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  • Harley Days 2015 in Hamburg – Fotos – Teil 2


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    Hier kommt der zweite Teil der Bilder von den Hamburger Harley Days 2015.
    Übrigens eine der friedlichsten Großveranstaltungen, die in Hamburg stattfinden.
    Niemand schimpft, und das obwohl Biker und Fußgänger auf dem Großmarktgelände wild durcheinander unterwegs sind.
    Kein Streß, das schaffen in der Stadt nur wirklich wenige Events. Die kernigen Jungs und Mädels auf den Harleys haben offenbar weit bessere Umgangsformen, als man ihnen auf den ersten Blick zutraut. 😉

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  • Harley Days 2015 in Hamburg – Fotos


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    Es sind wieder Harley Days in Hamburg.
    Eine meiner absoluten Lieblingsveranstaltungen.
    Bilder vom Freitag. Die Harley Days gehen noch bis Sonntag.
    Sehr sehenswert. Was mir heute so vor die Linse kam.
    Mehr Bilder folgen.

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    Fotos der Harley Days – Teil 2

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  • China ratifiziert BRICS-Entwicklungsbank – Indonesien verbietet Handel in US-Dollar


    Avatar von rositha13Gegen den Strom

    2. Juli 2015

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    China hat die Gründung der gemeinsamen BRICS-Entwicklungsbank offiziell ratifiziert. Sie soll Entwicklungsländern dabei helfen, der „Unberechenbarkeit des Weltfinanzsystems zu widerstehen“, sagte Chinas Botschafter in Moskau.

    China hat das Abkommen der Errichtung einer gemeinsamen Entwicklungsbank der fünf BRICS-Staaten als letztes Mitgliedsland ratifiziert. Der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses, Chinas oberster Gesetzgeber, hat die im vergangenen Juli in Brasilien getroffene Vereinbarung am Mittwoch unterzeichnet.

    Die Bank wird über ein Stammkapital von 100 Milliarden US-Dollar verfügen, welches von allen fünf Mitgliedsstaaten gleichermaßen genutzt werden darf. Die Reserven sollen für Infrastruktur und nachhaltige Entwicklungsprojekte in den BRICS-Staaten und auch anderen Schwellenländern verwendet werden.

    In einem Interview mit RIA Novosti am Dienstag erklärte der chinesische Botschafter in Russland Li Hui, dass die Gründung der Bank „von großer strategischer Bedeutung für den Aufbau von Kooperationsstrukturen der BRICS-Staaten“ sei.

    „Die Bank hilft nicht nur, das Problem fehlender Finanzmittel für Infrastruktur und ähnliche Projekte…

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  • Keine russischen Hacker: Die meisten Cyber-Angriffe kommen aus den eigenen Reihen

    Keine russischen Hacker: Die meisten Cyber-Angriffe kommen aus den eigenen Reihen


    Die meisten Cyber-Angriffe gegen Unternehmen kommen nicht von russischen oder chinesischen Hackern, sondern von ehemaligen Angestellte, Dienstleistern mit Systemzugriff oder arglosen Mitarbeiter, die Opfer von Kriminellen geworden sind. Ebenfalls gefährlicher als die Geheimdienste sind Spam-Attacken, die davon profitieren, dass viele Nutzer sich im Internet immer noch bewegen wie die Anfänger.

    Cyber-Angriffe stammen meist von ehemaligen Mitarbeitern oder Dienstleistern mit Admin-Zugang - und nicht von den Russen oder Chinesen. (Foto: dpa)

    Das Märchen von den russischen Hacker-Angriffen wird durch eine neue Untersuchung entzaubert, wonach ausländische Geheimdienste und dunkle Hacker in der Regel nicht die Schuldigen am System-Absturz durch eine Cyber-Attacke tragen. Zuletzt war diese Variante beim Server-Crash im Deutschen Bundestag ins Spiel gebracht worden – ohne jeglichen Beleg, wie sich kurz darauf herausstellte. Auch die US-Regierung gibt gerne an, dass wahlweise entweder die Russen oder die Chinesen hinter Cyber-Attacken stehen. Deshalb hat Präsident Barack Obama sogar einen Erlass herausgegeben, mit dem die Regierung einen anderen Staat militärisch bekämpfen kann, wenn sie ihn für einen Cyber-Aggressor hält.

    Zuletzt hatte man sogar den nordkoreanischen Diktator Kim verdächtigt, die Sony-Emails geknackt zu haben. Wie sich dann herausstellte, dürfte es sich allerdings eher um einen frustrierten ehemaligen Mitarbeiter gehandelt haben, der das Film-Unternehmen bloßstellte.

