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  • Ernste Warnung: Die Jugendlichen Europas wollen eine andere EU

    Ernste Warnung: Die Jugendlichen Europas wollen eine andere EU


    Ernste Warnung: Die Jugendlichen Europas wollen eine andere EU

    Erstmals haben die Jugendlichen eine politische Entscheidung gegen die EU-Politik getroffen: Sie beteiligten sich in Scharen am Referendum in Griechenland und haben gegen die Troika gestimmt. Der Grund ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Das ist eine extrem ernste Warnung an die EU.

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    Die Jugend hat Tsipras bedingungslos unterstützt - sie haben bei 60 Prozent Jugendarbeitslosigkeit nichts zu verlieren. (Foto: dpa)

    Der Zorn der Jungen: Siegesfeier der Austeritätsgegner am Sonntagabend am Syntagma-Platz in Athen.

    Es hatte sich schon vor dem Referendum abgezeichnet: Dieses Referendum war auch eine Abstimmung über die Zukunftsfähigkeit der EU. Und sie hat sie, wenn die Einschätzung der Beobachter und der Wählerstromanalysen zutrifft, verloren. Der griechische Politologe Yannis Koutsomitis sagte der BBC: „Tsipras hat ein gewichtiges Mandat, aber die griechische Regierung muss die Eurozone überzeugen, dass das Land nicht aus dem Euro ausscheiden will. Es scheint, dass die jungen Leute in überwältigendem Ausmaß für Nein gestimmt haben. Die wirkliche Herausforderung für die Syriza ist es nun, die Kluft zwischen den Jungen und den Alten zu schließen, die offenbar in überwältigender Mehrheit mit Ja gestimmt haben.“

    Diese Überzeugung wird auch die EU leisten müssen: Die Jugendarbeitslosigkeit liegt nach Angaben des griechischen Statistikamts bei 51,9 Prozent, ebenso in Spanien, nicht unwesentlich darunter in Portugal, und dramatisch hoch auch in Italien. Die Jugendlichen haben keine Perspektive, und die Zahlen sagen noch nicht einmal die ganze Wahrheit: Viele Leute zwischen 30 und 40 haben keine Jobs, leben bei ihren Eltern und sind auf staatliche Unterstützung angewiesen.

    Bisher haben immer alle Wahlen die Politik zugunsten der Rentner als oberstes Ziel der Parteien gesehen. Die Parteien haben es sich zu einfach gemacht: Sie haben gesagt, dass die Rentner zahlenmäßig die stärkste Gruppe sind und daher die Vertretung ihrer Interessen der Garant für Mehrheiten sind.

    Das hat sich nun geändert: Der Generationenkonflikt, der sich quer durch Europa zieht und neben der Einkommensungleichheit und dem Nord-Süd-Gefälle die dritte große Spaltung in Europa darstellt, kann nicht mehr länger ignoriert werden. Er hat mit dem griechischen Referendum eine erste Explosion in Europa ausgelöst.

    Es wird nun entscheidend sein, ob die Euro-Retter diesen sozialen Sprengstoff als Ursache des Problems identifizieren und ihn entschärfen können. Möglicherweise sind die Bürokraten in dieser Frage sogar besser beraten als die Politiker: Sie brauchen sich keiner Wahl zu stellen, können also auch über Teilmengen-Interessen hinwegsehen. Alle nationalen Politiker und die EU-Leute müssen sich vom dümmlichen Rassismus verabschieden, der die Diskussion bisher geprägt hat. Der Konflikt ist kein Zank zwischen „tüchtigem“ Norden und „faulem“ Süden. Der Konflikt ist einer derjenigen, die ihre Zukunft noch vor sich haben und fürchten, dass sie verelenden werden – weil sie überhaupt niemals in Lohn und Brot kommen werden; und denjenigen, die ihr um die ihre Ersparnisse und ihre Renten fürchten.

    Mit billigen Klischees ist dieser Konflikt nicht zu lösen. Wer dies versucht und nun glaubt, müsse die ungehorsamen Griechen bestrafen, der verkennt, dass wir in Griechenland erst den Anfang eines gewaltigen Verteilungskampfes erleben.

    Für die junge Generation von heute ist die EU nicht mehr Erasmus-Studium mit Partys auf Staatskosten. Die Jungen finden sich in einem unbarmherzigen Europa wieder. Podemos in Spanien ist die nächste Bewegung, die sich gegen das System stellen wird. Auch wenn die spanische Regierung die Zahlen des Wirtschaftswachstums preist – Europa misst sich, wie jedes politische Gebilde, nicht an Zahlen, sondern an Menschen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist auch in Spanien so hoch, dass die Jungen nichts mehr zu verlieren haben.

    Wenn es den Euro-Rettern nicht gelingt, den Jugendlichen Europas Perspektiven aufzuzeigen, stirbt die EU noch vor jenen Rentnern, auf die die Parteien heute noch all ihre Ziele ausrichten. Es geht um die Zukunft. Sie hat mit dem Referendum in Griechenland unumkehrbar begonnen.

    viaErnste Warnung: Die Jugendlichen Europas wollen eine andere EU | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN.

  • Griechenland sagt NEIN – Ein Sieg des Volkes!

    Griechenland sagt NEIN – Ein Sieg des Volkes!


    Griechenland sagt NEIN – Ein Sieg des Volkes!

    Montag 06. Juli 2015

    Politik 06.07.2015 | Griechenland sagt NEIN – Ein Sieg des Volkes (1 von 1)

         07:51           

     52:39 

      

    Mit über 61 Prozent wurde das Spardiktat der Eurokraten bei der Volksabstimmung am 5. Juli von den Griechen abgelehnt. Wie kam es dazu? Folgt nun der Grexit? Kann Putin den Griechen helfen? Über das Ergebnis des Referendums diskutieren Jürgen Elsässer (COMPACT-Magazin) und Michael Vogt (quer-denken.tv). Zugeschaltet von der Siegesparty in Athen: COMPACT-Korrespondent Martin Müller-Mertens.

    viaMontag 06. Juli 2015 – Themenblock | Medien-Klagemauer.TV.

  • Exklusiv Interview mit Erich von Däniken: “Außerirdische beobachten uns!”

    Exklusiv Interview mit Erich von Däniken: “Außerirdische beobachten uns!”


     

    Paläo-SETI, Prä-Astronautik, Ancient Aliens… all das bedeutet schlicht und einfach: „Waren die Götter Astronauten?“. Untrennbar ist damit der Name Erich von Däniken verbunden, der gerade 80 Jahre geworden ist und noch immer den Astronautengötter hinterher jagt. Jedes Jahr veranstaltet die Verein „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik & SETI“ (A.A.S.) rund um von Däniken auch einen Kongress in einer deutschsprachigen Stadt. Auf einem dieser Meetings gab EvD uns exklusiv ein Interview über seine Arbeit und warum er kein UFO-Forscher ist …

    HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Dieses Interview mit Erich von Däniken ist beim Meeting der A.A.S. (www.SagenhafteZeiten.com) 2012 in Dresden entstanden, auf dem auch ich selber einen Ancient UFO-Vortrag hielt. Geführt hat dort das Interview mein Kollege Alexander Knörr und die Einleitung von mir stammt von heute.

    „UFO-Forscher Erich von Däniken“ heißt es seit vielen Jahren in den Medien. Das ist – Fans wissen das genau! – natürlich falsch. Auch dazu äußert sich EvD. Doch auch ebenso zur UFO-Forschung und sogar UFO-Entführungen und Implantaten …

    Seid gespannt!

    Und gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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    Und schon jetzt danke ich Euch für Eure “LIKEs” und wenn ihr meinen Kanal weiter empfehlen würdet, ihn abonniert und meine Videos verlinkt.
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    • Die genannten Bücher aus dem Video:
    • http://www.amazon.de/gp/product/38644… ERICH VON DÄNIKEN: Der Mittelmeerraum und seine mysteriöse Vorzeit: Rätselhafte Bauten, unglaubliche Fakten und als falsch entlarvte Lehrmeinungen
    • Auch als DVD: http://www.amazon.de/gp/product/38644… Der Mittelmeerraum und seine mysteriöse Vorzeit / DVD
    • http://www.amazon.de/gp/product/38644… LUC BÜRGIN: Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth: Die unterirdische Welt von Huangshan
    • http://www.amazon.de/gp/product/38644… ILLOBRAND VON LUDWIGER: Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung: Wie die Untersuchungen von MUFON-CES zu einem neuen Weltbild führten (neu 2015)
    • http://www.amazon.de/gp/product/38644… ERICH VON DÄNIKEN: das unheilige Buch (neu 2014)
    • http://www.amazon.de/gp/product/39385… ILLOBRAND VON LUDWIGER: UFOs – die unerwünschte Wahrheit

    Ich danke Euch – Euer Jäger des Phantastischen
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  • Leben im Weltraum: Gute Chancen bei Jupiter

    Leben im Weltraum: Gute Chancen bei Jupiter


    Leben im Weltraum: Gute Chancen bei Jupiter

    Andreas von Rétyi

    Die NASA hat in den vergangenen Jahren schon mehrere Missionen zum Jupitermond Europa geplant und wieder verworfen. Doch das Ziel bleibt verlockend. Die Chancen seien hoch, Leben auf jener Eiswelt entdecken zu können. Jetzt plant die amerikanische Weltraumbehörde eine neue Sonde zur Naherkundung: den Europa Clipper. Das unbemannte Raumschiff soll prüfen, ob die Bedingungen auf dem Trabanten wirklich für Leben geeignet sind. Kürzlich wurden einige konkretere Details über die Mission bekannt.

