Blog

  • Wie das Bewusstsein „Wirklichkeit schaltet“ – Dr. Ulrich Warnke im Gespräch

    Wie das Bewusstsein „Wirklichkeit schaltet“ – Dr. Ulrich Warnke im Gespräch


    Wie das Bewusstsein „Wirklichkeit schaltet" - Dr. Ulrich Warnke im Gespräch

    Veröffentlicht am 15.05.2014

    Wie steuert der Geist den Körper? Weshalb wirkt der Placebo-Effekt? Welche Chancen liegen im bewussten Träumen? Der saarländische Biologe und Quantenphilosoph Dr. Ulrich Warnke ist überzeugt davon, dass in der Verbindung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und alter Weisheitslehren der Schlüssel zu vielen Geheimnissen des menschlichen Seins liegt. Im Interview spricht er über die Mechanismen, die aus dem „Meer aller Möglichkeiten“ durch unser Bewusstsein unsere persönliche „Wirklichkeit“ generieren.

    Dieses Gespräch mit Dr. Ulrich Warnke fand für die Filmproduktion „Die Macht der Gedanken“ statt.

    Weitere Informationen: http://gedanken-film.at

    Bezugsquelle für den Film (105 Minuten): http://mediaservice-huemer.at/audio-video/filme/die-macht-der-gedanken.html

    Das Buch zum Film: „Über den Kopf hinaus“: http://werner-huemer.net/index.php?page=ueber-den-kopf-hinaus

    Aktuelles Interview mit Ulrich Warnke: http://werner-huemer.net/index.php?page=ulrich-warnke-2014

    Kategorie

    Bildung

    Lizenz

    Standard-YouTube-Lizenz

    viaWie das Bewusstsein „Wirklichkeit schaltet“ – Dr. Ulrich Warnke im Gespräch – YouTube.

  • Das Spiel mit Griechenland: Geht es auch um die Gasreserven?

    Das Spiel mit Griechenland: Geht es auch um die Gasreserven?


    Unter dem östlichen Mittelmeer sollen große Erdgasvorkommen auf die Erschließung warten. Die Förderung wäre eine Chance zur Emanzipation der EU von Erdgas aus Russland und ein hervorragendes Geschäft für die US-amerikanischen Energiekonzerne. Ein weiterer Aspekt im Spiel mit Griechenland.

    Von Marco Maier

    Große Gasvorkommen wecken Begehrlichkeiten bei jenen, die sich an solchen Bodenschätzen eine goldene Nase verdienen wollen. Jene im östlichen Mittelmeer könnten Schätzungen zufolge mehrere Billionen Euro wert sein. Umso verständlicher ist der Druck aus der Lobbyistenhochburg des Finanzkapitals – Washington – auf die EU-Politiker. Denn neben dem enormen geostrategische Wert Griechenlands, gibt es auch direkt in Dollars umzuwandelnde Werte zu holen.

    Somit haben die Amerikaner, die im Öl- und Gasgeschäft besonders aktiv sind, natürlich ein besonderes Interesse daran, dass Griechenland nicht fallengelassen wird und dieses sich dann Russland zuwendet, welches vor allem auch in religiöser und kultureller Hinsicht eng mit den Hellenen verbunden ist. Gleichzeitig kann man es den „dummen Europäern“ so verkaufen, dass sie sich trotz Übervorteilung durch die US-Konzerne noch als Sieger fühlen: Russland, welches von den EU-Politikern zum Feind stilisiert wird, als derzeit wichtigster Gaslieferant Europas wäre mit der Erschließung der Gasvorkommen im Mittelmeer über kurz oder lang aus dem Rennen.

    Es ist nun einmal so, dass sich die Europäer lieber vom Amerikaner übers Ohr hauen lassen, als saubere Geschäfte mit dem großen Nachbarn im Osten zu machen. Und wenn die griechischen Erdgasreserven angezapft werden, dann kann man sich sicher sein, dass diese – wie beispielsweise in Afrika – fleißig geplündert werden und davon lediglich ein paar Politbonzen und die Aktionäre der Energiekonzerne davon profitieren, während dem griechischen Volk und dem griechischen Staatshaushalt davon so gut wie nichts zugute kommt.

    Würden es die Griechen richtig machen, gäbe es ein Joint-Venture mit europäischen Unternehmen, bei dem der griechische Staat mindestens 67 Prozent der Anteile hält und die Arbeiterschaft vornehmlich aus Griechen besteht. Damit würden die Partner noch gut verdienen und Griechenland könnte sich aus der Schuldenfalle befreien. Doch da dies den Geschäftsplänen der mächtigen US-Energieindustrie zuwider läuft, wird natürlich mit allen möglichen Mitteln interveniert.

    Dem Vernehmen nach wurden sogar bereits sämtliche Konzessionen zur Ausbeutung von Rohstoffen (wie Öl, Gas, Erze, Minerale…) unter dem Deckmantel der „Privatisierung und Schuldentilgung“ unter fleißiger Mithilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) an internationale Konzerne übertragen. Da hat die korrupte Politikerkaste der konservativen Nea Dimokratia und der sozialdemokratischen PASOK (also den Schwesterparteien von CDU/CSU/ÖVP und SPD/SPÖ) ganze Arbeit geleistet.

    viaDas Spiel mit Griechenland: Geht es auch um die Gasreserven? | Contra Magazin.

  • Revolution am Automarkt – Reifen erzeugt Strom

    Revolution am Automarkt – Reifen erzeugt Strom


     

    goodyear

    Der US-amerikanische Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber zählte auf dem Genfer Autosalon wohl zu den beeindruckendsten Ausstellern. Goodyear präsentierte hier eine neue Reifengeneration, die aus Druck und Wärme Strom erzeugt. Speziell konzipiert für Elektroautos trägt somit der Reifen für die Energieversorgung des Fahrzeugs bei, indem der piezoelektrische und thermoelektrische Effekt genutzt wird. Der auf den Namen BH03 getaufte Reifen verfügt über das Potential, während der Fahrt aktiv an der Stromversorgung beteiligt zu sein.

    Für die Entwicklung des stromerzeugenden Reifens nutzen die Forscher von Goodyear die Tatsache, dass sich der Reifen während der Fahrt minimal verformt, zum Beispiel beim Kurvenfahren oder Beschleunigen. Aus dieser Eigenschaft heraus lässt sich Energie erzeugen, die mit den genannten Effekten gesteigert werden kann. Wenn sich diese Technologie durchsetzt, ist Goodyear ein wahrer Durchbruch am Reifenmarkt gelungen. Denn mit dem Konzeptreifen kann nicht nur Energie gespart, sondern auch die Umwelt nachhaltig geschont werden. Auch wenn der BH03 noch nicht serienreif ist und auch nicht feststeht, ob und wann er auf dem Markt erhältlich sein wird, so liefert er bereits wertvolle Erkenntnisse, die für die weitere Entwicklung von stromerzeugenden Reifen von großer Bedeutung sind.

    Der sinnvolle Nutzen des BH03 für Elektroautos liegt auch darin, die Reichweitenprobleme von Elektrofahrzeugen in den Griff zu bekommen. Im Gegensatz zu alternativen Antriebsarten ist die Reichweite von Elektrofahrzeugen begrenzt. Mit den stromerzeugenden Reifen und einer ständigen Verbesserung und Entwicklung von neuen Technologien wie zum Beispiel leistungsstärkere Akkus für Elektroaus ist es absehbar, dass die Straßen in der Zukunft womöglich bald den Elektrofahrzeugen gehören.

     

    viaRevolution am Automarkt – Reifen erzeugt Strom | Ecosetter.

  • Medienanalyse: Bild, Die Welt, FAZ, Der Spiegel & Co verlieren wieder Leser

    Medienanalyse: Bild, Die Welt, FAZ, Der Spiegel & Co verlieren wieder Leser


    Die großen Tageszeitungen und Politikmagazine kämpfen immer stärker mit dem Verlust von zahlenden Lesern, dies zeigt eine Analyse der IVW. Auch im zweiten Quartal 2015 wurden wieder weniger Exemplare verkauft.

    Medienanalyse: Bild, Die Welt, FAZ, Der Spiegel & Co verlieren wieder Leser

    Von Marco Maier

    Es geht immer weiter abwärts mit den Printauflagen der großen Zeitungen und Magazine. Laut einer Analyse der IVW lag die verkaufte Auflage der „Bild“ im zweiten Quartal dieses Jahres bei nur noch 2,1 Millionen Exemplaren. Ein Minus von rund 220.000 Stück oder 9,4 Prozent. Deutlich herber erwischte es die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die mit einem Minus von über 41.000 Exemplaren (-13,5 Prozent) gar nur noch 265.481 Zeitungen täglich verkaufen konnte. Die „taz“ verlor 8,8 Prozent und kam nur noch auf durchschnittlich 53.040 verkaufte Zeitungen. Süddeutsche Zeitung und Welt (inkl. Welt Kompakt) verzeichneten noch ein Minus von 3,6 Prozent.