    Und genau solche Leute sind tatsächlich meist die Urheber von System-Crashs: Rund die Hälfte aller Cyberattacken auf Unternehmen kommt nämlich aus den eigenen Reihen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IBM 2015 Cyber Security Intelligence Index. Unter den Angreifern finden sich oft ehemalige Angestellte, Dienstleister mit Systemzugriff oder arglose Mitarbeiter, die Opfer von Kriminellen werden. Rund ein Viertel der Attacken geht auf unbedachte Anwenderfehler zurück, etwa beim Klicken auf präparierte Links in Spam-E-Mails. Nicht umsonst ist der Anteil von mit Schadsoftware infiziertem Spam seit 2013 von einem auf aktuell vier Prozent angestiegen, wie aus dem zweiten neuen Report, dem neuen IBM X-Force Threat Intelligence Quarterly Report hervorgeht. Unterm Strich gehören „unbefugte Zugriffe“ damit heute zu den häufigsten Sicherheitsvorfällen.

    „Wir sprechen viel darüber, dass Cyberattacken das Werk anonymer Profihacker sind, die mit ihrem Laptop fernab in irgendwelchen dunklen Ecken sitzen und auf eine Gelegenheit warten“, sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems DACH. „Was jedoch kaum wahrgenommen wird: Über die Hälfte der Angriffe kommen aus den eigenen Reihen oder von Dritten mit Systemzugriff – also von Insidern.“

    Social Media, Cloud und Big Data sowie der verstärkte Einsatz von mobilen Endgeräten in Unternehmen sorgen bei unzureichender Absicherung für immer mehr Angriffsfläche. Verblüffend ist: 55 Prozent der Cyberattacken stammen laut dem neuen IBM 2015 Cyber Security Intelligence Index aus den eigenen Reihen. Da gibt es unzufriedene Ex-Angestellte, die noch über Passwörter verfügen oder gar Zugänge einrichten, bevor sie das Unternehmen verlassen. Diese Insider mit Motiv machen fast ein Drittel – 31,5 Prozent – aller Angriffe aus. Anwenderfehler oder arglose, durch Dritte manipulierte Mitarbeiter verantworten rund ein Viertel der Angriffe – 23,5 Prozent. Neben Mitarbeitern können auch Dienstleister mit Systemzugriff, also Quasi-Insider, eine Gefahr sein. Von Outsidern ohne Zugriffsrechte kommt nur weniger als die Hälfte aller Attacken, genau 45 Prozent.

    Für den neuen X-Force Threat Intelligence Quarterly (2Q 2015) untersuchten die IBM Forscher wiederum, wie Spam mittlerweile zu einer ernsthaften Bedrohung geworden ist. Cyberkriminelle bieten sogar kommerzielle Spamkampagnen an, die arglose Anwender über infizierte Links oder Anhänge, etwa in E-Mails, zu unwissenden Kollaborateuren machen.Laut IBM ist zwar das Spamvolumen aktuell vergleichbar mit dem des Jahres 2013, allerdings stieg der Anteil von mit Schadsoftware infiziertem Spam seit Ende 2013 von einem Prozent auf rund vier Prozent Anfang 2015 an.

    Im Cyber Security Intelligence Index veröffentlicht IBM jedes Jahr die Ergebnisse von Milliarden untersuchter Sicherheitsereignisse. 2014 identifizierten die Forscher für die von ihnen beobachteten Organisationen dabei insgesamt 81 Millionen echte Vorfälle, darunter rund 12.000 Cyberattacken und knapp über 100 Ereignisse pro Unternehmen.

    Laut Index führten „unbefugte Zugriffe“ („Unauthorized Access“) die Rangliste der Sicherheitsvorfälle im Jahr 2014 an und überholten damit Angriffe durch schadhafte Codes und das generelle Ausspionieren von Systemen in den beiden Vorjahren. Zu dieser Entwicklung trugen auch die beiden unter den Namen Heartbleed und Shellshock berühmt gewordenen Sicherheitslücken maßgeblich bei, wie sich am rapiden Anstieg unbefugter Zugriffe seit 2013 ablesen lässt: Damals stellten sie 19 Prozent aller Vorfälle dar, mit 37 Prozent in 2014 haben sie sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt.

    viaKeine russischen Hacker: Die meisten Cyber-Angriffe kommen aus den eigenen Reihen | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN.