    Ganz so bald wird wohl noch kein Raumschiff zum Jupitermond Europa starten, um dort nach Leben zu suchen, doch immerhin, die Planung läuft an mehreren Orten. Sowohl die europäische Raumfahrtagentur ESA als auch die US-Weltraumbehörde NASA wollen herausfinden, ob der geheimnisvolle Mond des Riesenplaneten tatsächlich die richtigen Voraussetzungen bietet, um unter seinem steinharten globalen Eispanzer eine ungewöhnliche Biosphäre zu bewahren: einen von Mikroben erfüllten Ozean flüssigen Wassers.

    Überhaupt dürften die großen Jupitermonde noch viele Überraschungen bieten und sollen deshalb genauer erkundet werden. Zu diesem Zweck arbeitet die ESA derzeit bereits an JUICE, dem Jupiter Icy Moon Explorer – dem »Jupiter-Eismond-Erkunder«. Dieses Raumfahrzeug soll sich ganz besonders dem größten Mond des Sonnensystems widmen: Ganymed.

    Aber auch die Trabanten Europa und Kallisto sind wesentliche Ziele. Wie der Name der Mission schon sagt, alles dreht sich hier vorrangig um die Eiswelten – der aktive Vulkanmond Io bleibt dabei also eher außen vor, obwohl auch diese bizarre Welt einigen »Extremsportlern« unter den Mikroben durchaus biologische Nischen bieten könnte. Vielleicht also ein Fehler, Io weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. Wie dem auch sei: Etliche Wissenschaftler vermuten mittlerweile bei jedem der jovianischen Eismonde einen subterranen Ozean, also eine Dreifach-Chance.

    JUICE fasst letztlich die ursprünglich geplante NASA-Mission Jupiter Europa Orbiter (JEO) mit den Forschungszielen Europa und auch Io sowie das frühere ESA-Projekt Jupiter Ganymede Explorer (JGO) gleichsam zu einem einzigen Projekt zusammen, erweitert um zwei zusätzliche Europa-Vorbeiflüge. Der Start von JUICE soll im Jahr 2022 erfolgen, um nach einer beinahe acht Jahre währenden Reise durchs Sonnensystem schließlich beim Jupiter anzukommen und für dreieinhalb Jahre genaue Vor-Ort-Untersuchungen zu ermöglichen. Vor allem bei Ganymed geht es dabei um den Nachweis eines »subglazialen« Ozeans sowie die Erforschung seines Aufbaus und biologischen Potenzials. Natürlich gilt die Aufmerksamkeit auch dem Mond Europa einschließlich der dort anzutreffenden Chemie.

    Wie ist es um organische Moleküle bestellt, wie um Leben? Fragen, die erst einmal geklärt werden müssen. Die ESA und die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos diskutieren zudem eine Zusammenarbeit bei der Suche nach Leben auf Ganymed, wobei das Russische Institut für Weltraumforschung IKI RAN über eine Ganymed-Lander-Mission (GL) nachdenkt, deren Schwerpunkt ebenfalls in der Astrobiologie liegt. Analog gibt es russische Pläne für einen Europa Lander, vorgesehen zum Start in den 2020er-Jahren. In den USA hat man das Vorhaben, direkt auf Europa zu landen, auch noch keineswegs aufgegeben.

    Anfang Mai hat der non-konforme Adam Diedrich Steltzner vom NASA-Laboratorium für Strahlantriebe (Jet Propulsion Laboratory, JPL) im kalifornischen Pasadena gerade wieder die prinzipielle Machbarkeit bestätigt, wobei Steltzner als führender Ingenieur auch für die Landung des Curiosity-Rovers auf dem Mars verantwortlich war. Das aktuelle JPL-Treffen diente vor allem dem Zweck, den US-Abgeordneten John Culbertson auf den neuesten Stand hinsichtlich der NASA-Pläne zur Erkundung des Jupitermonds Europa zu bringen. Culbertson beaufsichtigt das NASA-Budget und steht der Weltraumforschung sehr positiv gegenüber.

    Die NASA hat ihrerseits bereits wiederholt Projekte ins Auge gefasst, die an die erfolgreiche Galileo-Mission anknüpfen sollten. Das 1989 gestartete Galileo-Raumschiff lieferte wesentliche Daten über Jupiter und seine Monde, bis es im Jahr 2003 kontrolliert in der Jupiteratmosphäre zum Verglühen gebracht wurde. Zur Erkundung der Trabanten entwarfen NASA-Forscher dann Pläne für einen Jupiter Icy Moons Orbiter (JIMO), ebenso für ein weiteres Orbiterkonzept.

    Die Projekte wurden aus verschiedenen Gründen verworfen, so auch wegen Budgetänderungen beziehungsweise neuer Prioritäten der NASA, die sich dem Vernehmen nach wieder verstärkt um die bemannte Raumfahrt kümmern möchte. Nicht zu vergessen auch die Querelen um die NASA-Idee, JIMO mit einem Atomreaktor zu betreiben. Auch die als gemeinsames Projekt mit der ESA für 2020 geplante Europa Jupiter System Mission (EJSM, »Laplace«) gilt mittlerweile als gestrichen.

    Der schon erwähnte Jupiter Europa Orbiter (JEO) als dessen Ableger ebenfalls. Schließlich gab es unter anderem noch eine Machbarkeitsstudie der ESA, die als Jovian Europa Orbiter bezeichnet wurde. Also schon wieder ein JEO. Ein ziemlicher Wirrwarr geplanter Jupitermissionen! Wenigstens ist die Juno-Sonde schon unterwegs. Sie wurde bereits im Jahr 2011 gestartet und soll Jupiter selbst auf polarer Umlaufbahn erforschen. Die Ankunft wird für den 4. Juli 2016 erwartet.

    Während nun die ESA ihre Eismond-Mission ähnlich JIMO vorantreibt, will die NASA in zehn Jahren den Europa Clipper auf den Weg schicken: geplanter Start also 2025. Nach 6,4 Jahren erfolgt dann, sofern alles klappt, das Einschwenken in einen Jupiterorbit, wobei vielfache Vorbeiflüge an Europa geplant sind. Im Verlauf der Mission könnte das Raumschiff zwischen 32 und 48 solcher nahen Passagen erreichen. Die Überflüge würden dabei in Höhen zwischen 25 und 2700 Kilometer stattfinden und jeweils andere Gebiete der Oberfläche sondieren.

    Was wären dabei die Zielsetzungen? Ganz klar: Zunächst einmal die genaue Untersuchung der Eiskruste und des vermuteten Ozeans. Im ersten Schritt wäre die Existenz eines solchen Reservoirs überhaupt erst einmal zu bestätigen. Dann müsste dessen Struktur möglichst gut erfasst werden. Die Forscher wollen auch wissen, welche denkbaren Vorgänge zwischen der Oberfläche, der Eiskruste und dem Ozean ablaufen und wie hier Material ausgetauscht wird.

    Sie wollen in Erfahrung bringen, wie aktiv Europa wirklich ist und wie ihre Chemie aussieht, natürlich gerade hinsichtlich Leben. Allerdings, ganz so, wie in vielen Medien derzeit berichtet wird, ist es dann doch nicht. Da heißt es oft, die NASA sei zuversichtlich, mit dieser Mission tatsächlich auf Leben zu stoßen.

    An Bord des Europa Clippers sollen sich zwar neun wissenschaftliche Messinstrumente befinden, aber keines davon eignet sich zum klaren, direkten Nachweis von Leben. Außerdem handelt es sich nicht um eine Lande-Mission. Auch, wenn die Sonde sehr oft an Europa vorbeizieht, wird sie die Oberfläche niemals direkt untersuchen – geschweige denn das, was daruntersteckt.

    Aber immerhin, selbst wenn der Weg zum endgültigen Lebensnachweis noch längst nicht geebnet ist, dürfte der Europa Clipper eine Menge neuer Erkenntnisse bringen und wohl auch die prinzipielle »Bewohnbarkeit« zumindest für Mikroben prüfen können. Der wahrscheinlich auf einem felsigen Kern ruhende Ozean Europas könnte Hydrothermalquellen aufweisen, die Wärme und Nährstoffe zirkulieren lassen.

    »Nach fünf Milliarden Jahren unter solchen Bedingungen könnte das ein sehr gut bewohnbarer Ort sein«, so erklärt Jim Green, Chef der NASA-Abteilung für Planetenwissenschaften. Und er geht noch weiter: »Wir glauben, dass die Umgebung dort geradezu perfekt ist für die Entwicklung von Leben.«

    Nur sicher nicht die Oberfläche, denn Europa kreist innerhalb der sehr starken Strahlungsgürtel Jupiters, wo selbst ein gut gewappnetes Raumschiff mit seiner Technologie nicht auf Dauer bestehen könnte. Doch der Bereich unter der dicken Eiskruste bietet ausreichend Schutz für die vermuteten Mikroorganismen.

