Veröffentlicht am 24.10.2013Die EU-Kommission will Naturheilmittel generell verbieten. Nicht nur das: Das Wissen um solche Naturheilmittel soll ebenfalls illegal werden einschließlich aller Art von Informationen über gesundheitsfördernde Wirkung natürlicher Heilmittel.
Seit Jahrtausenden wissen Menschen sich mit natürlichen Heilmitteln zu helfen. „Gottes Apotheke“ hält für fast alles ein Mittelchen bereit. Ganz nebenbei: Sehr viele hochwirksame, schulmedizinische Medikamente sind aus diesem Wissen entstanden. Das Herzmittel Digitalis ist keine Laborerfindung, sondern ein Wirkstoff aus dem Fingerhut. Ein englische Arzt lernte dies von einem alten Kräuterwebel. Das heute als „wirkungslos“ bagatellisierte Strophantin ist ein fast nebenwirkungsfreies, sehr effektives Herzmittel. Der Hersteller, der bis letztes Jahr noch das beliebte Strodival mit diesem Wirkstoff vertreiben konnte, bekam bereits seine Zulassung dafür nicht mehr verlängert. Nur noch wenige Apotheken stellen das Mittel weiterhin her — und verhelfen so vielen Herz- und Kreislaufkranken und Menschen mit zu hohem Blutdruck zu einem unbeschwerten Leben. Ähnlich funktioniert Weißdornextrakt.
Ebola: Tödliches Virus oder geopolitische Waffe?
Hans U. P. Tolzin
Eine unerwartete Gelegenheit wahrnehmend war ich vom 18. Mai bis 1. Juni 2015 in Guinea in Westafrika unterwegs und habe mir mein eigenes Bild von der Lage in diesem Land − und vor allem in den Ebola-Gebieten – machen können. Aus meiner Sicht ist Ebola nichts weiter als eine geopolitische Waffe, um die rohstoffreichen Länder Westafrikas unter westlicher Kontrolle zu halten. Außerdem ist Ebola ein regelrechter Befreiungsschlag der Pharmaindustrie, mit der sie hofft, auch künftig ihre unwirksamen und darüber hinaus schädlichen Produkte an den Mann, die Frauen und alle Kinder bringen zu können und sich Milliardengewinne zu sichern.
(Die Einwohner von Meliandou begraben ihre Toten neben ihren Häusern.
Wir stehen hier vor einem dieser Gräber.)
Doch die Zeiten ändern sich. Ich habe das Land gesehen und mit den Menschen gesprochen und ich bin mit Ideen zurückgekommen, wie man den Menschen in Guinea helfen kann, sich selbst zu helfen. Mehr dazu in späteren Artikeln. Hier zunächst ein paar nackte Fakten:
Wussten Sie, dass die ersten Ebola-Opfer Malaria-positiv getestet wurden, dass man die ersten zur genaueren Prüfung nach Europa eingeschickten Patientenproben gar nicht auf Malaria untersuchte und man auch später keine Malaria-Schnelltests mehr vornahm, aus Angst vor Kontakt mit Patientenblut? Dass möglicherweise die meisten »Ebola-Patienten« in Wahrheit Malaria-Patienten sind?
Wussten Sie außerdem …
… dass diese ersten Patienten (und die meisten späteren auch) mit Paracetamol und dem Anti-Malariamittel Artenusate Amodiaquine behandelt wurden und sich ihr Zustand daraufhin dramatisch verschlechterte?
… dass die Nebenwirkungen von Paracetamol in Kombination mit dem Antimalariamittel Ebola-Symptome auslösen können?
… dass weder die Mediziner vor Ort noch die später eintreffenden internationalen Ärzteteams jemals in Erwägung gezogen haben, dass die Erkrankungen oder die Verschlechterungen eine Folge von Nebenwirkungen sein könnte?
… dass diese westlichen Mediziner gleichfalls niemals in Erwägung gezogen haben, dass die Ebola-Symptome durch Pestizide, Impfstoffe und andere Medikamente verursacht werden können?
… dass man die nach Europa eingeschickten Patientenproben deshalb niemals auf die Möglichkeit einer Vergiftung getestet hat?
… dass die staatlichen Impfteams monatlich in jedes erreichbare Dorf gehen und Impfaktionen durchführen?
… dass nur wenige Wochen vor Ausbruch von »Ebola« in Meliandou, dem Dorf mit den ersten Fällen an alle Einwohner die Antiparasitenmittel IVERMECTIN und ALBENDAZOL verabreicht wurden, dass während dieser Aktion mehr als ein Dutzend Kinder einfach umkippten, dass diese Medikamente ebolaartige Symptome auslösen können … und niemand von den internationalen Ärzteteams danach gefragt hat? Und dass sehr viele Einwohner von Meliandou in dieser Parasitenaktion die wahre Ursache von Ebola sehen?
… dass in Guinea kein Meldesystem für Medikamentennebenwirkungen existiert und das einheimische medizinische Personal in der Regel noch nie einen Beipackzettel gesehen hat?
… dass die Einwohner von Meliandou kurz vor dem Ausbruch erstmals Reis gegessen hatten, der mit Hilfe von Pestiziden angebaut worden war – und dass diese Pestizide ebolaartige Symptome auslösen können … und von den internationalen Ärzteteams danach nicht gefragt wurde?
… dass in Guinea in den letzten drei Jahren das Mobilfunknetz intensiv ausgebaut wurde und auch Meliandou in Reichweite solcher Masten liegt – und in Guinea keine Instanz kontrolliert, ob irgendwelche Strahlungs-Grenzwerte eingehalten werden?
… dass die meisten Ebolainfektionen subklinisch (ohne Symptome) verlaufen und ein positiver Ebola-Test deshalb eigentlich gar nichts aussagt, denn die meisten Ebola-Positiven bleiben ja gesund?
… dass jederzeit an jedem Ort in Afrika eine »Ebola-Epidemie« ausgerufen werden kann, ganz einfach, indem man an diesem Ort Patienten mit Malaria-Symptomen zuerst auf Ebola testet? Und dass jedes Land in Afrika auf diese Weise wirtschaftlich und politisch nach Belieben destabilisiert und damit erpresst werden kann?
… dass die Geschichte vom Überspringen des Ebola-Virus von Fledermäusen oder Affen auf den Menschen nichts weiter ist als ein Hirngespinst, für das jeder Beweis fehlt?
… dass die Medikamente und Impfstoffe, die jetzt auf uns zukommen, unter normalen Umständen niemals zugelassen werden könnten – und vor Ebola eine Reihe von Studien wegen auftretender Nebenwirkungen abgebrochen werden mussten?
… dass Ebola als Rechtfertigung dafür dient, weltweit die Anforderungen an die Zulassung von Impfstoffen und anderen Medikamenten radikal zu senken – und wir deshalb in Zukunft noch mehr als bisher als Versuchskaninchen einer unersättlichen Pharmaindustrie herhalten dürfen?
… dass Guinea und seine Nachbarländer unfassbar reich an kostbaren Bodenschätzen sind und die USA mit der EU, China, Russland und Indien um diese Bodenschätze wetteifern?
… dass niemand sagen kann, was tausende − offiziell als humanitäre Helfer eingereiste − US-Soldaten tatsächlich monatelang in Westafrika gemacht haben?
Ich habe damit begonnen, unbearbeitete Videos, die meine Reise dokumentieren, auf YouTube hochzuladen. Bei Interesse können Sie meinen YouTube-Kanal auch abonnieren. Weitere Infos finden Sie auch unter http://www.impfkritik.de/ebola
Der Goldpreis hängt aktuell immer noch bei etwa 1200 Dollar/Unze fest beziehungsweise rutscht noch etwas darunter. Allen Krisenanzeichen zum Trotz reagiert der Markt auf die Schwindsucht des Wertes der Papierwährungen nicht. Dennoch mehren sich die Zeichen für einen anziehenden Goldpreis. »Heim nach Hause« heißt es − angeblich − für das Gold von immer mehr Zentralbanken.
Österreichs Nationalbank, vergleichbar mit der Bundesbank in Frankfurt, hat Angst um sein Gold. So jedenfalls lässt sich der Wunsch interpretieren, wonach das gelbe Edelmetall endlich heim nach Hause finden möge. 280 Tonnen Gold hat Österreich formal und möchte 110 Tonnen sicherstellen. 80 Prozent befinden sich in London, bei der Bank of England, die seit Jahrzehnten große Goldschätze bewahrt. Österreich möchte das Gold nach Hause holen.
Der Schatz ist aktuell knapp neun Milliarden Euro schwer. Österreich sitzt seit nunmehr 2007 auf seinen Beständen (vgl. etwa deraktionaer.de oder die Berichte des World Gold Council). Deutschland schließt sich an, wie wir wissen. Ein Großteil unseres Goldes liegt − hoffentlich − noch in den Tresoren der FED in New York. Die Niederländer haben bereits Gold nach Hause geholt. Russland und nach zahlreichen, anhaltenden Gerüchten auch China treten als Aufkäufer auf.
Natürlich stellt sich sofort die Frage nach dem Warum. Papiergeldskeptiker verweisen auf die anstehenden Europrobleme. Griechenland steht zumindest noch für längere Zeit vor dem Exodus und dem Austritt aus der Eurozone. Niemand weiß, wie die Märkte darauf reagieren würden. Zumindest weiß dies kein normaler Marktteilnehmer.
Großbanken dürften sich ein Bild davon machen können. Goldman Sachs etwa. Deren ehemaliger leitender Mitarbeiter Draghi entwertet zurzeit den Euro fleißig weiter und kauft munter Anleihen auf. Draghi gehörte Goldman Sachs zu einer Zeit an, als die Bank den Griechen massiv bei den »Bilanz«manipulationen half. Draghi dürfte ein feines Gespür für die Entwicklung in Griechenland haben. Die Kollegen aus den angeschlossenen Notenbanken ebenso?
Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone und die fortwährende Gelddruckerei jedenfalls würden den Euro massiv unter Druck setzen. Möglicherweise sichern sich die Notenbanken bereits ab. Dazu passt, dass neben China und Russland weitere Staaten Gold importieren wollen.
Bekannt war dies für die Türkei, die zeitweise Zinsen für Gold bot. Indien hat jetzt seine Zollbeschränkungen für Gold ebenfalls gelockert. Damit kann das Land mehr Goldimporte erwarten, was wiederum für eine Goldverknappung am Markt sorgen würde.
