Kategorie: Weltgeschehen

Politik, macht, Supermächte, Eliten, Geopolitik, Krieg, wk3, 3. wk, Weltkrieg, Geheimbünde, Lügen, MSM, Leitmedien, weltregierung, Geheimregierung, NWO, Russland, China, Europa, USA, Terrorgefahr, Atomkrieg, international, Schattenregierung, wissen ist Macht,

  • Die Top-Berufe der Zukunft (Vorhersagen vom Zukunftsforscher) | Sven Gábor Jánszky (Teil 1/3)


    youtube.com/watch

    Sehr interessant und wissenswert 🙏 Rock’n’Roll & Namaste. Herzliche Grüße ciao Harley

  • Eine große Dame geht voraus. Danke Louise Hay.

    Eine große Dame geht voraus. Danke Louise Hay.


    Danke für all die kraftvollen Inspirationen und gute Reise Louise L. Hay! Sie war die Grande Dame unter den Autorinnen von Büchern zum Thema Lebenshilfe. 1926 in Los Angeles geboren, erlebte sie selbst keineswegs nur die sonnigen Seiten des Daseins, sondern durchlitt auch einige seiner Härten.

    Sie erfuhr am eigenen Leib, wie sich durch positive Gedanken Gesundheit und Wohlbefinden beeinflussen lassen, und gab diese Erfahrung in ihren Büchern weiter – inzwischen an Millionen Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt.

    Ihr erstes Buch, „Heile Deinen Körper“, erschien 1976 und wurde sofort zum Bestseller. Weitere Bucherfolge motivierten die Autorin schließlich dazu, mit „Hay House“ ihr eigenes Verlagshaus zu gründen, in dem sie Bücher namhafter Autoren der US-amerikanischen New-Age-Bewegung verlegt. Louise L. Hay wurde 90. Jahre alt und verstarb am 30. August im Kreis von liebenden Menschen.

    Hier der Nachruf von ihrem Verlagshaus:

    Louise was an incredible visionary and advocate. Everyone who had the privilege to meet her, either in person, or through her words, felt her passion for serving others.

    “Meeting Louise changed the direction of my life,” said Reid Tracy, President and CEO of Hay House, Inc. “Her passion for serving others translated into everything she did. Simply by working alongside her, an analytical accountant like me transformed into someone who became aware of the power of affirmations and self-love. Being able to learn from her has been one of my life’s greatest blessings. The beauty of Louise was that you didn’t have to work alongside her to learn from her, you felt like you were there with her, with every word you read or heard.”

    Hay House will carry on Louise’s legacy and continue to publish products and online learning courses that align with her message of self-improvement and self-love.

    Louise Hay’s estate, as well as all future royalties, will be donated to The Hay Foundation, a non-profit organization established by Louise that financially supports diverse organizations which supply food, shelter, counseling, hospice care and funds to those in need.

    We invite you to share your Louise stories with us in the comments below. Together, we honor her through our memories and the continuing of her unforgettable legacy.

    We love you, LuLu.

    In the infinity of life where I am, all is perfect, whole, and complete. – Louise L. Hay

    Read more at http://www.hayhouse.com/louise-hay-legacy

    hier noch ein wundervolles Zitat von Louisa:

    „Ich liebe mich in diesem jetzigen Augenblick – ich will damit nicht warten, bis ich abgenommen oder einen neuen Liebhaber oder dies oder jenes gefunden habe. Dieser Moment ist meine Wirklichkeit und ich weiß, allein hier und jetzt ist der Zeitpunkt, zu dem ich anfangen kann, mich so zu lieben und anzunehmen, wie ich bin. Bedingungslose Liebe ist Liebe ohne Erwartungen, und auf diese Weise will ich mich lieben. Bedingungslose Liebe bedeutet, alles so anzunehmen, wie es ist.“
    Louise Hay

    In tiefer Verbeugung und Liebe zu dir liebe Louise. Du hast mein Leben verändert. Danke und wir bleiben verbunden. Herzliche Grüße Harley

    Quelle: Rücklicht: Danke Louise Hay

  • Wir stehen vor einem neuen Quantensprung: Co-Kreation, die Zukunft der Menschheit – Compassioner

    Wir stehen vor einem neuen Quantensprung: Co-Kreation, die Zukunft der Menschheit – Compassioner


    Wir alle stehen vor einer neuen Entwicklungsstufe, die uns immer mehr hin zu sinnvollem Miteinander bringen kann. Es ist sicherlich auch für dich deutlich spürbar: Überall auf der Welt entwickeln sich neue Formen der Beziehung, der Co-Kreation, um einen schnelleren Wissenstransfer und eine intensivere Potentialentfaltung anzuregen. Dies ist auch dringend notwendig, um die Herausforderungen zu meistern, vor denen wir individuell und kollektiv stehen.

    Auch du kannst diesen Schritt gehen. Der Homo Sapiens ist nicht der Endpunkt der Evolution. Für alle, die neugierig nach neuen Wegen und Lösungen suchen, möchten wir hier einen Text der Zukunftsforscherin, evolutionären Denkerin und Mitbegründerin der Foundation for Conscious Evolution, Barbara Marx Hubbard veröffentlichen, den sie als Vorwort zu dem Buch “Co-Creators Handbook 2.0” geschrieben hat.

    IMG_2404

    Wenn dich der folgende Text genauso anspricht wie uns, empfehlen wir dir den kostenlosen LIVE-Talk mit Barbara Marx Hubbard im Gespräch mit Veit Lindau, am Sonntag, den 3.9. um 20 Uhr.

    +++

    Hier jetzt zur Einstimmung der Text von Barbara Marx Hubbard, den wir für dich ins Deutsche übersetzt haben:

    „Zur Zeit entsteht eine neue Menschlichkeit, die eine neue radikale Zukunft in sich birgt, eine Menschlichkeit, die bereits in den großen mystischen Traditionen der Menschheit zu erahnen war: ein Himmel auf Erden – jenseits des Todes, jenseits des Mangels, jenseits der Illusion von Trennung.

    Es ist meine tiefe Überzeugung, dass wir kurz vor einem Quantensprung stehen und uns auf der anderen Seite eine radikal neue Möglichkeit des Miteinanders erwartet, die bisher als reine Mystik oder Utopie abgetan wurde.

    Es wird offensichtlich, dass selbstbezogene, egozentrische Menschen, die in Kontakt mit Macht kommen, immer mehr zur Gefahr für uns alle werden. Durch Biotechnologie, Nanotechnologie, Robotertechnik, künstliche Intelligenz und Quantenrechnern erlangen Menschen eine enorme Macht, die bestehende Welt zu zerstören.

    Nüchtern betrachtet, stehen wir vor der Wahl: entweder Aussterben oder eine neue Evolutionsstufe zu erklimmen. Hin zur Kosmozentrik. Derzeit machen uns drei große Entwicklungsströme Hoffnung:

    1-Die bewusste Evolution

    IMG_2405

    co-kreation-weltUnsere Generation ist die erste, die sich ihrer Evolution bewusst ist und realisiert, dass wir sie durch alles, was wir tun, beeinflussen. Das bedeutet: Wir gestalten ab jetzt unsere Evolution durch immer bewusstere Wahlen, nicht mehr zufällig. Das ist Neuland, keine Generation hat das bisher gemacht.

    2-Der bewusst erschaffende Mensch

    Ich nenne ihn Homo Co-Createur. Der Homo Co-Createur ist im Bewusstsein universell: Er verfügt über eine starke Verbindung zu Allem. Er sieht sich nicht als alleinigen Akteur seines Lebens, sondern als Part eines wesentlich größeren Systems.

    3-Die co-kreative Gesellschaft

    Weltweit, in verschiedensten Projekten, Strömungen und Netzwerken entsteht eine neue Kultur, die achtsam gegenüber Mutter Erde ist, die die Menschheit vor Ungerechtigkeiten, Konflikten, Kriegen und Krankheiten aktiv und co-kreativ befreien möchte. Diese neuen Felder beginnen, Co-Creation zu erforschen und zu praktizieren. Die Natur schafft es seit Milliarden von Jahren scheinbar getrennte Teile in immer komplexeren Systemen miteinander zu verbinden. Jetzt beginnen die Menschen, dies auch bewusst zu erlernen und zu leben.

    IMG_2406
    Regionalgruppen der Lifecoaching Community “humantrust”

    Indem sich diese neuen Strukturen bilden und agieren, reifen sie zu einem neuen sozialen Körper – mit Heilern und Unternehmern, Pädagogen, Künstlern, Managern und Führern aller Art. Schon jetzt bilden sich Netzwerke von Menschengemeinschaften, die aus solchen kleinen Resonanzgruppen bestehen – sie sind die Grundlage für die Transformation unserer Welt.

