiger EU-Staaten für die Nutzung der Fracking-Technik führt in Moskau unweigerlich zu Irritationen. Es bleibt unklar, ob die EU-Staaten diesen Schritt geschlossen gehen werden. Beispielsweise bezieht Ungarn etwa 80 Prozent seines Gases aus Russland. Das Land braucht auch russisches Know-How, um seine Stromversorgung zu garantieren. Sollte die aktuelle Annäherung zwischen Budapest und Moskau anhalten, wird in etwa zehn Jahren 56 Prozent des ungarischen Stroms auf russisches Know-How und Technologie zurückgehen. Denn der russische Nuklear-Riese ROSATOM wird in Ungarn das Atomkraftwerk Paks um zwei weitere Atom-Reaktoren ausbauen.

    In Januar 2012 musste die bulgarische Regierung eine Schiefergas-Förderlizenz des US-Energieriesen Chevron zurücknehmen, weil es landesweite Proteste gegen die Lizenz-Vergabe gegeben hatte. Die Nato behauptet, dass Russland die europäischen Umweltaktivisten beim Widerstand gegen das Fracking fernsteuert. Für mehrere EU-Staaten Osteuropas bleibt Russland nach wie vor ein wichtiger Energie-Versorger.

    Deutschland hat mit der heutigen Kabinetts-Entscheidung den Weg für die US-Fracking-Industrie freigemacht. Sollte das TTIP zur Unterzeichnung gelangen, wird Deutschland ein attraktiver Markt, auch, weil dann die Möglichkeit besteht, über die Investmentschutzklauseln entgangene Gewinne rechtlich abzusichern, falls es wider Erwarten doch zu Protesten von Umweltschützern kommen sollte.

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  • Neue bahnbrechende Forschungsergebnisse: 8.000 IE des »Wunder«-Vitamins D täglich sind notwendig, um Krebsprävention zu erreichen

    Neue bahnbrechende Forschungsergebnisse: 8.000 IE des »Wunder«-Vitamins D täglich sind notwendig, um Krebsprävention zu erreichen


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    Mike Adams

    Die Zensur und die Unterdrückung in Bezug auf Vitamin D wird sich nicht mehr lange halten können. Auch wenn das Medizinische Institut (IOM) und viele andere in der Krebsindustrie führende Institutionen (wie etwa die Amerikanische Krebsgesellschaft ACS) bewusst die krebsverhindernde Wirkung von Vitamin D heruntergespielt haben, stellte jetzt eine neue Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Anticancer Research erschien, diese einfache, aber wichtige Wahrheit über Vitamin D heraus, die wir schon seit Jahren vertreten: Ein durchschnittlicher Erwachsener muss täglich etwa 4.000 bis 8.000 IE (das sind 100 bis 200 µg) Vitamin D zu sich nehmen, um Krebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 zu verhindern; die absurden 400 bis 800 IE, von denen in den Empfehlungen der amerikanischen Regierung die Rede ist, reichen bei Weitem nicht aus.

    Die neue Studie wurde von Wissenschaftlern der Universität Kalifornien, der medizinischen Fakultät der Universität San Diego und der medizinischen Fakultät der Creighton-Universität in Omaha durchgeführt. Sie ist deshalb als bahnbrechend zu bezeichnen, weil sie die Beziehung zwischen der Dosierung von Vitamin D und dem im Blutkreislauf nachweisbaren Vitamin-D-Spiegel aufzeigt.

    Das ist ein Novum. Dies ist eine entscheidende Information für die Reform des Gesundheitswesens, die kommen muss, um Staaten und Nationen in den kommenden Jahren vor einem völligen Bankrott im Gesundheitswesen zu bewahren. Vitamin D erweist sich als eines der einfachsten, sichersten und mehr als ausreichend verfügbaren Methoden, um degenerative Erkrankungen zu verhindern und die hohen Kosten für langfristige Behandlungen deutlich zu senken.

    8.000 IE täglich sind notwendig

    »Wir haben herausgefunden, dass bei Erwachsenen die Einnahme von 4.000 bis 8.000 IE (das sind 100 bis 200 µg) erforderlich ist, um den Blutspiegel von Vitamin-D-Stoffwechselprodukten auf dem Niveau zu halten, das notwendig ist, um das Risiko für verschiedene Erkrankungen – Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 – um die Hälfte zu verringern«, erklärte Dr. Cedric Garland.