Auch die Nummer eins der Goldkäufer ist ein Land beziehungsweise seine Zentralbank. Russland hatte im Jahr 2014 173 Tonnen Gold gekauft. Im April ist nach Angaben einer Nachrichtenagentur erneut ein Anteil von 300 000 Unzen Gold in Russland importiert worden. Insgesamt verfügt Russland demnach über 40,1 Millionen Unzen. Dies sind 13 Prozent der gesamten Reserven Russlands.
Unter dem Strich zeigt sich also, dass die Zentralbanken Gold schätzen. Private Investoren oder auch größere andere Institutionelle scheinen hingegen kurzfristig das Interesse zu verlieren. Der größte Goldfonds der Welt, der SPDR Gold Shares, hatte alleine am Mittwoch mehr als vier Tonnen Gold einbüßen müssen. Insgesamt verfügen die acht größten börsengehandelten Goldfonds über so wenig Gold wie nie zuvor in den vergangenen fünf Jahren. Dies drückt den Goldpreis zumindest kurzfristig sicher weiter.
Wer mit Gold nicht zocken möchte, sondern seine Vermögen absichern will, wird mit Gold jedoch langfristig sicher sein. So empfiehlt es sich weiterhin, in kleinen Einheiten Gold oder auch Silber zu kaufen. Noch können Sie dies in Form von Tafelgeschäften, also bei Händlern direkt vor Ort. Der Staat erfährt davon nichts.
Abb.1: Titelblatt der Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages WD 8 – 3000 – 104/2009. (Von GreWi unkenntlich gemacht wurden hier unter Berücksichtigung des Persönlichkeitsrechts lediglich die Namen der Autoren.) Copyright: Deutscher Bundestag
Berlin (Deutschland) – Nach jahrelangem Rechtsstreit hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 25. Juni 2015 als letzte Fachinstanz der Klage um Einsicht in die sogenannte „UFO-Akte des Bundestages“ stattgegeben. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Akten zu geheimen offiziellen UFO-Forschungsprojekten der Bundesregierung, ihrer Ministerien oder der Bundeswehr, sondern um eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zum Thema. Im folgenden fasst Grenzwissenschaft-Aktuell die der Redaktion (vollständig und unzensiert) vorliegende Ausarbeitung erstmals inhaltlich zusammen und zitiert direkt aus dem 20-seitigen Bericht.
Hintergründe Konkret geht es um die Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste mit dem Titel „Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen“ (AKZ: WD 8 – 3000 – 104/2009). Diese wurde 2009 in Auftrag gegeben und am 23.11.2009 vom Fachbereich „WD 8: Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung“ abgeschlossen.
Erstellt wurde die Ausarbeitung für ein Mitglied des Deutschen Bundestages, das von Robert Fleischer von „Exopolitik Deutschland“ (Exopolitik.org) auf die Existenz der VN-Resolution A/33/426 hingewiesen und dahingehend befragt wurde, wie es denn mit der Umsetzung dieser Resolution der Vereinten Nationen durch die Bundesrepublik Deutschland aussehe bzw. warum die Resolution in der BRD nie umgesetzt wurde.
Als dann Frank Reitemeyer durch Fleischers Berichterstattung auf Exopolitik.org von der Existenz der Ausarbeitung erfuhr, wollte er von seinem Recht auf Informationsfreiheit Gebrauch machen und forderte Einsicht in die Ausarbeitung. Nachdem ihm diese von der Verwaltung des Bundestages verwehrt wurde, klagte Reitemeyer und bekam zunächst Recht. In der Berufung, wurde ihm dieses Recht dann wieder aberkannt, wonach die Sache schlussendlich ans Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ging und dort erst kürzlich und abschließend im Sinne des Klägers entschieden wurde (…GreWi berichtete).
– Die Exopolitik-Videoreportage zum Urteil finden Sie HIER
Abb. 2: Inhaltsverzeichnis der Ausarbeitung Copyright: Deutscher Bundestag
Kapitel 1 – 3 (S. 4-6)
Wie sich aus dem Inhaltsverzeichnung ersehen lässt (s.Abb.1, bitte auch die Quellenangaben am Seitenende beachten), stellen die Kapitel 1 bis 3 lediglich eine rein informelle Zusammenfassung zu mehr oder weniger allgemeinen populärwissenschaftlichen Fragestellungen zu den Themen „Intelligentes Leben im Universum“, „Suche nach Extra Terrestrischer Intelligenz – SETI“ und der „Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems“ dar. Die Quellen dieser Informationen sind jedermann in Form von Büchern und Webinhalten zugänglich. Es handelt sich also in keinster Weise und in irgendeiner Form um vermeintliches „geheimes Insiderwissen“ irgendeiner Regierungsstellen, Institution oder des Militärs. Es wird über das Alter des Universum, die Anzahl von Sternen, dortiger Planeten und die gewaltigen Entfernungen berichtet, die potentielle außerirdische Zivilisationen nach heutigem Wissens- und Technologiestand benötigen würden, um in unser Sonnensystem zu gelangen. Es wird das Fermi-Paradoxon erörtert, das danach fragt, warum wir nicht schon längt Beweise für außerirdische Zivilisationen gefunden oder mit diesen Kontakt haben. Es wird die „Drake-Gleichung“ diskutiert, die mathematisch die Wahrscheinlichkeit außerirdischer Intelligenz zu ergründen sucht und über SETI – also die Suche nach extraterrestrischer Intelligenz – und die daran beteiligten Institutionen, Projekte wie „SETI@home“ und Personalia informiert. Abschließend wird der (damalige) Stand der Suche nach Exoplaneten dargestellt, als im Gegensatz zu den heute rund 2.000 erst 400 Planeten außerhalb des Sonnensystems entdeckt worden waren.
Ein Schlussfolgerung aus diesen Darlegungen wird nicht präsentiert.
Kapitel 4 (S. 7-8)
Für Kenner der Materie wird es interessant, wenn sich die Ausarbeitung in Kapitel 4 der „VN-Resolution A/33/426″ widmet, zu der hier folgendes einführend erläutert:
„Das Ziel der VN-Resolution A/33/426 aus dem Jahr 1978 ist die Erforschung von unidentifizierbaren Flugobjekten (UFOS) sowie außerirdischer Lebensformen. Unter Ziffer 2 fasst die Resolution die Ziele wie folgt zusammen:
‚Die Generalversammlung lädt interessierte Mitgliedsstaaten ein, geeignete Schritte auf nationaler Ebene zur Koordination wissenschaftlicher Forschung und Untersuchungen außerirdischen Lebens, einschließlich unidentifizierter fliegender Objekte zu unternehmen, und den Generalsekretär über die Beobachtungen, Forschungen und Evaluierung dieser Aktivitäten zu informieren.’“
Bei der Beurteilung des Status „solcher Resolutionen“ beruft sich die Ausarbeitung auf Seite 7 dann auf einen Kollegen des Fachbereichs WD 2 (Auswärtiges, Völkerrecht, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Verteidigung, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe), der diese folgendermaßen einschätzt:
„Bei dem fraglichen Text handelt es sich um eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Resolutionen der Generalversammlung der Vereinten Nationen haben regelmäßig nur empfehlenden Charakter. Sie sind daher rechtlich nicht bindend und verpflichten nicht zu Umsetzungsmaßnahmen. In der Resolution A/33/426 wird dies auch dadurch unterstrichen, dass die Mitgliedsstaaten nur eingeladen (‚invites‘) werden. Die angesprochenen Koordinierung vorzunehmen. Dies ist auch mit Blick auf die politische Wirkung eine weiche Formulierung.“
Für die Autoren der Ausarbeitung macht „diese Stellungnahme deutlich, dass die Bundesrepublik Deutschland zu keinem Zeitpunkt rechtlich verpflichtet war, Berichte oder Sichtungen von UFOs oder außerirdischen Lebensformen zu dokumentieren bzw. zu untersuchen und diese Erkenntnisse an die VN weiterzuleiten.“
Weiter heißt es:
Abb. 3 Copyright: Deutscher Bundestag
[„Die Aussage, dass ‚der Bundesregierung … keine Erkenntnisse vorliegen, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden (und) eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland … nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen (hält), besagt nichts darüber, ob in der Vergangenheit nicht doch entsprechende Untersuchungen gemacht wurden.
Die Tatsache, dass sowohl Großbritannien als auch Frankreich sich mit der Fragestellung nach der Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen beschäftigten und dies – nach vorheriger Geheimhaltung – in den letzten Jahren sogar via Internet veröffentlicht haben, legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen.“]
In der dazugehörigen Fußnote (18) wird weiterführend erläutert: „Der politische Paradigmenwechsel von der Geheimhaltung hin zur öffentliche Darstellung von UFOs wird in Großbritannien mit einer Verbesserung der Sicherheit des Luftverkehrsraumes begründet.“
Hinzu komme, „dass bei Beschlussfassung der VN-Resolution A/33/426 im Jahre 1978 noch ein sehr ausgeprägtes Ost-West-Konfliktdenken vorherrschte. Zumindest in militärischer Hinsicht könnte nach damaliger Interessenlage durchaus ein Bedürfnis bestanden haben, Berichten oder Erscheinungen von UFOs nachzugehen und diese zu untersuchen. Die tatsächliche oder vermeintliche Entwicklung neuer Fluggeräte, Spionagesatelliten u.ä. durch den militärischen Gegner könnte auch in der Bundesrepublik Deutschland in der Vergangenheit genügend Anlass geboten haben, sich mit solchen Fragestellungen zu befassen.“
Anmerkung GreWi: Tatsächlich konnte „Grenzwissenschaft-Aktuell“ durch die erstmalige Veröffentlichung einst geheimer UFO-Akten des Bundesnachrichtendienstes (BND) 2014 die Existenz genau solcher UFO-Untersuchungen an der Innerdeutschen Grenze (BRD-DDR) durch Militär und Geheimdienste exklusiv bestätigen. Auch in Deutschland gab es also diese bis heute von der offiziellen Sprachregelung geleugneten UFO-Untersuchungen und entsprechende Akten. Die von GreWi veröffentlichte UFO-Akten des BND dürften hierzu nicht die einzigen sein…
Bezüglich der „Europäischen Union und ihr Umgang mit dem Thema unidentifizierte fliegende Objekte“ verweist die Ausarbeitung auf einen dieser beiliegenden gesonderten separaten Beitrag – den sog. „Sachstand“, auf den auch hier an späterer Stelle eingegangen wird (s.u.).