  • Streit um UFO-Akte des Bundestages geht in letzte Fachinstanz

    Streit um UFO-Akte des Bundestages geht in letzte Fachinstanz


     

    00650
    Der Sitz des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig.
    Copyright: Dirk Goldhahn, gemeinfrei

    Leipzig (Deutschland) – Nach jahrelangem Hin- und Her durch die Instanzen geht am morgigen Donnerstag Rechtsstreit um die Freigabe einer Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zum Thema UFOs, Außerirdische und das Interesse der Bundesregierungen an deren Erforschung, in die Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig und damit zugleich in die letzte mögliche Fachinstanz. Da der Inhalt der „UFO-Akte des Deutschen Bundestages“ jedoch bereits bekannt ist, geht es um weit mehr als nur um diese Ausarbeitung – es geht um eine grundlegende Frage Informationsfreiheit in Deutschland.

    Da die Fachbereiche der Wissenschaftlichen Dienste „die Abgeordneten bei ihrer politischen Arbeit in Parlament und Wahlkreis durch Fachinformationen, Analysen und gutachterliche Stellungnahmen“ unterstützen, sollte man zunächst eigentlich annehmen, dass ihre Ausführungen und Expertisen auch öffentlich einsehbar sind bzw. veröffentlicht werden dürfen. Tatsächlich ist das aber nicht der Fall – zumindest so lange nicht, wie sich die Verwaltung des Bundestages nicht dazu entschließt, entsprechende Ausarbeitungen auch selbst zu veröffentlichen.

    http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de
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    Offenkundig wurde das Problem angesichts einer Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste zum Thema UFOs und Außerirdische 2010: Beauftragt wurde diese Ausarbeitung von einer Abgeordneten des Deutschen Bundestages, um herauszufinden, ob und wenn ja wie die UN-Resolution 33/426 UN-Resolution 33/426 aus dem Jahr 1978 in Deutschland umgesetzt wurde. In dieser Resolution wurden interessierte Mitgliedsstaaten dazu eingeladen „(…) geeignete Schritte auf nationaler Ebene zur Koordination wissenschaftlicher Forschung und Untersuchung außerirdischen Lebens, einschließlich unidentifizierter fliegender Objekte [UFOs] zu unternehmen, und den Generalsekretär [der Vereinten Nationen] über die Beobachtungen, Forschung und Evaluierung dieser Aktivitäten zu informieren.“

    (Anm. d. GreWi-Red.: Zu einer Umsetzung der UN-Resolution kam es in Deutschland – zumindest laut offizieller Sprachregelung deutscher Regierungen – nie. Die Ausarbeitung weist jedoch erläuternd darauf hin, dass zu keinem Zeitpunkt Deutschland zu einem solchen Schritt verpflichtet gewesen sei, da die Resolution nur „empfehlenden“ Charakter hatte.)

    Tatsächlich sind die Inhalte dieses „UFO-Dossiers“ schon seit 2010 bekannt. Eine der interessantesten Schlussfolgerungen der Ausarbeitungen ist die, dass „die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies – nach vorheriger Geheimhaltung – in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, die Vermutung nahelegt, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen“ (…GreWi berichtete).

    Der Grund für den Rechtsstreit der Verwaltung des Deutschen Bundestages liegt also ganz offensichtlich nicht im Inhalt und an den – wenn auch brisanten – Schlussfolgerungen der UFO-Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste, sondern in dem Umstand, dass der Ausgang dieses Verfahrens auch auf alle anderen Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages anwendbar sein wird: Wird dem Kläger stattgegeben, so müsste schließlich auch Einsicht und Veröffentlichung aller anderen Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste gewährt werden – auch wenn deren Informationsgehalt und Schlussfolgerungen derzeitigen Sprachregelungen und Argumenten der regierenden Politiker und Parteien widersprechen sollten.

    Aufgrund der Berufung der Verwaltung des Deutschen Bundestages auf das Urheberrecht seiner Wissenschaftlichen Dienste geht es in dem heutigen Verfahren also auch darum zu ermitteln, ob diese Dienste Teil der Bundestagsverwaltung sind  und dann auch dem bundesdeutschen Informationsfreiheitsgesetz (IFG) unterstünden, oder ob sie zum parlamentarischen Betrieb gehören und damit von diesem Gesetz ausgenommen wären.