    Dr. Garland ist Professor für Familien- und Präventivmedizin am Moores-Krebs-Zentrum der Universität von Kalifornien in San Diego. Weiter sagte er: »Es hat mich überrascht, dass die erforderliche Menge an Vitamin D, die man einnehmen muss, um den Zustand zu erhalten, in dem Vitamin D Erkrankungen verhindern kann, so hoch ist – viel höher als die Minimaldosis von Vitamin D in Höhe von 400 IE täglich, die beim Sieg über die Rachitis im 20. Jahrhundert erforderlich war.«

    Untersuchung belegt: 90 Prozent der Bevölkerung leiden unter Vitamin-D-Mangel
    An dieser speziellen Untersuchung hatten mehr als 3.000 Freiwillige teilgenommen, die Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel einnahmen. Die Wissenschaftler entnahmen ihnen Blutproben, um ihren jeweiligen Anteil von 25-Vitamin-D (die normalerweise im Blut vorkommende Form des Vitamins) zu dokumentieren. Die Ergebnisse verblüfften selbst die Autoren der Untersuchung. Es zeigte sich: 90 Prozent der Untersuchten wiesen einen Vitamin-D-Mangel auf, das heißt ihr Wert lag unterhalb des als gesund angesehenen Wertes zwischen 40 bis 60 ng pro ml Blut. (Die meisten Ernährungsexperten in der Naturheilkunde empfehlen tatsächlich einen höheren Wert, der zwischen 60 und 70 ng/ml liegt.)
    Das Medizinische Institut der Regierung hat die Bedeutung der Empfehlungen zu Vitamin D absichtlich heruntergespielt und den Nutzen des Vitamins bestritten, möglicherweise um so die Gewinne der Krebsindustrie zu erhalten. Die jüngsten Empfehlungen des Instituts scheinen sogar darauf abzuzielen, Vitamin-D-Mangel in der amerikanischen Bevölkerung hervorzurufen.
    Das Medizinische Institut ging sogar so weit, den Grenzwert, ab dem man von einem Vitamin-D-Mangel spricht, künstlich weiter abzusenken, indem es behauptete, 20 ng/ml seien ausreichend. Auf diese Weise macht man eine Person mit Vitamin-D-Mangel auf magische Weise zu einer Person ohne Vitamin-D-Mangel, indem man einfach die Definition ändert. Nach Einschätzung der vorherrschenden medizinischen Auffassung leidet nunmehr eine Person mit einem Vitamin-D-Spiegel von 20 ng/ml nicht mehr unter Vitamin-D-Mangel, auch wenn dieser Wert überhaupt nicht ausreicht, um Krebs, Multiple Sklerose oder Diabetes Typ-1 zu verhindern.

    Warum die Wahrheit über Vitamin-D für das gewinnorientierte Gesundheitssystem eine Gefahr darstellt
    Wie wir in den vergangenen Jahren immer wieder dokumentiert und berichtet haben, war das medizinische Establishment – und vor allem die Krebsindustrie – vorsätzlich daran beteiligt, zu verhindern, dass die Menschen die Wahrheit über Vitamin D erfahren, um auf diese Weise die lukrativen Gewinne nicht zu schmälern, die durch Krankheit und Leiden erwirtschaftet werden. Vitamin D stellt vor allem aus drei Gründen eine größere Gefahr für das Gesundheits-Establishment als jeder andere Nährstoff dar:
    Vitamin D ist frei verfügbar, da es (rezeptfrei) durch Sonneneinstrahlung in der Haut aufgebaut wird.
    Vitamin D kann mehr als ein Dutzend »gewinnbringende« Erkrankungen oder Krankheitszustände verhindern (Osteoporose, Krebs, Diabetes, Multiple Sklerose und andere).
    Vitamin D ist völlig unschädlich, auch wenn es als Nahrungsergänzung eingenommen wird, da es sich um ein natürliches Vitamin/Hormon handelt, das vom Körper erkannt wird.

    Einige zentrale Aussagen der Studie
    Die folgende Zusammenfassung wurde aus den Ergebnissen der Studie, die unter http://www.grassrootshealth.net/garland02-11 verfügbar ist, erstellt:
    Im Rahmen der Studie wurden 3.667 Personen und ihre Einnahmegewohnheit bei Vitamin D untersucht.
    Die Einnahme von 10.000 IE Vitamin D (250 µg) täglich zeigte keinerlei toxische Wirkung.
    Bei Personen mit einem erheblichen Vitamin-D-Mangel führte jede Erhöhung der Tageseinnahme um 1.000 IE zu einem Anstieg des Vitamin-D-Spiegels im Blut um 10 ng/ml.
    Bei den Personen, die über einen Vitamin-D-Wert von über 30 ng/ml verfügten, führte jede Erhöhung der Tagesdosis um 1.000 IE durch Nahrungsergänzungsmittel zu einem Anstieg von 8 ng/ml.
    Bei Personen, die einen Vitamin-D-Wert von über 50 ng/ml aufwiesen, führte jede Erhöhung der Tagesdosis um 1.000 IE durch Nahrungsergänzungsmittel zu einem Anstieg von 5 ng/ml.
    Mit anderen Worten: Die Verstoffwechselung von Vitamin-D-Ergänzungsmitteln nimmt proportional zum vorhandenen Blutwert ab. Bei einem schon hohen Blutwert von Vitamin-D steigt dieser Wert bei gleicher Erhöhung der Dosis im Vergleich mit Personen, deren Blutwerte niedriger sind (das sind etwa 90 Prozent der Bevölkerung), nicht direkt proportional an.
    Der Verkauf von Vitamin D hat seit 2002 um 600 Prozent zugenommen. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Wahrheit über Vitamin D sowohl in der Naturmedizin als auch von ehrlichen Wissenschaftlern verbreitet wurde.
    Vitamin D ist bemerkenswert sicher. In der Studie heißt es dazu: »Eine durchgängige Einnahme von bis zu 40.000 IE Vitamin D pro Tag wird wahrscheinlich nicht zu einer Vitamin-D-Vergiftung führen.«
    Sie haben richtig gelesen: 40.000 IE pro Tag …