    Ich war und bin, was das menschliche Potential betrifft, zutiefst optimistisch. Einen tiefen Atemzug nehmend, den Sprung über unsere bisherige Vorstellungskraft wagend, können wir den Glanz einer radikal neuen Welt erahnen: In jedem einzelnen von uns ist die Fähigkeit zur Co-Kreation angelegt. Wenn wir anfangen, diese Gabe menschlichen Miteinanders mit den neuen technologischen Möglichkeiten, z.B. dem interaktiven Internet zu verbinden, wird unser planetarisches Nervensystem beginnen, Gestalt anzunehmen.

    Da dieses neue planetarisches Nervensystem von Co-Kreativität und Liebe durchdrungen sein wird, wird sich das kollektive Bewusstsein der Menschheit erheben.

    Unsere Kindeskinder erobern jetzt bereits diese neu aufkeimende digitale und soziale Arena. Wir sehen sie neue soziale Systeme entwerfen und Technologien entwickeln, die viele bisherigen Probleme leicht lösen können.

    Doch niemand sollte darauf warten. Beginne dort, wo du lebst. Wo immer zwei oder mehr in diesem co-kreativem Spirit zusammenkommen, ist die Zukunft bereits Realität. Wir manifestieren so den Traum und machen das Versprechen aller großen Mystiker der Welt wahr.

    Dies ist eine Einladung zur Teilnahme am vielleicht größten Abenteuer aller Zeiten: dem Erschaffen einer neuen Welt. Einer co-kreativen Gesellschaft. Wenn du bis hierher gelesen hast, führt dich sehr wahrscheinlich bereits ein innerer Ruf. Die Sozialpioniere unserer Zeit werden von innen her gerufen, eine neue Kultur zu manifestieren, die das erweiterte Bewusstsein widerspiegelt, das wir bereits in unserem persönlichen Leben erfahren.

    Die alten Formen, Strukturen und Institutionen dienen schon lange nicht mehr unseren aktuellen kollektiven Bedürfnissen. Sie sind zu sehr von Trennung und Angst geprägt. Wir brauchen neue Strukturen, die die Erfahrung von Einheit und Liebe ermöglichen, und Werte wie Vertrauen, Respekt, Gleichheit, Kooperation, Gleichmut, Demut, Großzügigkeit, Integrität und Mitgefühl lebbar machen.

    Ja, es mag noch wie eine Utopie klingen. Es ist der Blick auf einen völlig neuen Horizont – eine Reise in ein unbekanntes Gebiet. Viele von uns sind auf ihren persönliche Reisen bereits innerlich dort gewesen. Doch jetzt erkennen wir, dass wir nicht mehr alleine gehen müssen. Wie Thich Nhat Hanh bereits so weise sagte:

    “Der nächste Buddha wird kein einzelnes Individuum, sondern eine erleuchtete Gemeinschaft sein.”

    IMG_2407

    Wir bewegen uns von einem Bewusstsein des “Ich” zu einem Bewusstsein des “Wir”, ohne dabei unsere Individualität aufzugeben. Du bist nicht allein mit dem, was du ahnst und wonach du dich co-kreationsehnst. Zur Zeit öffnen sich Millionen von mutigen Menschen auf der ganzen Welt einer größeren Realität, indem sie auf den Ruf in ihren Herzen reagieren, – sie erkennen ihren inneren Weg und beginnen, ihm treu zu sein. Diese kritische Menge wird bald groß genug sein, um die Paradigmen zu verschieben.

    Nimm bitte meine Worte als Einladung. Sie geht an alle Seelen im Aufbruch, die ihre wesentliche Natur erkennen, an alle, die auf einen inneren Ruf antworten, an alle, denen das Wohlergehen des Lebens wichtig ist. Mögen wir erkennen, dass jeder von uns wichtig ist. Mögen wir mutig und innovativ sein, während wir co-kreativ zusammenarbeiten, um eine neue Welt zu erschaffen, die den Menschen in seiner wahren Größe widerspiegelt.

    Im Namen aller Leben und zukünftigen Generationen, lasst uns den evolutionären Sprung vorbereiten und gemeinsam zu dieser Transformationsreise aufbrechen.

    ++++

    IMG_2408

    CO-CREATION – DER VORTRAG

    Die Zukunft der Menschheit
    Entfalte dein wahres Potential und entzünde dein Team
    Ein Vortrag mit Veit Lindau & dem LIVING CO-CREATION-TEAM (Makasha und Katharine Roske, Carolyn und Sanford Anderson).

    Ort: SAALHAUS, Trostbrücke 4-6, Hamburg. Zeit: 26.10. / 20.00 – 21.45 Uhr

    Hier gehts zur Anmeldung und zu mehr Infos.

    Der Vortrag wird ins Deutsche übersetzt.

    Am kommenden Tag beginnt ein Ausbildungsworkshop dazu.

    Hier gehts zum Workshop

    Was für eine tolle Vision 🙏 Danke. Herzliche Grüße ciao Harley

    Quelle: Wir stehen vor einem neuen Quantensprung: Co-Kreation, die Zukunft der Menschheit – Compassioner

  • CO-CREATION – DIE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT

    CO-CREATION – DIE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT


    Die transformierende Kraft von Co-Creation

    IMG_2389

    Ein Gastbeitrag von Carolyn P. Anderson

    Ko-Authorin von The Co-Creator’s Handbook 2.0, Mitgründerin von Global Family

    Das Führen,, das heute wirklich wichtig ist, ist das Führen durch schöpferische Teams.Die Zeit des “individuellen” Führungs-Helden ist vorbei … Heute brauchen wir keine besseren Held*innen, sondern Gruppen von Menschen, die führen können – Gruppen von Menschen, die vorangehen können. Peter Senge

    Es zeigt sich deutlich, dass die Menschheit an einer Weggabelung steht!

    Klimawandel, Überbevölkerung, die Schere zwischen Arm und Reich, Terrorismus und nukleare Waffen bedrohen das Leben, wie wir es kennen. Die Wissenschaft warnt, dass die Erde das sechste Massensterben durchmacht, eines, das vom Menschen verursacht ist und “schlimmer ist, als wir momentan wahrnehmen”. Es wird immer deutlicher, dass wir uns weiterentwickeln müssen oder die Folgen unseres gewissenlosen Verhaltens tragen müssen. Die Krisen, die wir durchmachen, sind Evolutionsverstärker. Sie fordern uns heraus, zu erwachen, erwachsen zu werden und weise und direkt zu reagieren.

    co1

    Wie Einstein schon sagte: Wir können unsere Probleme nicht mit der gleichen Denkweise ändern, wie der, mit der wir die Probleme erschaffen haben. Was die Menschheit jetzt mehr denn je braucht, ist mehr Ermächtigung, mehr Kreativität, mehr Empathie – und grundsätzlich – mehr Bewusstsein. Wir und unser Heimatplanet haben Glück: Es findet ein tiefes Erwachen menschlichen Bewusstseins statt. Indem viele Menschen sich persönlich weiterentwickeln, erschaffen sie neue Prozesse, Systeme und Strukturen, die die Vision, Werte und Veränderungen manifestieren, die diese Entwicklung von Bewusstsein widerspiegeln.

    Co-Creation, die Fähigkeit, an unserer Zukunft teilzuhaben und sie zu formen, hat sich als Praxis entwickelt, um menschliche und planetarische Transformation zu beeinflussen. Sie ist ein Prozess, dessen Zeit gekommen ist! Co-Creation ist ein evolutionärer Sprung jenseits von Kooperation und Kollaboration, sie ist das bewusste Ausrichten am evolutionären Impuls des Universums… Menschen, die sich miteinander und mit der Natur verbinden, von Essenz zu Essenz, von Herz zu Herz und ein Resonanzfeld erschaffen, das das Bewusstsein aller Mitglieder erweitert – individuell und kollektiv.

    IMG_2388

    Die Kraft dieses Resonanzfelds ermöglicht eine Art zu denken, die weiser und reicher als Inspiration ist. Dadurch können Probleme, die aus einem engeren Bewusstseinszustand schwierig oder gar unlösbar erschienen, leicht gelöst werden. Eine neue Art der Entscheidungsfindung tritt hervor, die Wert auf intuitives Wissen legt und die Logik des Denkens übersteigt. Es wird offensichtlich, was der nächste Schritt ist. Kleine Resonanzkreise oder Co-Creation-Teams, egal, wie man sie nennt, sind Oasen der Unterstützung, in denen Mitglieder üben könne, ihre innere Weisheit zu nutzen, indem sie das sanfte Flüstern der liebevollen Intelligenz zulassen, die die Essenz ihres Seins ist.