    Ein offizieller Nachweis außerirdischen Lebens gilt nach wie vor als größtes Ereignis der gesamten Menschheitsgeschichte.

    »Wenn wir Leben finden«, so Green, »oder aber Anzeichen dafür, dann wird dies für das Verständnis unseres eigenen Platzes im Universum ein enormer Schritt nach vorne sein. … Wenn es Leben im Sonnensystem gibt und insbesondere innerhalb von Europa, muss es überall in der Galaxie und vielleicht sogar im gesamten Universum vorhanden sein.« Nun, das sollte eigentlich schon zu erwarten sein, und zwar mindestens, seitdem man weiß, dass unsere Galaxis nur eine von Myriaden ist. Denn: Dass es Leben auf unserer Erde gibt, diese Tatsache ist ja nun schon etwas länger bekannt.

    viaLeben im Weltraum: Gute Chancen bei Jupiter – Kopp Online.

  • Korruption in der EU-Bürokratie: Pestizid-Verbot aufgehoben – Kopp Online

    Korruption in der EU-Bürokratie: Pestizid-Verbot aufgehoben – Kopp Online


    Korruption in der EU-Bürokratie: Pestizid-Verbot aufgehoben

    F. William Engdahl

    Mit Argumenten der Geheimverhandlungen über das Transatlantische Freihandelsabkommen, aber auch unter enormem Lobbydruck von Chemiekonzernen wie Bayer AG und BASF hat die EU-Kommission klammheimlich den Plan begraben, Pestizide strikter zu regulieren. Das ist keine nebensächliche bürokratische Angelegenheit: Auf dem Spiel stehen Gesundheit und Sicherheit von Millionen Menschen in der EU, ganz zu schweigen von Tieren, Vögeln, Insekten und der Natur insgesamt.

    Schon 1999, also vor 16 Jahren, untersuchte die EU-Kommission die möglichen gesundheitlichen Gefahren durch chemische endokrin wirksame Pestizid-Wirkstoffe (EDC, nach dem englischen »endocrine disrupting chemical«). Doch bis heute wurde in Brüssel nichts unternommen, Gesundheit und Sicherheit der Bürger gemäß dem »Vorsorgeprinzip« zu schützen. Nach dem Vorsorgeprinzip bleibt eine Substanz bei noch nicht klar definierten Hinweisen auf Schädlichkeit so lange verboten, bis ihre Sicherheit erwiesen ist. Das gilt für GVO-Nutzpflanzen und das Glyphosat-Herbizid Roundup genauso wie für EDCs oder DDT.

    Wissenschaftler bringen EDCs schon in geringen Dosen mit einem Anstieg fetaler Auffälligkeiten, erniedrigter Spermienzahl, Missbildungen der Geschlechtsteile, Hodenhochstand, Penis-Missbildungen, Unfruchtbarkeit, Krebs und sogar eingeschränktem IQ in Verbindung. Eine neuere Studie der Washington University School of Medicine fand einen Zusammenhang zwischen 15 EDCs in Plastik, Körperpflegeprodukten, Kosmetika und Haushaltsgegenständen und vorzeitigem Einsetzen der Wechseljahre.

    Die Kosten der gesundheitlichen Schädigung durch EDCs werden in der EU auf jährlich 147 bis 270 Milliarden Euro geschätzt. Endokrin wirksame Stoffe finden sich in Lebensmittelbehältern, Plastik, Möbeln, Spielsachen, Bodenbelägen und Kosmetika. Professor Philippe Grandjean von der Harvard University gehört zu einer Gruppe von 18 Endokrinologen, die eine Studie über endokrin wirksame Substanzen durchgeführt haben; er betont: »Dabei erschreckt vor allem, dass der Großteil dieser Kosten auf den Verlust der Gehirnfunktion bei der nächsten Generation zurückzuführen ist.«

    Auf Grundlage solcher wissenschaftlicher Studien hatte die EU eine Liste von 31 endokrin wirksamen Substanzen vorbereitet, die 2014 komplett verboten werden sollten. Immer mehr Untersuchungen hatten gezeigt, dass EDCs schon in extrem niedriger Dosierung toxisch wirken; deshalb reiche eine genauere Überwachung nicht aus, man brauche ein umfassendes Verbot.

    Angeliki Lyssimachou, Umwelttoxikologin beim Pesticide Action Network Europe (PAN), sagt: »Wären die von der Kommission vorgeschlagenen ›Ausschluss‹-Kriterien korrekt angewendet worden, wären heute 31 Pestizide verboten und das Mandat der Pestizid-Aufsicht, Menschen und Umwelt vor den unterschwellig chronisch endokrin wirksamen Pestiziden zu schützen, wäre erfüllt.«

    Stattdessen favorisiert die EU die von der Industrie unterstützte Option für ein »Potenz-basiertes« Maß für EDCs. Damit würden Grenzwerte gesetzt, EDCs mit geringer Potenz gälten als unschädlich, auch wenn keine Langzeituntersuchungen über die Wirkung auf den Menschen durchgeführt wurden.

    Chemische Industrie siegt über Gesundheit und Sicherheit

    Für die nicht gewählten, gesichtslosen Bürokraten in der EU-Kommission, die über unser tägliches Leben enorm viel Macht haben, aber keiner demokratischen Kontrolle unterliegen, waren die Interessen des internationalen Handels offenbar vorrangig.

    Eine der Gesichtslosen, die das Verbot kippten, ist jetzt aber bekannt: Ihr Name lautet Catherine Day. Sie gehört zu den engsten Mitarbeitern von EU-Präsident Jean-Claude Juncker, hat vermutlich als Generalsekretärin der EU-Kommission mehr Macht als dieser. Den Posten bekleidet sie seit über zehn Jahren unter zwei Präsidenten.

    Laut EU-Dokumenten, die dem britischen Guardian vorliegen und jetzt veröffentlicht wurden, kippte die gebürtige Irin das geplante EDC-Verbot am 2. Juli 2013, wenige Stunden nachdem Vertreter von TTIP-Offiziellen der US-Vertretung bei der EU in Brüssel aufgetaucht waren. Am selben Tag schickte EU-Generalsekretärin Day einen Brief an den Direktor der Generaldirektion Umwelt, den Deutschen Karl Falkenberg, indem sie ihn anwies, die vorgeschlagenen Kriterien fallenzulassen, nach denen EDCs gemäß dem »Vorsorgeprinzip« verboten worden wären.

    Europäische Chemiekonzerne wie Bayer AG und BASF schlossen sich der amerikanischen Handelskammer an und betrieben gemeinsam Lobbyarbeit für die Aufhebung des Verbots.

    In den Wochen vor dem 2. Juli 2013 richtete der TTIP-Ausschuss der amerikanischen Handelskammer in Washington vor seiner Reise nach Brüssel einen Brief an die EU-Kommission, in dem es hieß: »Wir befürchten, dass diese Entscheidung [zum Verbot – F.W.E.], die Gegenstand wissenschaftlicher Debatten ist, aus politischen Gründen gefällt wurde, ohne die Auswirkungen auf den europäischen Markt zu berücksichtigen.« Auch BASF klagte, ein Verbot von Pestiziden werde »den freien Handel mit Agrarprodukten auf globaler Ebene einschränken«.

    Aus den internen EU-Dokumenten, die dem Guardianvorliegen, geht hervor, dass eine hochrangige Delegation der amerikanischen Handelskammer bei einem Treffen mit EU-Handelsvertretern am 2. Juli 2013 darauf bestand, die EU müsse die geplanten Kriterien zur Identifizierung von EDCs zugunsten einer neuen »Wirkungsstudie« aufgeben, die die EDCs nicht berührte.

    Laut Guardian zeigt das Protokoll des Treffens, dass Vertreter der EU-Kommission den Standpunkt vertraten, sie wollten »auch wenn sie wünschten, dass TTIP ein Erfolg werde, nicht den Eindruck erwecken, die EU-Standards zu senken«.

    Wenn alle 31 EDCs wie ursprünglich geplant verboten worden wären, hätte das auf dem EU-Markt allenfallsEinbußen von neun Milliarden Euro jährlich bedeutet – verglichen mit bis zu 270 Milliarden Euro Kosten für die Behandlung von Gesundheitsschäden durch EDCs. Als Journalisten von der EU-Kommission die Veröffentlichung der Hintergrundmemoranden und -diskussionen verlangten, entgegnete eine Sprecherin der Kommission: »Die Kommission ist nicht verpflichtet, interne Arbeitspapiere zu veröffentlichen. Wie Sie wissen, handelt die Europäische Kommission völlig unabhängig und im allgemeinen europäischen Interesse.«

    Entschuldigen Sie, Madame, könnten Sie das noch einmal langsam wiederholen? »Wie Sie wissen, handelt die Europäische Kommission völlig unabhängig und im allgemeinen europäischen Interesse?«

    Catherine Day verteidigte ihre Aufhebung des Verbots: »Es erübrigt sich zu sagen, dass der Vorwurf, unsere Haltung sei durch die Industrie oder irgendjemanden sonst beeinflusst, jeglicher Grundlage entbehrt. Uns geht es ausschließlich um die Qualität und Kohärenz der Arbeit der Kommission – aber nicht jeder ist bereit, darauf zu warten.« Die Arbeit ihrer Kommission ist für die Bevölkerung durchgängig schädlich, aber genau deshalb zieht es Brüssel vor, so gesichtslos wie nur möglich zu bleiben.

