Kategorie: Bewusstsein

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  • Emotion – Der offizielle Trailer zum Film [HD] deutsche Sprachfassung

    Emotion – Der offizielle Trailer zum Film [HD] deutsche Sprachfassung


     

    Der Dokumentarfilm Emotion verändert unsere Sichtweise über die Entstehung von Krankheit und die Voraussetzungen für Gesundheit.

    90 Prozent unserer Krankheiten und Schmerzen entstehen durch emotionale Altlasten, wie durch unverarbeitete Erlebnisse in der Kindheit, durch Probleme am Arbeitsplatz oder eine Scheidung. Diese Emotionen graben sich tief in unser Unterbewusstsein. Sie bilden negative Emotionsmoleküle, setzen sich in unserem Nervensystem fest und blockieren unser gesamtes Leben.

    Die Filmdokumentation emotion dokumentiert eindrucksvoll in Interviews mit Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Quantenphysik, Kinesiologie, Biologie und Genetik, dass tief sitzender, emotionaler Ballast die grundsätzliche Ursache von Krankheiten ist und dass nur durch die Aufarbeitung dieser Emotionen körperliche und seelische Gesundung möglich wird.

    Zu Wort kommen weltweit renommierte Experten wie die Chiropraktiker Dr. Joe Dispenza und Dr. Bradley Nelson, der neue Einstein Nassim Haramein, der Krebsheiler Rob van Overbruggen Ph.D, die spirituelle Lehrerin Sonia Choquette, der ganzheitliche Mediziner Dr. Darren Weisman und viele andere. „Es ist wichtig, dass wir verstehen, wie man negative Emotions-Moleküle entfernt und sie durch positive Emotions-Moleküle ersetzt. Das ist die Grundlage für Gesundheit, Leben und Langlebigkeit.“ (Don Tolman).

    Wir haben es in der Hand, durch die Auflösung emotionaler Blockaden den Prozess der Erkrankung zu verhindern und Gesundheit zu einem dauerhaften Zustand zu machen.

    Warum dieser Film nicht nur ein Meilenstein, sondern ein Weg für die Menschheit in eine vollkommen neue Welt der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit ist, erfährst du hier: http://www.horizonworld.de/sind-emoti…

    Sehenswert 👍 Herzliche Grüße euer Harley

  • Frei.Wild – Herz schlägt Herz [Offizielles Video]

    Frei.Wild – Herz schlägt Herz [Offizielles Video]


    Am 17.12.2017 veröffentlichtAlle ALBUM und TOUR Infos unter:
    http://www.frei-wild.net | http://www.rivalenundrebellen.com

    HERZ SCHLÄGT HERZ – Single Release am 15.12.2017
    iTunes: https://fwshort.de/HSH_itunes
    Amazon: https://fwshort.de/HSH_Amazon
    GooglePlay: https://fwshort.de/HSH_GooglePlay
    Musicload: https://fwshort.de/HSH_Musicload
    Spotify: https://fwshort.de/HSH_Spotify
    Deezer: https://fwshort.de/HSH_Deezer

    Audio-Produktion: Jörg „Warthy“ Wartmann, Philipp Burger
    Mix & Mastering: Alex Lysjakow
    Video-Produktion: Daniel Eggert für http://www.kiwitreefilms.com & https://www.dowhateverfilms.com
    Schauspieler: Joannes de Vincenzo & Kenzie Rose Moore
    Gedreht auf Lanzarote / Spanien

    Musik: Philipp Burger
    Text: Philipp Burger

    Von keinem geliebt
    Von keinem vermisst
    Dann dieses Scheiß-Gefühl
    Dass das alles noch nicht durchgestanden ist
    Auf verlorenem Posten
    Getroffen und verletzt
    Dein Mitleid an dich selber
    Hat das Pechkind im Spiegel
    Noch tiefer verletzt

    Herz schlägt Herz
    Mit jedem Schlag
    Ein bisschen heller
    Herz schlägt Herz
    Und der Stein des Anstoßes
    Dreht sich im Keller
    Herz schlägt Herz
    Lass es Tränen regnen
    Meines schlägt heute nur für dich
    Herz schlägt Herz

    Deine Stärke lässt Federn
    Wie vom Winde verweht
    Dein Kummerkasten ist voll
    Aber sieh doch, trotz allem, wie er immer noch steht
    Reiß ihn auf, wirf sie weg
    Tue es nicht morgen, tue es jetzt
    Wirst sie nie wieder brauchen
    Diese Fetzen der Sorgen, sie haben nur verletzt

    Herz schlägt Herz
    Mit jedem Schlag
    Ein bisschen heller
    Herz schlägt Herz
    Und der Stein des Anstoßes
    Dreht sich im Keller
    Herz schlägt Herz
    Lass es Tränen regnen
    Meines schlägt heute nur für dich
    Herz schlägt Herz

    Es gilt vom Anfang bis zum Ende
    Das Prinzip vom inneren Feind

    http://www.frei-wild.net
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    https://www.instagram.com/frei.wild_o…

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  • Eine große Dame geht voraus. Danke Louise Hay.

    Eine große Dame geht voraus. Danke Louise Hay.


    Danke für all die kraftvollen Inspirationen und gute Reise Louise L. Hay! Sie war die Grande Dame unter den Autorinnen von Büchern zum Thema Lebenshilfe. 1926 in Los Angeles geboren, erlebte sie selbst keineswegs nur die sonnigen Seiten des Daseins, sondern durchlitt auch einige seiner Härten.

    Sie erfuhr am eigenen Leib, wie sich durch positive Gedanken Gesundheit und Wohlbefinden beeinflussen lassen, und gab diese Erfahrung in ihren Büchern weiter – inzwischen an Millionen Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt.

    Ihr erstes Buch, „Heile Deinen Körper“, erschien 1976 und wurde sofort zum Bestseller. Weitere Bucherfolge motivierten die Autorin schließlich dazu, mit „Hay House“ ihr eigenes Verlagshaus zu gründen, in dem sie Bücher namhafter Autoren der US-amerikanischen New-Age-Bewegung verlegt. Louise L. Hay wurde 90. Jahre alt und verstarb am 30. August im Kreis von liebenden Menschen.

    Hier der Nachruf von ihrem Verlagshaus:

    Louise was an incredible visionary and advocate. Everyone who had the privilege to meet her, either in person, or through her words, felt her passion for serving others.

    “Meeting Louise changed the direction of my life,” said Reid Tracy, President and CEO of Hay House, Inc. “Her passion for serving others translated into everything she did. Simply by working alongside her, an analytical accountant like me transformed into someone who became aware of the power of affirmations and self-love. Being able to learn from her has been one of my life’s greatest blessings. The beauty of Louise was that you didn’t have to work alongside her to learn from her, you felt like you were there with her, with every word you read or heard.”

    Hay House will carry on Louise’s legacy and continue to publish products and online learning courses that align with her message of self-improvement and self-love.

    Louise Hay’s estate, as well as all future royalties, will be donated to The Hay Foundation, a non-profit organization established by Louise that financially supports diverse organizations which supply food, shelter, counseling, hospice care and funds to those in need.

    We invite you to share your Louise stories with us in the comments below. Together, we honor her through our memories and the continuing of her unforgettable legacy.

    We love you, LuLu.

    In the infinity of life where I am, all is perfect, whole, and complete. – Louise L. Hay

    Read more at http://www.hayhouse.com/louise-hay-legacy

    hier noch ein wundervolles Zitat von Louisa:

    „Ich liebe mich in diesem jetzigen Augenblick – ich will damit nicht warten, bis ich abgenommen oder einen neuen Liebhaber oder dies oder jenes gefunden habe. Dieser Moment ist meine Wirklichkeit und ich weiß, allein hier und jetzt ist der Zeitpunkt, zu dem ich anfangen kann, mich so zu lieben und anzunehmen, wie ich bin. Bedingungslose Liebe ist Liebe ohne Erwartungen, und auf diese Weise will ich mich lieben. Bedingungslose Liebe bedeutet, alles so anzunehmen, wie es ist.“
    Louise Hay

    In tiefer Verbeugung und Liebe zu dir liebe Louise. Du hast mein Leben verändert. Danke und wir bleiben verbunden. Herzliche Grüße Harley

    Quelle: Rücklicht: Danke Louise Hay

  • Wir stehen vor einem neuen Quantensprung: Co-Kreation, die Zukunft der Menschheit – Compassioner

    Wir stehen vor einem neuen Quantensprung: Co-Kreation, die Zukunft der Menschheit – Compassioner


    Wir alle stehen vor einer neuen Entwicklungsstufe, die uns immer mehr hin zu sinnvollem Miteinander bringen kann. Es ist sicherlich auch für dich deutlich spürbar: Überall auf der Welt entwickeln sich neue Formen der Beziehung, der Co-Kreation, um einen schnelleren Wissenstransfer und eine intensivere Potentialentfaltung anzuregen. Dies ist auch dringend notwendig, um die Herausforderungen zu meistern, vor denen wir individuell und kollektiv stehen.