    Warum praktisch jeder Mensch in den Industrienationen mehr Vitamin D benötigt
    Nach dieser großartigen Untersuchung liegt nun auf der Hand, dass jeder intelligente Mensch nun darangehen sollte, seine Vitamin-D-Einnahme bis auf eine Größenordnung von etwa 8.000 IE täglich (oder mehr) zu erhöhen; dies gilt aufgrund der geringeren Sonneneinstrahlung vor allem für die Wintermonate.

    Ausgehend von dieser Studie bin ich persönlich dabei, meine Vitamin-D-Einnahme von Oktober bis April (gilt für Nordamerika) auf 10.000 IE täglich zu erhöhen. Und ich werde dafür sorgen, dass ich in den anderen Monaten ausreichend Sonnenschein abbekomme. »Jetzt, wo die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, wird es für fast jeden Erwachsenen normal werden, 4.000 IE pro Tag einzunehmen«, sagte Dr. Garland. »Das liegt deutlich unter den 10.000 IE, die der Bericht des Medizinischen Instituts als die Risikountergrenze ansieht, und bringt substantielle Verbesserungen.«
    »Jetzt ist es praktisch für alle an der Zeit, mehr Vitamin D zu sich zu nehmen, um zur Prävention hinsichtlich einiger verbreiteter Krebsarten, verschiedener anderer ernsthafter Erkrankungen und Knochenbrüche beizutragen«, erklärte der erfahrene Biomediziner Dr. Robert P. Heaney von der Creighton-Universität.
    Wie es aussieht, werden die herkömmliche Krebsindustrie, das Medizinische Institut und selbst die (amerikanische Behörde für Arzneimittelzulassungen) FDA nicht in der Lage sein, die Wahrheit über Vitamin D weiterhin unter den Teppich zu kehren. Und dass diese Wahrheit verbreitet wird, ist weitgehend der Verdienst unserer Leser, die diese Berichte anderen mitteilen und so dazu beitragen, ihre Freunde und Familienmitglieder zu informieren.
    Verbreiten Sie diese Neuigkeiten: Nehmt mehr Vitamin D zu euch! Verbreiten Sie diese Nachricht auch über Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke. Die Menschen müssen erfahren, dass es diese Untersuchungsergebnisse gibt, und dass Vitamin D ein bemerkenswert sicheres »Wunder«-Ergänzungsmittel ist, das praktisch jeder zusätzlich zu sich nehmen sollte. Das gilt vor allem bei dunklerer Haut.
    Hier nun der Titel und die Kurzbeschreibung der Studie:
    »Vitamin-Ergänzungsdosen und Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D in der Größenordnung, die mit Krebsprävention in Zusammenhang gebracht wird«
    (Cedric F. Garland, Christine B. French, Leo L. Baggerly und Robert P. Haney)
    »Dieses Papier liefert langerwartete Einsichten in eine dosierungsabhängige Beziehung zwischen oral eingenommenem Vitamin D3 und dem sich daraus ergebendem Serumlevel 25 (OH)D bei über 3.600 Bürgerinnen und Bürgern. Die Ergebnisse werden zu einer neuen Festlegung der Sicherheit von Vitamin D bei Hochdosierung führen und die Befürchtung einer Toxizität verringern. Dies ist ein bahnbrechender Beitrag im Bereich der Vitamin-D-Ergänzungsmittel!« – Anthony Norman, Distinguished Professor für Biochemie und Biomedizin (em.), Universität von Kalifornien, Riverside.