    Wir lassen zu, dass die nicht gewählten, gesichtslosen, unmoralischen Bürkraten Macht über unsere und unserer Kinder Gesundheit, ja sogar unser Leben ausüben, egal ob sie toxische GVO oder EDCs zulassen. Offenbar sind wir von etwas hypnotisiert, das uns bei schier unglaublichem, für uns alle schädlichem Handeln passiv bleiben lässt. Ist das nicht interessant?

    viaKorruption in der EU-Bürokratie: Pestizid-Verbot aufgehoben – Kopp Online.

  • Wird durch die Bilderberger unsere Zukunft mit entschieden?

    Wird durch die Bilderberger unsere Zukunft mit entschieden?


    Bilderberger 2015

    Eilmeldung: Wird heute durch die Bilderberger unsere Zukunft mit entschieden?

    von Heiko Schrang  in KW 24  am 2015-06-10 12:48:34  3 Kommentare  | 5.698 Leser

    Nachdem die „Glorreichen 7“ mit enormer Medienpräsenz ihren Gipfel beendet haben, steht nun das Treffen an, was von weltpolitischer Bedeutung ist. Die Rede ist vom Bilderberger-Treffen, was vom 10. – 14. Juni im österreichischen Telfs stattfindet.

    Man gibt sich mal wieder volksfern – so auch beim G-7- Gipfel – was an dem gewählten Austragungsort und den enormen Sicherheitsvorkehrungen (offiziell 132,5 Millionen Euro allein für den G-7-Gipfel ) ersichtlich ist. Volksnaher gaben sich die Politschauspieler am letzten Wochenende bei der „Brot-und-Spiele-Veranstaltung“ namens Champions League Finale in Berlin. Anwesend waren neben Bundespräsident Gauck auch diverse andere Politiker. Wirklich volksnah sind Personen, wie Mahatma Gandhi und der Dalai Lama, die sich nicht von dem Menschen getrennt fühlten.

    Letztendlich sind die „Glorreichen 7“ nichts anderes als die Sprechpuppen und zeichnungsberechtigten Schriftführer der Konzern- und Finanz-„Aristokratie“. Durch ihr Treffen soll nur für das Wahlvolk der Eindruck erweckt werden, dass die wirklich Mächtigen der Welt dort zusammengekommen sind.

    Anders sieht es bei der ab heute stattfindenden Bilderberger-Konferenz aus, über die inhaltlich so gut wie nichts in den Mainstreammedien berichtet wird. Dort treffen sich ca. 140 einflussreiche Personen, unter ihnen Regierungschefs und hochrangige Vertreter aus der Politik, die Chefs der größten Konzerne der Welt, Eigentümern von Verlagshäusern, hochrangige Militärs und Geheimdienstchefs sowie die Hochfinanz Westeuropas und der USA.

    Erstaunlich ist nur, dass für die „Private Bilderberger-Veranstaltung“ die Sicherheitskosten vom Steuerzahler übernommen werden müssen und das in Millionenhöhe. Von Bilderberger Seite wird immer wieder behauptet, dass es sich nur um ein rein informelles Treffen handelt und aus diesen Gründen es keine Veranlassung gibt, über die Inhalte zu berichten. Tatsache ist, dass in den letzten Jahrzehnten, speziell nach den Bilderberger Treffen, spürbare Veränderungen stattgefunden haben (Ukraine-Krise, Lehman-Pleite, Euroeinführung u.v.m.). Der Bilderberger Ehrenpräsident und Ex-EU-Kommissar Etienne Davignon gab selbst zu, dass diese Gruppe den Euro erschaffen hat.

    Die Gäste werden speziell danach eingeladen, welchen Plan der innere Zirkel der Bilderberger (z.B. Kissinger, Rockefeller) verfolgt. Die Punkte werden dieses Jahr u.a. sein:

    – Abschaffung des Bargelds
    – Ukraine-Krise
    – Griechenlands Finanzen

    So wird im Hinblick auf die Finanzen Griechenlands hartnäckig von Seiten der Politik der Eindruck erweckt, dass die Schulden zurückgezahlt werden könnten, wenn die Sparmaßnahmen von der dortigen Politik umgesetzt würden. Brisant in diesem Zusammenhang ist, dass der Finanzminister Griechenlands Yanis Varoufakis dem Tagesspiegel sagte: „Die Deutschen haben schon viel zu viel Geld gegeben, aber es ist verloren, es ist in einem schwarzen Loch verschwunden, denn es ist niemals wirklich nach Griechenland geflossen, sondern es ist direkt an die Banken gegangen!“. Die Bankenrettung sei als Griechenlandrettung verkauft worden. Deswegen ist es auch weiterhin wichtig, dass die Bevölkerung über die Medien gegeneinander aufzuhetzen. In diesem Zusammenhang ist auch die Einladung zum Bilderberger-Treffen für den Chef des Axel-Springer-Konzerns, Mathias Döpfner, zu sehen.

    Genauso verhält es sich bei den weiteren deutschen Gästen, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und deren Stellvertreterin, Katrin Suder. Sollen hier bezüglich des Ukraine Konflikts die deutschen Schoßhündchen im Interesse der Amerikaner auf Spur gebracht werden? Oder wird die schlechte Presse der letzten Zeit dazu führen, dass die Verteidigungsministerin zurücktreten soll und gleichzeitig deren Stellvertreterin die Marschroute vorgegeben bekommt?

    Erstaunlich jedenfalls ist, dass nach den Bilderbergerveranstaltungen immer wieder enorme Karrieresprünge stattgefunden haben, die mehr als erwähnenswert sind:

    • Christine Lagarde, Teilnahme 2013, danach IWF-Chefin
    • Herman van Rompuy, Teilnahme 2009, danach Präsident des Europäischen Rates.
    • Barack Obama, Teilnahme 2008, danach US-Präsident;
    • Gerhard Schröder und Angela Merkel, Teilnahme 2005, danach Misstrauensvotum Schröder und neue deutsche Kanzlerin Merkel;
    • Jean-Claude Trichet, Teilnahme 2003, danach Präsident der Europäischen Zentralbank;
    • José Manuel Barroso, Teilnahme 2003, danach Präsident der Europäischen Kommission;
    • Jürgen Schrempp, Teilnahme 1994, danach Chef der Daimler Benz AG;
    • Tony Blair, Teilnahme 1993, danach Chef von Labour und britischer Premierminister;
    • Bill Clinton, Teilnahme 1991, danach US-Präsident;
    • Helmut Kohl, Teilnahme 1982, danach deutscher Bundeskanzler;
    • Margaret Thatcher, Teilnahme 1977, danach britische Premierministerin;
    • Helmut Schmidt, Teilnahme 1973, danach Bundeskanzler;

    … die Liste ließe sich mühelos verlängern.

    (Eine detaillierte Ausführung zu den Nutznießern der Bilderbergern finden Sie auch im Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ von Heiko Schrang http://shop.macht-steuert-wissen.de/ )

    Deshalb passt der Spruch damals wie heute: Sag mir, wer Dich zum König gemacht hat und ich sage Dir, was Du für ein König bist.

    Beste Grüße

    Heiko Schrang

    Heiko Schrang in Leipzig am 25.06.2015 live erleben! Er hält einen hochbrisanten Vortrag zu folgende Themen: mysteriöse und ungeklärte Todesfälle in der Politik, Medienmanipulation, Wer steckt hinter den Bilderberger? Mehr Informationen hier: http://nuoviso.tv/veranstaltungstip-die-jahrhundertluege-vortrag-von-heiko-schrang-in-leipzig-25-06/

    Neu im Macht-steuert-Wissen Verlag erschienen: „Die Souveränitätslüge“ und das Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“, jetzt auch als Hörbuch http://shop.macht-steuert-wissen.de/

    Ihr seid es, die besonders wichtig sind, da ihr dieses Wissen mit Freunden und Bekannten. Denn nur gemeinsam gelangen wir zum Ziel. Und denkt immer daran, „Wer gegen den Strom schwimmt, der gelangt zur Quelle.“

    P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Weitere Anregungen auch unter www.macht-steuert-wissen.de

    viaEilmeldung: Wird heute durch die Bilderberger unsere Zukunft mit entschieden?.

  • Naturheilmittel bald illegal? – YouTube

    Naturheilmittel bald illegal? – YouTube


    Naturheilkunde soll verboten werden

    Veröffentlicht am 24.10.2013Die EU-Kommission will Naturheilmittel generell verbieten. Nicht nur das: Das Wissen um solche Naturheilmittel soll ebenfalls illegal werden einschließlich aller Art von Informationen über gesundheitsfördernde Wirkung natürlicher Heilmittel.

