Kategorie: Bewusstsein & Gesundheit

Bewusstsein, Spiritualität, Gesundheit, Natur und Freie Energie.

  • WIE CHEMIEWAFFEN DAS MEER VERSEUCHEN – Kampfstoff, frisch auf den Tisch

    WIE CHEMIEWAFFEN DAS MEER VERSEUCHEN – Kampfstoff, frisch auf den Tisch


    Gift im Meer

    Senfgas-Dorsch oder Arsen-Schollen aus Nord- und Ostsee können Menschen gefährlich werden.

    Weltweit kommt es immer wieder zu einem Massensterben von Meerestieren. Allein 2014 wurden 649 Fälle von Massentiersterben in 76 Ländern bekannt. Auch 2015 geht das Massentiersterben weiter. Und sollten Sie noch Fisch verzehren, dann beachten Sie, die Gefahr durch Senfgas-Dorsch oder Arsen-Schollen nimmt zu. Die in der Nord-und Ostsee versenkte Munition rostet seit Jahren vor sich hin.

    Unter den Weltmeeren tickt eine Zeitbombe: Die Armeen der Weltmächte versenkten zwischen 1917 und 1970 systematisch über eine Million Tonnen Chemiewaffen aus den beiden Weltkriegen in den Ozeanen, in Seen und im Erdboden.

    In deutschen Meeresgewässern befinden noch 1,6 Millionen Tonnen an konventioneller Munition, davon sind 300.000 Tonnen in der Ostsee und der Rest in der Nordsee. Es ist eine enorme Menge an Munition, die auf dem Meeresboden vor sich hin rostet. Eine grundsätzliche Lösung des Problems durch die Ostsee-Staaten ist nicht in Sicht. Und nicht nur die Nord- und Ostsee sind betroffen, wie der folgende Beitrag zeigt:

    WIE CHEMIEWAFFEN DAS MEER VERSEUCHEN

    „Das Risiko, mit Kampf­stof­fen belas­te­ten Fisch auf den Tel­ler zu bekom­men, wird in naher Zukunft zuneh­men – es ist schon heute nicht gleich Null“. Zu die­sem Ergeb­nis kommt eine Unter­su­chung, die der ange­se­hene Koblen­zer Experte Dr. Ste­fan Neh­ring jetzt exklu­siv in der aktu­el­len Aus­gabe der Zeit­schrift WATERKANT ver­öf­fent­licht hat.

    Nach­drück­lich warnt er, es sei „nur eine Frage der Zeit, wann die knapp eine Mil­lion Ton­nen Kampf­stoffe & Co. aus ver­senk­ter Muni­tion auch über die Nah­rungs­kette auf unse­ren Tischen“ lan­de­ten. Abschät­zun­gen hät­ten erge­ben, dass der Höhe­punkt der Frei­set­zungs­wel­len erst in eini­gen Jahr­zehn­ten zu erwar­ten sei. „Die Zeit drängt“, mahnt der Experte abschlie­ßend, denn „je stär­ker die Metall­hülle wegros­tet, umso schwie­ri­ger wird das Fin­den und Ber­gen der gif­ti­gen Inhaltsstoffe“.

    viaWIE CHEMIEWAFFEN DAS MEER VERSEUCHEN – Kampfstoff, frisch auf den Tisch – netzfrauen- netzfrauen.

  • EnDgAme‬: Christoph Hörstel redet Tacheles zur Finanz/Medien/Rüstungs und Pharma – Mafia! – YouTube

    EnDgAme‬: Christoph Hörstel redet Tacheles zur Finanz/Medien/Rüstungs und Pharma – Mafia! – YouTube


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    Veröffentlicht am 14.03.201514.03.2015 EnDgAmE in Hannover

    Christoph Hörstels ausdrucksstarke Rede zur Finanz/Medien/Rüstung und Pharma-Mafia!