    Der Kreis ist die einfachste Struktur der nicht-hierarchischen co-creativen Methodik. Er ist ein Ort, an dem Freund*innen und Kolleg*innen das Gefühl von Zugehörigkeit haben – ein Ort, an dem Gleichberechtigte all ihre Facetten zum Ausdruck bringen können, lernen können, ihre Einzigartigkeit zu lieben und zu zeigen, den Sinn ihres Lebens finden können und – im Grunde genommen – ihre Genialität mit der ihrer Partner*innen in kleinen co-creativen Kerngruppen zusammenbringen, um Veränderung zum Guten in der Welt zu erschaffen.

    IMG_2390

    In einem Muster, das die Natur nachahmt, verbinden sich co-creative Teams, die sich um ein gemeinsames Anliegen zusammenfinden, schließlich miteinander, um ein morphogenetisches Feld zu erschaffen, das jegliche Grenzen überschreitet und machtvoll genug ist, um einen Wandel im kollektiven Bewusstsein anzustoßen. Wie kleine Zellen im menschlichen Körper, die sich ständig erneuern, verbinden sich co-creative Kerngruppen miteinander, um einen gesunden Planeten zu erschaffen und die Menschheit auf das nächste Level der Evolution zu heben.

    Vor vielen Jahren haben große spirituelle Pioniere wie Teilhard de Chardin und Sri Aurobindo vorhergesagt, dass die Menschheit sich weiterentwickeln wird. Teilhard hat es den gnostischen Menschen genannt; andere nannten es homo luminous, homo sapiens 2.0 oder homo universalis. Dieser neue Mensch könnte auch der/die Co-Erschaffende genannt werden, ein vollständiges Wesen, das sich verbunden mit allem Leben fühlt und seine oder ihre Kreativität dem großen Ganzen zur Verfügung stellt.

    IMG_2391

    Der/die Co-Eschaffende handelt nicht mehr von einer Position der Trennung aus, sondern verfügt über viele noble Fähigkeiten unserer Art und ist eine neue Norm. Diese hochentwickelte Person hat das Streben nach Macht hinter sich gelassen und genießt und feiert die Verbindung in bedeutsamen Partnerschaften im Gefühl von Einheit, Liebe und gegenseitigem Respekt. Der/die Co-Erschaffende hat den Grad an Bewusstheit, der in diesem besonderen Moment unserer Geschichte gebraucht wird, damit der Weg, der von der Menschheit eingeschlagen wird, der der Veränderung zum Guten hin ist, der alles Leben auf der Erde besser macht.

    Globalisierung und technologische Innovationen haben die Welt näher zusammengebracht und haben Einfluss auf all unsere Leben. Das Internet hat eine Explosion an Kreativität, Verbundenheit und Möglichkeit ausgelöst. Auf jedem Kontinent treten Co-Erschaffende hervor, um ihre Rollen einzunehmen, indem sie Organisationen und Institutionen in jedem Teil der Gesellschaft transformieren. Obwohl sie für die derzeitlichen Machtstrukturen größtenteils unsichtbar sind, organisieren sich diese Sozial-Pionier*innen und Potenzialentfalter in kleinen Gruppen von der Basis aus. Sie bringen Liebe, erweitertes Bewusstsein, fokussierte Ausrichtung und individuelle Genialität in ihre Arbeit und ihre Gemeinschaften. So beginnen diese Teams sich um ein gemeinsamen Anliegen zu sammeln, und so die Gefahren, mit denen wir konfrontiert sind, in neue Chancen zu verwandeln und der Geburt einer Gesellschaft zu helfen, die die das Streben, die Ziele und die Weisheit einer erwachenden Menschheit widerspiegelt.

    Indem wir lernen, Co-Creation bewusst zu praktizieren, leisten wir einen unschätzbaren Beitrag zu diesem Quantensprung auf die nächste Stufe der menschlichen Evolution. Barbara Marx Hubbard

    IMG_2392

    ………………………….

    EVENT-TIPPS ZUM THEMA

     

     

  • Warum die einzige lohnenswerte Zukunft jeden einzelnen einschließt

    Warum die einzige lohnenswerte Zukunft jeden einzelnen einschließt


    Seine Heiligkeit Papst Franziskus, direkt aus dem Vatikan

    Es reicht ein einzelnes Individuum, damit es Hoffnung gibt,
    und dieses Individuum kannst DU sein.
    Dann gibt es ein weiteres DU und ein weiteres DU,
    und es wird zu einem WIR.
    Hoffnung beginnt mit einem DU.
    Und wenn es zu einem WIR wird, beginnt eine Revolution.

    Dies sind einige kompakte Sätze aus dem wirklich sehr sehenswerten TED-Talk, den Papst Franziskus als Überraschungsgast im April 2017 aus dem Vatikan an 1.500 Entscheider*innen aus dem IT-Bereich nach Vancouver ausstrahlte.

    Sein Beitrag wurde in 30 Sprachen übersetzt, die als Text zur Verfügung stehen. Hier die Reden von ihm in deutsch:

    „Guten Abend — oder, guten Morgen, ich bin nicht sicher, wie viel Uhr es bei Ihnen ist. Aber unabhängig davon freue ich mich, an dieser Konferenz teilzunehmen. Ich mag den Titel sehr — „The Future You“ –, denn das Betrachten der Zukunft lädt heute zum Dialog ein, um die Zukunft durch ein „Du“ zu betrachten. „The Future You“: Die Zukunft besteht aus „Dus“, aus Begegnungen, denn das Leben fließt durch die Beziehungen mit anderen. Etliche Jahren des Lebens haben meine Überzeugung bestärkt, dass die Präsenz jedes einzelnen eng mit der von anderen verbunden ist: Das Leben zieht nicht nur vorbei, im Leben geht es um Begegnungen.

     

    01:28
    Als ich Menschen traf oder zuhörte, die unter einer Krankheit litten, Migranten, die unsagbares Elend erleben, auf der Suche nach einer besseren Zukunft, Gefangene, die unglaublichen Schmerz in ihren Herzen tragen, und jene, viele von ihnen jung, die keine Arbeit finden können, fragte ich mich oft selbst: „Warum sie und nicht ich?“ Ich selbst wurde in eine Familie von Migranten geboren: Mein Vater, meine Großeltern hatten sich, wie viele andere Italiener, nach Argentinien aufgemacht und begegneten dem Schicksal derer, die nichts hatten. Ich hätte leicht bei den heutigen „ausrangierten“ Menschen enden können. Daher frage ich mich tief in meinem Herzen immer: „Warum sie und nicht ich?“

     

    02:36
    Vor allem würde ich mir wünschen, dieses Treffen könnte uns daran erinnern, dass wir alle einander brauchen. Keiner von uns ist eine Insel, ein autonomes und unabhängiges „Ich“, getrennt vom anderen. Wir können nur eine Zukunft erschaffen, wenn ausnahmslos alle zusammenstehen. Wir denken selten darüber nach, aber alles ist miteinander verbunden, und wir müssen unsere gesunden Verbindungen wiederherstellen. Sogar das strenge Urteil, das ich in meinem Herzen über meinen Bruder oder meine Schwester fälle, die offene Wunde, die nie heilte, die nicht vergebene Beleidigung, der Groll, der nur mich verletzen wird, sind alles Fälle eines Krieges, den ich in mir trage, eine Fackel tief in meinem Herzen, die ausgelöscht werden muss, bevor sie in Flammen aufgeht und nur Asche hinterlässt.

     

    03:39
    Heutzutage glaube viele von uns, dass eine glückliche Zukunft unerreichbar ist. Während solche Bedenken ernst genommen werden müssen, sind sie nicht unbesiegbar. Sie können überwunden werden, wenn wir uns nicht vor der Außenwelt verschließen. Glück kann nur entdeckt werden, als ein Geschenk der Harmonie zwischen dem Ganzen und jedem einzelnen Teil. Sogar die Wissenschaft — und Sie wissen das besser als ich — zielt auf das Verstehen von Wirklichkeit ab, als ein Ort, wo jedes Element mit allem anderen verbunden ist.

     

    04:28
    Das bringt mich zu meiner zweiten Botschaft. Wie wunderbar wäre es, wenn das Wachstum der Wissenschaft und technologische Innovation mit mehr Gleichheit und sozialer Integration einhergehen würden. Wie wunderbar wäre es, während wir weit entfernte Planeten entdecken, die Bedürfnisse unserer Brüder und Schwestern um uns herum wiederzuentdecken. Wie wunderbar wäre es, wenn Brüderlichkeit, dieses schöne und manchmal unbequeme Wort, nicht nur auf Sozialarbeit begrenzt wäre, sondern stattdessen zur Standardhaltung in Politik, Wirtschaft und bei wissenschaftlichen Entscheidungen, genauso wie in Beziehungen zwischen Menschen und Ländern werden würde. Nur indem wir Menschen wahre Brüderlichkeit vermitteln, echte Solidarität, werden wir die „Kultur der Verschwendung“ überwinden können. Was nicht nur Nahrung und Güter betrifft, sondern vor allem die Menschen, die von unserem techno-ökonomischen System beiseite geschoben werden, das, ohne es überhaupt zu merken, Produkte statt Menschen ins Zentrum stellt.