    – Die Verhandlung BVerwG 7 C 2 beginnt am 25. Juni 2015 um 10 Uhr im Sitzungssaal VI des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig

    + GreWi-Dossier +
    Die bisherigen GreWi-Meldungen zur
    „UFO-Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages“

    Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht: Klage um Freigabe der UFO-Akten des deutschen Bundestages geht in dritte Instanz
    17. Februar 2014

    Oberverwaltungsgericht Berlin entscheidet: Bundestag darf UFO-Dossier unter Verschluss halten
    13. November 2013

    Urteil: Bundestag muss Einsicht in „UFO-Unterlagen“ gestatten – Berufung angekündigt
    1. Dezember 2011

    Im Interview: Robert Fleischer über mögliche und wahrscheinliche staatliche UFO-Forschung in Deutschland
    2. März 2010

    Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages: Auch deutsche Stellen untersuchen vermutlich UFOs
    19. Februar 2010

    © grenzwissenschaft-aktuell.de

    – See more at: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/streit-um-ufo-ausarbeitung-des-bundestages-geht-in-die-letzte-fachinstanz20150624/#sthash.KsYKDepE.dpuf

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  • Als erstes Land in Europa testet Finnland das Bedingungslose Grundeinkommen

    Als erstes Land in Europa testet Finnland das Bedingungslose Grundeinkommen


    Die neue finnische Regierung hat als erste in Europa beschlossen, ein Experiment mit dem Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens umzusetzen. Genaue Details zu den Plänen, die im Koalitionsvertrag verankert wurden, sind noch nicht bekannt. Rund 80 Prozent der Finnen halten den Versuch dennoch für eine gute Idee. Verschiedene andere Tests eines BGE, beispielsweise in Kanada und Afrika, zeigen, dass die Idee funktionieren kann.

    Auch in Deutschland werben zahlreiche Aktivisten für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Foto: Rosalux

    Auch in Deutschland werben zahlreiche Aktivisten für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Foto: Rosalux

    Die Debatte um ein Bedingungsloses Grundeinkommen wird auch in Deutschland, wo ein verkorkstes Harz IV-System derzeit noch den sozial-staatlichen Standard darstellt, lebhaft diskutiert. Befürworter der Grundeinkommens-Idee sind gut vernetzt und werben aktiv für ihre Idee. Gleichsam gilt Deutschland nicht unbedingt als experimentierfreudig in politischen Angelegenheiten. Wenig erstaunlich ist es da, dass nun zunächst in der europäischen Peripherie, nämlich in Finnland, die Idee in der Realität getestet werden soll.

    Die Vorschläge der Höhe des finnischen Test-BGE reichen von 440 Euro bis 1.166 Euro. Bereits 1974 bewies die kanadische Stadt Dauphin, dass die Idee durchaus erfolgreich sein kann. Dort führte ein BGE-Experiment mit 1.000 Familien zu zahlreichen positiven Effekten. Nicht nur mussten die Teilnehmer als Folge geringeren ökonomischen Drucks seltener zum Arzt und senkten damit auch die Kosten für das Gesundheitssystem, auch erreichten die Kinder der Familien überdurchschnittlich hohe Schulabschlüsse. In einer Studie wurde Dauphin später „die Stadt ohne Armut“ genannt. Auch in Afrika gab es bereits erfolgreiche BGE-Versuche

    Deutschland: Arme ärmer – Superreiche reicher

    Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein Konzept mit Sprengkraft, stellt es doch bisherige Dogmen der Sozialstaatsidee radikal in Frage. Die Idee klingt zunächst einfach: Jeder Mensch soll eine staatliche Grundsicherung erhalten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Vermögen, Ausbildung oder Tätigkeit – bedingungslos eben. Befürworter verweisen nicht nur auf eine Zunahme individueller Handlungsmöglichkeiten und massive bürokratische Einsparungen im Vergleich zu gängigen Sozialstaatsmodellen, für viele Verfechter eines Grundeinkommens spielen auch ethische Fragen eine Rolle. Die Grundversorgung eines Menschen soll nicht abhängig von dessen ökonomischer Leistungskraft sein, sondern generell – als gesellschaftliche Aufgabe – gesichert werden. Für viele stellt ein Bedingungsloses Grundeinkommen auch eine Absage an die Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft dar.

    Gegner eines Bedingungslosen Grundeinkommens finden sich vor allem in zwei Lagern: Bei klassischen Marxisten und Gewerkschaftern, die oft Arbeit als das Maß aller Dinge ansehen, und ihre „Klasse“ ins Hintertreffen geraten sehen sowie bei dogmatischen, marktradikalen Libertären, für die jedwede staatliche Umverteilung (so auch Steuern) gleichbedeutend ist mit Diebstahl. Nach Abwägung aller Argumente, kann das Konzept aber als durchaus sinnvoll erachtet werden. Anstatt diese Fragen jedoch nur im theoretischen Rahmen zu behandeln, macht es durchaus Sinn sich die Ergebnisse des finnischen Experiments genauer anzuschauen sowie weitere Experimente dieser Art auf den Weg zu bringen.

