»Bewusstes Wegschauen« − Trägt Deutschland Mitschuld am Armenozid?


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Am 24. April jährt sich zum 100. Mal »das größte Verbrechen des Ersten Weltkriegs«. Es war der Völkermord an den Armeniern. Mit einer Razzia startete der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem »Armenozid« bis zu 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Den Armeniern wurde unterstellt, sie hätten sich gegen das Osmanische Reich verschworen. Die Jungtürken nutzten diesen Vorwand, um mit ungeheurer Grausamkeit ihre »Vision« eines rein muslimischen Staates in die Tat umzusetzen.

Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid. Doch dem Historiker, Autor und Dokumentarfilmer Michael Hesemann gelang ein Coup. Er bekam Zugang zum päpstlichen Geheimarchiv und wertete Tausende von Seiten über den Armenozid aus. In seinem aufrüttelnden und lesenswerten Buch Völkermord an den Armeniern deckt Hesemann dank der zuvor unter Verschluss gehaltenen Dokumente die »himmelschreienden Gräuel« in nie gekanntem Umfang auf. Markus Gärtner hat mit ihm über sein brisantes Werk gesprochen:

via»Bewusstes Wegschauen« − Trägt Deutschland Mitschuld am Armenozid? – Kopp Online.

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