Kategorie: Bewusstsein & Gesundheit

Bewusstsein, Spiritualität, Gesundheit, Natur und Freie Energie.

  • Ein Höhepunkt 2015 – Biker Patch Party – Leipzig Chapter

    Ein Höhepunkt 2015 – Biker Patch Party – Leipzig Chapter


    Hallo liebe Freunde der Biker und Rockerszene,

    nun ist es endlich soweit und wir können voller Stolz unser neues Patch des Leipzig Chapters gemeinsam mit euch feiern. Yes!

    Wir uns freuen, wenn wir euch auf unserer Patchparty am 15. Mai (Beginn ab 19:00 Uhr) im Hellraiser Leipzig (http://hellraiser-leipzig.de) begrüßen könnten.

    Ort: Werkstättenstraße 4, 04319 Leipzig/Engelsdorf.

    Ein paar von Euch kennt die Location vielleicht schon. Dort gibt’s regelmäßig Metall und Rockkonzerte auf die Ohren. Der „Austragungsort“ passt also wie der Arsch uff’n Eimer.

    Für geile Livemucke, lecker Fresschen und das ein oder andere Getränk ist gesorgt, lasst euch überraschen.

    Auf unserer Homepage werden die genauen Daten immer aktuell online gestellt, aber das wisst ihr ja. Bitte gebt uns kurz eine Rückmeldung ob ihr vorbeikommt, damit wir a bissi besser planen können, ok?

    Biker & Friends welcome. Wir freuen uns auf euch!
    Also, nich lang snaggen, Kopp in Naggen 😉

    ✌️ Gruss euer Harley

    Harley Dirk Bieder
    Secretary of Leipzig-Chapter-Germany.de

    1a-HD.de Unternehmergesellschaft
    Geschäftsführer: Dirk Bieder
    Handwerksmeister (HWK), Handelsfachwirt (IHK), Bachelor of Art (FH)
    Bruederstrasse 4
    06108 Halle (Saale)
    Mobil +49 175 2766616
    http://www.DirkBieder.me

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  • Der russische Volkscharakter – Seit Jahrhunderten verblüffend und unverstanden aus Sicht des Westens

    Der russische Volkscharakter – Seit Jahrhunderten verblüffend und unverstanden aus Sicht des Westens


    Zimnik

    Zimnik, der uralte slawische Gott: ein gedrungener alter Mann, langes Haar mit der Farbe von Schnee, trägt einen weißen Mantel, immer barfuß. Trägt einen eisernen Stab, der mit einem einzigen Schwung alles sofort festfrieren lässt. Kann Schneestürme, Eisstürme und Blizzards heraufbeschwören. Geht um und nimmt sich was immer er möchte, insbesondere unartige Kinder.

    Jüngste Ereignisse wie der Sturz der Regierung in der Ukraine, die Abspaltung der Krim und ihre Entscheidung, sich der Russischen Föderation anzuschließen, die darauf folgende Militärkampagne gegen Zivilisten in der Ostukraine, westliche Sanktionen gegen Russland und der erst kürzliche Angriff auf den Rubel lösten einen spezifischen Phasenübergang innerhalb der russischen Gesellschaft aus, der, wie ich glaube, im Westen äußerst unzureichend verstanden wird – wenn er überhaupt verstanden wird. Dieser Mangel an Verständnis benachteiligt Europa beträchtlich dabei, eine Beendigung dieser Krise aushandeln zu können.

    Während die Russen vor diesen Ereignissen recht zufrieden damit waren, sich selbst als „nur ein weiteres europäisches Land“ zu betrachten, haben sie sich nun darauf besonnen, dass sie eine eigene Zivilisation mit anderen kulturellen Wurzeln sind (vielmehr byzantinisch als römisch) – eine Ziviliation, die Gegenstand gezielter westlicher Anstrengungen gewesen ist, sie ein- oder zweimal pro Jahrhundert zu zerstören, sei es durch Schweden, Polen, Frankreich, Deutschland oder irgendeine Kombination davon. Das hat den russischen Charakter in einer spezifischen Form geprägt, die möglicherweise zu einem Desaster für Europa und die Welt führen kann, wenn sie nicht adäquat verstanden wird.

    Denken Sie nicht, dass Byzanz nur irgendeinen minimalen kulturellen Einfluss auf Russland darstellt. In der Tat ist er ziemlich entscheidend. Byzantinische Kultureinflüsse, die mit dem orthodoxen Christentum einhergingen – erst über die Krim (dem Geburtsort des Christentums in Russland), dann über die russische Hauptstadt Kiew (dasselbe Kiew, das heute die Hauptstadt der Ukraine ist) – gestatteten es Russland, etwa ein Jahrtausend an kultureller Entwicklung zu überspringen. Solche Einflüsse schließen die undurchsichtige und behäbige bürokratische Natur der russischen Staatsführung mit ein, die die Westler, welche Transparenz lieben (wenn auch nur bei anderen), neben anderen Dingen so entnervend finden. Russen pflegen Moskau manchmal gern das „Dritte Rom“ zu nennen – an dritter Stelle nach Rom selbst und Konstantinopel – und das ist keine völlig leere Behauptung. Aber das bedeutet nicht, dass die russische Kultur sekundär ist. Ja, sie hat es geschafft, das gesamte klassische Erbe, durch eine ausgeprägt östliche Linse gesehen, zu absorbieren. Ihre ausgedehnte nördliche Lebenswelt hat dieses Erbe jedoch in etwas grundlegend Anderes transformiert.

    Da dieses Thema von überwältigender Komplexität ist, beschränke ich mich auf lediglich vier Faktoren, die ich als essentiell für das Verständnis jener Transformation erachte, die wir gegenwärtig miterleben.

    1. Gekränktsein

    Westliche Völker haben sich in einer Umgebung von begrenzten Ressourcen und einem gnadenlosen Bevölkerungsdruck entwickelt, und dies hat in hohem Maße die Art und Weise bestimmt, in der sie reagieren, wenn sie beleidigt werden. Während die Zentralgewalt für ziemlich lange Zeit geschwächt war, wurden Streitigkeiten durch blutige Auseinandersetzungen beigelegt, und selbst eine geringfügige Brüskierung konnte frühere Freunde zu unmittelbaren Widersachern machen und ihre Schwerter gegeneinander ziehen lassen. Denn es handelte sich um ein Milieu, in welchem Selbstbehauptung der Schlüssel zum Überleben war.

    Im Gegensatz dazu entwickelte sich Russland als Nation in einer Umwelt mit beinahe endlosen, wenngleich zumeist ziemlich verstreuten, Ressourcen. Es zehrte außerdem von der Großzügigkeit der Handelssroute, die von den Wikingern zu den Griechen führte, und derart belebt war, dass arabische Geographen glaubten, es gäbe eine Salzmeer – Straße, welche das Schwarze Meer mit der Baltischen See verbinde. Diese Route bestand aus Flüssen mit einer beträchtlichen Menge an Transportbeförderung. In dieser Umwelt war es entscheidend, Konflikte zu vermeiden, und Menschen, die bei einem einzigen falschen Wort ihr Schwert zogen, kamen damit wohl kaum weiter.

