EU als Handlanger der USA hat ausgedient


EU als Bundesstaat der USA

Vollmundig (und gut bezahlt) verkündet der Universitätsprofessor Thomas Straubhaar, daß die EU ohne die USA auf verlorenem Posten stehen würde. Wer bei dieser Aussage berücksichtigt, daß dieser Professor ein Fellow, also ein Bruder der Transatlantic Academy ist und in Washinton D.C. lebt, weiß woher der Wind weht.

Ja, es ist richtig, die Welt hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg verändert. Und was nicht alles passiert ist und egal, wo auf der Welt Rohstoffe zu erbeuten waren und Menschen dafür sterben mußten, die USA waren immer in vorderster Front mit dabei. Der Weltenscheriff hat siebzig Jahre lang alles dafür getan, daß die restliche Welt die USA hassen, und sie haben Erfolg gehabt.

Siebzig Jahre lang haben die USA auch die EU mit aus der Taufe gehoben und zu ihrem Vasallen gemacht. Deutschland als besetzte und abhängige Nation hat ihnen nicht gereicht, sie wollten und bekamen ganz Europa, naja, fast.

Militärisch, politisch und ökonomisch beherrschten die USA das Weltengeschehen, doch wie das mit allem ist, das man übertreibt, irgendwann ist Sense. Nach dem auch Ende des 20. Jahrhunderts die bis dahin einzige Großmacht, die UdSSR, alle Viere von sich streckte und sich auflöste, wähnten die USA sich beinahe am Ziel ihrer Träume: die amerikansiche Weltordnung.

Träume haben das Phänomen, daß sie sich oftmals in Luft auflösen oder platzen. Den USA selber steht nun schon seit Jahren das Wasser bis zur Oberkante Unterlippe und sie halten sich nur noch mit Mühe und Not über Wasser. Die USA sind pleite und die einzigen, die der USA noch zur Seite stehen, ist die EU. Da kann man immer noch was rausholen, die machen alles mit.

Doch während die USA in den letzten Jahren alles mögliche unternommen haben, um ihre Weltherrschaft auszubauen, sind sie doch einigen Nationen und Regierungen dermaßen auf die Füße getreten, daß diese sich nun selbst formatieren, um sich gegen die US-Hegemonie aufzulehnen bzw. diese nun zu bekämpfen. Richtig, hier ist die Rede von den BRICS-Staaten und deren Anwachsen zu einer nicht zu unterschätzenden Wirtschafts- und Finanzmacht. Militärische Bündnisse werden ebenfall geknüpft, so z.B. zwischen Russland und China.

Klar, daß das den USA nicht gefällt, hat doch gerade Russland mit seiner Rettung der russischen Bevölkerung auf der Krim und deren Unterstützung zur Souveränität bzw. Loslösung von der Ukraine den Amerikanern einen gehörigen Strich durch deren geostrategischen Pläne gemacht.

Auch der Versuch, ihr unsägliches TTIP mit der EU zu etablieren, gerät ins Stocken, weil die Menschen ahnen, daß ihnen damit nichts Gutes widerfahren wird. Ja, die Standards für Verbaucherschutz sollen angeglichen werden. Wie Angleichung hier in Europa funktioniert, haben wir Europäer in den letzten Jahren miterleiden dürfen: Sie werden nämlich heruntergefahren.

Um jetzt auf den eingangs erwähnten Professor für Ökonomie zurückzukommen, so meint er, daß die EU ohne die USA auf verlorenem Posten stünde, da die USA und die EU zusammen die letzten (und wahrscheinlich einzigen) Verteidiger der fundamentalen westlichen Werte verteidigen würden. Die Kulturen der USA und Europas würden sich näher stehen als jede andere.

Nun, Herr Professor, das mag eventuell daran liegen, daß damals die Europäer (sprich: Deutsche, Briten, Franzosen, Iren etc.) in die Neue Welt gezogen sind, um dort ihr Glück zu machen, und falls Sie das vergessen haben sollten, die Neue Welt war Kolonie der britischen Krone, aber das nur nebenbei.

Professor Straubhaar spricht von ignoranter Arroganz und völliger Fehleinschätzung, sollte Europa glauben, daß es allein und vor allem ohne die tatkräftige Unterstützung der USA eine stabile, westliche, den Vorstellungen entsprechende Weltwirtschaftsordnung bewahren könne. Also, ohne die USA würde die EU demnach untergehen.

Ein interessanter Gedanke, wenn man sich überlegt, was aus dem Europa der Völker geworden ist, nämlich ein Spekulier- und Absahnklub, da hat der Gedanke an Untergang schon etwas verlockendes, denn nach jedem Ende gibt es ja auch einen Neuanfang. Ist die EU angesichts der im Moment vorherrschenden Propaganda militärisch auf die USA angewiesen? Wer hat die EU denn erst so weit getrieben, daß direkt in der Nachbarschaft ein Krieg schwelt, der jederzeit ausarten kann? Natürlich ist die EU auf sich alleine gestellt nicht in der Lage, sich gegen einen möglichen Aggressor, eventuell auch aus dem Osten, entgegenzustellen, aber ohne die USA gäbe es da erst keinen Konflikt.