     

  • Wickelt diese EU endlich ab!

    Wickelt diese EU endlich ab!


    Wickelt diese EU endlich ab

    Die EU ist ein völlig undemokratisches Gebilde, welches sich zu einem bürgerfernen Moloch entwickelt hat, das lediglich den Interessen der Finanzoligarchie dient.

    Von Henry Paul

    Das Regelwerk der Demokratie in der EU ist schnell erklärt. Die Bürger haben keinerlei Rechte. Sie dürfen alle 5 Jahre ein machtloses sogenanntes Parlament mit sehr dubiosen undemokratischen Regeln wählen. Die Staaten werden ersetzt durch Partei-Fraktionen – so entsteht eine ungefährliche, apolitische Mischung. Der EU steht eine Kommission, eine Quasi-Regierung vor. Alle Mitgliedsländer dürfen einen Kommissar stellen, also hat die EU 28 Minister plus einen Regierungschef. Dann gibt es noch die Zusammenkunft der Regierungschefs, die den Kuhhandel vorher ausbaldowern, bevor die Kommissare das teure Geld in unsinnigen Projekten unterbringen an Lobbyisten, Pressure-Groups, Investmentgesellschaften, PR-Firmen und Bildungseinrichtungen für große Theorie-Komplexe. Dann gibt es auch die staatlich-nationalen Minister-Clubs, die immer dann aktiv werden, wenn die Regierungschefs nicht mehr weiter wissen. Eine immense Betriebsamkeit, eine riesiger Bürokratie-Apparat von mehreren Tausend Leuten, die alle extrem überbezahlt sind und aus diesem Grund ein vitales Interesse haben, dass sich die EU immer weiter entwickelt und immer mehr Bürokratenstellen bekommt, weil nur die Intensivierung deren Einkommen und Wohlergehen weiter sichert. Die EU ist also ein Sicherheitsorgan für die abgehalfterte Beamtenschaft Europas.

    Neben den geregelten Stellen gibt es dann auch noch Fraktionen mit Fraktions-Organisationen, Direktionen, Untersekretäre und Stellen für Kontakte zwischen den Organisationen, den diplomatischen Dienst, den Translationsdienst und Gruppen, die einen Ober-Gruppenführer erwählen und in den Gremien platzieren dürfen. Das sichert weitere immense Konferenz-Kalender, nochmalige Aufbohrung der Etats und zwischenstaatlicher Mitbestimmungskonferenzen, Abstimmungen, Neuausrichtungen, Kolloquien und EU-Regierungsamtlichen Stellungnahmen. Die EU ist illegitim, illegal und nicht demokratisch, sie ist kein Staat, aber sie regiert in ganz Europa hinterhältig und ungerechtfertigt in alle Bereiche hinein, obwohl angeblich nur Subsidiarität herrschen soll. Die Subsidiarität also, das lokale oder regionale oder national-staatlice Arbeiten, das Vorrang vor der EU nach EUV und AEUV haben soll, wird ins Gegenteil verkehrt, weil der Apparat alleine sich so wichtig nimmt, dass die Perversion EU-Raison ist.

    Wenn man heute alle Völker der EU befragen würde, ob sie die EU behalten wollen oder sogar ausbauen sollten, geschätzt würden 85 Prozent gegen die EU stimmen, weil inzwischen jeder erkannt hat, dass die EU nichts bewirkt außer Chaos, verlorenes Geld, Schulden, sinkende Wirtschaftsdaten, mehr Armut, mehr Ungerechtigkeit zwischen und in den Völkern. Die EU ist nicht nur überflüssig, sie ist hochgefährlich und bewegt die Nationen in einen apolitischen antidemokratischen Feudalstaat ohne Gesetz und ohne Demokratie. Die immer wieder vorgebrachte Diktion, nachdem die EU notwendig sei, um den Frieden in Gesamteuropa zu sichern, kann nur als Feigenblatt bezeichnet werden. Denn noch nie waren sich die Regierungen in Europa uneiniger als heute und sie werden allesamt fremdbestimmt durch eine hegemoniale USA, die die EU fernsteuert in ihrem Anspruch, dass unser europäischer Kontinent alleine zu ihrer Verfügung zu stehen hat- und zwar vom Atlantik bis zum Kaspischen Meer.