    Somit ist eine ganz andere Strategie der Konfliktlösung entstanden, die bis zum heutigen Tage überlebt hat. Wenn Sie einen Russen beleidigen, ihn ungerecht behandeln oder ihm anderweitig Schaden zufügen, wird es vermutlich kaum zu einem Kampf kommen (es sei denn es handelt sich um eine demonstrative Schlägerei, die in einer öffentlichen Umgebung abgehalten wird, oder um die arrangierte Begleichung einer Rechnung durch Gewalt). Stattdessen wird der Russe Ihnen höchstwahrscheinlich einfach sagen, dass Sie sich zur Hölle scheren mögen und sich daraufhin weigern, weiterhin irgendetwas mit Ihnen zu tun zu haben. Wenn physische Nähe dies erschwert, wird der Russe darüber nachdenken sich abzusetzen und in jede Richtung zu ziehen, die weit von Ihnen entfernt ist. Diese Redewendung ist in der Praxis so geläufig, dass sie zu einem einsilbigen Ausspruch verkürzt worden ist: „Пшёл!“ („Pshol!“), auf dass sich einfach im Sinne von „послать“ (wörtlich, „zu senden“) bezogen werden kann. In einer Umgebung, in der es eine fast unendliche Menge an freiem Land zum Niederlassen gibt, macht solch eine Strategie vollkommen Sinn. Russen leben wie sesshafte Menschen, doch wenn sie wegziehen müssen, dann ziehen sie wie Nomaden, deren Hauptmethode zur Konfliktlösung im freiwilligen Umsiedeln besteht.

    Diese Reaktion auf Missstand als etwas Dauerhaftes ist ein wesentliches Merkmal der russischen Kultur, und Westler, die das nicht verstehen, werden im Umgang mit ihnen wahrscheinlich kein Ergebnis nach ihrem Geschmack erreichen, oder es gar begreifen. Für einen Westler kann eine Kränkung behoben werden, indem man so etwas sagt wie „Es tut mir leid!“. Für einen Russen ist das kaum mehr als bloßer Lärm, vor allem wenn er von jemandem ausgestoßen wird, dem bereits gesagt wurde, er solle zur Hölle fahren. Eine mündliche Entschuldigung, die nicht durch etwas Greifbares untermauert wird, gehört zu jenen Regeln der Höflichkeit, welche für die Russen so etwas wie Luxus sind. Bis vor einigen Jahrzehnten lautete die russische Standardentschuldigung „извиняюсь“ („izviniáius’“), was wörtlich mit „Ich entschuldige mich“ übersetzt werden kann. Mittlerweile ist Russland ein sehr viel höflicheres Land, doch das grundlegende kulturelle Muster bleibt bestehen.

    Obgleich rein verbale Entschuldigungen wertlos sind, sind Entschädigungen das nicht. Das Richtigstellen von Dingen kann die Trennung von einem wertvollen Besitzgegenstand umfassen, oder das Ablegen eines bedeutungsvollen Versprechens, oder die Ankündigung einer entscheidenden Richtungsänderung. Der springende Punkt ist, dass sie allesamt die Ergreifung ausschlaggebender Handlungen erfordern, und nicht bloß Worte. Denn ab einem gewissen Punkt können Worte die Situation nur verschlimmern, was vom Zustand des „Fahren Sie zur Hölle!“ zu dem sogar noch unschöneren „Lassen Sie mich Ihnen den Weg zeigen!“ führen kann.

    2. Umgang mit Eindringlingen

    Russland hat eine lange Geschichte von Einmärschen aus allen Richtungen, insbesondere jedoch aus dem Westen, und die russische Kultur hat eine bestimmte Mentalität entwickelt, die für Außenstehende schwer zu erfassen ist. Zuallererst ist es wichtig zu erkennen, dass die Russen, wenn sie eine Invasion abwehren (und die politische Führung der Ukraine durch die CIA und das Außenministerium der USA mit der Hilfe ukrainischer Nazis erfüllt den Tatbestand einer Invasion) nicht um Gebiet kämpfen, zumindest nicht direkt. Vielmehr kämpfen sie für Russland als Konzept. Und das Konzept besagt, dass Russland viele Male überfallen worden ist, jedoch niemals erfolgreich. Nach russischer Geisteshaltung bedeutet eine erfolgreiche Invasion Russlands, dass nahezu jeder Russe getötet wird, und, wie sie gerne sagen: „Sie können uns nicht alle töten.“ („Нас всех не убьёшь.“). Die Bevölkerung kann mit der Zeit wieder erstarken (gegen Ende des Zweiten Weltkrieges war sie auf 22 Millionen gesunken), doch wäre das Konzept einmal verloren, dann wäre es das für immer. Es mag sich für einen Westler sinnlos anhören, wenn Russen ihr Land „ein Land der Prinzen, Poeten und Heiligen“ nennen, doch genau das ist es – ein Staat des Geistes. Russland hat keine Geschichte – es ist seine eigene Geschichte.

    Da die Russen eher für die Idee Russlands kämpfen als für irgendein Stück an russischem Gebiet, sind sie immer recht gewillt, sich zurückzuziehen – anfangs. Als Napoleon mit dem festen Plan in Russland einmarschierte, sich seinen Weg durch das Land zu plündern, fand er die gesamte Landschaft von den zurückweichenden Russen abgefackelt vor. Als er letztendlich Moskau besetzte, ging es ebenfalls in Flammen auf. Napoleon lagerte eine Weile außerhalb, doch irgendwann, als er erkannte, dass es nichts weiter zu tun gab (Sibirien angreifen?) und dass seine Armee hungern und aufgrund ihrer offenen Positionierung sterben würde, wenn sie bliebe, trat er einen übereilten und beschämenden Rückzug an, bei dem er seine Männer schließlich ihrem Schicksal überließ. Als sie zurückwichen, trat eine weitere Facette des russischen kulturellen Erbes hervor: jeder Bauer aus jedem Dorf, das abgefackelt worden war, als die Russen sich zurückgezogen hatten, befand sich in vorderster Reihe als die Russen vorrückten, wobei sie auf eine Chance brannten, einem französischen Soldaten aufs Geratewohl einen Schuss zu verpassen.

    In ähnlicher Weise konnte der deutsche Einmarsch während des Zweiten Weltkrieges anfangs große Fortschritte erzielen. Es wurde viel Gebiet eingenommen während die Russen sich ebenso geschwind zurückzogen und ihre Einwohner evakuierten, wobei sie ganze Fabriken und andere Einrichtungen nach Sibirien verlagerten und ihre Familien in das Landesinnere umsiedelten. Dann stoppte der deutsche Vormarsch, kehrte um und wurde letztlich zu einer Niederlage. Das übliche Muster wiederholte sich, indem die russische Armee den Willen des Angreifers brach während die meisten der Ortsansässigen, die sich unter der Besatzung befanden, die Kooperation verweigerten, sich als Partisanen organisierten und dem zurückweichenden Eindringling den größtmöglichen Schaden zufügten.

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    Murmansk, 68°58′45″, 300.000 Einwohner. Am 12. Januar geht die Sonne das erste Mal nach 40 Tagen auf, wobei der Tag nur 38 Minuten lang ist.