Kapitel 6 (S. 8-9)
Die Ausarbeitung selbst endet mit einer Übersicht über „Parlamentarische Anfragen in der 16. Wahlperiode“ zu den Themen UFOs und Außerirdische. Auch diese Anfragen und entsprechenden Antworten sind bereits hinlänglich und öffentlich bekannt.
So erklärte der damalige Parlamentarische Staatssekretär Peter Altmaier am 12. Juni 2008 auf Anfrage des FDP-Abgeordneten Hartfried Wolff (Rems-Murr) dass, „…der Bundestag .. keine Erkenntnisse über Sichtungen sogenannter Ufos bzw. Außerirdischer in Deutschland vor(liegen). Demgemäß sind auch keine Akten über Ufo-Sichtungen vorhanden, die für eine Veröffentlichung in Betracht kämen.“
Anm. GreWi: Dass diese Aussage – wissentlich oder unwissentlich – falsch war (und ist) zeigen nicht zuletzt die von GreWi 2014 veröffentlichten UFO-Akten des BND, die selbst noch aus der Zeit vor der Wiedervereinigung stammen.
Auf die schriftliche Anfrage des Abgeordneten Peter Hettlich (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN) nach der Einschätzung der Bundesregierung darüber, wie hoch sie die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen einschätze und wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Landung von Außerirdischen auf dem Territorium der BRD eingeschätzt werde, antwortete Staatssekretär Jochen Homann am 22. Juni 2009, dass: “…der Bundesregierung .. keine Erkenntnisse vorliegen, die eine zuverlässige Einschätzung dieser Wahrscheinlichkeiten erlauben würde“ und eine Landung „nach heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen“ erachtet werde.
Aufgrund dieser Aussage erübrigte sich aus der Sicht des Staatssekretärs denn auch die Beantwortung der zwei Zusatzfragen des Fragestellers, ob „die Bundesregierung auf eine solche Landung einschließlich Kontaktaufnahme mit intelligenten extraterrestrischen Lebewesen vorbereitet (ist) und welche Leitlinien, Bestimmungen, Verhaltensanweisungen etc. .. es für diesen Fall (gibt)?“ und „wie .. die Zuständigkeiten für ein solches Ereignis zwischen dem Bund, den Ländern und den Kommunen geregelt (sind), und welche Bundesbehörden … zuständig sein (würden)?“
Anm. GreWi: Obwohl der Staatssekretär die Beantwortung dieser Zusatzfragen also nicht für notwendig hielt, gab und gibt es dennoch eben diese Anweisungen. Über die „Handhabung von UFO-Meldungen durch deutsche Behörden“ hat GreWi schon 2012 berichtet.
Abschließend empfehlen die Autoren der Ausarbeitung eine Liste von Online-Videos zum Thema. Allesamt Beiträge der Sendereihe „Alpha-Centauri“ des Bayrischen Rundfunks und von „Leschs Universum“.
Der Sachstand Zusätzlich zu der obig dargestellten „Ausarbeitung“ besteht die „UFO-Akte des Bundestages“ auch noch aus einem sogenannten „Sachstand“ zum Thema „Die Europäische Union und ihr Umgang mit dem Thema ‚unidentifizierte fliegende Objekte‘ „, der am 20. November 2009 von zwei Autoren des Fachbereichs „WD 11: Europa“ abgeschlossen wurde.
Abb. 4: Inhaltsangabe des „Sachstandes“ Copyright: Deutscher Bundestag
Wie das Inhaltsverzeichnis diese „Sachstandes“ (s. Abb. 4) zeigt, handelt es sich auch hier um eine Zusammenfassung von allgemein zugänglichen und Kennern der Thematik hinlänglich bekannte Informationen. Es geht um die Definition des Begriffs „UFO“, der nicht gleichzusetzen sei mit außerirdischen Flugobjekten“, der Frage nach dem Sinn alternativer Bezeichnungen (UAP usw.), Weltraumrecht und dessen europäischer Grundlagen.
Hervorgehoben wird die Position Frankreichs, wo in Form der „Groupe d’études et d’information sur les phénoménes aérospatiaux non identfiés“ (GEIPAN) (Studiengruppe für Informationen über nicht identifizierte Luft- und Raumfahrtphänomene) unter der Schirmherrschaft des französischen „Nationalen Zentrums für Raumfahrtstudien“ (CNES) als „einzigem Mitgliedsstaat der EU, UFO-Sichtungen offiziell dokumentiert und die Dokumentationen für die Öffentlichkeit freigegeben werden.“ Zwar wird auch der sogenannte COMETA-Bericht von 1999 erwähnt, der u.a. von Mitgliedern aus dem Umfeld des französischen Verteidigungsministeriums zusammengestellt wurde, doch geht der „Sachstand“ leider nicht auf dessen eigentlich im Sinne der Ausarbeitung interessante Ergebnisse ein – kam der COMETA-Report doch zu der Schlussfolgerung, dass UFOs real und wahrscheinlich außerirdischen Ursprungs sind (…GreWi berichtete).
Unter Punkt 3 erläutert der „Sachstand“ die „Befassung des europäischen Parlaments“ mit der UFO-Thematik. Auch hier handelt es sich um allgemein bereits bekannte Informationen und Umstände – etwa den Versuch des damaligen Mitglieds Tulio Regge (SPE, Italien) im Jahre 191 zur Schaffung eines „europäischen Beobachtungszentrums für UFOs“, der jedoch an einer fehlenden Mehrheit zur Annahme des Entschließungsantrages im Europäischen Parlament scheiterte.
Auch Punkt 4, fasst allgemein bekannte „Parlamentarische Anfragen“ und deren Antworten zusammen, die sich grundsätzlich kaum von denen der bereits Bundesregierung unterscheiden.
Der abschließenden Punkt „Ausblick“ geht weniger auf UFO-Fragestellungen, sondern vielmehr auf die damaligen Pläne der europäischen Raumfahrt und Erforschung des Alls ein.
Resümee Abschließend bestätigt sich also das, was „Grenzwissenschaft-Aktuell.de“ und „Exopolitik.org“ schon in den ersten Berichten zur „UFO-Akte des Bundestages“ (und seither immer wieder) ausgeführt haben: Die Brisanz dieser Ausarbeitung liegt nicht in deren durchgängigen Inhalt, sondern in der Schlussfolgerung, dass davon auszugehen sei, dass auch in Deutschland von offiziellen Stellen, Behörden und/oder Ministerien (und Militär) ein Interesse am UFO-Phänomen besteht und dieses auch untersucht wurde und wahrscheinlich noch immer untersucht wird. Brisant ist diese Schlussfolgerung deshalb, weil sie der schon seit Jahrzehnten gepflegten Sprachregelung vieler Bundesregierungen widerspricht, die bis heute immer wieder erklärten, dass es derartige Untersuchungen und Akten schlichtweg nicht gibt. Dass in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall ist, zeigen nicht nur die schon zuvor von zahlreichen UFO-Forschern entdeckten und aufgezeigten tatsächlich existierenden UFO-Akten und Meldevorgänge, sondern vermuten auch die Experten der hauseigenen Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages.
Bleibt die Frage, warum sich die Verwaltung des Deutschen Bundestages derart hartnäckig und unter Berufung auf eine Expertise einer Großkanzlei (deren Ausfertigungskosten von einigen Experten auf rund 50.000 Euro geschätzt werden) gegen die Veröffentlichung dieser UFO-Ausarbeitung gewehrt hatte? Der Grund liegt offenbar viel weniger im Inhalt der Dokumente, sondern in der nun auch bestätigten allgemeinen Anwendbarkeit des Urteils auf sämtliche Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages. Und hier dürften noch so einige journalistische Entdeckungen zu machen sein.
Die meisten Cyber-Angriffe gegen Unternehmen kommen nicht von russischen oder chinesischen Hackern, sondern von ehemaligen Angestellte, Dienstleistern mit Systemzugriff oder arglosen Mitarbeiter, die Opfer von Kriminellen geworden sind. Ebenfalls gefährlicher als die Geheimdienste sind Spam-Attacken, die davon profitieren, dass viele Nutzer sich im Internet immer noch bewegen wie die Anfänger.
Zuletzt hatte man sogar den nordkoreanischen Diktator Kim verdächtigt, die Sony-Emails geknackt zu haben. Wie sich dann herausstellte, dürfte es sich allerdings eher um einen frustrierten ehemaligen Mitarbeiter gehandelt haben, der das Film-Unternehmen bloßstellte.
Und genau solche Leute sind tatsächlich meist die Urheber von System-Crashs: Rund die Hälfte aller Cyberattacken auf Unternehmen kommt nämlich aus den eigenen Reihen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IBM 2015 Cyber Security Intelligence Index. Unter den Angreifern finden sich oft ehemalige Angestellte, Dienstleister mit Systemzugriff oder arglose Mitarbeiter, die Opfer von Kriminellen werden. Rund ein Viertel der Attacken geht auf unbedachte Anwenderfehler zurück, etwa beim Klicken auf präparierte Links in Spam-E-Mails. Nicht umsonst ist der Anteil von mit Schadsoftware infiziertem Spam seit 2013 von einem auf aktuell vier Prozent angestiegen, wie aus dem zweiten neuen Report, dem neuen IBM X-Force Threat Intelligence Quarterly Report hervorgeht. Unterm Strich gehören „unbefugte Zugriffe“ damit heute zu den häufigsten Sicherheitsvorfällen.