    Kurzfassung: Hintergrund: Einige Studien weisen darauf hin, dass die Einnahme von Vitamin D im Bereich von 1.100 IE bis 4.000 IE täglich und eine Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D [25 (OH)D] von 60 bis 80 ng/ml möglicherweise erforderlich ist, um das Krebsrisiko zu verringern. Einige wenige gemeindeorientierte Studien erlauben Schätzwerte der Dosierung im Bereich von mehr als 1.000 IE täglich.
    Material und Methode: Eine deskriptive Studie der Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D bei selbstberichteter Vitamin-D-Einnahme in einer gemeindeorientierten Kohorte (n = 3,667, Durchschnittsalter: 51,3 +/– 13,4 Jahre).
    Ergebnisse: Der Serumspiegel von 25 (OH)D stieg als Funktion der selbstberichteten Vitamin-D-Zusatzaufnahme kurvenförmig an. Keine Einnahme überstieg die Dosis von 10.000 IE täglich oder führte zu geringeren 25-(OH-)D-Werten über der Untergrenze des Bereichs möglicher Toxizität (200 ng/ml). Die Aufnahme ohne zusätzliche Gabe aus unterschiedlichen Quellen wurde mit durchschnittlich 3.300 IE täglich eingeschätzt. Die Ergänzungsdosis, über die sichergestellt werden könnte, dass 97,5 Prozent der Bevölkerung eine Serumkonzentration von 25 (OH)D von mindestens 40 ng/ml aufweisen, liegt bei 9.600 IE täglich.
    Schlussfolgerung: Es ist unwahrscheinlich, dass eine durchgängige Einnahme von bis zu 40.000 IE Vitamin D täglich zu einer Vitamin-D-Toxizität führt.
    Die Zunahme des Interesses an Vitamin D in der allgemeinen Öffentlichkeit hat zwischen 2008 und 2009 zu einem 200-prozentigen Anstieg der Verkäufe rezeptfrei erhältlicher Vitamin-D-Präparate und einem Anstieg um das Sechsfache seit 2001 geführt. Zusätzlich wurden weitere Produkte mit einer progressiv ansteigenden Inhaltsmenge von Vitamin D ähnlich rasch auf den Markt gebracht. Eine Veränderung dieser Größenordnung und Dauer ist verglichen mit anderen Nährstoffen (wie etwa Vitamin C und E), die sich jeweils für kurze Zeit großer Beliebtheit in der Allgemeinheit erfreuten, beispiellos. Es existieren praktisch keine Informationen darüber, wie die Menschen diese Produkte verwenden oder über deren Wirkung auf den Vitamin-D-Status der Verbraucher.
    GrassrootsHealth (GRH), eine gemeinnützige gemeindebasierte Dienstleistungsorganisation, die sich der Förderung des öffentlichen Bewusstseins gegenüber Vitamin D widmet, hat eine Datensammlung erstellt, die auch Informationen über die ergänzende Einnahme von Vitamin D bei einer selbstausgewählten Bevölkerungs-Kohorte umfasst und diese Einnahme in einen Zusammenhang mit den gemessenen Serumkonzentrationen von 25 (OH)D, unterschiedlichen demografischen Variablen sowie eine Vielzahl gesundheitlicher Zustandserfassungen stellt. Das Datenmaterial der GRH umfasst auch die Werte zahlreicher Personen, die täglich zusätzlich Vitamin D in einer Größenordnung einnehmen, die innerhalb der, aber auch über den Rahmenwerten liegen, die heute oft zur Krebsprävention und zur ergänzenden Therapie eingesetzt werden.
    Diese Untersuchung benutze das Datenmaterial der GRH, um die Beziehung zwischen dem gemessenen Vitamin-D-Wert und dem Vitamin-D-Zusatz zu beschreiben, da sich dieses Vorgehen sowohl bei Personen findet, die auf ihre Gesundheit achten, als auch im Rahmen der Krebsprävention angewendet wird.

    viaNeue bahnbrechende Forschungsergebnisse: 8.000 IE des »Wunder«-Vitamins D täglich sind notwendig, um Krebsprävention zu erreichen – Kopp Online.

  • Germanwings: Fakten und Widersprüche, neue Erselbstmordung NSU-Zeugen, US-Panzervorstoß

    Germanwings: Fakten und Widersprüche, neue Erselbstmordung NSU-Zeugen, US-Panzervorstoß


    Die neue Sendung von COMPACT-TV-Magazin

    Wenn man aus einem Urlaub ohne jede Mediuenverseuchung zurückkommt, wie wir nach 14 Tagen, ist COMPACT-TV-Magazin ein wohltuender Empfang: Mit dem “Mut zur Wahrheit”, professionell eingekleidet in Wort, Bild und Ton.

    In der aktuellen Sendung geht es faktenreich et sine ira et studio um die Germanwings-Katastrophe, die neueste Erselbstmordung eines NSU-Zeugen (nach meiner Zählung der achte…) und um den US-Panzervorstoß zur russischen Grenze. Anschauen ist Pflicht, Teilen noch besser…

    viaGermanwings: Fakten und Widersprüche | Elsässers Blog.

  • SIE WACHEN ÜBER DEN ROCKERFRIEDEN

    SIE WACHEN ÜBER DEN ROCKERFRIEDEN


    Rockerfrieden

    Der Runde Tisch der Leipziger Rocker: Jeder MC und MF hat Vertreter dabei – hier ein Bild des letzten Zusammentreffens am 16. März im Clubhaus der Hells Angels.