    Eine weitere russische Anpassung im Umgang mit Eindringlingen besteht darin, sich darauf zu verlassen, dass das russische Klima den Job schon erledigen wird. Eine übliche Methode, ein russisches Dorfhaus von Ungeziefer zu befreien besteht darin, es einfach nicht zu heizen; einige Tage bei 40 Grad minus oder darunter, und die Kakerlaken, Wanzen, Läuse, Nissen, Rüsselkäfer, Mäuse und Ratten sind alle tot. Das funktioniert auch mit Angreifern. Russland ist das nördlichste Land der Welt. Kanada liegt im Hohen Norden, doch der Großteil seiner Bevölkerung ist an dessen Südgrenze entlang verteilt, und es besitzt keine Großstädte oberhalb des Nordpolarkreises, während Russland zwei hat. Das Leben in Russland erinnert in gewisser Weise an das Leben im Weltraum oder auf dem offenen Ozean: unmöglich ohne lebenserhaltende Maßnahmen. Der russische Winter ist ohne die Kooperation der Ortsansässigen einfach nicht zu überstehen, und somit besteht alles, was sie tun müssen, um einen Eindringling auszumerzen, darin, ihre Mithilfe zu verweigern. Und sollten Sie denken, dass ein Angreifer sich die Kooperation sichern kann, indem er ein paar Einheimische erschießt, um dem Rest Angst einzujagen, dann lesen Sie oben nach unter „Gekränktsein“.

    3. Umgang mit ausländischen Mächten

    Russland verfügt über fast den gesamten nördlichen Anteil des eurasischen Kontinents, der etwa 1/6 der Landfläche der Erde ausmacht. Das ist nach Erdmaßstäben eine Menge Land. Das ist kein Irrtum oder ein Zufall der Geschichte: durch ihre gesamte Geschichte hindurch waren die Russen völlig angetrieben davon, für ihre kollektive Sicherheit zu sorgen, indem sie so viel Hoheitsgebiet wie möglich dazugewannen. Sollten Sie sich fragen, was sie zu einem solchen Bestreben bewegt hat, lesen Sie oben nach unter: „Umgang mit Eindringlingen“.

    Falls Sie denken, dass ausländische Mächte wiederholt versucht haben, Russland anzugreifen und zu erobern, um Zutritt zu seinen unermesslichen Rohstoffen zu erhalten, dann liegen Sie falsch: der Zugang stand immer zum Angebot. Die Russen sind nicht unbedingt dafür bekannt, den Verkauf ihrer Bodenschätze zu verweigern – selbst nicht gegenüber ihren potentiellen Gegnern. Nein, was Russlands Feinde wollten, war, sich die russischen Rohstoffe unentgeltlich zunutze machen zu können. Für sie war die Existenz Russlands eine Unannehmlichkeit, die sie durch Gewalt zu eliminieren suchten.

    Stattdessen zahlten sie einen höheren Preis für sich selbst, sobald ihr Invasionsversuch gescheitert war. Die Rechnung ist einfach: die Ausländer wollen Russlands Ressourcen; um sie zu verteidigen, benötigt Russland einen starken, zentralisierten Staat mit einem großen, schlagkräftigen Militär; ergo sollen die Ausländer dazu gebracht werden, zu zahlen, um den russischen Staat und sein Militär zu unterstützen. Demzufolge werden die meisten der finanziellen Bedürfnisse des russischen Staates durch die Verzollung von Exporten angegangen, für Öl und Erdgas insbesondere, anstatt durch die Besteuerung der russischen Bevölkerung. Denn schließlich wird die russische Bevölkerung schwer genug belastet, indem sie sich regelmäßig wiederkehrender Invasionen erwehren muss; weshalb sie noch mehr strapazieren? Somit ist der russische Staat ein Zollstaat: er nutzt Zollgebühren und -tarife, um aus den Feinden, die ihn zerstören würden, Kapital zu schlagen und diese Geldmittel zu nutzen, sich selbst zu verteidigen. Je feindseliger sich die Außenwelt gegenüber Russland verhält, desto eher wird sie letzten Endes für Russlands nationale Verteidigung zahlen, da es für russische Rohstoffe keinen Ersatz gibt.

    Man merke, dass sich diese Methode gegen ausländische Mächte richtet, nicht gegen im Ausland geborene Menschen. Über die Jahrhunderte hat Russland zahlreiche Einwanderer aufgenommen: aus Deutschland während des 30-jährigen Krieges; aus Frankreich nach der Französischen Revolution. Neuere Einströme kamen aus Vietnam, Korea, China und Zentralasien. Im vergangenen Jahr hat Russland mehr Zuwanderer als jedes andere Land aufgenommen – abgesehen von den Vereinigten Staaten, die mit einem Zulauf aus Ländern an ihrer südlichen Grenze fertig werden müssen, für deren Bevölkerungsverarmung die US-Politik viel getan hat. Überdies fangen die Russen jenen großen Zustrom auf, der fast eine Million Menschen aus der vom Krieg geschundenen Ukraine einschließt. Russland ist in stärkerem Maße eine Nation von Einwanderern als die meisten anderen und hat mehr von einem Schmelztiegel als die Vereinigten Staaten.

    4. Danke, doch wir haben unser eigenes

    Eine interessantere Eigenschaft russischer Kultur besteht darin, dass Russen sich immer dazu angetrieben gefühlt haben, sich in allen Sparten auszuzeichnen – von Ballett und Eiskunstlaufen über Hockey und Fußball bis zur Raumfahrt und der Herstellung von Mikrochips. Sie werden Champagner für ein Produkt französischer Marke halten, doch las ich zuletzt nach, dass „Советское шампанское“ („Sowjetischer Champagner“) sich um den Jahreswechsel noch immer rege verkaufte, und nicht nur in Russland, sondern auch in russischen Shops in den USA. Denn das französische Zeug mag ja nett sein, wie Sie wissen, aber es schmeckt nicht russisch genug. Sie können sich vorstellen, dass zu fast allem eine russische Version existiert, welche die Russen oft als besser empfinden, und über die sie zuweilen behaupten können, sie überhaupt erst erfunden zu haben (das Radio beispielsweise wurde von Popov anstatt von Marconi erfunden). Es gibt Ausnahmen (tropische Früchte sind ein Beispiel) und sie werden gestattet, sofern sie aus einer „Brudernation“ wie Kuba stammen. Das war das Modell zu Sowjetzeiten, und es scheint nun zu einem gewissen Grad zurückzukehren.

    Während der ausgehenden Breschnew/Andropow/Gorbatschow – Periode des „Stillstands“ stagnierten russische Innovationen durchaus, nebst allem anderen, und Russland verlor gegenüber dem Westen in technologischer (jedoch nicht in kultureller) Hinsicht an Boden.

    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden die Russen erpicht auf westliche Importe, und das war ziemlich normal, wenn man bedenkt, dass Russland zu jener Zeit nicht sonderlich viel produzierte. Dann, während der 1990er, kam die Ära der westlichen Kolloborateure [western compradors], die importierte Produkte in Russland abluden, mit dem langfristigen Ziel, die inländische Industrie vollkommen auszulöschen und Russland zu einem reinen Rohstofflieferanten zu machen, an welchem Punkt es schutzlos gegen ein Embargo sein und leicht zum Aufgeben seiner Souveränität gezwungen werden könnte. Dies wäre eine Invasion mit nicht-militärischen Mitteln, gegenüber welcher Russland sich wehrlos fände.

