So gesund sind Beeren


Einheimische Beeren im sommer

Liebe Leser,

jetzt ist die Zeit, in der bei uns die Beeren reif sind, und die leckeren kleinen Früchtchen sind ein willkommener Genuss bei hochsommerlichen Temperaturen. Doch wie die Wissenschaft herausgefunden hat, können sie viel mehr: Sie sind wahre Vitalstoffbomben und bieten gesundheitlichen Schutz vor vielen Erkrankungen wie z. B. Bluthochdruck und der Parkinson-Krankheit. Warum Sie mit den einheimischen Beeren sogar Krebserkrankungen und Demenz vorbeugen können und warum sie genauso gesund sind wie ihre exotischen Artgenossen, lesen Sie in diesem Beitrag.

So gesund sind Beeren

Ihre Farbe erhalten Beeren durch sekundäre Pflanzenstoffe, die zur Gruppe der Polyphenole gehören. Den größten gesundheitlichen Nutzen haben dabei die Anthocyane, die für die blaue oder rote Farbe u. a. in Heidelbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren verantwortlich sind. Diese Stoffe wirken u. a. als Radikalfänger (Antioxidantien) und können dadurch die Körperzellen vor der Zerstörung durch die aggressiven Sauerstoffmoleküle schützen. Anthocyane schützen Sie vor diesen Erkrankungen:

– Demenz (z. B. Alzheimer-Krankheit)

– Krebs (v. a. Darmkrebs, Speiseröhrenkrebs)

– Parkinson-Krankheit

– Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Arteriosklerose, Bluthochdruck, Schlaganfall)

Darüber hinaus wirken sie entzündungshemmend, verbessern die Fließeigenschaften des Bluts und wirken auf den Gesamtcholesterin-Spiegel leicht senkend.

Exotische Beeren sind nicht besser als unsere einheimischen

In letzter Zeit berichten die Medien auch verstärkt über neue Sorten und ihre gesundheitlichen Vorteile. So sollen z.B. Aronia-Beeren positive Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben und Goji-Beeren das Immunsystem ebenso stärken wie Schisandra. Zwar haben diese Beeren aufgrund der klimatischen Verhältnisse in ihrer Heimat tatsächlich eine andere Vitalstoff-Zusammensetzung als unsere heimischen Sorten, einen generell größeren gesundheitlichen Nutzen bieten sie jedoch nicht.

Positiv zu bewerten sind bei den neuen Beeren jedoch die Cranberries, die sich nachweislich lindernd bei Blasenentzündungen bewährt haben.

Fazit: Die „gesündeste Beere“ gibt es nicht. Wenn Sie abwechselnd oder auch in Kombination die unterschiedlichen Sorten frisch zu sich nehmen, hat Ihre Gesundheit sicher den größten Nutzen davon. Unsere einheimischen Sorten stehen dabei den Exoten in nichts nach. Auf teure Nahrungsergänzungsmittel aus exotischen Beeren können Sie daher getrost verzichten und lieber die Vielfalt des saisonalen Angebots nutzen.

Also bleibt alle schön fit und gesund. Liebe Grüße euer Harley

Forscher der Universität Harvard in Boston/USA fanden im Jahr 2011 heraus, dass die Polyphenole in Beeren das Risiko für Parkinson deutlich senken können. Sie hatten mittels Fragebögen die Ernährungsgewohnheiten von rund 150.000 Teilnehmern über einen Zeitraum von bis zu 22 Jahren ermittelt. Dabei stellten sie fest, dass das Parkinson-Risiko bei den Teilnehmern, die häufig Beeren aßen, um 40 % vermindert war. Dieses Ergebnis führen die Forscher auf den hohen Gehalt an Anthocyanen in Beeren zurück, da diese sekundären Pflanzenstoffe eine schützende Wirkung auf die Nerven haben.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s