    Bei den wöchentlich erscheinenden Magazinen kämpfen „Der Spiegel“ und „stern“ ebenfalls mit sinkenden Verkaufszahlen. So verzeichnet das einstige „Sturmgeschütz der Demokratie“ ein Minus von knapp 50.000 Expemplaren (-7,5 Prozent) und kommt nur noch auf eine verkaufte Auflage von rund 620.000 Heften. Der Mitbewerber „stern“ steht dem um nichts nach: 402.687 Printmagazine bedeuten ein Minus von 27.737 Stück oder 6,4 Prozent. Der „Focus“ (auch „Bild im Wochenformat“ genannt) kommt da mit einem Minus von 531 Stück oder 0,2 Prozent noch glimpflich davon und konnte somit noch 252.308 Magazine pro Woche verkaufen.

    Es zeigt sich damit wieder deutlich, dass die Menschen in Deutschland einerseits mit der derzeitigen Art der medialen Berichterstattung (Russland, Griechenland, Germanwings, usw.) nicht einverstanden sind, andererseits informieren sich die Leute inzwischen immer mehr via Internet über die laufenden Ereignisse. Der Nachrichtenmarkt kommt damit zunehmend in Bewegung, wobei vor allem die großen Printtitel von Zeitungen und Politikmagazinen zu den Verlierern gehören.

    Eine umfangreiche Auflistung inklusive Tabellen finden Sie bei Meedia.

    viaMedienanalyse: Bild, Die Welt, FAZ, Der Spiegel & Co verlieren wieder Leser | Contra Magazin.

  • UFO-Landung von Rendlesham: Neue Beweise kommen ans Licht

    UFO-Landung von Rendlesham: Neue Beweise kommen ans Licht


    Zu den berühmtesten UFO-Zwischenfällen zählt fraglos eine Reihe unerklärlicher Ereignisse, die sich zwischen dem 26. und 28. Dezember 1980 im Rendlesham Forest abgespielt haben, einem Waldgebiet im Sperrgebiet des ehemaligen Luftwaffenstützpunktes Bentwaters in der britischen Grafschaft Suffolk. Jetzt wurden neue Details bekannt.

    Das einstige Militärgelände befindet sich rund 130 Kilometer nordöstlich von London und diente der Royal Air Force bis 1993 als Basis, bekannt als RAF Bentwaters. Heute ist das Gebiet als Bentwaters Parks bekannt und beherbergt seit 2007 ein dem Kalten Krieg gewidmetes Museum, das Bentwaters Cold War Museum (BCWM). Während sich die Geschichte dabei selbst überholt und die Welt bereits in den nächsten Kalten Krieg geschlittert ist, bleibt ein seit Jahrzehnten ungeklärtes Rätsel permanent mit der RAF Bentwaters verbunden: die Landung eines unidentifizierten Flugobjekts.

    Da diese außergewöhnliche Situation von hochrangigen Militärangehörigen aus erster Hand beschrieben wurde, gelten die Sichtungen vom Rendlesham Forest als eine der bedeutendsten und wichtigsten UFO-Begegnungen weltweit. Und jetzt gibt es neue Aussagen, die den Vorfall in seiner unerklärlichen Dimension bestätigen und die bisherigen konventionellen Erklärungsversuche endgültig ad absurdum führen.

    Die UFO-Landung von Bentwaters geht zurück auf das Jahr 1980. Kurz vor Jahreswechsel sollte sich auf der seinerzeit von der US Air Force geführten NATO-Einrichtung nahe dem britischen Ipswich ein höchst bizarres Szenario entwickeln. Es begann am frühen Morgen des 26. Dezember 1980 gegen 3:00 Uhr mit der Sichtung mehrerer ungewöhnlich wirkender Lichter, die in dem Waldgebiet niedergegangen sein sollen.

    Das war zumindest der erste Eindruck der Zeugen. Die zuständigen Offiziere konnten einen Flugzeugabsturz nicht ausschließen und leiteten die nötigen Schritte zur Klärung der Situation ein. Drei Militärangehörige – Sicherheitsoffizier James Penniston sowie die beiden Airmen Edward Cabansag und John Burroughs – machten sich auf die Suche nach der vermutlichen Absturzstelle und den dort zu erwartenden Wrackteilen. Als sie sich dem Gebiet näherten, fiel ihnen in Bodennähe ein helles stationäres Licht auf. Es strahlte von einem offenbar völlig unbeschädigten Objekt aus. Die Zeugen beschrieben die Struktur als dreieckig, bei rund 2,5 Meter Länge und zwei Meter Höhe, also nicht besonders groß. Es habe metallisch gewirkt, über die Oberfläche hätten sich farbige Lichter bewegt.

    Die Männer hielten sich diesem unbekannten Flugkörper zunächst fern und beschränkten sich auf reine Observation. Nach etwa zehn Minuten traute sich Penniston, näher an das Objekt heranzutreten und es aus verschiedenen Blickwinkeln zu begutachten. Schließlich berührte er das glatte Material, das sich warm anfühlte. Penniston zeichnete auch einige fremdartige Symbole auf, die er laut eigener Darstellung auf der Oberfläche sah. Nach einer knappen halben Stunde begann das Objekt deutlich intensiver zu leuchten, hob lautlos ab und raste in den Himmel davon.

    Nur zwei Tage später, am 28. Dezember, zeigten sich wieder ungewöhnliche Lichter über dem Gelände. Der stellvertretende Basis-Kommandant Charles Halt hatte sich zusammen mit vier Soldaten auf den Weg gemacht, um das Gelände zu untersuchen. Sie fanden in Dreiecksform angeordnete Löcher im Boden und registrierten erhöhte Radioaktivität, die sie mit einem AN/PDR-27-Strahlungsmessgerät erfassten.

    Während ihres Aufenthaltes zeigten sich weitere Lichter, die in verschiedenen Farben strahlten. Eine orangerote, pulsierende Lichtquelle bewegte sich in einem Zickzack-Muster zwischen den Bäumen. Das Licht ließ sich noch bis zum Waldrand verfolgen, dann löste es sich offenbar in einer Art Explosion auf, doch nirgends waren Relikte zu entdecken. Als sich eines der anderen Leuchtobjekte näherte, zeigte es sich der Mannschaft als diskusförmig und von Lichtern begrenzt.

    Laut den Schilderungen der Zeugen spielte sich in den nächsten Momenten Dramatisches ab. Vom Objekt ging ein gerichteter Strahl ähnlich einem Laser aus und traf nur wenige Meter von Halt und seiner Gruppe entfernt auf den Boden. Zwar schossen die Objekte dann davon, doch blieben sie noch rund zwei Stunden lang am Himmel, um ihre Strahlen immer wieder zum Boden zu richten. Halt erklärte auch, dass eines der Objekte dabei ein Waffenlager der Basis anvisierte.

    Diesen Beobachtungen folgte am 29. Dezember noch eine weitere Sichtung durch den Sicherheitsoffizier Larry P. Warren (Pseudonym: Art Wallace). Es war übrigens derselbe Tag, an dem drei Zeugen nahe Huffman im US-Bundesstaat Texas, ein offenbar vor Hitze glühendes, diamantförmiges Objekt sowie fast zwei Dutzend Helikopter vor sich am Himmel sahen und später mit Strahlenschäden diagnostiziert wurden.

    Larry Warren schilderte seinerseits ein ähnliches Objekt wie das zuvor von Penniston beschriebene, wobei nun allerdings Angehörige des Militärs und sogar kleine humanoide Wesen offenbar kommunizierend neben dem ebenfalls gelandeten Flugkörper gestanden hätten.

    Warren sei allerdings nicht viel Zeit geblieben, diese unheimlichen Vorgänge weiter zu beobachten, da ihn Militärpersonal aufgriff und wegbrachte, so erklärte er. Seine Schilderungen konnten nicht unabhängig bestätigt werden, obwohl die Geschichte vor allem durch ihn überhaupt erst öffentlich bekannt wurde.

    Der Bentwaters-Vorfall weckte aber auch bei den Behörden und Geheimdiensten ernsthaftes Interesse. So bestätigte Nick Pope, der über einen Zeitraum von drei Jahren UFO-Fälle für das britische Verteidigungsministerium (MoD) untersuchte, dass sowohl seine Behörde als auch der US-Auslandsgeheimdienst CIA die Vorfälle untersuchten.

    Pope selbst betonte, dass das Eindringen eines unidentifizierten Flugkörpers in den militärischen Luftraum eindeutig die nationale Sicherheit gefährdet habe. Und das US-Luftwaffen-Büro für Spezialuntersuchungen (US Air Force Office of Special Investigations, AFOSI) zeigte sich laut Aussage von Penniston und anderer militärischer Zeugen ebenfalls sehr interessiert an dem Vorfall. Das (AF)OSI habe sie kurz darauf nicht nur intensiv befragt, sondern darüber hinaus auch eingeschüchtert und zum Schweigen verpflichtet.

    Der Fall zog weite Kreise, zivile Zeugen aus der Region bestätigten gleichfalls die ungewöhnlichen Lichterscheinungen jener Nächte. Trotz der nicht unerheblichen Situation, dass sogar ranghohes Militärpersonal die wesentlichen Abläufe bestätigte, darunter der stellvertretende Basis-Kommandant Charles Halt, bemühten sich Kritiker, sämtliche Argumente für das Unerklärliche zu entkräften und das komplette Szenario durch sehr gewöhnliche Elemente zu entmystifizieren. Allen voran der britische Astronomie-Journalist Ian Ridpath, der versuchte, sämtliche Beobachtungen zu entkräften.