Und mal ganz ehrlich, Russland liegt gleich hinter Polen und Weißrussland, ein etwas näherer Nachbar als die USA, die so ganz weit weg da drüben über’n Teich. Wenn die Figuren der EU-Regierung mal ganz tief in sich gehen und nachdenken, dann werden sie erkennen, daß die EU nämlich nicht gänzlich so alleine dasteht, wie es ihnen die USA weismachen wollen.

Wirtschaftlich wäre die EU mit einer intensiven wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den Ländern und Menschen von Warschau bis Wladiwostok wesentlich besser dran, als sie es je mit den USA waren. Kein TTIP, keine Genmanipulation, Bewahren der eigenen Kulturen, keine aufoktrinierten Toleranzen. Europa könnte mit dem Baltikum, Polen, Russland usw. Militärbündnisse eingehen. Das Ende vom Lied wäre das Ende der USA als weltgrößte Terrororganisation.

Ihr

Rainer Hill

viaEU als Handlanger der USA hat ausgedient.

Über Harley D. Bieder

Ich (Rufname: Harley) stehe mit Feuer und Flamme für Harley Davidson, es ist mein Leben, ich könnte am allerliebsten den ganzen Tag – und das jeden Tag im Jahr – auf meiner Ultra durch die Weltgeschichte ballern, das ist so geil! Es fallen einfach alle Sorgen von mir ab, es macht frei, ist aufregend und entspannend zugleich. Der frische Wind um die Nase, die vielen Düfte, herrliche Eindrücke der Natur und unvergessliche Erlebnisse mit Freunden. Seit ich 16 bin, fahre ich Motorrad. Angefangen hat alles, wie zu DDR-Zeiten üblich, mit S50, dann S51 Enduro, (ständig war der Auspuff geklaut), 150er MZ, 250er ETZ (Mann war ich stolz), na und so zwischendurch auch mal einen SR2. Mit Kumpels ständig an den Karren rumgefummelt, egal ob Simson, MZ, AWO oder Jawa, es ging ja mit ein bissi Geschick alles selber zu machen. Und der Rest ging dann mit Beziehungen ;) Nach der Wende war mein erstes West-Mopped eine 14hunderter Intruder, von der ich mich aber recht bald wieder trennte, da ich endlich mein Traum-Mopped entdeckte: die Ultra von Harley! Schon als Stift hatte ich 2 Modelle in meinem Zimmer stehen, die mir meine Oma aus dem Westen mitgebracht hatte, vielleicht habe ich mich dort schon unterbewusst in dies dicke “Boot” verliebt? Naja so kam ich also zu meiner ersten Ultra Classic Electra Glide in schwarz, gesehen – Liebe auf den ersten Blick – gekauft! Und zwar noch in der alten Niederlassung beim alten Steuernagel. Ein cooler Typ – Gott hab ihn seelig. Seit dem fahre ich Ultra und werde es wohl immer tun, das ist mein Typ Bike, wie drauf geboren, das passt wie Arsch uffn Eimer. Meine 2. “Dicke” war das Sondermodell zum 100jährigen Jubiläum von Harley in schwarz silber. So und meine 3. Ultra ist die aktuelle “Dicke” natürlich in schwarz. Eine Harley kann bei mir halt jede Farbe haben, Hauptsache sie ist schwarz. grins Kilometerleistung im Durchschnitt so zwischen 10.000 und 12.000 km, man muss auch mal zwischendurch was anderes tun. Leider! Ich fahre sehr gern mit meiner Eike einfach nur mal so zu zweit, unserem Chapter und unseren Freunden durch die ganze Welt. So war ich schon in fremden Ländern wie USA, Mallorca, Luxemburg, Belgien, Österreich, Tschechien und in vielen Ecken unseres sehr schönen Deutschlandes. Es ist einfach herrlich und macht enorm viel Freude mit unserer duften Truppe im Chapter unterwegs zu sein. Wir haben jedes Jahr viele gemeinsame Ausfahrten zu spannenden Zielen, treffen befreundete Chapter, lernen immer wieder interessante Menschen, haben coole Partys und leben unser Ziel: Freude am Fahren. Freude bereitet mir auch neben meinen Aufgaben als Secretary, ganz besonders das Absichern und Blocken bei unseren Ausfahrten. Ich freue mich auf die kommenden Mopped-Saisons, die vielen gemeinsamen Erlebnisse mit unseren Freunden, befreundeten Chaptern und die spannende Abenteuer, das Neue, das Unentdeckte und Unbekannte. In diesem Sinne: Harleyluja!
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