    #‎Endgame‬ #‎banken‬ #‎pharma‬ #‎Medien‬ #‎Rüstung‬ #‎Nato‬ #‎Merkel #‎Obama‬ #‎‪USA‬ #‎Gauck #‎EU‬

    Quelle: http://x2t.com/353215‬

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  • UNESCO-Weltnaturerbe akut bedroht: Drei der wichtigsten Welterbestätten stehen vor dem Kollaps – UNESCO, Weltnaturerbe, Great Barrier Reef – UNESCO, Weltnaturerbe, Great Barrier Reef, Amazonas, Artenvielfalt, Ökosystem, Umwelt, Überdüngung, Versauerung

    UNESCO-Weltnaturerbe akut bedroht: Drei der wichtigsten Welterbestätten stehen vor dem Kollaps – UNESCO, Weltnaturerbe, Great Barrier Reef – UNESCO, Weltnaturerbe, Great Barrier Reef, Amazonas, Artenvielfalt, Ökosystem, Umwelt, Überdüngung, Versauerung


    UNESCO Weltnaturerbe

    Drei der wichtigsten Welterbestätten stehen vor dem Kollaps

    Forscher schlagen Alarm: Drei der wichtigsten UNESCO Weltnaturerbe-Stätten stehen kurz vor dem Kollaps. Ohne verstärkte Maßnahmen drohen dem Grat Barrier Reef, dem Amazonaswald und den Doñana-Feuchtgebieten in Südspanien das Ende. Das aber hätte Folgen für die gesamte Menschheit, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Science“ betonen. Denn diese Ökosysteme haben globale Bedeutung – und müssen daher unbedingt erhalten werden.

    Dass die UNESCO neben dem Weltkulturerbe auch ein Naturerbe benennt, hat seinen Grund. Denn es gibt Ökosysteme, die weltweit einzigartig und für die gesamt Welt unersetzlich sind. In besonderem Maße gilt dies für Lebensräume, die weit über die Region hinaus wichtige Funktionen erfüllen. Zu diesen gehören unter anderem der Amazonas-Regenwald – die grüne Lunge des Planeten – und das größte Korallenriff der Erde, das Great Barrier Reef vor Australien. Auch die weniger bekannten Doñana-Feuchtgebiete in Andalusien sind eines dieser überregional bedeutenden Systeme, denn hier überwintern alljährlich eine halbe Million europäischer Vögel.

    Es ist fünf vor zwölf
    Doch dieses Welterbe ist in akuter Gefahr, wie Marten Scheffer von der Universität Wageningen und seine Kollegen betonen. Denn neben globalen Problemen wie dem Klimawandel und der damit zusammenhängenden Meeresversauerung hapert es bei diesen Welterbestätten auch an lokalen Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen. „Schlechtes lokales Management aber macht ein Ökosystem weniger tolerant gegenüber dem Klimawandel und verringert seine Kapazität, effektiv zu funktionieren“, warnt Scheffer…

    Hier mehr:

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  • Die Heilkraft des Weisskohls


    Weisskohl

    Weisskohl ist ganz klar beides: Lebensmittel und Medizin. Als Lebensmittel liefert er Nähr- und Vitalstoffe, als Medizin Heilstoffe. Natürlich kann der Weisskohl auch den Blutzuckerspiegel, die Cholesterinwerte und das Gewicht regulieren. Doch ist seine Spezialität der Magen-Darm-Trakt. Sind hier Geschwüre vorhanden, dann heilt der Weisskohl sie nicht selten binnen weniger Wochen. Da der Weisskohl stark antioxidativ und entzündungshemmend wirkt, kann er überdies zur Krebsprävention sowie verstärkt bei fast allen chronisch entzündlichen Krankheiten verzehrt werden.

    Weisskohl – Rund, grün und aromatisch

    Weisskohl ist ein grosser runder Kohl mit imposanten dunkelgrünen Blättern, die den Kohlkopf fest umschliessen.

    Die inneren Blätter sind hellgrün, wenn nicht gar fast weiss. Denn die Sonne gelangt nur an die äusseren Blätter und kann auch nur hier zur Bildung des Blattgrüns (Chlorophyll) führen.