    Dazu vermengte er mehrere konventionelle Einzeleffekte, um das UFO-Szenario in eine bizarre Verwechslungskomödie umzugestalten. So zitiert er eine helle Meteorerscheinung als Erklärung für die erste Sichtung vom 26. Dezember 1980. Dazu beruft Ridpath sich auf vier zivile Zeugen, wobei nicht einmal eine Ortsangabe der Sichtungen erfolgt ist! Selbst, wenn diese Zeugen etwas sahen, könnten sie im Umkehrschluss tatsächlich nichts anderes als genau jene Rendlesham-Lichter bemerkt und für einen Meteor gehalten haben.

    Dieser helle Meteor wurde außerdem nie weiter bestätigt. Es ist auch seltsam, dass der atmosphärische Wiedereintritt der Kosmos-749-Rakete einige Stunden zuvor, am 25. Dezember 1980 um ca. 21:07 Uhr, der auch von Südengland aus gut sichtbar war, nicht zumindest für vorübergehende Aufregung bei den offenbar sehr leicht zu beeindruckenden und zu täuschenden Militärs von Bentwaters sorgte, obwohl das Ereignis spektakulär und sehr hell war. Ridpath hingegen glaubt, das Personal hätte sich auch durch helle Sterne am Horizont verwirren lassen: Deneb und Wega im Westen sowie Sirius im Osten. Ihr natürliches Flackern sowie optische Täuschungen durch dünne Bewölkung erklärten dabei angeblich die geschilderten Farbveränderungen.

    Colonel Halt und seine vier Begleiter hätten außerdem das grelle Licht des nur etwa acht Kilometer entfernten, im Jahr 2013 dann außer Betrieb gestellten Orfordness-Leuchtturms verfolgt. Dummerweise gab es an dieser Lokalität bereits seit anno 1637 Signallichter, und im Jahr 1959 wurde der Leuchtturm elektrifiziert. Die Militärs von Bentwaters hatten also gut drei Jahrzehnte Zeit, um sich auf der (ihrerseits bereits in den 1940er-Jahren errichteten) RAF Bentwaters an den Leuchtturm und seine »Pseudo-UFOs« zu gewöhnen! Und Sterne gibt es ohnehin schon etwas länger. Aber auch die gut ausgebildeten Leute des Roswell Army Air Field in New Mexico mussten sich seinerzeit gefallen lassen, eine unidentifizierte Flugscheibe angeblich mit einem Wetterballon verwechselt zu haben!

    So läuft auch die konventionelle Deutung zu Bentwaters analog darauf hinaus, einfach alles, was nicht zur Meteor-, Gestirns- oder Leuchtturm-Interpretation passt, pauschal abzustreiten und zur Fiktion zu erklären. Damit wäre also vieles, was Colonel Halt und die übrigen militärischen Zeugen von Bentwaters beschrieben haben, nichts als Fehlinterpretation oder eben schlimmstenfalls sogar ein bewusstes Lügengebilde. Die Dreistigkeit vermeintlich kritischer Stimmen kennt hier anscheinend keine Grenzen.

    Kürzlich aber erhielt Colonel Charles Halt Unterstützung durch neue Bestätigungen der bis heute unerklärlichen Vorgänge von Rendlesham Forest. Dem mittlerweile 75-jährigen Halt liegen nun Aussagen von Funkern der RAF Bentwaters sowie des nahegelegenen Wattisham-Militärflugplatzes vor.

    Aus ihnen geht, wie er selbst sagt, eindeutig hervor, dass zur betreffenden Zeit ein unbekanntes Flugobjekt verfolgt wurde. Wie Halt ausführt, hätten einige ehemalige Militärs allerdings vor ihrem Ruhestand nicht über die Vorgänge sprechen wollen, nun aber schriftliche Informationen und Aussagen an ihn vermittelt. Colonel Halt, der heute im US-Bundesstaat Virginia lebt, drückt es klar aus:

    »Ich habe die Bestätigung, dass die [Bentwaters-Funker] beobachteten, wie sich das Objekt innerhalb von zwei oder drei Sekunden durch deren 100-Kilometer weiten Erfassungsbereich bewegte, mit einer Geschwindigkeit von tausenden Kilometern pro Stunde. Das Objekt kam wieder in diesen Bereich zurück und stoppte nahe dem Wasserturm. Sie beobachteten es und verfolgten, wie es in den Wald flog, wo wir uns befanden. … In Wattisham erfassten sie, was sie als ›bogie‹ bezeichneten, und verloren es dann nahe Rendlesham Forest aus dem Blick. … Was auch immer dort auftauchte, befand sich eindeutig unter intelligenter Kontrolle.«

    Allein aus der kurzen Beschreibung des Bewegungsablaufs geht klar hervor, dass es sich bei dem Phänomen nicht um den (ohnehin deutlich früheren) Kosmos-Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gehandelt haben kann – selbst, wenn die Bezeichnung »bogie« oder »bogey« zuweilen auf solche Re-Entry-Ereignisse angewendet wird.

    Doch lässt sich der Begriff nicht darauf eingrenzen. Bogeys sind zunächst unidentifizierte Radarechos, die auch feindlichen »Ursprung« haben und damit eine zentrale militärische Bedeutung besitzen können, selbst wenn es viele andere, harmlosere Erklärungen für »reale bogeys« gibt, die gleichfalls auf materielle Objekte zurückgehen. »Imaginäre bogeys« hingegen entstehen durch störende Signale, deren Frequenz nahe den ausgesandten Radarwellen liegt und daher von Echos nicht unterschieden werden können. Darauf gibt es aber im Fall Bentwaters keine Hinweise.

    Der pensionierte britische Kriminalpolizist John Hanson, der sich dem Studium unidentifizierter Flugobjekte gewidmet hat, schätzt Oberst Charles Halt als einen verlässlichen Zeugen ein und vermutet ein »konzertiertes Bemühen« von anderer Seite, die Wahrheit zu unterdrücken. Die aufgezeichneten Radardaten widerlegten jedoch zwingend den auch von der Regierung seinerzeit geäußerten Verdacht, die beobachteten Phänomene beruhten auf Trugschlüssen seitens der Zeugen, unter anderem auch auf einer Verwechslung mit dem Orfordness-Leuchtturm.

    Man darf davon ausgehen, dass Hansons Einschätzung der Situation wesentlich zutreffender ist als derlei Unterstellungen, die doch nur das eine Ziel zu verfolgen scheinen, sowohl die Phänomene als auch deren Zeugen auf recht plumpe Manier der Lächerlichkeit preiszugeben, weil die Daten nicht ins geforderte Schema passen oder nicht an die Öffentlichkeit gelangen dürfen.

    Das ändert aber längerfristig wenig. Denn auch wenn es um die Existenz oder Nichtexistenz unerklärlicher Phänomene geht, dürfte sich die Realität nicht um gerade vorherrschende wissenschaftliche Ansichten oder gesellschaftliche Konventionen scheren. Und das ist sicher auch gut so.


    .

    viaUFO-Landung von Rendlesham: Neue Beweise kommen ans Licht – Kopp Online.

  • Diese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog

    Diese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog


    Ein dramatisches Wochenende liegt hinter uns: Ein “Grexit” wurde zwar abgewendet. Griechenland soll aber einem harten Sparprogramm unterzogen werden. Viele glauben: Selber Schuld. Du auch? Dann wird Dich dieses Video zum Nachdenken bringen.

    Viele Medien zeichnen ein verzerrtes Bild
    Es ist dieses Bild, mit dem weite Teile der Medien den Euro-Gipfel vom vergangenen Wochenende zeichnen: Auf der einen Seite die eiserne Angela Merkel mit ihrem knallharten Unterhändler Wolfgang Schäuble, die das Geld der deutschen Steuerzahler/innen gegen die prassenden Griechen verteidigt. Auf der anderen eine linksradikale Regierung, die Europa monatelang an der Nase herumführt und alles Vertrauen verspielt hat. Hier die Regeln, die den Euro retten. Dort die Griechen, die einfach nicht sparen, immer mehr Geld haben wollen.

    Ein Bild, das zu dem Schluss verleitet: Die Griechen haben alleine selbst Schuld, dass sie fast aus dem Euro geflogen wären; dass sie nun den Gürtel noch einmal kräftig enger schnallen müssen; dass der griechische Staat faktisch unter Aufsicht von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) gestellt werden muss. Dass die Griechenland-Krise so eskaliert ist, dafür trage vor allem die griechische Regierung die Verantwortung.

    Wir glauben: Dieses Bild ist falsch – und lassen Experten zu Wort kommen

    Ohne Frage, viel zu lange haben sich griechische Eliten – oft in Komplizenschaft mit internationalen Banken und Konzernen – den Staat zur Beute gemacht. Griechenland braucht dringend Reformen. Doch mit ihrer kompromisslosen Haltung haben Merkel und Schäuble dem europäischen Projekt schweren Schaden zugefügt – und die Griechenland-Krise keineswegs gelöst. Mit dem Sparprogramm ist die Gefahr eines “Grexit” nur aufgeschoben – ganz sicher aber nicht aufgehoben. Und für viele Griech/innen wird sich die Situation noch einmal massiv verschärfen.