    SIE WACHEN ÜBER DEN ROCKERFRIEDEN

    Die Rockerszene in Sachsen – sie ist bunt und vielfältig, aber auch verschlossen und voller Rätsel. In unserer neuen Serie wollen wir einen Einblick in eine faszinierende, teilweise auch verstörende Subkultur geben – unverstellt, ungeschönt und jenseits üblicher Klischees. Rockerclubs haben uns ihre Türen geöffnet, Polizisten ihre Akten, ein Philosoph seine Gedankenwelt.

    Rocker

    REDEN, BEVOR ES KRACHT!

    Von Alexander Bischoff und Jens Fuge

    Leipzig – Dass es in der Leipziger Rockerszene in den letzten Jahren äußerst friedlich zuging, liegt nicht zuletzt am Runden Tisch der Clubs. Hier werden alle Probleme behandelt, Party-Termine miteinander abgestimmt und karitative Aktionen geplant. Einmalig in Rocker-Deutschland!

    Leipzigs Motorrad-Szene ist bunt und vielfältig. Sie teilt sich im wesentlichen in drei Teile. Am bekanntesten, weil weltweit vertreten, sind die Hells Angels. Die Polizei nennt sie „Outlaw Motorcycle Gang“. Die Angels haben ihren eigenen Supportclub – die Red Devils Leipzig.

    In der Liga der MCs, also „Motorcycle Clubs“, spielen in Leipzig und Umgebung „Steelwings MC“ (seit 15 Jahren), „Road Holder MC Wurzen“ (30 Jahre) und der Metal Skulls MC aus Neukieritzsch (5 Jahre) mit. Das sind kleinere Clubs, die schon lange existieren und deren Mitglieder als Rocker leben. Der Rest teilt sich auf in MF, die sogenannten „Motorradfreunde“.

    Der Runde Tisch der Leipziger Rocker: Jeder MC und MF hat Vertreter dabei – hier ein Bild des letzten Zusammentreffens am 16. März im Clubhaus der Hells Angels.
    Diese Welt hat ihre eigenen Gesetze und Regeln. Dies betrifft Farben, Namen, Symboliken, aber auch den Umgang miteinander. Als höchster Wert unter den Bikern wird Respekt genannt, den man sich gegenseitig zu zollen hat. In der Regel wird das auch praktiziert.

    Vor sechs Jahren wurde der „Runde Tisch Leipzig und Region“ gegründet. „Eine solche selbstorganisierte Instanz hatte bis dahin gefehlt“, sagt Wanni (48), Präsident des Road Holder MC in Wurzen und seit 25 Jahren dabei. Zwar kennen sich viele Biker schon jahrelang, doch mit Gründung des Runden Tisches sei man mit allen anderen Clubs ins Gespräch gekommen.

    „Man konnte sich mal richtig kennen lernen, es wurden massiv Vorurteile abgebaut, denn wir haben hier ja komplett unterschiedliche Szenen – obwohl nach außen vieles gleich aussieht“, meint Wanni. Falls mal Probleme auftauchten, würden diese nun gleich im Vorfeld ausgeräumt – direkt miteinander.

    Auch karitative Aktionen organisiert der Runde Tisch. Hier spendeten die Rocker 2400 Euro, um Heimkindern aus dem Erzgebirge und dem Leipziger Umland einen schönen Tag im Freizeitpark Belantis zu ermöglichen.
    Auch andere Interessenslagen werden hier geklärt – vor allem der Partykalender. Überschneidungen sollen möglichst vermieden werden.

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    Auch karitative Aktionen organisiert der Runde Tisch. Hier spendeten die Rocker 2400 Euro, um Heimkindern aus dem Erzgebirge und dem Leipziger Umland einen schönen Tag im Freizeitpark Belantis zu ermöglichen.

    Die MCs vom Runden Tisch bestimmen aber auch, ob und welcher neue Motorradclub sich in der Gegend etablieren darf. Ein Widerspruch zur bunten und vielfältigen Szene, in der für jeden etwas dabei ist? „Das sind die Regeln unserer Subkultur, daran hat man sich zu halten. Einen neuen Club macht man nicht einfach so auf“, erklärt Wanni.

    Konstruktionen wie der Runde Tisch in Leipzig haben Seltenheitswert, in Deutschland war er sogar Vorreiter. So gibt es viel Anerkennung aus der Szene für die „Leipziger Verhältnisse“ – denn viel zu oft wird anderswo über- statt miteinander gesprochen.

    Der gemeinsame Auftritt auf der Leipziger Motorradmesse gehört seit fünf Jahren dazu.

    Größter öffentlicher Auftritt war die Bikerdemo im Jahr 2012, als über 600 Rocker auf dem Leipziger Marktplatz gegen die pauschale Diskriminierung von Motorradclubs demonstrierten.

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    Im Juni 2012 organisierte der Runde Tisch gemeinsam mit der Biker Union eine Großdemo vor dem Leipziger Rathaus. Rund 600 sächsische Biker demonstrierten gegen Diskriminierung und lebensgefährlichen Pfusch beim Straßenbau.