    Dieser Prozess ging ziemlich weit, bis er auf mehrere größere Hindernisse traf. Erstens erholten sich die russische Produktion und der Export von Nicht-Kohlenwasserstoffen, wobei sie sich im Laufe eines Jahrzehnts mehrfach verdoppelten. Der plötzliche Anstieg schloss den Export von Getreide, Waffen und hoher Technologie mit ein. Zweitens fand Russland weltweit viele bessere, billigere und freundlichere Handelspartner. Dennoch ist Russlands Handel mit dem Westen, und mit der EU im Besonderen, beileibe nicht unbedeutend. Drittens konnte Russlands Verteidigungsindustrie ihre Standards aufrechterhalten, sowie ihre Unabhängigkeit von Importen. (Das hingegen kann über Verteidigungsunternehmen im Westen kaum gesagt werden, die auf russische Titan-Exporte angewiesen sind.)

    Und nun ist für die Kolloborateure das perfekte Unwetter heraufgezogen: der Rubel hat in Reaktion auf niedrigere Ölpreise, dem Verdrängen von Importen und der Hilfe für einheimische Produzenten zum Teil an Wert verloren; Sanktionen haben Russlands Vertrauen in die Verlässlichkeit des Westens als Zulieferer unterminiert; und der Konflikt um die Krim hat Russlands Glauben an seine eigenen Fähigkeiten verstärkt. Die russische Regierung ergreift diese Gelegenheit, sich für Unternehmen stark zu machen, die eine schnelle Einfuhrsubstitution für Importe aus dem Westen bewerkstelligen können. Russlands Zentralbank wurde damit beauftragt, sie zu Zinssätzen zu finanzieren, welche die Einfuhrsubstitution sogar noch attraktiver machen.

    Einige Leute haben Vergleiche angestellt zwischen der Zeit, in der wir uns jetzt befinden und dem letzten Mal, als die Ölpreise fielen – bis hinunter auf 10 Dollar pro Barrel – was in gewissem Maße den Zusammenbruch der Sowjetunion beschleunigte. Doch diese Analogie ist verkehrt. Zu jener Zeit lag die Sowjetunion wirtschaftlich darnieder und war abhängig von westlichen Krediten, um Getreideimporte sicherzustellen, ohne die sie nicht in der Lage gewesen wäre, ausreichend Nutzvieh zur Ernährung ihrer Bevölkerung heranzuzüchten. Sie wurde von dem untauglichen und formbaren Gorbatschow angeführt – ein Beschwichtiger, Kapitulierer und ein Weltklasse-Windbeutel, dessen Frau es liebte, in London shoppen zu gehen. Das russische Volk verabscheute ihn und nannte ihn „Mischka den Gemarkten“, dank seinem Geburtsmal. Und nun lebt Russland wieder auf, ist einer der weltgrößten Getreide-Exporteure, und wird von dem kühnen und unerbittlichen Präsident Putin angeführt, der sich einem Beliebtheitsgrad von über 80% erfreut. Wenn die Kommentatoren und Analysten also die UdSSR vor dem Zusammenbruch mit dem Russland von heute vergleichen, stellen sie einfach ihre Unwissenheit zur Schau.

    Fazit

    Dieser Teil schreibt sich fast wie von selbst. Es handelt sich um ein Rezept für eine Katastrophe, also werde ich es wie ein Rezept aufschreiben.

    1. Nehmen Sie eine Nation von Menschen herbei, die auf eine Beleidigung reagieren, indem sie Sie zur Hölle schicken und sich weigern, weiterhin irgendetwas mit Ihnen zu tun zu haben anstatt zu kämpfen. Stellen Sie sicher, dass es sich dabei um eine Nation handelt, deren Rohstoffe ausschlaggebend sind dafür, dass Ihre Lichter eingeschaltet und Ihre Häuser beheizt bleiben, für die Herstellung Ihrer Passier- und Kampfflugzeuge, sowie für zahlreiche andere Dinge. Behalten Sie im Kopf, dass ein Viertel der Glühbirnen in den USA nur dank russischem Nuklearbrennstoff aufleuchtet, wohingegen die Abschaltung russischen Gases für Europa eine Katastrophe ersten Grades wäre.

    2. Vermitteln Sie ihnen das Gefühl, dass sie angegriffen werden, indem Sie eine ihnen feindlich gesinnte Regierung in einem Gebiet platzieren, das sie als einen Teil ihres historischen Heimatlandes betrachten. Der einzige wirkliche nicht-russische Teil der Ukraine ist Galizien, der sich vor vielen Jahrhunderten abgelöst hat und den „können Sie mit sich in die Hölle nehmen“, wie die meisten Russen Ihnen sagen werden. Wenn Sie Ihre Neonazis mögen, können Sie Ihre Neonazis behalten. Denken Sie außerdem daran, wie die Russen mit Eindringlingen umgehen: sie frieren sie hinfort.

    3. Verhängen Sie wirtschaftliche und finanzielle Sanktionen über Russland. Sehen Sie mit Bestürzung zu, wie Ihre Exporteure Geld zu verlieren beginnen, wenn Russland in einem unmittelbaren Gegenschlag Ihre landwirtschaftlichen Exporte abblockt. Denken Sie daran, dass dies ein Land ist, das sich, dank seines Überstehens einer langen Abfolge von Invasionsversuchen, traditionell auf potentiell feindliche ausländische Staaten verlässt, um seine Verteidigung gegen sie zu finanzieren. Wenn sie daran scheitern, dann wird es sich anderer Wege bedienen, um sie abzuschrecken, wie das „Ausfrieren“ etwa. „Kein Gas für NATO – Mitglieder!“ erscheint wie ein eingängiger Slogan. Hoffen und beten Sie, dass er sich nicht in Moskau durchsetzt.

    4. Starten Sie einen Angriff auf ihre Nationalwährung, wodurch der Verlust von einem Teil ihres Wertes gleichsam mit einem niedrigeren Ölpreis herbeigeführt wird. Schauen Sie mit Entsetzen zu, wie überall russische Beamte bis hin zur Zentralbank auflachen, weil der geringere Rubel Staatseinnahmen dazu veranlasst hat, trotz niedrigerer Ölpreise unverändert zu bleiben, und so ein potentielles Budgetdefizit getilgt hat. Schauen Sie mit Entsetzen zu, wie Ihre Exporteure pleite gehen, da ihre Exporte vom russischen Markt verdrängt werden. Behalten Sie im Kopf, dass Russland keine nennenswerten Staatsschulden hat, sich auf ein unbedeutendes Budgetdefizit beläuft, und über reichlich Vorräte an ausländischen Währungen sowie üppige Goldreserven verfügt. Denken Sie auch daran, dass Ihre Banken Hunderte von Milliarden an Dollar an russische Unternehmen verliehen haben (welchen Sie gerade den Zugang zu Ihrem Bankensystem durch das Verhängen von Sanktionen entzogen haben). Hoffen und beten Sie, dass Russland die Schuldenrückzahlungen an westliche Banken nicht einfriert, bis die Sanktionen aufgehoben werden, weil das Ihre Banken in die Luft jagen würde.

    5. Sehen Sie mit Bestürzung zu, wie Russland große Handelsverträge zur Auslieferung von Erdgas mit jedem außer Ihnen unterschreibt. Wird noch genug Gas für Sie übrig sein, wenn sie fertig sind? Nun, es scheint, dass dies für die Russen nicht länger von Belang ist, weil Sie sie gekränkt haben und sie – da sie nun einmal sind wie sie sind – Ihnen gesagt haben, zur Hölle zu fahren (vergessen Sie nicht, Galizien mitzunehmen) und nun mit anderen, sympathischeren Ländern handeln werden.

