Leipzig Chapter Germany » Ausfahrt zum Wörlitzer Park am 24. Oktober 2015


image image imageTreffpunkt war um 09.00 Uhr an der Tankstelle Schkeuditz. Vorbei am Werbeliner See passierten wir Delitzsch und fuhren weiter in Richtung Seehausener See und am Muldensee vorbei bis zum Großen Goitzsche-See. Da Ines und mir auf dem Mopped doch noch etwas frisch war am frühen Morgen wollten wir an der Trattoria al Faro (bekannt von unseren Sportfesten) einen Kaffee trinken gehen. Leider hatten diese um 10.30 Uhr noch geschlossen und somit fuhren wir dann um die Ecke zum Pegelturm, machten noch ein paar witzige Fotos auf dem Parkplatz und bekamen dann auf der anderen Uferseite unseren Café´. Ines stellte dabei fest, dass sie ja noch gar nichts gefrühstückt hatte und Dirki kam dann auf die Idee, schnell mal einen „Abstecher“ zum Fischereibetrieb und Fischhandel nach Friedersdorf zu fahren, um dort einen Happen zu essen. Ok? Warum nicht? Gesagt, getan und los geht´s.

Auf dem Parkplatz des Fischereibetriebs wurden wir gleich von einer kreischenden Gänseherde empfangen, die sich lauthals über den Krach der Moppeds beschwerten und keinerlei Anstalten machten, Platz zu machen. In dem kleinen Fischladen, der total versteckt am Waldrand liegt fanden wir Fischraritäten (auch in gutem Whisky eingelegt), Algensalate, Heringsbrötchen und feinste, edelste Gewürze sind dort verkäuflich und so machten uns mit Plastikgabeln und Fischhäppchen auf Papptellern – die wir auf eine Baumscheibe legten – morgens um 11.00 Uhr über die Leckereien her.

Weiter ging es dann etwas zügiger über Gräfenhainichen und am Barbarasee vorbei nach Wörlitz, wo wir dann vor dem Torbogen “Eichenkranz“ auf Ilona und Matthias trafen, und kehrten ein in´s Restaurant zum „Grünen Baum“. Dort gab es Rouladen „Oranienbaum“ und Droschkenkutscher Schlemmerteller nach Hausmannsart.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Schloss durch den Park. Davor stand schon die Touristenführerin und los ging´s.

OK Bodo, ich wusste, dass die Führung 2 Stunden dauert, aber über Stock und Stein und 2 mal mit der Fähre und durch unterirdische Gänge und über eine Hängebrücke und das alles ohne Proviant ist für Biker schon hart- aber der Park umfasst doch nur eine Fläche von 112,5 Hektar und ist in halt in ein paar kleine Teile gegliedert. :-)

Aber wir nahmen es mit Humor, hatten viel Spass- und Ilona immer mehr Durst.
In ihrer Verzweiflung fragte sie den Fährmann, ob er was zu trinken hätte. Dieser lachte und sagte:“ Ja, jede Menge „Unter Deck“ sogar inclusive Fischrestaurant.“ Ines ging los und sammelte schon Äpfel ein….

Um kurz vor 15.00 Uhr endete unsere Führung und Dirki war kurz vor dem Einschlafen und es tendierte ihn recht wenig, dass der damalige Fürst Franz ein regelrechter „Lustmolch“ war und 9 uneheliche Kinder gezeugt hatte, von denen man wusste. 🙂  Zur Erinnerung an seine 1768 totgeborene erste Tochter ließ Fürst Leopold III. im Wörlitzer Park die „Goldene Urne“ erstellen, da das Kind nicht beerdigt werden durfte, da es noch nicht getauft war. Beindruckende Bauten, die er errichten ließ – inspiriert durch seinen Reisen durch England und Italien – zierten unseren Weg durch den farbenprächtigen Park.

Somit hatten wir also unsere Lehrstunden auch hinter uns und bogen ab in Richtung Falknerei. Dort begann um 15.00 Uhr eine Flugshow mit den Künstlern der Lüfte: Den Falken und Adlern, die kurz über unsere Köpfe flogen oder der Kaninchen-Eule, die darauf landete und es gab was zu lachen mit den Geiern „Max und Moritz“, die mit ihrer Gangart an die Albatrosse erinnern.