    MOTORRADCLUBS AM RUNDEN TISCH

    Bikerfreunde Ammelshain e.V.
    Bikerunion Leipzig
    Freie Gummibären
    Hells Angels MC Leipzig
    Kartoffelkäferbande Grimma
    Leipzig Chapter (Harleyclub)
    Metal Skulls MC
    Red Devils MC Leipzig
    Road Holder MC Wurzen
    Sächs. Tourenfahrer Schöna
    SoulReavers Zschorna
    Steelwings MC Leipzig
    Streetfighters Leipzig
    The Rock Beucha
    Biker UHU
    Wild Hogs Bruderschaft.

    Hier mehr:

    viaRocker-Serie – MOPO24.

  • 4U 9525 – Motive deuten auf Staatsterrorismus | Politaia.org


    von Harald Kautz-Vella

    Der deutsche Qualitätsjournalismus überschlägt sich in Sachen Germanwings Flug 4U 9525 mal wieder in falschen Loyalitäten und Obrigkeitsgläubigkeit. Widersprüche in der offiziellen Darstellung werden ignoriert, Offensichtliches wird systematisch ausgeblendet. Das jüngste Detail, das man doch gerne erfahren hätte, ist dass der Kopilot gar nicht an Bord war sondern in Spanien am Flughafen tot im Kofferraum seines Wagens gefunden wurde.

    Hier die Fakten, die Sinn ergeben:

    An Bord von Germanwings 4U 9525 befand sich nach gesicherten Informationen von Veterans Today ein Team von Intel-Spezialisten für cyber-Terrorismus. Sie waren betraut mit Ermittlungen gegen die Schweizer Crypto AG, die verdächtigt wurde in den von Ihnen produzierten elektronischen Verschlüsselungssystemen weltweit bei Regierungen, Geheimdiensten und Konzernen Hintertüren für den Mossad implementiert zu haben. Mit im Fokus der Ermittlungen: die CIA, Siemens und die Vatikan-Bank.

    Der A320 hatte wie auch die beiden 2014 havarierten bzw. verschwundenen Boing 777 von Malaysian Airlines ein System eingebaut, das es ermöglicht, die Steuerung des Flugzeuges vom “Tower” aus – zur Not gegen den Willen der Piloten – zu übernehmen. Vom Tower aus heißt per Funk. Kennt man die Software und die Codes, könnte dies rein theoretisch also auch von einem parallel fliegenden Flugzeug aus geschehen.

    Augenzeugen berichten von drei französischen Mirage-Kampfflugzeugen, die vor und während des Absturzes vor Ort in der Luft waren. Das französische Militär bestätigt, dass sie einen Flieger haben aufsteigen lassen, angeblich nachdem der Funkkontakt zwischen dem A320 und der Flugleitstelle abgebrochen war. Zumindest der angegebene Grund ist hanebüchen, zwischen der Feststellung der Luftraumüberwachung, dass es einen Notfall gibt, und dem Absturz der Unglücksmaschine lagen exakt 5 Minuten. Ein Abfangjäger braucht in der Regel 10-12 Minuten um vor Ort in der Luft zu sein. Dass es seitens der Franzosen nur einer war, können wir hier erst mal so stehen lassen. Auffällig war auch, dass keiner der angeblich drei gesichteten Jäger nach dem Absturz des Airbusses vor Ort verblieb.

    Folgendes Szenario darf auf der Grundlage der Informations- bzw. Desinformationslage als wahrscheinlich angenommen werden:

    Zwei Mirage, unbekannter Herkunft, verletzen den französischen Luftraum vom Mittelmeer aus, und bringen die französische Luftwaffe dazu, einen Abfangjäger loszuschicken. Die Reaktionszeit – wenn die Luftraumverletzung mit Unterschallgeschwindigkeit vom Mittelmeer aus erfolgt sein sollte – beträgt ca. 12 Minuten (realistisch). Alle drei Flieger sind zum Zeitpunkt des Unglückes vor Ort.

    Der A320 wird, aus einem der beiden fremden Flugzeuge heraus, ferngesteuert zum Absturz gebracht. Dieser Aspekt des Szenarios – die Fernsteuerung – ist allein deswegen fast zwingend, da bei jedem anderen Szenario das Anti-Kollisions-System des A320 angesprungen wäre und die Maschine über dem Bergrücken hochgezogen hätte.