    Als preiswertes und gut lagerfähiges Gemüse gibt es den Weisskohl fast überall auf der Welt – und das auch noch das ganze Jahr über. Besonders gut schmecken und wirken tut er jedoch in seiner Haupterntezeit, dem späten Herbst oder in den Wintermonaten bis hinein in den März.

    Der Weisskohl gehört zu den Kreuzblütengewächsen – genau wie andere Kohlarten ebenfalls und ist somit eng mit dem Grünkohl, dem Brokkoli, dem Rosenkohl, dem Chinakohl und natürlich dem Rotkohl verwandt, aber auch mit Senf, Rucola, Kresse und vielen anderen Kreuzblütengewächsen.

    Sie erkennen diese Pflanzenfamilie an ihren vier kreuzförmig angeordneten Blütenblättchen.

    Allheilmittel Weisskohl

    Wenn man sich die Geschichte des Weisskohls betrachtet, so war er für unsere Vorfahren offenbar nicht nur ein ausserordentlich wichtiges Gemüse, das – meist in Form von Sauerkraut – durch so manchen kargen Winter half, sondern auch ein Allheilmittel erster Güte.

    So verwendete man beispielsweise die Blätter äusserlich für Auflagen und Umschläge und trank den rohen Saft des Kohls für innerliche Beschwerden, besonders solche im Magen-Darm-Trakt.

    Aber auch der gekochte Kohl verfügt über erstaunliche Heilwirkungen, ja, er soll bei manchen Indikationen sogar besser wirken als die rohe Variante – was beispielsweise auf die Cholesterinsenkung zutrifft…

    Hier mehr:

    via Die Heilkraft des Weisskohls | das Erwachen der Valkyrjar.

  • I, pet goat II – YouTube

    I, pet goat II – YouTube


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    High Quality Video at Heliofant.com

    A story about the fire at the heart of suffering.

    Bringing together dancers, musicians, visual artists and 3d animators, the film takes a critical look at the events of the past decade that have shaped our world.

    Main softwares used: Maya, Vray, FumeFX, RealFlow

    All rights reserved.

    Download the wallpapers on our site.

    Original soundtrack „the Stream“, written and performed by Tanuki Project.

    thetanukiproject.com

    via I, pet goat II – YouTube.

    And here is an interpretation and analyse:

  • WHO-Studie: Roundup von Monsanto kann Krebs auslösen


    Schwerer Rückschlag für Monsanto: Ausgerechnet das bekannteste und profitabelste Produkt, das Pflanzengift Roundup, ist unter Krebsverdacht geraten. Eine WHO-Studie straft bisherige Studien Lügen und sieht die Möglichkeit eines Zusammenhangs von Roundup und Krebs. Bei Monsanto reagiert man ungewöhnlich nervös.

    WHO-Studie

    Makellos und doch nicht sauber? Tomaten eines indischen Monsanto-Bauern von einem Monsanto-Feld in Bangalore. (Foto: dpa)

    Schock beim Unkrautvernichter Monsanto: Bloomberg berichtet von einer neuen Studie, in der erstmals ein Zusammenhang zwischen dem Pflanzenschutzmittel Roundup und Krebserkrankungen hergestellt wird. Besonders hart für Monsanto: Die Studie stammt nicht von irgendeiner Umiversität – in solchen Fällen ist Monsanto in der Vergangenheit meist sehr schnell zum Gegenangriff übergegangen und hat kritische Forscher diskreditiert.

    Das dürfte diesmal nicht so leicht sein: Denn die Studie stammt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Sie wurde am Freitag auf der Website der International Agency for Research on Cancer, (IARC), dem in Lyon ansässigen französischen Arm der WHO, gepostet.

    Die Studie, die zuerst in der Fachzeitschrift Lancet Oncology veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass es “begrenze Belege” gäbe, dass Roundup Lymphdrüsen- und Lungenkrebs auslösen könnte. Außerdem habe man “überzeugende Belege”, dass Labortiere wegen Roundup an Krebs erkrankt seien.