    Auch du kannst diesen Schritt gehen. Der Homo Sapiens ist nicht der Endpunkt der Evolution. Für alle, die neugierig nach neuen Wegen und Lösungen suchen, möchten wir hier einen Text der Zukunftsforscherin, evolutionären Denkerin und Mitbegründerin der Foundation for Conscious Evolution, Barbara Marx Hubbard veröffentlichen, den sie als Vorwort zu dem Buch “Co-Creators Handbook 2.0” geschrieben hat.

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    Wenn dich der folgende Text genauso anspricht wie uns, empfehlen wir dir den kostenlosen LIVE-Talk mit Barbara Marx Hubbard im Gespräch mit Veit Lindau, am Sonntag, den 3.9. um 20 Uhr.

    +++

    Hier jetzt zur Einstimmung der Text von Barbara Marx Hubbard, den wir für dich ins Deutsche übersetzt haben:

    „Zur Zeit entsteht eine neue Menschlichkeit, die eine neue radikale Zukunft in sich birgt, eine Menschlichkeit, die bereits in den großen mystischen Traditionen der Menschheit zu erahnen war: ein Himmel auf Erden – jenseits des Todes, jenseits des Mangels, jenseits der Illusion von Trennung.

    Es ist meine tiefe Überzeugung, dass wir kurz vor einem Quantensprung stehen und uns auf der anderen Seite eine radikal neue Möglichkeit des Miteinanders erwartet, die bisher als reine Mystik oder Utopie abgetan wurde.

    Es wird offensichtlich, dass selbstbezogene, egozentrische Menschen, die in Kontakt mit Macht kommen, immer mehr zur Gefahr für uns alle werden. Durch Biotechnologie, Nanotechnologie, Robotertechnik, künstliche Intelligenz und Quantenrechnern erlangen Menschen eine enorme Macht, die bestehende Welt zu zerstören.

    Nüchtern betrachtet, stehen wir vor der Wahl: entweder Aussterben oder eine neue Evolutionsstufe zu erklimmen. Hin zur Kosmozentrik. Derzeit machen uns drei große Entwicklungsströme Hoffnung:

    1-Die bewusste Evolution

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    co-kreation-weltUnsere Generation ist die erste, die sich ihrer Evolution bewusst ist und realisiert, dass wir sie durch alles, was wir tun, beeinflussen. Das bedeutet: Wir gestalten ab jetzt unsere Evolution durch immer bewusstere Wahlen, nicht mehr zufällig. Das ist Neuland, keine Generation hat das bisher gemacht.

    2-Der bewusst erschaffende Mensch

    Ich nenne ihn Homo Co-Createur. Der Homo Co-Createur ist im Bewusstsein universell: Er verfügt über eine starke Verbindung zu Allem. Er sieht sich nicht als alleinigen Akteur seines Lebens, sondern als Part eines wesentlich größeren Systems.

    3-Die co-kreative Gesellschaft

    Weltweit, in verschiedensten Projekten, Strömungen und Netzwerken entsteht eine neue Kultur, die achtsam gegenüber Mutter Erde ist, die die Menschheit vor Ungerechtigkeiten, Konflikten, Kriegen und Krankheiten aktiv und co-kreativ befreien möchte. Diese neuen Felder beginnen, Co-Creation zu erforschen und zu praktizieren. Die Natur schafft es seit Milliarden von Jahren scheinbar getrennte Teile in immer komplexeren Systemen miteinander zu verbinden. Jetzt beginnen die Menschen, dies auch bewusst zu erlernen und zu leben.

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    Regionalgruppen der Lifecoaching Community “humantrust”

    Indem sich diese neuen Strukturen bilden und agieren, reifen sie zu einem neuen sozialen Körper – mit Heilern und Unternehmern, Pädagogen, Künstlern, Managern und Führern aller Art. Schon jetzt bilden sich Netzwerke von Menschengemeinschaften, die aus solchen kleinen Resonanzgruppen bestehen – sie sind die Grundlage für die Transformation unserer Welt.

    Ich war und bin, was das menschliche Potential betrifft, zutiefst optimistisch. Einen tiefen Atemzug nehmend, den Sprung über unsere bisherige Vorstellungskraft wagend, können wir den Glanz einer radikal neuen Welt erahnen: In jedem einzelnen von uns ist die Fähigkeit zur Co-Kreation angelegt. Wenn wir anfangen, diese Gabe menschlichen Miteinanders mit den neuen technologischen Möglichkeiten, z.B. dem interaktiven Internet zu verbinden, wird unser planetarisches Nervensystem beginnen, Gestalt anzunehmen.

    Da dieses neue planetarisches Nervensystem von Co-Kreativität und Liebe durchdrungen sein wird, wird sich das kollektive Bewusstsein der Menschheit erheben.

    Unsere Kindeskinder erobern jetzt bereits diese neu aufkeimende digitale und soziale Arena. Wir sehen sie neue soziale Systeme entwerfen und Technologien entwickeln, die viele bisherigen Probleme leicht lösen können.

    Doch niemand sollte darauf warten. Beginne dort, wo du lebst. Wo immer zwei oder mehr in diesem co-kreativem Spirit zusammenkommen, ist die Zukunft bereits Realität. Wir manifestieren so den Traum und machen das Versprechen aller großen Mystiker der Welt wahr.

    Dies ist eine Einladung zur Teilnahme am vielleicht größten Abenteuer aller Zeiten: dem Erschaffen einer neuen Welt. Einer co-kreativen Gesellschaft. Wenn du bis hierher gelesen hast, führt dich sehr wahrscheinlich bereits ein innerer Ruf. Die Sozialpioniere unserer Zeit werden von innen her gerufen, eine neue Kultur zu manifestieren, die das erweiterte Bewusstsein widerspiegelt, das wir bereits in unserem persönlichen Leben erfahren.

    Die alten Formen, Strukturen und Institutionen dienen schon lange nicht mehr unseren aktuellen kollektiven Bedürfnissen. Sie sind zu sehr von Trennung und Angst geprägt. Wir brauchen neue Strukturen, die die Erfahrung von Einheit und Liebe ermöglichen, und Werte wie Vertrauen, Respekt, Gleichheit, Kooperation, Gleichmut, Demut, Großzügigkeit, Integrität und Mitgefühl lebbar machen.

    Ja, es mag noch wie eine Utopie klingen. Es ist der Blick auf einen völlig neuen Horizont – eine Reise in ein unbekanntes Gebiet. Viele von uns sind auf ihren persönliche Reisen bereits innerlich dort gewesen. Doch jetzt erkennen wir, dass wir nicht mehr alleine gehen müssen. Wie Thich Nhat Hanh bereits so weise sagte:

    “Der nächste Buddha wird kein einzelnes Individuum, sondern eine erleuchtete Gemeinschaft sein.”

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    Wir bewegen uns von einem Bewusstsein des “Ich” zu einem Bewusstsein des “Wir”, ohne dabei unsere Individualität aufzugeben. Du bist nicht allein mit dem, was du ahnst und wonach du dich co-kreationsehnst. Zur Zeit öffnen sich Millionen von mutigen Menschen auf der ganzen Welt einer größeren Realität, indem sie auf den Ruf in ihren Herzen reagieren, – sie erkennen ihren inneren Weg und beginnen, ihm treu zu sein. Diese kritische Menge wird bald groß genug sein, um die Paradigmen zu verschieben.

    Nimm bitte meine Worte als Einladung. Sie geht an alle Seelen im Aufbruch, die ihre wesentliche Natur erkennen, an alle, die auf einen inneren Ruf antworten, an alle, denen das Wohlergehen des Lebens wichtig ist. Mögen wir erkennen, dass jeder von uns wichtig ist. Mögen wir mutig und innovativ sein, während wir co-kreativ zusammenarbeiten, um eine neue Welt zu erschaffen, die den Menschen in seiner wahren Größe widerspiegelt.

    Im Namen aller Leben und zukünftigen Generationen, lasst uns den evolutionären Sprung vorbereiten und gemeinsam zu dieser Transformationsreise aufbrechen.