    Wir haben nachgefragt, bei renommierten Wissenschaftler/innen und Journalist/innen

    Wir wollten wissen: Wie konnte die Krise so eskalieren? Woher kommen die griechischen Schulden? Warum stellt Griechenland sich gegen ganz Europa? Warum spart Griechenland nicht? Und ist Sparen wirklich die richtige Antwort auf die Krise?

    Diese 5 Expert/innen haben für uns die Griechenland-Krise entwirrt: Dr. Til van Treeck (Wirtschaftswissenschaftler Uni Duisburg-Essen), Margarita Tsomou (Herausgeberin Missy Magazin), Ulrike Hermann (Journalistin bei der taz), Harald Schumann (Autor und Journalist, Tagesspiegel), Prof. Dr. Gesine Schwan, (Politikwissenschaftlerin, Humboldt-Viadrina).

    Wir glauben: Um sich ein fundiertes Urteil über die Griechenland-Krise zu bilden, sollte man diese Fakten kennen.

    viaDiese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog.

  • Andreas Popp – Plan B! – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise

    Andreas Popp – Plan B! – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise


    7. AZK - Andreas Popp - Plan B! - Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise

    Hochgeladen am 18.11.2011

    Andreas Popp – Plan B – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise

    http://www.wissensmanufaktur.net

    andreas.popp@wissensmanufaktur.net

    Weitere Vorträge:

    „Wozu eine AZK“ – Ivo Sasek

    „Plan B – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise“ – Andreas Popp

    „Meinungsmanipulation – Was uns die Massenmedien verschweigen“ – Prof. Dr. Michael Vogt

    „Monsanto auf Deutsch – Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“ – Jörg Bergstedt

    http://www.anti-zensur.info

    Kategorie

    Nachrichten & Politik

    Lizenz

    Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)

    Quellvideos

    Quellenangaben anzeigen

    via7. AZK – Andreas Popp – Plan B! – Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise – YouTube.

  • Deutsche Geschichte – gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Deutsche Geschichte – gefälscht, verbogen, geglaubt!


    Hochgeladen am 20.12.2011

    Ein Film, der die „verlorenen“ Aspekte deutscher Geschichte aufzeigen soll, die man uns in der Schule, aber auch durch die „Medien der Sieger“ vorenthält. In aller Regel hört man die im Film dargestellten Dinge nicht, wenn man sich mit dem Thema befasst, indem man die üblichen Quellen heranzieht, wie einen Guido Knopp, Hollywoodfilme oder den SPIEGEL. Für jeden Geschichtsinteressierten, aber auch jeden Wahrheitssucher bietet der Film ein paar Denkanstöße.

    viaDeutsche Geschichte – gefälscht, verbogen, geglaubt! – YouTube.

  • Das Hamsterrad & dessen Strippenzieher und die Hintertüre zum Glück – YouTube

    Das Hamsterrad & dessen Strippenzieher und die Hintertüre zum Glück – YouTube


    Hamsterrad

    Jens Helbig (M. Sc.) & Christopher Klein (M. Sc.) im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Banken, Banker, Broker, der Profit, die Schulden- Banken und Finanzkrise – der Kapitalismus. Diese Wörter sind heutzutage zum Inbegriff von Gier und Maßlosigkeit geworden. Während die meisten Mitmenschen davon aufgebracht sind, lachen sich andere im selben Augenblick ins Fäustchen. Woran liegt das? Woher resultiert die Diskrepanz zwischen Arm und Reich und warum klafft die Vermögensschere immer weiter auseinander? Wieso besitzen in Deutschland die oberen zehn Prozent der Bevölkerung drei Viertel und das reichste Prozent davon sogar mehr als ein Viertel des gesamtdeutschen Vermögens?

    Warum ist das Vermögen derart ungleich verteilt, daß während die Zahl der Milliardäre stetig steigt, gleichzeitig knapp ein Viertel der Weltbevölkerung von weniger als zwei US-Dollar am Tag in Armut lebt? Auf der Reise durch den Dschungel der Finanzwelt blicken nur noch die wenigsten durch. Beruf, Ausbildung, Schule, Studium, Arzttermine, Fitneßstudio, der Fernseher und Facebook halten uns im Alltag so beschäftigt, daß uns zunehmend die Zeit zum Nach- und Mitdenken abhanden kommt. Unser jetziges, ungerechtes und destruktives Geldsystem provoziert Finanzkrisen und macht uns alle sukzessive ärmer, kränker und unzufriedener. Aber genau das führt paradoxerweise zu Wirtschaftswachstum.

    Wir blockieren unangenehme Themen und schotten uns vor ihnen ab, denn schließlich haben wir wichtigeres zu tun – so denken wir zumindest. Diese Abwehrhaltung ist nur allzu verständlich, aber sie birgt Gefahren:Weil eine ergebnisoffene, unverblümte und tolerante öffentliche Debatte fehlt, wird das Spiel weiterhin denjenigen überlassen, die uns offensichtlich in die Misere gebracht haben.Die persönliche Vorbereitung auf eine wahrscheinliche Mega-Krise kommt zu kurz.Durch die exzessiven Schuldenstände werden künftige Generationen ihrer Existenzgrundlage beraubt.

    Das entschuldigende Sprichwort, das meiste erledige sich sowieso von selbst, solange man nur genug Zeit verstreichen lässt, ist hier schlichtweg unangebracht. Wir wollen der ungleichen Informationsverteilung entgegenwirken und mit diesem Buch Ihr Interesse für die spannenden Zusammenhänge und Verquickungen entfachen. Das soll zweierlei Zielen dienen. Zum ersten werden Sie Hintergründe und Auslöser der derzeitigen Schulden- und Bankenkrise verstehen und künftig gelassener auf die Nachrichten reagieren, da Sie wissen weshalb die Krise derartige Auswüchse angenommen hat. Zum zweiten ist ein grundlegendes Verständnis der finanzsystematischen und wirtschaftlichen Funktionsweisen auch für die eigene finanzielle Situation hilfreich.

    Im Idealfall haben seid Ihr am Ende soweit überzeugt, daß Ihr selbst die Verbreitung dieser Informationen vorantreiben möchtet:
    »Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt,der andere packt sie kräftig an und handelt.«Dante Alighieri

    Weitere Themen:

    Was ist Geld überhaupt? (Tauschmittel, Spekulationsmittel, Wertaufbewahrungsmittel?)
    Die Entwicklung hin zum Giralgeld und aktuelle Auswirkungen
    Bargeld vs. Buchgeld (Giralgeld)
    Mindestreserve und Giralgeldschöpfung durch Kreditvergabe mit Zins, Tilgung & Sicherheiten
    Der Zinseszins-Effekt und das erzwungene Wirtschaftswachstum
    Dadurch Wachsende Vermögensschere zwischen Arm und Reich
    Verschuldung und Konsequenzen für die Euro-Zone
    Ungleiche Machtverteilung durch die Herrschaft des Geldes
    Globalisierung vs. Regionalisierung – mögliche kurzfristige Lösungsansätze.

    Websites:
    http://www.jcbooks.de
    http://www.geldsystem-verstehen.de

    • Kategorie

       

    viaJens Helbig & Christopher Klein: Das Hamsterrad & dessen Strippenzieher und die Hintertüre zum Glück – YouTube.

  • Schäuble und Menschlichkeit ist wie Finanzamt und Geschenke

    Schäuble und Menschlichkeit ist wie Finanzamt und Geschenke


    In Sachen Griechenland-Rettung täuscht Bundesfinanzminister Schäuble die Menschen und verschweigt die wahren Gründe für die sogenannte Rettungspolitik. Da geht es nur um Profite für die Eliten.

    Von Henry Paul

    11.31 Uhr – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erinnert daran, dass ein Schuldenschnitt nach europäischem Recht ausgeschlossen sei. Das mache ein neues Hilfsprogramm noch schwieriger. Nach Abschluss der Verhandlungen über das Paket müsse diskutiert werden, ob dies ein Weg sei, der funktionieren könne. Ohne grundlegende Reformen in Griechenland sei dies nicht möglich.

    11.23 Uhr – Auch Schäuble wirbt im Bundestag für die Aufnahme von Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket für Griechenland. „Es ist ein letzter Versuch, um diese außergewöhnlich schwierige Aufgabe zu erfüllen“, sagt er. Es komme nun aber vor allem auch darauf an, dass Griechenland verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinne…  Zitat: DWN

    Wieder einmal lügt Schäuble. Nirgends steht geschrieben, dass ein Schuldenschnitt verboten ist. Der Grund ist klar: Die Rettungen sind verboten, wurden aber von allen dennoch betrieben. Nun da das Kind (respektive die Kinder) in den Brunnen gefallen sind, müssen Lösungen her, die dem Bürger den (falschen!) Eindruck vermitteln, dass die Rettungen so weitergehen dürfen, obwohl sie verboten sind. Hier wird also versucht, eine hammerdicke Lüge und fortwährende Gesetzesbrüche durch eine erneute Falschbehauptung zugekleistert.