    6. Schauen Sie weiterhin mit Entsetzen zu, wie Russland aktiv nach Wegen sucht, die meisten Handelsverbindungen mit Ihnen zu durchtrennen, Zulieferer aus anderen Teilen der Welt zu finden oder die Produktion auf Einfuhrsubstitution umzustellen.

    Doch nun kommt eine Überraschung – eine, über die gelinde gesagt zu wenig berichtet wurde. Russland hat der EU gerade einen Handel vorgeschlagen. Falls die EU sich weigert, dem Transatlantischen Freihandelsabkommen mit den USA beizutreten (was ihr, nebenbei gesagt, wirtschaftlich schaden würde), kann es der Zollunion mit Russland beitreten. Warum sich selbst ausfrieren, wenn wir alle stattdessen Washington ausfrieren können? Dies ist die Entschädigung, die Russland für das kränkende Gebaren der EU bezüglich der Ukraine und den Sanktionen akzeptieren würde. Da es von einem Zollstaat kommt, handelt es sich um ein äußerst großzügiges Angebot. Eine Menge floss dabei ein: die Erkenntnis, dass die EU keine militärische Bedrohung für Russland darstellt und auch nicht viel von einer wirtschaftlichen; die Tatsache, dass die europäischen Länder allesamt sehr putzig, winzig und liebenswert sind und leckeren Käse und Würste herstellen; die Einsicht, dass ihre gegenwärtige Ausbeute an Staatspolitikern untauglich und Washington verpflichtet ist, und dass sie einen großen Schubs brauchen, um zu erkennen, wo die wahren Interessen ihrer Nationen liegen… Wird die EU dieses Angebot akzeptieren oder wird sie Galicien als neuen Mitgliedsstaat aufnehmen und „ausfrieren“?

    benachteiligt Europa beträchtlich dabei, eine Beendigung dieser Krise aushandeln zu können.

    Während die Russen vor diesen Ereignissen recht zufrieden damit waren, sich selbst als „nur ein weiteres europäisches Land“ zu betrachten, haben sie sich nun darauf besonnen, dass sie eine eigene Zivilisation mit anderen kulturellen Wurzeln sind (vielmehr byzantinisch als römisch) – eine Ziviliation, die Gegenstand gezielter westlicher Anstrengungen gewesen ist, sie ein- oder zweimal pro Jahrhundert zu zerstören, sei es durch Schweden, Polen, Frankreich, Deutschland oder irgendeine Kombination davon. Das hat den russischen Charakter in einer spezifischen Form geprägt, die möglicherweise zu einem Desaster für Europa und die Welt führen kann, wenn sie nicht adäquat verstanden wird.

    viaDer russische Volkscharakter – Seit Jahrhunderten verblüffend und unverstanden aus Sicht des Westens — Puppenspieler — Sott.net.

  • Wer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a.

    Wer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a.


    Weisheit der Indianer

    Rede von Häuptling Seattle 1855

     

    … Das Ansinnen des weißen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt, was will denn der weiße Mann kaufen? Wie kann man den Himmel oder die Wärme der Erde kaufen – oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie können wir euch diese Dinge verkaufen – und wie könnt ihr sie kaufen?

    Könnt ihr denn mit der Erde tun, was ihr wollt, nur weil der rote Mann ein Stück Papier unterzeichnet und es dem weißen Manne gibt? Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Könnt ihr die Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getötet ist? …

     

    Hier weiterlesen …

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    Rede von Häuptling Seattle 1855

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    Hensel´s Sonntagsmatinée: Wer ist verrückt?
    von H.- P. Schröder

    Wer besitzt das Recht, Ölbohrlizenzen in unseren Ozeanen zu verkaufen? Niemand hat das Recht, Ölbohrlizenzen zu verkaufen. Niemand besitzt dieses Recht.

    Niemand besitzt diesen Planeten. Oder? Wer verkauft das Recht, aus unseren Ozeanen Öl zu pumpen, Gold aus unseren Urwäldern zu schaufeln und hochgiftigen Müll auszuscheiden, um ihn dann in unserem Boden zu vergraben, wohl wissend, daß er Mutter Erde damit in das Gesicht schlägt und daß Profitmaximierung und der „menschliche“ Faktor automatisch die nächste Katastrophe, das nächste Massensterben, auslösen können, Katastrophen, deren Folgen nicht beherrschbar sind und die das Immunsystem des Planeten beschädigen werden?

    Wer ist verantwortlich für derart beispiellose Verbrechen, gegenüber deren Dimensionen Arzneimittelskandale, vergiftetete Nahrung, privatisiertes Wasser und die Überfälle auf den Irak, auf Afghanistan, Libyen, Somalia, Yemen, Syrien und Mali sich ausnehmen, wie bescheidene Prügeleien zwischen Vorstadtbanden?

    Wie muß jemand behandelt werden, der Dinge verkauft, die ihm nicht gehören?

    Wer hat das Recht, oder klarer ausgedrückt, welcher Gesetzlose nimmt sich das Recht, weltweite Verschmutzungsrechte weltweit zu verkaufen? Wer ist dafür verantwortlich, daß mit der Erlaubnis unseren Planeten zu verschmutzen, Handel getrieben wird?

    Davon abgesehen, daß einen Planeten zu vergiften ein Verbrechen ist und daß das Verkaufen des Rechtes, einen Planeten zu vergiften, ein kosmisches Verbrechen an der gesamten Schöpfung, an der vergangenen, wie an der zukünftigen, darstellt – wer besitzt überhaupt das Recht, so eine Erlaubnis zu erteilen? Wer?

    Wer ist verrückt?
    Jemand, dem er nicht gehört, verkauft einen Berg. Der neue Besitzer, dem der Berg – juristisch gesehen – ebenfalls nicht gehört, errichtet ringsum Schilder mit der Aufschrift „Das ist mein Berg!“. Er schneidet den Berg in handliche Stücke und verkauft sie. An dich, denn du willst ein Haus bauen. Doch worauf? Du kaufst ein Grundstück, von jemandem, dem es nicht gehört und fängst an, mit den Steinen, die du jemandem abgekauft hast, dem sie nicht gehörten, ein Haus zu bauen.
    Zuvor sollst du jemanden bezahlen, der von jemandem, den dies nichts angeht und den du nicht kennst, die Lizenz erhalten hat, Pläne zu machen. Mit dem erkauften Plan gehst du zu jemanden, den dies ebenfalls nichts angeht und bittest ihn, dir, aufgrund des Planes, der von jemandem stammt, der von einem unbefugten Dritten dazu ermächtigt worden ist, mit Steinen, die du von jemandem gekauft hast, dem sie nicht gehörten, auf einer Parzelle, die demjenigen, der sie dir verkaufte, ebenfalls nicht gehörte, die Erlaubnis zum Bau eines Hauses zu erteilen, zu deren Erteilung der Erlaubnisverwalter gar kein Recht hat.

    Wer ist verrückt?

    Wer ist verrückter auf dem Planeten Erde? Scharlatane, die die Gewaltpraxis ihren Mitmenschen aufzwingen, oder diejenigen, die sich ihr fügen und mithelfen, sie weiter zu verbreiten?

    Quelle

    Vandana Shiva: Niemand sollte lebensnotwendige Ressourcen und Geschenke dieser Erde besitzen !