    Wenn dem Kopiloten, der dann letztendlich an Bord war – wer auch immer das war –, eine Rolle zugekommen ist, dann vielleicht die, zu verhindern, dass der eigentliche Pilot die gesamte Elektronik ausschaltet und auf manuelle Steuerung umschaltet – wenn dies in einer fly-by-wire-Maschine wie dem A320 überhaupt noch möglich ist. Möglich, dass der Kopilot unter Substanzen stand, die es möglich gemacht haben, auch ihn als ferngesteuerte Waffe einzusetzen. Auch hier finden sich Gemeinsamkeiten zu anderen „dem System nützlichen“ Amokläufern, die ihre Taten weder geplant hatten noch sich später daran erinnern konnten. Sie alle standen unter Medikamenten. Die Möglichkeiten der Bewusstseinskontrolle sind heute weit entwickelt. Aber vielleicht ist ja auch einfach nur der Flugschreiber manipuliert worden, oder die offizielle Version seines Inhaltes ist eine simple Lüge.

    Der französische Jet bekommt nach dem Vorfall den Auftrag, die feindlichen Jäger weiter zu verfolgen. Das erklärt, warum er sich nicht um den havarierten Flieger kümmert. Dass es zu keinem Abschuss bzw. Luftkampf zwischen den drei Mirage gekommen ist, könnte drei Gründe haben:

    es könnte bedeuten, dass die Franzosen das Unterfangen in zweiter Instanz toleriert haben,
    es könnte daran liegen, dass die feindlichen Jets gefälschte französische Hoheitskennung trugen, und es der Luftwaffe trotz fehlender Transpondersignale und Funkverbindung unheimlich war, Flugzeuge mit ihrer eigenen Landeskennung anzugreifen,
    oder aber die Franzosen waren zahlenmäßig einfach unterlegen und haben ein Gefecht für aussichtslos gehalten. Für eine solche Entscheidung hätten sie ohnehin wenig Zeit gehabt. Es waren wenige Kilometer bis zum italienischen Luftraum und keine 200 km bis auf Internationale Gewässer. Für eine Mirage ist auch das bei Höchstgeschwindigkeiten von ca. Mach 2 (2400km/h) eine Sache von 6 Minuten.
    Schaut man einfach mal nach, die Luftwaffe welcher Länder über Mirage-Kampfflugzeuge verfügt, findet man – natürlich – Israel. Und es wäre nicht der erste Angriff unter Falscher Flagge auf Verbündete, den Israel begeht. Wir erinnern uns an den israelischen Angriff auf die USS Liberty im Jahr 1969, der die USA dazu verleiten sollte, Kairo mit einer Atombombe zu bedenken.

    Motiv – Gelegenheit – Vorstrafenregister… stellt sich die Frage, warum niemand das offensichtliche in Betracht zieht… vielleicht aus genau dem Grund, der auch Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte ist: dass der MOSSAD mit Hilfe seiner unterwanderten Kryptographengemeinde genug Erpressungsmaterial gesammelt hat, um alle beteiligten Player in Schach zu halten.

    Noch viel spannender als die Frage was da genau passiert ist, ist die Frage, wie man mit der ganzen Angelegenheit umgeht.

    Also: die Israelis schießen über französischem Territorium eine Maschine voller deutscher Austauschschüler ab, um den Dreck, den sie anderswo am Stecken haben, zu verwischen.

    Sind wir ehrlich: ein normaler emotionaler Umgang mit einer solchen Idee ist uns unmöglich. Es sei denn wir erkennen was hier gespielt wird. Der israelische Kulturhistoriker und Buchautor Israel Shamir ist ein russischer Jude, der in Israel zum orthodoxen Christentum konvertiert ist. Er lebt heute an der Seite der Palästinenser. Er beschreibt in seinem vielleicht wichtigsten Buch „Blumen aus Galiläa“ dieses „Spiel“ als eine Art von psychologischer Schaukel, der das jüdische Volk unterliegt: eine Pendelbewegung zwischen „Genozid begehen“ und „Genozid erleiden“. Dabei geht er historisch vor, verfolgt dieses Pendel im wahrsten Sinne über Jahrtausende. Nicht dass der Mord an 150 Menschen als Genozid gewertet werden muss, aber dieser Mord geschieht in einem politischen Klima: so bringt die rechte Zeitung Israel National News im Wahlkampf zu den jüngsten Wahlen den religiösen Führer Ben Eliyahu mit der Forderung, den Iran und Deutschland mit Atomwaffen zu vernichten. Wörtlich meint Ben Eliyahu: „zwanzig, dreißig Atombomben, einige auf Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Dortmund werden sicher stellen, dass die Arbeit erledigt wird und für tausend Jahre Ruhe ist.” Dies ist der psychologische Pendel, von dem Israel Shamir spricht, den er als treibendes Motiv der jüdischen Geschichte verortet.

    Auch wenn der Angriff auf Deutschland zu diesem Zeitpunkt unwahrscheinlich erscheint, der atomare Angriff auf den Iran ist nach unbestätigten Angaben von jenen Fanatikern im Jahr 2013 möglicherweise schon einmal befohlen worden, ebenfalls mit unbeflaggten Kampfflugzeugen, und wenn die Informationsquelle, die von diesem Szenario berichtete nicht gelogen hat, wäre Teheran heute bereits eine atomare Wüste – wäre der Mossad damals nicht aus Sorge um den Fortbestand Israel dazwischen gegangen. Die einzige Bestätigung, die es damals für dieses vorab vorausgesagte Szenario gab, waren zwei knappe Presseerklärungen am darauffolgenden Tag, in denen der Mossad bekannt gab, er habe die diplomatischen Beziehungen zur israelischen Regierung abgebrochen.