    ++++

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    CO-CREATION – DER VORTRAG

    Die Zukunft der Menschheit
    Entfalte dein wahres Potential und entzünde dein Team
    Ein Vortrag mit Veit Lindau & dem LIVING CO-CREATION-TEAM (Makasha und Katharine Roske, Carolyn und Sanford Anderson).

    Ort: SAALHAUS, Trostbrücke 4-6, Hamburg. Zeit: 26.10. / 20.00 – 21.45 Uhr

    Hier gehts zur Anmeldung und zu mehr Infos.

    Der Vortrag wird ins Deutsche übersetzt.

    Am kommenden Tag beginnt ein Ausbildungsworkshop dazu.

    Hier gehts zum Workshop

    Was für eine tolle Vision 🙏 Danke. Herzliche Grüße ciao Harley

    Quelle: Wir stehen vor einem neuen Quantensprung: Co-Kreation, die Zukunft der Menschheit – Compassioner

  • CO-CREATION – DIE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT

    CO-CREATION – DIE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT


    Die transformierende Kraft von Co-Creation

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    Ein Gastbeitrag von Carolyn P. Anderson

    Ko-Authorin von The Co-Creator’s Handbook 2.0, Mitgründerin von Global Family

    Das Führen,, das heute wirklich wichtig ist, ist das Führen durch schöpferische Teams.Die Zeit des “individuellen” Führungs-Helden ist vorbei … Heute brauchen wir keine besseren Held*innen, sondern Gruppen von Menschen, die führen können – Gruppen von Menschen, die vorangehen können. Peter Senge

    Es zeigt sich deutlich, dass die Menschheit an einer Weggabelung steht!

    Klimawandel, Überbevölkerung, die Schere zwischen Arm und Reich, Terrorismus und nukleare Waffen bedrohen das Leben, wie wir es kennen. Die Wissenschaft warnt, dass die Erde das sechste Massensterben durchmacht, eines, das vom Menschen verursacht ist und “schlimmer ist, als wir momentan wahrnehmen”. Es wird immer deutlicher, dass wir uns weiterentwickeln müssen oder die Folgen unseres gewissenlosen Verhaltens tragen müssen. Die Krisen, die wir durchmachen, sind Evolutionsverstärker. Sie fordern uns heraus, zu erwachen, erwachsen zu werden und weise und direkt zu reagieren.

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    Wie Einstein schon sagte: Wir können unsere Probleme nicht mit der gleichen Denkweise ändern, wie der, mit der wir die Probleme erschaffen haben. Was die Menschheit jetzt mehr denn je braucht, ist mehr Ermächtigung, mehr Kreativität, mehr Empathie – und grundsätzlich – mehr Bewusstsein. Wir und unser Heimatplanet haben Glück: Es findet ein tiefes Erwachen menschlichen Bewusstseins statt. Indem viele Menschen sich persönlich weiterentwickeln, erschaffen sie neue Prozesse, Systeme und Strukturen, die die Vision, Werte und Veränderungen manifestieren, die diese Entwicklung von Bewusstsein widerspiegeln.

    Co-Creation, die Fähigkeit, an unserer Zukunft teilzuhaben und sie zu formen, hat sich als Praxis entwickelt, um menschliche und planetarische Transformation zu beeinflussen. Sie ist ein Prozess, dessen Zeit gekommen ist! Co-Creation ist ein evolutionärer Sprung jenseits von Kooperation und Kollaboration, sie ist das bewusste Ausrichten am evolutionären Impuls des Universums… Menschen, die sich miteinander und mit der Natur verbinden, von Essenz zu Essenz, von Herz zu Herz und ein Resonanzfeld erschaffen, das das Bewusstsein aller Mitglieder erweitert – individuell und kollektiv.

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    Die Kraft dieses Resonanzfelds ermöglicht eine Art zu denken, die weiser und reicher als Inspiration ist. Dadurch können Probleme, die aus einem engeren Bewusstseinszustand schwierig oder gar unlösbar erschienen, leicht gelöst werden. Eine neue Art der Entscheidungsfindung tritt hervor, die Wert auf intuitives Wissen legt und die Logik des Denkens übersteigt. Es wird offensichtlich, was der nächste Schritt ist. Kleine Resonanzkreise oder Co-Creation-Teams, egal, wie man sie nennt, sind Oasen der Unterstützung, in denen Mitglieder üben könne, ihre innere Weisheit zu nutzen, indem sie das sanfte Flüstern der liebevollen Intelligenz zulassen, die die Essenz ihres Seins ist.

    Der Kreis ist die einfachste Struktur der nicht-hierarchischen co-creativen Methodik. Er ist ein Ort, an dem Freund*innen und Kolleg*innen das Gefühl von Zugehörigkeit haben – ein Ort, an dem Gleichberechtigte all ihre Facetten zum Ausdruck bringen können, lernen können, ihre Einzigartigkeit zu lieben und zu zeigen, den Sinn ihres Lebens finden können und – im Grunde genommen – ihre Genialität mit der ihrer Partner*innen in kleinen co-creativen Kerngruppen zusammenbringen, um Veränderung zum Guten in der Welt zu erschaffen.

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    In einem Muster, das die Natur nachahmt, verbinden sich co-creative Teams, die sich um ein gemeinsames Anliegen zusammenfinden, schließlich miteinander, um ein morphogenetisches Feld zu erschaffen, das jegliche Grenzen überschreitet und machtvoll genug ist, um einen Wandel im kollektiven Bewusstsein anzustoßen. Wie kleine Zellen im menschlichen Körper, die sich ständig erneuern, verbinden sich co-creative Kerngruppen miteinander, um einen gesunden Planeten zu erschaffen und die Menschheit auf das nächste Level der Evolution zu heben.

    Vor vielen Jahren haben große spirituelle Pioniere wie Teilhard de Chardin und Sri Aurobindo vorhergesagt, dass die Menschheit sich weiterentwickeln wird. Teilhard hat es den gnostischen Menschen genannt; andere nannten es homo luminous, homo sapiens 2.0 oder homo universalis. Dieser neue Mensch könnte auch der/die Co-Erschaffende genannt werden, ein vollständiges Wesen, das sich verbunden mit allem Leben fühlt und seine oder ihre Kreativität dem großen Ganzen zur Verfügung stellt.

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    Der/die Co-Eschaffende handelt nicht mehr von einer Position der Trennung aus, sondern verfügt über viele noble Fähigkeiten unserer Art und ist eine neue Norm. Diese hochentwickelte Person hat das Streben nach Macht hinter sich gelassen und genießt und feiert die Verbindung in bedeutsamen Partnerschaften im Gefühl von Einheit, Liebe und gegenseitigem Respekt. Der/die Co-Erschaffende hat den Grad an Bewusstheit, der in diesem besonderen Moment unserer Geschichte gebraucht wird, damit der Weg, der von der Menschheit eingeschlagen wird, der der Veränderung zum Guten hin ist, der alles Leben auf der Erde besser macht.

    Globalisierung und technologische Innovationen haben die Welt näher zusammengebracht und haben Einfluss auf all unsere Leben. Das Internet hat eine Explosion an Kreativität, Verbundenheit und Möglichkeit ausgelöst. Auf jedem Kontinent treten Co-Erschaffende hervor, um ihre Rollen einzunehmen, indem sie Organisationen und Institutionen in jedem Teil der Gesellschaft transformieren. Obwohl sie für die derzeitlichen Machtstrukturen größtenteils unsichtbar sind, organisieren sich diese Sozial-Pionier*innen und Potenzialentfalter in kleinen Gruppen von der Basis aus. Sie bringen Liebe, erweitertes Bewusstsein, fokussierte Ausrichtung und individuelle Genialität in ihre Arbeit und ihre Gemeinschaften. So beginnen diese Teams sich um ein gemeinsamen Anliegen zu sammeln, und so die Gefahren, mit denen wir konfrontiert sind, in neue Chancen zu verwandeln und der Geburt einer Gesellschaft zu helfen, die die das Streben, die Ziele und die Weisheit einer erwachenden Menschheit widerspiegelt.

    Indem wir lernen, Co-Creation bewusst zu praktizieren, leisten wir einen unschätzbaren Beitrag zu diesem Quantensprung auf die nächste Stufe der menschlichen Evolution. Barbara Marx Hubbard

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    EVENT-TIPPS ZUM THEMA

     

     

  • Warum die einzige lohnenswerte Zukunft jeden einzelnen einschließt

    Warum die einzige lohnenswerte Zukunft jeden einzelnen einschließt


    Seine Heiligkeit Papst Franziskus, direkt aus dem Vatikan

    Es reicht ein einzelnes Individuum, damit es Hoffnung gibt,
    und dieses Individuum kannst DU sein.
    Dann gibt es ein weiteres DU und ein weiteres DU,
    und es wird zu einem WIR.
    Hoffnung beginnt mit einem DU.
    Und wenn es zu einem WIR wird, beginnt eine Revolution.