    Die Studie bezieht sich auf Untersuchungen in den USA, Kanada und Schweden, die in diesem Ländern seit 2001 durchgeführt worden sind. Die Erkrankungen betreffen Einzelfälle, die breite Bevölkerung sei nicht betroffen.

    Dennoch reagierte man bei Monsanto fast panisch auf die Veröffentlichung. Bloomberg zitiert den Cheflobbyisten des Konzerns, Philip Miller. Dieser sagte, man könne sich nicht erklären , wie sie WHO zu einer “derart dramatischen” Abweichung von allen bisherigen “regulatorischen Schlussfolgerungen” habe kommen können. Miller bezieht sich offenbar auf eine deutsche Studie für die EU, die erst im Vorjahr Roundup die volle Unbedenklichkeit bescheinigt hatte.

    Tatsächlich gibt es seit jeher kritische Stimmen über Roundup, die allerdings eher aus der Wissenschaft kamen. Die Aufsichtsbehörden in den USA und in der EU kamen meist zu den von Monsanto gewünschten, “regulatorischen Schlussfolgerungen”, weil in den Gremien zahlreiche Saatgut-Aktivisten agieren.

    Mit der WHO stellt sich erstmals eine große internationale Organisation gegen Monsanto – und das gleich gegen das wichtigste Produkt des Hauses: Der Profit vom Roundup ist für Monsanto die wichtigste Lebenslinie. Der Konzern macht jährlich einen Umsatz von knapp 16 Milliarden Dollar. Sollte die Kritik der WHO auf die Regulatoren durchschlagen, könnte Monsanto gezwungen sein, seine bisher bereits äußert erfolgreiche Lobby-Arbeit mit noch mehr Durchschlagskraft aufzurüsten.

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  • Putin widerlegt westliche Anschuldigungen (große Pressekonferenz Moskau)

    Putin widerlegt westliche Anschuldigungen (große Pressekonferenz Moskau)


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    Klagemauer TV präsentiert Ihnen im Anschluss auf Bildung unzensiert auch noch eine ungekürzte Verteidigungsrede von Wladimir Putin auf einer großen Pressekonferenz in Moskau. Er nimmt Stellung zu all den aktuellen Vorwürfen des Westens.

    https://vimeo.com/122847398

    via Putin widerlegt westliche Anschuldigungen (gr. Pressekonf. Moskau) | WISSEN IST MACHT.

  • Heute haben sie sich aber was getraut…..

    Heute haben sie sich aber was getraut…..


    Jetzt oder nie war die Devise

    Jetzt oder nie. Mit voller Energie 👍
    Gruss Harley

  • Bundeswehr: ISAF-Mission kostete 9 Milliarden Euro und 54 Tote Soldaten

    Bundeswehr: ISAF-Mission kostete 9 Milliarden Euro und 54 Tote Soldaten


    Schluss mit Krieg

    Meine Meinung: das ist krank und muss ein Ende haben. Keine Kriege mehr! Schluss mit dieser internationalen und aggressiven Einmischung. Es bringt nur Leid und Tote und Gewalt die zurück kommt. Leider geht es nur um Geld, Macht und Rohstoffe. Schluss damit!

    Hier nun der Bericht:

    Wie das Bundesverteidigungsministerium berichtet, kostete der 13-jährige Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr insgesamt 8,8 Milliarden Euro. Ganze 54 der über 4.700 eingesetzten Soldaten verloren dabei ihr Leben.

    Von Marco Maier

    Billig war der Bundeswehr-Einsatz im Rahmen der ISAF-Mission in Afghanistan nicht. Wie die „Tagesschau“ unter Berufung auf das Bundesverteidigungsministerium berichtet, kostete der Einsatz insgesamt 8,8 Milliarden Euro. Zum Ende des Einsatzes wurde Material im Wert von 28 Millionen Euro entweder verkauft, verschrottet oder an die Streitkräfte, Behörden oder Hilfsorganisationen verschenkt. Ausrüstungsgegenstände im Wert von vier Millionen Euro wurden aus „Sicherheitsgründen“ zerstört.