    Seit Jahrtausenden wissen Menschen sich mit natürlichen Heilmitteln zu helfen. „Gottes Apotheke“ hält für fast alles ein Mittelchen bereit. Ganz nebenbei: Sehr viele hochwirksame, schulmedizinische Medikamente sind aus diesem Wissen entstanden. Das Herzmittel Digitalis ist keine Laborerfindung, sondern ein Wirkstoff aus dem Fingerhut. Ein englische Arzt lernte dies von einem alten Kräuterwebel. Das heute als „wirkungslos“ bagatellisierte Strophantin ist ein fast nebenwirkungsfreies, sehr effektives Herzmittel. Der Hersteller, der bis letztes Jahr noch das beliebte Strodival mit diesem Wirkstoff vertreiben konnte, bekam bereits seine Zulassung dafür nicht mehr verlängert. Nur noch wenige Apotheken stellen das Mittel weiterhin her — und verhelfen so vielen Herz- und Kreislaufkranken und Menschen mit zu hohem Blutdruck zu einem unbeschwerten Leben. Ähnlich funktioniert Weißdornextrakt.

    Mehr Informationen:

    http://terraherz.at/2013/10/25/naturheilmittel-bald-illegal/

    http://terraherz.de

    http://spenden.terraherz.de

    viaNaturheilmittel bald illegal? – YouTube.

  • So gesund ist Bärlauch

    So gesund ist Bärlauch


    Bärlauch

    Hallo zusammen,

    sicher kennt ihr Bärlauch. In unserer Küche wird er immer beliebter und ist mit seinem leicht knoblauchartigen Geschmack vielseitig einsetzbar. Heute möchte ich euch den Bärlauch jedoch als Heilpflanze vorstellen und habe dafür die einfame, aber guten Rezepte für Hausmittel aus Bärlauch zusammengestellt.

    So gesund ist Bärlauch

    Zu medizinischen Zwecken werden die vor der Blüte geernteten Blätter des Bärlauchs verwendet. Sie sollten frisch verarbeitet werden, da sie beim Trocknen einen Großteil der schwefelhaltigen Verbindungen und damit auch ihre Wirksamkeit einbüßen. Das sind die wichtigsten Inhaltsstoffe im Bärlauch:

    – Alliine

    – Flavonoide

    – Adenosin

    – Mangan

    – Magnesium

    – Eisen

    Beim Zerkleinern der Blätter wird eine chemische Reaktion in Gang gesetzt, bei der unter dem Einfluss von Enzymen wie der Alliinase aus den Alliinen Lauchöle entstehen. Diese Lauchöle haben eine keimtötende Wirkung auf Bakterien und Pilze. Die Schwefelverbindungen in den Bärlauch-Blättern können Quecksilber binden und es über die Leber und den Darm aus dem Körper leiten. Ganzheitliche arbeitende Zahnmediziner setzen Bärlauch daher zur Ausleitung nach Amalgam-Sanierungen ein. Bärlauch wirkt:

    – blutreinigend

    – entgiftend

    – antibiotisch

    – cholesterinsenkend

    – blutdrucksenkend

    – immunstärkend

    Wie auch der Knoblauch verbessert der Bärlauch die Fließeigenschaften des Bluts und verhindert Ablagerungen an den Gefäßwänden. Bärlauch hat einen erheblich höheren Gehalt an Adenosin und kann dadurch die Herzfunktion günstig beeinflussen. Die besten Hausmittel mit Bärlauch findet ihr hier:

    Bärlauch gegen Alltagsbeschwerden

    So wendet ihr den Bärlauch an: Bärlauch-Blätter sammelt ihr am besten im Frühjahr vor der Blüte. Lasst dabei aber jeweils mindestens die Hälfte der Blattrosette stehen, damit die Pflanze bis zum nächsten Frühjahr überleben kann. Frische Bärlauch-Blätter können Sie auch im Supermarkt oder Bioladen kaufen.

    Entgiftende Bärlauch-Tinktur: Schneidet 2 Handvoll Bärlauch-Blätter in feine Streifen, und übergießt die Pflanzenteile in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn sodass sie gut bedeckt sind. Lasst den Ansatz 3 Wochen an einem Warmen Ort ziehen, und schüttelt das Glas gelegentlich um. Seiht danach die Tinktur in eine dunkle Tropfflasche ab. Nehmt von der Tinktur zur allgemeinen Entschlackung und Entgiftung täglich 10 bis 20 Tropfen ein.

    Verdauungsfördernder Bärlauch-Essig: Lasst eine Handvoll Bärlauch-Blätter in 1 l Apfelessig ziehen. Trinkt von diesem Gemisch morgens vor dem Frühstück 1 EL in einem kleinen Glas warmem Wasser gelöst.

    Stoffwechselanregendes Bärlauch-Pesto: Schneidet 100 g Bärlauch-Blätter in feine Streifen, und röstet 2 EL Pinienkerne hellbraun an. Fügt 30 g Parmesankäse hinzu, und füllt alles in einem Glasgefäß mit 125 ml Olivenöl auf. Püriert die Mischung mit einem Stabmixer, und würzt nach Belieben mit Salz und Pfeffer. Im Kühlschrank aufbewahrt ist das Pesto etwa 1 Woche haltbar.

    Abschließend hier noch der Link zu Bärlauch auf Wikipedia.

    Ich hoffe die Tipps sind nützlich und gefallen euch?

    Bleibt schön fit und gesund. Liebe Grüße euer Harley

  • Ebola: Tödliches Virus oder geopolitische Waffe?

    Ebola: Tödliches Virus oder geopolitische Waffe?


    Ebola: Tödliches Virus oder geopolitische Waffe?
    Hans U. P. Tolzin
    Eine unerwartete Gelegenheit wahrnehmend war ich vom 18. Mai bis 1. Juni 2015 in Guinea in Westafrika unterwegs und habe mir mein eigenes Bild von der Lage in diesem Land − und vor allem in den Ebola-Gebieten – machen können. Aus meiner Sicht ist Ebola nichts weiter als eine geopolitische Waffe, um die rohstoffreichen Länder Westafrikas unter westlicher Kontrolle zu halten. Außerdem ist Ebola ein regelrechter Befreiungsschlag der Pharmaindustrie, mit der sie hofft, auch künftig ihre unwirksamen und darüber hinaus schädlichen Produkte an den Mann, die Frauen und alle Kinder bringen zu können und sich Milliardengewinne zu sichern.

    (Die Einwohner von Meliandou begraben ihre Toten neben ihren Häusern.
    Wir stehen hier vor einem dieser Gräber.)

    Doch die Zeiten ändern sich. Ich habe das Land gesehen und mit den Menschen gesprochen und ich bin mit Ideen zurückgekommen, wie man den Menschen in Guinea helfen kann, sich selbst zu helfen. Mehr dazu in späteren Artikeln. Hier zunächst ein paar nackte Fakten:

    Wussten Sie, dass die ersten Ebola-Opfer Malaria-positiv getestet wurden, dass man die ersten zur genaueren Prüfung nach Europa eingeschickten Patientenproben gar nicht auf Malaria untersuchte und man auch später keine Malaria-Schnelltests mehr vornahm, aus Angst vor Kontakt mit Patientenblut? Dass möglicherweise die meisten »Ebola-Patienten« in Wahrheit Malaria-Patienten sind?

    Wussten Sie außerdem …

    … dass diese ersten Patienten (und die meisten späteren auch) mit Paracetamol und dem Anti-Malariamittel Artenusate Amodiaquine behandelt wurden und sich ihr Zustand daraufhin dramatisch verschlechterte?

    … dass die Nebenwirkungen von Paracetamol in Kombination mit dem Antimalariamittel Ebola-Symptome auslösen können?

    … dass weder die Mediziner vor Ort noch die später eintreffenden internationalen Ärzteteams jemals in Erwägung gezogen haben, dass die Erkrankungen oder die Verschlechterungen eine Folge von Nebenwirkungen sein könnte?

    … dass diese westlichen Mediziner gleichfalls niemals in Erwägung gezogen haben, dass die Ebola-Symptome durch Pestizide, Impfstoffe und andere Medikamente verursacht werden können?

    … dass man die nach Europa eingeschickten Patientenproben deshalb niemals auf die Möglichkeit einer Vergiftung getestet hat?

    … dass die staatlichen Impfteams monatlich in jedes erreichbare Dorf gehen und Impfaktionen durchführen?

    … dass nur wenige Wochen vor Ausbruch von »Ebola« in Meliandou, dem Dorf mit den ersten Fällen an alle Einwohner die Antiparasitenmittel IVERMECTIN und ALBENDAZOL verabreicht wurden, dass während dieser Aktion mehr als ein Dutzend Kinder einfach umkippten, dass diese Medikamente ebolaartige Symptome auslösen können … und niemand von den internationalen Ärzteteams danach gefragt hat? Und dass sehr viele Einwohner von Meliandou in dieser Parasitenaktion die wahre Ursache von Ebola sehen?

    … dass in Guinea kein Meldesystem für Medikamentennebenwirkungen existiert und das einheimische medizinische Personal in der Regel noch nie einen Beipackzettel gesehen hat?

    … dass die Einwohner von Meliandou kurz vor dem Ausbruch erstmals Reis gegessen hatten, der mit Hilfe von Pestiziden angebaut worden war – und dass diese Pestizide ebolaartige Symptome auslösen können … und von den internationalen Ärzteteams danach nicht gefragt wurde?