    Dies sind einige kompakte Sätze aus dem wirklich sehr sehenswerten TED-Talk, den Papst Franziskus als Überraschungsgast im April 2017 aus dem Vatikan an 1.500 Entscheider*innen aus dem IT-Bereich nach Vancouver ausstrahlte.

    Sein Beitrag wurde in 30 Sprachen übersetzt, die als Text zur Verfügung stehen. Hier die Reden von ihm in deutsch:

    „Guten Abend — oder, guten Morgen, ich bin nicht sicher, wie viel Uhr es bei Ihnen ist. Aber unabhängig davon freue ich mich, an dieser Konferenz teilzunehmen. Ich mag den Titel sehr — „The Future You“ –, denn das Betrachten der Zukunft lädt heute zum Dialog ein, um die Zukunft durch ein „Du“ zu betrachten. „The Future You“: Die Zukunft besteht aus „Dus“, aus Begegnungen, denn das Leben fließt durch die Beziehungen mit anderen. Etliche Jahren des Lebens haben meine Überzeugung bestärkt, dass die Präsenz jedes einzelnen eng mit der von anderen verbunden ist: Das Leben zieht nicht nur vorbei, im Leben geht es um Begegnungen.

     

    01:28
    Als ich Menschen traf oder zuhörte, die unter einer Krankheit litten, Migranten, die unsagbares Elend erleben, auf der Suche nach einer besseren Zukunft, Gefangene, die unglaublichen Schmerz in ihren Herzen tragen, und jene, viele von ihnen jung, die keine Arbeit finden können, fragte ich mich oft selbst: „Warum sie und nicht ich?“ Ich selbst wurde in eine Familie von Migranten geboren: Mein Vater, meine Großeltern hatten sich, wie viele andere Italiener, nach Argentinien aufgemacht und begegneten dem Schicksal derer, die nichts hatten. Ich hätte leicht bei den heutigen „ausrangierten“ Menschen enden können. Daher frage ich mich tief in meinem Herzen immer: „Warum sie und nicht ich?“

     

    02:36
    Vor allem würde ich mir wünschen, dieses Treffen könnte uns daran erinnern, dass wir alle einander brauchen. Keiner von uns ist eine Insel, ein autonomes und unabhängiges „Ich“, getrennt vom anderen. Wir können nur eine Zukunft erschaffen, wenn ausnahmslos alle zusammenstehen. Wir denken selten darüber nach, aber alles ist miteinander verbunden, und wir müssen unsere gesunden Verbindungen wiederherstellen. Sogar das strenge Urteil, das ich in meinem Herzen über meinen Bruder oder meine Schwester fälle, die offene Wunde, die nie heilte, die nicht vergebene Beleidigung, der Groll, der nur mich verletzen wird, sind alles Fälle eines Krieges, den ich in mir trage, eine Fackel tief in meinem Herzen, die ausgelöscht werden muss, bevor sie in Flammen aufgeht und nur Asche hinterlässt.

     

    03:39
    Heutzutage glaube viele von uns, dass eine glückliche Zukunft unerreichbar ist. Während solche Bedenken ernst genommen werden müssen, sind sie nicht unbesiegbar. Sie können überwunden werden, wenn wir uns nicht vor der Außenwelt verschließen. Glück kann nur entdeckt werden, als ein Geschenk der Harmonie zwischen dem Ganzen und jedem einzelnen Teil. Sogar die Wissenschaft — und Sie wissen das besser als ich — zielt auf das Verstehen von Wirklichkeit ab, als ein Ort, wo jedes Element mit allem anderen verbunden ist.

     

    04:28
    Das bringt mich zu meiner zweiten Botschaft. Wie wunderbar wäre es, wenn das Wachstum der Wissenschaft und technologische Innovation mit mehr Gleichheit und sozialer Integration einhergehen würden. Wie wunderbar wäre es, während wir weit entfernte Planeten entdecken, die Bedürfnisse unserer Brüder und Schwestern um uns herum wiederzuentdecken. Wie wunderbar wäre es, wenn Brüderlichkeit, dieses schöne und manchmal unbequeme Wort, nicht nur auf Sozialarbeit begrenzt wäre, sondern stattdessen zur Standardhaltung in Politik, Wirtschaft und bei wissenschaftlichen Entscheidungen, genauso wie in Beziehungen zwischen Menschen und Ländern werden würde. Nur indem wir Menschen wahre Brüderlichkeit vermitteln, echte Solidarität, werden wir die „Kultur der Verschwendung“ überwinden können. Was nicht nur Nahrung und Güter betrifft, sondern vor allem die Menschen, die von unserem techno-ökonomischen System beiseite geschoben werden, das, ohne es überhaupt zu merken, Produkte statt Menschen ins Zentrum stellt.

     

    06:09
    Solidarität ist ein Begriff, den viele gern aus den Wörterbüchern streichen würden. Solidarität ist kein automatischer Mechanismus; sie kann nicht programmiert oder gesteuert werden. Es ist eine freiwillige Reaktion, die im Herzen jedes einzelnen entsteht. Ja, eine freiwillige Reaktion! Wenn man erkennt, dass das Leben, sogar inmitten so vieler Widersprüche, ein Geschenk ist, dass Liebe die Quelle und die Bedeutung von Leben ist, wie können Sie dann den Drang zurückhalten, einem Mitmenschen etwas Gutes zu tun?

     

    06:51
    Um Gutes zu tun, brauchen wir Erinnerung, Mut und Kreativität, und ich weiß, dass TED viele kreative Köpfe versammelt. Ja, Liebe braucht eine kreative, konkrete und erfinderische Haltung. Gute Absichten und gängige Formeln, so oft zur Beruhigung unseres Gewissens genutzt, reichen nicht aus. Helfen wir uns alle gemeinsam dabei, uns zu erinnern, das der Andere keine Statistik oder Nummer ist. Der Andere hat ein Gesicht. Das „Du“ ist immer eine echte Präsenz, eine Person, um die man sich kümmern sollte.

     

    07:53
    Jesus erzählte ein Gleichnis, das uns den Unterschied zwischen denen verständlich macht, die nicht behelligt werden wollen, und denen, die sich kümmern. Sicher haben Sie es schon gehört. Es ist das Gleichnis des guten Samariters. Als Jesus gefragt wurde: „Wer ist mein Nächster?“ — also eigentlich: „Um wen sollte ich mich kümmern?“ — erzählte er die Geschichte eines Mannes, der angegriffen, überfallen, geschlagen und auf dem Feldweg zurückgelassen worden war. Ein Priester und ein Levit, damals sehr einflussreiche Personen, gingen einfach vorbei, ohne ihm zu helfen. Etwas später kam ein Samariter vorbei, eine damals sehr verachtete Ethnie. Als er den Verletzten am Boden liegen sah, ignorierte er ihn nicht, so als wäre er gar nicht anwesend. Stattdessen hatte er Mitleid mit diesem Mann, was ihn dazu brachte, ganz konkret zu handeln. Er träufelte Öl und Wein auf die Wunden des hilflosen Mannes, brachte ihn zu einer Herberge und bezahlte selbst dafür, damit ihm geholfen wurde.

     

    09:27
    Die Geschichte vom guten Samariter ist die der heutigen Menschheit. Die Wege der Menschen sind mit Wunden versehen, da sich alles um Geld und Dinge dreht, statt um Menschen. Häufig gibt es die Angewohnheit, von selbsternannten „respektablen“ Leuten, sich nicht um andere zu kümmern, wodurch sie tausende Menschen oder ganze Völker am Straßenrand zurücklassen. Glücklicherweise gibt es auch jene, die eine neue Welt erschaffen, indem sie sich um andere kümmern und selbst dafür zahlen. Mutter Teresa sagte sogar: „Man kann nicht lieben, bevor es nicht auf eigene Kosten geht.“

     

    10:27
    Es gibt so viel zu tun und wir müssen es gemeinsam tun. Aber wie können wir das, bei all dem Übel, das wir täglich einatmen? Gott sei Dank kann kein System unseren Wunsch beseitigen, uns dem Guten, dem Mitgefühl, und unserer Fähigkeit, das Böse zu bekämpfen, zu öffnen. All das kommt tief aus unseren Herzen. Sie können mir jetzt sagen: „Sicher, das sind alles schöne Worte, aber ich bin weder der gute Samariter noch Mutter Theresa aus Kalkutta.“ Vielmehr ist jeder einzelne von uns wertvoll. Jeder von uns ist in den Augen Gottes unersetzlich. In der Finsternis der aktuellen Konflikte kann jeder von uns eine leuchtende Kerze werden, eine Mahnung, dass Licht die Finsternis überwinden wird, und niemals andersherum.