    Wenn man schon durch etwas Verbotenes die Situation verschlimmert hat, solle man als Lügen-Politiker die Hosen runterlassen und bekennen, dass das Verbot den Bürger ein paar Milliarden gekostet hat. Die Version, dass das Geld „irgendwie“ zurückkommen würde, wäre eine erneute Lüge. Das ganze Rettungsgeld an alle Geretteten ist und bleibt futsch. Denn eine Vertagung auf Zinsbedienung und/oder Rückzahlung über 30 Jahre ist ein verdeckter Schuldenschnitt.

    Schäuble selbst betreibt doch Schuldenmaximierung, weil er weitere Rettungspakete auf den Weg bringen will – „der Menschlichkeit halber“. Dieser miese Lügner. Er kann ja gar nicht anders, weil die USA befohlen haben Griechenland zu stützen. Weil das NATO-Land, EU-Land und Euro-Land ein Eckstein im geopolitischen Kalkül der One-World-Strategie der USA ist. Schäuble sollte dem Volk sagen, dass wir zu diesen ganzen Rettungsmaßnahmen durch die USA gezwungen werden, weil es um die Refinanzierung des Dollarraums, seiner maroden Zockerbanken und der TOP-Family-Investoren (TSFC) geht. Gleich hinterher: Oppermann braucht sich gar nicht so entrüsten; als Oberlügner der SPD hat er jeden Kredit der Glaubwürdigkeit verloren.

    Das Schmierenstück wird weitergehen, die Schulden werden weiter aufgebaut, die Schuldenstaaten mit IWF-Krediten weiter ausgeplündert, die Entdemokratisierung geht weiter und Deutschland zahlt bis zum bitteren Ende. Jeder Satz, der mittlerweile aus offiziellen Quellen stammt, ist „Window-dressing“ mal zur Verdunklung, mal zur Erleuchtung, mal zur Verblödung, mal zur Verarschung der Bürger! Wagenknecht hat es in Kurzform gebracht: überschuldete Staaten benötigen keine neue Schulden, sondern den Schuldenschnitt.

    Die einzig echte Lösung ist die Zerschlagung der EU und des Euro. Nur unter dieser Prämisse wird Geld eingespart, wird der Bürger geringer belastet, wird die EU-geborene Feindschaft der Nationen aufgehoben, wird ein Neuanfang nach einer europaweiten Bürgerbefragung zur EU als echt demokratisch verfasster Staatenbund möglich. Ansonsten droht das Europa-Chaos nach US-failed-state-Variante zum Schaden aller Bürger auf diesem Kontinent.

    viaSchäuble und Menschlichkeit ist wie Finanzamt und Geschenke | Contra Magazin.

  • Wie Du Pestizide auf Obst und Gemüse neutralisierst

    Wie Du Pestizide auf Obst und Gemüse neutralisierst


    Wie Du Pestizide auf Obst und Gemüse neutralisierst

    Wir alle wissen es – es gibt unzählige Pestizide und andere Umweltgifte in unseren Lebensmitteln. Herbizide, Insektizide und Fungizide werden tonnenweise auf die Felder gebracht und verseuchen den Boden und die Pflanzen. Diese Stoffe sollen bei Früchten und Gemüse störende Insekte, Unkraut und Pilze bekämpfen. Sie sind wirkungsvoll und giftig nicht nur für die Zielobjekte, sondern auch für unsere Gesundheit, für Tiere und für das gesamte Ökosystem. Spuren von Pestiziden sind überall zu finden: in der Erde, im Wasser und sogar im Fettgewebe der in der Arktis lebenden Eisbären. Nur die chemische Industrie kommt gut dabei weg.

    Bio Lebensmittel
    © Depositphotos.com/@ OlafSpeier

    Diese chemischen Gifte bringen uns vom einmaligen Verzehr zwar nicht um und wir merken sie nicht unmittelbar, aber bei ständigem Verzehr von belasteten Nahrungsmitteln werden sie im Körper angereichert, vergiften den Organismus und verursachen Krankheiten. So wird das gesunde Obst und Gemüse auf Dauer gesundheitsschädlich.

    Pflanzenschutzmittelrückstände sind nur ein Teil der Belastung, denen der moderne Mensch täglich ausgesetzt ist. Manche Pestizide können Allergien auslösen, das Hormonsystem schädigen und die Fortpflanzungsfähigkeit und das Nervensystem beeinträchtigen. Sie werden in den Fettzellen abgelagert und können so Übergewicht verursachen. Vier  Prozent der europaweit zugelassenen Pestizide stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

    Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Grundsatz „Gemüse und Obst ist gesund“ außer Kraft gesetzt ist. Pflanzenbasierte, unverarbeitete, frische Nahrung ist nach wie vor ernährungsphysiologisch die richtige Ernährung für uns. Wir müssen uns nur den Umständen anpassen und lernen die Pestizide so weit es geht zu vermeiden.

    Obst waschen

    Je reiner der Körper ist, desto deutlicher spürt man den Pestizidgehalt. Ich merke es nach mittlerweile 2 Jahren veganer Rohkost sofort bei stark belasteten Früchten; z.B. bei konventionellen Wassermelonen: sie hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack und ich bekomme starke Magenschmerzen. Deswegen meide ich sie sowie die anderen Früchte, die am stärksten belastet sind.

    Liste der am stärksten belasteten Obst- und Gemüsesorten

    Greenpeace führt seit dem Jahr 2003 regelmäßig Tests zur Pestizidbelastung von Obst und Gemüse durch und hat bereits mehrere jährliche Pestizidratgeber herausgegeben. Hier kannst Du den von 2012 anschauen.
    Laut den Untersuchungen von Greenpeace wurden in fast der Hälfte aller konventionellen Proben mehrere Pestizide (Pestizid-Cocktails) gefunden. Besonders türkische Produkte (Trauben, Birnen und Gemüsepaprika) sind in diesem Zusammenhang negativ aufgefallen. Außer der Türkei sind Chile und Thailand die Herkunftsländer mit einem sehr hohen Anteil an pestizidbelasteten Lebensmitteln. Im deutschen Supermarktvergleich hatte Lidl die saubersten Lebensmittel und allgemein schnitt Gemüse deutlich besser ab als Obst.

    Es ist sehr ratsam darauf zu achten, was Du einkaufst und wann. Nicht alle Sorten und nicht zu allen Jahreszeiten sind sie gleich stark belastet. Bei geschickter Auswahl kannst Du die Chemierückstände selbst bei geringem Budget niedrig halten.

    Top 15 der am meisten belasteten Obst- und Gemüsesorten: 

    1. Trauben sind häufig mehrfach belastet
    2. Erdbeeren aus dem Ausland
    3. Melonen
    4. Pfirsiche und Nektarinen
    5. Äpfel auch konventionelle aus Deutschland
    6. Birnen
    7. Kirschen
    8. Zitrusfrüchte
    9. Ananas
    10. Aprikosen
    11. Paprika besonders aus der Türkei
    12. Sellerie
    13.  Zucchini (Spanien, Türkei)
    14. Kopfsalat
    15. Möhren

    Top 15 der saubersten:

    1. Bananen nur die aus Dom Rep sind wenig belastet, schädigen dabei jedoch die Plantagenarbeiter
    2. Kiwis
    3. Heidelbeeren aus Deutschland
    4. Pflaumen (Deutschland, Spanien)
    5. Sharon
    6. Spargel
    7. Avocado
    8. Blumenkohl
    9. Süsskartoffel
    10. Zwiebeln aus Deutschland
    11. Fenchel
    12. Kohlrabi
    13. Brokkoli
    14. Champignons (ausser die aus Polen)
    15. Gurken aus Deutschland

    Zu den als sehr sauber bewerteten Gemüsen gehören vor allem einheimische Gemüsesorten wie Kohl, Spargel, Zwiebeln und Champignons. An konventionellem Obst werden Heidelbeeren, Kiwi und Sharon als empfehlenswert bezeichnet.

    Körper entsäuern

    Seit der Veröffentlichung der Listen der am meisten pestizidbelasteten Obst und Gemüse haben wir alle die Möglichkeit, vorsichtig zu sein und belastete Lebensmittel zu vermeiden oder sie in Bio-Qualität zu kaufen. Aber einige von diesen Produkten wie Weintrauben oder Kirschen sind zu lecker, um darauf zu verzichten, oder zu teuer, um sie in Bio-Qualität zu kaufen.

    Ich kaufe, so weit ich kann, im Bio-Supermarkt ein, aber 100% von Bio zu leben ist schon ziemlich teuer für mich. Rund 30 – 40 % meiner Einkäufe sind nicht biologisch. Z.B. kosten Kirschen im Moment in Bio-Qualität 12,90 Euro und bei Lidl 4,90. Ich liebe Kirschen und verbrauche leicht ca. 1 – 1,5 kg, um satt und zufrieden zu sein.