     

    06:09
    Solidarität ist ein Begriff, den viele gern aus den Wörterbüchern streichen würden. Solidarität ist kein automatischer Mechanismus; sie kann nicht programmiert oder gesteuert werden. Es ist eine freiwillige Reaktion, die im Herzen jedes einzelnen entsteht. Ja, eine freiwillige Reaktion! Wenn man erkennt, dass das Leben, sogar inmitten so vieler Widersprüche, ein Geschenk ist, dass Liebe die Quelle und die Bedeutung von Leben ist, wie können Sie dann den Drang zurückhalten, einem Mitmenschen etwas Gutes zu tun?

     

    06:51
    Um Gutes zu tun, brauchen wir Erinnerung, Mut und Kreativität, und ich weiß, dass TED viele kreative Köpfe versammelt. Ja, Liebe braucht eine kreative, konkrete und erfinderische Haltung. Gute Absichten und gängige Formeln, so oft zur Beruhigung unseres Gewissens genutzt, reichen nicht aus. Helfen wir uns alle gemeinsam dabei, uns zu erinnern, das der Andere keine Statistik oder Nummer ist. Der Andere hat ein Gesicht. Das „Du“ ist immer eine echte Präsenz, eine Person, um die man sich kümmern sollte.

     

    07:53
    Jesus erzählte ein Gleichnis, das uns den Unterschied zwischen denen verständlich macht, die nicht behelligt werden wollen, und denen, die sich kümmern. Sicher haben Sie es schon gehört. Es ist das Gleichnis des guten Samariters. Als Jesus gefragt wurde: „Wer ist mein Nächster?“ — also eigentlich: „Um wen sollte ich mich kümmern?“ — erzählte er die Geschichte eines Mannes, der angegriffen, überfallen, geschlagen und auf dem Feldweg zurückgelassen worden war. Ein Priester und ein Levit, damals sehr einflussreiche Personen, gingen einfach vorbei, ohne ihm zu helfen. Etwas später kam ein Samariter vorbei, eine damals sehr verachtete Ethnie. Als er den Verletzten am Boden liegen sah, ignorierte er ihn nicht, so als wäre er gar nicht anwesend. Stattdessen hatte er Mitleid mit diesem Mann, was ihn dazu brachte, ganz konkret zu handeln. Er träufelte Öl und Wein auf die Wunden des hilflosen Mannes, brachte ihn zu einer Herberge und bezahlte selbst dafür, damit ihm geholfen wurde.

     

    09:27
    Die Geschichte vom guten Samariter ist die der heutigen Menschheit. Die Wege der Menschen sind mit Wunden versehen, da sich alles um Geld und Dinge dreht, statt um Menschen. Häufig gibt es die Angewohnheit, von selbsternannten „respektablen“ Leuten, sich nicht um andere zu kümmern, wodurch sie tausende Menschen oder ganze Völker am Straßenrand zurücklassen. Glücklicherweise gibt es auch jene, die eine neue Welt erschaffen, indem sie sich um andere kümmern und selbst dafür zahlen. Mutter Teresa sagte sogar: „Man kann nicht lieben, bevor es nicht auf eigene Kosten geht.“

     

    10:27
    Es gibt so viel zu tun und wir müssen es gemeinsam tun. Aber wie können wir das, bei all dem Übel, das wir täglich einatmen? Gott sei Dank kann kein System unseren Wunsch beseitigen, uns dem Guten, dem Mitgefühl, und unserer Fähigkeit, das Böse zu bekämpfen, zu öffnen. All das kommt tief aus unseren Herzen. Sie können mir jetzt sagen: „Sicher, das sind alles schöne Worte, aber ich bin weder der gute Samariter noch Mutter Theresa aus Kalkutta.“ Vielmehr ist jeder einzelne von uns wertvoll. Jeder von uns ist in den Augen Gottes unersetzlich. In der Finsternis der aktuellen Konflikte kann jeder von uns eine leuchtende Kerze werden, eine Mahnung, dass Licht die Finsternis überwinden wird, und niemals andersherum.

     

    11:28
    Für uns Christen hat die Zukunft einen Namen, und dieser Name ist Hoffnung. Hoffnungsvoll zu sein, meint nicht, naiv-optimistisch zu sein und die Tragik zu ignorieren, der die Menschheit gegenüber steht. Hoffnung ist die Tugend eines Herzens, das sich nicht selbst in Finsternis verschließt und in der Vergangenheit lebt, das in der Gegenwart nicht einfach klarkommt, sondern die Zukunft sehen kann. Hoffnung ist die Tür, die sich zur Zukunft öffnet. Hoffnung ist ein demütig, verborgener Samen des Lebens, der sich mit der Zeit in einen großen Baum verwandeln wird. Er ist wie unsichtbare Hefe, die den Teig zum Wachsen bringt, die allen Lebensbereichen Geschmack verleiht. Sie kann so viel erreichen, denn ein winziger Lichtschimmer, der sich von Hoffnung ernährt, ist genug, um das Schutzschild der Finsternis zu durchbrechen. Es reicht ein einzelnes Individuum, damit es Hoffnung gibt, und dieses Individuum kannst „du“ sein. Dann gibt es ein weiteres „Du“ und ein weiteres „Du“, und es wird zu einem „Wir“. Beginnt Hoffnung also, wenn es ein „Wir“ gibt? Nein. Hoffnung beginnt mit einem „Du“. Wenn es ein „Wir“ gibt, beginnt eine Revolution.

     

    13:16
    Die dritte Botschaft, die ich heute mit Ihnen teilen möchte, handelt von einer Revolution: der Revolution der Zärtlichkeit. Was ist Zärtlichkeit? Das ist greifbare und konkrete Liebe. Es ist eine Bewegung, die in unseren Herzen beginnt und die Augen, die Ohren und die Hände erreicht. Zärtlichkeit meint, die Augen zu nutzen, um den anderen zu sehen, unsere Ohren, um den anderen zu hören, den Kindern, den Armen zuzuhören, jenen, die Angst vor der Zukunft haben — und auch die stummen Schreie unseres gemeinsamen Zuhauses zu hören, unserer kranken und verschmutzten Erde. Zärtlichkeit meint, unsere Hände und unser Herz zu nutzen, um den Anderen zu trösten, um uns um die Bedürftigen zu kümmern.

     

    14:14
    Zärtlichkeit ist die Sprache kleiner Kinder und derjenigen, die den anderen brauchen. Die Liebe eines Kindes für Mutter und Vater wächst durch Berührung, Blick, Stimme und Zärtlichkeit. Ich mag es, wenn ich Eltern mit ihren Babys sprechen höre, wie sie sich dem Kleinkind anpassen, um die gleiche Gesprächsebene zu finden. Das ist Zärtlichkeit: mit dem anderen auf einer Ebene zu sein. Gott selbst stieg als Jesus herab, um auf unserer Ebene zu sein. Den gleichen Weg nahm der gute Samariter. Diesen Weg nahm Jesus selbst. Er erniedrigte sich, er durchlebte seine gesamte menschliche Existenz mit der konkreten Sprache der Liebe.

     

    15:23
    Ja, Zärtlichkeit ist der Pfad der Wahl für die mächtigsten, mutigsten Männer und Frauen. Zärtlichkeit ist keine Schwäche, sondern eine Stärke. Es ist der Pfad der Solidarität, der Pfad der Demut. Erlauben Sie mir, es laut und deutlich zu sagen: Je mächtiger man ist, desto mehr werden sich die eigenen Handlungen auf andere auswirken, desto mehr ist man verpflichtet, demütig zu handeln. Ansonsten wird Ihre Macht Sie und andere ruinieren. Es gibt ein Sprichwort in Argentinien: Macht ist wie Gin auf leeren Magen zu trinken. Man fühlt sich schwindlig, betrinkt sich, verliert seine Balance und schadet schließlich sich selbst und allen um einen herum, wenn man seine Macht nicht mit Demut und Zärtlichkeit verbindet. Durch Demut und konkrete Liebe hingegen wird Macht — die höchste und stärkste Form — ein Dienst, die Kraft des Guten.

     

    16:53
    Die Zukunft der Menschheit liegt nicht allein in der Hand von Politikern, großen Anführern, großer Unternehmen. Ja, sie haben enorme Verantwortung. Aber die Zukunft liegt vor allem in den Händen der Menschen, die den anderen als „Du“ und sich selbst als Teil eines „Wir“ erkennen. Wir alle brauchen einander. Daher denken Sie auch mit Zärtlichkeit an mich, damit ich die mir übertragene Aufgabe erfüllen kann, zum Wohl des anderen, jedes einzelnen, zu unser aller Wohl.