„Wir sprechen viel darüber, dass Cyberattacken das Werk anonymer Profihacker sind, die mit ihrem Laptop fernab in irgendwelchen dunklen Ecken sitzen und auf eine Gelegenheit warten“, sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems DACH. „Was jedoch kaum wahrgenommen wird: Über die Hälfte der Angriffe kommen aus den eigenen Reihen oder von Dritten mit Systemzugriff – also von Insidern.“
Social Media, Cloud und Big Data sowie der verstärkte Einsatz von mobilen Endgeräten in Unternehmen sorgen bei unzureichender Absicherung für immer mehr Angriffsfläche. Verblüffend ist: 55 Prozent der Cyberattacken stammen laut dem neuen IBM 2015 Cyber Security Intelligence Index aus den eigenen Reihen. Da gibt es unzufriedene Ex-Angestellte, die noch über Passwörter verfügen oder gar Zugänge einrichten, bevor sie das Unternehmen verlassen. Diese Insider mit Motiv machen fast ein Drittel – 31,5 Prozent – aller Angriffe aus. Anwenderfehler oder arglose, durch Dritte manipulierte Mitarbeiter verantworten rund ein Viertel der Angriffe – 23,5 Prozent. Neben Mitarbeitern können auch Dienstleister mit Systemzugriff, also Quasi-Insider, eine Gefahr sein. Von Outsidern ohne Zugriffsrechte kommt nur weniger als die Hälfte aller Attacken, genau 45 Prozent.
Für den neuen X-Force Threat Intelligence Quarterly (2Q 2015) untersuchten die IBM Forscher wiederum, wie Spam mittlerweile zu einer ernsthaften Bedrohung geworden ist. Cyberkriminelle bieten sogar kommerzielle Spamkampagnen an, die arglose Anwender über infizierte Links oder Anhänge, etwa in E-Mails, zu unwissenden Kollaborateuren machen.Laut IBM ist zwar das Spamvolumen aktuell vergleichbar mit dem des Jahres 2013, allerdings stieg der Anteil von mit Schadsoftware infiziertem Spam seit Ende 2013 von einem Prozent auf rund vier Prozent Anfang 2015 an.
Im Cyber Security Intelligence Index veröffentlicht IBM jedes Jahr die Ergebnisse von Milliarden untersuchter Sicherheitsereignisse. 2014 identifizierten die Forscher für die von ihnen beobachteten Organisationen dabei insgesamt 81 Millionen echte Vorfälle, darunter rund 12.000 Cyberattacken und knapp über 100 Ereignisse pro Unternehmen.
Laut Index führten „unbefugte Zugriffe“ („Unauthorized Access“) die Rangliste der Sicherheitsvorfälle im Jahr 2014 an und überholten damit Angriffe durch schadhafte Codes und das generelle Ausspionieren von Systemen in den beiden Vorjahren. Zu dieser Entwicklung trugen auch die beiden unter den Namen Heartbleed und Shellshock berühmt gewordenen Sicherheitslücken maßgeblich bei, wie sich am rapiden Anstieg unbefugter Zugriffe seit 2013 ablesen lässt: Damals stellten sie 19 Prozent aller Vorfälle dar, mit 37 Prozent in 2014 haben sie sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt.
Die neue finnische Regierung hat als erste in Europa beschlossen, ein Experiment mit dem Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens umzusetzen. Genaue Details zu den Plänen, die im Koalitionsvertrag verankert wurden, sind noch nicht bekannt. Rund 80 Prozent der Finnen halten den Versuch dennoch für eine gute Idee. Verschiedene andere Tests eines BGE, beispielsweise in Kanada und Afrika, zeigen, dass die Idee funktionieren kann.
Auch in Deutschland werben zahlreiche Aktivisten für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Foto: Rosalux
Die Debatte um ein Bedingungsloses Grundeinkommen wird auch in Deutschland, wo ein verkorkstes Harz IV-System derzeit noch den sozial-staatlichen Standard darstellt, lebhaft diskutiert. Befürworter der Grundeinkommens-Idee sind gut vernetzt und werben aktiv für ihre Idee. Gleichsam gilt Deutschland nicht unbedingt als experimentierfreudig in politischen Angelegenheiten. Wenig erstaunlich ist es da, dass nun zunächst in der europäischen Peripherie, nämlich in Finnland, die Idee in der Realität getestet werden soll.
Die Vorschläge der Höhe des finnischen Test-BGE reichen von 440 Euro bis 1.166 Euro. Bereits 1974 bewies die kanadische Stadt Dauphin, dass die Idee durchaus erfolgreich sein kann. Dort führte ein BGE-Experiment mit 1.000 Familien zu zahlreichen positiven Effekten. Nicht nur mussten die Teilnehmer als Folge geringeren ökonomischen Drucks seltener zum Arzt und senkten damit auch die Kosten für das Gesundheitssystem, auch erreichten die Kinder der Familien überdurchschnittlich hohe Schulabschlüsse. In einer Studie wurde Dauphin später „die Stadt ohne Armut“ genannt. Auch in Afrika gab es bereits erfolgreiche BGE-Versuche
Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein Konzept mit Sprengkraft, stellt es doch bisherige Dogmen der Sozialstaatsidee radikal in Frage. Die Idee klingt zunächst einfach: Jeder Mensch soll eine staatliche Grundsicherung erhalten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Vermögen, Ausbildung oder Tätigkeit – bedingungslos eben. Befürworter verweisen nicht nur auf eine Zunahme individueller Handlungsmöglichkeiten und massive bürokratische Einsparungen im Vergleich zu gängigen Sozialstaatsmodellen, für viele Verfechter eines Grundeinkommens spielen auch ethische Fragen eine Rolle. Die Grundversorgung eines Menschen soll nicht abhängig von dessen ökonomischer Leistungskraft sein, sondern generell – als gesellschaftliche Aufgabe – gesichert werden. Für viele stellt ein Bedingungsloses Grundeinkommen auch eine Absage an die Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft dar.
Gegner eines Bedingungslosen Grundeinkommens finden sich vor allem in zwei Lagern: Bei klassischen Marxisten und Gewerkschaftern, die oft Arbeit als das Maß aller Dinge ansehen, und ihre „Klasse“ ins Hintertreffen geraten sehen sowie bei dogmatischen, marktradikalen Libertären, für die jedwede staatliche Umverteilung (so auch Steuern) gleichbedeutend ist mit Diebstahl. Nach Abwägung aller Argumente, kann das Konzept aber als durchaus sinnvoll erachtet werden. Anstatt diese Fragen jedoch nur im theoretischen Rahmen zu behandeln, macht es durchaus Sinn sich die Ergebnisse des finnischen Experiments genauer anzuschauen sowie weitere Experimente dieser Art auf den Weg zu bringen.
Die EU ist ein völlig undemokratisches Gebilde, welches sich zu einem bürgerfernen Moloch entwickelt hat, das lediglich den Interessen der Finanzoligarchie dient.
Von Henry Paul
Das Regelwerk der Demokratie in der EU ist schnell erklärt. Die Bürger haben keinerlei Rechte. Sie dürfen alle 5 Jahre ein machtloses sogenanntes Parlament mit sehr dubiosen undemokratischen Regeln wählen. Die Staaten werden ersetzt durch Partei-Fraktionen – so entsteht eine ungefährliche, apolitische Mischung. Der EU steht eine Kommission, eine Quasi-Regierung vor. Alle Mitgliedsländer dürfen einen Kommissar stellen, also hat die EU 28 Minister plus einen Regierungschef. Dann gibt es noch die Zusammenkunft der Regierungschefs, die den Kuhhandel vorher ausbaldowern, bevor die Kommissare das teure Geld in unsinnigen Projekten unterbringen an Lobbyisten, Pressure-Groups, Investmentgesellschaften, PR-Firmen und Bildungseinrichtungen für große Theorie-Komplexe. Dann gibt es auch die staatlich-nationalen Minister-Clubs, die immer dann aktiv werden, wenn die Regierungschefs nicht mehr weiter wissen. Eine immense Betriebsamkeit, eine riesiger Bürokratie-Apparat von mehreren Tausend Leuten, die alle extrem überbezahlt sind und aus diesem Grund ein vitales Interesse haben, dass sich die EU immer weiter entwickelt und immer mehr Bürokratenstellen bekommt, weil nur die Intensivierung deren Einkommen und Wohlergehen weiter sichert. Die EU ist also ein Sicherheitsorgan für die abgehalfterte Beamtenschaft Europas.
Neben den geregelten Stellen gibt es dann auch noch Fraktionen mit Fraktions-Organisationen, Direktionen, Untersekretäre und Stellen für Kontakte zwischen den Organisationen, den diplomatischen Dienst, den Translationsdienst und Gruppen, die einen Ober-Gruppenführer erwählen und in den Gremien platzieren dürfen. Das sichert weitere immense Konferenz-Kalender, nochmalige Aufbohrung der Etats und zwischenstaatlicher Mitbestimmungskonferenzen, Abstimmungen, Neuausrichtungen, Kolloquien und EU-Regierungsamtlichen Stellungnahmen. Die EU ist illegitim, illegal und nicht demokratisch, sie ist kein Staat, aber sie regiert in ganz Europa hinterhältig und ungerechtfertigt in alle Bereiche hinein, obwohl angeblich nur Subsidiarität herrschen soll. Die Subsidiarität also, das lokale oder regionale oder national-staatlice Arbeiten, das Vorrang vor der EU nach EUV und AEUV haben soll, wird ins Gegenteil verkehrt, weil der Apparat alleine sich so wichtig nimmt, dass die Perversion EU-Raison ist.
Wenn man heute alle Völker der EU befragen würde, ob sie die EU behalten wollen oder sogar ausbauen sollten, geschätzt würden 85 Prozent gegen die EU stimmen, weil inzwischen jeder erkannt hat, dass die EU nichts bewirkt außer Chaos, verlorenes Geld, Schulden, sinkende Wirtschaftsdaten, mehr Armut, mehr Ungerechtigkeit zwischen und in den Völkern. Die EU ist nicht nur überflüssig, sie ist hochgefährlich und bewegt die Nationen in einen apolitischen antidemokratischen Feudalstaat ohne Gesetz und ohne Demokratie. Die immer wieder vorgebrachte Diktion, nachdem die EU notwendig sei, um den Frieden in Gesamteuropa zu sichern, kann nur als Feigenblatt bezeichnet werden. Denn noch nie waren sich die Regierungen in Europa uneiniger als heute und sie werden allesamt fremdbestimmt durch eine hegemoniale USA, die die EU fernsteuert in ihrem Anspruch, dass unser europäischer Kontinent alleine zu ihrer Verfügung zu stehen hat- und zwar vom Atlantik bis zum Kaspischen Meer.