    Den afghanischen Behörden seien jedoch keine Waffen aus den dort verwendeten Bundeswehrbeständen überlassen worden. Aus Angst, Fahrzeuge könnten etwa für Selbstmordattentate genutzt werden, hat die Bundeswehr sogar etliche Fahrzeuge zerstört – darunter sogar 200 Geländewagen vom Typ „Wolf“. Dabei handelt es sich um eine Militärversion der Mercedes G-Klasse.

    Um die 1.161 Fahrzeuge und 2.465 Container wieder nach Deutschland zu verschiffen, gab die Bundeswehr insgesamt 66 Millionen Euro aus. Spezielle Waffensysteme wurden demnach bei insgesamt 66 Direktflügen transportiert, da der NATO-Partner Türkei keine scharfen deutschen Waffen auf dem eigenen Territorium wollte.

    viaBundeswehr: ISAF-Mission kostete 9 Milliarden Euro und 54 Tote Soldaten | Contra Magazin.

  • Harte Strafen: Impfpflicht in Frankreich verfassungsrechtlich gedeckt

    Harte Strafen: Impfpflicht in Frankreich verfassungsrechtlich gedeckt


    Gesetzliche Impfpflicht

    Das wird wohl auch in Deutschland nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    Die Entscheidung des französischen Verfassungsrats steht fest: Kinder müssen gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung geimpft werden. Erziehungsberechtigte die das nicht tun, müssen mit Bußgeldern und gar Haftstrafen rechnen.

    Von Marco Maier

    Das Gesetz zur Impfpflicht ist nach der Entscheidung des französischen Verfassungsrats (Conseil Constitutionnel) mit der Verfassung des Landes vereinbar. Damit sind die Erziehungsberechtigten in Frankreich weiterhin verpflichtet, ihre Kinder gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung impfen zu lassen.

    Wer gegen die Impfpflicht verstößt, dessen Kindern kann der Besuch von Kindergärten und Schulen verweigert werden. Zudem drohen den Erziehungsberechtigten Geldstrafen in Höhe von bis zu 30.000 Euro, sowie Haftstrafen von bis zu zwei Jahren. Frankreich ist damit eines von sehr wenigen Ländern, in denen Impfverweigerer mit harten Strafen zu rechnen haben.

    Ein Ehepaar aus Auxerre hatte den französischen Verfassungsrat am 15. Januar mit einer „vorrangigen Frage zur Verfassungsmäßigkeit“ befasst. Marc und Samia Larère argumentierten dabei, der Impfzwang verstoße gegen das in der Verfassungspräambel verbürgte „Recht auf Gesundheit“. Sie haben sich geweigert, ihre Tochter im Alter von drei Jahren impfen zu lassen, weil sie schädliche Nebenwirkungen des Impfstoffs befürchten. Auch ihr zwei Jahre alter Sohn wurde nicht geimpft.

    Aus diesem Grund hatte die Behörde zum „Mutter- und Kinderschutz“ (PMI) im Oktober 2014 Strafanzeige erstattet. Allerdings setzte das Strafgericht in Auxerre das Verfahren aus um es dem Verfassungsrat vorzulegen, welcher sich dann damit befassen musste. Da dieser nun die Impfpflicht bestätigte, werden sich die beiden Eltern nun wieder vor dem Strafgericht verantworten müssen.

    Das Gremium argumentierte in seiner Begründung, das „Recht auf Gesundheit“ beinhalte den Schutz der Bürger vor schweren und ansteckenden Krankheiten wie Diphterie, Tetanus und Kinderlähmung. Damit sei es dem Gesetzgeber überlassen, die beste Art und Weise festzulegen, diesen Schutz zu gewährleisten. Die allgemeine Impfpflicht, die im Einzelfall bei medizinischen Bedenken aufgehoben werden könne, verstoße somit nicht gegen die Verfassung.

    viaHarte Strafen: Impfpflicht in Frankreich verfassungsrechtlich gedeckt | Contra Magazin.