    Vielen Dank.“

    Sehr berührende und bemerkenswerte Worte. Er bringt es auf den Punkt, was von vielen noch übersehen und unterschätzt wird. Was für eine aufmunternde Rede. Was für eine Chance. Danke an Papst Franziskus 🙏

    Wacht auf. Hört in euch hinein. Hört auf euer Herz.

    Herzliche Grüße euer Harley

  • Christian Felber: Ethischer Welthandel ist möglich

    Christian Felber: Ethischer Welthandel ist möglich


     

    Warum ethischer Welthandel möglich ist – Ein Plädoyer.

    Nach den Protesten gegen CETA und TTIP und Trumps Kurswechsel ist die internationale Handelspolitik in der Krise. Diese könnte als Chance zur Schaffung eines ethischen Handelssystems genutzt werden.

    Hand aufs Herz: Wenn du die Entscheidung treffen könntest, würdest du systemrelevante Banken zulassen oder ihnen eine Größengrenze vorgeben? Würdest du den Kapitalverkehr in Steueroasen freimachen oder an die Bedingung der Steuerkooperation knüpfen? Würdest du den Welthandel in der UNO regeln, abgestimmt mit den Menschenrechten, Arbeitsrechten, Umwelt- und Klimaschutz und Verteilungsgerechtigkeit – oder außerhalb in der Welthandelsorganisation WTO, in der die Beachtung der Menschenrechte, der Klimaschutzes und des sozialen Zusammenhalts keine Rolle spielen? Würdest du transnationalen Konzernen – im Unterschied zu den Menschen, die von ihren Geschäften betroffen sind – Sonderrechte in die Hand geben, damit sie auf „indirekte Enteignung“ und „unfaire Behandlung“ klagen können?

    Ein klares NEIN gegen TTIP und CETA

    Die traurige Nachricht ist, dass unsere Regierungen und Parlamente all dies so entschieden haben, in Parlamentsbeschlüssen, in EU-Richtlinien, in WTO-Abkommen und in bilateralen Freihandels- und Investitionssschutzabkommen wie TTIP und CETA. Ganz ohne Trump.

    3,5 Millionen EU-BürgerInnen haben gegen TTIP und CETA unterschrieben, nachdem die Kommission, die von niemandem von uns für diese Aufgabe gewählt wurde, ein formales BürgerInnenbegehren zum Stopp der Verhandlungen für unzulässig erklärt hatte. Mit den europäischen Eliten ist derzeit keine feine Globalisierung zu machen!

    Die gute Nachricht: zivilgesellschaftliche Organisationen haben konkrete und überzeugende Ideen für einen gerechteres und nachhaltiges Welthandelssystem:

    Die Spielregeln sollten besser in der UNO in Abstimmung mit den Menschenrechten, Arbeitsrechten, Umwelt- und Klimaschutz, Steuerkooperation und Fusionskontrolle gemacht werden. Wer sich beteiligt, handelt frei; wer nicht kooperiert, zahlt Zölle.
    Ärmeren Länder dürfen sich länger und stärker schützen als reichere, bis sich die Wohlstandskluft geschlossen hat.
    Demokratischer Spielraum muss erhalten bleiben: Ein ethisches Handelsabkommen muss sich tragen wie ein „Tanzkleid“ statt wie eine „Zwangsjacke“ (Thomas Friedman).
    Fokus auf lokale und regionale Wirtschaftskreisläufe: Der Weltmarkt sollte das Salz in der Suppe sein, nicht die Suppe selbst. Die Suppe muss ohne völkerrechtliche Verbote lokal gekocht werden dürfen.
    Damit der demokratische Spielraum nicht zu Lasten der Handelspartner geht, verpflichten sich alle Teilnehmer-Staaten an einem Ethischen Welthandelssystem zu ausgeglichenen Handelsbilanzen. Dann können sich Ungleichgewichte weder in die eine Richtung (Griechenland, USA) noch in die andere (Deutschland, China) aufbauen und die Stabilität der Weltwirtschaft gefährden. Seit 1944 liegt ein brillianter und detaillierter Vorschlag dazu von John Maynard Keynes vor: die „International Clearing Union“. Jetzt wäre ein idealer Zeitpunkt für ihre Umsetzung!
    Die Macht der Weltkonzerne muss begrenzt werden. Wer Zugang zum Weltmarkt wünscht, darf eine bestimmte Größenschwelle nicht überschreiten (z. B. 10 Milliarden Euro Umsatz), nicht mehr als einen maximalen Anteil am Weltmarkt halten (z. B. 0,5%) und muss eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen. Fällt das Ergebnis der Gemeinwohl-Bilanz unter eine Mindestschwelle, erlischt die „Lizenz zum Handeln“: So bleibt die Verbindung zwischen (Wirtschafts-)Freiheit und (sozialer) Verantwortung intakt. Und dem Dumping in allen Disziplinen wird ein effektiver Riegel vorgeschoben.

    Ethischer Welthandel – WIR können den Unterschied machen

    IMG_2165

    Ethischer WelthandelDie Frage ist, wer so ein alternatives ethisches Handelssystem entscheiden könnte. Eine mögliche Antwort lautet: Wenn nicht unsere Vertretung in Regierungen und Parlamenten, dann wir – der demokratische Souverän – selbst. Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung hat den Prototypen eines „demokratischen Handelskonvents“ konzipiert, der in jeder Familie, Firma, Organisation oder Kommune durchgeführt werden kann. Ein solcher Konvent behandelt die 20 Schlüsselfragen der Handelspolitik, zu denen kein spezifisches Fachwissen nötig ist, sondern ein offener Geist und ein offenes Herz.

    Die Methode des „systemischen Konsensierens“, bei der mehrere Alternativen zur Wahl stehen und diejenige, welche den geringsten Widerstand hervorruft, gewinnt, siebt polarisierende Vorschläge verlässlich aus. Es gewinnt der „empathischste“ Lösung, welche die umfassendsten Rücksichten nimmt – darunter selbstverständlich die Freiheitsbedürfnisse aller. Genau darum geht es letztendlich: Die Freiheit von uns allen zusammen genommen so gering wie möglich einzuschränken – und dadurch zu maximieren. Das Ergebnis einer solchen Gesamtsicht, darauf deuten erste „Laborversuche“ an der Wirtschaftsuniversität Wien hin, weder Freihandel noch Protektionismus, sondern: Ethischer Welthandel.

    Die Wirtschaftsfreiheiten bleiben erhalten, sie werden aber durch intelligente Leitplanken „eingespannt“ für die höheren Werte: Menschenrechte, Verteilungsgerechtigkeit, Klimaschutz, sozialer Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt und regionale Resilienz. Das scheinen aber unsere VertreterInnen in Regierungen und Parlamenten gegenwärtig nicht zu wollen. Als freie und souveräne StaatsbürgerInnen könnten wir es Ihnen vorzeigen – in selbstorganisierten „Kommunalen Handelskonventen“.

    Euer Christian Felber

    Hier geht es zur Homepage von Christian

    Hier findest du sein neues Buch

    Und dieses Porträt über Christian ist auch heute im Compassioner erschienen:

    compassioner.com/allgemein/wirtschaft-wuerde-portraet-christian-felber/

    http://compassioner.com/allgemein/kolumne-christian-felber-ethischer-welthandel/?action=like

  • Diese Firma führte den 5-Stunden-Tag ein und die Mitarbeiter verdienen jetzt doppelt so viel

    Diese Firma führte den 5-Stunden-Tag ein und die Mitarbeiter verdienen jetzt doppelt so viel


    Der Chef der US-Firma Tower hat in seiner Firma auf den Fünf-Stunden-Tag umgestellt – erfolgreich. Auch dank einer Gewinnbeteiligung hat sich der Stundenlohn der Mitarbeiter verdoppelt.

    Firma stellt auf Fünf-Stunden-Tag um

    Weniger arbeiten und mehr verdienen? Das ist sicher der Traum vieler Arbeitnehmer. In dem US-Unternehmen Tower, das sich auf Lifestyle-Produkte für den Strand wie Paddelboards oder Sonnenbrillen spezialisiert hat, ist genau das passiert, nachdem Chef Stephan Aarstol auf einen Fünf-Stunden-Tag umgestellt hat.

    Image
    Stepahen Aarstol, Chef der US-Firma Tower. (Bild: Tower)

    Aarstol hat schon als Gründer mit seinem eigenen Zeitmanagement gearbeitet und weniger Zeit in seinen Unternehmen zugebracht als seine Freunde. Diese Idee wollte der Tower-Chef auch seinen Angestellten zugute kommen lassen. Im Sommer 2015 stellte er die Arbeitszeit in seiner Firma auf einen Fünf-Stunden-Tag um, darüber hinaus verteilte er fünf Prozent seines Gewinnes an die Mitarbeiter. Die Folge: Die Stundenlöhne wurden von 20 auf 38,4 US-Dollar pro Stunde fast verdoppelt. Damit verdienten die Tower-Angestellten mehr als zuvor, bei weniger Arbeitszeit.