    Interview: “Eine andere Welt muss kommen”, Vandana Shiva

    Vandana Shiva ist Physikerin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Mitbegründerin des World Future Councils, Umweltschützerin, Feministin – kurz eine Ikone der internationalen Bewegung der Globalisierungskritiker. Das Interview fand im Rahmen des Sommerfestivals der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel zum Thema “Gemeingüter” statt.

    Cree Indianer und die 10 Gebote

    viaWer ist verrückt ? – Die Weisheit der “Indianer” u. a. « h0rusfalke.

  • Tsipras’ Besuch bei Putin erzürnt EU-Politiker und medialen Mainstream

    Tsipras’ Besuch bei Putin erzürnt EU-Politiker und medialen Mainstream


    Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras (SYRIZA) reist für zwei Tage nach Moskau zum Antrittsbesuch bei Wladimir Putin. Ein regulärer diplomatischer Vorgang. Hochrangige EU-Politiker und Teile des deutschen medialen Mainstreams zeigen sich dennoch empört und wittern eine eurasische Verschwörung.

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    Seit dem 26. Januar 2015 ist Alexis Tsipras amtierender Ministerpräsident Griechenlands. Es gehört zu den üblichen Aufgaben seines Geschäftes im Zuge der Regierungsübernahme Amtskollegen und Präsidenten anderer Staaten zu besuchen. Derlei Antrittsbesuche sind ein wohl bekanntes Standardprozedere in der internationalen Beziehungen. Für hochrangige EU-Politiker, Teile der deutschen Regierung und einige Publikationen des medialen deutschen Mainstreams kommt der Besuch allerdings einem Affront gleich. “Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!”, so die kaum verhohlene Warnung, die aus einer Vielzahl von Wortmeldungen zu dem Treffen heraus gelesen werden kann. Die Front, die sich für die Verbreitung dieser Botschaft aufgebaut hat, kann sich sehen lassen. RT Deutsch zeichnet den Weg der Kampagne nach:

    Begonnen hat alles – wie üblich – mit einem reißerischen Beitrag auf bild.de, eine Minute nach Mitternacht. Der verschwörungstheoretisch angehauchte Artikel “Schmieden Putin und Tsipras den Anti-Merkel-Pakt?” des Boulevard- und Kampagnenblattes aus dem Hause Springer spart schon eingangs nicht an Hähme:

    “Alexis Tsipras (40) konnte es gar nicht erwarten. Gestern Abend schon landete der griechische Regierungschef in Moskau, checkte mit seinen Außen- und Energieministern im Hotel „Metropol“ ein – Zimmerpreis 270 Euro, die Suite für 1.200 Euro, Panorama-Blick Richtung Moskwa inklusive.

    Leicht durchschaubar, dass hier gleich zum Einstieg versucht wird Alexis Tsipras als unauthentischen Luxus-Linken darzustellen, eine Karte die auch gerne gegen Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) gespielt wird – man erinnere sich nur an die “Hummer-Affäre”.

    Im weiteren Verlauf des Kampagnenartikels konzentrieren sich die BILD-Redakteure ganz in McCarthy-Ära-Manier darauf sowohl Putin als auch Tsipras als für die EU gefährliche (Ex-)Kommunisten darzustellen. Die nach Ansicht der BILD besonders verwerflichen Stationen im Lebenslauf der Staatsmänner sind dabei leicht eingängig fett gedruckt. So etwa aus der Jugend des Griechen:

    “Alexis TSIPRAS: ► Jugendsekretär der „Reformkommunisten““

    Als Grund für den an sich völlig gewöhnlichen Staatsbesuch wittert die BILD derweil nicht weniger als eine auf die EU zielende Großverschwörung zwischen Russland und Griechenland. So fragt das Blatt: “Schmieden die Ex-Kommunisten womöglich einen Pakt gegen die starke Frau der EU: Angela Merkel?” und scheint mit der dazugehörenden Artikelgrafik diese Frage auch gleich beantworten zu wollen. Natürlich, was auch sonst. Als Stichwortgeber für diese Interpretation des Treffens stellt sich Henning Otte, der verteidigungspolitische Sprecher der CDU, bereit. Dieser verkündet:

    „Tsipras sollte es nicht wagen, Russland einen Keil in die Nato treiben zu lassen.“

    Offen bleibt bei der direkten Drohung Ottes die Frage warum dieser bei seinem Einwurf von der NATO und nicht von der EU spricht, wie der Rest der medialen und politischen Campaigner.

    EU-Präsdident Martin Schulz (SPD) hält sich hingegen fehlerfrei an das Kampagnen-Protokoll und gibt der Droh-Geschichte diplomatisches Gewicht:

    “Ich kann Griechenland nur raten, die Einigkeit der Europäer nicht aufs Spiel zu setzen.”

    Weiter geht es in Springers zweitem Geschütz, der Welt. In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages veröffentlichte Andre Tauber dort den Artikel “Tsipras’ Besuch in Moskau ist eine Drohgebärde”, der die von BILD eingeschlagene Linie fest klopft. Die Überschrift des Beitrages ist ein direktes Zitat vom Chef des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament Elmar Brok (CDU). Brok gilt über sein parlamentarisches Engagement hinaus gehend auch als einflussreicher Lobbyist der Bertelsmann-Gruppe und dürfte das Seine dazu beitragen, dass der Druck auf Tsipras und Putin auch in den Programmen von RTL und Co. Widerhall findet.

    Nur wenige Stunden später titelt Zeit Online “EU-Politiker schicken Tsipras scharfe Warnungen” und fasst die Beiträge von bild.de und welt.de zusammen. Nun kommen EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) und Elmar Brok (CDU) übereinstimmend und gemeinsam zu Wort. Gleichzeitig sorgt Zeit Online mit diesem Artikel für eine ökonomisch-argumentative Unterfütterung der “offiziellen” Lesart. Faz.net, Spiegel Online steigen diesmal eher lustlos in die Kampagne ein, die Süddeutsche Zeitung scheint es vorzuziehen sich gänzlich herauszuhalten. An die Spitze der organisierten Empörung scheint sich Jan Gänger von n-tv setzen zu wollen. In seinem Kommentar “Tsipras zu Gast bei Putin. Was soll das?” merkt der Leiter des n-tv-Wirtschaftsressorts unter anderem an:

    “Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras besucht Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Damit bleibt sich der Gast aus Athen treu. Denn die Reise nach Moskau fügt seinen zahlreichen schlechten Ideen eine weitere hinzu.”

    Um einen neutralen Blick auf den Staatsbesuch bemüht sich die etablierte linke Presse, so etwa das Neue Deutschland in einem Ticker mit dem Titel: “Kritik an Moskau-Reise: Athen kritisiert Bevormundung”. Hier werden die Fakten des Staatsbesuches zusammengefasst, ebenfalls wird die oben nachgezeichnete Mainstream-Kampagne kritisiert.

    Recht leise erklingt da die gewohnt vernünftige Stimme von Georg Restle vom WDR-Magazin “Monitor”. In einem kurzen Facebook-Statusbeitrag verkündet dieser:

    “Athen trifft Moskau: Kein Grund zur Panik!”

    […]

    “Griechenlands Regierungschef besucht Moskau. Das ist sein gutes Recht. Wer befürchtet, Europa könne deshalb auseinander brechen, leidet an politischen Wahnvorstellungen. Aber die scheinen den griechisch-europäischen Diskurs ja schon seit längerem zu bestimmen.”