    … dass in Guinea in den letzten drei Jahren das Mobilfunknetz intensiv ausgebaut wurde und auch Meliandou in Reichweite solcher Masten liegt – und in Guinea keine Instanz kontrolliert, ob irgendwelche Strahlungs-Grenzwerte eingehalten werden?

    … dass die meisten Ebolainfektionen subklinisch (ohne Symptome) verlaufen und ein positiver Ebola-Test deshalb eigentlich gar nichts aussagt, denn die meisten Ebola-Positiven bleiben ja gesund?

    … dass jederzeit an jedem Ort in Afrika eine »Ebola-Epidemie« ausgerufen werden kann, ganz einfach, indem man an diesem Ort Patienten mit Malaria-Symptomen zuerst auf Ebola testet? Und dass jedes Land in Afrika auf diese Weise wirtschaftlich und politisch nach Belieben destabilisiert und damit erpresst werden kann?

    … dass die Geschichte vom Überspringen des Ebola-Virus von Fledermäusen oder Affen auf den Menschen nichts weiter ist als ein Hirngespinst, für das jeder Beweis fehlt?

    … dass die Medikamente und Impfstoffe, die jetzt auf uns zukommen, unter normalen Umständen niemals zugelassen werden könnten – und vor Ebola eine Reihe von Studien wegen auftretender Nebenwirkungen abgebrochen werden mussten?

    … dass Ebola als Rechtfertigung dafür dient, weltweit die Anforderungen an die Zulassung von Impfstoffen und anderen Medikamenten radikal zu senken – und wir deshalb in Zukunft noch mehr als bisher als Versuchskaninchen einer unersättlichen Pharmaindustrie herhalten dürfen?

    … dass Guinea und seine Nachbarländer unfassbar reich an kostbaren Bodenschätzen sind und die USA mit der EU, China, Russland und Indien um diese Bodenschätze wetteifern?

    … dass niemand sagen kann, was tausende − offiziell als humanitäre Helfer eingereiste − US-Soldaten tatsächlich monatelang in Westafrika gemacht haben?

    Ich habe damit begonnen, unbearbeitete Videos, die meine Reise dokumentieren, auf YouTube hochzuladen. Bei Interesse können Sie meinen YouTube-Kanal auch abonnieren. Weitere Infos finden Sie auch unter http://www.impfkritik.de/ebola

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  • Gold: Auch Österreich holt seine Schätze heim

    Gold: Auch Österreich holt seine Schätze heim


    Der Goldpreis hängt aktuell immer noch bei etwa 1200 Dollar/Unze fest beziehungsweise rutscht noch etwas darunter. Allen Krisenanzeichen zum Trotz reagiert der Markt auf die Schwindsucht des Wertes der Papierwährungen nicht. Dennoch mehren sich die Zeichen für einen anziehenden Goldpreis. »Heim nach Hause« heißt es − angeblich − für das Gold von immer mehr Zentralbanken.

    Österreichs Nationalbank, vergleichbar mit der Bundesbank in Frankfurt, hat Angst um sein Gold. So jedenfalls lässt sich der Wunsch interpretieren, wonach das gelbe Edelmetall endlich heim nach Hause finden möge. 280 Tonnen Gold hat Österreich formal und möchte 110 Tonnen sicherstellen. 80 Prozent befinden sich in London, bei der Bank of England, die seit Jahrzehnten große Goldschätze bewahrt. Österreich möchte das Gold nach Hause holen.

    Der Schatz ist aktuell knapp neun Milliarden Euro schwer. Österreich sitzt seit nunmehr 2007 auf seinen Beständen (vgl. etwa deraktionaer.de oder die Berichte des World Gold Council). Deutschland schließt sich an, wie wir wissen. Ein Großteil unseres Goldes liegt − hoffentlich − noch in den Tresoren der FED in New York. Die Niederländer haben bereits Gold nach Hause geholt. Russland und nach zahlreichen, anhaltenden Gerüchten auch China treten als Aufkäufer auf.

    Natürlich stellt sich sofort die Frage nach dem Warum. Papiergeldskeptiker verweisen auf die anstehenden Europrobleme. Griechenland steht zumindest noch für längere Zeit vor dem Exodus und dem Austritt aus der Eurozone. Niemand weiß, wie die Märkte darauf reagieren würden. Zumindest weiß dies kein normaler Marktteilnehmer.

    Großbanken dürften sich ein Bild davon machen können. Goldman Sachs etwa. Deren ehemaliger leitender Mitarbeiter Draghi entwertet zurzeit den Euro fleißig weiter und kauft munter Anleihen auf. Draghi gehörte Goldman Sachs zu einer Zeit an, als die Bank den Griechen massiv bei den »Bilanz«manipulationen half. Draghi dürfte ein feines Gespür für die Entwicklung in Griechenland haben. Die Kollegen aus den angeschlossenen Notenbanken ebenso?

    Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone und die fortwährende Gelddruckerei jedenfalls würden den Euro massiv unter Druck setzen. Möglicherweise sichern sich die Notenbanken bereits ab. Dazu passt, dass neben China und Russland weitere Staaten Gold importieren wollen.

    Bekannt war dies für die Türkei, die zeitweise Zinsen für Gold bot. Indien hat jetzt seine Zollbeschränkungen für Gold ebenfalls gelockert. Damit kann das Land mehr Goldimporte erwarten, was wiederum für eine Goldverknappung am Markt sorgen würde.

    Auch die Nummer eins der Goldkäufer ist ein Land beziehungsweise seine Zentralbank. Russland hatte im Jahr 2014 173 Tonnen Gold gekauft. Im April ist nach Angaben einer Nachrichtenagentur erneut ein Anteil von 300 000 Unzen Gold in Russland importiert worden. Insgesamt verfügt Russland demnach über 40,1 Millionen Unzen. Dies sind 13 Prozent der gesamten Reserven Russlands.

    Unter dem Strich zeigt sich also, dass die Zentralbanken Gold schätzen. Private Investoren oder auch größere andere Institutionelle scheinen hingegen kurzfristig das Interesse zu verlieren. Der größte Goldfonds der Welt, der SPDR Gold Shares, hatte alleine am Mittwoch mehr als vier Tonnen Gold einbüßen müssen. Insgesamt verfügen die acht größten börsengehandelten Goldfonds über so wenig Gold wie nie zuvor in den vergangenen fünf Jahren. Dies drückt den Goldpreis zumindest kurzfristig sicher weiter.

    Wer mit Gold nicht zocken möchte, sondern seine Vermögen absichern will, wird mit Gold jedoch langfristig sicher sein. So empfiehlt es sich weiterhin, in kleinen Einheiten Gold oder auch Silber zu kaufen. Noch können Sie dies in Form von Tafelgeschäften, also bei Händlern direkt vor Ort. Der Staat erfährt davon nichts.

    Wie dies alles funktioniert, erfahren Sie von Christian Wolf. Kostengünstig, zielsicher und taktisch richtig. Das Verhalten der Notenbanken zeigt, dass es keine Alternative gibt.

    viaGold: Auch Österreich holt seine Schätze heim – Kopp Online.

  • Das ist die UFO-Akte des Deutschen Bundestages

    Das ist die UFO-Akte des Deutschen Bundestages


    Das ist die „UFO-Akte des Deutschen Bundestages“

    00707
    Abb.1: Titelblatt der Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages WD 8 – 3000 – 104/2009. (Von GreWi unkenntlich gemacht wurden hier unter Berücksichtigung des Persönlichkeitsrechts lediglich die Namen der Autoren.)

    Copyright: Deutscher Bundestag

    Berlin (Deutschland) – Nach jahrelangem Rechtsstreit hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 25. Juni 2015 als letzte Fachinstanz der Klage um Einsicht in die sogenannte „UFO-Akte des Bundestages“ stattgegeben. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Akten zu geheimen offiziellen UFO-Forschungsprojekten der Bundesregierung, ihrer Ministerien oder der Bundeswehr, sondern um eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zum Thema. Im folgenden fasst Grenzwissenschaft-Aktuell die der Redaktion (vollständig und unzensiert) vorliegende Ausarbeitung erstmals inhaltlich zusammen und zitiert direkt aus dem 20-seitigen Bericht.

    Hintergründe
    Konkret geht es um die Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste mit dem Titel „Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen“ (AKZ: WD 8 – 3000 – 104/2009). Diese wurde 2009 in Auftrag gegeben und am 23.11.2009 vom Fachbereich „WD 8: Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung“ abgeschlossen.

    Erstellt wurde die Ausarbeitung für ein Mitglied des Deutschen Bundestages, das von Robert Fleischer von „Exopolitik Deutschland“ (Exopolitik.org) auf die Existenz der VN-Resolution A/33/426 hingewiesen und dahingehend befragt wurde, wie es denn mit der Umsetzung dieser Resolution der Vereinten Nationen durch die Bundesrepublik Deutschland aussehe bzw. warum die Resolution in der BRD nie umgesetzt wurde.

