Megasause in LE mit Freunden aus nah und fern


Was für ein Wochenende! Anlässlich der Party zu 20 Jahre First Sachsen Chapter besuchten uns unsere Freunde aus dem Ruhrpott. Wir fuhren, feierten und hatten wirklich harte Party-Nächte. Aber der Reihe nach…

45 Bad Friends, Independence Chapter und unseren Haufen verbindet eine enge Freundschaft. Gegenseitige Besuche gehören zum Repertoire seit Jahren. Nun waren die Ruhrpottler aus Hagen, Wuppertal und Gelsenkirchen wieder in Leipzig eingerollt, und das gleich mit 40 Maschinen. Also haben wir uns ein bisschen was ausgedacht… Zur Begrüßung trafen wir uns am Donnerstagabend in der Gartenkneipe “Zur Nat’l”, wo Wetter, Essen und Bier stimmten und wir uns gleich so richtig einstimmen konnten. Am nächsten Tag führte uns eine Ausfahrt durch das schöne Muldental sowie das Sächsischen Burgenland. Immer an der Mulde entlang, boten sich die gewohnt lieblichen und überraschend schönen Landschaften. Mittag an der Kriebsteintalsperre, und zurück gings dann etwas zügiger in brennender Hitze. Am Abend dann der gewohnte Freitagabend-Exzess, denn nun floss das Bier und andere Nettigkeiten ungehemmt. Bis in die frühen Morgenstunden wurde geklönt, getrunken und gelacht. So, wie man es sich wünscht! Viele Freunde aus nah und fern wurden begrüßt, so manches Wiedersehen gefeiert.

Also ging man es am nächsten Morgen behutsam an. Wir hatten einige verschiedene Programmpunkte erstellt, es konnte ausgewählt werden zwischen Stadtbummel, Baden gehen und Fussballgucken. Chemie spielte gerade um den Aufstieg, und vielleicht interessierte sich mancher für den original Ostcharme des Leutzscher Stadions und die einmalige Stimmung. Gesagt, getan, und nach einem kleinen Miniregen auf der Autobahn erreichten die Gruppen ihr Ziel. Nun, das Resultat ist bekannt: Die einen verbrannten sich die Wampe, weil Rekordhitze herrschte, die anderen schoben sich beim Stadtfest durch die Masse, und Chemie verlor 0:1. Mist. Der Abend rettete sie Situation, und mancher erfrischende Trunk tröstete über Sonnenbrand und Heimniederlage hinweg. Die “Monroes” aus Österreich spielten tollen Rock ‘n’ Roll und so manch geplagter Fuß bewegte sich schon wieder zum Rhythmus. Dann war es schon wieder Zeit zum Abschied – das Wochenende ist schon wieder vorüber. Tolle Party, tolle Gäste – und nächstes Jahr sind wir dann wieder dran! Ruhrpott, wir kommen!

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Über Harley D. Bieder

Ich (Rufname: Harley) stehe mit Feuer und Flamme für Harley Davidson, es ist mein Leben, ich könnte am allerliebsten den ganzen Tag – und das jeden Tag im Jahr – auf meiner Ultra durch die Weltgeschichte ballern, das ist so geil! Es fallen einfach alle Sorgen von mir ab, es macht frei, ist aufregend und entspannend zugleich. Der frische Wind um die Nase, die vielen Düfte, herrliche Eindrücke der Natur und unvergessliche Erlebnisse mit Freunden. Seit ich 16 bin, fahre ich Motorrad. Angefangen hat alles, wie zu DDR-Zeiten üblich, mit S50, dann S51 Enduro, (ständig war der Auspuff geklaut), 150er MZ, 250er ETZ (Mann war ich stolz), na und so zwischendurch auch mal einen SR2. Mit Kumpels ständig an den Karren rumgefummelt, egal ob Simson, MZ, AWO oder Jawa, es ging ja mit ein bissi Geschick alles selber zu machen. Und der Rest ging dann mit Beziehungen ;) Nach der Wende war mein erstes West-Mopped eine 14hunderter Intruder, von der ich mich aber recht bald wieder trennte, da ich endlich mein Traum-Mopped entdeckte: die Ultra von Harley! Schon als Stift hatte ich 2 Modelle in meinem Zimmer stehen, die mir meine Oma aus dem Westen mitgebracht hatte, vielleicht habe ich mich dort schon unterbewusst in dies dicke “Boot” verliebt? Naja so kam ich also zu meiner ersten Ultra Classic Electra Glide in schwarz, gesehen – Liebe auf den ersten Blick – gekauft! Und zwar noch in der alten Niederlassung beim alten Steuernagel. Ein cooler Typ – Gott hab ihn seelig. Seit dem fahre ich Ultra und werde es wohl immer tun, das ist mein Typ Bike, wie drauf geboren, das passt wie Arsch uffn Eimer. Meine 2. “Dicke” war das Sondermodell zum 100jährigen Jubiläum von Harley in schwarz silber. So und meine 3. Ultra ist die aktuelle “Dicke” natürlich in schwarz. Eine Harley kann bei mir halt jede Farbe haben, Hauptsache sie ist schwarz. grins Kilometerleistung im Durchschnitt so zwischen 10.000 und 12.000 km, man muss auch mal zwischendurch was anderes tun. Leider! Ich fahre sehr gern mit meiner Eike einfach nur mal so zu zweit, unserem Chapter und unseren Freunden durch die ganze Welt. So war ich schon in fremden Ländern wie USA, Mallorca, Luxemburg, Belgien, Österreich, Tschechien und in vielen Ecken unseres sehr schönen Deutschlandes. Es ist einfach herrlich und macht enorm viel Freude mit unserer duften Truppe im Chapter unterwegs zu sein. Wir haben jedes Jahr viele gemeinsame Ausfahrten zu spannenden Zielen, treffen befreundete Chapter, lernen immer wieder interessante Menschen, haben coole Partys und leben unser Ziel: Freude am Fahren. Freude bereitet mir auch neben meinen Aufgaben als Secretary, ganz besonders das Absichern und Blocken bei unseren Ausfahrten. Ich freue mich auf die kommenden Mopped-Saisons, die vielen gemeinsamen Erlebnisse mit unseren Freunden, befreundeten Chaptern und die spannende Abenteuer, das Neue, das Unentdeckte und Unbekannte. In diesem Sinne: Harleyluja!
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