     

    11:28
    Für uns Christen hat die Zukunft einen Namen, und dieser Name ist Hoffnung. Hoffnungsvoll zu sein, meint nicht, naiv-optimistisch zu sein und die Tragik zu ignorieren, der die Menschheit gegenüber steht. Hoffnung ist die Tugend eines Herzens, das sich nicht selbst in Finsternis verschließt und in der Vergangenheit lebt, das in der Gegenwart nicht einfach klarkommt, sondern die Zukunft sehen kann. Hoffnung ist die Tür, die sich zur Zukunft öffnet. Hoffnung ist ein demütig, verborgener Samen des Lebens, der sich mit der Zeit in einen großen Baum verwandeln wird. Er ist wie unsichtbare Hefe, die den Teig zum Wachsen bringt, die allen Lebensbereichen Geschmack verleiht. Sie kann so viel erreichen, denn ein winziger Lichtschimmer, der sich von Hoffnung ernährt, ist genug, um das Schutzschild der Finsternis zu durchbrechen. Es reicht ein einzelnes Individuum, damit es Hoffnung gibt, und dieses Individuum kannst „du“ sein. Dann gibt es ein weiteres „Du“ und ein weiteres „Du“, und es wird zu einem „Wir“. Beginnt Hoffnung also, wenn es ein „Wir“ gibt? Nein. Hoffnung beginnt mit einem „Du“. Wenn es ein „Wir“ gibt, beginnt eine Revolution.

     

    13:16
    Die dritte Botschaft, die ich heute mit Ihnen teilen möchte, handelt von einer Revolution: der Revolution der Zärtlichkeit. Was ist Zärtlichkeit? Das ist greifbare und konkrete Liebe. Es ist eine Bewegung, die in unseren Herzen beginnt und die Augen, die Ohren und die Hände erreicht. Zärtlichkeit meint, die Augen zu nutzen, um den anderen zu sehen, unsere Ohren, um den anderen zu hören, den Kindern, den Armen zuzuhören, jenen, die Angst vor der Zukunft haben — und auch die stummen Schreie unseres gemeinsamen Zuhauses zu hören, unserer kranken und verschmutzten Erde. Zärtlichkeit meint, unsere Hände und unser Herz zu nutzen, um den Anderen zu trösten, um uns um die Bedürftigen zu kümmern.

     

    14:14
    Zärtlichkeit ist die Sprache kleiner Kinder und derjenigen, die den anderen brauchen. Die Liebe eines Kindes für Mutter und Vater wächst durch Berührung, Blick, Stimme und Zärtlichkeit. Ich mag es, wenn ich Eltern mit ihren Babys sprechen höre, wie sie sich dem Kleinkind anpassen, um die gleiche Gesprächsebene zu finden. Das ist Zärtlichkeit: mit dem anderen auf einer Ebene zu sein. Gott selbst stieg als Jesus herab, um auf unserer Ebene zu sein. Den gleichen Weg nahm der gute Samariter. Diesen Weg nahm Jesus selbst. Er erniedrigte sich, er durchlebte seine gesamte menschliche Existenz mit der konkreten Sprache der Liebe.

     

    15:23
    Ja, Zärtlichkeit ist der Pfad der Wahl für die mächtigsten, mutigsten Männer und Frauen. Zärtlichkeit ist keine Schwäche, sondern eine Stärke. Es ist der Pfad der Solidarität, der Pfad der Demut. Erlauben Sie mir, es laut und deutlich zu sagen: Je mächtiger man ist, desto mehr werden sich die eigenen Handlungen auf andere auswirken, desto mehr ist man verpflichtet, demütig zu handeln. Ansonsten wird Ihre Macht Sie und andere ruinieren. Es gibt ein Sprichwort in Argentinien: Macht ist wie Gin auf leeren Magen zu trinken. Man fühlt sich schwindlig, betrinkt sich, verliert seine Balance und schadet schließlich sich selbst und allen um einen herum, wenn man seine Macht nicht mit Demut und Zärtlichkeit verbindet. Durch Demut und konkrete Liebe hingegen wird Macht — die höchste und stärkste Form — ein Dienst, die Kraft des Guten.

     

    16:53
    Die Zukunft der Menschheit liegt nicht allein in der Hand von Politikern, großen Anführern, großer Unternehmen. Ja, sie haben enorme Verantwortung. Aber die Zukunft liegt vor allem in den Händen der Menschen, die den anderen als „Du“ und sich selbst als Teil eines „Wir“ erkennen. Wir alle brauchen einander. Daher denken Sie auch mit Zärtlichkeit an mich, damit ich die mir übertragene Aufgabe erfüllen kann, zum Wohl des anderen, jedes einzelnen, zu unser aller Wohl.

    Vielen Dank.“

    Sehr berührende und bemerkenswerte Worte. Er bringt es auf den Punkt, was von vielen noch übersehen und unterschätzt wird. Was für eine aufmunternde Rede. Was für eine Chance. Danke an Papst Franziskus 🙏

    Wacht auf. Hört in euch hinein. Hört auf euer Herz.

    Herzliche Grüße euer Harley

  • Energiefeld des Friedens & Friedensweg

    Energiefeld des Friedens & Friedensweg


    Liebe Freunde und Freundinnen, sehr geehrte Damen und Herren,

    haben Sie schon einmal einen Tag lang an sich selbst beobachtet, wie oft Sie etwas oder jemanden ablehnen, verurteilen oder kritisieren? Zu wem und was Sie alles ‚Nein‘ sagen, oft verbunden mit dem Gefühl von Ärger, Groll oder Wut? Ich empfehle Ihnen sehr, das einmal zu machen. Sie werden vermutlich erstaunt sein, wie oft das geschieht, meistens ist es uns nicht bewusst.

    Sobald wir auf andere Menschen treffen, tendieren wir dazu, sie zu beurteilen. Und dieses Be-Urteilen oder Bewerten wird oft ganz schnell zu einem Ver-Urteilen. Es ist oft mehr als eine pure Gewohnheit, bei vielen hat es schon suchtartige Formen angenommen.

    Hierbei bemerkt kaum jemand, was er damit sich selbst antut und was das Ganze mit ihm zu tun hat. Und es hat immer viel mit uns und der Beziehung zu uns selbst zu tun. Wir haben seit der Kindheit gelernt, vieles an uns selbst abzulehnen mit Gedanken wie „Ich sollte nicht so, sondern anders sein. Ich hätte das nicht tun oder verhindern können. Ich bin nicht gut, liebenswert, erfolgreich, attraktiv, diszipliniert etc. genug.“

    Solange wir uns selbst nicht wertschätzen und lieben, solange wir unsere eigene Vergangenheit nicht würdigen und mit ihr Frieden gemacht haben, solange suchen wir im Außen die Fehler bei anderen und verurteilen das, was wir in Wirklichkeit an uns selbst ablehnen. Die Ablehnung und Ausgrenzung anderer ist der Spiegel unserer Selbstablehnung, des Unfriedens in uns und mit uns selbst. Dieser Unfrieden schwächt unseren Körper und macht uns auf Dauer krank. Ebenso kann jeder spüren, wie sehr wir uns selbst innerlich ablehnen und das fordert andere unbewusst auf, wiederum uns abzulehnen und zu kritisieren. Ein Teufelskreis, aus dem wir jedoch aussteigen können.

    Der Unfriede in der Welt oder in unseren Familien, unserer Nachbarschaft oder an unseren Arbeitsplätzen kann nicht durch Kritik und Ablehnung, nicht durch die Aufrechterhaltung von Ärger und Wut verändert werden. Die Veränderung beginnt erst dann, wenn wir beginnen, den tiefen Unfrieden in uns und unsere Selbstablehnung zu verstehen, die wir durch die eigenen Glaubenssätze der Minderwertigkeit, Scham und Schuld aufrechterhalten. Erst wenn wir unser Herz öffnen für die Liebe zu uns selbst, die bewusste Annahme und das bejahende Durchfühlen unserer Gefühle, erst dann kann in uns und daraufhin in unserem Umfeld etwas Neues beginnen.