    Der Turbo-Boost, der die ganze EU zu einem failed state entwickelt – und das ist beobachtbar – ist die Einführung einer Gemeinschaftswährung unter desaströsen Vergemeinschaftungsbedingungen. Schon jetzt, nach ein paar Jahren kann man beobachten, dass der Gesamtverschuldungsgrad der Zone von unter 70 auf über 95 Prozent gestiegen ist – mit exponentieller Tendenz. In der EU und der Eurozone gilt das Gesetz des finanziellen ‚Perpetuum Mobile‘, dass man mit neuen Schulden alte Schulden bezahlen und damit die gesamten Schulden löschen kann. Das Mirakel hat zwar noch nicht funktioniert, aber man versucht es jeden Monat neu mit immer weiter steigender Anstrengung, weil man gewiss ist, dass es eines Tages klappen wird – so erzählt man es den Bürgern der EU über die gerichtete Lügenpresse amerikanischer Prägung.

    viaWickelt diese EU endlich ab! | Contra Magazin.

  • Leipzig Chapter Germany – Thüringer Mischungen sind hart

    Leipzig Chapter Germany – Thüringer Mischungen sind hart


    20 Jahre Thueringen Chapter mit Harley

    Jubel, Trubel, Heiterkeit – der endlose Partysommer 2015 hält weiter an! Dieses Wochenende führte uns nach Oberhof, wo unsere Freunde vom Thüringen Chapter ihr 20-jähriges Jubiläum feierten.

    Das Wetter hatte sich als regnerisch und unbeständig angekündigt, doch am Ende zeigte es sich gnädig und deutete nur mit einigen Regenschauern an, wie scheiße es sich anfühlt, wenn Ende Juni der Winterbefehl ausgerufen wird. Drei Grad in der Oberhofer Nacht wurden gemessen! Klar, dass die Gastgeber da alles daran gesetzt hatten, es uns nicht allzu kalt werden zu lassen. Was wiederum dazu führte, dass für manch Einen der Abend nicht zu lang wurde, denn die Wodka-Cola-Mischungen hatten die Cola nur zur Farbgebung beigemischt bekommen. So fiel mancher Smalltalk kürzer als geplant aus, weil entweder a) das Sprachzentrum zu heftig angegriffen war oder b) das Bett dringend aufgesucht werden musste. Letzteres gelang nicht allen, so dass wiederum ein von a) und b) Geplagter aushelfen und nachts 4 Uhr als Suchkommando ausrücken musste. Was bravourös gelang!! Bis dahin hatte man super Gespräche mit den anwesenden Chaptern geführt und zahlreiche neue Kontakte z.B. zum Mainhattan Chapter geknüpft. Auch alte Freunde waren vertreten, so dass der Abend tatsächlich kurzweilig war. Bis wiederum a) oder b) ihre Kräfte entfalteten…
    Der nächste Morgen sah denn auch nur verhaltene Tatenkraft am Start, und nicht Jeder wollte die Ausfahrt mitmachen. Und nicht jeder, der wollte, konnte die Ausfahrt so beenden, wie es eigentlich vorgesehen war. Klar, die Erholungszeit war viel zu kurz bemessen! Nichtsdestotrotz standen am Abend alle wiederum ihren Mann/Frau auf dem Festgelände, es wurde sich nunmehr wieder vorsichtig herangetrunken, gequasselt und aufs heftigste getanzt. Und das auch von völlig unerwarteter Seite (Franky…!!!!????), was auf eine gewisse Gelöstheit schließen ließ. Nun, wir verteidigten unsere Ehre als Feierbiester ganz gut und verloren nichts von unserer bekannten Standhaftigkeit. Morgendliche Mails (3:26 Uhr: Wo seid ihr denn alle?) sollen als Beweis gelten.
    Die Heimfahrt verlief störungs- und weitgehend regenfrei, so dass alle pünktlich bei Kerstin und Axel ankamen, wo zum sonntäglichen Rouladenessen geladen war. Kerstin, Du hast dich gnadenlos anempfohlen, wenn wir mal ne chaptereigene Küche irgendwo eröffnen. Aus der Nummer kommst du nicht wieder raus! Axel unterhielt wie gewohnt mit lustigen Anekdoten und so verbrachten wir einen herrlichen Sonntagmittag zusammen. Danke an alle Organisatoren und Köche!

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