  • »Wir sind keine Bedrohung!«: Venezuela verfasst offenen Brief an das Volk der USA

    »Wir sind keine Bedrohung!«: Venezuela verfasst offenen Brief an das Volk der USA


    Venezuela offener Brief an USA

    Gleiches Spiel, anderer Kontinent: Venezuela wehrt sich und bietet Washington die Stirn. Nicolás Maduro, seines Zeichens  Präsident Venezuelas, hat einen Brief an das US-amerikanische Volk verfasst. Dieser wurde am Dienstag in der New York Times veröffentlicht. In dem Brief betont Maduro, die langjährige, historische Freundschaft mit der Bevölkerung der USA und kritisiert vehement die Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten Venezuelas durch US-Sanktionen sowie den Präsidentenerlass von Obama, der Venezuela zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheit erklärt (Executive Order, 09-15-2015).

    Wir sind das Volk Simón Bolívars und glauben an den Frieden und an den Respekt gegenüber allen Nationen der Welt.

    Freiheit und Unabhängigkeit

    Vor mehr als zwei Jahrhunderten gründeten unsere Väter eine Republik auf der Basis, dass alle Personen frei und gleich vor dem Gesetz seien.

    Unsere Nation hat die größten Opfer gebracht, um den Südmerikanern ihr Recht zu sichern, ihre Regierenden zu wählen und heute ihre eigenen Gesetze anzuwenden.

    Deshalb erinnern wir immer an das historische Erbe unseres Vaters: Simón Bolívar; ein Mann, der sein Leben gab, damit wir ein Vaterland der Gerechtigkeit und Gleichheit erben.

    Wir glauben an den Frieden, die nationale Souveränität und das internationale Recht

    Wir sind ein friedliebendes Volk. In zwei Jahrhunderten Unabhängigkeit haben wir nie eine andere Nation angegriffen. Wir sind ein Volk, das in einer Region des Friedens lebt, frei von Massenvernichtungswaffen und mit Religionsfreiheit. Wir verteidigen den Respekt vor dem internationalen Recht und vor der Souveränität aller Völker der Welt.

    Wir sind eine offene Gesellschaft

    Wir sind ein arbeitendes Volk, wir kümmern uns um unsere Familie und praktizieren die Religionsfreiheit. Unter uns leben Einwanderer aus der ganzen Welt, die in ihrer Verschiedenheit respektiert werden. Unsere Presse ist frei, und wir sind begeisterte Nutzer der sozialen Netzwerke im Internet.

    Wir sind Freunde des Volkes der Vereinigten Staaten von Amerika

    Die Geschichte unserer Völker war von Beginn an verbunden durch unsere Kämpfe zur Erringung der Freiheit. Francisco de Miranda, ein venezolanischer Held, teilte mit George Washington und Thomas Jefferson in den ersten Jahren der Entstehung der US-amerikanischen Nation die Ideale der Gerechtigkeit und Freiheit, die grundlegende Konzepte in unseren Unabhängigkeitskämpfen waren. Wir teilen die Idee, dass die Freiheit und Unabhängigkeit fundamentale Elemente für die Entwicklung unserer Nationen sind.

    Die Beziehungen zwischen unserer Völkern waren immer von Frieden und Respekt geprägt. Historisch haben wir Handelsbeziehungen in strategischen Bereichen. Venezuela ist ein verantwortungsvoller und zuverlässiger Lieferant von Energie für das nordamerikanische Volk. Seit 2005 hat Venezuela über unser Unternehmen CITGO Heizöl zur Unterstützung armer Gemeinden in den USA verteilt. Dieser Beitrag hat Zehntausenden US-Bürgern geholfen, unter schwierigen Bedingungen zu überleben, gab ihnen eine sehr wichtige Erleichterung und die Hilfe in Notzeiten und hat gezeigt, wie die Solidarität starke Bündnisse über Grenzen hinweg schaffen kann.