    Ich bitte Sie: Treffen Sie eine grundlegend neue Entscheidung für den Frieden in Ihrem Inneren. Sie besitzen sowohl die Schöpferkraft als auch die Liebe, mit denen Sie Ihre Innenwelt in eine Welt des Friedens verwandeln können. Nehmen Sie die vielen kleinen und größeren Urteile zurück, die Sie über sich selbst gefällt haben und täglich erneuern oder aufrecht halten. Sie haben es – wie jeder andere Mensch in Ihrem Leben auch – immer so gut gemacht, wie Sie es konnten. Sie haben Ihr Bestes gegeben. Und das ruft nach Anerkennung und Wertschätzung. Mit einem offenen, liebenden, verstehenden Herzen können Sie heute vieles anders und neu machen. Erschaffen Sie eine Welt des Friedens von innen nach außen und halten Sie Ihr Herz offen für die, die das noch nicht können.

    Und wer sich  in der Gemeinschaft für den Frieden engagieren möchte, der möge im Mai eine Strecke des Friedensweges gehen, der überall in Deutschland stattfindet. Hierdurch verstärkt sich das Energiefeld des Friedens.

    Alle Details über diese Bewegung und die verschiedenen Wanderweg und Treffpunkte findet ihr unter www.friedensweg.org

    Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Mai, der – wie wir sagen – alles neu macht in der Natur und so vielleicht auch in Ihnen und Ihrem Leben.

    Mit herzlichen Grüßen
    Ihr Robert Betz

    http://robert-betz.com/

  • Richard David Precht – Tiere denken » veganmagazin

    Richard David Precht – Tiere denken » veganmagazin


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    Richard David Precht – Tiere denken

     
    Richard David PrechtRichard David Precht ist einer der bekanntesten Philosophen Deutschlands. Der Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik wurde durch seine populärwissenschaftliche Bücher bekannt. Sein erfolgreichstes Buch »Wer bin ich und wenn ja, wie viele?« belegte lange Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 32 Sprachen übersetzt. Richard David Precht setzt sich in seinen Büchern mit aktuellen philosophischen Fragen auseinander und macht diese Themen, mit seinem unkonventionellen Stil und einer lebhaften und einfachen Sprache, für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.

    Nun veröffentlichte Precht ein neues Buch, in dem er sich mit Fragen des Mensch-Tier-Verhältnisses und der gesellschaftlichen Debatte um Tierrechte beschäftigt. »Tiere denken« ist eine überarbeitete Neuauflage seines 1997 erscheinenden Buches »Noahs Erbe« und zeichnet ein Bild der aktuellen Kontroverse um den Umgang mit sogenannten »Nutztieren«.

    Richard David Precht, der selbst kein konsequenter Vegetarier ist, stellt in seinem Buch tierethisch relevante Fragen, analysiert die verschiedenen Tierrechtstheorien und versucht einen eigenen praktikablen moralischen Ansatz zu finden. Obwohl kein Verfechter einer radikalen Tierethik zugunsten der Tiere, befeuert sein Buch aufs Neue die in unserer heutigen Zeit immer wichtigere Frage nach der Behandlung unserer Mitlebewesen und bringt das Thema in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit. Schon deshalb hat das Buch höchste gesellschaftliche Relevanz.

    Interviwew mit Richard David Precht

    Fernab von TV-Auftritten und Talk-Runden wollten wir wissen, was Richard David Precht wirklich zum Thema vegan denkt und haben ihn auf der Frankfurter Buchmesse interviewt.

    Herr Precht, sie kennen das Zitat von Albert Schweitzer. Er hat gesagt: »Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht hereinkomme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen.« Sie haben die Tür geöffnet und ein Buch über Tierrechte geschrieben. Warum?

    Das Mensch-Tier-Thema ist, mehr als jedes andere, mein Lebensthema. Die Tierfrage ist für mich elementar und rein wissenschaftlich interessiert mich auch alles, was in der Schnittmenge zwischen Philosophie und Biologie liegt. Auch deswegen habe ich vor 20 Jahren schon mal ein Buch geschrieben namens »Noas Erbe«, welches ich jetzt Revue passieren lasse. Natürlich ist einiges dazugekommen, einiges hat sich auch geändert.

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    Sie plädieren in ihrem Buch »Tiere denken« für eine praktikable Tierethik, die nicht auf Gerechtigkeit, Freiheit und andere Werte setzt, weil Menschen kaum empfänglich für moralische Werte sind. Die praktikable Ethik fragt sich hingegen, welche Rolle Tiere innerhalb eines »Miteinander-Klarkommens« realistisch spielen können. Welche Rolle würden Sie den Tieren denn in einer praktikablen Tierethik zuschreiben?

    Das ist eine gute Frage. Das Grundgefühl, welches mich im Umgang mit Tieren antreibt, ist die Faszination dafür, dass es in einer Welt in der alles nur noch von Menschen gemacht ist, irgendetwas gibt, was nicht vom Menschen gemacht ist und was ich bewundere, für den eigenen Weg in der Evolution. Faszination – das ist meine Haltung, die ich gegenüber Tieren habe. Ich würde mir wünschen, dass die Grundachtung vor dem Tier als anderes Lebewesen tief verankert wäre, was auch immer der Einzelne für praktische Konsequenzen daraus zieht.

    Der für mich wichtigste Teil im Buch ist der, in dem ich mich Schritt für Schritt mit den Tierrechtsphilosophien wie der von Peter Singer und Tom Regan auseinandersetze und zu dem Schluss komme, dass deren Sichtweisen nicht stringent sind. Was nicht heißt, dass ich nicht mit vielen in diesen Tierrechtsphilosophien sympathisiere. Für Peter Singer ist zum Beispiel die Leidensfähigkeit entscheidend in der Frage nach einem Lebensrecht für Tiere. Dazu ein Beispiel: Man könnte Hühner gentechnisch so manipulieren, dass sie kein Leiden mehr empfinden. Dann könnte man als Vertreter von Singers Tierethik kein Argument mehr gegen Legebatterien vorbringen. Ich bin aber total sicher, dass Singer auch dann gegen Legebatterien wäre. Das heißt aber, dass so wie seine Ethik aufgebaut ist, sie offensichtlich von ihm gar nicht geführt ist. Das gleiche Argument gilt auch bei Tom Regan. In seiner Tierrechtsphilosophie geht es nicht primär um Leidensfähigkeit, sondern um Bewusstseinsfähigkeit und den inhärenten Wert, den jedes Tier mit Bewusstseinsfähigkeit hat.
    »Nach Regans Theorie sind die Interessen aller Lebewesen mit inhärentem Wert prinzipiell gleich zu achten.« Und da bringe ich das Beispiel mit dem Versuchskaninchen, welches in einer philosophischen Überlegung, das gleiche Lebensrecht hat wie Hunderttausende an einer Seuche erkrankter Menschen. Würde Regan selbst Hunderttausende Menschen sterben lassen, weil das Leben eines Kaninchens genauso viel wert ist? Was ich damit nur zeigen wollte, war, dass diese sehr sympathischen Tierrechtstheorien, so wie sie normiert sind, nicht funktionieren. Obwohl ich den Impuls der beiden teile.

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    Sie sprechen sich in ihrem Buch für eine Ethik des Nichtwissens aus. Können Sie kurz erklären, was sie damit meinen.

    Der Mensch glaubt, mit holzhackerischer Sicherheit über alles Mögliche urteilen zu können. Es ist ja für mich schon ausgeschlossen, über ihr Bewusstsein zu urteilen. Ich muss mir aus Indizien heraus ein Bild davon machen. Beim Elefantenrüsselfisch oder beim Kraken ist es nahezu unmöglich. Nachdem wir aus Indizien Bewusstseinsfähigkeit, Leidensfähigkeit und all diese Dinge erkennen können, sollten wir ganz vorsichtig sein darüber zu urteilen, uns überlegen zu fühlen und zu meinen, dass wir alles mit Tieren machen können. Mir geht es um einen Sensibilisierungsprozess, und zwar pädagogisch und strategisch. Das ist der Grund, warum ich jetzt nicht sage: »Leute ihr dürft kein Fleisch mehr essen.« Dafür gibt es genug Bücher, die das machen. Und das ist auch alles korrekt. Aber ich will die Leute da abholen, wo sie stehen und die Klientel erreichen, die ich mit den Hardcore-Argumenten nicht kriege.

    Das heißt, wir müssen die Sensibilisierung fördern, sodass sie sich auf die Tiere ausweitet?

    Ja. Das hat sie ja schon. Tatsächlich ist ja die Sensibilität gegenüber Tieren viel höher als zu anderen Epochen. Und wenn die Sensibilität immer weiter steigt, wiegt das Verdrängte immer schwerer und dann passiert irgendwann was.

    Aber auch sie argumentieren im Buch mit Vernunft. Appellieren sie an die Vernunft oder an die Sensibilität?