    Doch zurück zum kulturhistorischen Aspekt. Diese freimütigen Äußerungen der religiösen Rechten spiegeln ein politisches Klima, in dem ein solcher Satz ohne innenpolitische Konsequenzen verhallt, weil die innerjüdische Solidarität, die aus der Erinnerung an die Opferrolle geboren ist, stärker wiegt als das Mit- und Ehrgefühl der einzelnen Bürger. Dies ist eine Logik, in der auch das Leben von ein paar Austauschschülern sicherlich nicht so ins Gewicht fallen wird. Dies ist das Kredo des MOSSAD, der seine Mitglieder darauf einschwört, dass jede Schweinerei der Welt legitim sei, so sie denn dem Wohle des Staates Israel dient.

    Haben wir verstanden, dass dies ein Spiel ist, namentlich das Täter-Opfer-Spiel, können wir nach Heilung Ausschau halten. Für die Opfer heißt es, die Opferrolle zu verweigern. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung nicht nur einzufordern, sondern sie sich einfach zu nehmen, ohne den Täter wieder in eine Opferrolle zu drücken – d.h. das Pendel schwingen zu lassen – sondern auch ihn in die Eigenverantwortung zu entlassen.

    Dies ist ein deutschsprachiger Artikel, daher geht diese Adresse in erster Linie an die Jüdische Gemeinde in Deutschland: für euch heißt es sich offen von dem Mordgesindel, das sich hinter der politischen Führung der Juden versteckt, zu distanzieren – für Euch heißt es nicht nur mit diesem Verbrechen der Gegenwart, sondern auch mit den Lügen der Vergangenheit aufzuräumen. Dies betrifft insbesondere all die Lügen, die den Mythos des „Opfer seins“ zelebrieren und aufrechterhalten sollen.

    Damit ist nicht die Zahl 6 Millionen gemeint, sondern z.B.

    nach der Staatsgründung, die Bombenattentate des MOSSADs auf die Synagogen in Bagdad, um die irakischen Juden zur Einwanderung nach Israel zu treiben,
    die Rolle Israels bei der Gründung der PLO als Terrororganisation zur Diskreditierung der verbrieften Rechte der Palästinenser,
    die Rolle des MOSSAD bei der Finanzierung und Ausbildung weltweit fast jeden faschistischen Regimes der letzten 60 Jahre,
    und – ganz wichtig, weil das Sterben und Leiden hier in vollem Gange ist – damit ist insbesondere die Verantwortung Israels für die Erschaffung, Finanzierung, Bewaffnung und Führung von ISIS zur Balkanisierung der Arabischen Welt gemeint.
    Dies ist keine Drohung sondern ein Verweis auf die Pendelgesetze. Wenn Ihr ihn jetzt nicht anhaltet, schlägt er wohlmöglich zurück. Ich sage das als Jude, aus Liebe zu meinem Volk.

    via4U 9525 – Motive deuten auf Staatsterrorismus | Politaia.org.

  • Geopolitik 2015-II Christoph Hörstel im Gespräch mit Frank Höfer – NuoViso.tv

    Geopolitik 2015-II Christoph Hörstel im Gespräch mit Frank Höfer – NuoViso.tv


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    Geopolitik 2015-II Christoph Hörstel im Gespräch mit Frank Höfer


    März 30, 2015 3,361 Aufrufe

    Der Absturz der GermanWings Maschine am 24. März überschattet alles andere, was nebenbei noch so in der Welt passiert ist. Zum Beispiel brach fast zeitgleich schon wieder Krieg vom Zaun – diesmal im Jemen. Man kennt sowas ja bereits vom Absturz der MH17 mit zeitgleich beginnenden GAZAKrieg.

    Ebenfalls am gleichen Tag ratifizierte der Bundestag das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine und winkte wenige Tage später die umstrittende PKW-Maut durch.

    Über die Ungereimtheiten im Fall der GermanWings möchte Christoph Hörstel nicht in die Debatte um mögliche Erklärungen einsteigen. Vor diesem Thema kapituliert er, denn man könne niemanden mehr trauen, da alle lügen.

    Desweiteren wird in diesem Gespräch die angespannte Lage zwischen USA und Iran erörtert und wie sich die auslaufende Amtszeit Obamas auf den Verlauf der Atomgespräche auswirkt.

    Auch der Stinkefinger des Finanzministers Griechenlands Varoufakis ist Thema dieses Gespräches zwischen dem langjährigen Publizisten Christoph Hörstel und Filmemacher Frank Höfer

    Mehr Informationen: http://christoph-hörstel.de

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