Der Turbo-Boost, der die ganze EU zu einem failed state entwickelt – und das ist beobachtbar – ist die Einführung einer Gemeinschaftswährung unter desaströsen Vergemeinschaftungsbedingungen. Schon jetzt, nach ein paar Jahren kann man beobachten, dass der Gesamtverschuldungsgrad der Zone von unter 70 auf über 95 Prozent gestiegen ist – mit exponentieller Tendenz. In der EU und der Eurozone gilt das Gesetz des finanziellen ‚Perpetuum Mobile‘, dass man mit neuen Schulden alte Schulden bezahlen und damit die gesamten Schulden löschen kann. Das Mirakel hat zwar noch nicht funktioniert, aber man versucht es jeden Monat neu mit immer weiter steigender Anstrengung, weil man gewiss ist, dass es eines Tages klappen wird – so erzählt man es den Bürgern der EU über die gerichtete Lügenpresse amerikanischer Prägung.
Die Flaschenwasser-Industrie täuscht mit ihrer Werbung wie einst die Tabakindustrie in den 1950er Jahren. Ähnlich wie die Tabakindustrie, die Millionen für „falsche“ Werbung ausgab, zahlt die Flaschenwasser-Industrie Milliarden pro Jahr, nur damit Sie denken, dass Sie das „reine“ Wasser brauchen. Doch so „rein“ wie es scheint ist es nicht – eben genauso – wie einst die Tabakindustrie uns die weite Welt mit der Werbefigur Marlboro Man vorgaugelte. Der Marlboro Mann rauchte eineinhalb Schachteln pro Tag, bevor er 1990 an Lungenkrebs verstarb.
Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, nunmehr Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, sagte einst anlässlich der Unternehmertage des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen, dass Mineralwasser einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsprävention leiste.
Neueste Forschungsergebnisse zeigen leider, dass diese einstmals allgemeingültige Volksweisheit nicht länger uneingeschränkt zutrifft.
Leitungswasser kostet so gut wie nichts und kommt bequem aus der Leitung – trotzdem kaufen die meisten Menschen Wasser in Flaschen.
In den USA sind sogar fast die Hälfte aller Wasser in Flaschen einfaches kommunales Leitungswasser!
Das meiste Mineralwasser fließt heute aus preiswerten 1,5-Liter Flaschen von Discountern. Früher machten regionale Brunnenbetriebe mit ihren Marken das große Geschäft.
So klar das Wasser im Glas aussieht, so undurchsichtig ist oft seine Qualität. Die Stiftung Warentest fand im Juli 2014 in 10 von 30 getesteten Mineralwässern Verunreinigungen: Rückstände von einem synthetischen Süßstoff, von Pestiziden und einem Korrosionsschutzmittel und auch 2015 fanden sie erneut Rückstände im Mineralwasser – Pestizide, Pilze, Süßstoffe!
In einer Dissertation des von Prof. Dr. Jörg Oehlmann geleiteten Institutes für Ökologie, Evolution und Diversität an der Goethe Universität in Frankfurt am Main haben deutsche Forscher sogenannte „Endokrine Disruptoren“ (EDCs), die das Wachstum und die Fortpflanzung negativ beeinflussen können, in 18 getesteten Mineralwasser-Marken gefunden.
Hormonstörende Chemikalie
Dazu Autor der Studie Dr. Martin Wagner: „Ich hab gedacht, Mineralwasser ist H2O plus Mineralien, wie man das als Unvorbelasteter denkt. Als wir dann östrogene Aktivität gefunden haben, sagten wir: Mensch, da müssen wir natürlich weiter forschen!“
Von den 24.520 suspekten Chemikalien, die bereits in Flaschenwasser gefunden wurden, zeigte eine besonders konsistente antagonistische Wirkungen auf Androgen- und Östrogen-Hormonsysteme, nämlich Di(2-ethyhexyl)Furumat (DEHF).
Endokrine Disruptoren sind Chemikalien, die auf vielfache Weise mit dem Hormonsystem wechselwirken; sie können bösartige Tumore erzeugen, Geburtsdefekte, Herzkranzgefäßerkrankungen, Stoffwechselstörungen und wie zuvor erwähnt noch andere Entwicklungsstörungen, des Weiteren Diabetes Typ I und II.
INFOBOX
Endokrin aktive Substanzen
Letzte Aktualisierung: 20. Mai 2015 – Die Konsultation bezieht sich auf frühere Arbeiten der EFSA zu endokrin aktiven Substanzen, insbesondere das im März 2013 veröffentlichte Wissenschaftliche Gutachten des Wissenschaftlichen Ausschusses der EFSA über die Gefahrenbewertung von endokrinen Disruptoren!
Die Sachverständigen der EFSA kamen zu dem Schluss, dass mit den derzeit bzw. in Kürze verfügbaren international vereinbarten Prüfverfahren der Einfluss von chemischen Stoffen auf die wichtigsten endokrinen Pfade bei Säugern und Fischen, die bekanntlich auf endokrine Störungen empfindlich reagieren, identifiziert werden kann. Die hormonellen Pfade, für die die Prüfmethoden am besten geeignet sind, betreffen Östrogene, Androgene und Schilddrüsenhormone sowie die Steroidogenese (den biologischen Prozess zur Produktion von Steroiden).
Die EFSA gelangte ferner zu dem Schluss, dass ein Risikobewertungsansatz, der sowohl potenzielle Beeinträchtigungen durch endokrin aktive Substanzen als auch die jeweilige Expositionswahrscheinlichkeit berücksichtigt, die bestmögliche Nutzung der vorliegenden Informationen zur Regulierung des Einsatzes der betreffenden Stoffe darstellt.
Gefahren- vs. Risikobewertung endokrin wirksamer Substanzen
Ob eine endokrin wirksame Substanz eine Gefahr darstellt (d.h. ob sie als potenzieller endokriner Disruptor betrachtet werden kann) hängt mit ihrer inhärenten Fähigkeit zusammen, das endokrine System zu stören und infolgedessen eine Beeinträchtigung hervorzurufen.
Eine Gefahr ist eine mögliche Bedrohung in Zusammenhang mit den intrinsischen Eigenschaften eines Stoffs (wenn etwa seine Toxizität nachweislich Krebs verursacht). Das Risiko, dass der endokrine Disruptor eine schädliche Wirkung auf Mensch und Tier haben könnte, hängt von dem Grad (der Dosis), der Dauer und dem Zeitpunkt der Exposition von Menschen bzw. Tieren gegenüber dieser Gefahr ab.
Gefahren können unbedenklich sein, wenn man ihnen gar nicht ausgesetzt oder die Exposition zu gering ist, um Schaden zu verursachen. Amygdalin beispielsweise ist ein Stoff, der in Aprikosenkernen enthalten ist. Als chemischer Stoff ist er recht toxisch und stellt daher eine Gefahr dar. Da wir den Stein in der Regel aber nicht mitessen, ist der Verbraucher dem Stoff auch nicht ausgesetzt und das vom Aprikosenverzehr ausgehende Verbraucherrisiko entsprechend gering einzuschätzen. Dies gilt analog für endokrine Disruptoren.
Das Ziel der Risikobewertung besteht darin zu bewerten, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Substanz – in diesem Fall eine endokrin wirksame Substanz – bei einer gegebenen oder zu erwartenden Exposition Schaden verursacht und was eine unbedenkliche Exposition darstellen würde.
Die Wissenschaftler zeigten in ihrem Modell auch, dass die in den Proben vorhandenen Östrogene tatsächlich funktionell wie aktive Hormone wirken.
Aufgespürt werden die Hormone mit einer Schneckenart, die acht Wochen in der Plastikflasche leben „dürfen“, und deren hochsensibler Organismus bereits auf geringe Belastungen reagiert.
Die Anzahl der Embryos, die von den Schnecken produziert werden, werden mit einer Kontrollgruppe verglichen, die in Glasflaschen leben darf. Anhand des Unterschiedes in der Anzahl der Embryonen lässt sich die östrogene Aktivität feststellen.
Mithilfe seiner Forschung stellte Martin Wagner fest, dass pro Mineralwasser-Marke ganz unterschiedliche Embryo-Anzahlen feststellbar waren und dass dies mit der Art der Verpackung zusammenhängt.
„Während die Schnecken in Glasflaschen ganz normale Mengen Embryonen produzieren, stellen wir bei denen in den Plastikflaschen erhöhte Zahlen fest, was uns natürlich den Hinweis gibt, dass etwas aus dem Material herausgelaugt ist. Wir haben überall das gleiche Wasser eingefüllt, das heißt die einzige Variable war die Verpackung“, so der junge Wissenschaftler.
Nun, so eine PET-Flasche ist gar nicht so dicht, wie man meinen sollte. Das Plastik ist eigentlich porös und zwar sogar so sehr, dass die in der Flasche enthaltene Kohlensäure sogar bis zu einem gewissen Grad durch den Kunststoff entweicht.
Dabei werden eben auch Chemikalien aus dem Plastik ausgewaschen und landen im Wasser.
Wie gefährlich können nun solche Stoffe sein?
Forscher haben in Tierversuchen verheerende Effekte beobachtet.
Kaulquappen werden zum Beispiel anstatt zu Fröschen zu Riesenkaulquappen.
Professor Schönfelder von der Uni Würzburg erklärt zu Bisphenol-A, dass zu den sehr zahlreichen Wirkungen der Chemikalie unter anderem folgende gehören: Veränderung der Spermien-Qualität und -Menge, die Größe der Prostata ändert sich, vergrößertes Brustwachstum sowie ebenfalls Auswirkungen auf Diabetes Typ I und II, des Weiteren ebenfalls Fett- oder andere Stoffwechselstörungen.
Deutschlands größter Mineralwasser-Hersteller, Gerolsteiner, sowie der Verband Deutscher Mineralbrunnen verweigerten dazu gemäß unseren Recherchen jede Stellungnahme.
Eine Zusammenarbeit mit Dr. Wagner wird ebenfalls verweigert, dabei wäre die besonders wichtig, um herauszufinden, welche Chemikalien überhaupt im eingesetzten Kunststoff enthalten und gefährlich sind. Laut Wagner handelt es sich dabei um Industriegeheimnisse.
„Insofern tappen wir ein bisschen im Dunkeln und suchen nach der Nadel im Heuhaufen“, so Wagner.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt dazu folgendes Statement ab:
„Auf Grundlage der Daten aus dem Schneckenmodell können keine wissenschaftlich fundierten Schlussfolgerungen zum gesundheitlichen Risiko des Verbrauchers gezogen werden“.