    5 Tipps für den Einkauf und die Zubereitung von Obst und Gemüse, um die Pestizidbelastung so gering wie möglich zu halten:

    1. Bio ist die erste Wahl

    Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau sind meist unbelastet, weil bei dieser Anbaumethode nur wenige Pflanzenschutzmittel zugelassen sind und weitgehend auf chemische Spritzmittel verzichtet wird. Die Wirkstoffe sind natürlicher Herkunft, die deutlich weniger gesundheitsschädlich sind als die synthetischen Mittel der konventionellen Landwirtschaft. sowie Zitronen, Orangen und Äpfel immer in Bio-Qualität.

    Achtung: Fair Trade Produkte sind nicht immer gleich Bio und nur dann garantiert ökologisch produziert, wenn ein Bio-Siegel draufsteht.

    2. Achte auf das Herkunftsland

    Ca. 70 Prozent des in Deutschland verkauften Obsts und Gemüses wird importiert. Je nach Herkunftsland werden unterschiedliche Mengen an Pestiziden eingesetzt. Deutsche Produkte sind in diesem Sinne am sichersten. Außerdem haben sie viel kürzere Wege, wobei mehr Nährstoffe erhalten bleiben. Kaufe möglichst viel heimisches Obst und Gemüse, am besten aus der Region.

    3. Beachte den Zeitpunkt der Ernte

    Viele konventionelle Obst- und Gemüsesorten wie Wassermelonen, Paprika oder Erdbeeren enthalten am Anfang der Erntezeit mehr Pestizide als ein paar Wochen später. Warum? Um den Reifeprozess zu beschleunigen und um zum geplanten Datum den Verkauf zu starten, werden je nach Wetterbedingungen mehr oder weniger Wirkstoffe gespritzt. Bevorzuge daher saisonales Obst und Gemüse! Dieser Saisonkalender der Verbraucherzentrale Hamburg hilft Dir weiter.

    4. Entferne die äußeren Schichten

    Bei Salaten, Kohl, Zwiebeln und anderen Sorten mit mehreren Blattschichten können die äußeren Blätter entfernt werden. Die inneren sind sauberer. Die äußeren Blätter haben mehr haftende Rückstände vom Besprühen und absorbieren die meisten Gifte.

    5. Wasche Dein Obst und Gemüse richtig

    Wenn Du auch nicht alles biologisch kaufen kannst, so lerne wie Du schädliche Pestizide von Obst, Gemüse und Salat zumindest zum Teil mit dieser einfachen Methode entfernst.

    Kann man Pestizide durch Waschen neutralisieren?

    Es gibt natürliche Mittel, die Chemiebelastungen zum Teil zu beseitigen. Die drei Superhelden sind:

    1. Essig
    2. Zitronensaft
    3. Natron
    Essig

    Hierfür ist der destillierte, klare Essig am besten geeignet. Verwende Essig in Lebensmittelqualität (keinen Industrieessig)!
    Für das Waschen von Obst und Gemüse sollte eine Lösung aus 1 Teil Essig und 9 Teilen Wasser eingesetzt werden. Das Obst oder Gemüse wird dann in dieser Lösung für ca. 15 – 20 Minuten eingelegt und danach unter sauberem Wasser abgespült. Der Essig entfernt ca. 98% der Bakterien und neutrallisiert durch seine basische Wirkung einen Großteil der Chemierückstände.

    Entgiftung des Körpers
    © Depositphotos.com/@ Feverpitch

    Bei Obstsorten mit einer empfindlichen Haut, wie Erdbeeren, ist diese Prozedur nicht geeignet, da hier Risse entstehen können, über die zu viel Essig ins Innere der Frucht gelangt. In diesem Fall füllst Du die Essiglösung in eine Sprühflasche, besprühst die Früchte und lässt sie für 10 – 20 Minuten einwirken. Dann spülst Du sie mit sauberem Wasser ab.

    Optionen für Wasch-Lösungen:

    Zitrone/Natron-Lösung
    • Saft einer halben Zitrone (natürliche Desinfektion)
    • 2 TL Natron (neutralisiert Pestizide durch pH-Wert)
    • 300 ml Wasser

    Das Natron und der Zitronensaft werden schäumen, wenn sie zusammengemischt werden! Das ist eine normale chemische Reaktion.

    Zitrone/Essig-Lösung
    • Saft einer halben Zitrone (natürliche Desinfektion)
    • 2 EL Essig (neutralisiert einen Großteil der Pestizide)
    • 300 ml Glas Wasser

    Vorgang: Fülle Wasser in eine große Schüssel, mische die oben genannten Zutaten je nach der gewählten Option zusammen und weiche die Früchte / das Gemüse für 15 – 20 min ein oder befülle eine Sprühflasche, besprühe das Zielobjekt und lass die Lösung 15 – 20 Min einwirken, dann spüle gut ab.

    Fazit

    Jetzt kennst Du ein paar gute Tricks, wie Du Dich auch ohne großes Budget chemiefrei, vegan und rohköstlich ernähren kannst und das beste für Dich daraus machst. Selbstverständlich ist es am besten wann immer möglich Früchte und Gemüse aus Bioanbau zu beziehen. Chemiefrei ist nicht nur gut für jeden einzelnen, sondern auch für die Natur, die Tiere und den Planeten.
    Die meisten Ökobauern setzen beim Anbau Nützlinge ein, behandeln das Unkraut mechanisch und achten auf optimale Fruchtfolgen. Sie fördern mit ihren natürlichen Methoden die Bodenfruchtbarkeit – das Fundament des Lebens, um Menschen zu ernähren. Davon profitiert auch das Grundwasser, die Luft und die Tierwelt.

    Victoria

    Bio Lebensmittel

    P.S. Trage Dich für den monatlichen Newsletter ein, um immer auf dem Laufenden zu sein und der strahlenden Gemeinschaft dazuzugehören! Verbinde Dich mit mir auch auf Facebook und Instagram – so verpasst Du keine köstlichen gesunden Rezepte und natürliche Schönheits-Tipps und siehst spannende Bilder von meinen Rohkost-Reisen, gesundem Essen und natürlich von mir!

    Quellen:

    viaWie Du Pestizide auf Obst und Gemüse neutralisierst.

  • Chaga-Pilz: Ur-Heilkraft aus frostiger Taiga

    Chaga-Pilz: Ur-Heilkraft aus frostiger Taiga


    Seit Urzeiten haben Vitalpilze in der traditionellen chinesischen und russischen Medizin ihren angestammten Platz. Zunehmend finden diese sesshaften Waldwesen aus der Natur-Apotheke Eingang in die europäische Naturheilkunde.

    Chaga, unansehnlich, aber heilkräftig                                            

    Von Hans-Jörg Müllenmeister

    Seit Urzeiten haben Vitalpilze in der traditionellen chinesischen und russischen Medizin ihren angestammten Platz. Zunehmend finden diese sesshaften Waldwesen aus der Natur-Apotheke Eingang in die europäische Naturheilkunde ‒ flankiert von neuen wissenschaftlichen Studien, die ihre heilsame Wirkung bestätigen. Vor allem wegen seiner jetzt nachgewiesenen krebshemmenden und zellschützenden Wirkung tut sich der Schiefe Schillerporling (Inonotus obliquus) oder Chaga-Pilz hervor. Von diesem Genius aus dem Riesenreich der Pilze sei hier berichtet.

    Warum so viel Aufhebens um die Pilztherapie (Myko-Therapie)?

    Die Forschung geht davon aus, dass mindestens 1,5 Millionen unterschiedliche Wirkstoffe allein in unseren mitteleuropäischen Pilzen schlummern ‒ größtenteils noch unerkannt. Nur ein verschwindender Bruchteil davon wurde bislang in der Heilkunde zu wertvollen Diensten erweckt.

    Schon vor 5300 Jahren im Neolithikum führte Ötzi, der Mann aus dem Eis, Birkenporlinge mit sich. Gewiss kannte er ihre antibiotische Wirkung. Bemerkenswert, der Star unter den Porlingen, der hier besprochene Chaga, wächst ebenso parasitisch an lebenden Birken. Man fragt sich, warum gerade Pilze so viele wertvolle organische Wirkstoffe bergen. Nun, weil sie so verletzlich sind, sich nicht, wie viele Pflanzen, mit mechanischen Waffen, dornenbespickt und dickrindig gegen Fressfeinde wehren können. Im Laufe der Evolution lernten die Pilze chemische Keulen gegen ihre Fressfeinde zu schmieden: entweder mit bitter schmeckenden oder gar giftigen Substanzen.

    Seit Jahrtausenden therapieren chinesische Heiler und russische Schamanen aus Sibirien erfolgreich mit Pilzen oder deren Auszügen. Das manische Verlangen der Pharmagewaltigen, die komplexen Pilz-Wirkstoffe zu isolieren oder gar synthetisch nachzubauen, ist vergebliche Liebesmüh. Auch ein feines Schweizer Uhrwerk kann man nicht mit Hammer und Meißel sezieren oder gar nachbauen, wohl aber den Chaga-“Fruchtkörper“ auf diese Weise vom Birkenstamm ernten.