    Dabei, betonte Aarstol, habe das die Firma keinen Cent mehr gekostet. Allerdings setzte der Tower-Chef auch auf einen hohen Druck. Seine Mitarbeiter sollten sich überlegen, wie sie in den fünf Stunden genauso viel Arbeit erledigen könnten, wie sie es an einem Acht-Stunden-Tag zuvor geschafft hatten. Wer sich das nicht vorstellen konnte, dem drohte die Kündigung. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter waren fröhlicher, produktiver und mehr in das Geschäft eingebunden als zuvor. Die Umsätze kletterten um satte 40 Prozent.

    Technologie hilft Effizienzsteigerung in der Firma

    Aarstol, der seine Erfahrungen ein Jahr nach Beginn des Experiments in dem Buch „The Five-Hour Workday: Live Differently, Unlock Productivity, and Find Happiness“ niedergeschrieben hat, gibt Interessenten eine Reihe von Tipps mit auf den Weg. So weist er nachdrücklich auf das Beachten der 80-20-Regel hin, nach der 80 Prozent der Produktion aus 20 Prozent der Anstrengungen resultieren. Zudem sollte die Arbeitszeit weniger in Stunden als vielmehr in Erfolgen gemessen werden. Darüber hinaus soll Technologie helfen, die Effizienz zu steigern.

    Das Prinzip des Fünf-Stunden-Tages, so räumt auch Aarstol ein, ist sicher nicht für jeden Mitarbeiter und nicht für jedes Unternehmen geeignet. Eine Überlegung ist es aber allemal wert. Tower will mit zehn Mitarbeitern in diesem Jahr einen Umsatz von neun Millionen US-Dollar erwirtschaften. Das Unternehmen befindet sich in der Liste der 5.000 am schnellsten wachsenden US-Unternehmen derzeit auf Rang 1.121.

    Quelle: Diese Firma führte den 5-Stunden-Tag ein und die Mitarbeiter verdienen jetzt doppelt so viel

  • Das Spiel mit Griechenland: Geht es auch um die Gasreserven?

    Das Spiel mit Griechenland: Geht es auch um die Gasreserven?


    Unter dem östlichen Mittelmeer sollen große Erdgasvorkommen auf die Erschließung warten. Die Förderung wäre eine Chance zur Emanzipation der EU von Erdgas aus Russland und ein hervorragendes Geschäft für die US-amerikanischen Energiekonzerne. Ein weiterer Aspekt im Spiel mit Griechenland.

    Von Marco Maier

    Große Gasvorkommen wecken Begehrlichkeiten bei jenen, die sich an solchen Bodenschätzen eine goldene Nase verdienen wollen. Jene im östlichen Mittelmeer könnten Schätzungen zufolge mehrere Billionen Euro wert sein. Umso verständlicher ist der Druck aus der Lobbyistenhochburg des Finanzkapitals – Washington – auf die EU-Politiker. Denn neben dem enormen geostrategische Wert Griechenlands, gibt es auch direkt in Dollars umzuwandelnde Werte zu holen.

    Somit haben die Amerikaner, die im Öl- und Gasgeschäft besonders aktiv sind, natürlich ein besonderes Interesse daran, dass Griechenland nicht fallengelassen wird und dieses sich dann Russland zuwendet, welches vor allem auch in religiöser und kultureller Hinsicht eng mit den Hellenen verbunden ist. Gleichzeitig kann man es den „dummen Europäern“ so verkaufen, dass sie sich trotz Übervorteilung durch die US-Konzerne noch als Sieger fühlen: Russland, welches von den EU-Politikern zum Feind stilisiert wird, als derzeit wichtigster Gaslieferant Europas wäre mit der Erschließung der Gasvorkommen im Mittelmeer über kurz oder lang aus dem Rennen.

    Es ist nun einmal so, dass sich die Europäer lieber vom Amerikaner übers Ohr hauen lassen, als saubere Geschäfte mit dem großen Nachbarn im Osten zu machen. Und wenn die griechischen Erdgasreserven angezapft werden, dann kann man sich sicher sein, dass diese – wie beispielsweise in Afrika – fleißig geplündert werden und davon lediglich ein paar Politbonzen und die Aktionäre der Energiekonzerne davon profitieren, während dem griechischen Volk und dem griechischen Staatshaushalt davon so gut wie nichts zugute kommt.

    Würden es die Griechen richtig machen, gäbe es ein Joint-Venture mit europäischen Unternehmen, bei dem der griechische Staat mindestens 67 Prozent der Anteile hält und die Arbeiterschaft vornehmlich aus Griechen besteht. Damit würden die Partner noch gut verdienen und Griechenland könnte sich aus der Schuldenfalle befreien. Doch da dies den Geschäftsplänen der mächtigen US-Energieindustrie zuwider läuft, wird natürlich mit allen möglichen Mitteln interveniert.

    Dem Vernehmen nach wurden sogar bereits sämtliche Konzessionen zur Ausbeutung von Rohstoffen (wie Öl, Gas, Erze, Minerale…) unter dem Deckmantel der „Privatisierung und Schuldentilgung“ unter fleißiger Mithilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) an internationale Konzerne übertragen. Da hat die korrupte Politikerkaste der konservativen Nea Dimokratia und der sozialdemokratischen PASOK (also den Schwesterparteien von CDU/CSU/ÖVP und SPD/SPÖ) ganze Arbeit geleistet.

    viaDas Spiel mit Griechenland: Geht es auch um die Gasreserven? | Contra Magazin.

  • Revolution am Automarkt – Reifen erzeugt Strom

    Revolution am Automarkt – Reifen erzeugt Strom


     

    goodyear

    Der US-amerikanische Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber zählte auf dem Genfer Autosalon wohl zu den beeindruckendsten Ausstellern. Goodyear präsentierte hier eine neue Reifengeneration, die aus Druck und Wärme Strom erzeugt. Speziell konzipiert für Elektroautos trägt somit der Reifen für die Energieversorgung des Fahrzeugs bei, indem der piezoelektrische und thermoelektrische Effekt genutzt wird. Der auf den Namen BH03 getaufte Reifen verfügt über das Potential, während der Fahrt aktiv an der Stromversorgung beteiligt zu sein.

    Für die Entwicklung des stromerzeugenden Reifens nutzen die Forscher von Goodyear die Tatsache, dass sich der Reifen während der Fahrt minimal verformt, zum Beispiel beim Kurvenfahren oder Beschleunigen. Aus dieser Eigenschaft heraus lässt sich Energie erzeugen, die mit den genannten Effekten gesteigert werden kann. Wenn sich diese Technologie durchsetzt, ist Goodyear ein wahrer Durchbruch am Reifenmarkt gelungen. Denn mit dem Konzeptreifen kann nicht nur Energie gespart, sondern auch die Umwelt nachhaltig geschont werden. Auch wenn der BH03 noch nicht serienreif ist und auch nicht feststeht, ob und wann er auf dem Markt erhältlich sein wird, so liefert er bereits wertvolle Erkenntnisse, die für die weitere Entwicklung von stromerzeugenden Reifen von großer Bedeutung sind.

    Der sinnvolle Nutzen des BH03 für Elektroautos liegt auch darin, die Reichweitenprobleme von Elektrofahrzeugen in den Griff zu bekommen. Im Gegensatz zu alternativen Antriebsarten ist die Reichweite von Elektrofahrzeugen begrenzt. Mit den stromerzeugenden Reifen und einer ständigen Verbesserung und Entwicklung von neuen Technologien wie zum Beispiel leistungsstärkere Akkus für Elektroaus ist es absehbar, dass die Straßen in der Zukunft womöglich bald den Elektrofahrzeugen gehören.

     

    viaRevolution am Automarkt – Reifen erzeugt Strom | Ecosetter.

  • UFO-Landung von Rendlesham: Neue Beweise kommen ans Licht

    UFO-Landung von Rendlesham: Neue Beweise kommen ans Licht


    Zu den berühmtesten UFO-Zwischenfällen zählt fraglos eine Reihe unerklärlicher Ereignisse, die sich zwischen dem 26. und 28. Dezember 1980 im Rendlesham Forest abgespielt haben, einem Waldgebiet im Sperrgebiet des ehemaligen Luftwaffenstützpunktes Bentwaters in der britischen Grafschaft Suffolk. Jetzt wurden neue Details bekannt.