Der Durst war aber immer noch da und auch dort gab es kein Bier oder Wasser. Also kehrten wir mit schnellen Schritten wieder in die Richtung „zum Grünen Kranz“ und bestellten uns erstmal große Gläser Mineralwasser und Kaffee.

Bodo lud uns noch zu einem Krankenbesuch bei seiner Karin ein, wo wir uns über ihren selbstgebackenen Apfelkuchen hermachten – an dieser Stelle nochmal vielen Dank und gute Besserung an Karin – und machten uns bester Laune und doch etwas erschöpft von diesem schönen und ereignisreichen Tag auf den Weg nach Hause.

Danke an meine sis´ and bro´s. Es war klasse! ✌️ Eure Sandra

 

Bilder zur Ausfahrt findet ihr hier

Quelle: Leipzig Chapter Germany » Post Topic » Ausfahrt zum Wörlitzer Park am 24. Oktober 2015

Über Harley D. Bieder

Ich (Rufname: Harley) stehe mit Feuer und Flamme für Harley Davidson, es ist mein Leben, ich könnte am allerliebsten den ganzen Tag – und das jeden Tag im Jahr – auf meiner Ultra durch die Weltgeschichte ballern, das ist so geil! Es fallen einfach alle Sorgen von mir ab, es macht frei, ist aufregend und entspannend zugleich. Der frische Wind um die Nase, die vielen Düfte, herrliche Eindrücke der Natur und unvergessliche Erlebnisse mit Freunden. Seit ich 16 bin, fahre ich Motorrad. Angefangen hat alles, wie zu DDR-Zeiten üblich, mit S50, dann S51 Enduro, (ständig war der Auspuff geklaut), 150er MZ, 250er ETZ (Mann war ich stolz), na und so zwischendurch auch mal einen SR2. Mit Kumpels ständig an den Karren rumgefummelt, egal ob Simson, MZ, AWO oder Jawa, es ging ja mit ein bissi Geschick alles selber zu machen. Und der Rest ging dann mit Beziehungen ;) Nach der Wende war mein erstes West-Mopped eine 14hunderter Intruder, von der ich mich aber recht bald wieder trennte, da ich endlich mein Traum-Mopped entdeckte: die Ultra von Harley! Schon als Stift hatte ich 2 Modelle in meinem Zimmer stehen, die mir meine Oma aus dem Westen mitgebracht hatte, vielleicht habe ich mich dort schon unterbewusst in dies dicke “Boot” verliebt? Naja so kam ich also zu meiner ersten Ultra Classic Electra Glide in schwarz, gesehen – Liebe auf den ersten Blick – gekauft! Und zwar noch in der alten Niederlassung beim alten Steuernagel. Ein cooler Typ – Gott hab ihn seelig. Seit dem fahre ich Ultra und werde es wohl immer tun, das ist mein Typ Bike, wie drauf geboren, das passt wie Arsch uffn Eimer. Meine 2. “Dicke” war das Sondermodell zum 100jährigen Jubiläum von Harley in schwarz silber. So und meine 3. Ultra ist die aktuelle “Dicke” natürlich in schwarz. Eine Harley kann bei mir halt jede Farbe haben, Hauptsache sie ist schwarz. grins Kilometerleistung im Durchschnitt so zwischen 10.000 und 12.000 km, man muss auch mal zwischendurch was anderes tun. Leider! Ich fahre sehr gern mit meiner Eike einfach nur mal so zu zweit, unserem Chapter und unseren Freunden durch die ganze Welt. So war ich schon in fremden Ländern wie USA, Mallorca, Luxemburg, Belgien, Österreich, Tschechien und in vielen Ecken unseres sehr schönen Deutschlandes. Es ist einfach herrlich und macht enorm viel Freude mit unserer duften Truppe im Chapter unterwegs zu sein. Wir haben jedes Jahr viele gemeinsame Ausfahrten zu spannenden Zielen, treffen befreundete Chapter, lernen immer wieder interessante Menschen, haben coole Partys und leben unser Ziel: Freude am Fahren. Freude bereitet mir auch neben meinen Aufgaben als Secretary, ganz besonders das Absichern und Blocken bei unseren Ausfahrten. Ich freue mich auf die kommenden Mopped-Saisons, die vielen gemeinsamen Erlebnisse mit unseren Freunden, befreundeten Chaptern und die spannende Abenteuer, das Neue, das Unentdeckte und Unbekannte. In diesem Sinne: Harleyluja!
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