    Sollte Restle Recht behalten, ist die Sache gerade noch einmal gut gegangen: Doch keine eurasische Meta-Verschwörung. Einfach nur ein Staatsbesuch.

    via“Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!” – Tsipras’ Besuch bei Putin erzürnt EU-Politiker und medialen Mainstream | RT Deutsch.

  • Russlands Außenminister: USA üben Druck auf alle Länder ohne Ausnahme wegen Russland aus


    Avatar von UnbekanntTerraherz

    7 April 2015. Russischer Außenminister Sergei Lawrow über Druck der USA, die alle Länder der Welt erfahren, wenn sie in Kontakt mit Russland treten wollen. Quelle RT: https://www.youtube.com/watch?v=st8fd…

    Deutschland+Russland

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  • Schweizer spricht zum Deutschen Volk – BESATZER RAUS

    Schweizer spricht zum Deutschen Volk – BESATZER RAUS


    Veröffentlicht am 01.04.2015

    Meine Rede zum Thema der Besatzungszeit seit 70 Jahren.

    Hier der bisher wichtigste Kommentar zum Thema:

    Habe alle „Reichsbürger“ für Spinner gehalten, bis dann … ein Schock. Ich arbeite auch ehrenamtlich im Gemeinderat und habe nach einer offiziellen Anfrage (mehr aus „ Spaß“ und als erwartetes Gegenargument für meine weitere Demontage von den Spinnern) bei der für uns zuständigen Stadt erfahren dürfen, dass bereits 1990 (nach der „Wiedervereinigung“ mit Mitteldeutschland) alle Kommunen, Gemeinden und Städte über 40.000 Einwohner offiziell darüber informiert wurden, dass man sich nun als Verwaltungsorgan selbst privatrechtlich organisiertren und absichern muss, da sich die Rechtsstellung und Gerichtsbarkeit im Zuge der „Wiedervereinigung“ in der BRD existentiell und grundlegend im Status quo geändert hat. Ab dann lief das lange Zeit unverständliche „Privatisierungsprogramm“ auch in Deutschland auf Hochtouren. Amtswesen, Post, Bahn, Energieversorger usw. etc. pp. wurden sukzessive still und ohne großes Tam-Tam, fast heimlich „umgestellt“ auf Firmenrecht, Handelsrecht frei von jeglichem Staatswesen. Den wahren Grund hat man selbstverständlich gezielt unterschlagen. Der Grund war und ist schlicht und ergreifend, dass mit der „Wiedervereinigung“ von Teilen Deutschlands (quasi alle Gliedstaaten des 1. Deutschen Reiches, Länder wie Preußen, Bayern usw. – nebst allen Provinzen und Gemeinden – bis auf Berlin) per sofort wieder ihre volle Souveränität erlangt hatten, frei von jeglichem Besatzungsstatut waren! Ein Kulturschock für mich! Wie gesagt – bis auf Berlin! Das heißt, dass alle Länder in den Rechtsstand von vor 1918 und in den Grenzen und Gebieten von vor 1937 gestellt wurden. Mangels Information und Organisation der ursprünglichen Gemeinden sind wir nur noch lange nicht alle handlungsfähig. In 2013 war die Gemeinde Neuhaus die erste Gemeinde (Körperschaft), welche es nach Vorbereitungen in 2011 angegangen ist. Es folgten zunächst 2 weitere Gemeinden – und bis dato arbeiten bereits 550 Gemeinden (Zahl leider noch unbestätigt) an der Wiederherstellung ihrer Selbstverwaltung, kündigen alle Verträge mit der BRiD-Verwaltung. Wir haben am 14.04.2015 die nächste Gemeinderatssitzung zur substitutionellen Vorbereitung nach Legitimitätsprinzip als unabhängige Gemeindeverwaltung, als von Stadt, Provinz und Land oder Staat unabhängige selbstverwaltete Körperschaft. Warum wohl, können seit vielen Jahren sogar Polen und Russen (z.B. aus Königsberg) mit Nachweis ihrer Abstammung in Deutschland aus vor 1914 bei uns Harz 4 beantragen – und bekommen das Geld auch anstandslos? Einige sind gar so gut informiert, dass sie sich neuerdings sogar auf das alte gültige Recht berufen und bekommen die gültigen Sozialhilfesätze von über 1.100,00 Euro für den ersten Bedürftigen im Monat! Wenn das hier die Runde macht, dann gute Nacht! Doch recherchiere bitte selbst! Der BRiD NGO Verwaltung als Sub-Treuhänder der UN schwimmen täglich mehr Felle weg. Man flüchtet sich hektisch und kopflos in das EU-Firmen-Konstrukt um uns die wahren Möglichkeiten mehr und mehr zu verbauen. Ich denke es wird ein „sehr heißer Sommer“ in Deutschland werden. Ja, auch und vor allem der Friedensvertrag mit noch 53 Ländern aus dem Weltkrieg hängt vor allem an Deutschland, und bekommen wir den endlich zustande, dann kann die ganze Scheiße der Nato und ihren Erfüllungsgehilfen beendet werden, das Spiel wäre aus, oder zumindest in der Art nicht fortzuführen. Denn 70 Jahre Waffenstillstand hat nichts mit Frieden zutun! Und nein, wir werden auch dann weiter unseren Arsch bewegen müssen und uns an Regeln und Gesetze halten müssen, unsere Brötchen wie gehabt erarbeiten müssen. Nur dann in friedlicher Kooperation auf Augenhöhe mit realer Entlohnung – und nicht mehr als Sache, als Personal, Stimmvieh und Kapitalsklave und ansonsten nutzlose überzählige Esser ohne Anspruch auf Menschenrechte und Menschenwürde im Hamsterrad laufen müssen. Bitte sagt das möglichst vielen Menschen, vielen Dank. Gruß Noris
    Wir sind ein besetztes Land und die Besatzer haben
    hier das sagen. Ihre Einschränkung ist das Völkerrecht
    (HLKO) und das internationale deutsche Recht.
    Sie haben angeordnet das wir gemeldet sein müssen !

    BESATZER RAUS Schweizer spricht zum Deutschen Volk » Videos » fumano.com – Das deutschsprachige Soziale Netzwerk !.

  • 67 Tote – weil der Pilot sterben sollte? Wir erinnern an die Ramstein-Tragödie: „Das DIN-A-4-Blatt, das da an einem schönen Junimorgen 1991 im Briefkasten lag, trug den dicken Stempel „RISERVATISSIMO“, streng geheim, trug den Briefkopf des italienischen Verteidigungsministeriums – und enthielt, mit Stempel und Unterschrift, unter dem Datum des 25. Mai 1988, nichts Geringeres als einen Mordbefehl: der Pilot mit der Matrikelnummer 32053 solle bei der anstehenden Luftfahrtshow in Ramstein „den sicheren Tod“ finden.“


    Sehr interessanter Artikel. Unter solchen Informationen stehen die Ereignisse zur Flugzeugkatastrophe von Germanwings 4u9525 in einem erneut anderen Licht da. Zumindest Wache und kritisch Sehende denken intensiv darüber nach.

    Avatar von thinktankwanfriedttwthinktankwanfried

    Welt
    Ramstein-Tragödie: 67 Tote – weil der Pilot sterben sollte?