    Chaga, unansehnlich, aber heilkräftig

    Vielleicht haben Sie schon einmal unbewusst in nördlichen Wäldern (vereinzelt auch im Bayerischen Wald) diese Pilz-Rarität in einigen Metern Höhe am Stamm einer gesunden Birke entdeckt: Wie ein schwarzer, teerartiger Klumpen erinnert der krebsheilsame Parasit eher an einen Baumtumor, an eine Art Baum-Melanom. Bestätigt sich hier wieder die alte Signaturenlehre, so wie bei der indischen, knochenheilsamen Kletterpflanze Cissus? Der Volksmund nennt ja dieses Gewächs „Rückgrat des Teufels“ ‒ erinnern doch die knotigen Zweige stark an eine Wirbelsäule.

    Öffnet man die pechschwarze Chaga-Kruste, erscheinen im Inneren orange bis rotbraune Strukturen. Insgesamt wächst die anamorphe, also umgestaltete Form gemächlich heran. Es braucht schon fast zwei Jahrzehnte, bis das parasitäre „Baumgeschwür“ eine Größe von 20 cm erreicht. Vor allem in der tiefen Taiga bei extremen klimatischen Bedingungen und Temperaturen von unter ‒ 40°C gedeiht das Gesundheitselixier zwar langsam aber prächtig.

    Wichtige Inhaltsstoffe des Chaga sind Melanin-Komplexe und Betulin. Diese stecken vor allem in den schwarzen Auswüchsen des Myzels, das voll mit Inhaltsstoffen der Birke und seinen Polysacchariden (Mehrfachzuckern) ist. Diese und andere Nährstoffe entzieht der „egoistische“ Pilzpirat über Jahre der Pilz-trächtigen Mutter-Birke selbst, und nicht dem Waldboden wie andere Pilze, die mit ihrem Baumwirt eine symbiotische Gemeinschaft pflegen. Für Birken ist der Schiefe Schillerporling, alias Chaga, als Parasit ein wahrer Todesengel, der bei den Heimgesuchten durch ständigen Nährstoffentzug eine Weißfäule erzeugt. Darunter versteht man den Prozess des Lignin-Abbaus.

    Geheimnisvolle Komposition der Inhaltsstoffe des Chaga

    Bislang weiß man, dass aktive Wirkstoffe des Schiefen Schillerporlings verschiedene Triterpene sind; das sind Hauptbestandteile ätherischer Öle. Des weiteren Tannine, die gut mit Eiweißen reagieren und Alkaloide, also organische Säuren wie Hydroxybenzoesäure oder Vanillinsäure, die auch in Heidelbeeren oder blauen Weintrauben vorkommen. Bis heute konnte die Forschung nicht eindeutig klären, welche Wirkstoffe genau krebshemmend sind und/oder das Immunsystem stabilisieren. Sind es etwa Pterin oder Betulin, die zytostatische Eigenschaften haben?

    Allein das Zusammenspiel zwischen Polysacchariden, Betulinsäure und dem Spurenelement Germanium bilden einen einzigartigen, wirksamenGEheim gegen viele degenerative Einflüsse auf den Körper und beugt effektiv dem vorzeitigen Altern vor. Das Besondere des Heilpilzes Chaga: seine tiefgreifende Regulierung der Körperfunktionen und die Moderation des Immunsystems, also das Zurücksetzen in seinen natürlichen Zustand.

    Ein Wirkstoff aus dem Heilspektrum herausgegriffen 

    Der Komplex an Huminsäuren könnte für die Anti-Krebs-Eigenschaften verantwortlich sein, auch als Antiviralstoff und alternatives Antibiotikum. Huminsäuren enthalten ja das volle Spektrum der Mineralien, Aminosäuren und Spurenelemente. All das in einer gut aufnehmbaren, biologisch leicht verwertbaren Form. Wohltuend bilden die Huminsäuren eine dünne gelartige Schicht auf der Schleimhaut des Darms, die vor Infektionen und Wirkungen der Giftstoffe schützt. Bei Entzündung der Darmzotten fördert sie die Heilung. Die Huminsäuren hemmen zudem das Wachstum pathogener Bakterien im Nahrungstrakt, stimulieren die Funktion der Darmflora und regulieren deren Gleichgewicht. Sie binden sehr effektiv die im Körper entstandenen freien Radikale, die zahlreiche Krankheiten verursachen und begleitet sie konsequent zum „Ausgang“.

    Huminsäuren steigern die Wirkung der Enzyme und binden überflüssig produzierte Stresshormone, wie das Adrenalin und Noradrenalin. Weil sie fast mit jeder Verbindung in Wechselwirkung treten können, gehen sie auch bei der Chemo- und Strahlentherapie mit den im Organismus angesammelten Gift- und radioaktiven Stoffen eine unlösliche Bindung ein. Diese kann dann der Körper leicht ausscheiden. Huminsäuren regen nicht nur die Produktion von Antikörpern an, sie aktivieren auch die weißen Blutkörperchen und erhöhen die Sauerstoff-Transportkapazität der roten Blutkörperchen. Damit verbessern sie das körperliche Wohlbefinden.

    Eine weitere Ingredienz aus dem Heilspektrum ausgewählt

    Wild geerntete Chagapilze aus der Taiga enthalten über 215 Nährstoffe, davon etwa 40 mal mehr Superoxid-Dismutase (SOD) als es das Coenzym Q10 bietet, das ja Superoxid-Anionen zu Wasserstoffperoxid umwandelt. SOD ist das körpereigene Super-Enzym schlechthin: ein wirksamer Radikalfänger mit Zellschutzfunktion. Diabetiker können SOD aufgrund seiner antioxidativen Wirkung prophylaktisch vor Folgeschäden anwenden. Da bestimmte Freie Radikale das Gewebe schwächen, wäre auch bei Arthrose und Arthritis die Einnahme von SOD empfehlenswert, denn SOD lindert Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen. Mehr noch: SOD schützt den Körper auch vor einem vorzeitigen Alterungsprozess. Sogar in Hautzellen verbirgt sich körpereigenes SOD; es schützt die Haut vor Schädigungen, z.B. Altersflecken und Falten.

    Chaga: Das bisher stärkste bekannte Antioxidans der Welt

    Das empirische Ur-Wissen der Schamanen aus Sibirien ist in der russischen traditionellen Volksheilkunde seit Jahrhunderten verwurzelt. Inzwischen belegen wissenschaftliche Untersuchungen die man in den letzten Jahrzehnten durchführte, dass der Heilpilz über 1600 antibakterielle, Leber-unterschützende, entzündungshemmende und antioxidative Wirkstoffe versteckt hält.

    Seine einzigartige Palette an gesundheitsdienlichen Phyto-Nährstoffen und immunaktivierenden Verbindungen verblüfft auch westliche Forscher: Inzwischen hält man im Westen den wildwachsenden Chaga aus dem weiten Reich der Pilze ‒ er gehört ja weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren ‒ für das kräftigste Antioxidans, das man je in der Natur fand. Das belegen Untersuchungen der Brunswick Laboratories. Dieses unabhängige und führende US-Labor ist auf die wissenschaftliche Messung von Antioxidantien und oxidativen Stress spezialisiert. Mit einem ORAC-Wert von 52452 Einheiten wirkt Chaga aus der Taiga viermal stärker als die antioxidativ stärkste Frucht Mangostan ‒ mit einem ORAC-Wert etwa 15.000, bezogen auf 100g.

    Krankheiten, die der Chaga-Pilz u.a. heilen oder lindern kann

    ·       Erkrankungen des Magen- und Darmtrakts,

    ·       Immunschwäche,

    ·       Leberleiden,

    ·       Diabetes,

    ·       Schuppenflechte (Psoriasis),

    ·       Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis),

    ·       Krebsvorbeugend und Therapie!

    ·       Bluthochdruck.

    Regelmäßig als Tee getrunken, stärkt Chaga das Immunsystem und schützt vor Krebs. Dennoch ist der Pilz natürlich keine absolute Wunderwaffe gegen Krebs!

    Das Heilspektrum des Chaga mit historischem Hintergrund

    Russische Chroniken des 11. Jhd. berichten, wie durch einen Aufguß mit dem Heilpilz Chaga der Großfürst Wladimir Monomach von seinem Lippenkrebs geheilt wurde. Seit dem 15. Jhd. wird Chaga von den Einwohnern Sibiriens als Allheilmittel für zahlreiche schwere Erkrankungen eingesetzt: In verschiedenen Extrakten äußerlich oder innerlich angewendet gegen alle Krebsarten, ebenso gegen Magengeschwüre, Gastritis, zur Organregeneration und zur Stärkung der Drüsen und Nerven.

    Chaga dient als Blutreiniger und Schmerzbefreier, ebenso auch bei Tuberkulose, Herz- und Leberleiden, Immunschwäche und allgemeiner Erschöpfung.

    1955 hat das russische Gesundheitsministerium den Pilz offiziell als Heilmittel anerkannt und zugelassen. Russische Forscher beobachteten auch eine Linderung der Nebenwirkungen, vor allem bei Chemotherapien hinsichtlich Schmerzreduzierung, Appetitanregung und besserer Befindlichkeit.