Aus Sicht des Bundesinstitutes für Risikobewertung „…müssen Verbraucher […] daher nicht auf Mineralwasser aus PET-Flaschen verzichten.
Oder anders gesagt: Solange ihr den Krebs nicht in harten Zahlen nachweisen könnt, nehmen wir zwar zur Kenntnis, was Ihr geforscht habt, es juckt uns aber nicht weiter.
Die besondere Hinterhältigkeit in diesem Standpunkt liegt darin, dass es bei der Vielzahl an Umweltgiften, mit denen wir belastet werden, schwer bis unmöglich ist, festzustellen, welches nun welche Symptome hervorruft.
Auf diese Tatsache zählt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Würde man nämlich nach der Devise vorgehen, „wenn die Gefahr einer gesundheitlichen Gefährdung besteht, wird der Stoff solange aus dem Verkehr gezogen, bis der Hersteller jenseits aller begründeten Zweifel bewiesen hat, dass der Stoff tatsächlich unbedenklich ist“, sondern wir haben es hier mit einer Beweislastumkehr zu tun.
Wir als Geschädigte müssen nachweisen, dass wir vergiftet werden, nicht der Hersteller muss die Unbedenklichkeit nachweisen.
Sowohl Professor Schönfelder als auch Dr. Wagner können die lachse Haltung der Behörde ebenfalls nicht nachvollziehen.
Prof. Schönfelder hält das Thema für evident wichtig, weil es unser aller Zukunft betrifft und erklärt, dass es dabei nicht nur drum gehe, welche Auswirkungen diese Stoffe morgen oder übermorgen, sondern in den nächsten 10, 20, 150 Jahren haben. Eine Langzeitwirkung sei dringend zu erforschen, zumal diese Stoffe noch in sehr sehr langer Zeit ihre Wirkung entfalten werden.
So tauchen Chemikalien im Abwasser, bis sie durch den Schlick am Grund der Flüsse gesickert sind, etc., zum Teil überhaupt nach 12 Jahren erst wieder in den Trinkwasserbrunnen auf. 60 % des deutschen Trinkwassers entstammt übrigens genau diesem Grundwasser.
Mehr als 130 Einzelwirkstoffe wurden bislang in deutschen Binnengewässern nachgewiesen.
Aber nicht nur das: Am Abwasser von Städten lässt sich sogar u.a. der Cannabis- und Cocain-Konsum ableiten.
Ein Großteil der Stoffe gelangt nämlich über menschliche Ausscheidungen in die Gewässer. Der Rest findet den Weg dorthin, weil er einfach über die Toilette entsorgt wird.
Zahlreiche Studien haben mittlerweile ergeben: Fische wurden bereits durch Hormone aus Antibabypillen geschädigt. Auch Pilzbekämpfungsmittel (Fungizide) aus importierter Kleidung gelangten beim Waschen ins Wasser.
Neben Spuren von Medikamenten kommen auch neue Stoffe hinzu. Rückstände aus Nanotechnologie oder Pflegeprodukten etwa. Selbst Süßstoffe aus der Nahrung verarbeitet der menschliche Körper nicht. Die Risiken sind bislang – aufgrund der fehlenden Zukunftsforschung – noch nicht absehbar.
Gemäß dem Lüneburger Umweltwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Kümmerer, der an der Leuphana Universität das Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie leitet, haben wir auch deswegen kaum Erkenntnisse über mögliche Auswirkungen auf Mensch und Tier, weil sich die Stoffe in Wasser und Boden chemisch verändern. Lesen Sie dazu auch: Unser Trinkwasser
Martin Wagner im Beitrag: Oestrogene in Mineralwasser
„Wir müssen vermehrt dafür sorgen, dass derartige Stoffe nicht in den Wasserkreislauf kommen“, forderte er.
Dazu auch ein Video: The Story of BottledWater (deutsche Übersetzung)
Wie kommt das Wasser in die Flasche?
Der Film zeigt uns, wie unser „normales Trinkverhalten“ die Industrie bestimmt. Oder bestimmt die Industrie unser Trinkverhalten?
GANZ AKTUELL: WORAN SIE SEHEN KÖNNEN – WIE DIE ECHA ENTSCHEIDET
ECHA will Bisphenol A in Thermopapier verbieten
Mittwoch, 24. Juni 2015
Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hat den Vorschlag Frankreichs unterstützt, Thermopapier vom Markt zu nehmen, das Bisphenol A enthält. Dadurch sollen vor allem KassiererInnen gesundheitlich entlastet werden, die viel mit Thermopapier in Form von Rechnungen oder Rezepten in Kontakt kommen.
Während der RAC das Risiko für ArbeiterInnen als unzureichend kontrolliert ansieht, stellt er aber keine Gefahr für KonsumentInnen fest. Der Ausschuss für sozioökonomische Analyse wird sich im September mit dem Verbotsvorschlag beschäftigen und Ende des Jahres einen Bericht veröffentlichen.
Bisphenol A (BPA) gilt als hormonell wirksam und wird als Weichmacher in zahlreichen Plastikprodukten eingesetzt, auch in Verpackungen für Lebensmittel. Frankreich hatte deshalb im Januar 2015 BPA in allen Verpackungen, Containern und Gebrauchsgegenständen verboten. Dieses Verbot wird allerdings gerade von der französischen Industrie angefochten. QUELLE
Und zu den 18 Marken, dieses bedeutet, dass die Testergebnisse aufgrund von 18 Mineralwassermarken entstanden sind. Dieses muss immer in Studien angeben werden. Um welche Marken es sich direkt handelt, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Bitte bedenken Sie, Mineralwasser- Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi beherrschen Weltmarkt. Nur weil 18 Marken geprüft wurden, bedeutet dies nicht, dass die anderen in Ordnung sind.
Interessierte Leserinnen finden die Studie/Dissertation hier und schauen Sie sich bitte die Fotos in den Studien an.
Die besten Marketingtricks unserer Zeit – der Verbraucher zahlt sogar für Luft!
Marketing ist der Lebensnerv jedes Unternehmens – ohne ihn wird das Unternehmen wie ein marodes altes Holz-Segelschiff irgendwann kentern, sofern dieser nicht richtig gepflegt wird. Aber über einen solchen Erfolg dürften sich selbst die Erfinder spezieller Marktingstrategien gewundert haben. Weiterlesen →
Claus Ferdinand Ascher für die Netzfrauen und Netzfrau Doro Schreier
Für die englischen Leser der Netzfrauen ein Beitrag den wir auf englischer Sprache gefunden haben, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen:
Study Finds Over 24,000 Chemicals In Bottled Water: Which Ones Are Harming You?
German researchers have discovered endocrine disrupting chemicals (EDCs), that could adversely affect development and reproduction, to be contained in 18 different bottled water products(1). Of the 24,520 suspect chemicals found to be present in bottled water, the one that showed consistent results and illustrated anti-androgenic and anti-estrogenic activity is di(2-ethylhexyl) fumarate (DEHF). Endocrine disruptors are chemicals that can interfere with the hormone system, they can cause cancerous tumors, birth defects, cardiovascular disorders, metabolic disorders and as mentioned earlier, other developmental disorders (1).
This study comes from Martin Wagner and Jorg Oehlmann of the Goethe University Frankfurt, Frankfurt am Main, and Michael Schlusener and Thomas Ternes of the German Federal Institute of Hydrology. They determined that bottled water could contain serious amounts of EDCs that should be a cause from concern.
Researchers used spectrometric simulation to narrow down their findings to DEHF as the only possible EDC giving rise to harmful activity. DEHF is also known as an anti-estrogenic compound, which means that another unidentified EDC must be present in the samples that showed anti-androgenic activity.
The authors employed a sensitive in vitro bioassay to characterize the total estrogenic burden leaching from plastics, including potential mixture effects and unidentified EDCs. Using a similar approach, a series of studies reported a widespread estrogenic contamination of commercially available bottled water. Here, we combine biological and chemical analysis to identify putative steroid receptor antagonists in bottled water. Most of the products were potently antiestrogenic and antiandrogenic in the bioassays. Nontarget high-resolution mass spectrometry pointed towards maleate and fumarate isomers as promising candidates and subsequently enabled the identification of di(2-ethylhexyl) fumarate. Because its concentration is too low to explain the observed activity, other compounds must contribute. However, further maleate/fumarate isomers are not only biologically active but structurally highly similar to phthalates. Hence, we speculate these compounds might represent a novel, so far overlooked group of EDCs.
An increasing number of in vitro studies reports the presence of EDCs in bottled water. With previous studies focusing on estrogenicity, the present work provides evidence for an additional contamination with steroid receptor antagonists. We detected antiestrogens and antiandrogens in the majority of analyzed bottled water products. Moreover, the antagonist activity was very potent. An equivalent of 3.75 ml bottled water inhibited estrogen and androgen receptor by up to 60 and 90 percent. Bottled water from six different countries has been found to contain estrogenic, antiestrogenic, as well as androgenic, progestagenic, and glucocorticoid-like chemicals. This demonstrates that a popular beverage is contaminated with diverse-acting EDCs(1).
What Can You Do?
The answer is simple, don’t drink bottled water! Apart from that, you can purchase water filters that take out the chlorine and fluoride from your water if you choose, they aren’t that hard to find and if you do your research you can find some fairly inexpensive ones. If you’re interested, shoot us an email and we can help you out in your search. 24,000 chemicals is a lot of chemicals to be putting into your body. I’m not saying all of them are harmful, but who would want to take that chance? It’s not uncommon for us to taste some of these chemicals within the water that come from the plastic, especially if you leave the bottle in the sun for a short period of time.
Here is a very informative video that shares a lot more of what needs to be known about bottled water:
Würde die Wirtschaftsstatistik der US-Regierung nicht frisiert, sondern ehrlich berechnet und berichtet, so würden die Zahlen zeigen, was die meisten Amerikaner längst wissen: Von einer »Erholung« nach der Immobilienkrise von 2007/2008 und der offiziell verkündeten Rezession ist die US-Wirtschaft heute, acht Jahre nach Beginn der schlimmsten Finanzkatastrophe der Geschichte, weit entfernt. Darüber habe ich bereits früher berichtet. Vielmehr droht den USA eine neue tiefe Wirtschaftskrise wie in den 1930er Jahren oder wie in England in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts.