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    Als dann Frank Reitemeyer durch Fleischers Berichterstattung auf Exopolitik.org von der Existenz der Ausarbeitung erfuhr, wollte er von seinem Recht auf Informationsfreiheit Gebrauch machen und forderte Einsicht in die Ausarbeitung. Nachdem ihm diese von der Verwaltung des Bundestages verwehrt wurde, klagte Reitemeyer und bekam zunächst Recht. In der Berufung, wurde ihm dieses Recht dann wieder aberkannt, wonach die Sache schlussendlich ans Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ging und dort erst kürzlich und abschließend im Sinne des Klägers entschieden wurde (…GreWi berichtete).

    – Die Exopolitik-Videoreportage zum Urteil finden Sie HIER

    00706
    Abb. 2: Inhaltsverzeichnis der Ausarbeitung

    Copyright: Deutscher Bundestag

    Kapitel 1 – 3
    (S. 4-6)

    Wie sich aus dem Inhaltsverzeichnung ersehen lässt (s.Abb.1, bitte auch die Quellenangaben am Seitenende beachten), stellen die Kapitel 1 bis 3 lediglich eine rein informelle Zusammenfassung zu mehr oder weniger allgemeinen populärwissenschaftlichen Fragestellungen zu den Themen „Intelligentes Leben im Universum“, „Suche nach Extra Terrestrischer Intelligenz – SETI“ und der „Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems“ dar. Die Quellen dieser Informationen sind jedermann in Form von Büchern und Webinhalten zugänglich. Es handelt sich also in keinster Weise und in irgendeiner Form um vermeintliches „geheimes Insiderwissen“ irgendeiner Regierungsstellen, Institution oder des Militärs. Es wird über das Alter des Universum, die Anzahl von Sternen, dortiger Planeten und die gewaltigen Entfernungen berichtet, die potentielle außerirdische Zivilisationen nach heutigem Wissens- und Technologiestand benötigen würden, um in unser Sonnensystem zu gelangen. Es wird das Fermi-Paradoxon erörtert, das danach fragt, warum wir nicht schon längt Beweise für außerirdische Zivilisationen gefunden oder mit diesen Kontakt haben. Es wird die „Drake-Gleichung“ diskutiert, die mathematisch die Wahrscheinlichkeit außerirdischer Intelligenz zu ergründen sucht und über SETI – also die Suche nach extraterrestrischer Intelligenz – und die daran beteiligten Institutionen, Projekte wie „SETI@home“ und Personalia informiert. Abschließend wird der (damalige) Stand der Suche nach Exoplaneten dargestellt, als im Gegensatz zu den heute rund 2.000 erst 400 Planeten außerhalb des Sonnensystems entdeckt worden waren.

    Ein Schlussfolgerung aus diesen Darlegungen wird nicht präsentiert.

    Kapitel 4
    (S. 7-8)

    Für Kenner der Materie wird es interessant, wenn sich die Ausarbeitung in Kapitel 4 der „VN-Resolution A/33/426″ widmet, zu der hier folgendes einführend erläutert:

    „Das Ziel der VN-Resolution A/33/426 aus dem Jahr 1978 ist die Erforschung von unidentifizierbaren Flugobjekten (UFOS) sowie außerirdischer Lebensformen. Unter Ziffer 2 fasst die Resolution die Ziele wie folgt zusammen:

    ‚Die Generalversammlung lädt interessierte Mitgliedsstaaten ein, geeignete Schritte auf nationaler Ebene zur Koordination wissenschaftlicher Forschung und Untersuchungen außerirdischen Lebens, einschließlich unidentifizierter fliegender Objekte zu unternehmen, und den Generalsekretär über die Beobachtungen, Forschungen und Evaluierung dieser Aktivitäten zu informieren.’“

    Bei der Beurteilung des Status „solcher Resolutionen“ beruft sich die Ausarbeitung auf Seite 7 dann auf einen Kollegen des Fachbereichs WD 2
(Auswärtiges, Völkerrecht, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Verteidigung, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe), der diese folgendermaßen einschätzt:

    „Bei dem fraglichen Text handelt es sich um eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Resolutionen der Generalversammlung der Vereinten Nationen haben regelmäßig nur empfehlenden Charakter. Sie sind daher rechtlich nicht bindend und verpflichten nicht zu Umsetzungsmaßnahmen. In der Resolution A/33/426 wird dies auch dadurch unterstrichen, dass die Mitgliedsstaaten nur eingeladen (‚invites‘) werden. Die angesprochenen Koordinierung vorzunehmen. Dies ist auch mit Blick auf die politische Wirkung eine weiche Formulierung.“

    Für die Autoren der Ausarbeitung macht „diese Stellungnahme deutlich, dass die Bundesrepublik Deutschland zu keinem Zeitpunkt rechtlich verpflichtet war, Berichte oder Sichtungen von UFOs oder außerirdischen Lebensformen zu dokumentieren bzw. zu untersuchen und diese Erkenntnisse an die VN weiterzuleiten.“

    Weiter heißt es:

    00710
    Abb. 3

    Copyright: Deutscher Bundestag

    [„Die Aussage, dass ‚der Bundesregierung … keine Erkenntnisse vorliegen, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden (und) eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland … nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen (hält), besagt nichts darüber, ob in der Vergangenheit nicht doch entsprechende Untersuchungen gemacht wurden.

    Die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies – nach vorheriger Geheimhaltung – in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen.“]

    In der dazugehörigen Fußnote (18) wird weiterführend erläutert: „Der politische Paradigmenwechsel von der Geheimhaltung hin zur öffentliche Darstellung von UFOs wird in Großbritannien mit einer Verbesserung der Sicherheit des Luftverkehrsraumes begründet.“

    Hinzu komme, „dass bei Beschlussfassung der VN-Resolution A/33/426 im Jahre 1978 noch ein sehr ausgeprägtes Ost-West-Konfliktdenken vorherrschte. Zumindest in militärischer Hinsicht könnte nach damaliger Interessenlage durchaus ein Bedürfnis bestanden haben, Berichten oder Erscheinungen von UFOs nachzugehen und diese zu untersuchen. Die tatsächliche oder vermeintliche Entwicklung neuer Fluggeräte, Spionagesatelliten u.ä. durch den militärischen Gegner könnte auch in der Bundesrepublik Deutschland in der Vergangenheit genügend Anlass geboten haben, sich mit solchen Fragestellungen zu befassen.“

    Anmerkung GreWi: Tatsächlich konnte „Grenzwissenschaft-Aktuell“ durch die erstmalige Veröffentlichung einst geheimer UFO-Akten des Bundesnachrichtendienstes (BND) 2014 die Existenz genau solcher UFO-Untersuchungen an der Innerdeutschen Grenze (BRD-DDR) durch Militär und Geheimdienste exklusiv bestätigen. Auch in Deutschland gab es also diese bis heute von der offiziellen Sprachregelung geleugneten UFO-Untersuchungen und entsprechende Akten. Die von GreWi veröffentlichte UFO-Akten des BND dürften hierzu nicht die einzigen sein…

    GreWi-Exklusiv: Einst geheime UFO-Akte des BND enthüllt Nahebegegnung mit einem unidentifizierten Flugobjekt über innerdeutscher Grenzschutzstelle – Teil 1
 28. Februar 2014

    GreWi-Exklusiv: Die UFO-Akte des BND: Unbekannte Flugobjekte über der innerdeutschen Grenze – Teil 2 1. März 2014

    Kapitel 5
    (S. 8)

    Bezüglich der „Europäischen Union und ihr Umgang mit dem Thema unidentifizierte fliegende Objekte“ verweist die Ausarbeitung auf einen dieser beiliegenden gesonderten separaten Beitrag – den sog. „Sachstand“, auf den auch hier an späterer Stelle eingegangen wird (s.u.).

    Kapitel 6
    (S. 8-9)

    Die Ausarbeitung selbst endet mit einer Übersicht über „Parlamentarische Anfragen in der 16. Wahlperiode“ zu den Themen UFOs und Außerirdische. Auch diese Anfragen und entsprechenden Antworten sind bereits hinlänglich und öffentlich bekannt.

    So erklärte der damalige Parlamentarische Staatssekretär Peter Altmaier am 12. Juni 2008 auf Anfrage des FDP-Abgeordneten Hartfried Wolff (Rems-Murr) dass, „…der Bundestag .. keine Erkenntnisse über Sichtungen sogenannter Ufos bzw. Außerirdischer in Deutschland vor(liegen). Demgemäß sind auch keine Akten über Ufo-Sichtungen vorhanden, die für eine Veröffentlichung in Betracht kämen.“

    Anm. GreWi: Dass diese Aussage – wissentlich oder unwissentlich – falsch war (und ist) zeigen nicht zuletzt die von GreWi 2014 veröffentlichten UFO-Akten des BND, die selbst noch aus der Zeit vor der Wiedervereinigung stammen.

    Auf die schriftliche Anfrage des Abgeordneten Peter Hettlich (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN) nach der Einschätzung der Bundesregierung darüber, wie hoch sie die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen einschätze und wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Landung von Außerirdischen auf dem Territorium der BRD eingeschätzt werde, antwortete Staatssekretär Jochen Homann am 22. Juni 2009, dass:
“…der Bundesregierung .. keine Erkenntnisse vorliegen, die eine zuverlässige Einschätzung dieser Wahrscheinlichkeiten erlauben würde“ und eine Landung „nach heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen“ erachtet werde.