    An die Sensibilität. Aller ethischer Fortschritt ist keine Vernunftfrage, sondern eine ethische Sensibilisierungsfrage. Ich muss diese Angelegenheit als etwas erkennen, was mich in meinem Inneren betrifft. Das ist auch eine Erziehungs- und eine Umfeldfrage. Wenn heute in einer Schulklasse zwei Veganer sind, dann fängt man an, sich mit der Frage auseinanderzusetzen. Man fängt an über Leute, die man mag, die Frage mit zu sich rüberzuziehen. Das ist der Prozess, wie ethischer Fortschritt entsteht. Er entsteht nicht dadurch, dass ich eine große Rechnung aufmache und ganz genau erkläre, was wir nicht tun dürfen. Je mehr man an die Vernunft appelliert, desto eher wird man als Spinner gesehen.

    Gleichzeitig hat der Mensch nur eine gewisse Kapazität für Sensibilisierung. Wenn ich alles Elend dieser Welt zu meiner Angelegenheit mache, kann ich keine Nacht mehr schlafen. Deswegen haben wir auch diesen gesunden Verdränungsmechanismus. Es ist nicht falsch, dass Menschen verdrängen können.

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    Eine amerikanische Journalistin, die in Schlachthäusern recherchiert hat, hat einmal im Gespräch mit einem Schlachthausmitarbeiter gesagt: »Ich hasse nicht dich, sondern das, was du machst.« Das war ihre Lösung.

    Aber noch einmal zurück zur Moral. Sie hatten im Jahr 2012 ein Gespräch mit dem Philosophen Robert Spaemann in einer Sendung im ZDF. Ihm zufolge sei es verwerflich und unmoralisch Tieren leiden zuzufügen, weil es das Tier um das betrügt, was es an Positiven hat. Für ihn war es aber gleichzeitig völlig legitim ein Tier zu töten und zu essen, solange man ihm kein Leid zufügt. Schauen wir uns die Fleischproduktion an; dabei ist es egal ob konventionell, Bio oder vom Bauern um die Ecke; dann müssen wir sagen, dass alle Tiere erheblich in der Fleisch-, Eier- und Milchindustrie leiden. Müsste man dann nicht auch sagen Fleischessen ist unmoralisch?

    Ja, Fleischessen ist unmoralisch. Aber ich plakatiere das nicht. Es ist eine strategische Frage. Ich finde die Idee des Meliorismus von Jean-Claude Wolf super. »Melio« heißt besser, also die Ethik nicht in gut und böse zu teilen, sondern in gut, besser und am besten. Laut dessen also gut, wenn man Flexitarier ist, besser Vegetarier und am besten aber Veganer. Fangen wir mit gut an, nicht mit am besten.

    Wir sagen immer, jeder Schritt in die richtige Richtung ist unterstützenswert und das Beste ist natürlich, wenn man es schafft, vegan zu werden und dann konsequent ist. Jetzt müssen wir es noch schaffen die wirtschaftlichen Bereiche zu transformieren.

    Das klappt ja im Augenblick Schritt für Schritt alles ganz gut, nur dass man an das Massentierhaltungs-Kerngeschäft nicht rankommt. Wir brauchen einen zusätzlichen Markt neben den Bestehenden, der wächst und irgendwann so groß wird, wie der andere. Da kommen wir dann zum Thema Laborfleisch. Das mit dem Laborfleisch hat leider nur einen Haken. Zellteilung ist relativ langsam. Wenn man das beschleunigen könnte, wäre das Hauptproblem gelöst. Die Frage ist also, wie beschleunigen wir diese Zelteilung, sodass das Laborfleisch günstiger wird als das Massentierhaltungsfleisch.

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    Die Zukunftsversion wäre also, dass durch die Weiterentwicklung dieser in-vitro Technik dieses Fleisch viel wirtschaftlicher und rentabler wird und dadurch die Fleischindustrie abgelöst wird?

    Ja, so ist das. Und die Leute, die dahinter stecken, erkennen, dass das wirklich die Lösung eines globalen Menschheitsproblems ist. Wenn 80% des Wassers in den Entwicklungsländern von Tieren weggesoffen werden und 50% der Getreideproduktion an Tiere verfüttert wird und der Regenwald abgeholzt wird für die Felder, ist es nicht möglich die wachsende Menschheit mit Fleisch zu versorgen, ohne den Planeten zu zerstören.

    Das heißt doch aber auch, dass eine vegane Welt nicht nur vernünftig, sondern auch absolut realistisch ist.

    Ja, ich glaube tatsächlich, dass Fleischessen irgendwann ausstirbt. Nicht ganz so schnell, aber ich würde sagen in der Generation meiner Enkel, also vielleicht in 15 – 20 Jahren, werden die Kinder selbstverständlich damit aufwachsen kein Fleisch zu essen. Die Leute, die das dann noch tun, werden sehr merkwürdig angeguckt werden. Und ich glaube, dass wir in 40 – 50 Jahren noch 3 Schlachthäuser haben als Gedenkstätten. Da gehen dann die Schulklassen durch, um sich zu erinnern was wir früher mit Tieren gemacht haben und werden sich gruseln und fragen »Opa, warum hast du das eigentlich mitgemacht?«

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    Sollten wir nicht heute schon die Moralvorstellung Tiere nicht mehr zu töten als Maxime für unsere Gesellschaft übernehmen und uns dazu auch öffentlich bekennen?

    Das machen Sie ja auch. Da spricht nichts dagegen. Die Frage ist die Mehrheitsbeschaffungsfrage. Wie gewinne ich dafür eine Mehrheit? Auf zwei Arten: das was sie machen aber ich meine auch durch das, was ich mache. Ich darf niemanden ethisch überfordern, wie den notorischen Fleischesser, dem ich sage »du böser Mensch, du darfst das nicht tun«. Ein erwachsener Mensch, der das zwanzig Jahre lang gemacht hat, wird sagen, ihr habt mir nichts zu sagen. Ich versuche ihn da abzuholen, wo er steht, und versuche durch das Buch einen Denkprozess in Gang zu setzen. Das ist sozusagen die strategische Arbeit, die ich mache. Sie machen eine andere Arbeit. Sie bauen sozusagen eine vegane Zukunftskultur auf. Meine Aufgabe liegt eher darin, die Leute zum Nachdenken zu bringen.

    Sie kritisieren in ihrem Buch die Zielsetzung von Tierrechtlern, also die Befreiung aller Tiere, und skizzieren als Folge den »Totalverlust des Tieres« in unserer Gesellschaft und damit eine Entfremdung von den Tieren. Wir können uns doch aber trotzdem an Tieren sensibilisieren, wenn wir zum Beispiel in den Wald gehen und freie Tiere beobachten. Es gibt auch Konzepte wie Zoopolis, die das Zusammenleben mit Tieren zum Beispiel in Städten beschreiben.

    Da bin ich ja dafür, ich sehe aber trotzdem den Verlust. Ferien auf den Bauernhof sensibilisiert viele.

    Ferien auf dem Lebenshof.

    Ja aber die Frage ist relevant für die Zoofrage. Exotische Tiere würden verschwinden.

    Aber worin liegt der Wert, dass wir einen Löwen im Zoo sehen? Warum sollten wir das haben müssen?

    Wenn ich das früher nie gesehen hätte, hätte ich das Buch nie geschrieben. Meine Sensibilisierung für Tiere ist über die Zoos gegangen.

    Aber ist das jetzt nicht ein Fehlschluss, wenn sie sagen, weil es bei mir so war, sollten wir die Zoos erhalten?

    Ich würde sagen, weil es bei mir so war, sehe ich das Potential, das es auch bei vielen anderen so sein kann. Das glaube ich zumindest. Aber natürlich, ein Zoo, wo einem die Tiere leidtun, erfüllt die Funktion nicht. Aber ich könnte mir Zoos vorstellen, die diese Funktion erfüllen.

    Wenn unsere Leserinnen und Leser, die ja hauptsächlich schon vegan sind, jemanden in der Familie oder im Umfeld haben, der noch Fleisch kauft. Was würden Sie den Leuten empfehlen, wie man an dieses Problem herangeht?

    Ein gutes Buch schenken, zum Beispiel. Keine Werbung, das meine ich ernsthaft. Oder, wenn man ganz perfide ist und jemanden kennt, der jemanden kennt, dann eine Legebatterie besichtigen.

    Waren sie schon mal in einer Legebatterie?

    Ja das war in den 90ern. Also lange her.

    Würden Sie heute noch in eine Mastanlage gehen, wenn man es ihnen anbieten würde.

    Ja würde ich.

    Eine letzte Frage: Leben sie schon vegan, wenn nicht wann dann?