    Das einstige Militärgelände befindet sich rund 130 Kilometer nordöstlich von London und diente der Royal Air Force bis 1993 als Basis, bekannt als RAF Bentwaters. Heute ist das Gebiet als Bentwaters Parks bekannt und beherbergt seit 2007 ein dem Kalten Krieg gewidmetes Museum, das Bentwaters Cold War Museum (BCWM). Während sich die Geschichte dabei selbst überholt und die Welt bereits in den nächsten Kalten Krieg geschlittert ist, bleibt ein seit Jahrzehnten ungeklärtes Rätsel permanent mit der RAF Bentwaters verbunden: die Landung eines unidentifizierten Flugobjekts.

    Da diese außergewöhnliche Situation von hochrangigen Militärangehörigen aus erster Hand beschrieben wurde, gelten die Sichtungen vom Rendlesham Forest als eine der bedeutendsten und wichtigsten UFO-Begegnungen weltweit. Und jetzt gibt es neue Aussagen, die den Vorfall in seiner unerklärlichen Dimension bestätigen und die bisherigen konventionellen Erklärungsversuche endgültig ad absurdum führen.

    Die UFO-Landung von Bentwaters geht zurück auf das Jahr 1980. Kurz vor Jahreswechsel sollte sich auf der seinerzeit von der US Air Force geführten NATO-Einrichtung nahe dem britischen Ipswich ein höchst bizarres Szenario entwickeln. Es begann am frühen Morgen des 26. Dezember 1980 gegen 3:00 Uhr mit der Sichtung mehrerer ungewöhnlich wirkender Lichter, die in dem Waldgebiet niedergegangen sein sollen.

    Das war zumindest der erste Eindruck der Zeugen. Die zuständigen Offiziere konnten einen Flugzeugabsturz nicht ausschließen und leiteten die nötigen Schritte zur Klärung der Situation ein. Drei Militärangehörige – Sicherheitsoffizier James Penniston sowie die beiden Airmen Edward Cabansag und John Burroughs – machten sich auf die Suche nach der vermutlichen Absturzstelle und den dort zu erwartenden Wrackteilen. Als sie sich dem Gebiet näherten, fiel ihnen in Bodennähe ein helles stationäres Licht auf. Es strahlte von einem offenbar völlig unbeschädigten Objekt aus. Die Zeugen beschrieben die Struktur als dreieckig, bei rund 2,5 Meter Länge und zwei Meter Höhe, also nicht besonders groß. Es habe metallisch gewirkt, über die Oberfläche hätten sich farbige Lichter bewegt.

    Die Männer hielten sich diesem unbekannten Flugkörper zunächst fern und beschränkten sich auf reine Observation. Nach etwa zehn Minuten traute sich Penniston, näher an das Objekt heranzutreten und es aus verschiedenen Blickwinkeln zu begutachten. Schließlich berührte er das glatte Material, das sich warm anfühlte. Penniston zeichnete auch einige fremdartige Symbole auf, die er laut eigener Darstellung auf der Oberfläche sah. Nach einer knappen halben Stunde begann das Objekt deutlich intensiver zu leuchten, hob lautlos ab und raste in den Himmel davon.

    Nur zwei Tage später, am 28. Dezember, zeigten sich wieder ungewöhnliche Lichter über dem Gelände. Der stellvertretende Basis-Kommandant Charles Halt hatte sich zusammen mit vier Soldaten auf den Weg gemacht, um das Gelände zu untersuchen. Sie fanden in Dreiecksform angeordnete Löcher im Boden und registrierten erhöhte Radioaktivität, die sie mit einem AN/PDR-27-Strahlungsmessgerät erfassten.

    Während ihres Aufenthaltes zeigten sich weitere Lichter, die in verschiedenen Farben strahlten. Eine orangerote, pulsierende Lichtquelle bewegte sich in einem Zickzack-Muster zwischen den Bäumen. Das Licht ließ sich noch bis zum Waldrand verfolgen, dann löste es sich offenbar in einer Art Explosion auf, doch nirgends waren Relikte zu entdecken. Als sich eines der anderen Leuchtobjekte näherte, zeigte es sich der Mannschaft als diskusförmig und von Lichtern begrenzt.

    Laut den Schilderungen der Zeugen spielte sich in den nächsten Momenten Dramatisches ab. Vom Objekt ging ein gerichteter Strahl ähnlich einem Laser aus und traf nur wenige Meter von Halt und seiner Gruppe entfernt auf den Boden. Zwar schossen die Objekte dann davon, doch blieben sie noch rund zwei Stunden lang am Himmel, um ihre Strahlen immer wieder zum Boden zu richten. Halt erklärte auch, dass eines der Objekte dabei ein Waffenlager der Basis anvisierte.

    Diesen Beobachtungen folgte am 29. Dezember noch eine weitere Sichtung durch den Sicherheitsoffizier Larry P. Warren (Pseudonym: Art Wallace). Es war übrigens derselbe Tag, an dem drei Zeugen nahe Huffman im US-Bundesstaat Texas, ein offenbar vor Hitze glühendes, diamantförmiges Objekt sowie fast zwei Dutzend Helikopter vor sich am Himmel sahen und später mit Strahlenschäden diagnostiziert wurden.

    Larry Warren schilderte seinerseits ein ähnliches Objekt wie das zuvor von Penniston beschriebene, wobei nun allerdings Angehörige des Militärs und sogar kleine humanoide Wesen offenbar kommunizierend neben dem ebenfalls gelandeten Flugkörper gestanden hätten.

    Warren sei allerdings nicht viel Zeit geblieben, diese unheimlichen Vorgänge weiter zu beobachten, da ihn Militärpersonal aufgriff und wegbrachte, so erklärte er. Seine Schilderungen konnten nicht unabhängig bestätigt werden, obwohl die Geschichte vor allem durch ihn überhaupt erst öffentlich bekannt wurde.

    Der Bentwaters-Vorfall weckte aber auch bei den Behörden und Geheimdiensten ernsthaftes Interesse. So bestätigte Nick Pope, der über einen Zeitraum von drei Jahren UFO-Fälle für das britische Verteidigungsministerium (MoD) untersuchte, dass sowohl seine Behörde als auch der US-Auslandsgeheimdienst CIA die Vorfälle untersuchten.

    Pope selbst betonte, dass das Eindringen eines unidentifizierten Flugkörpers in den militärischen Luftraum eindeutig die nationale Sicherheit gefährdet habe. Und das US-Luftwaffen-Büro für Spezialuntersuchungen (US Air Force Office of Special Investigations, AFOSI) zeigte sich laut Aussage von Penniston und anderer militärischer Zeugen ebenfalls sehr interessiert an dem Vorfall. Das (AF)OSI habe sie kurz darauf nicht nur intensiv befragt, sondern darüber hinaus auch eingeschüchtert und zum Schweigen verpflichtet.

    Der Fall zog weite Kreise, zivile Zeugen aus der Region bestätigten gleichfalls die ungewöhnlichen Lichterscheinungen jener Nächte. Trotz der nicht unerheblichen Situation, dass sogar ranghohes Militärpersonal die wesentlichen Abläufe bestätigte, darunter der stellvertretende Basis-Kommandant Charles Halt, bemühten sich Kritiker, sämtliche Argumente für das Unerklärliche zu entkräften und das komplette Szenario durch sehr gewöhnliche Elemente zu entmystifizieren. Allen voran der britische Astronomie-Journalist Ian Ridpath, der versuchte, sämtliche Beobachtungen zu entkräften.

    Dazu vermengte er mehrere konventionelle Einzeleffekte, um das UFO-Szenario in eine bizarre Verwechslungskomödie umzugestalten. So zitiert er eine helle Meteorerscheinung als Erklärung für die erste Sichtung vom 26. Dezember 1980. Dazu beruft Ridpath sich auf vier zivile Zeugen, wobei nicht einmal eine Ortsangabe der Sichtungen erfolgt ist! Selbst, wenn diese Zeugen etwas sahen, könnten sie im Umkehrschluss tatsächlich nichts anderes als genau jene Rendlesham-Lichter bemerkt und für einen Meteor gehalten haben.

    Dieser helle Meteor wurde außerdem nie weiter bestätigt. Es ist auch seltsam, dass der atmosphärische Wiedereintritt der Kosmos-749-Rakete einige Stunden zuvor, am 25. Dezember 1980 um ca. 21:07 Uhr, der auch von Südengland aus gut sichtbar war, nicht zumindest für vorübergehende Aufregung bei den offenbar sehr leicht zu beeindruckenden und zu täuschenden Militärs von Bentwaters sorgte, obwohl das Ereignis spektakulär und sehr hell war. Ridpath hingegen glaubt, das Personal hätte sich auch durch helle Sterne am Horizont verwirren lassen: Deneb und Wega im Westen sowie Sirius im Osten. Ihr natürliches Flackern sowie optische Täuschungen durch dünne Bewölkung erklärten dabei angeblich die geschilderten Farbveränderungen.