    In einigen Gebieten Russlands und im Fernen Osten bereitet man Aufgüsse und Brühen des Birkenpilzes anstelle des üblichen schwarzen oder grünen Tees. Empirisch zeigt sich, dass in den Gebieten, wo man Chaga-Aufgüsse und Chaga-Brühen trinkt, weniger Krebserkrankungen auftreten. Das ist Fakt!

    Die effektive Designer-Laune unserer Anatomie lässt das körperliche Abwassersystem im Vergnügungszentrum münden. Auch hier können die Heilkräfte des Chagas sehr wirkungsvoll durchgreifen: So kuriert der Heilpilz sowohl Erkrankungen von Magen und Darm, Leber und Nieren, als auch kränkelnde männliche und weibliche Geschlechtsorgane.

    Schmerzende Gelenke reibt man mit Kräuteraufgüssen aus Chaga ab. Die Einnahme dieses uralten Arzneimittels wird vor allem für solche Fälle empfohlen, in denen operative Eingriffe, Chemo- und Strahlentherapie kontraindiziert sind. Das Ergebnis der mehrere Monate dauernden Behandlung ist oft eine vollständige Genesung und ein Verschwinden des Tumors. Während der Kur ist allerdings die Einnahme von Penicillin und intravenöse Zufuhr von Glukose – als offenkundiger Pilz-Gegenspieler verboten!

    Am Ersten Leningrader Medizinischen Institut durchgeführte Studien haben bewiesen, dass der Chaga eine anregende und stärkende Wirkung auf das zentrale Nervensystem hat; diese reduziert das deutliche Verschlechtern der Krankheitsbilder bei chronisch verlaufenden Erkrankungen (Exazerbationen) und normalisiert die Säure- und Enzymbildungsfunktion des Magens und die des Zwölffingerdarms. Kürzlich erregte der Pilz sogar Aufmerksamkeit als Therapiemittel bei der HIV-Infektion.

    Heilsame Aufgüsse und Kuren mit dem Chaga

    In Sibirien, im Altai, dem mittelasiatischen Hochgebirge im Grenzgebiet von Kasachstan, Russland, der Mongolei und China, verwendet man Chaga-Pilzbrocken traditionell als köstlichen Tee. Für Heilzwecke wird ein konzentrierter Aufguss zubereitet.

    Die Chaga-Kur besteht in drei bis fünf Tassen Tee täglich oder mehr. Der Chaga-Tee sollte länger als grüner Tee (einige Stunden) ziehen. Die Erfahrungen der Anwender zeigen, dass im Laufe der ersten ein bis sechs Monate die Blutzuckerwerte sinken. Nach sechs bis zehn Monaten kommt es bei einigen Menschen sogar zum kompletten Ausheilen des Diabetes. Chaga heilt Diabetes 2 nach der Erfahrung dieser Anwender innerhalb von drei bis zwölf Monaten bei konsequenter Anwendung vollständig aus. Und bei bösartigen Tumoren im Kehlkopfbereich ist Inhalieren angeraten.

    Während der Behandlungszeit muss man streng auf die Ernährung achten. Milchprodukte und Produkte pflanzlichen Ursprungs sind zu bevorzugen. Ausgeschlossen sind scharfe Lebensmittel und Gewürze, geräucherte Dauerware, Fleischprodukte und tierische Fette.

    Chaga: vom No-Name zum Star-Pilz

    In Sibirien schätzt man den Chaga als den König der Heilpilze, schließlich ist er nachweislich eine der stärksten Waffen gegen schwere Krankheiten wie bösartige Tumoren, Diabetes und Morbus Crohn. In ganz Asien ist der Chaga als erprobtes Naturheilmittel anerkannt und gewinnt inzwischen rapide in Europa und Nordamerika an Ansehen.

    Die Nachfrage in den letzen Jahren stieg sprunghaft. Der Markt ist mit Chaga-Produkten überschwemmt, deren Preise wohl aus Habgier durch skrupellose Hersteller durch billiges Vermehren von Myzel im Labor in Pulverform oder durch „Strecken“ der Kapsel-Inhalte mit farbähnlichen Füllstoffen (Zunderschwamm, Nüsse oder Birkenrinde) günstig „gestaltet“ ist – indes mit mangelhafter Qualität. Unglaublich, bisher ist in Deutschland der wundersame Heilpilz Chaga, alias Schiefer Schillerporling nahezu unbekannt. Man darf dem Waldgeist aus der frostigen Taiga ‒ der Koryphäe unter den Pilzen ‒ dank seiner Heilerfolge einen größeren Bekanntheitsgrad in Deutschland wünschen. Bei uns, den Nachfahren Ötzis in der 200sten Generation, dürfte der legendäre Heilpilz in keiner Haus- und Reiseapotheke fehlen.

    Der Kauf von Chaga ist Vertrauenssache

    Der Anbieter – aus Kanada, Finnland und Russland und der Qualitätsunterschiede gibt es viele. Aber Vorsicht: Achten Sie darauf, dass das Chaga-Pilz-Produkt nur aus dem Wildwuchs stammt, naturbelassen in Brockenform, aber nicht aus chinesischen Kulturen. Von Produkten aus Kulturzüchtungen rate ich ab, denn hier erntet man das Pilzmyzel bereits nach zwei Jahren. In dieser kurzen Zeit haben sich bei weitem kaum Inhaltsstoffe entwickelt und so angereichert wie es ein Altwuchsbestand bietet. Die Brocken-Naturversion ist ergiebig. Diese Würfel können Sie immer wieder mit aufköcheln lassen bis die dunkle Farbe nachlässt, dann kann man ein bis zwei Würfel nachlegen.

    Nach meinen Recherchen ist Skepsis beim Kauf geboten. Nicht zu vergessen ist die extreme Kostendifferenz zwischen Wildwuchs und Züchtung. Bedenken Sie: Der wertvolle Chaga ist kein Massenprodukt, denn er wächst extrem langsam und nur gelegentlich an Birken. Das teilt sich dem Preis mit. Gleichsam moderat und aus seriöser Quelle stammend, erscheint mir nach langen Recherchen das Angebot eines mir bekannten seriösen Vertreibers (siehe unten) akzeptabel, da ich zudem die gesamte Herstellungskette verfolgen konnte. Es gibt auch Vertreiber um den 61. Breitengrad, die für 1 kg Chaga-Brocken einen Preis verlangen, der z.Zt. mehr als dem dreifachen Preis eines 1-kg-Silberbarrens entspricht! Dabei befällt der Pilz gewiss keine Silber-Pappel, eher selten noch Erlen, Ahorn und Eberesche. Sei’s drum, so ein Juwel aus der Schatzkammer der Natur gibt es eben nicht zum Nulltarif.

    Chaga-Darreichungsformen 

    Es ist nicht unwesentlich, in welcher Form Sie Chaga Ihrer Gesundheit zuliebe genießen. Entscheidend ist, dass alle Inhaltsstoffe verfügbar bleiben. Chaga in Brockenform, also aus Wildwuchs ist etwas für Anwender, die in Ruhe Chaga als Tee oder aufgebrüht genießen wollen.

    Es gibt verschiedene Varianten Chaga aufzubereiten:

    Chaga-Brocken fünf Minuten kochen wie bei Kaffee oder Schwarzem Tee. Ist schnell zubereitet, enthält außer den Enzymen wenig Wirkstoffe.

    In der Thermoskanne Chaga-Pulver mit heißem Wasser (80°C) aufgießen, eventuell Wildkräuter dazu geben, danach vier Stunden ziehen lassen. Großer Wirkstoffanteil.

    Kaltauszug: Chaga-Pulver mit 50 bis 60°C heißem Wasser aufgießen. Wildkräuter kann man dazu geben. Acht Stunden ziehen lassen. Diese Prozedur ist zwar langsam und enthält alle Wirkstoffe; sie ist gut geeignet für Veganer!

    Gefriergetrocknetes Extrakt im Wasser auflösen. Schnell zubereitet bei höchstem Wirkstoffanteil. Die Gefrier- oder Sublimationstrocknung ist die schonendste Trocknung hochwertiger Nahrungsmittel. Das Verfahren beruht auf dem Prozess der Sublimation: Eiskristalle gehen ohne die flüssige Phase zu durchlaufen, direkt in den gasförmigen Zustand über. Übrigens braucht man schon etwa 15 kg Rohware um daraus 1 kg an Extrakt zu gewinnen.

    Daneben gibt es noch andere Konzentrationsverfahren:

    Chaga-Pulver – nicht aus Züchtung stammend, konzentriert durch ein Sprühtrocknungsverfahren mit kurzem Kontakt zwischen Sprühgut und heißer Trockenluft. Dabei können temperaturbedingt, wichtige Inhaltsstoffe wie Enzyme verloren gehen.

    Chaga als Essenz (Mazeration) nach alter russischer Manier mit Wodka als Lösungsmittel. Die Chaga-Inhaltsstoffe liegen im alkoholischen Auszug vor. Übrigens darf sich nach den Regeln des DAB eine „Essenz“ nur dann Tinktur nennen, wenn sie in der Apotheke verkauft wird. Nomen est Omen!

    Einkaufsmöglichkeiten zu Chaga www.mineralsole.com

    viaChaga-Pilz: Ur-Heilkraft aus frostiger Taiga.