    Ich kenne mich selber nicht gut genug, um diese Frage beantworten zu können aber ich wünsche Ihnen und ihrer Bewegung alles Gute.

    http://veganmagazin.de/2016/richard-david-precht/

  • Dieser Mönch gilt als der glücklichste Mensch der Welt — und das ist sein Geheimnis

    Dieser Mönch gilt als der glücklichste Mensch der Welt — und das ist sein Geheimnis


    Matthieu Ricard, 69, ist ein buddhistischer Mönch, der laut Wissenschaftlern der „glücklichste Menschen der Welt“ ist. Ricard wuchs in Frankreich auf. Nach seinem Studium und einer Tätigkeit am Institut Pasteur in Paris, wand er sich dem Buddhismus zu. 1978 wurde Ricard Mönch. Seitdem hat er sein Glück gefunden — und zwar sehr viel davon.

    Im Rahmen einer Studie erstellte Richard Davidson, ein Forscher der Universität von Wisconsin, einen Scan von Ricards Gehirn. Dabei stellte er eine ungewöhnlich starke Aktivität in der linken Seite des präfrontalen Kortex des Mönchs fest. Die Aktivität der rechten Seite war im Vergleich sehr schwach. Je stärker der linke Bereich ausgeprägt ist, desto positivere Gefühle hat der Mensch. Eine starke Aktivität in der rechten Seite verweist hingegen auf Depressionen.

    Ricards, der von sich selbst sagt, dass er ganze Tage mit Meditation zubringt, empfindet sich selbst ebenfalls als glücklicher Mensch. Auch wenn er den Titel „Glücklichster Mensch der Welt“ als Übertreibung empfindet. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz fragte Business Insider nach seinem Rezept für einen glücklichen Geist.

    Auch mal an andere denken
    Wenn ihr immer nur „ich“, „ich“, „ich“ denkt, seid ihr eures eigenen Unglücks Schmied. Denn der Schlüssel zum Glück ist laut Ricards Altruismus. Wer seine Gedanken immer um sich selbst kreisen lässt und überlegt, wie er Dinge besser machen könnte, wird schnell angestrengt, gestresst — und eben unglücklich.

    „Es ist weniger eine Sache der Moral“, erklärt Ricards. „Es liegt einfach daran, dass es erstickend ist, den ganzen Tag über sich selbst nachzudenken. Und es ist schlecht, weil man die restliche Welt als Bedrohung ansieht oder nur in Bezug auf sich selbst wahrnimmt.“

    Wer sich besser fühlen will, sollte lieber sein Heil in der Güte und dem Wohlwollen anderen gegenüber suchen, erklärt der Mönch. Das führt nicht nur dazu, dass ihr euch besser fühlt, meint Ricards, sondern sorgt auch dafür, dass andere Menschen euch positiver begegnen werden. Das heißt natürlich nicht, dass man sich ausnutzen lassen sollte, stellt Ricards klar. „Wenn ihr euren Geist mit Wohlwollen und Güte füllt, mit Begeisterung und Solidarität, dann ist das ein sehr gesunder Zustand für euren Geist“, erklärt Ricards. „Ihr seid also in viel besserer psychischer Verfassung. Eurer Körper wird übrigens auch fitter, das ist bewiesen. Und die Menschen werden euch positiver wahrnehmen.“

    Trainiere deinen Geist
    Ein Geist muss ebenso diszipliniert trainiert werden, wie ein Körper bei einem Marathontraining, glaubt Ricards. Er ist überzeugt, dass jeder gesunde Mensch das Potenzial hat, zufrieden und gut zu sein. Aber so wie ihr nicht von jetzt auf gleich einen Marathon laufen könnt, werdet ihr auch nicht so ohne weiteres zum Glück finden. Dazu gehört Training. Ricards selbst nutzt Meditation.

    Mit mentalem Training können wir unser Glückslevel auf eine neue Ebene heben. „Wenn ich trainiere, werde ich vielleicht nicht Olympiasieger, aber ich kann vermutlich einen Marathon laufen. Ob man Übung hat, macht einen riesigen Unterschied. Wohlwollen, Achtsamkeit, emotionale Ausgeglichenheit und Widerstandsfähigkeit sind Eigenschaften, die wir trainieren können. Insofern kann man sagen, dass ihr Glücklichsein trainieren könnt.“

    15 Minuten täglich: So trainiert ihr euch „glücklich“
    Zu Beginn des Trainings solltet ihr versuchen, euch zehn bis 15 Minuten am Tag positiven Gedanken zu widmen. Im Normalfall kosten Menschen glückliche Momente nur kurz aus, bevor sie sich wieder anderen Dingen zuwenden, bedauert Ricards. Sein Rat: Dehnt den Moment des Glücks ein wenig aus. Wenn ihr diese Übung wiederholt, fühlt ihr nach etwa zwei Wochen einen positiven mentalen Effekt. Haltet ihr dieses Training 50 Jahre lang durch, habt ihr vielleicht sogar die Chance, ein Glücks-Profi wie Ricard zu werden.

    Neurowissenschaftler unterstützen Ricards These übrigens. Richard Davidson fand im Rahmen seiner Studie heraus, dass uns bereits 20 Minuten täglicher Meditation zu einem glücklicheren Menschen machen.

    🙏❤️🙏 Herzliche Grüße ciao Harley

     

    Quelle: Dieser Mönch gilt als der glücklichste Mensch der Welt — und das ist sein Geheimnis

  • Transformation-Kongress 2016

    Transformation-Kongress 2016


    Persönliche Einladung zum kostenlosen Online-Transformation-Kongress 2016

    Hallo liebe Freunde und Leser meiner Seite,

    ich freue mich sehr, Dich heute zu einer ganz besondere Online-Veranstaltung einladen zu dürfen, dem

    TransformationsKongress 2016 von meinem (Freund) Julian Krieg

    Der TransformationsKongress ist für Dich, wenn Du:

    • Durch den Synergieeffekt aus intelligentem Krafttraining, bester Ernährung und Deiner persönlichen
    • Weiterentwicklung Dein Denken und Deinen Körper transformieren willst
      Erfolg im Leben hast, Dich aber dennoch leer fühlst
    • Du den ganzen Tag über voller Power sein willst für Deine persönlichen Ziele
    • Wissen möchtest, wie Dir die richtige Bewegung hilft, besser, schärfer und lebendiger zu denken
    • Herausfinden willst, welche Ernährungsform am besten für Dich ist
    • Krafttraining machst oder damit anfangen möchtest
    • 2016 zu Deinem Neustart machen willst
    • Bist Du bereit das Jahr 2016 zu dem BESTEN Deines Lebens zu machen?

    Dann kannst Du Dich hier kostenlos anmelden:

    www.transformationskongress2016.de

    Vom 25.01. – 03.02.2016 lassen Dich 22 der besten Experten für intelligentes Krafttraining & beste Ernährung sowie Persönlichkeit & Erfolg an ihrem einzigartigen Wissen teilhaben.

    Einige Themen des TransformationsKongresses sind:

    Maximiere Deinen Energielevel für Maximalen Erfolg
    Wie Sport Deinen Erfolg im Berufs- und Privatleben steigert
    Warum Entgiftung noch nie so wichtig war, wie in der heutigen Zeit
    Wie Du Dein Unterbewusstsein auf Erfolg programmierst
    Die 3 Top Eigenschaften erfolgreicher Menschen
    Die Spielregeln des Lebens verstehen
    Wie Du alles im Leben erreichen kannst
    Du kannst Dir alle Video-Interviews online ansehen und das völlig kostenfrei, wann und wo Du willst

    Alle Informationen rund um den Kongress und die kostenfreie Anmeldung
    findest Du unter:

    www.transformationskongress2016.de

    Ich freue mich auf ein Wiedersehen beim Kongress

    Auf Deinen Erfolg!

    Dein Harley

  • Die atemberaubende Schönheit von Mutter Erde

    Die atemberaubende Schönheit von Mutter Erde


    Die atemberaubende Schönheit von Mutter Erde

     

    Einfach mal dieses schöne Video genießen. Liebe Grüße ciao Harley

    In diesem atemberaubenden Zeitraffer-Video, welches dich zu allen Ecken der Welt führt, wirst du die majestätische Schönheit der Erde erleben, wie du es bisher noch nie in einem anderen Video erlebt hast. Als bestätigung für alle Landschaften und Tiere, du wirst erstaunt sein über die Schöpfung unserer Erde. Liebe, ehre und wertschätze Mutter Erde. – See more at: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/die-atemberaubende-schonheit-von-mutter-erde/#sthash.Jkuk76UF.dpuf

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