    Colonel Halt und seine vier Begleiter hätten außerdem das grelle Licht des nur etwa acht Kilometer entfernten, im Jahr 2013 dann außer Betrieb gestellten Orfordness-Leuchtturms verfolgt. Dummerweise gab es an dieser Lokalität bereits seit anno 1637 Signallichter, und im Jahr 1959 wurde der Leuchtturm elektrifiziert. Die Militärs von Bentwaters hatten also gut drei Jahrzehnte Zeit, um sich auf der (ihrerseits bereits in den 1940er-Jahren errichteten) RAF Bentwaters an den Leuchtturm und seine »Pseudo-UFOs« zu gewöhnen! Und Sterne gibt es ohnehin schon etwas länger. Aber auch die gut ausgebildeten Leute des Roswell Army Air Field in New Mexico mussten sich seinerzeit gefallen lassen, eine unidentifizierte Flugscheibe angeblich mit einem Wetterballon verwechselt zu haben!

    So läuft auch die konventionelle Deutung zu Bentwaters analog darauf hinaus, einfach alles, was nicht zur Meteor-, Gestirns- oder Leuchtturm-Interpretation passt, pauschal abzustreiten und zur Fiktion zu erklären. Damit wäre also vieles, was Colonel Halt und die übrigen militärischen Zeugen von Bentwaters beschrieben haben, nichts als Fehlinterpretation oder eben schlimmstenfalls sogar ein bewusstes Lügengebilde. Die Dreistigkeit vermeintlich kritischer Stimmen kennt hier anscheinend keine Grenzen.

    Kürzlich aber erhielt Colonel Charles Halt Unterstützung durch neue Bestätigungen der bis heute unerklärlichen Vorgänge von Rendlesham Forest. Dem mittlerweile 75-jährigen Halt liegen nun Aussagen von Funkern der RAF Bentwaters sowie des nahegelegenen Wattisham-Militärflugplatzes vor.

    Aus ihnen geht, wie er selbst sagt, eindeutig hervor, dass zur betreffenden Zeit ein unbekanntes Flugobjekt verfolgt wurde. Wie Halt ausführt, hätten einige ehemalige Militärs allerdings vor ihrem Ruhestand nicht über die Vorgänge sprechen wollen, nun aber schriftliche Informationen und Aussagen an ihn vermittelt. Colonel Halt, der heute im US-Bundesstaat Virginia lebt, drückt es klar aus:

    »Ich habe die Bestätigung, dass die [Bentwaters-Funker] beobachteten, wie sich das Objekt innerhalb von zwei oder drei Sekunden durch deren 100-Kilometer weiten Erfassungsbereich bewegte, mit einer Geschwindigkeit von tausenden Kilometern pro Stunde. Das Objekt kam wieder in diesen Bereich zurück und stoppte nahe dem Wasserturm. Sie beobachteten es und verfolgten, wie es in den Wald flog, wo wir uns befanden. … In Wattisham erfassten sie, was sie als ›bogie‹ bezeichneten, und verloren es dann nahe Rendlesham Forest aus dem Blick. … Was auch immer dort auftauchte, befand sich eindeutig unter intelligenter Kontrolle.«

    Allein aus der kurzen Beschreibung des Bewegungsablaufs geht klar hervor, dass es sich bei dem Phänomen nicht um den (ohnehin deutlich früheren) Kosmos-Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gehandelt haben kann – selbst, wenn die Bezeichnung »bogie« oder »bogey« zuweilen auf solche Re-Entry-Ereignisse angewendet wird.

    Doch lässt sich der Begriff nicht darauf eingrenzen. Bogeys sind zunächst unidentifizierte Radarechos, die auch feindlichen »Ursprung« haben und damit eine zentrale militärische Bedeutung besitzen können, selbst wenn es viele andere, harmlosere Erklärungen für »reale bogeys« gibt, die gleichfalls auf materielle Objekte zurückgehen. »Imaginäre bogeys« hingegen entstehen durch störende Signale, deren Frequenz nahe den ausgesandten Radarwellen liegt und daher von Echos nicht unterschieden werden können. Darauf gibt es aber im Fall Bentwaters keine Hinweise.

    Der pensionierte britische Kriminalpolizist John Hanson, der sich dem Studium unidentifizierter Flugobjekte gewidmet hat, schätzt Oberst Charles Halt als einen verlässlichen Zeugen ein und vermutet ein »konzertiertes Bemühen« von anderer Seite, die Wahrheit zu unterdrücken. Die aufgezeichneten Radardaten widerlegten jedoch zwingend den auch von der Regierung seinerzeit geäußerten Verdacht, die beobachteten Phänomene beruhten auf Trugschlüssen seitens der Zeugen, unter anderem auch auf einer Verwechslung mit dem Orfordness-Leuchtturm.

    Man darf davon ausgehen, dass Hansons Einschätzung der Situation wesentlich zutreffender ist als derlei Unterstellungen, die doch nur das eine Ziel zu verfolgen scheinen, sowohl die Phänomene als auch deren Zeugen auf recht plumpe Manier der Lächerlichkeit preiszugeben, weil die Daten nicht ins geforderte Schema passen oder nicht an die Öffentlichkeit gelangen dürfen.

    Das ändert aber längerfristig wenig. Denn auch wenn es um die Existenz oder Nichtexistenz unerklärlicher Phänomene geht, dürfte sich die Realität nicht um gerade vorherrschende wissenschaftliche Ansichten oder gesellschaftliche Konventionen scheren. Und das ist sicher auch gut so.


    .

    viaUFO-Landung von Rendlesham: Neue Beweise kommen ans Licht – Kopp Online.

  • Diese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog

    Diese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog


    Ein dramatisches Wochenende liegt hinter uns: Ein “Grexit” wurde zwar abgewendet. Griechenland soll aber einem harten Sparprogramm unterzogen werden. Viele glauben: Selber Schuld. Du auch? Dann wird Dich dieses Video zum Nachdenken bringen.

    Viele Medien zeichnen ein verzerrtes Bild
    Es ist dieses Bild, mit dem weite Teile der Medien den Euro-Gipfel vom vergangenen Wochenende zeichnen: Auf der einen Seite die eiserne Angela Merkel mit ihrem knallharten Unterhändler Wolfgang Schäuble, die das Geld der deutschen Steuerzahler/innen gegen die prassenden Griechen verteidigt. Auf der anderen eine linksradikale Regierung, die Europa monatelang an der Nase herumführt und alles Vertrauen verspielt hat. Hier die Regeln, die den Euro retten. Dort die Griechen, die einfach nicht sparen, immer mehr Geld haben wollen.

    Ein Bild, das zu dem Schluss verleitet: Die Griechen haben alleine selbst Schuld, dass sie fast aus dem Euro geflogen wären; dass sie nun den Gürtel noch einmal kräftig enger schnallen müssen; dass der griechische Staat faktisch unter Aufsicht von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) gestellt werden muss. Dass die Griechenland-Krise so eskaliert ist, dafür trage vor allem die griechische Regierung die Verantwortung.

    Wir glauben: Dieses Bild ist falsch – und lassen Experten zu Wort kommen

    Ohne Frage, viel zu lange haben sich griechische Eliten – oft in Komplizenschaft mit internationalen Banken und Konzernen – den Staat zur Beute gemacht. Griechenland braucht dringend Reformen. Doch mit ihrer kompromisslosen Haltung haben Merkel und Schäuble dem europäischen Projekt schweren Schaden zugefügt – und die Griechenland-Krise keineswegs gelöst. Mit dem Sparprogramm ist die Gefahr eines “Grexit” nur aufgeschoben – ganz sicher aber nicht aufgehoben. Und für viele Griech/innen wird sich die Situation noch einmal massiv verschärfen.

    Wir haben nachgefragt, bei renommierten Wissenschaftler/innen und Journalist/innen

    Wir wollten wissen: Wie konnte die Krise so eskalieren? Woher kommen die griechischen Schulden? Warum stellt Griechenland sich gegen ganz Europa? Warum spart Griechenland nicht? Und ist Sparen wirklich die richtige Antwort auf die Krise?

    Diese 5 Expert/innen haben für uns die Griechenland-Krise entwirrt: Dr. Til van Treeck (Wirtschaftswissenschaftler Uni Duisburg-Essen), Margarita Tsomou (Herausgeberin Missy Magazin), Ulrike Hermann (Journalistin bei der taz), Harald Schumann (Autor und Journalist, Tagesspiegel), Prof. Dr. Gesine Schwan, (Politikwissenschaftlerin, Humboldt-Viadrina).

    Wir glauben: Um sich ein fundiertes Urteil über die Griechenland-Krise zu bilden, sollte man diese Fakten kennen.

    viaDiese Fakten über Griechenland sollte man kennen | Campact Blog.