    Aufgrund dieser Aussage erübrigte sich aus der Sicht des Staatssekretärs denn auch die Beantwortung der zwei Zusatzfragen des Fragestellers, ob „die Bundesregierung auf eine solche Landung einschließlich Kontaktaufnahme mit intelligenten extraterrestrischen Lebewesen vorbereitet (ist) und welche Leitlinien, Bestimmungen, Verhaltensanweisungen etc. .. es für diesen Fall (gibt)?“ und „wie .. die Zuständigkeiten für ein solches Ereignis zwischen dem Bund, den Ländern und den Kommunen geregelt (sind), und welche Bundesbehörden … zuständig sein (würden)?“

    Anm. GreWi: Obwohl der Staatssekretär die Beantwortung dieser Zusatzfragen also nicht für notwendig hielt, gab und gibt es dennoch eben diese Anweisungen. Über die „Handhabung von UFO-Meldungen durch deutsche Behörden“ hat GreWi schon 2012 berichtet.

    Abschließend empfehlen die Autoren der Ausarbeitung eine Liste von Online-Videos zum Thema. Allesamt Beiträge der Sendereihe „Alpha-Centauri“ des Bayrischen Rundfunks und von „Leschs Universum“.

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    Der Sachstand
    Zusätzlich zu der obig dargestellten „Ausarbeitung“ besteht die „UFO-Akte des Bundestages“ auch noch aus einem sogenannten „Sachstand“ zum Thema „Die Europäische Union und ihr Umgang mit dem Thema ‚unidentifizierte fliegende Objekte‘ „, der am 20. November 2009 von zwei Autoren des Fachbereichs „WD 11: Europa“ abgeschlossen wurde.

    00711
    Abb. 4: Inhaltsangabe des „Sachstandes“

    Copyright: Deutscher Bundestag

    Wie das Inhaltsverzeichnis diese „Sachstandes“ (s. Abb. 4) zeigt, handelt es sich auch hier um eine Zusammenfassung von allgemein zugänglichen und Kennern der Thematik hinlänglich bekannte Informationen. Es geht um die Definition des Begriffs „UFO“, der nicht gleichzusetzen sei mit außerirdischen Flugobjekten“, der Frage nach dem Sinn alternativer Bezeichnungen (UAP usw.), Weltraumrecht und dessen europäischer Grundlagen.

    Hervorgehoben wird die Position Frankreichs, wo in Form der „Groupe d’études et d’information sur les phénoménes aérospatiaux non identfiés“ (GEIPAN) (Studiengruppe für Informationen über nicht identifizierte Luft- und Raumfahrtphänomene) unter der Schirmherrschaft des französischen „Nationalen Zentrums für Raumfahrtstudien“ (CNES) als „einzigem Mitgliedsstaat der EU, UFO-Sichtungen offiziell dokumentiert und die Dokumentationen für die Öffentlichkeit freigegeben werden.“ Zwar wird auch der sogenannte COMETA-Bericht von 1999 erwähnt, der u.a. von Mitgliedern aus dem Umfeld des französischen Verteidigungsministeriums zusammengestellt wurde, doch geht der „Sachstand“ leider nicht auf dessen eigentlich im Sinne der Ausarbeitung interessante Ergebnisse ein – kam der COMETA-Report doch zu der Schlussfolgerung, dass UFOs real und wahrscheinlich außerirdischen Ursprungs sind (…GreWi berichtete).

    Unter Punkt 3 erläutert der „Sachstand“ die „Befassung des europäischen Parlaments“ mit der UFO-Thematik. Auch hier handelt es sich um allgemein bereits bekannte Informationen und Umstände – etwa den Versuch des damaligen Mitglieds Tulio Regge (SPE, Italien) im Jahre 191 zur Schaffung eines „europäischen Beobachtungszentrums für UFOs“, der jedoch an einer fehlenden Mehrheit zur Annahme des Entschließungsantrages im Europäischen Parlament scheiterte.

    Auch Punkt 4, fasst allgemein bekannte „Parlamentarische Anfragen“ und deren Antworten zusammen, die sich grundsätzlich kaum von denen der bereits Bundesregierung unterscheiden.

    Der abschließenden Punkt „Ausblick“ geht weniger auf UFO-Fragestellungen, sondern vielmehr auf die damaligen Pläne der europäischen Raumfahrt und Erforschung des Alls ein.

    Resümee
    Abschließend bestätigt sich also das, was „Grenzwissenschaft-Aktuell.de“ und „Exopolitik.org“ schon in den ersten Berichten zur „UFO-Akte des Bundestages“ (und seither immer wieder) ausgeführt haben: Die Brisanz dieser Ausarbeitung liegt nicht in deren durchgängigen Inhalt, sondern in der Schlussfolgerung, dass davon auszugehen sei, dass auch in Deutschland von offiziellen Stellen, Behörden und/oder Ministerien (und Militär) ein Interesse am UFO-Phänomen besteht und dieses auch untersucht wurde und wahrscheinlich noch immer untersucht wird. Brisant ist diese Schlussfolgerung deshalb, weil sie der schon seit Jahrzehnten gepflegten Sprachregelung vieler Bundesregierungen widerspricht, die bis heute immer wieder erklärten, dass es derartige Untersuchungen und Akten schlichtweg nicht gibt. Dass in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall ist, zeigen nicht nur die schon zuvor von zahlreichen UFO-Forschern entdeckten und aufgezeigten tatsächlich existierenden UFO-Akten und Meldevorgänge, sondern vermuten auch die Experten der hauseigenen Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages.

    Bleibt die Frage, warum sich die Verwaltung des Deutschen Bundestages derart hartnäckig und unter Berufung auf eine Expertise einer Großkanzlei (deren Ausfertigungskosten von einigen Experten auf rund 50.000 Euro geschätzt werden) gegen die Veröffentlichung dieser UFO-Ausarbeitung gewehrt hatte? Der Grund liegt offenbar viel weniger im Inhalt der Dokumente, sondern in der nun auch bestätigten allgemeinen Anwendbarkeit des Urteils auf sämtliche Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages. Und hier dürften noch so einige journalistische Entdeckungen zu machen sein.

    Lesen Sie auch das GreWi-Dossier:
    Die UFO-Akten der BRD

    © grenzwissenschaft-aktuell.de

    – See more at: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/das-ist-die-ufo-akte-des-bundestages20150702/#sthash.14ZJTqtQ.dpuf

    viaDas ist die „UFO-Akte des Deutschen Bundestages“.

  • Hells Angels und Bandidos kämpfen plötzlich gemeinsam, gegen…

    Hells Angels und Bandidos kämpfen plötzlich gemeinsam, gegen…


    Ließ ein Rechtsgutachten anfertigen: Lutz Schelhorn (56), Sprecher der Hells Angels.

    Von Alexander Bischoff

    Leipzig – Auf der Straße sind sie Rivalen, doch im Kampf um die Kutten vereint: Sachsens Hells Angels drücken derzeit den Bandidos die Daumen. Denn die sind kurz davor, das landesweite Verbot von Rocker-Symbolen zu kippen. Mit Schützenhilfe der Höllenengel! Der Showdown findet nächste Woche vor dem Bundesgerichtshof (BGH) statt. 

    Seit einem Jahr ist es auch Hells Angels in Sachsen verboten, den geflügelten Totenkopf öffentlich zu tragen. Und das, obwohl das Leipziger Charter (Niederlassung) weder verboten ist noch bisher durch Schwerkriminalität auffiel.

    Sachsens Innenminister Markus Ulbig (51, CDU) stützte sich bei dem Kutten-Erlass auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg. 30 Jahre nach dem Verbot des dortigen Angels-Ablegers waren die Richter der Meinung, dass das Tragen der Club-Symbole auch allen anderen Regionalclubs verboten sei.

    Seit einem Jahr in Sachsen verboten: Das Colour der Hells Angels.

    In ihrer Anti-Rocker-Strategie zogen die Landesinnenminister gleich auch den Bandidos die Kutten aus. Doch die widersetzten sich erfolgreich. Nachdem das Landgericht Bochum das Kutten-Verbot bereits für rechtswidrig erklärte, ist die Sache jetzt als Musterprozess beim BGH anhängig.

    Schützenhilfe bekommen die Bandidos von den Hells Angels, die vom renommierten Strafrechts-Professor Bernhard Haffke (71) ein Rechtsgutachten erstellen ließen. Der kommt darin zu dem Schluss, dass Kutten-Verbote wie in Sachsen rechtswidrig sind! Die Höllenengel stellten das Gutachten nun ins Internet. „Wir wollen damit den Bandidos und allen anderen betroffenen Clubs helfen“, sagte Angels-Sprecher Lutz Schelhorn (56) der MOPO.

    Nächsten Donnerstag will der BGH eine Grundsatzentscheidung verkünden. Fällt die in ihrem Sinne aus, wollen Sachsens Höllenengel ihre Totenköpfe sofort wieder anlegen – trotz sächsischer Verbotsverfügung.

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    Fotos: Jens Fuge, Alexander Bischoff, imago

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