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  • 30.000€ für einen Vortrag: Die Vortragshonorare der Bundestagsabgeordneten

    30.000€ für einen Vortrag: Die Vortragshonorare der Bundestagsabgeordneten


    Honorare der Politiker

    Bis zu 30.000 Euro für einen einzigen Vortrag: So viel kassieren einige Bundestagsabgeordnete,
    wenn sie auf Einladung von Unternehmen auftreten. Das Geld erhalten sie privat – für etwas, das zur Kernaufgabe ihrer Abgeordnetentätigkeit gehört. Schluss damit! [1]

    von Martin Reyher

    Steinbrück: Marcus Dewanger CC BY 2.0 | Fuchs: Werner Schüring CC BY-SA 3.0 DE

    Der schwarz-rote Koalitionsvertrag war kaum unterschrieben, da machte Jens Spahn sich auf den Weg zum “GKV-Infotag”, dem Branchentreff für Kliniken und Kranken­häuser. 45 Minuten waren für den Gesundheitsexperten von CDU/CSU reserviert, um die Branchenvertreter über die Pläne der Großen Koalition ins Bild zu setzen – mit “Informationen aus erster Hand”, wie der Veranstalter Comline AG, ein privater Gesundheitsdienstleister, zuvor in einer Broschüre nicht ohne Stolz angekündigt hatte.

    Für den Vortragsredner Jens Spahn hatte sich der Ausflug im Februar 2014 nach Dortmund vor allem in finanzieller Hinsicht gelohnt: Zwischen 3.500 und 7.000 Euro, so ist auf der Parlamentshomepage nachzulesen [1] , zahlte ihm die Comline AG dafür, dass er den anwesenden Vertretern u.a. von privaten Klinkkonzernen und Consultingfirmen die Regierungspolitik der kommenden Jahre erläuterte.

    Unter den Honorarrednern im Deutschen Bundestag gehört Spahn damit ins mittlere Preissegment. Für Politiker wie Linken-Fraktionschef Gregor Gysi oder Ex-Finanzminister Norbert Röttgen (CDU) sind Unternehmen bereit, bis zu 15.000 Euro pro Vortrag zu zahlen. Noch teurer ist der frühere Finanzminister Peer Steinbrück: 25.000 Euro kann sein Gastspiel kosten, wie der SPD-Politiker vor einiger Zeit unter dem Druck der Öffentlichkeit offenbarte. [3]  In einer Liga mit Steinbrück spielt, jedenfalls was die Honorarhöhe angeht, Unionsfraktionsvize Michael Fuchs, der zuletzt von dem fragwürdigen Privatnachrichtendienst Hakluyt & Company für einen Vortrag bis zu 30.000 Euro erhielt [4] (auf die Merkwürdigkeit, dass der regelmäßige Gastredner Fuchs von Hakluyt für den jeweils letzten Vortrag eines Jahres ein besonders hohes Honorar kassiert, hatten wir schon für die Jahre 2010, 2011 und 2012 hingewiesen.) [5]

    13.300 € gibt’s vom Steuerzahler, um Politik zu erklären – und eine Bahncard 100 obendrauf

    Die Frage ist, warum Abgeordnete überhaupt (privat) Geld dafür erhalten, dass sie Politik erklären?! Für die eigene Position zu werben, sich mit konträren Meinungen auseinanderzusetzen, politische Zusammenhänge zu veranschaulichen: dies gehört zu den Kernaufgaben eines Parlamentariers. Damit ein Abgeordneter dies tun kann, erhält er von den Bürgerinnen und Bürgern jeden Monat 9.082 Euro in Form von Diäten plus eine steuerfreie Kostenpauschale in Höhe von 4.267 Euro, also unter dem Strich gut 13.300 Euro. Obendrauf gibt es noch eine Bahncard 100, um auch in entlegenden Winkeln der Republik Politik erklären zu können.

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