Dass ein echter Aufschwung unter gegenwärtigen Bedingungen unmöglich ist, liegt in der Politik von Kongress, Weißem Haus und Federal Reserve begründet, die die obersten zehn Prozent reicher gemacht hat, während die übrigen 90 Prozent Einkommenseinbußen und den Verlust des Wertes ihres wertvollsten Besitzes – des Eigenheims – hinnehmen müssen. Der Beweis ist einfach zu erbringen: Bei den Verbraucherausgaben, die 70 Prozent der Berechnungsgrundlage des BIP ausmachen, ist kein Anstieg auszumachen.
Zum Zweiten zögert die Federal Reserve, die zuvor von »notleidenden« Wall-Street-Banken und anderen in die Klemme geratenen Finanzinstituten Schulden in Milliardenhöhe aufgekauft hat, noch immer, die Zinsen wieder über Null anzuheben.
Die Federal Reserve blufft die Märkte, hat es aber in Wirklichkeit bisher nicht gewagt, den Zinssatz seit Beginn der Quantitativen Lockerung (QE, nach dem englischen »Quantitative Easing«) im November 2008 zu erhöhen. Bei der QE kaufte sie »Giftmüll«, nämlich durch Hypotheken gesicherte Wertpapiere, im Wert von Milliarden Dollar von de facto bankrotten Banken, die als »zu groß, um bankrott zu gehen« galten. 2010 war die Fedzu einer zweiten Runde Quantitativer Lockerung, dem so genannten QE2, gezwungen. Bis Oktober 2014, als eine Pause angekündigt wurde, hatte die Fed schwindelerregende 4,5 Billionen Dollar an immobilienbezogenen und sonstigen Vermögenswerten von den Banken übernommen.
Dabei nutzten die Wall-Street-Banken, die Schuldigen in dieser Seifenoper, das Geld, das sie von der Fed für ihre wertlosen Vermögenswerte erhalten hatten, nicht etwa für Investitionen in neue Firmen oder realwirtschaftliche Großprojekte. Vielmehr schufen sie damit eine neue Blase, dieses Mal konzentriert an den Aktienmärkten. Der Wall-Street-S&P-Index gehandelter Aktien ist seit Februar 2009 um sage und schreibe 300 Prozent gestiegen. Alles deutet darauf hin, dass hier eine Blase kurz vor dem Platzen steht. Und die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen für staatliche Anleihen durch das QE der Fed wirken sich negativ auf die Finanzierung der Pensionsfonds aus.
Pensionsfonds sind verpflichtet, hauptsächlich in sichere Anleihen, nicht in Aktien zu investieren. Wenn Anleihen so lange Zeit keine Zinsen einbringen, können verschiedene staatliche Pensionsfonds ihren zukünftigen Verpflichtungen nicht nachkommen. Eine verhängnisvolle Entwicklung, über die jedoch kaum jemand redet. Bei einer Studie über Pensionsfonds wurde kürzlich für das staatliche Rentensystem eine Unterfinanzierung von insgesamt 4,7 Billionen Dollar errechnet. So etwas könnte man eine tickende Neutronenbombe nennen. Tick, tick, tick, tick…
Einer der Beweggründe für die kürzlich erklärte Zahlungsunfähigkeit der Stadt Detroit war, dass sie sich auf diese Weise von einem großen Teil der zukünftigen Rentenverpflichtungen befreien konnte. Für Polizisten, Feuerwehrleute und andere städtische Angestellte würde das empfindliche Einbußen bei ihren Ruhegeldern bedeuten. Weniger Geld flösse in den Konsum, und weniger Konsum heißt weniger Wirtschaftswachstum für die USA.
Die Mittelschicht verschwindet
Zum Zweck der Berechnung wird die »Mittelschicht« definiert als die 60 Prozent der amerikanischen Familien mit mittlerem Einkommen, zwischen den unteren und den oberen 20 Prozent. Anders gesagt: als der Kern dessen, was einmal eine gesunde stabile amerikanische Bevölkerung war, die Häuser kaufte, fürs College der Kinder und die eigene Rente sparte und jedes Jahr in den Urlaub fuhr.
Die Struktur der Altersvorsorge amerikanischer Privatunternehmen wurde in den 1980er Jahren grundlegend verändert. Anstatt Verträge mit ihren Angestellten zu schließen, bei denen sich eine Firma, sagen wir General Motors, verpflichtete, einen bestimmten monatlichen Betrag, vielleicht 60 Prozent des letzten Einkommens eines Angestellten, an lebenslanger Rente zu bezahlen, wurden denen jetzt »Defined contribution«- (»Definierte Beitrags«-)-Renten angeboten, am häufigsten ist das die private Rentenvorsorge 401(k).
Im Regelfall erklärt sich ein Unternehmen heute bereit, die Hälfte einer bestimmten Jahressumme in eine 401(k) für den Angestellten einzuzahlen, der denselben Betrag aufbringen muss. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit einem Investmentfonds, beispielsweise Vanguard oder Fidelity Funds. Als die Einkommen der so genannten Babyboomer, meiner Generation, in den 1980er bis späten 1990er Jahren, wenige Jahre vor dem Ruhestand, Spitzenwerte erreichten, zahlten sie vor allem in Fonds ein, die in Aktien oder Anleihen investierten. Im März 2000, als die seit 1997 aufgeblähte Dot.com-Blase platzte, und in den zwei Jahren danach verloren die gehandelten Aktien fünf Billionen Dollar an Wert.
An diesem Punkt senkte Alan Greenspan, der wahrscheinlich meistüberschätzte Vorsitzende der Federal Reserve seit der Weltwirtschaftskrise, bewusst den Zinssatz, unterstützte die Deregulierung der großen Wall-Street-Banken und gab den Startschuss für die größte aller Spekulationsblasen, die Immobilienblase von 2002 bis 2007. Greenspan nutzte seine große Glaubwürdigkeit beim Kongress für die Einführung völlig unbeaufsichtigter finanzieller Innovationen wie die durch Hypotheken gesicherten Wertpapiere. Die würden angeblich arme Amerikaner in die Lage versetzen, ein Haus zu kaufen und am »amerikanischen Traum« teilzuhaben. Wie vorherzusehen war, wurde dieser Traum zum Albtraum, als die Immobilienblase im März 2007 platzte. Diese Blase war die größte in der Geschichte, an den Folgen hat die US-Wirtschaft auch acht Jahre später noch zu tragen. Vom Höhepunkt im Dezember 2006 bis Anfang 2009 verloren Häuser 34 Prozent an Wert. Millionen Amerikaner steckten plötzlich finanziell in der Klemme und verzichteten auf alle nicht unbedingt nötigen Ausgaben. Und Millionen wurden arbeitslos, als keine weiteren Häuser mehr gebaut wurden.
Das Platzen der Immobilienblase nach 2007 ist aber nicht der einzige Grund dafür, dass Amerikaner nicht mehr »bis zum Umfallen kaufen«, wie sie es in den Jahren der Blase getan hatten. Eine neuere Studie der Washingtoner Denkfabrik Center for American Progress beschreibt im Detail den Niedergang der traditionellen amerikanischen Mittelschicht: Die Folge der »Krise von 2008 war die schwerste Rezession und der größte Vermögensverlust der Mittelklasse seit der Großen Depression«.
In dem Bericht heißt es: »Der durchschnittliche Haushalt verlor von 2005 bis 2011 31 Prozent seines Immobilienwerts und 13 Prozent aller mit Hypotheken belasteten Häuser sind noch immer unter Wasser – die Schulden der Besitzer sind rund 380 Milliarden Dollar höher als der Wert ihrer Häuser. Das ist der Preis für Alan Greenspans im Jahr 2000 gestartete ›Finanzrevolution‹.«
Für diejenigen, die noch einen Arbeitsplatz haben, sind die Aussichten auf eine ausreichende Rente düster. Laut dem Bericht hatten 31 Prozent der Beschäftigten nach eigenen Angaben 2013 nicht für den Ruhestand gespart und erwarteten keine Rente. Sie sind auf die mageren Leistungen der staatlichen Sozialversicherung angewiesen, in der Regel weniger als 1000 Dollar.
Für 2010 schätzt der Bericht die Rentenlücke der Beschäftigten – die Differenz zwischen dem voraussichtlichen Bedarf im Ruhestand und dem, was sie gegenwärtig haben – auf rund 6,6 Billionen Dollar. Verschlimmert wird die wirtschaftliche Misere in den USA durch den Rückgang des durchschnittlichen Realeinkommens der Mittelschicht von 2000 bis 2012. Sogar bei verheirateten Paaren mit zwei Kindern – Familien, die normalerweise über ein höheres Einkommen verfügen – stagnierte das Durchschnittseinkommen in dieser Zeit. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Kinderbetreuung, Gesundheitsfürsorge und Wohnen in diesen zwölf Jahren um über 10 000 Dollar; ein wichtiger Faktor, warum keine Rücklagen für den Ruhestand gebildet wurden.
Aber nicht nur diese Faktoren machen eine echte wirtschaftliche Erholung aus der neuen »Großen Depression« – wenn das Wort noch erlaubt wäre – unmöglich. Der Ökonom John Williams, der hinter die politisch motivierte Glitzerfassade der Wirtschaftsdaten der US-Regierung schaut und seine sorgfältigen Analysen in seinem Newsletter Shadow Government Statistics publiziert, schätzt, dass die Arbeitslosigkeit im April nicht bei den vom Arbeitsministerium errechneten 5,4 Prozent, sondern eher bei 23 Prozent lag. Solche Werte gab es letztmals während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren. Das Arbeitsministerium »löscht« einfach alle, die die Hoffnung aufgegeben haben, jemals wieder einen Arbeitsplatz zu ergattern, aus der Berechnung und manipuliert auch sonst nach Kräften, um auf die 5,4 Prozent zu kommen.