    27.08.2000 00:00 UhrVon Werner Raith

    Das DIN-A-4-Blatt, das da an einem schönen Junimorgen 1991 im Briefkasten lag, trug den dicken Stempel „RISERVATISSIMO“, streng geheim, trug den Briefkopf des italienischen Verteidigungsministeriums – und enthielt, mit Stempel und Unterschrift, unter dem Datum des 25. Mai 1988, nichts Geringeres als einen Mordbefehl: der Pilot mit der Matrikelnummer 32053 solle bei der anstehenden Luftfahrtshow in Ramstein „den sicheren Tod“ finden.

    Drei Monate später kam der Pilot tatsächlich um – in Ramstein: Ivo Nutarelli, Träger dieser Matrikelnummer, Solopilot der italienischen Kunstflugstaffel „Frecce tricolori“, riss zwei Kameraden und mindestens weitere 67 Menschen in den Tod, mehrere hundert Zuschauer wurden in dem Flammenmeer schwer verletzt.

    Dennoch ist das ministerielle Papier eine Fälschung, wie sich nach langen Recherchen herausstellte. Es war nicht der erste und auch nicht der letzte Versuch einer fachgerechten Spurenverwischung in einem Fall, der…

    Ursprünglichen Post anzeigen 803 weitere Wörter

  • Wider-Sprüche

    Wider-Sprüche


    Guter Ansatz, denn der Wandel beginnt in jedem von uns selbst

    Avatar von luckyhansbumi bahagia / Glückliche Erde

    „Lügen haben kurze Beine.“ —
    „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.“ —

    Hm… wenn es so wäre:
    Warum hören wir dann jeden Tag erneut die „Nach-Richten“ in den Lügen-Medien, wenn wir uns schon viele Male davon überzeugen konnten, daß dort (im Gegensatz zum Alltag) mehr gelogen wird als wahre Fakten übermittelt werden?

    Wie kommt ein solch schreiender Widerspruch zustande?

    Das fragt sich und euch euer Luckyhans am 6.4.2015 – Ostermontag.
    ——————————-

    Oft wundern wir uns über das Verhalten der Menschen um uns herum und finden es nicht ehrlich, nicht passend, nicht nett, nicht konsequent, nicht sinnvoll etc.
    Obwohl wir dabei ganz bewußt an andere Menschen mit unserem eigenen Maßstab herangehen.

    Wundern wir uns auch über unser eigenes Verhalten?

    Ursprünglichen Post anzeigen 1.357 weitere Wörter

  • Makedonische Regierung bestätigt UFO-Sichtungen über Makedonien


    In einer Ansprache an die Nation bestätigte der makedonische Ministerpräsident Nikola Gruevski am 01.04.2015 vermehrte UFO-Sichtungen in der Republik Makedonien. Im letzten Jahr seien die Sichtungen sprunghaft angestiegen und werden mit Sorge registriert. Die Luftaufklärung der Republik Makedonien konnte bisher weder die Herkunft noch die Natur dieser „Unidentifizierten Flugobjekte“ (kurz: „UFO“) ergründen. Ungewöhnlich offen sprach der Ministerpräsident auf einer eigens hierzu einberufene Pressekonferenz in Skopje. Nach seiner Auffassung sei die nationale Sicherheit bedroht, da wahrscheinlich die Opposition mit Hilfe einer außerirdischen Macht die Regierung der Republik Makedonien übernehmen wolle. Doch nicht die interstellare Liga sondern die Europäische Union (EU) sei das nächste Ziel der Republik Makedonien. So sollen nach Auffassung von Gruevski auch die illegalen Abhöraktionen möglicherweise auf die Außerirdischen zurückgehen. Sie hätten wahrscheinlich eine sehr fortschrittliche Technologie und könnten daher jede Bürgerin und jeden Bürger der Republik Makedonien abhören. Aufklärung und Transparenz in dieser Angelegenheit seien oberste Priorität der makedonischen Regierung, so Gruevski.

    Die makedonische Opposition unter Führung von Zoran Zaev wies die Vorwürfe einer Beteiligung an den UFO-Operationen mit Nachdruck zurück. Wahrscheinlich habe die makedonische Regierung die UFO-Sichtungen inszeniert, um unter dem Eindruck der Gefährdung der nationalen Sicherheit die Opposition zu bekämpfen. Die makedonische Regierung würde auch nicht davor zurückschrecken eine friedliche außerirdische Lebensform zu instrumentalisieren, um ihre Macht auszubauen und zu sichern. Der makedonische Ministerpräsident solle vorsichtig sein und mögliche, überlegende außerirdische Kulturen nicht unnötig reizen. Auch die makedonische Opposition sprach sich für eine Aufklärung der UFO-Sichtungen aus und bot dem makedonischen Ministerpräsident hierzu die Bildung einer gemeinsamen Regierung der nationalen Einheit an.

    Die Wissenschaft ist zum Phänomen der UFO-Sichtungen in der Republik Makedonien noch zurückhaltend. Es gibt Theorien, jedoch noch keine definitive Erklärung. Der bulgarische UFO-Experte Johannes von Buttlov hat eine mögliche Erklärung auf Basis der Theorien von Erich von Däniken erarbeitet. Nach seiner Auffassung sei es zurzeit von Alexander des Großen (356 – 323 vor Christus) zu einem Besuch von Außerirdischen auf der Erde gekommen. Alexander der Große selbst sei auch ein Außerirdischer gewesen, nur so habe er bei seinen Feldzügen diese übermenschlichen Erfolge und Fähigkeiten haben können. Später sei Alexander der Große wieder abgeflogen und nicht gestorben, wie es in der offiziellen Historie behauptet wird. Aus diesem Grund würde man auch nie seinen Leichnam bzw. sein Grab finden können. Der gläserne Sarkophag mit Alexanders vermeidlichem Leichnam, den es noch einige Jahre nach seinem vermeidlichen Tod gab, sei nur ein Hologramm gewesen. Als die Energiequelle für dieses Hologramm versiegte, verlor sich auch die Spur von der Grabstelle Alexanders des Großen.

    Nach Auffassung von Buttlov hätten die Griechen nach rund 2000 Jahren die damalige UFO-Technologie wieder reaktiven können. Dies sei sehr teuer gewesen. Aus diesem Grunde sei es in Griechenland auch zur schweren Finanzkrise gekommen. Andonis Samaras wolle, so Buttlov, den Hellenismus mit Hilfe der UFOs weltweit und womöglich auch im Weltraum verbreiten.

    Der sogenannte Namensstreit zwischen Griechenland und der Republik Makedonien würde nach dieser Theorie in einem neuen Licht erscheinen. Alexander der Große war weder griechisch oder makedonisch noch slawisch. Er war außerirdisch. Damit würden sich neue Ansprüche auf Makedonien ergeben, da dieser Begriff womöglich außerirdischen und nicht menschlichen Ursprungs sei. Offen muss bleiben, ob die Außerirdischen Ansprüche auf Makedonien geltend machen. Wahrscheinlich ist das wohl nicht. Doch könnte eine außerirdische Macht vielleicht zu einem Schiedsspruch im Streit zwischen Griechenland und der Republik Makedonien bewogen werden. Eine Lösung des sogenannten Namensstreits dürfte nach der Theorie von Buttlov wohl im Weltraum liegen und interstellarer Natur sein. Möge die außerirdische Macht mit uns sein!

    viaMakedonische Regierung bestätigt UFO-Sichtungen über Makedonien | Pelagon – Das Makedonien-Portal.