Kurz: Die wirtschaftliche Realität in den USA ist so düster wie seit den 1930er Jahren nicht mehr. Diese Wahrheit kam auch in einem neuen OECD-Bericht über Einkommensunterschiede zwischen dem reichsten einen Prozent und der restlichen Bevölkerung zum Ausdruck. In den USA verdienten die obersten zehn Prozent 1900 Prozent mehr als die untersten zehn Prozent. Seit 2001 begünstigen die Steuergesetze diese obersten zehn Prozent auf Kosten aller anderen. Kein Wunder, dass ein Professor der Princeton Universitykürzlich zu dem Schluss kam, gemessen daran, welche Gruppe am meisten von der Gesetzgebung des Kongresses profitiert, sei Amerika zu einer Oligarchie geworden, in der die Superreichen die Politik zu ihren Gunsten beherrschen.
Das alles hat auch beängstigende geopolitische Auswirkungen für die Welt. Das Amerikanische Jahrhundert ist um den 15. August 1971 herum untergegangen, auch wenn es niemand wahrhaben wollte. Wir entschieden uns für die Hypnose der amerikanischen Unbezwingbarkeit. Und genau diese Hypnose wird bald einem Realitätsschock weichen.
Wenn das nicht genial ist: der BE-Fuelsaver funktioniert bei allen Verbrennungsmotoren, also egal ob Motorrad, PKW, LKW, Busse oder Gartengeräte usw, egal ob Diesel, Bezin oder LPG, also Flüssiggas und spart dabei zwischen 6 und bis zu über 20% an Treibstoff. Weiterhin weden die toxischen Abgase bis zu 90 % und der 3. Vorteil ist eine Leistungssteigerung um 10-20%. Ich bin davon so überzeugt, dass ich mir dieses Teil in meine Harley, den SUV und das Auto von meiner Frau installiert habe. Besser geht’s wohl kaum, Ersparnis, Leistungssteigerung und auch noch was gutes für die Umwelt getan. Schaut euch bitte das Video an und überzeugt euch selbst.
Auf der Seite findet ihr zahlreiche Fakten, Test, Referenzen und alles wissenswerte zu diesem Produkt. Bei Fragen könnt ihr euch gern an mich oder auch gern direkt an Gregor von Drabich wenden, er ist ein sehr freundlicher und kompetenter Mann vom Fach.
Die Öffentliche Meinung ist Arena eines Kampfes um Deutungshoheit, Agenda-Setting und konkrete Interpretationen von Wirklichkeit. Kein Herrschaftssystem kann es sich leisten, dieses Feld zu ignorieren. Mit besonders ausgefeilten Methoden der Beeinflussung der Öffentlichen Meinung arbeiten seit Jahrzehnten westliche Geheimdienste. Für Aufsehen sorgte etwa die CIA-Operation “Mockingbird”, die in den 1950er bis 1970er Jahren darauf ausgerichtet war, global die Kontrolle über Medienhäuser zu erlangen. Doch auch heute noch versuchen die selben Kräfte Medien, Kunst- und Kulturschaffende unter ihren Einfluß zu bringen. Mit fatalen Folgen für Gemeinwohl und Gesellschaft.
“Wer ist die größte Weltmacht”, fragt der Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser gerne das Publikum bei seinen Vorträgen. Die Antwort ist dann meist einhellig: Die USA. “Wer ist die zweitgrößte Weltmacht”, fragt Ganser dann. Da gehen die Meinungen schon auseinander. China? Russland? Die EU? Der IWF? Die Bilderberger, gar? Weder noch. Die zweitgrößte Weltmacht, so Ganser, ist die Öffentliche Meinung und um diese findet ein täglicher Kampf statt. Im Zeitalter digitaler Medien, sozialer Netzwerke und zahlreicher basisdemokratischer Initiativen und Bewegungen weiß jedes Herrschaftssystem, dass es die eigenen unsozialen, antidemokratischen, kriegerischen bis hin zu eindeutig kriminellen Machenschaften nur erfolgreich umsetzen kann, wenn es auch die öffentliche Wahrnehmung dieser Ereignisse kontrolliert.
So lässt sich kein Krieg über einen längeren Zeitraum führen, wenn dieser in der Medienrezeption mit zerfetzten, blutverschmierten Leichen, toten Kindern oder zerbombten zivilen Infrastrukturen einhergeht. Krieg muss sauber sein und vor allem immer “gerecht”. Für die gute Sache, gegen “den Terrorismus”, für die Freiheit, für Frieden und Demokratie.
Ähnlich verhält es sich mit der Arbeit von Geheimdiensten. Geheimdienste – so das propagandistische Narrativ – dienen dem Wohle von Volk und Demokratie, der Gefahrenabwehr böser Kräfte und Mächte, dem Schutz. Schließlich sind die Dienste nicht zuletzt auch auf Milliardenzahlungen aus den steuergeldfinanzierten öffentlichen Haushalten angewiesen. Gleichzeitig aber auch auf eine maximal laxe Gesetzgebung hinsichtlich Transparenz und Kontrolle.
Auch intransparente, antidemokratische Handelsabkommen wie TTIP müssen “verkauft” werden. Nicht nur den Bevölkerungen in den beteiligten Staaten, auch den politischen, wirtschaftlichen und administrativen Entscheidungsträgern auf den verschiedenen Ebenen des Systems.
All dies macht die Öffentliche Meinung zu einem umkämpften Feld, und es ist nur logisch, dass Regierungen, Geheimdienste und Wirtschaftskonzerne versuchen ihre Agenda auf diesem Feld durchzusetzen. Natürlich haben auch Menschen, die in derartigen Organisationen arbeiten, ein Recht darauf, ihre Ansichten zu verbreiten. Problematisch werden die Verstrickungen allerdings wenn Regierungen, Geheimdienste und transnationale Unternehmen konsequent die Menschen- und Grundrechte verletzen oder gar an deren Abschaffung arbeiten; wenn eine gemeinsame Agenda dieser sehr mächtigen Akteure eindeutig gegen die Interessen der übrigen Weltbevölkerung arbeitet. All diese Vorwürfe müssen sich westlich geprägte Regierungen, Geheimdienste und Wirtschaftsunternehmen gefallen lassen. Sicher nicht nur diese, aber in Zeiten eines sich immer aggressiver gebärenden US-geführten Wirtschafts-, Polit- und Finanz-Imperiums gilt es, hier den Schwerpunkt der Kritik zu legen.
So diskutiert etwa der freie Journalist Ken Jebsen im Gespräch mit dem oben erwähnten Historiker Dr. Daniele Ganser die so genannte “Operation Mockingbird“, ein CIA-Projekt mit dem sich zwischen den 1950er und den 1970er Jahren der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst anschickte, global die Kontrolle über die Redaktionen und Medienhäuser zu erlangen. Wie Ganser im Gespräch anmerkt, wurde zu diesem Zweck ein weit verzweigtes und hoch komplexes Geflecht der gegenseitigen Informationsbeschaffung und -verbreitung errichtet. Dem US-Imperium wohlgesonnene Journalisten wurden gefördert und mit Hintergrundinformationen versorgt, kritische Schreiber wurden hingegen abgestraft. Ganser, der in seiner Doktorarbeit die Gladio-Geheimarmeen der NATO aufgedeckt hat, berichtet auch von seinen eigenen Erfahrungen als Wissenschaftler und Forscher. Kritische Fragestellungen an führende Geheimdienstvertreter führten schnell dazu, dass diese den Schweizer schnitten. So bezweifelt Ganser auch offen, dass “Operation Mockingbird” jemals wirklich beendet wurde. Blickt man auf die oft kampagnenartig wirkende Berichterstattung, auch in deutschen Medien, ist man geneigt dem Historiker zuzustimmen.
Doch ohnehin macht die Meinungsmanipulation und das geheimdienstliche Agenda-Setting bei Presse und Fernsehen nicht halt. Die arte-Dokumentation “Benutzt und gesteuert – Künstler im Netz der CIA” zeigt auf wie die Methode Mockingbird auch auf Künstler und Schriftsteller angewendet wurde und wird. Der Film setzt in den frühen 1950er Jahren an, also kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Es kann angenommen werden, dass das US-Imperium nach Ende des Krieges die Kriterien der temporären Stärke Nazi-Deutschlands analysierte und Teile dieser Methoden übernahm. Besonders die Beeinflussung und Nutzbarmachung von Künstlern, Kulturschaffen und Intellektuellen seitens des Herrschaftsapparats erinnert an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte. Die Dokumentation zeigt auch, wie besonders die führenden Köpfe in Deutschland zum Zielobjekt transatlanischer Geheimdienste wurden. Unter anderem von Interesse für die Dienste: Heinrich Böll und Günter Grass. Über Schatten- und Tarnorganisationen, wie etwa dem “Kongress für kulturelle Freiheit”, wurde an der Beeinflussung der Schriftsteller gearbeitet, ohne dass diese selbst die Hintergründe und verdeckten Ziele ihrer Kontaktpersonen kannten.
All diesen Verstrickungen widmet sich mit einer aktuellen Untersuchung auch Isabelle Lascar auf den Nachdenkseiten in dem Artikel “Transatlantische Netzwerke: Auch im Verlagswesen sind sie präsent. Und wo man hinfasst: Soros“. Lascar deckt auf, wie die Methodik der gezielten imperialen Beeinflussung der Öffentlichen Meinung auch heute noch im großen Stil organisiert wird. Dabei immer wieder im Vordergrund: Der Magnat und Politunternehmer George Soros.
Damals wie heute macht die Meinungsmache des transatlantischen Herrschaftssystems bei der Beeinflussung der Tagespresse nicht Halt. Mit dem Suhrkamp-Verlag und der Henning-Kaufmann-Stiftung sind auch auf bleibende Inhalte ausgerichtete kulturelle Institutionen Ziel der Manipulation.
All dies wirkt schnell übermächtig, ob der weit verzweigten Verstrickungen und der professionellen, oft skrupellosen Vorgehensweise der transatlantischen Meinungs-Agenten. Doch einen großen Vorteil hat das System des profitorientierten Kapitalismus hier: Als “Bürger” hat der Mensch seine Macht zwar längst weitestgehend eingebüst, als “Kunde” hat er hingegen Gestaltungspotential hinzugewonnen. Und wenn dieser “Kunde” die geheimdienstlich und imperial durchsetzten Informationsprodukte schlicht meidet, werden diese an ihrem wundesten Punkt getroffen.
Alternativen zum weich gerührten Einheitsbrei des Presse-, Kunst- und Kultur-Mainstreams existieren längst. Es spricht nichts dagegen, sie zu nutzen.
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